00:01Neue Verhandlungen zwischen Iran und USA? Teheran widerspricht Trumps Behauptung.
00:11Kuba staatlicher Energiekonzern meldete einen totalen Zusammenbruch des Stromnetzes, wodurch die gesamte Insel in Dunkelheit versank.
00:22Spanien hat nach dem Migrantenansturm auf die autonome Stadt Ceuta mindestens 88 Tote gemeldet.
00:28Marokko hatte zunächst von elf Todesopfern gesprochen. Beide Länder arbeiten derzeit gemeinsam daran, die geborgenen Leichen zu identifizieren.
00:36Schätzungsweise 60.000 Menschen waren in das Grenzgebiet geströmt. Die meisten kehrten nach Angaben aus Spanien innerhalb von 48 Stunden
00:43freiwillig nach Marokko zurück.
00:45Spanische Soldaten und Einheiten der Guardias Civil brachten die Lage schrittweise wieder unter Kontrolle.
00:50Der Ansturm hatte eine internationale Krise ausgelöst.
00:55Italien führte daraufhin für einen Monat Identitätskontrollen für Einreisende aus Spanien ein.
01:0022 EU-Mitgliedsstaaten fordern derzeit ein gemeinsames Vorgehen.
01:06Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warft den europäischen Partnern indes Egoismus vor.
01:11Am Dienstag kommt die Europäische Union zu einer Videosondersitzung zusammen.
01:15Dort soll eine gemeinsame Strategie beschlossen werden, um weitere unkontrollierte Grenzübertritte zu verhindern.
01:23Die Feuerwehr kämpft weiter gegen den verheerenden Waldbrand in West-Artika.
01:27Überschattet werden die Löscharbeiten von einem tragischen Unglück.
01:31Zwei Löschhubschrauber stießen beim Einsatz nahe Psarta zusammen.
01:34Die Behörden haben eine erste Untersuchung zur Ursache der Kollision eingeleitet.
01:38Die Absturzstelle wurde abgesichert und wird weiterhin bewacht.
01:41Zwei Besatzungsmitglieder eines Hubschraubers, ein Däne und ein Grieche, kamen ums Leben.
01:46Die beiden Insassen des zweiten Hubschraubers, ein Brite und ein Grieche, überlebten den Absturz mit leichten Verletzungen.
01:51Die ganze Nacht über versuchten Einsatzkräfte am Boden das Feuer einzudämmen.
01:55Mit schweren Baumaschinen legten sie Brandschneisen an, um die Ausbreitung der Flammen zu bremsen.
02:00Bei Tagesanbruch nahmen auch die Löschflugzeuge und Hubschrauber ihre Einsätze wieder auf.
02:04Nach Angaben vom Montagmorgen liegen die größten aktiven Brandsherde restlich des bereits betroffenen Gebiets bei Porto Germeno am Berg Kitairon
02:12sowie weiter südlich im Gebirge des Pateras, nordöstlich von Megara.
02:16Der Waldbrand war am Freitag, dem 31. Juli, in Bööthien ausgebrochen und hatte sich anschließend auf Westartika ausgebreitet.
02:24Innerhalb kurzer Zeit zerstörte das Feuer riesige Waldflächen sowie zahlreiche Häuser und andere Gebäude.
02:29Satellitendaten des europäischen Kopernikus-Programms zeigten bereits am Sonntagnachmittag,
02:33dass die Flammen eine Fläche von mehr als 111 Quadratkilometern erfasst hatten.
02:37Für Montag warnte das griechische Generalsekretariat für Katastrophenschutz erneut vor einer sehr hohen Waldbrandgefahr
02:43für der Kategorie 4 in Attika, Böthien und auf der Insel Euböa.
02:50US-Präsident Donald Trump zufolge sollten noch am Montag neue Verhandlungen mit dem Iran beginnen.
02:55Zuvor hatte er beschlossen, geplante Angriffe vorerst auszusetzen, um den diplomatischen Bemühungen Zeit zu geben.
03:02Die Islamische Republik bestritt jedoch zuletzt, Gesprächen zugestimmt zu haben.
03:07Die Regierung spreche vielmehr mit dem Oman über die Verwaltung der Straße von Hormuz.
