- vor 5 Stunden
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SpaßTranskript
00:06So, Gerdi, den Baum machst man ein bisschen wärmer, bitte.
00:10Machen wir.
00:11Und wo ist jetzt das Christkind?
00:13Ja, gleich.
00:16Ja, und der Weihnachtsmann?
00:18Ich suche ihn.
00:21Suchen?
00:22In der Garderobe, wer der sei.
00:24Mein Gott.
00:26Was ist denn passiert?
00:30Alles in Ordnung?
00:32Herr Wagner?
00:35Der wird doch nicht.
00:44Wunderschönen guten Morgen, Frau Stocke.
00:46Guten Morgen, Herr Hansen.
00:47Ah, es gibt schon Kaffee.
00:48Gerade frisch aufgebrüht.
00:50Das hatte ich gehofft.
00:51Das hatte ich gehofft.
00:54Ich habe noch einen Ratstattel für's Gott.
00:56Wer?
00:57Das gibt's ja nicht.
01:00Was?
01:01Ah ja.
01:02Und wo?
01:04Bitte fassen Sie nichts an, wir kommen.
01:08Herr Hansen, Sie werden's nicht glauben.
01:09Was denn, bitteschön?
01:10Es gab ja der Laich.
01:12Der Weihnachtsmann.
01:13Der.
01:14Ja gut, dann bräuchte ich jetzt einen Rentierschlitten.
01:16Hä?
01:17Zum Nordpol.
01:18Nein, Sie müssen nur in die alte Weberei, Gebäude 49, Fotostudio Wenzel.
01:22Ho, ho, ho.
01:23Bin schon auf dem Weg.
01:24Und die Kollegen Mohr und Hofer?
01:27Marie, Schwesterlein, das Frühstück ist fertig.
01:31Ich schon.
01:32Bitte, Siergne, Frau.
01:34Meikor, Pinian, das schaut aber schön aus.
01:37Gell?
01:39Hast du was ausgefressen?
01:41Wieso?
01:41Ich wollt bloß mal nett sein zu dir.
01:42Bist du richtig früh aufgestanden?
01:45Na, alle Dürgen, schau her.
01:46Semmeln frisch vom Bäcker, sind noch warm.
01:47Zeitung, wer will mitgebracht?
01:49Du, das tut mir leid, aber ich muss direkt los.
01:51Das wird aber nicht zehn Minuten Zeit haben.
01:52Nein, ich bin heute total im Stress.
01:54Danke, Pfetti.
01:55Nimm dir wenigstens eine Pris.
01:57Ja.
01:58Glaubst du das?
02:01Herr Stockel, guten Morgen, was gibt's?
02:03Ja, was wird's schon geben?
02:05Allein.
02:05Ganz genau.
02:11Morgen.
02:11Moin, moin.
02:13Guten Morgen.
02:15Ah, ja, schön, dass Sie es auch geschafft haben.
02:18Naja.
02:20Und, was haben wir?
02:22Einen toten Weihnachtsmann.
02:23Wie bitte?
02:24Ja, mehr weiß ich auch noch nicht.
02:26Moin, mein Herr Mohr.
02:27Guten Morgen.
02:27Grüß dich, Mie.
02:28Grüß dich.
02:28Sie können uns doch bestimmt schon was über den Toten erzählen.
02:31Selbstverständlich.
02:32Der Tote ist der Weihnachtsmann.
02:34Nein, der Tote ist natürlich nicht der Weihnachtsmann, sondern der Stadtrat Franz Wagner.
02:39Er war verheiratet, aber er hat keine Kinder gehabt.
02:42Was macht der Stadtrat Wagner mit im Sommer als Weihnachtsmann?
02:45Fotos.
02:46Fotoschuppe.
02:47Der ist eingesprungen für das ursprüngliche Model.
02:49Den kenn ich.
02:50Das ist der Xaufer hinter ich.
02:52Ein ganzer Netter.
02:53Aber jetzt legt er halt im Bett mit der Krippe aus.
02:55Krippe will gehen.
02:56Schön.
02:57Aber wieso als Weihnachtsmann?
02:58Komm mit und seh die Bescherung.
03:02Na?
03:03Bisschen früh dieses Jahr, hm?
03:05Es ist ja so.
03:07Rosenheims Partnerstadt in Japan.
03:09Yichikawa.
03:10Foto.
03:10Richtig.
03:11Plant im kommenden Winter einen original deutschen Weihnachtsmarkt.
03:15Sozusagen als Import.
03:17Aha.
03:17Japaner.
03:18Fotografieren reicht wohl nicht mehr.
03:19Na, aber Fotos sind schon wichtig.
03:21Wir wissen warum.
03:21Warum?
03:22Fürs Bewerbungsschreiben.
03:23Da musst du ja Fotos und so.
03:24Wer sind die Leute da drin?
03:26Also sie ist die Fotoassistentin, die Frau Schreyer und er ist der Beleuchter.
03:31Und der Andi nimmt schon Personal hier auf.
03:33Gut, gut.
03:34Wo liegt der Tod?
03:35Am Trautort.
03:36Und der Baum durch die Türe ist gar nicht mehr weit.
03:39Gut.
03:40So, Andi.
03:41Ja?
03:42Ich komme gleich, gell?
03:43Alles klar.
03:47Ja.
03:48Ja, das geht.
03:50Wunderschönen guten Morgen, Frau Dr. Eckstein.
03:52Guten Morgen, Frau Dr.
03:53Guten Morgen, ihr Herren.
03:54Und was sagt die Expertin?
03:56Herzversagen.
03:57Warum sind wir dann hier?
03:59Weil der Tote verdächtig nach Bittermandeln riecht.
04:01Typisches Anzeichen einer Blausäure-Vergiftung.
04:03Richtig.
04:05Genau.
04:05Und Blausäure wirkt sofort.
04:08Das Gift war höchstwahrscheinlich in dem Tee, den der Tote getrunken hat.
04:12Genaueres?
04:12Dann nach der Abduktion.
04:14Und genau damit muss ich mich beeilen.
04:16Bei Vergiftung muss man schnell sein.
04:18Und das Handy war auch bei dem Toten.
04:20Das bringen wir gleich in die Karte, oh.
04:22Und die Thermoskarte auch, bitte.
04:23Jawohl.
04:25Todeszeitpunkt.
04:26Tschuldigung, Frau Dr.
04:28Zwischen 9 Uhr und 9.15 Uhr.
04:30Warum?
04:31Warum?
04:31Weil der Tote genau zu diesem Zeitpunkt alleine in der Karterobe gewesen ist und zu jung gezogen hat.
04:38Das ist auch eine Erklärung.
04:41Und wer hat ihn gefunden?
04:42Das Christkindl.
04:43Das Christkindl heißt Lisa Berger und hätte auch soll fotografiert werden und zusammen mit der Fotografen, mit dem Clemens Wenzel,
04:50hat sie ihn gefunden.
04:51Und wo sind Fotografen Christkindl jetzt?
04:54Der Fotograf ist also bei sich in seinem Büro.
04:57Und der Christkindl ist schlecht geworden.
04:58Das ist draußen in der frischen Luft.
05:00Wenn ihr mich nicht mehr braucht, ich tät's noch packen.
