- vor 14 Minuten
Flugangst ist weit verbreitet. In diesem Beitrag sprechen wir mit einer Psychologin und einem Piloten von Vienna Flight darüber, woher sie kommt und wie man lernt, mit ihr umzugehen.
Angst ist zunächst etwas Gesundes: Sie schützt uns vor Gefahren. Beim Fliegen begeben wir uns in eine Umgebung, in der wir von Natur aus nicht leben könnten. Da ist Unbehagen verständlich, auch wenn das Flugzeug statistisch das sicherste Verkehrsmittel ist. Zahlen allein helfen Betroffenen aber oft wenig.
Seit 14 Jahren bietet Vienna Flight deshalb ein zweitägiges Seminar an. Es besteht aus drei Teilen:
Wissen statt Kopfkino: Technische Erklärungen zu Sicherheitschecks, Walkaround, Triebwerksausfall und Redundanzsystemen. Keine Frage bleibt unbeantwortet.
Arbeit an der eigenen Angst: Jede Person findet heraus, wovor sie wirklich Angst hat, und entwickelt eine persönliche Strategie.
Das Highlight zum Schluss: Ein Flug im Simulator, bei dem die Teilnehmenden selbst ins Cockpit steigen.
Das Ziel ist nicht, die Angst ganz zu beseitigen oder jemanden zum Fliegen zu überreden. Es geht darum, Unwissen durch Wissen zu ersetzen und die panische „Angst vor der Angst“ deutlich zu verringern. So wird Fliegen zu einer Reise wie jede andere, und manche Teilnehmende genießen es danach sogar.
Interessiert? Informationen gibt es direkt bei Vienna Flight.
Angst ist zunächst etwas Gesundes: Sie schützt uns vor Gefahren. Beim Fliegen begeben wir uns in eine Umgebung, in der wir von Natur aus nicht leben könnten. Da ist Unbehagen verständlich, auch wenn das Flugzeug statistisch das sicherste Verkehrsmittel ist. Zahlen allein helfen Betroffenen aber oft wenig.
Seit 14 Jahren bietet Vienna Flight deshalb ein zweitägiges Seminar an. Es besteht aus drei Teilen:
Wissen statt Kopfkino: Technische Erklärungen zu Sicherheitschecks, Walkaround, Triebwerksausfall und Redundanzsystemen. Keine Frage bleibt unbeantwortet.
Arbeit an der eigenen Angst: Jede Person findet heraus, wovor sie wirklich Angst hat, und entwickelt eine persönliche Strategie.
Das Highlight zum Schluss: Ein Flug im Simulator, bei dem die Teilnehmenden selbst ins Cockpit steigen.
Das Ziel ist nicht, die Angst ganz zu beseitigen oder jemanden zum Fliegen zu überreden. Es geht darum, Unwissen durch Wissen zu ersetzen und die panische „Angst vor der Angst“ deutlich zu verringern. So wird Fliegen zu einer Reise wie jede andere, und manche Teilnehmende genießen es danach sogar.
Interessiert? Informationen gibt es direkt bei Vienna Flight.
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LifestyleTranskript
00:04Ja, herzlich willkommen. Wir sind heute wieder bei Vienna Flight. Aus einem besonderen Grund,
00:09wir wollen sich heute mit einem wichtigen Thema beschäftigen, die Flugangst.
00:14Fühl dich wie ein echter Pilot.
00:23Und das kommt glaube ich gar nicht so selten vor. Jetzt wollen wir zuerst einmal mit einer
00:28berufenen Kraft sprechen. Angst oder überhaupt die Gefühle, was heißt das, was ist das?
