- vor 2 Monaten
Wir konnten eine erste Demo zu Total War: Warhammer 40k spielen und haben gewaltige Schlachten, aber auch die Galaxie-Karte gesehen.
Schließlich wird Total War: Warhammer 40k das erste Total War auf galaktischer Skala, wo wir nicht nur um Städte und Länder streiten, sondern um ganze Planeten und Sonnensysteme.
Aber funktioniert das? Das ist immer noch schwer zu sagen. Die gamescom-Demo von Total War: Warhammer 40k war jedenfalls sehr … begrenzt. Aber einen ersten Eindruck können wir euch im Vorschau-Video trotzdem liefern.
Schließlich wird Total War: Warhammer 40k das erste Total War auf galaktischer Skala, wo wir nicht nur um Städte und Länder streiten, sondern um ganze Planeten und Sonnensysteme.
Aber funktioniert das? Das ist immer noch schwer zu sagen. Die gamescom-Demo von Total War: Warhammer 40k war jedenfalls sehr … begrenzt. Aber einen ersten Eindruck können wir euch im Vorschau-Video trotzdem liefern.
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VideospieleTranskript
00:06Das erste Spiel einer neuen Ära. Kein Total War mit Warhammer 40k Skin. Das sind nicht meine
00:14Worte, sondern die von Creative Assembly. Nicht verwunderlich, dass sie derart imposante PR-Phrasen
00:20verwenden, denn für das Studio hängt viel an Total War Warhammer 40k. Nach ein paar großen
00:28Enttäuschungen muss das nächste Total War seit bald drei Jahren endlich wieder richtig
00:34knallen. Und es stimmt zumindest, dass Fans mit einigen großen Veränderungen leben müssen.
00:40Es wird das erste Total War auf galaktischer Skala, wo wir nicht nur um Städte und Länder
00:46streiten, sondern um ganze Planeten und Sonnensysteme. Aber funktioniert das? Das versuche ich herauszufinden
00:54und bin dafür endlich in eine spielbare Version abgetaucht. Schon vor der Gamescom ließ
00:59Creative Assembly Journalisten und Content Creator selbst ans Spiel und gab einen Vorgeschmack
01:04auf die neue Ära von Total War. Aber eins gleich vorweg. Die Gamescom-Demo von Total War Warhammer
01:1140k war sehr begrenzt. Ich konnte eine erste Tutorial-Mission anspielen, dann ein paar Züge
01:16in der Sandbox-Kampagne verbringen und abschließend eine große Schlacht schlagen. Klingt cool und sehr
01:23aussagekräftig, allerdings war jeder einzelne dieser spielbaren Abschnitte auf seine Art beschränkt.
01:29Und damit steilt sich Creative Assembly ein wenig ins eigene Fleisch. Dazu komme ich aber noch.
01:35Vorher will ich noch kurz über die Grafik reden. Was ihr hier seht, ist mein eigenes Gameplay.
01:41Beziehungsweise hier und da tauchen auch Spielszenen von Kollegen auf. Insbesondere die Masse an Einheiten,
01:48die herumfliegenden Schrott- und Körperteile, einige große Explosionen, das sieht auf jeden Fall sehr beeindruckend
01:55aus. Ich persönlich war von der Optik jedoch ein bisschen enttäuscht. Die Beleuchtung erschien insbesondere
02:02auf dieser Karte hier, einerseits flach, andererseits überstrahlt. Die Orks wiederum hoben sich viel zu grell
02:10vom Untergrund ab und sehen deshalb wie Fremdkörper aus. Ihr solltet gleichzeitig nicht zu viel auf den Look geben,
02:17denn das Spiel ist noch eine ganze Weile nicht fertig und CA sprach auch davon, dass es in unserer Version
02:22wohl einen
02:23Effekt-Bug gab. Einige andere Teilnehmer beim Vorabzugang zeigten zu den Bilder, in denen die Grafik besser aussah.
02:30Offenbar gab es also Unterschiede in den Versionen, das nur noch als Kontext. Doch genug von Oberflächlichkeiten,
02:38achten wir ein wenig auf die inneren Werte. Warhammer 40k soll in Sachen Tutorial an das storygetriebene
02:44Konzept von Warhammer 3 anknüpfen und vor allem neue Fans über einen narrativem Einstieg ganz sanft in das
02:51grimme Universum eintauchen lassen. Bevor es sie mit Bombenhagel, Blutfontänen, Gemetzel, Chaos und Fanatismus,
02:59ich hätte fast gesagt abschreckt, aber sind wir ehrlich, Fans von Warhammer 40k kommen gerade deshalb
03:08immer wieder gerne zurück. Die Story des Tutorials bildet dabei den Auftakt zu einer kleinen Kampagne rund um
03:15das Armageddon-System, wo sich Orks und Imperiale traditionell ganz besonders heftig ohrfreigen. Ich übernahm in der ersten
03:23Mission der Demo selbstredend die Space Marines. Genauer gesagt einen ihrer Ordensmeister namens
03:29Septon, der zusammen mit Captain Hellzor auf einem Planeten namens Umbral Prime einer mysteriösen
03:36Ladung nachstellt. Offenbar wurde das Päckchen von einem Schlachtschiff der Inquisition transportiert,
03:42das jedoch aus unbekannten Gründen eine Bruchlandung hinlegte. Der Inhalt der Ladung ist streng geheim.