03:13Auch Trumps Vorstoß soll seinen Angaben nach die wichtige Bassastraße sowie die Denuklearisierung des Iran zum Thema haben.
03:21Jetzt, was wir tun, ist, wir sprechen mit ihnen in der Form von ein Negotiations.
03:27Es beginnt morgen Abend, und wir sehen, ob es gut ist.
03:30Ich würde gerne machen, das.
03:31Es gibt viele Leben, viele Unbezügliche Kraft, zu ehrlich sagen.
03:37Es dauert viele, viele Jahre, um es wieder zurückzubilden.
03:40Ich glaube, es würde nicht sogar wieder zurückzubilden.
04:02Die jüngsten Feindseligkeiten zwischen Washington und Teheran verstoßen gegen eine im Juni unterzeichnete Absichtserklärung,
04:10die eine 60-tägige Waffenruhe vorsah.
04:13Die USA gaben an, die Angriffe wieder aufgenommen zu haben,
04:17nachdem Teheran zahlreiche Handelsschiffe in der Straße von Hormuz angegriffen hatte.
04:22Daraufhin schossen die weltweiten Ölpreise erneut in die Höhe.
04:26Die Rohölmarke Brent notierte zuletzt bei knapp 80 US-Dollar pro Barrel,
04:30was einem Anstieg von fast 11 Prozent gegenüber dem Sechsmonatstief von Ende Juni entspricht.
04:37Trump warnte jedoch, er sei jederzeit bereit, die Angriffe wieder aufzunehmen,
04:42sollten die Gespräche mit dem Iran nicht rasch zu Ergebnissen führen.
04:51Antrittsbesuch des frischgebackenen neuen Sondergesandten der EU-Kommission für Zypern,
04:55Raffaele Fitto, auf der faktisch geteilten Insel.
04:58Die Europäische Union will im Rahmen der Bemühungen der UNO zur Lösung der Zypern-Frage
05:03eine wesentliche Rolle übernehmen,
05:05wie Fitto bei seinem Treffen mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodolides bekräftigte.
05:11Er wurde im Präsidentenpalast in Nikosia empfangen.
05:14Die zyprische Regierung erörterte mit dem Gesandten die nächsten praktischen und politischen Schritte
05:19und Vorbereitungsmöglichkeiten für Treffen aller beteiligten Parteien.
05:23Die Europäische Union will eine sehr klare Botschaft geben.
05:27Wir wollen arbeiten und mit einem sehr wichtigen Rolle im Prozess teilnehmen.
05:50Alle Versuche, den international anerkannten zyprischen Süden
05:54und den nur von der Türkei anerkannten besetzten türkisch-zyprischen Norden
05:58wieder zusammenzubringen, scheiterten seit Jahrzehnten.
06:01Zyperns Außenminister, den Fitto ebenfalls traf,
06:04setzt auf die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei als Hebel.
06:08Als entscheidend sieht er letztlich die Haltung der Türkei.
06:27Fitto, der auch den türkisch-zyprischen Regierungschef treffen sollte,
06:30kam nur wenige Tage nach dem Besuch von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres nach Zypern.
06:35Dieser beabsichtigt, ein neues, erweitertes Treffen einzuberufen,
06:39sobald die Modalitäten und Voraussetzungen dafür geschaffen sind.
06:49Die spanische Polizei hat zusammen mit der Regionalpolizei des Baskenlands und Kataloniens
06:55in der Provinz Gibuscoa einen 17-jährigen Spanier festgenommen.
07:00Nach Angaben der Ermittler gilt er als mutmaßliche Schlüsselfigur des Netzwerks 764 in Spanien.
07:07Die internationale Online-Gruppierung steht im Verdacht, insbesondere Minderjährige zu radikalisieren
07:13und zu Gewalttaten anzustiften.
07:15Zwischen Januar und April dieses Jahres soll der Tatverdächtige Drohungen
07:20gegen Schulen, Rathäuser und andere Einrichtungen verschickt haben, in denen er Massaker ankündigte.
07:26Diese fanden zwar nie statt, zwangen die Behörden aber zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen.
07:31Das Netzwerk 764 hat seinen Ursprung in den USA und ist mittlerweile international aktiv.