00:36Beim Pflegen wird oftmals eine Ängstlichkeit berührt und wenn wir von Angst sprechen, dann
00:42müssen wir uns auch bewusst machen, dass wir hier von einem Grundgefühl sprechen, das uns
00:48eigentlich durchs Leben führt und leitet und uns Hinweise darauf gibt, was uns gut tut
00:53und was uns nicht gut tut. Neben der Angst haben wir noch andere Grundgefühle. Es gibt
00:58die Freude, es gibt die Wut, es gibt die Traurigkeit und den Ekel. Und diese Gefühle
01:04geben uns einen Richtwert, eine Leitschnur, wo wir uns bestenfalls für uns hinbewegen und
01:11wo eher wir Abstand nehmen. Und das Gefühl der Angst ist etwas, das uns grundsätzlich
01:16schützt vor Gefährlichem. Und das Interessante bei der Flugangst ist folgendes. Der Mensch bewegt
01:25sich in Sphären, für die er eigentlich überhaupt nicht geschaffen ist. Wir haben keine Flügel.
01:31Das heißt, von unserer Füße her können wir nicht fliegen und wir begeben uns in eine
01:38Sphäre, wo wir auch nicht leben und sein können. Wir könnten da oben nicht einmal atmen.
01:44Das heißt, diese Angst, die sich hier zeigt, ist grundsätzlich eine, die eine gesunde Reaktion
01:51ist, denn der Mensch begibt sich mit dem Flieger in eine Sphäre, wo er nicht leben könnte.
01:58Daher das Auftreten der Angst ist eigentlich etwas sehr lebensschützendes und von daher
02:04etwas gesundes.
02:06Also generell nichts Schlechtes?
02:09Grundsätzlich ist die Angst nichts Schlechtes. Viele unserer Kunden möchten gerne, dass die
02:14Angst verschwindet, dann fehlt halt eben dieser Indikator, der uns vor Gefahren warnt und
02:21schützt. Und worum es jetzt bei der Flugangst geht, ist eigentlich, dank der Flugsicherheit
02:27wissen wir ja, und die meisten unserer Kunden wissen das auch, dass es das sicherste aller
02:36Transportmittel ist. Das nutzt aber nichts. Denn in dem Moment, in dem man eben mit diesem
02:47Grenzbereich in Berührung kommt, tritt eine natürliche Angst auf und es geht jetzt eigentlich
02:52bei unserer Arbeit darum, die gesunde Angst zu behalten und sie zu differenzieren von einer
03:01Angst, die uns eigentlich vor nichts Gefährlichem schützt. Also wir haben auch keine Angst, wenn
03:09wir in ein Auto einsteigen, wenn wir in einen Zug einsteigen oder wenn wir ähnliche Dinge
03:14tun. Und beim Fliegen kommt das aber. Und jetzt geht es darum, dass wir mit Dingen, die in uns
03:23Leben in Berührung kommen und uns das bewusst machen. Und wenn das gelingt, dann kann man auch
03:33einen anderen Zugang zum Fliegen entwickeln. Und das ist das, was wir seit 14 Jahren erfolgreich tun.
03:45Das heißt, bei euch darf man nicht nur Pilot spielen, sondern man darf auch versuchen, seine
03:49Flugangst zu bewältigen. Wie funktioniert das jetzt? Kommen die Verängstigten, sagen wir mal so,
03:57oder die Kunden zuerst in den Simulator, dass sie einmal sehen, wie das abläuft oder wird zuerst gesprochen?
04:03Ja, es wird gesprochen. Also es ist als zweitägiges Seminar angelegt, wo man mal auch natürlich die Ängste
04:09das jeden einzelnen Teilnehmer so einmal kennenlernt, weil die zeigen sich auf verschiedenen Ebenen und
04:15werden durch verschiedene Dinge ausgelöst. Und es geht darum, dass die Ängste einmal die Teilnehmer mit
04:22ihrer Angst konfrontiert, in die Angst hineinführt, sie dann auch wieder herausführt. Und das
04:29Fliegerische kommt dann, der Simulator kommt zu Schluss. Und dazwischen ist mein Part dann der
04:36technische Teil, um ein bisschen das Kopfkino, wenn man so schön sagt, nicht einzuschränken.
