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Nachrichten des Tages | 5. August 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 5. August 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:01US-Präsident Donald Trump hat den Iran am späten Montagabend gewarnt.
00:05Er biete eine, Zitat, letzte Chance vor der Enthauptung.
00:08Diese trete ein, sollten die geplanten Gespräche mit Teheran nicht zum Erfolg führen.
00:13Im Oval Office erklärte Trump gegenüber Reportern, die Gespräche seien von ihm selbst initiiert worden.
00:19Teheran bestreitet, Gesprächen zugestimmt zu haben.
00:30Wir sprechen, wir sprechen jetzt, und wir sprechen, die Request von Iran,
00:35zurückgebracht von Saudi-Arabien, zurückgebracht von UAE, und zurückgebracht von Qatar in particular.
00:42Aber andere auch.
00:43Viele Länder, viele, die viele, die Leute sind mit ihnen, ein paar von ihnen,
00:47fast alle von ihnen, eine Art und andere.
00:49Und sie alle wollten das eine letzte Chance.
00:53Das ist eine letzte Chance.
00:54Das ist nicht etwas, wenn es nicht passiert.
00:57Und das ist eine letzte Chance für sie, eine gute Dokumente zu schreiben.
01:04Berichte über die Öffnung eines alternativen Seewegs in der Straße von Ormuz durch die USA
01:09beantwortet Teheran seinerseits mit Drohungen.
01:17Der Tengi-Ormuz.
01:19Der Tengi-Ormuz.
01:20Der Tengi-Ormuz, Korridor-Dovom, baz beseh.
01:22Hatte, ager, nabern, nabischu mizanin.
01:39Trump gab an, die aktuellen Gespräche konzentrierten sich auf zwei Dinge.
01:43Die vollständige Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße für die Handelsschifffahrt
01:48und die Denuklearisierung des Landes.
01:50In der ersten Phase werde der Schwerpunkt auf der Meerenge liegen.
02:00Durch die anhaltende extreme Hitze stehen Feuerwehren und andere Notdienste in Südeuropa
02:06weiter stark unter Druck.
02:08In der spanischen Provinz Zamora gab es einen Großbrand in der Abfallanlage Saresa in Roales-Delpan.
02:15Nach etwa 40 Notrufen warnten die Behörden vor einer giftigen Rauchwolke.
02:19Eine Spur der Autobahn A11 wurde gesperrt.
02:24In Frankreich musste der Betreiber EDF drei Reaktoren von Atomanlagen vorläufig abschalten.
02:30Wegen niedriger Pegel der Flüsse wurde die Leistung anderer AKWs teilweise gedrosselt.
02:36Ungarns einziges Kernkraftwerk steht aufgrund niedriger Wasserstände der Donau unter Druck.
02:42In Griechenland bezeichnet ein leitender Meteorologe die aktuellen Waldbrände als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen seit einem Jahrzehnt.
02:51In den vergangenen zwei Wochen wurden fünf Menschen durch die Brände getötet.
02:56Laut Kopernikus verbrannten in Griechenland in einer einzigen Woche über 12.000 Hektar Land.
03:09Die EU steht Spanien nach dem Vorfall in Ceuta voll und ganz solidarisch zur Seite.
03:15Das hat der EU-Migrationskommissar Magnus Brunner am Dienstag gesagt.
03:20Zuvor hatten die EU-Innenminister eine Krisensitzung abgehalten.
03:24Denn innerhalb von 24 Stunden hatten 70.000 Nicht-EU-Bürger aus Marokko die Grenze zur spanischen Exklave übertreten.
03:32Herr Brunner, wir werden Ihnen überprüfen.
03:34Die letzten paar Tage waren ein Test unserer europäischen Resilienz, ein Test der Sicherheit unserer externen Grenzen.
03:57Die Innenminister erörterten Maßnahmen, um eine Wiederholung der Krise zu verhindern,
04:02darunter die Bekämpfung von Schleusernetzwerken, die Verstärkung der Rückführungen und die Absicherung der EU-Grenzen.
