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Nachrichten des Tages | 4. September 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 4. September 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:01Nach den Maßnahmen aus Berlin, Russland will die deutschen Goethe-Institute im Land schließen.
00:12Litauens Außenminister bei Europe Today. Wir wissen, was Russland aushäckt.
00:21Russland will deutsche Kulturzentren wie das Goethe-Institut in Moskau schließen,
00:26sagte Außenminister Sergej Lavrov am Donnerstag.
00:29Die Ankündigung erfolgte, nachdem wiederum Deutschland Moskau für einen versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hat.
00:37Auch das russische Haus in Berlin soll als Vergeltung geschlossen werden.
00:56Westliche Regierungsvertreter haben unterdessen Moskau vorgeworfen, Europa mit hybriden Angriffen,
01:03darunter Sabotage und Desinformation, ins Visier zu nehmen, um die Europäer zu spalten.
01:25Am 4. August wurde am Flughafen Leipzig Halle in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs eine Drohne mit Sprengstoff gefunden.
01:32Ermittlungen legen nahe, dass Russland in Verbindung dazu steht. Der Kreml streitet das ab.
01:41Litauen ist bereit, eine russische Aggression anzuprangern, sollte diese auf seinem Staatsgebiet stattfinden.
01:47Das erklärte der litauische Außenminister gegenüber Euronews,
01:51wenige Tage nachdem Deutschland Russland für den versuchten Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hatte.
01:57Budriss sagte, der Vorfall in Leipzig sei nur knapp an einer Katastrophe vorbeigegangen.
02:20Was die Fähigkeit der NATO zur kollektiven Verteidigung angeht, sagte Budriss, habe er keinerlei Bedenken.
02:51Der Minister sagte, Moskau versuche Europa zu spalten und so die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen.
02:57Damit werde Russland aber keinen Erfolg haben.
03:02Die Ukraine hat die internationalen Luftfahrtbehörden offiziell informiert,
03:08dass der russische Luftraum für den zivilen Flugverkehr unsicher ist.
03:12Das sagte der ukrainische Außenminister Andrzej Sibija.
03:16Russland habe die durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine entstandenen Bedrohungen bewusst ignoriert.
03:23Diese Risiken hätten bereits zuvor zu mehreren Zwischenfällen in der Luftfahrt geführt.
03:30Präsident Volodymyr Zelenskyj hatte am Vortag Fluggesellschaften, Versicherer und Unternehmen gewarnt,
03:37dass der russische Luftraum jetzt immer gefährlicher werde,
03:41da Kiew sein Einsatz von Langstreckendrohnen ausweite.
03:56Die Ukraine stelle keine Bedrohung für die zivile Luftfahrt dar, betonte Zelenskyj.
04:01Doch die Risiken durch vermehrte Drohnen könnten nicht länger ignoriert werden.
04:06Der russische Luftraum werde effektiv geschlossen, da die Folgen des Angriffskriegs nun auf Russland zurückfielen.
04:20Norwegische Behörden haben am Mittwoch im Hafen von Barentsburg auf dem arktischen Archipel Svalbard
04:25das russische Schiff Professor Molchanow beschlagnahmt.
04:28Die Maßnahme erfolgte auf Antrag des ukrainischen staatlichen Energiekonzerns Naftogaz.
04:33Das Unternehmen fordert Entschädigungen für Energieanlagen,
04:36die Russland nach der illegalen Addiction der Krim im Jahr 2014 enteignet haben soll.
04:41Ein norwegisches Gericht hatte am Montag einen entsprechenden Beschluss erlassen.
05:07Ein Schiedsgericht in Den Haag verurteilte Russland im Jahr 2023 dazu,
05:114,22 Milliarden US-Dollar an Naftogaz zu zahlen.
05:15Hintergrund war die aus Sicht des Gerichts unrechtmäßige Beschlagnahmung
05:18von Vermögenswerten des Unternehmens auf der Krim.
05:21Russland weigert sich bislang, die Summe zu zahlen.
05:23Daraufhin beantragte Naftogaz in mehreren Ländern die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte.
05:32Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat vor dem Parlament erklärt,
05:37die Regierung habe in der Ceuta-Krise nichts zu verbergen.
05:40Er habe die Veröffentlichung einer vollständigen Dokumentation der Ereignisse angeordnet.
05:45Sánchez sagte, es gebe keine Beweise dafür,
05:48dass Marokko den Migrantenstrom nach Ceuta im Juli inszeniert habe.
06:10Seine Rede folgt auf einen Tag mit Massenprotesten in ganz Spanien.
06:14Der Widerstand und die Kritik am Umgang der Regierung mit der Krise
06:17und an der Rolle Marokkos nehmen zu.
06:19Die Opposition hat die Rolle Marokkos immer wieder infrage gestellt
06:23und Sánchez vorgeworfen, sich Rabatt unterzuordnen.