04:41Was da alles passieren könnte, wo die Ängste liegen jetzt mit der Technik verbunden, das ist dann
04:47meine Aufgabe. Im Grunde besteht unsere Arbeit aus drei Elementen. Das eine ist Nichtwissen über das
04:55Fliegen, das ja berechtigte Angst macht, mit Wissen zu füllen. Das heißt, es ist nicht mehr möglich,
05:05sich vorzustellen, dass der Flieger wie ein Stein vom Himmel runterfällt, denn das geht physiologisch
05:12ganz einfach nicht. Und vieles andere geht auch nicht, was an Fantasien auftaucht. Das ist das eine.
05:23Das zweite ist wirklich eine Auseinandersetzung mit dem Inneren, mit der Angst. Was genau wird denn hier
05:28berührt? Denn wir kommen auch in Berührung damit, dass wir nicht unverwundbar sind. Wir kommen in
05:39Berührung damit, dass unser Leben endlich ist. Wir kommen in Berührung mit dieser Frage der Todesangst,
05:48kommen wir in Berührung mit Sinnhaftigkeiten oder Unsinnigkeiten im Leben. Und eigentlich geht es auch
06:00darum, in diese Tiefe zu schauen und zu schauen, wovor habe ich denn tatsächlich Angst. Und so wie der
06:08Gerd schon gesagt hat, Flugangst und Flugangst kann sich auf die unterschiedlichsten Arten zeigen. Und das,
06:14was wir tun, ist tatsächlich in die Individualität einsteigen. Jeder ist anders, genau. Was bedeutet denn
06:23diese Angst, die individuell auftaucht für diesen Menschen? Und jeder Mensch, der bei uns ist, entwickelt
06:31seine eigene persönliche Strategie. Und zum Schluss gibt es den Höhepunkt. Und das ist das Simulatorflug.
06:40Und das macht Freude. Das macht Spaß. So quasi die Belohnung. Das Gudi zum Schluss?
06:48Natürlich. Und mit diesem Highlight gehen unsere Kunden dann weg. Und damit gelingt es uns tatsächlich,
06:59mit dem Fliegen auch etwas Freudvolles zu verbinden. Und damit verändert sich tatsächlich das Erleben im
07:07Flugzeug. Ja, das ist eben das Thema Sicherheit. Ich habe das ja mitbekommen, wie wir da beim Simulator,
07:12wenn ich ein bisschen zugehört habe, es ist ja enorm, was da an Sicherheit abläuft, welche Vorgänge
07:17das sind. Und ich weiß, ich bin selbst Autofahrer. Ich steige einfach ins Auto ein und fahre weg.
07:21Obwohl es ja eigentlich, müsste ich rund ums Auto gehen. Ich müsste jetzt schauen, ob alles funktioniert.
07:24Ich habe genug Problemsmöglichkeiten, das, das, das. Wer macht das?
07:27Ganz genau. Soll ich mal machen, ja. Aber beim Flugzeug ist es so. Beim Flugzeug ist es so, nicht, dass
07:32man vor
07:33jedem Flug nicht einer der Piloten einen sogenannten Walkaround macht und sich das Flugzeug von außen ansieht,
07:39ob sich was jetzt verändert hat. An den Reifen, an den Tanks, steht irgendwo eine Klappe offen, ja. Wie schauen
07:48die
07:48Triebwerkschaufeln aus, ja. Und das wird vor jedem Flug, wird das gemacht, ja. Und so beginnt es.
07:53Ich habe mal so eine Diskussion mit jemandem gehabt, der zu mir gesagt hat, naja, beim Flugzeug, da kann ich
07:56nichts mehr machen,
07:57da bin ich hilflos, da kann ich nicht aussteigen, nichts. Beim Auto, auf der Autobahn, bei 130 kannst du auch
08:02nicht mehr
08:02aussteigen, kannst du auch nichts machen, wenn du der Fahrgast bist, ne. Also das heißt, diese Angst ist dann...