04:09Ein EU-Diplomat erklärte, eine große Anzahl von Mitgliedstaaten wolle politische Maßnahmen untersuchen,
04:17die zu der massenhaften irregulären Grenzübertretung geführt haben könnten,
04:21darunter die Entscheidung, Madrid vom Januar rund eine halbe Million Migranten ohne Papiere zu legalisieren.
04:32Die italienische Marine hat in internationalen Gewässern vor der Insel Pantelleria zwischen Sizilien und Tunesien
04:38einen Tanker der russischen Schattenflotte geentert.
04:40Die Aktion erfolgte im Rahmen einer europäischen Überwachungsmission zur Bekämpfung des Waffen- und Ölhandels.
04:49Nach Angaben der italienischen Behörden kam der Kapitän des Tankers einer Aufforderung zum Anhalten zur Überprüfung der Flagge nicht nach.
04:56Daraufhin setzte die Marine ein Hubschrauberteam auf dem Tanker ab.
04:59Die Soldaten führten anschließend Kontrollen an Bord durch.
05:04Der Tanker Toa Paju steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union
05:07und wird der sogenannten russischen Schattenflotte zugerechnet.
05:10Das Schiff fährt unter der Flagge Kameruns.
05:15Es hatte einen Hafen in Benin am 16. Juli mit Ziel Istanbul verlassen.
05:19Die italienischen Behörden werten nun die bei der Kontrolle sichergestellten Informationen und Unterlagen aus.
05:33Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich im zweiten Quartal 2026 überraschend positiv entwickelt.
05:41Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent.
05:47Experten hatten nur mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.
05:51Im ersten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung noch auf der Stelle getreten.
05:56Auch in der gesamten EU zog das Wirtschaftswachstum an.
06:01Nach einem Plus von 0,1 Prozent im ersten Quartal wuchs die Wirtschaft nun um 0,5 Prozent.
06:07Vor allem Irland hat das Wachstum in der Eurozone angeschoben.
06:11Rund ein Viertel des Wachstums geht auf das Konto Irlands.
06:15Auch Litauen und Schweden verzeichneten kräftige Zuwächse.
06:21Die größten Volkswirtschaften Europas, Deutschland, Frankreich und Italien, sind ebenfalls gewachsen.
06:27Das Tempo hat sich aber verlangsamt.
06:29In Belgien und Österreich stagnierte die Wirtschaft.
06:34Ökonomen sehen, dass sich die Eurozone robuster entwickelt als erwartet,
06:39trotz höherer Energiepreise und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit.
06:45Aber sie warnen auch.
06:47Erste Daten für Juli deuten darauf hin, dass neue Energiepreisschocks die Wirtschaft schon bald wieder bremsen könnten.
07:04Kubas Stromnetz ist am Sonntag ausgefallen und hat einen weiteren landesweiten Stromausfall verursacht.
07:10Derzeit hat die Karibikinsel mit kritischen Öl-Empässen zu kämpfen,
07:14die eine Energie-, Gesundheits- und Wirtschaftskrise ausgelöst haben.
07:17Das Stromnetz in Havanna leidet unter veralteter Infrastruktur und einem US-Energie-Embargo.
07:22Mit der US-Militär-Operation in Venezuela wurden die Brennstofflieferungen zum Erliegen gebracht.
07:27Von dort hatte Kuba sein Öl importiert.
07:31Ein staatliches Energieunternehmen teilte am späten Sonntagabend mit,
07:35dass es zu einer vollständigen Unterbrechung des nationalen Stromnetzes gekommen sei.
07:39Dadurch versank das Land einschließlich der Hauptstadt in fast vollständiger Dunkelheit.
07:43Das ist nur der jüngste in einer Reihe von Totalausfällen des Stromnetzes.
07:47Erst einen Tag zuvor war der gesamte Westen des Landes im Dunkeln versunken.
07:51Die Stromausfälle haben ein normales Leben nahezu unmöglich gemacht,
07:55wobei jeder Ausfall auch bedeutet, dass die Wasserversorgung versiegt
07:58und Steckenventilatoren zum Stillstand kommen.
08:00Das stellt eine wachsende Belastung für eine Gesellschaft dar,
08:03die zwar an Widrigkeiten gewöhnt ist, nun aber in einer Krise feststeckt,
08:07deren Ende nicht absehbar ist.
