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  • vor 59 Minuten
Die BMW Group hat heute ihr neues Werk Irlbach-Straßkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) offiziell eröffnet und die Serienproduktion gestartet. Nur zweieinhalb Jahre nach Baubeginn beliefert der Standort das BMW Group Werk München mit den Hochvoltbatterien der sechsten Generation, die dort in den BMW i3 verbaut werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Modellen der Neuen Klasse erfolgt der Hochlauf schneller als ursprünglich geplant: So startet die Serienfertigung direkt im Zweischichtbetrieb.

Die Investition in Höhe von rund einer Milliarde Euro verdeutlicht das Bekenntnis der BMW Group zu einem starken Industriestandort Deutschland.

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Motor
Transkript
00:03Wir bei BMW haben ja die verschiedenen Technologiezentren. Das BCTC, das Battery Cell
00:09Competence Center und wir haben das CMTC, das Cell Manufacturing Competence Center, wo wir das
00:17Thema Zellkompetenz fokussieren, von der Entwicklung der Zelle bis zur Produktion und dann haben wir
00:23bei uns hier das CRCC, das Cell Recycling Competence Center, wo wir den Kreislauf für Batterietechnologie schließen.
00:35Encorey ist ein Joint Venture von BMW und Interzero und wir sind dazu da, Kreislaufwirtschaftlösungen
00:41für BMW, aber auch andere Unternehmen voranzubringen. In Saiching am CRCC beschäftigen wir uns mit der
00:47Weiterentwicklung des Direct Recycling Verfahrens. Dieses ist speziell auf die Verwertung von
00:52Reststoffen aus der Batteriezellfertigung zugeschnitten. BMW ist für alles zuständig,
00:58was wirklich die reine Technologie Erforschung betrifft und den Aufbau des Standorts, das
01:03operative Leiten vom Standort hier in Saiching, aber auch dann das Skalieren der Technologie,
01:08das liegt bei der Firma Encorey. Wir bekommen unsere Materialien aus dem CMTC. Diese Ausschüsse aus
01:18der Batterieproduktion von dort enthalten bereits sehr wertvolle Materialien, die wir
01:22versuchen in den Kreislauf zurückzuführen. Das übergeordnete Ziel ist zu beweisen, dass das
01:30Batteriematerial nach dem Recycling genauso gut funktioniert wie neues Material.
01:37Wir fangen an, dass wir natürlich die Ware erst mal messen, wiegen und dann in unseren Trockenraum
01:44einbringen. Auf dem einen Bereich haben wir die Zelldemontage. Dort werden die Zellen geöffnet,
01:51die Jelly Roll ausgestoßen und abgewickelt. Dann haben wir die beiden Elektroden und die können wir
01:56dann in den nächsten Prozessschritt weiterbringen. Im Elektrodenrecycling wird eine Vorzerkleinerung
02:04des Elektrodenmaterials vorgenommen, so dass ein schrittfähiges Fördergut entsteht. Dieses wird dann
02:10delaminiert. So können wir anschließend in der Separation die feine Beschichtung von der
02:15gröberen Folie abtrennen. Die Hauptfraktionen aus dem Elektrodenrecycling sind zum einen die
02:24Stromableiterfolien. Diese können in die klassische Reststoffverwertung eingeleitet werden und des
02:30weiteren unser wertvolles Kathodenaktivmaterialrezyklat, das wir versuchen direkt in die Elektrodenproduktion
02:36wieder einzubringen. Wir beschäftigen uns natürlich auch mit der Analytik und Degeneration
02:43von den Aktivmaterialien. Somit haben wir auch einen Laboren, wo wir natürlich erstens die Qualität
02:49von dem Stoff erproben, aber auch natürlich weitergehende Versuche durchführen. Und somit
02:54haben wir auch hier am Standort eine Möglichkeit, mit den Laboren verschiedene Prozesse abzubilden.
03:01Die Zusammenarbeit hier in diesem Projekt zwischen BMW und Anquiry ist aus meiner Sicht vorbildlich.
03:06Mit Anquiry haben wir es geschafft, in hoher Geschwindigkeit dieses Technologiezentrum
03:11aufzubauen und ich bin überzeugt, dass wir damit einen großen Schritt machen,
03:15um die Technologie zu erforschen, um sie dann in den Markt zu bringen.

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