08:08Das ist ein wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn wir stellen uns das so vor, ich könnte ja bei
08:16130
08:17eine Notbremse machen, eine Probenotbremsung machen und dann irgendwann steht das Auto. Oder selbst wenn
08:24ich mich überschlage, habe ich noch die Chance, rauszufallen und gut zu landen, ja. Aber ich kann
08:32mit einem Flugzeug nicht rechts ranfahren, ja. Und wenn es mich rausschleudert und ich habe keinen Fallschirm,
08:37ist das auch nicht so ein guter Ausgang, ja. Und daher setzen sich Gedankenketten
08:49in Gang, die Deutungsketten bedeuten und damit wird diese Spirale der Angst, Gefahreneinschätzung,
09:00ist denn das wirklich gefährlich, schlimmer und schlimmer und schlimmer. Und hier kommen diese wertvollen
09:06technischen Informationen zum Tragen. Denn es gibt so viel, was für diese Flugsicherheit getan wird.
09:17Absolut. Vergangene Flugkatastrophen aus den letzten 50, 60, 70 Jahren, so schlimm die alle waren, führen dazu, dass wir heute...
09:28Das so sicher ist, wie sie heute ist. Genau. Weil man immer daraus gelernt hat, aus den Fehlern, die gemacht
09:33wurden. Und dann Systeme verändert wurden, Ausbildungsrichtlinien verändert wurden, ja.
09:38Damit diese Fehler nicht mehr passieren können. Ja. Und das Highlight ist eben der Simulator. Genau. Wo dann erstens einmal
09:45jeder unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst in die Rolle des Piloten schlüpft und das Flugzeug dann steuert, so wie wir
09:52es voriges Mal auch gesehen haben.
09:54Und dann auch natürlich jetzt näher in die Technik eingeführt werden. Welche Redundantsysteme haben die Piloten zur Verfügung, wenn was
10:02nicht so planmäßig abläuft, wie es ablaufen sollte, weil wir eben nicht rechts ranfahren können.
10:07Was stehen den Piloten dann für Hilfsmittel zur Verfügung? Genau, genau. Ich weiß nicht, wie lang die Vorbereitungszeit ist, aber
10:13ich glaube, über eine Stunde dauert das, bevor das Flugzeug sich überhaupt in Bewegung setzt.
10:17Kann man so sagen. So in etwa. So in etwa. Mit den ganzen Planungen und eben diesen Walkaround. Man muss
10:23dann eben die Flugroute eingeben, ja. Diverse Cockpit-Checks durchführen, ja.
10:28Es nimmt schon sehr viel, diese Sicherheit nimmt Gott sei Dank viel Raum ein.
10:32Und die Unfallhäufigkeit gegenüber dem Normalstraßenverkehr ist unwahrscheinlich gering.
10:36Ja, aber wenn man es uns jetzt statistisch aufgerechnet auf die Passagierzahl, die im Laufe eines Jahres transportiert wird, umrechnet,
10:43ja, ist die Zahl verhältnismäßig klein, ja.
10:46Aber wir glauben ja auch, dass wir im Lotto gewinnen.
10:49Ja, absolut, genau.
10:51Und ich durfte lernen, dass die Statistiken zwar irgendwie rational und logisch sind, aber sie helfen nicht wirklich.
11:00Denn einer unserer lieben Teilnehmer hat gesagt, wissen Sie, und ich glaube, dass ich da dabei bin bei dem kleinen
11:09Anteil.
11:09Und somit hilft das eigentlich nicht, ja.
11:13Was schon hilft, ist zu wissen, naja, was kann denn alles geschehen, ja.
11:18Also wenn zum Beispiel ein Triebwerk ausfällt, was ist wenn, da, da, da, da, da.
11:23Und alle diese Szenarien, die gehen wir gedanklich durch.
11:28Der Gerhard wird immer gelöchert mit Fragen und es ist uns auch ein Herzensanliegen, keine unbeantworteten Fragen hier zurückzulassen.
11:37Ja, und da können alle Fragen gestellt werden, die den Teilnehmern so im Kopf herumspucken, das Kopfkino, ja.
11:44Wir sagen immer, es gibt keine dummen Fragen, ja.
