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  • vor 7 Wochen
Nachrichten des Tages | 31. August 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 31. August 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:01Die EU verschärft die Regeln für Chat-GPT, Reddit und Roblox.
00:11Migration als Waffe. Sanchez beschuldigt Moskau, Israel und die internationale Rechte nach Seuta-Krise.
00:21Nepal. Behörden bestatten hunderte unidentifizierte Flutopfer vorläufig und Erntenkritik.
00:32Die EU-Kommission hat Chat-GPT als sehr große Online-Suchmaschine und Reddit sowie Roblox als sehr große Online-Plattformen
00:40im Sinne des Gesetzes über digitale Dienste, kurz DSA, eingestuft.
00:45Damit unterliegen die drei Dienste den strengsten Online-Sicherheitsvorschriften der EU.
00:50Insbesondere für Chat-GPT dürfte die Einstufung weitreichende Folgen haben.
00:53Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass ein KI-Chatbot, der Live-Ergebnisse aus dem Internet abruft, als Suchmaschine fungiert
01:00und nicht nur als Plattform.
01:02Reddit und Roblox wurden entsprechend eingestuft, weil beide ihren Nutzern ermöglichen, Inhalte zu erstellen und öffentlich zu teilen.
01:08Nach dem DSA werden Online-Dienste, die monatlich mehr als 45 Millionen Nutzer in der EU erreichen,
01:13entweder als sehr große Online-Plattformen bzw. als sehr große Online-Suchmaschinen eingestuft.
01:22Die drei Dienste haben nun vier Monate Zeit, um eine Reihe von Verpflichtungen zu erfüllen.
01:30Dazu gehören jährliche Bewertungen systemischer Risiken im Zusammenhang mit illegalen Inhalten,
01:36Schutz von Minderjährigen, den Auswirkungen auf das psychische und körperliche Wohlbefinden der Nutzer sowie der öffentlichen Sicherheit.
01:47Außerdem müssen sie sich unabhängigen Prüfungen unterziehen und Daten an Regulierungsbehörden sowie Forscher weitergeben.
01:53Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes Unternehmens.
02:05Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Russland, Israel und die internationale extreme Rechte
02:12für die Verbreitung von Desinformation verantwortlich gemacht, die im Juli zum Migrationsansturm auf Ceuta geführt habe.
02:18Er erklärte zudem, dass die Ermittlungen zu den Ursachen des Massenzustroms von mindestens 72.000 Migranten in die Enklave Ceuta
02:26noch andauerten.
02:26In einem Interview mit einem spanischen Radiosender sagte er,
02:30Gerüchte und Falschinformationen seien in den sozialen Medien verbreitet worden, um Spanien und Europa anzugreifen und zu spalten.
02:41Sánchez schloss zudem eine Verantwortung der marokkanischen Behörden für den massiven Zustrom von Migranten nach Ceuta aus.
02:47Unterdessen plant die spanische Regierung, 165 Millionen Euro für den Wiederaufbau von Ceuta bereitzustellen.
02:55Das Notfallpaket soll am Dienstag von Ministerrat verabschiedet werden.
03:02Nach Angaben der spanischen Regierung haben die meisten Migranten die Enklave inzwischen verlassen.
03:07Tausende halten sich jedoch weiterhin auf den Straßen auf und schlafen an den Stränden.
03:15In Island gibt es gemischte Reaktionen, nachdem sich das Nein beim Referendum für EU-Beitrittsgespräche durchgesetzt hat.
03:23Mit 52,8 Prozent dagegen und 47,2 Prozent dafür war das Ergebnis knapp, aber eindeutig.
03:34Ich bin ein bisschen gelieft. Es ist ein bisschen aggressiv, diese Diskussion.
03:41Aber jetzt hoffe ich, dass die Opposition-Parteien ein Weg finden,
03:48um diese Gemeinschaft hier in Island ein bisschen besser zu machen,
03:54nur durch unsere eigenen Methoden und natürlich die Relationen, die wir haben mit Europa, Amerika und Asien.