05:02Meine Herren, ich muss auch los.
05:04Herr Doktor.
05:05Danke.
05:06Herr Doktor, nimm das Weihnachtsmannkostüm bitte auch mit.
05:09Äh, gerne.
05:11Herr Mohr?
05:12Ja.
05:12Danke.
05:15Ach, lieber Herr Kollege, ich krieg's kein Siff oder Brauch?
05:19Lieb, dass Sie sich opfern.
05:20So bin ich.
05:22Heinze, Katrin, habt ihr vielleicht eine Sachen?
05:26Entschuldigung.
05:29Ja, das wird das Beste sein, Frau Hofer.
05:32Ja, ich muss aufhören.
05:33Ja, wiederhören.
05:36Grüß Gott.
05:37Grüß Gott.
05:37Hofer, Klipp, Rosenheim.
05:40Ich muss Ihnen ein paar Fragen stellen.
05:41Ja, selbstverständlich.
05:42Ich hab bloß gerade der Frau Hofer aus dem Stadtrat noch mal Bescheid gegeben.
05:46Äh, Sie sind nicht zufällig verwandt, oder?
05:48Die Frau Hofer ist meine Schwester.
05:50Ich bin auch das Rosenheimer Christkindl.
05:52Wir hatten ein paar PR-Termine zusammen.
05:55Das Rosenheimer Christkindl.
05:57Ja, letzten Winter war die Wahl.
05:59Seitdem bin ich auf ein paar Festen aufgetreten.
06:01Es war eine schöne Abwechslung und es gab ein gutes Honorar.
06:04Mhm.
06:06Und der Herr Wagner war bei diesen Terminen immer dabei?
06:09Meistens, ja.
06:10Er war ja im Stadtrat.
06:12Als dann die Ausschreibung für Japan kam,
06:14da hat der Franz, also der Herr Wagner, mich dann als Model vorgeschlagen.
06:18Ja, mei, schrecklich mit dem Herrn Wagner.
06:21Ich kann das noch gar nicht fassen.
06:22Der war ja in der Früh noch so lebendig.
06:24Ja?
06:25Und plötzlich ist er tot.
06:27Mhm.
06:29Ja, der Tod ist meistens plötzlich.
06:32Könnte es sein, dass Ihr Verhältnis über diese PR-Termine hinausging?
06:36Ja.
06:37Am Anfang wollte ich mich nicht auf ihn einlassen.
06:39Aber der Franz hat mich locker gelassen.
06:41Er hat Ihnen schöne Geschenke gemacht.
06:43Dann sind Sie irgendwann schwach geworden.
06:44Ja, er war sehr großzügig.
06:46Nein, nein, der Herr Hinterheger ist eigentlich unser Weihnachtsmann.
06:50Und der hat sich aber krank gemeldet.
06:52Ja, und dann habe ich den Herrn Wagner angerufen, weil er ist mein Ansprechpartner in der Stadtverwaltung.
06:56Dann ist der Herr Wagner gleich selber eingesprungen.
06:58Ja.
06:59Ja, das war die beste Lösung, sonst hätte man noch mehr Zeit verloren.
07:02Weil morgen ist Bewerbungsschluss für Ichikawa.
07:04Ach so.
07:06Haben Sie den Herrn Wagner gut gekannt?
07:08Mei, von der Arbeit halt, ne?
07:10Meint doch umgegen wie Herr Mann.
07:13Privat habe ich ihn nicht gekannt.
07:14So, so.
07:16Haben Sie oft wegen gearbeitet?
07:18Ein paar Mal.
07:19Immer unkompliziert.
07:21Servus.
07:22Ähm, wie oft haben Sie sich gesehen?
07:25Nur bei den Veranstaltungen.
07:26So ein bis zweimal im Monat.
07:28Wir haben dann meistens im Hotel übernachtet.
07:32Wusste die Frau Wagner von Ihrem Verhältnis?
07:35Nein, natürlich nicht.
07:36Wir waren sehr vorsichtig.
07:38Sag Sie mal, die Thermos-Kanity in der Garderobe stand.
07:42Wo kommt die her?
07:43Ja, die hat der Herr Wagner selber mitgebracht.
07:45Dann geht der Anschlag ihm.
07:48Na gut, Herr Wenzel.
07:49Sie und Ihre Mitarbeiter werden sich dann nachher noch von den Kollegen die Fingerabdrücke abnehmen lassen.
07:54Und sich natürlich in den nächsten Tagen zu unserer Verfügung halten.
07:57Logisch.
07:58Wann haben Sie Herrn Wagner das letzte Mal gesehen?
08:00Außer heute Morgen?
08:01So vor drei Wochen.
08:03Auf einer Veranstaltung in Bad Wiessee.
08:06Alles war ganz normal.
08:08Bis vor zwei Wochen.
08:09Da hat er dann mit mir Schluss gemacht.
08:11Am Telefon.
08:13Muss ich frustrierend für Sie gewesen sein.
08:14Tja, ich war sauer.
08:15Aber was hätte ich denn machen sollen?
08:17Grüß Gott.
08:18Mein Kollege Hauptkomiser Rufer.
08:22Frau Berger.
08:24Waren Sie vorhin mit dem Herrn Wagner in der Garderobe?
08:26Nein.
08:27Er kam später.
08:28Da war ich schon im Studio.
08:29Hoppla.
08:30Ich glaube, wir kriegen Besuch.
08:31Schon ganz so aus.
08:32Kann ich mich jetzt umziehen?
08:34Ja, natürlich.
08:35Aber halten Sie sich bitte für weitere Fragen zur Verfügung, ja?
08:37Mhm.
08:38Ja, Mann.
08:42Mein Korbinian.
08:44Der Wenzel hat mich gerade angerufen.
08:46Das ist ja schrecklich.
08:47Herr Hansen.
08:49Hallo Frau Hofer.
08:50Tja, Mei.
08:55Der Wagner war so ein netter Kollege.
08:57Ganz ein engagierter.
09:00Mei, es trifft immer die Falschen.
09:02Und das ausgerechnet heute, Korbinian, du musst mal helfen.
09:05Wie denn?
09:06Morgen Mittag läuft die Bewerbungsfrist ab.
09:08Für Ichikawa.
09:10Ja, wir müssen bis dahin die Fotos fertig machen.
09:12Gibt es denn noch tausend andere Studios?
09:14Weißt du überhaupt, wie lange das gedauert hat, die Kulisse hier zu bauen?
09:17Ja.
09:18Und jetzt trampeln deine Kollegen alles kaputt.
09:21Da?
09:21Wir müssen die Spuren sichern, Frau Hofer.
09:24Das ist mir schon klar.
09:25Aber Ichikawa ist immerhin die Partnerstadt.
09:27Von Rosenheim.
09:28Ja, wäre doch peinlich, wenn eine andere Gemeinde den Zuschlag kriegt.
09:31Nicht auszudenken, wenn Gant den gewinnt hat.
09:33Nicht auszudenken.
09:34Ach, Herr Schritzmeier bewirbt sich auch.
09:36Ja, freilich.
09:37Der kann den Häusen nicht vollkriegen.
09:38Alla schon wegen dem muss das mit unserer Bewerbung klappen.
09:41Kleiner Tipp.