11:46Nur die ungestellte.
11:48Genau, nur die ungestellte Frage, ja.
11:50Und ich bringe dann den Teilnehmern eben die Technik und den Simulator und das Flugzeug her.
11:56Das ist wenn wirklich ein Triebwerk ausfällt.
11:58Ja, dann haben wir zur Not noch ein zweites.
12:01Mit dem zweiten können wir sicher weiterfliegen in den nächsten Flughafen.
12:04Und da wird dann eben erklärt, wie wird das geplant.
12:06Ja, passiert das nach dem Start und das Triebwerk lässt sich nicht mehr anstarten.
12:10Kommt immer darauf an, warum das Triebwerk ausfällt.
12:12Da wird ein Relanding gemacht.
12:14Ja, man fliegt erst gar nicht weg vom Flughafen, ne.
12:17Man landet zurück, ja.
12:19Und so bringen wir das den Teilnehmern dann näher.
12:22Ich war jetzt gerade in den Medien, wo in einem Flugzeug so ein Akku zum Brennen angefangen hat.
12:28Aber nicht einmal vom Flugzeug selbst, sondern von einem Passagier.
12:31Und das hat man sofort in den Griff bekommen dort.
12:33Da sieht man, wie ausgebildet, gut ausgebildet die Leute sind.
12:36Und der Pilot hat trotzdem gesagt, er riskiert nichts, er landet.
12:39Richtig.
12:39Und ich finde das einfach wirklich, das finde ich einfach absolut okay.
12:43Ja, da steht Sicherheit an erster Stelle.
12:45Okay.
12:47Wie lange, gibt es Menschen, die dann trotz dieser, sagen wir jetzt einmal, dem Zugang hier,
12:54dann sagen, nein, trotzdem, ich wäre mir Angst nicht los.
12:56Danke für diese Frage.
13:00Wir wollen hier niemanden überzeugen.
13:06Die Menschen, die zu uns kommen, haben ein Motiv zu fliegen.
13:11Man muss nicht fliegen.
13:13Also man kann durchaus auf Fliegen verzichten.
13:16Das ist nichts lebensnotwendiges.
13:19Die Menschen, die zu uns kommen und ihre Flugangst bearbeiten, bewältigen wollen,
13:25wollen oder müssen sogar irgendwo hinfliegen.
13:28Müssen sogar, sie müssten auf etwas Wichtiges verzichten, wenn sie nicht fliegen.
13:36Das heißt, das Fliegen ist eine Möglichkeit, etwas zu erreichen.
13:42Und es geht eigentlich darum, dass wir hier eine Grundlage schaffen,
13:50ob der Mensch dieses geringe Risiko des Fliegens eingehen will.
13:57Es bleibt ein Restrisiko 100% sicher, ist fliegend nicht.
14:02Und wir tun auch nicht so, als wäre das so.
14:05Das heißt, wir sagen nicht, flieg oder flieg nicht.
14:14Das, was wir machen, ist, Unwissen mit Wissen zu ersetzen,
14:19sodass eine fundiertere Entscheidung getroffen werden kann,
14:23ob ich denn fliegen möchte oder nicht.
14:26Fantastisch.
14:28Das heißt, wenn jemand nicht unbedingt zitiert in ein Flugzeug einsteigen will,
14:32ist es besser.
14:32Er macht einmal ein Seminar.
14:37Sicherlich kann man es eben mit Pulver ziemlich zusammenkippen,
14:40aber ob das so gesund ist, ob das sei.
14:42Abgesehen vom Gesunden ist es halt etwas, was den Verstand vollkommen benebelt.
14:46Und genau das ist ein zusätzliches Sicherheitsrisiko.
14:52Und man braucht das nicht.
14:55Es geht auch anders.
14:56Definitiv.
14:5714 Jahre macht ihr das jetzt?
14:59Seit 14 Jahren.
15:00Seit 14 Jahren.
15:01Also das ist schon eine tolle, lange Zeit.
15:03Kann man das schon ungefähr Statistik sagen?