04:03Und ich denke, ich bin mir selbst in einer Art von Denial, dass das passiert ist.
04:10Es ist schwer zu bemerken, aber es ist ein Nein.
04:13Islands Ministerpräsidentin und EU-Befürworterin Christrun Frosta dort ihr hofft,
04:19dass das knappe Ergebnis die Nation nicht spalten werde.
04:25Hunderte bislang nicht identifizierte Opfer der verheerenden Überschwemmungen in Nepal
04:30wurden am Montag in provisorischen Gräbern beigesetzt.
04:33Eine Tsunami-artige Flutwelle hatte ganze Dörfer weggerissen und mindestens 900 Menschen getötet.
04:39Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch deutlich steigen könnte.
04:43Mehr als 4000 Menschen werden weiterhin vermisst.
04:46Die Nachricht von den Massenbestattungen sorgte teilweise für Empörung.
04:49Viele werfen der Regierung vor, hinduistische Bestattungsriken zu missachten.
04:54Die Behörden betonen jedoch, dass die Beisetzungen nur vorübergehend seien.
04:58Damit solle verhindert werden, dass von den im Freien liegenden Leichen eine Gesundheitsgefahr ausgeht.
05:03Anwohner und lokale Politiker berichten, dass bei vielen der Leichen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit
05:07und der drückenden Hitze bereits die Verwesung begonnen habe.
05:10Viele Opfer wurden hunderte Kilometer flussabwärts gespült, bevor ihre Leichen geborgen wurden.
05:15Vor der vorübergehenden Beisetzung sollen DNA-Proben von allen nicht identifizierten Pfoten genommen werden.
05:21Sobald ihre Identität geklärt ist, sollen die Leichen wieder ausgegraben werden
05:25und nach traditionellen hinduistischen Rieden bestattet werden.
05:31Klimakatastrophen werden immer teurer.
05:33Deshalb muss Europa schon jetzt investieren, statt später zu zahlen.
05:38Das sagte EU-Klimakommissar Wopke Högstra in der Euronews-Sendung Europe Today.
05:42Sein Argument, wer heute in Vorsorge investiert, spart sich morgen die viel höheren Kosten für Brände,
05:49Überschwemmungen und andere Klimaschäden.
05:52Klimaschutz und Wirtschaft gegeneinander auszuspielen, das lehnt Högstra klar ab.
05:57Sein Ansatz basiert darauf, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und europäische Unabhängigkeit zusammenzudenken.
06:03Es war ein dramatischer Sommer.
06:05Es ist imperative, dass wir die Klimaschutz-Aktion mit Klinik-Aktion mit Kompatitivität und mit Independität.
06:12Was ich mit dem, was bedeutet, dass wir die Klimaschutz-Aktion vollkommen mit Klinik-Aktion,
06:16um sicherzustellen, dass wir die Kompatitivität in Europa auch verbessern.
06:21Wir sehen, dass wir, zum Beispiel in Finnland, Denmark und Sweden, das funktioniert sehr gut.
06:26Und wir verändern das mit Independität, weil wir nicht die Klinik-Aktion auszuspielen.
06:32Laut Högstra soll der ökologische Wandel vorangetrieben werden.
06:36Gleichzeitig soll Europa aber unabhängiger von chinesischer Klimatechnik werden.
06:41Sein Vorwurf, Peking halte sich nicht an die Regeln des internationalen Handels.
07:12Högstras Botschaft, wer die Klimawende schafft, stärkt langfristig auch die wirtschaftliche Souveränität Europas.
07:18Sein vorgeschlagener Ausweg umfasst mehr Kernkraft, Solar- und Windenergie in Verbindung mit Elektrifizierung
07:24und einer verstärkten europäischen Energieproduktion.
07:32Russlands Verteidigungsministerium hat groß angelegte Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur angekündigt,
07:39als Vergeltung für die Attacken Kiews auf russisches Territorium.
07:44Die Warnung lässt befürchten, dass sich eine ähnliche Situation wie im letzten Winter wiederholen könnte.