09:41Sprechen Sie nochmal mit Herrn Achtziger.
09:43Vielleicht kann der den ganzen Prozess etwas entlangsamen.
09:46Also beschleunigen.
09:48Mei, Hans, eine super Idee.
09:50Dann brauche ich nur noch einen neuen Weihnachtsmann samt Kostüm.
09:53Ach, da wüsste ich einen.
09:56Ah, ich finde den Bessern.
09:58Sehr gut.
09:59Wiedersehen.
10:00Ah, Frau Berge.
10:01Ja?
10:02Sagen Sie, was machen Sie eigentlich beruflich, wenn Sie nicht gerade als Küstkind unterwegs sind?
10:06Ich arbeite in der Baumschule Hartlänger.
10:08Als was?
10:09Als Verkäuferin.
10:10Aha.
10:11Gut, danke.
10:12Das war es erst mal, Frau Berge.
10:14Also müssen Sie sich noch die Fingerabdrücke hinnehmen lassen.
10:15Fragen Sie mal an den Kollegen in Uniform da und halten Sie sich bitte weiterhin zur Verfügung.
10:20Wiedersehen.
10:24Haben Sie die Handtasche und die Schuhe gesehen?
10:26Du bist richtig schüttert.
10:28Ja, da war der Wagen wirklich großzügig.
10:30Sagen Sie, verwenden Baumschulen nicht Blausäure als Pflanzenschutzmittel?
10:34Ja, den Gedanken habe ich ja gerade gehabt.
10:36Hallo, Herr Mohr.
10:41Herr Achtziger.
10:42Herr Achtziger.
10:43Hör's gut.
10:44Und die Frau Stockl.
10:46Gut schauen Sie aus.
10:48Danke.
10:49Das ist gut, Herr Schretzmeier.
10:51Haben wir einen Termin?
10:52Herr Achtziger.
10:53Ich brauche dringend Karten für das Sommerkonzert in der Akademie.
10:56Sie wissen aber schon, dass das Haus verkauft ist.
10:58Ja, deswegen komme ich ja auch direkt zu Ihnen.
11:00Das ist ja schließlich immer ein kulturelles Highlight, das man nicht verpassen sollte.
11:04Wieso?
11:05Sie waren doch noch nie da.
11:07Sengs, und das will ich ja jetzt auch nachholen.
11:11Ich würde auch eine großzügige Spende an die Akademie überweisen.
11:16Tatsächlich?
11:17Mhm.
11:19Wissen Sie was?
11:20Rein zufällig hat gestern jemand zwei Karten zurückgegeben.
11:27Herr Achtziger, Dankeschön.
11:29Das ist ganz toll.
11:31Die Spende überweise ich sofort.
11:37Und noch einen schönen Gruß an die Frau Hofer, ne?
11:39Ja, mach ich.
11:45Ich bin ein bisschen im Stress, wissen Sie das.
11:48Wegen die Japaner.
11:50Nein.
11:52Da hat sich die Frau Hofer bestimmt auch was Schönes einfallen lassen, oder?
11:56Bestimmt.
11:59Sie haben nicht zufällig gesehen, was die so gemacht haben, also mit ihrer Bewerbung?
12:04Nein.
12:07Ich habe ja mit dem Müller von Bratwiesing gesprochen.
12:10Die machen ja was mit einer Bergkulisse.
12:14Schön.
12:16Nein, ich habe bloß gemeint, also nicht, dass die Frau Hofer da was Ähnliches war.
12:19Nein, also ich meine, das wäre ja...
12:21Ganz schön blänke.
12:26Ist das was, Herr Schritzmeier?
12:28Fragen Sie doch einfach die Frau Hofer selber.
12:31Na ja, ist ja auch nicht so wichtig, gell?
12:34Äh, was haben Sie sich denn eigentlich so vorgestellt bei Ihrer Bewerbung?
12:37Ja, gute Frage, Frau Schritzmeier.
12:41Ah, das Übliche heute, gell, das...
12:44Oh ja, jetzt muss ich aber wirklich, ne?
12:46Also dann, Wiederschauen und noch mal herzlichen Dank, die Herrschaften.
12:52Wiederschauen, Herr Schritzmeier.
12:57Ja, Frau Ortmann, grüße an Gott.
13:00War gut, schauen Sie aus.
13:02Guten Tag, Herr Schritzmeier.
13:03Sie haben doch nicht etwa Ärger mit der Polizei?
13:05Aber keineswegs.
13:07Ich wollte mir nur Karten für das Sommerkonzert sichern.
13:10Das soll ja fantastisch sein.
13:12Sie interessieren sich für klassische Musik?
13:14Ja, logisch.
13:15Mozart Beethoven, toll, was die so machen.
13:18Ah ja, gut.
13:19Na dann, viel Spaß und einen schönen Tag noch.
13:21Ihnen auch, Frau Ortmann.
13:24Ja, der Herr Mohr.
13:26Herr Bürgermeister.
13:27Grüß Gott, gut, schauen Sie aus.
13:30Danke.
13:31Jetzt sind wir wieder dem Täter auf der Spur.
13:33Ja, sehen wir mal.
13:35Ist das da ein Weihnachtsmannkostüm?
13:37Ehrlich, das ist für das Fotoshooting, für die Bewerbung für Japan.
13:41Ichi Kawa.
13:42Okay, was denn für eine Bewerbung für Ichi Kawa?
13:46Ich darf Sie nicht laut sagen, aber nur weil Sie sind.
13:50Unser Tote ist der Herr Stadthard Wagner.
13:53Wo ist der Weihnachtsmann?
13:54Ja, freilich.
13:56Der Hit soll mit dem Rosenheimer Christkindl vor einem Glühweinstand stehen.
14:00Total romantisch.
14:02Und jetzt ist er tot.
14:03Und jetzt brauchen wir einen rein.
14:04Oh, das ist sehr gellig.
14:07Ja.
14:07Schau, ich muss wieder.
14:09Ja.
14:10Gut.
14:17Frau Huber, canceln Sie bitte sofort den Termin mit unserem Fotografen.
14:21Bigger der Japan-Geschichte.
14:23Dies mit dem Weihnachtsmann, das war eine Schnappsidee.
14:26Nicht langfragen machen, bitte.
14:28Ich komm direkt ins Büro.
14:30Wer hätte das gedacht?
14:31Der braver Stadtrat hat eine Affäre.
14:34Das kommt in den besten Familien vor.
14:36Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass unser Christkind was mit dem Mord zu tun hat.
14:40Die war so geschockt.
14:42Lassen Sie sich mal nicht von dem lieblichen Kostüm täuschen.
14:45Verschmierte Liebe ist ein starkes Motiv.
14:47Ja, ich weiß.
14:48Das haben wir ja schon öfters gehabt.
14:49In dem Fall sagt man mein Gefühl aber was anderes.
14:52Ich liebe Sie und Ihre Gefühle.
14:55Wollen Sie den Wagen nicht stehen lassen?
15:02Also meiner wäre näher.
15:04Dafür habe ich einen Schirm.
15:06Ah, grüß Sie, Frau Stockel.
15:08Ah, Frau Hofer, wollen Sie mit mir einen Kaffee trinken?
15:10Eigentlich schon, aber ich habe leider überhaupt keine Zeit.
