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Zed Pods bieten günstige, umweltfreundliche Wohnungen in Großbritannien, gebaut über ungenutzten Parkplätzen oder städtischem Brachland. Sind sie die grüne Lösung gegen Wohnungsknappheit in Städten?

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Transkript
00:00Wenig genutzte Parkplätze, Beton überall.
00:04Ein weltweites Phänomen.
00:06Könnten diese Orte der Schlüssel zu umweltfreundlichem und günstigem Wohnraum sein?
00:11Wir sind in Bristol, im Südwesten von Großbritannien.
00:14Die Bevölkerung hier ist im letzten Jahrzehnt um 10% gewachsen.
00:19Wohnraum ist rar.
00:20Die Durchschnittsmiete liegt bei 1500 Pfund.
00:25Wir könnten vermutlich gar nicht mehr in Bristol leben, wenn wir nicht hier wohnen würden.
00:30Die Größe der Wohnung, die wir bräuchten und die damit verbundene Miete, das würden wir einfach nicht schaffen.
00:39Sam Jones lebt mit ihrer kleinen Familie an einem besonderen Ort.
00:44Über einem Parkplatz.
00:46Nicht zu weit vom Stadtzentrum entfernt.
00:48In einem sogenannten Z-Pod.
00:52Das Paar zahlt um die 500 Pfund Miete.
00:55Das ist günstig und hat denen die Möglichkeit gegeben, eine kleine Familie zu gründen.
01:01Sie leben seit fünf Jahren hier und kümmern sich unter anderem auch um die Nachbarn,
01:05die oft jahrelang keinen festen Wohnort hatten.
01:09Man versteht sich, ist füreinander da.
01:12Familie Jones lebt gerne hier.
01:14Auch, weil das Gebäude energieeffizient ist.
01:17Im Gegensatz zu anderen Sozialbauten hat es Wärmepumpen,
01:23Solarpaneele und sogar Dreifachverglasung für eine gute Dämmung.
01:31In diesem Haus ist es im Winter sehr warm und im Sommer meist kühl.
01:36Wir hatten einige Hitzewellen.
01:37Aber es gab definitiv Momente, in denen man die Tür öffnete und dann merkte,
01:42ah ja, drinnen ist es richtig kühl, das ist wirklich schön.
01:47Z-Bots nehmen keinen zusätzlichen Platz ein.
01:50Sie denken Architektur in dicht besiedelten Städten um und verringern Emissionen.
01:55Etwa 37 Prozent der CO2-Emissionen gehen auf den Bausektor zurück.
01:59Rund 100 fertige Module wie diese wurden bereits in Großbritannien gebaut,
02:03zusammen mit den lokalen Behörden.
02:05Der Bedarf ist da.
02:07Die Lebenshaltungskosten und das Fehlen von günstigem Wohnraum setzt den Menschen zu.
02:13Allein in England ist die Obdachlosigkeit zwischen 2023 und 2024 um 14 Prozent gestiegen.
02:20Die Nachfrage nach günstigem Wohnraum dementsprechend immens.
02:25Bauunternehmen haben alle Hände voll zu tun.
02:28Hier entstehen die Z-Bots in einer kleinen Fabrik in Peterborough.
02:32Keine offene Baustelle.
02:34Dadurch werden Störungen in der Nachbarschaft verringert.
02:37Jason Bassett hat schon immer in der Baubranche gearbeitet.
02:41Aber die Z-Bots sind auch für ihn etwas Besonderes.
02:46Auf den Baustellen, auf denen ich früher gearbeitet habe, ist die Abfallquote sehr hoch.
02:52Normalerweise landeten 25 Prozent des Abfalls in Containern
02:56und anschließend auf der Mülldeponie.
02:58Da blutet einem das Herz.
03:00Das Tolle an unseren Produkten ist, dass wir sie zu 100 Prozent im Werk abcyceln oder recyceln können.
03:10Verpackungsmaterial geht direkt zurück an die Produzenten zur Wiederverwertung.
03:14Reste von nachhaltiger Steinwolle werden zu einer neuen Charge recycelt.