07:38Es rekrutiert Online-Minderjährige durch Manipulation, Erpressung und Isolation.
07:44Kanada stuft die Gruppe als terroristische Organisation ein.
07:52Die Europäische Kommission arbeitet mit Hochdruck am Aufbau einer Infrastruktur,
07:57um fortschrittliche KI-Modelle zu trainieren und Europas Rückstand gegenüber globalen Technologiekonkurrenten zu mindern.
08:05Sie hat eine Ausschreibung gestartet, um bis zu sieben KI-Giga-Fabriken in Europa öffentlich zu finanzieren.
08:12Die Großrechnerzentren mit hochspezialisierten Chips sollen die nächste Generation von KI-Technologien trainieren,
08:18insbesondere die fortschrittlichsten großen Sprachmodelle.
08:21Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Initiative zur technologischen Souveränität,
08:26mit der die EU ihre Abhängigkeit von ausländischen Anbietern, von Cloud-Diensten und Chips verringern will.
08:49In den USA und in China sind die Projekte für riesige Rechenzentren bereits in vollem Gange.
08:54Als Reaktion darauf kündigte Kommissionspräsidentin von der Leyen im vergangenen Jahr einen Plan zum Bau von KI-Giga-Fabriken in
09:02Europa an.
09:03Zehn Mitgliedsländer sind interessiert, eine solche Giga-Fabrik zu beherbergen.
09:08Kritiker warnen jedoch, dass damit zwar souveräne europäische Infrastruktur aufgebaut werden kann,
09:13die EU jedoch bei spezialisierten KI-Chips weiter stark von ausländischen Lieferanten abhängig bleibe.
09:25Kubas Stromnetz ist am Sonntag ausgefallen und hat einen weiteren landesweiten Stromausfall verursacht.
09:31Derzeit hat die Karibikinsel mit kritischen Ölengpässen zu kämpfen, die eine Energie-, Gesundheits- und Wirtschaftskrise ausgelöst haben.
09:38Das Stromnetz in Havanna leidet unter veralteter Infrastruktur und einem US-Energie-Embargo.
09:43Mit der US-Militär-Operation in Venezuela wurden die Brennstofflieferungen zum Erliegen gebracht.
09:48Von dort hatte Kuba sein Öl importiert.
09:52Ein staatliches Energieunternehmen teilte am späten Sonntagabend mit,
09:56dass es zu einer vollständigen Unterbrechung des nationalen Stromnetzes gekommen sei.
10:00Dadurch versank das Land einschließlich der Hauptstadt in fast vollständiger Dunkelheit.
10:04Das ist nur der jüngste in einer Reihe von Totalausfällen des Stromnetzes.
10:08Erst einen Tag zuvor war der gesamte Westen des Landes im Dunkeln versunken.
10:12Die Stromausfälle haben ein normales Leben nahezu unmöglich gemacht,
10:16wobei jeder Ausfall auch bedeutet, dass die Wasserversorgung versiegt und Steckenventilatoren zum Stillstand kommen.
10:21Das stellt eine wachsende Belastung für eine Gesellschaft dar, die zwar an Widrigkeiten gewöhnt ist,
10:26nun aber in einer Krise feststeckt, deren Ende nicht absehbar ist.
10:34Ein Flugzeug, das europäische Touristen zu den berühmten Nazca-Linien in Peru befördern sollte,
10:39ist am Samstag auf einem Feld abgestürzt.
10:41Dabei kamen alle 13 Menschen an Bord ums Leben.
10:44Unter den Opfern befanden sich sieben Italiener, zwei Deutsche und zwei Spanier,
10:49sowie zwei Besatzungsmitglieder.
10:50Die Nazca-Linien sind eine Gruppe ausgedehnter Geoglyphen,
10:54die vor tausenden von Jahren von den indigenen Bewohnern Perus in die Wüste rund um Nazca geritzt wurden.
11:00Weil sie aus der Luft am besten zu sehen sind,
11:02sind Rundflüge mit einer Dauer von 30 Minuten bis zu einer Stunde eine beliebte Touristenattraktion.
11:07Die peruanische Zivilluftfahrtbehörde und die Flugunfallbehörde werden den Unfall laut Angaben des Verkehrsministeriums untersuchen.
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