15:13Sonst im Stress?
15:14Stress ist gar kein Ausdruck.
15:15Es ist eine Katastrophe.
15:17Stellen Sie Ihnen vor, den Stadtrat Wagner haben Sie umgebracht, als der für unsere Bewerbung fotografiert werden sollte.
15:21Gell, der Weihnachtsmann?
15:22Ja, genau.
15:24So gut, die Damen.
15:25Hallo, Michi.
15:26Michi, jetzt passt sie mal auf.
15:27Der Schretzmeier war gerade beim 80er und wollte angeblich Konzertkarten.
15:31Aber wenn Sie nicht fragt, wollt ihr eigentlich nur wissen, wie Ihre Bewerbung für die Japaner ausschaut.
15:35Herr Freilich, aber der 80er hat dem hoffentlich nichts verzeiht, oder?
15:39Kein Sternswort.
15:40Das wäre nämlich furchtbar, wenn der Schretzmeier womöglich unsere Idee mit dem Weihnachtsmann klaut.
15:45Dem ist alles zuzutrauen.
15:47Ja, ja.
15:48So, ich muss zum 80er.
15:49Pfiat euch.
15:51Michi.
15:52Hm?
15:53Hast du dir dem Schretzmeier irgendwas verzeiht?
15:56Bisschen.
15:58Michi.
15:58Das war ja so, wir haben uns unten getroffen von der Türe und ich habe das Kostüm vom Weihnachtsmann.
16:02Der Schretzmeier, die Frau Stockl hat es mir gerade verzeiht.
16:06Aber keine Sorge, von mir hat er nix erfahren.
16:09Hat er vielleicht gesagt, was die aus Ganting machen?
16:13Natürlich nicht.
16:14Aber ich finde ja, ihr Konzept mit dem Christkindl und dem Weihnachtsmann klingt recht erfolgversprechend.
16:20Ja, ja, schon, aber wir haben jetzt ein riesen Problem.
16:22Sie haben sicher schon von dem Wagner gehört.
16:24Ja, natürlich.
16:25Als wenn das nicht so schlimm genug wäre, können wir wegen der Spurensicherung noch nicht ins Fotostudio.
16:29Und uns rennt die Zeit davon.
16:31Kannten Sie vielleicht...
16:32Kein Problem.
16:33Ich schaue, dass Sie so schnell wie möglich wieder reinkommen.
16:35Ach, vielen, vielen Dank, Herr Achtziger.
16:38Auf so eine Idee mit dem Weihnachtsmann, da kommt doch ein jeder.
16:41Aber das war doch Ihre Idee und das hat allen so gut gefallen.
16:45Ach, das war total deppert.
16:46Die in Rosenheim machen nämlich genau das Gleiche.
16:49Sagen Sie bitte allen Bescheid, wir müssen neu nachdenken.
16:52Es...
16:52Und zwar pronto.
16:54Sitzungssaal.
17:17Ui, wusstet ihr gar nicht, dass man als Stadtrat so gut verdient?
17:20Das hört man ja nicht.
17:22Ah.
17:25Frau Wagner?
17:27Ja?
17:27Hansen, mein Name, Kripo Rosenein, mein Kollege Herr Hofer.
17:30Grüß Gott.
17:31Dürften wir vielleicht reinkommen?
17:33Äh, ja.
17:38Frau Wagner, wann haben Sie Ihren Mann zuletzt gesehen?
17:41Heute früh um acht, als er aus dem Haus ist.
17:44Der wollte eigentlich zwei Tage nach Landshut fahren,
17:46aber dann hat ihn unterwegs im Auto der Herr Wenzel angerufen
17:49und dann ist Franz direkt zu ihm ins Fotostudio gefahren.
17:53Woher wissen Sie das so genau?
17:55Weil er mich angerufen hat und mich gebeten hat,
17:58nachher im Büro Bescheid zu sagen.
17:59Da war ja um die Zeit noch keiner.
18:01Mhm.
18:03Können Sie sich vorstellen, wer Ihren Mann ermorden wollte?
18:06Was?
18:06Nein.
18:07Der war überall beliebt.
18:09Der hatte mit niemandem Streit.
18:10Wirklich.
18:11Wie lange waren Sie jetzt verheiratet?
18:13Über 16 Jahre.
18:15Mhm.
18:17Entschuldigen Sie die indiskrete Frage,
18:19aber könnte es sein, dass Ihr Mann eine Geliebte gehabt hat?
18:22Bestimmt nicht.
18:23Nein.
18:26Entschuldigung.
18:28Frau Dr. Eckstein, einen kleinen Moment bitte.
18:32Hm, Frau Wagner.
18:34Na, Frau Doktor, jetzt.
18:35Wagner wurde zweifelsfrei mit Blausäure vergiftet.
18:38Mhm.
18:39Ist denn die Thermoskanne schon untersucht worden?
18:41Ja, und das ist das Erstaunliche.
18:43Darin war keine Blausäure nachzuweisen.
18:46Also, das verstehe ich jetzt nicht.
18:48Das ging mir genauso.
18:50Deshalb habe ich mir unseren Toten genauer angeschaut
18:52und habe in seinem Körper Reste einer Hartkapsel gefunden.
18:56So, wie man sie für Medikamente verwendet.
18:59Und daran waren Spuren von Blausäure.
19:01Weiß man denn schon, wann Herr Wagner die Kapsel zu sich genommen hat?
19:04Hm, nicht genau.
19:06Also, das hängt davon ab, wie viel er gegessen und getrunken hat.
19:08Aber mindestens zwei Stunden vor seinem Tod eher länger.
19:13Aha.
19:14Ähm, Blausäure wird ja zum Pflanzenschutz verwendet.
19:17Und zur Herstellung von bestimmten Kunststoffen oder Arzneimitteln.
19:21Ja, genau.
19:22Aber natürlich nur in minimaler Konzentration.
19:25Ah, ja.
19:26Gut, dann danke wieder einmal, Frau Doktor.
19:29Ja, gerne, Herr Hansen.
19:30Wiederhören.
19:34Ja?
19:35Ich wollte mich noch kurz verabschieden.
19:37Haben Sie was erreichen können?
19:39Äh, ja.
19:39Der Herr Achtziger kümmert sich.
19:42Ah, jetzt muss ich nur noch ein neues Modell besagen.
19:44Muss zum Übersetzer.
19:45Braucht frischen Kunstschnee und so schnell wie möglich ein neues Weihnachtsmannkostüm.
19:49Und wenn Sie doch was anderes nehmen außer diesem Weihnachtsmann?
19:52Was?
19:53Nein, das ist doch so eine schöne Idee.
19:55Aber vielleicht ist ja jemand anders auch auf diese schöne Idee gekommen.
20:00Na, glaube ich nicht.
20:01Das ist doch wirklich originell.
20:02Aber danke, pfiat der na.
20:05Pfiat der na.
20:13Frau Wagner, hat der Mann irgendwelche Medikamente genommen?
20:16Nein, nur so Vitaminpillen.
20:18Aber davon einige öfter am Tag.
20:20Und die hat er dann immer im Auto und im Büro dabei gehabt.
20:23Wo hat er die hier deponiert?
20:25Überall da.