06:26Sánchez wies den Vorwurf zurück,
06:28Spanien hätte entschlossener Vorgehen und mehr Migranten abschieben müssen.
06:32Dabei betonte er die rechtlichen Verpflichtungen der Regierung.
06:35Auch die allgemeine Reaktion der Regierung verteidigte er.
06:38Vor dem Parlament erklärte Sánchez,
06:40die Situation sei innerhalb weniger Tage unter Kontrolle gebracht worden.
06:44Die meisten Migranten, die nach Ceuta strömten,
06:46sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt.
06:48Dennoch streifen weiterhin Tausende durch die Straßen der Kleinstadt
06:51und schlafen im Freien.
06:53Das verschärft die Spannung unter den Einheimischen und die humanitären Sorgen.
07:00Ein Gericht in Malta hat den Unternehmer Jörgen Fennek vom Vorwurf freigesprochen,
07:05der Drahtzieher des Autobombenanschlags,
07:08auf die Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia zu sein.
07:12Ihn Geschäftsmann wurde vorgeworfen, er habe den Mord im Jahr 2017 geplant.
07:18Der Tod der Journalistin führte zu einer Welle der Proteste
07:21und zum Sturz der damaligen Regierung.
07:24Die Familie der ermordeten ist empört.
07:27Mettej kollog decisionen paldi fuq mewta jornalista,
07:31lil atlet jornalista,
07:33u akwistajta aax,
07:35xax ximt il xida.
07:38Wahda.
07:39Ix kinem xida li kinu immedda
07:42und dass alle die Advokate, die die Empfehlungen, die in diesem Buch und die Beziehung, die die Klienten zu haben.
07:54Paruana Galizia hatte Korruption auf höchster Ebene sowie undurchsichtige Verbindungen zwischen Maltas, Eliten, aus Politik und Wirtschaft aufgedeckt.
08:04Die Staatsanwaltschaft hatte dem Unternehmer Fennec vorgeworfen, den Mord an der Journalistin angeordnet zu haben,
08:10weil sie einen kompromittierenden Artikel über seinen Onkel und ein Gasprojekt veröffentlichen wollte.
08:16Der Beschuldigte wurde 2019 auf seiner Yacht festgenommen, als er versuchte, Malta zu verlassen.
08:23Eine Untersuchung aus dem Jahr 2021 kam zu dem Schluss,
08:28dass der Staat aufgrund des von der Regierung geschaffenen Klimas der Straflosigkeit die Verantwortung für den Mord übernehmen müsse.
08:40EU-Handelskommissar Maros Shevzkovic hat gewarnt, dass China bis Oktober konkrete Ergebnisse im Handelsbereich vorweisen müsse.
08:48Sonst drohten, wie er es nannte, härtere Maßnahmen, denn Brüssel ist bestrebt, sein Handelsdefizit mit Peking einzudämmen.
09:11Die nächsten beiden Wochen werden entscheidend sein.
09:13Für Mitte September ist ein Videogespräch zwischen dem EU-Handelskommissar und seinem chinesischen Amtskollegen geplant.
09:20Sollte der Dialog keine Ergebnisse bringen, könnte die EU auf Abwehrmaßnahmen zurückgreifen.
09:25Wir müssen uns sehr konkrete Ergebnisse bringen.
09:27Sonst wird es natürlich ein starkes politisches Bewegung, um für harsche Maßnahmen zu bewerben.
09:36Shevzkovic wird im Oktober nach China reisen, noch vor einem EU-Gipfel in Brüssel,
09:41bei dem dieses Thema voraussichtlich ganz oben auf der Tagesordnung stehen wird.
09:47Der Sommer galt lange Zeit als die sicherste Jahreszeit für Bergsteiger.
09:52Doch das ist vorbei.
09:53In den französischen Alpen hat das Jahr 2026 bereits einen alarmierenden Rekord aufgestellt.
10:00Allein im Mont Blanc-Massiv gab es seit Jahresbeginn 450 Steinschläger.
10:18Der bisherige Rekord aus 2022 lag bei 300 Steinschlägen und ist längst übertroffen.
10:25Verursacher ist anscheinend der Klimawandel.
10:27Wir haben über 200 Jahre von Klimawandel geflüchteten,
10:31die wir über diese Bilder sehen und die vergangenen.
10:34Wir haben uns die unterschiedlichsten, die jungen, die zäbrieren,
10:38die zäbrieren, die zäbrieren, die zäbrieren, die zäbrieren, die zäbrieren,
10:51Die immer häufiger auftretenden und länger andauernden Hitzewellen schwächen die Berge auch in tieferen Schichten.
11:19Im Juli kamen zwei Touristen bei einem Steinschlag am Mont Blanc ums Leben und im August starb ein weiterer unter
11:26ähnlichen Umständen.
11:28Experten und lokale Behörden erwägen derzeit keine Zugangsbeschränkungen.
11:32Sie appellieren jedoch an Wanderer, wegen drohender Steinschläge wachsam zu bleiben.
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