07:50Moskaus Bombardierung ukrainischer Kraftwerke hatte das ukrainische Stromnetz weitgehend zerstört.
07:58Millionen Menschen blieben bei eisigen Temperaturen ohne Strom und ohne Heizung.
08:04Moskau teilte zudem mit, russische Drohnen hätten eine Zementfabrik in Kiew getroffen, in der Sprengstoff gelagert worden sei.
08:12Die Zahl der Todesopfer dieses Angriffs am Stadtrand der ukrainischen Hauptstadt war auf 38 gestiegen.
08:21Die Ukraine griff unterdessen eine Ölraffinerie im Nordwesten Russlands mit Drohnen an,
08:26wodurch laut lokalen Behörden ein Brand ausgelöst wurde.
08:30Sowohl Russland als auch die Ukraine haben zuletzt ihre Luftangriffe verstärkt,
08:36wobei immer wieder auch Zivilisten getötet werden.
08:41Von französisch Guyana aus, mehr als 7000 Kilometer vom europäischen Festland entfernt,
08:48ist ein neuer Wettersatellit gestartet, der Hochwasser- und Waldbrände in ganz Europa beobachten soll,
08:54mit einem Schwerpunkt auf den Mittelmeerraum.
08:57Ins All brachte den Satelliten MTG-I2 eine Ariane 6,
09:02eine Rakete, die leistungsstärker und kosteneffizienter sein soll als ihr Vorgängermodell.
09:08Es handelt sich um eine zweistufige Rakete,
09:11deren Teile an Bord des Schiffes Canopé aus Frankreich und Deutschland transportiert wurden.
09:17Teile der Triebwerke werden in Kourou hergestellt.
09:21In nur sieben bis neun Tagen baut ein Team der Ariane Group den Kern der Trägerrakete zusammen.
09:28Die Rakete wird horizontal aufgebaut mit einer Passgenauigkeit der Teile im Submillimeter-Bereich.
09:35Der Koloss ist etwa 535 Tonnen schwer und fast 60 Meter hoch,
09:41etwa so hoch wie ein 18-stöckiges Wohnhaus.
09:44Der Satellit wird als besonders empfindliche Nutzlast behandelt.
09:48In den Raum mit gefilterter Luft und kontrollierter Luftfeuchtigkeit
09:52kann sich vor der endgültigen Abdichtung nicht einmal ein Insekt einschleichen.
09:57Elf Stunden vor dem Start übernimmt der Jupiter-Kontrollraum.
10:07Unterdessen überwacht ein Team mit Meteorologen Blitze und Winde.
10:11Ein Sturm in zehn Kilometern Entfernung reicht aus, um den Countdown zu stoppen.
10:17Nach dem Start wird der Satellit in einer Höhe von mehr als 2200 Kilometern ausgesetzt.
10:23Dann übernimmt Eutel satt, um ihn in eine geosynchrone Umlaufbahn von 36.000 Kilometern zu bringen.
10:31Ein Vorgang, der etwa zwölf Tage dauert.
10:34Das Ergebnis nach fast zwei Jahrzehnten Arbeit von mehr als 2200 Menschen
10:39ist ein Satellit, der Europa alle zweieinhalb Minuten mit 500 Millionen Pixeln pro Aufnahme fotografieren kann.
10:47Sein Blitzdetektor, der fortschrittlichste der Welt, nimmt 1000 Messwerte pro Sekunde auf.
10:54Nun ist das Trio der Wettersatelliten im Allkomplet.
10:57Wir sind in der Plataforma Tucán, in der Guayana francese,
11:00wo wir gesehen, ein historischer Moment ist.
11:03Daher, ein paar Kilometern, der Ahriane 6, hat die neue Meteoratik, der 3.000 Kilometern ausgesetzt.
11:09Das ist sehr wichtig für die Begründung der Natur-Kontrollen,
11:16wie es die Danna in Valenzialen und die Inzendienste.
11:18Maria Muñoz Morillo, für Euronews, aus der Guayana francese.
11:27Maria Muñoz Morillo, für Euronews, aus der Guayana francese.

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