20:26In der Schublade hinten hat er seinen Vorrat.
20:28Bitte.
20:31Es war definitiv Blausäure.
20:32Er versteckt in einer Kapsel.
20:34Dann laut Frau Dr. Eckstein musste Herr Wagner sie mindestens zwei Stunden vor seinem Tod eingenommen haben.
20:39Dann geht es also nicht mehr ums Alibi, sondern um ein Motiv.
20:41Richtig.
20:42Hier, ich habe keine Ahnung, was er alles genommen hat.
20:44Wissen Sie zufällig, wo Ihr Mann die Pillen gekauft hat?
20:47Da und dort.
20:48Die gibt es in jedem Supermarkt.
20:49Aber wieso sind die so wichtig?
20:51So wie es aussieht, wurde Ihr Mann mit einer präparierten Kapsel vergiftet.
20:56Das kann nicht wahr sein.
20:57Tja.
20:59Unsere Kollegen werden die alle mitnehmen und untersuchen.
21:02Und ihre Fingerabdrücke bräuchten wir leider auch.
21:04Okay.
21:05Außerdem müssten wir den Computer von Ihrem Mann sichern.
21:07Und es gibt doch bestimmt eine Lebensversicherung.
21:09Da bräuchten wir die ganzen Unterlagen.
21:12Ich weiß nicht mal, ob er eine hatte.
21:14Mit einem so großen und luxuriösen Haus, würde er Sie doch bestimmt absichern haben wollen.
21:19Das muss er nicht.
21:20Als mein Vater vor zwölf Jahren gestorben ist, hat er mir das Haus vererbt.
21:23Und seine Firma, Kunststoff Wiesmann.
21:25Na, ganz schön, was ist der Betrieb?
21:27Ja, wir haben über 500 Mitarbeiter.
21:29Sind Sie da selber auch noch tätig?
21:31Nein.
21:32Ich habe nach meiner Ausbildung nach 15 Jahren gearbeitet.
21:35Jetzt bin ich nur noch im Aufsichtsrat.
21:36Mein Mann hätte auch nicht arbeiten müssen.
21:38Aber er wollte unbedingt sein eigenes Geld verdienen.
21:41Gut, ihr müsst mir auch alle Bankunterlagen angucken.
21:44Das ist reine Routine.
21:46Suche ich ihn raus.
21:47Danke.
21:49Ja, Herr Hansen.
21:51Folgendes.
21:51Fragen Sie bitte mal bei den Kollegen von der Spurensicherung nach,
21:54ob die in der Kleidung oder im Auto von Herrn Stadtrat Wagner irgendwelche Pillen gefunden haben.
21:58Wenn ja, sollen Sie die bitte alle einsammeln.
22:00Vielleicht sind da welche mit Blausäure präparierte dabei.
22:03Du hast recht.
22:04Vergiftete Pillen in Kleidung und Auto.
22:06Ach, ach, ach, ach, ach.
22:08Ja, sonst?
22:10Ja, ja, die Spusi so bitte jemand herschicken, um bei der Frau Wagner Computer und Akten zu sichern.
22:16Ja, Computer, Akten sichern.
22:17Was sonst?
22:18Sehen Sie sich doch bitte mal im Büro von Herrn Wagner um in der Stadtverwaltung,
22:22ob er da nicht auch irgendwelche Pillen deponiert hat.
22:25Mhm.
22:26Was sonst?
22:27Bei der Gelegenheit können Sie sich gleich bei seinen Kollegen ein bisschen umhören.
22:30Ja, Kollegen umhören sonst?
22:31Ja, das war's schon. Wiederhören.
22:35Was? Hat der Schritzmeier auch gesagt, warum?
22:40Verstehe. Aha.
22:42Was? Von einem Herrn Moor? Oh nein.
22:45Na, na, legen Sie mal das Weihnachtsbaumkostüm. Bitteschön trotzdem zurück.
22:49Ja. Dankeschön Ihnen auch.
22:52Das gibt's doch nicht.
22:54Bis Gott, Frau Hofer.
22:55Ach.
22:56Herr Kastleiter, gern ein Espresso.
22:58Kommt sofort.
23:01Also, gute Nachrichten. Morgen früh können Sie wieder rein in Ihr Fotostudio.
23:04Danke.
23:06Das ist ja begeistert, schauen Sie jetzt nicht grad.
23:08Tut mir leid, aber ich hab grad erfahren, dass der Schritzmeier rausgekriegt hat, was wir machen.
23:12Oh, also von mir war's ja nix.
23:13Nein, nein, ich weiß, aber der Herr Moor hat sich scheinbar verblabbert.
23:18Daraufhin hat der Schritzmeier sein Weihnachtsbaumkostüm zurückgegeben. Der hat wohl die gleiche Idee gehabt.
23:22Schott, also ich fand Ihre Idee richtig gut.
23:24Ach, Krampf. Entschuldigung, aber die vom Verleih haben verzeiht, dass die aus Oberammergau und Lenk Ries auch auf dieselbe Idee
23:31gekommen sind und Weihnachtsbaumkostüme ausklingen haben.
23:33Ja, aber so haben wir wenigstens die Chance, eine neue Idee zu entwickeln.
23:37Mir fällt aber so schnell nix ein für die Japaner.
23:40So, bitteschön.
23:43Geht's um den Weihnachtsmarkt in Ichikawa, oder?
23:48Ja, und warum macht's kein Oktoberfest?
23:52Die Japaner, die fliegen um die halbe Welt nur, dass sie sich so einen Säpel holen und eine Lederhosen kaufen
23:55können da.
23:58Oder vielleicht ein Oktoberfest in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt.
24:03Wie soll das gehen?
24:04Nein, ein Hübschmädel im Dirndl, ein fescher Burschen, eine Lederhosen, vor dem Glühweinstadt.
24:11Danke.
24:12Ich glaube, bevor ich mich total lächerlich mache, lasse ich alles wie geplant.
24:17War bloß eine Idee.
24:20Und was ist mit einer Schwanstein?
24:23Das wird ja immer besser.
24:33Frau Huber, was haben Sie?
24:36Ja, also, das wäre die Frau Holle, die Schnee auf den Weihnachtsstand rieseln lässt.
24:43Frau Holle?
24:44Ja.
24:45An Weihnachten?
24:46Mhm.
24:47Also, das ist ein sauberner Schmarrn.
24:53Die heiligen drei Könige.
24:55Ah, sehr schön.
25:00Was machen die da?
25:02Die essen Bratwürste.
25:05Super!
25:07Das ist aber jetzt nicht Ihr Ernst, oder?
25:09Doch.
25:12Herr Winkler, was ist mit Ihrem Vorschlag?
25:15Ich hätte Zugspitze aus Zuckerwärte.
25:20Oh, Herr, gib mir Kraft.
25:23Ja, geht's noch schlimmer?
25:28Alles muss man da herin selber machen.
25:30Alles muss man selber machen.
25:35Ich glaube nicht, dass die Witwe irgendwas mit dem Mann zu tun hat.
25:38Sie hat ja nicht mein Motiv.
25:40Naja, vielleicht als Rache, weil der Wagen sie mit dem Christkind betrogen hat.
25:44Aber sie wusste doch gar nichts von der Affäre.