08:13FIFA-Präsident Gianni Infantino hat am Samstag erklärt,
08:17er habe den Plan zur Zulassung privater Investitionen in die Weltmeisterschaft
08:21nach heftigen Protesten von Fußballfunktionären weltweit verworfen.
08:25In einer Erklärung sagte Infantino, das Projekt habe zu Spaltungen geführt,
08:30die nicht mehr im Interesse des angestrebten Ziels seien.
08:32Geplant waren Minderheitsbeteiligungen externer Investoren
08:36an einer neuen FIFA-Tochter für kommerzielle Geschäfte.
08:40Infantino sagte, das Vorhaben hätte fast 20 Milliarden Euro einbringen können.
08:44Doch die Idee löste einen Aufschrei aus.
08:47Die UE verdrohte mit einem Boykott der FIFA-Wettbewerber und betonte,
08:50die Weltmeisterschaft dürfe, Zitat,
08:52nicht als Anlageprodukt behandelt werden.
08:54Die Kontroverse hat den Druck auf Infantino erhöht,
08:58der ohnehin schon im Rahmen der Ausrichtung der diesjährigen WM in der Kritik stand.
09:03Die UEFA hat den Rückzug des Investorenplans inzwischen begrüßt,
09:06steht Infantino aber weiterhin sehr kritisch gegenüber.
09:14Die spanische Polizei hat zusammen mit der Regionalpolizei des Baskenlands und Kataloniens
09:20in der Provinz Gibuscoa einen 17-jährigen Spanier festgenommen.
09:24Nach Angaben der Ermittler gilt er als mutmaßliche Schlüsselfigur des Netzwerks 764 in Spanien.
09:31Die internationale Online-Gruppierung steht im Verdacht,
09:34insbesondere Minderjährige zu radikalisieren und zu Gewalttaten anzustiften.
09:39Zwischen Januar und April dieses Jahres soll der Tatverdächtige Drohungen
09:44gegen Schulen, Rathäuser und andere Einrichtungen verschickt haben,
09:48in denen er Massaker ankündigte.
09:50Diese fanden zwar nie statt, zwangen die Behörden aber zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen.
09:56Das Netzwerk 764 hat seinen Ursprung in den USA und ist mittlerweile international aktiv.
10:03Es rekrutiert online Minderjährige durch Manipulation, Erpressung und Isolation.
10:09Kanada stuf die Gruppe als terroristische Organisation ein.
10:15Nach den Rekordtiefständen der vergangenen Woche an der unteren Donau
10:18wurden nun auch im Norden Ungarns Rekordtiefstände gemessen.
10:22Der Pegel am Vegadorplatz in Budapest zeigte am Mittwochmorgen 23 Zentimeter.
10:27Das sind 10 Zentimeter unter dem bisherigen Niedrigrekord.
10:31Aufgrund der für die zweite Wochenhälfte erwarteten Hitzewelle dürfte der Wasserstand noch weiter sinken.
10:37Neben einer riesigen Menge an Müll wurde im ausgetrockneten Flussbett bei Erd eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
10:43und in der Nähe von Visegrad wurde eine mutmaßlich jahrhundertealte steinene Kanonenkugel entdeckt.
10:50Der Fährverkehr wurde eingestellt und größere Schöffe sitzen fest.
11:07Die Dürre könnte auch die Wasser- und Stromversorgung gefährden.
11:10Das Kernkraftwerk Pax, das größte Kernkraftwerk Ungarns, hat mit der Abschaltung eines Blocks begonnen,
11:16weil das Kühlwasser aus der Donau knapp wird.
11:18Ätlagos vízmagasság mellett ezek a kövek általában ki sem látszanak a vízből.
11:23Szerdára leállították a teher- és szállodahajó forgalmat,
11:27így itt Budapesten a fővárosi szakasz szinte teljesen kiürült.
11:30Egyedül a biciklisek örülhetnek egy kicsit, hiszen a Kerékpáros Szövetség elnöke bebizonyította,
11:36hogy Budapesttől egészen vácigen lehet tekerni a Dunamedrében.
11:40Sipos Egyi Zoltán, Euronews Budapest.
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