03:21Alle Fahrzeuge hier sind elektrisch, um den CO2-Fußabdruck zu verringern.
03:26Ein Großteil der Arbeit wird jedoch immer noch von Menschen und nicht von Maschinen gemacht.
03:30Bis eine Einheit fertig ist, dauert es 16 Tage.
03:34Doch es gibt noch etwas anderes, das diesen Ort auszeichnet.
03:3730 Prozent der 48 Mitarbeiter sind oder waren Häftlinge.
03:42Hier werden sie ausgebildet und haben nach Freilassung eine Arbeit.
03:45Auf diese Art will man Rückfallquoten verhindern.
03:48Menschen wie Craig Smith gibt dieser Job eine Perspektive und Selbstbewusstsein.
03:55Es ist toll hier, die positive Stimmung.
03:58Besonders, wenn man psychische Probleme hat.
04:03Nach der Entlassung aus dem Gefängnis ist der Alltag ganz schön schwierig.
04:07Aber jetzt sieht die Zukunft für mich rosiger aus.
04:14Trotzdem fehlt es an Facharbeitern.
04:17Der in London lebende Bauingenieur Konstantinos Saftarides arbeitet und forscht im Bereich des modularen Bauens.
04:24Für ihn ist es eine schnellere und grünere Alternative zum traditionellen Bauen.
04:28Aber dadurch allein wird die Wohnungskrise nicht behoben.
04:31Großbritannien braucht 300.000 neue Wohnungen pro Jahr.
04:38Modulares Bauen ist derzeit die beste Option, die wir haben.
04:44Das Problem ist meiner Meinung nach nur, dass wir nicht in dem erforderlichen Tempo bauen können,
04:49weil uns die Kapazitäten fehlen.
04:55Doch auch das wird sich vermutlich ändern.
04:58Zurück nach Bristol.
04:59Hier standen früher alte Garagen.
05:02Nun wurde Platz für zwölf neue Wohnungen im Süden der Stadt geschaffen.
05:05Die Z-Pots stehen kurz vor der Übergabe an die Stadtverwaltung.
05:09Stadtrat Barry Parsons wird von Betriebsleiter Rian Cotaboukos durch die Gebäude geführt.
05:1522.000 Menschen stehen in Bristol auf der Warteliste für Sozialwohnungen.
05:19Die Stadt strebt zudem Klimaneutralität an und geht beide Herausforderungen gleichzeitig an.
05:26Wenn wir mit unseren Bewohnern über Nachhaltigkeit und die Herausforderungen des Klimawandels sprechen,
05:32ist es oft das Wichtigste, ihnen klarzumachen, dass ihr Zuhause günstiger im Unterhalt und wärmer wird.
05:38Sie und ihre Familien werden gesünder sein, weil sie in einem hochwertigen Wohnraum leben.
05:44Für Mieter spielen die Kosten eine Rolle, aber auch die Lage und die Chance auf ein gutes Leben.
05:53Das Potenzial ist riesig.
05:55In Großbritannien gibt es so viele ungenutzte Flächen.
05:58Wir wollen die Grünflächen schützen, aber mit der Bebauung der Brachflächen beginnen.
06:03Sie liegen in Stadtzentren oder in Gebieten mit bester Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und Arbeitsplätze.
06:09Wir bauen die Häuser dort, wo sie die Menschen brauchen.
06:14Auch wenn die Wohnungskrise nicht so schnell verschwinden wird,
06:17Innovationen wie diese können den Weg für klimafreundlichere Gebäude ebnen
06:21und den Menschen eine echte Chance geben, ihre Zukunft zu planen.
06:26Das ist ganz, die Kanuzeignisse in der Näheischen Gebäude,
06:32wo sie nach Fremdlerin in der Musik zum ZipelON geht.
06:34So werden wir heute nochmal versuchen,
06:34Ich bin ein paar Jahre.
06:34Ich bin jetzt noch von ruhig,
06:34Bis zum Zipel.
06:34Ich bin da wieder auf mein Grünsland.
06:35Ich bin wieder um ein Gerwuch.
06:35Ich bin sehr gut.

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