25:46Vielleicht lügt sie ja und wollte den Ehebrecher elegant loswerden.
25:49Ja, schließlich geht sie um ein kleines Vermögen.
25:51Aber nur, wenn die Wagners keinen Ehevertrag haben.
25:53Wow.
25:54Danke.
25:55Also, auf mich macht sie nicht den Eindruck, als wäre sie eine eiskalte Giftmörderin.
25:59Allerdings stellt ihre Firma Kunststoffe her.
26:01Da würde sie in Blausäure schon irgendwie rankommen.
26:03Und sie hat den besten Zugang zu seinen Pillen.
26:08Liebe Frau Stoffe, finden Sie doch bitte mal ganz dezent heraus, ob die Frau Wagner in der Firma Wiesmann Zugang
26:14zu Blausäure hat.
26:16Firma Wiesmann ist notiert.
26:17Genau, der Michi hat gerade angerufen, in der Baumschule Hartlinger wird Blausäure verwendet.
26:22Hm.
26:22Würde die Frau Berger da vielleicht rankommen?
26:25Hm.
26:26Und die Frau Dr. Eckstein hat sich gemeldet, sie hätte was für euch.
26:29Na gut, dann gehen wir doch gleich mal runter, was?
26:30Gut, gleich.
26:32Gut, gleich.
26:35Die hier stammt aus einer der Vitamindosen von Wagner.
26:38Und das ist der Rest der Hartkapsel aus seinem Magen.
26:42Dann hat der Täter ihm tatsächlich einfach eine Giftkapsel unter die Vitaminpillen gemischt.
26:46Na ja, also ganz so einfach war das sicher nicht.
26:49Blausäure ist sehr gefährlich, damit muss man vorsichtig hantieren.
26:52Oh, danke.
26:55Der Täter hat die Kapsel mit einer Spritze präpariert.
26:58Sehen Sie?
26:59Hm.
27:00Ähm, gab's noch mehr Giftkapseln?
27:03Ja, zwei weitere.
27:04Und die anderen waren sauber.
27:06Das heißt, der Täter kann sich sicher sein, dass der Wagner die Giftpille in den nächsten
27:10Tagen schlucken würde.
27:11Und dass er viel im Auto unterwegs gewesen wäre.
27:13Ja.
27:14Was wäre eigentlich passiert, wenn man die Leiche Nitzerschneck gefunden hätte?
27:17Na ja, dann hätte sich die Blausäure im Körper verflüchtigt und es hätte wie ganz
27:22normales Herzversagen ausgesehen.
27:24Es war also ein detailliert geplanter Mord, meine Herren.
27:29Äh, wo sitzt denn dieser Herr Sawatzky nochmal?
27:32Erkennungsdienst, Untergeschoss.
27:33Tja, was soll man mal sagen?
27:34Der wäre wahrscheinlich nie rausgekommen, hallo.
27:36Hallo.
27:36Dass es Mord war, wenn wir nicht rechtzeitig gekommen wären.
27:38Allerdings.
27:40Hallo, Frau Lange.
27:41Halt, stehenbleiben.
27:44Folgendes.
27:45Der Fonse von der KTU hat jetzt alles durchforstet.
27:48Die Tannenbäume, den alten Kunstschnee, das neue Lametta.
27:52Nix Interessantes dabei.
27:54Irgendwann zu erwarten.
27:55Was erzählen Wagners Kollegen so?
27:58Da war schon was Interessantes dabei.
28:00Und zwar hat ihm er erzählt, dass die Frau Wagner den Herrn Wagner vor zwei Wochen in seinem
28:04Büro, aber so als Verzapptsschild, sie hat ihm kräftig den Marsch geblasen.
28:10Aha.
28:11Und haben die Kollegen noch erzählt, weswegen?
28:13Weil er nebenausgegangen ist.
28:14Was ist denn?
28:15Er hat eine Gespusekast.
28:17Wenn Sie für Interessantes, dass die Frau Wagner uns erzählt hat, dass Sie und Ihr Mann eine
28:21einwandfreie Ehe geschützt hat.
28:22Herzlichen Dank.
28:23Danke.
28:24Ich komme mit.
28:25Was soll ich mit der Lebensversicherung?
28:26Texas, warum?
28:28Warum?
28:29Weil es keine gibt.
28:30Es gibt auch keinen Ehevertrag.
28:31Das heißt aber, dass im Fall einer Scheidung die Frau Wagner dem Herrn Wagner die Hälfte
28:35von ihrem ganzen Vermögen hätte geben müssen.
28:37Das ist doch ein auszurenes Motiv?
28:39Meine Worte.
28:41Wir sehen doch, Frau Stockel schon, was bei Kunststoff Wiesmann rausbekommen hat.
28:44Das kann ich euch auch sagen.
28:45Ich bin nämlich dabei gewesen und es telefoniert hat.
28:47Sagen Sie es uns.
28:49Ich sage es mir so.
28:50In diesem Labor lagert blaue Säure-Angro.
28:54Das ist doch mein Anfang.
28:55Ich will mir Frau Wagner gleich morgen früh einen Besuch abstatten.
28:59Endlich haben Sie mir eine gute Idee?
29:00Wieso endlich?
29:01Ein Scherz.
29:10Oh, Sattel, Zim, Minzi, Dix, Alleluja.
29:15Wie lange müssen wir denn noch brainstormen?
29:18Weil es ist ja eigentlich schon längst Feierabend.
29:21Bis wir da eine zündende Idee haben.
29:25Aber bis jetzt war das alles noch nix, meine Herrschaften.
29:29Vielleicht was mit Neuschwanstein?
29:34Neuschwanstein?
29:37Nein, ich hab bloß gedacht.
29:39Ja, die Japaner sind doch verrückt danach.
29:44Neuschwanstein.
29:46Das ist gut.
29:47Das hätt von mir sein können.
29:48Das ist ein...
29:50Moment, da muss ich mal kurz nachdenken.
29:58Herrschaften, was ist denn das für ein Gejaule da draußen?
30:01Da kann sich doch kein Mensch konzentrieren.
30:02Das ist unser Kinderchor.
30:05Die sammeln für eine neue Kirchenorgel.
30:07Nein.
30:09Singen die schön.
30:12Kinderchor.
30:14Das ist gut.
30:25Ja, gut, Herr Bürgermeister.
30:28Ja, ja, verstehe schon.
30:30Mhm, dann machen wir das ja so.
30:33Selbstverständlich, ich kümmere mich.
30:35Um alles.
30:37Ihnen auch.
30:38Servus, Herr Bürgermeister.
30:40Guten Morgen, Marie.
30:41Morgen.
30:42Und für Gott.
30:43Wo willst du denn hin?
30:44Komm, ist halt die Artvernehmung.
30:46Jetzt bleib halt da, wo ich grad extra Frühstück gemacht hab.
30:49Und den Bürgermeister hab ich auch schon genackt gehabt.
30:51Was wollt ihr denn?
30:52Er hat einen Vorschlag für ein neues Konzept gemacht.
30:55Oktoberfest mit Weihnachtsmarkt.
30:57Hast du mir nicht gestern Abend erst erzählt,
30:59was für eine blöde Idee von Joe das ist?