15:06Also ich weiß, Statistiken sind immer so eine Sache.
15:09Also wir bekommen von sehr vielen Teilnehmern natürlich dann ein Feedback,
15:12sehr schöne Feedbacks per Mail zugesandt.
15:14Wir haben Fotos von Urlaubsorten zugesandt bekommen.
15:19Wirklich sehr herzzereifend.
15:21Also es geht uns immer das Herz auf, wenn wir das lesen.
15:23So wir haben den Teilnehmern den Traum erfüllt.
15:27Es wurde ein ruhiger Flug.
15:29So wie die Ängste sagt, die Angst ist nicht weg.
15:32Aber man genießt den.
15:33Also er wird ruhiger, der Flug.
15:38Statistisch gesehen schwer einzuschätzen.
15:41Nicht jeder meldet sich.
15:43Und sagt die Wahrheit.
15:44Nicht jeder mit dem Feedback zurück.
15:47Aber es ist uns schon passiert, dass wir zufällig nachher an jemanden treffen.
15:54Und wir haben keine Änderung.
15:55Also eigentlich fliegen die Leute.
15:57Ja.
15:59Es geht nicht darum.
16:00Also ich denke mal, die Mehrzahl unserer Teilnehmer fliegen definitiv entspannter.
16:04Genau.
16:05Und es kommt sogar vor, wenn ich sage, dass jemand auch dem Fliegen dann verfällt.
16:11Diesen Luftfahrt-Virus.
16:13Und wirklich das Fliegen dann auch genießt.
16:16Also hatten wir auch schon das Feedback.
16:18Dass auch plötzlich das Fliegen als schön empfunden wird.
16:21Ja.
16:22Und entspannend.
16:23Ich würde einmal sagen, wer jetzt Interesse gefunden hat, soll sich bei euch melden.
16:28Kann man sich sicher die Informationen holen, wie das von Starten geht.
16:33Ja.
16:34Und ich würde es auf jeden Fall einmal versuchen.
16:35Ich fühlge gerne.
16:37Ich komme leider selten dazu.
16:38Weil ich bin einmal geflogen, die Pyramäen beim Gewieter war ein Abenteuer.
16:43Aber ich habe es überlebt.
16:43Ich bin da.
16:46Also ich würde einmal sagen, man soll es auf jeden Fall machen.
16:49Dass man es.
16:51Definitiv.
16:52Definitiv.
16:52Definitiv.
16:54Man kann erreichen, dass man, vielleicht gibt es schon Reisestrapazen, die können wir
17:01nicht nehmen.
17:03Der Sitz im Flieger wird nicht weiter.
17:06Aber die innere Haltung dazu kann sich weiten.
17:11Und damit wird es innerlich weniger eng.
17:14Und man muss ja nicht alles genießen.
17:19Aber zumindest diese panische Angst und die Angst vor der Angst, das können wir enorm reduzieren.
17:28so dass die Strapazen des Fliegens einem normalen, anderen Reisemittel gleich kommen.
17:34Das ist das, was wir als Ziel anschauen.
17:36Überfüllte U-Bahn kann auch sehr unangenehm sein.
17:38Genau, darauf wollte ich hinaus.
17:40Wer genießt dann eine U-Bahn-Fahrt, eine Bautofahrt oder die länger dauert.
17:44Das ist unangenehm, wenn man sich nicht bewegen kann.
17:47Und da können wir auch nichts.
17:49Schön reden.
17:50Bei uns geht es um realistische Einschätzungen.
17:54Wunderbar.
17:54So öffnen wir die Tore der Welt.
17:57Genau.
17:57Wunderbar.
17:58Kann ich nicht sagen, herrlich.
17:59Wir haben wieder einiges erfahren.
18:01Ja, und wer Interesse hat, sich einfach hierher wenden, sage ich noch einmal.
18:05Und es zahlt sich auf jeden Fall aus.
18:07Dankeschön.
18:08Danke fürs Kommen.
18:09Danke fürs Kommen.