31:01Ja, mei, aber jetzt ist es ja vom Bürgermeister.
31:03Ich darf mich natürlich um alles kümmern.
31:06Ja, das schaffst du schon.
31:07Jetzt huck dir heute her,
31:08weil es dir denn noch zehn Minuten Zeit hat.
31:19Ich hatte schon länger den Verdacht,
31:20dass mein Mann was mit dieser Lisa Berger hat.
31:23Als er vor zwei Wochen sein Handy vergessen hat,
31:24hab ich auch jede Menge SMS von ihr darauf gefunden.
31:28Und dann sind sie rüber in so Gerogen
31:29und haben ihren Mann zur Rede gestellt.
31:31Ja, er hat auch sofort alles gestanden.
31:34Er hat mir versichert,
31:35dass die Affäre nur ein blöder Ausrutscher war,
31:36den er sehr bereut hat
31:37und hat dann in meinem Beisein bei ihr angerufen
31:39und alles beendet.
31:40Und damit war für mich die Sache erledigt.
31:43Schön.
31:44Warum haben Sie uns nicht gleich gesagt,
31:45dass Sie von der Affäre gewusst haben?
31:47Warum soll ich das rum erzählen?
31:49Im Falle einer Scheidung
31:50hätte Ihr Mann die Hälfte dieses Vermögens bekommen.
31:54Ja, aber glauben Sie mir,
31:55der Rest hätte für mich immer noch gereicht.
31:59Schön.
32:00Sie hatten über Ihre Firma Zugang zu Blausäure.
32:04Ja, aber so gefährliche Sachen lagern bei uns neu im Labor
32:06und da war ich das letzte Mal vor vielen Monaten.
32:08Das können Sie gerne nachprüfen.
32:09Vielleicht haben Sie ja schon früher was auf die Seite geschafft.
32:12Für alle Fälle.
32:13Blausäure für alle Fälle.
32:15Das Zeug ist sehr gefährlich.
32:16Also?
32:16Wenn Sie damit andeuten wollen,
32:18dass ich meinen Mann umgebracht habe,
32:20liegen Sie falsch.
32:20Das sagen Sie.
32:25Entschuldigung.
32:25Ja?
32:26Herr Hansen.
32:27Momentchen, bitte.
32:33Das sind die Bankunterlagen von unserem Opfer.
32:35Der hat vor ein paar Monaten
32:37Goldwaren an die Bank verkauft
32:39und hat sich den Betrag bar auszahlen lassen.
32:4259.370 Euro.
32:44Das ist ja nicht uninteressant.
32:45Danke für die heiße Info, Frau Stocke.
32:47Gerne.
32:52Frau Wagner,
32:54haben Sie eine Idee,
32:55wofür Ihr Mann vor zwei Monaten
32:57fast 60.000 Euro in bar gebraucht hat?
33:00Nein, wie kommt es denn darauf?
33:01Er hat seiner Bank Goldwaren verkauft.
33:05Was?
33:06Das hätte Franz mir doch sofort erzählt.
33:08Hat er vielleicht irgendwas Größeres angeschafft?
33:11Nicht, dass ich wüsste.
33:13Wozu hat er denn so viel Geld gebraucht?
33:16Na, das werden wir hoffentlich noch herausfinden.
33:18Frau Wagner, ich glaube, das war's fürs Erste.
33:20Sie können gehen. Danke.
33:22Ja, gut, danke.
33:24Wiederschauen.
33:24Wiederschauen.
33:28Wiedersehen.
33:29Wiedersehen.
33:32Vielleicht weiß ja die Geliebte,
33:33wofür er das Geld gebraucht hat.
33:34Ja, dann auf zum Christkind.
33:36So, Lisa, noch ein bisserl ihm zuwenden.
33:39Genau.
33:41Und jetzt auch was Schönes denken.
33:42Schnee gleichmäßig, bitte.
33:45Wunderbar.
33:46Schaut ja gut aus.
33:48Gell?
33:49Herr Wenzel, wir müssen Sie leider unterbrechen.
33:52Ach, gell?
33:52Muss das ausgerechnet jetzt sein?
33:54Es muss.
33:55Die Herren Kommissare, womit kann ich die nennen?
33:58Wir müssten mit der Frau Berger sprechen.
34:00Können wir dazu in Ihr Büro?
34:01Ja, sicher.
34:02Ja, und es...
34:03Es muss.
34:04Ja.
34:05Kommen Sie, bitte.
34:12Entspannen.
34:14Der Herr Wagen hat sich vor kurzem
34:16bei den Lüder den Geldbetrag beschafft.
34:17Haben Sie eine Ahnung, wofür?
34:18Über Geld haben wir nie gesprochen.
34:20Sie haben doch erwähnt,
34:21dass er sehr großzügig war.
34:23Ja, aber das waren ja nur Kleinigkeiten.
34:25Klamotten, Tasche, Schuhe, Blumen, Pralinen.
34:29Auch mal schöne Wäsche,
34:30aber ist ja jetzt auch egal.
34:32Ach so.
34:33Ähm, die Fotos von der Christkindl-Wahl
34:36hat auch der Herr Wenzel gemacht.
34:37Ja.
34:38Der hat alle PR-Termine fotografiert.
34:42Äh, ich will ja nicht hitzen.
34:44Aber in einer Stunde müssen die Fotos
34:45nach Japan geschickt werden.
34:49Ja.
34:50Gut, dann geht mich hier so weit.
34:52Wiedersehen.
34:53Hm, KTU.
34:54Hansen, ja?
34:56Ja.
34:57Ja.
34:57Ja.
35:10Ja.
35:12Ja.
35:14Ja.
35:15Ja, der Herr Wagner hat die Fotos bei mir bestellt.
35:17Der hat ja also Erinnerungen haben.
35:19Er war ja ganz vernarrt in die Frau.
35:21Ja, also Sie hätten nur sagen müssen,
35:22dass die beiden das miteinander hatten.
35:24Ja, aber ein bisschen Diskretion dürfen meine Kunden bei mir schon erwarten.
35:27Ja, das ehrt Sie, aber hier geht's um Mord.
35:29Haben Sie denn auch mal mitbekommen, dass die beiden sich gestritten haben?
35:34Unter uns ein bisschen angespannt war die Stimmung schon zwischen die zwei in letzter Zeit.
35:39Warum, weiß ich nicht.
35:40Was die Leute privat so treiben, interessiert mich auch nicht so.
35:43So, auf den Fotoschreibt ist aber ganz anders aus.
35:47Der Herr Wagner hat mich beauftragt, diese Bilder zu machen.
35:49Quasi für sein Poesiealbum.
35:52Mhm, dann gibt's doch bestimmt auch eine Rechnung.
35:53Nein, nein, das war Gefälligkeit.
35:56Der Herr Wagner war ein sehr guter Kunde von mir.
35:58Ja, so, so.
36:00Na gut, dann war's jetzt fürs Erste.
36:02Aber Sie halten sich bitte jetzt unserer Verfügung, ja?
36:04Jede Zeit.
36:05Das war noch schwer, hoffentlich.
36:07Tja, das hat uns jetzt nicht wirklich weitergebracht, hm?
36:12Nein, nicht wirklich.
36:15Ach, Herrschaftszeiten, wir sollen jetzt noch da rauskommen.
36:18Seit er dieses blöde Auto hat, packt der Wenzel wieder, wo ich mich oder schon dreimal zupackt.
36:22Frau Hofer, seit wann hat der Wenzel das Auto schon?
36:24Mei, so ungefähr zwei Monate.
36:27Hat der Wagner nicht vor zwei Monaten seine Goldbahn verkauft?
36:31Könnte ein Zufall sein.
36:32Nicht wirklich.
36:34Grüß dich schon.
36:35Servus.
36:36An doppelten Es...
36:37Obst du?
36:39Espresso.
36:40Ah ja, gerne.
36:41Franzi?
36:42Mach ich.
36:44Ja, die Frau Hofer.
36:50Meine Verehrung.
36:52Grüß Sie, Herr.
36:53Einen doppelten, bitte.
36:55Espresso.
36:56Obstler.
36:58Gerne.
36:59Franzi?
37:00Mach ich auch.
37:02Und, äh, wer ist so glatt vor mit Ihrer Bewerbung?
37:07Bestens.
37:08Schaut alles wunderbar aus.
37:10Und bei Ihnen?
37:10Alles abgeschickt ist super geworden.
37:13Geniales Konzept, tiptop ausgearbeitet.
37:16Ich hab gehört, Sie haben da was mit einem Weihnachtsmann gemacht.
37:20Mei, das war halt einmal so eine Idee.
37:24Aber auf die sind wahrscheinlich alle gekommen, gell?
37:27Nein, wir haben uns ganz spontan was Besseres eingefallen lassen.
37:31Ganz spontan, verstehe.
37:32Warten Sie.
37:34Ich zeig's Ihnen.
37:44Unser Kinderchor.
37:47Goldig, oder?
37:53War übrigens meine Idee.
37:55Aber es sollten eigentlich nur Fotos geschickt werden.
37:59Das wissen Sie vielleicht schon.
38:00Naja, Fotos haben wir natürlich auch geschickt.
38:02Aber das Video hat's sozusagen als Bonus noch dazugeben.
38:06Das werden die Japaner lieben.
38:08Bestimmt.
38:11Und, äh, was haben Sie so gemacht für Japan?
38:17Wie Sie immer so schön neumodisch sagen, eine Crossover-Geschichte.
38:22Crossover?
38:23Oktoberfest meets Weihnachtsmarkt.
38:26Ah, gell.
38:28War das nicht meine Idee?
38:29Äh, aber vorher hat die Idee der Bürgermeister Kappens.
38:33Was?
38:34Also unserer.
38:36Vorher?
38:37Ja.
38:37Das tust du.
38:39Nicht schlecht, Herr Specht, aber ob dieser Chance hat gegen unsere englische...
38:46Schauen wir mal.
38:47Ja.
38:54Was ist jetzt los, Herr Schritzmeier?
38:55Die Japaner haben sich entschieden.
38:58Die nehmen ein paar Tölz.
39:00Weil die sich mit einer Nachbildung von Neuschwanstein beworben haben.
39:04Alles Glühweinstand.
39:06Das war doch deine Idee.
39:08Nein, Franzi.
39:09Also, sowas Blödes, nein, nein.
39:12Da kommt ja bloß ein Depp drauf.
39:14Oder?
39:16Ja.
39:21Aha.
39:23Toscher, Herr.
39:25Ja, gut, danke.
39:26Sie haben mir sehr geholfen.
39:27Wiederhören.
39:28Also.
39:29So, ich habe jetzt gerade mit dem Bankberater von Wenzel gesprochen.
39:32Und der sagt, der hätte nicht schlecht verdient.
39:34Aber blimp ist ihm auch nicht viel.
39:35Dann frage ich mich, wie er sich so einen teuren Oldtimer leisten konnte.
39:38Das Geld hat er sich geborgt.
39:40Ja, aber nicht von seiner Bank.
39:41Da hat er nämlich nur einen Kredit laufen für seine Studieeinrichtung.
39:45Hat er eine andere Geldquelle gehabt.
39:46Also, der Wenzel hat diesen schicken Oldtimer vor genau sieben Wochen im Internet gekauft.
39:5261.000 Euro, bar bezahlt.
39:54Ja, sehen Sie, das ist ja fast die Summe, die der Wagner für sein Gold bekommen hat.
39:57Genau.
39:57Und das zur selben Zeit?
39:59Für mich die blanke Erpressung.
40:01Absolut.
40:03Dann waren die Fotos von unserem Opfer und Lisa Berger doch nicht nur zur Erinnerung gedacht,
40:07wie uns der Wenzel reis machen wollte.
40:09Genau.
40:10Herr Wenzel, Sie haben letzte Woche in einem Chemielabor fotografiert,
40:13für das Sie früher öfter gearbeitet haben.
40:16Ja?
40:16Das ist richtig?
40:18Ja.
40:18Nur hat das Labor diesmal nicht Sie beauftragt,
40:20sondern Sie haben angefragt,
40:21ob Sie da nicht für ein Magazin ein paar Symbolfotos machen dürfen.
40:25Und was ist da dabei?
40:26Na ja, es ist so, seitdem fehlt dort eine Einheit Blausäure, mein Lieber.
40:30Komischer Zufall.
40:32Und dass Sie vor zwei Monaten Ihren Oldtimer in bar bezahlt haben,
40:36mit fast genau der Summe, die sich der Wagner vorher beschafft hat,
40:39ist wohl auch so ein komischer Zufall, ne?
40:41In dem Chemielabor gibt es übrigens jede Menge Kameras.
40:43Wir warten nur noch auf die Auswertung.
40:45Und?
40:56Ich hab die zwei gesehen, wie sie rumgeknutscht haben.
40:59Wie die Teenager.
41:01Heimlich, damit bloß ja die Ehefrau nichts erfährt.
41:03Die Kamera war griffbereit.
41:05Und dann sie nicht presst.
41:07Das wäre alles gut gegangen.
41:09Wenn bloß die Frau Wagner das nicht rausgekriegt hätte,
41:11dass sie zwei was miteinander gehabt haben.
41:13Sie hat ihren Mann vergeben und er wollte natürlich sein Geld von Ihnen zurück.
41:16Das war doch längst weg.
41:19Ich hab zu ihm gesagt, die braucht Zeit,
41:20aber er, wenn das Geld nicht sofort wieder da ist,
41:23ruft er die Polizei.
41:24Und dann sind sie auf die geniale Idee mit der Giftpille gekommen.
41:28Ich war gut, dass er ihm so Vitamine schluckt.
41:32Bin ich vor drei Tagen zu ihm ins Büro,
41:35unbeobachteter Moment,
41:37hab ihm ein paar präparierte Pöllen in seine Dosen rein.
41:42Sie sind vorläufig festgenommen wegen des dummen Tatverdachts.
41:44Franz Wagner wurde zu einem Humor.
41:46Herr Wenzel, hören Sie bitte.
41:55Ich sag's immer,
41:56Vitaminpillen sind einfach nix.
41:58Natürliche Vitamine braucht der Mensch.
42:01Bayerische Vitamine.
42:02Bayerische Vitamine?
42:03Beißwurst, lieber keins Blitzen.
42:05Wenn Sie meinen.