03:48Die Marines sollen das Objekt an der Absturzstelle sichern, unterwegs etwaige Grünhäute
03:54umwärmsen und keine dummen Fragen stellen. Das tat ich natürlich dann auch.
03:59Die Kampagnen-Mission wurde stimmungsvoll mit einem kurzen Intro eingeleitet.
04:16Zumindest in der Demo gab es keine aufwändigen Cutscenes der Marke StarCraft zu sehen. Und ob das
04:21jetzt eine wirklich packende Story ist oder nicht, kann ich unmöglich sagen. Ich weiß nur, dass das Tutorial
04:27soweit ganz gut funktioniert, mehr auch nicht. Denn nach dem ersten kurzen Gefecht war dieser Teil
04:33der Demo auch schon wieder vorbei. Weiter ging es mit dem für mich spannendsten Abschnitt,
04:38der Kampagnenkarte. Auch hier standen mir lediglich die Space Marines zur Auswahl, doch immerhin mit einem
04:45Kniff. Ich konnte meinen eigenen Orden gründen. Selbstredend wollte ich einen GameStar-Orden erschaffen,
04:51da ich aber nur aus solchen vorgefertigten Wortlisten wählen durfte und nicht selbst eintippen
04:57konnte, gab ich mir den Namen Grievous Scars – die schmerzhaften Narben. Auch cool, aber
05:04warum wieder so eine komische Beschränkung? Danach durfte ich die Space Marines meines
05:09schmerzhaft vernarbten Ordens in bester Tabletop-Manier einfärben. So, das sieht doch ganz schick aus,
05:15finde ich. Gut, der Kollege hier hält eine unsichtbare Waffe in den Händen, aber da das
05:21Imperium ja keine neuartigen Technologien erfindet, gehe ich mal davon aus, dass es sich hier
05:26um einen Bug handelt. Coole Spielerei auf jeden Fall, jetzt wollte ich aber wirklich langsam
05:31die Galaxie erobern. Oder zumindest den Tello Stars Subsektor, in dem es mich hier verschlug.
05:38Oder besser gesagt den Planeten Predation Alpha, auf dem ich mich aufhalten durfte. Ah, oder eher
05:45noch die Region Theta Citadel, wo ich eine Relaystation erobern sollte. Ihr merkt, wie angekündigt,
05:53hat mich die Demo in meiner Freiheit enorm begrenzt. Da wird aus einer grenzenlosen Galaxie auch mal
05:59schnell eine einzelne Relaystation. Doch diese ganzen Abstufungen zeigen zumindest, wie die Galaxie von
06:06Fort Decay so im Groben organisiert ist. Systeme setzen sich aus Planeten zusammen, Planeten aus Regionen
06:12und Regionen nochmal aus solchen fein gezeichneten Distrikten. Wie das alles ineinander greift,
06:18ist aber noch schwer zu sagen. Dafür blieben mir zu viele Verwaltungsbildschirme verschlossen.
06:24Ich konnte lediglich eine Watchstation, offenbar die Hauptstadt der Region, sowie eine einzelne
06:30Nebensiedlung minimal mit einem Gebäude ausstatten, das Requisition erzeugt. Requisition ist die
06:36primäre Ressource des Imperiums, mit der ich Einheiten rekrutiere, Sold bezahle und Gebäude baue.
06:42Sonderlich viele Gebäude scheint es zumindest gemessen an den blockierten Icons hier pro Siedlung
06:48allerdings nicht zu geben. Der Eindruck könnte jedoch massiv täuschen, da jeder Planet und jede Fraktion
06:54womöglich andere Vorteile bietet. Wer weiß, wie das alles auf einer dicht bevölkerten Hive
07:00Welt ausschaut, zumal gerade die Space Marines nicht als große Baumeister bekannt sind.
07:06Und final ist in der Version ja ohnehin nichts. Jedem Planeten steht offenbar auch ein Underlord
07:12vor oder ein anderer planetarer Repräsentant. In meinem Fall war das der Kollege hier.
07:19Edlemar Krüber hieß der. Edlemar zeichneten die Eigenschaften fanatisch und Häuptling aus,
07:25doch auch hier gab es für mich wenig zu entdecken und zu tun. Repräsentanten sollen lokales
07:30Flair vermitteln und Interaktionen mit dem Planeten fördern. In der Demo war das aber
07:35noch kaum möglich. Ich konnte lediglich ein sogenanntes Indikt für den Planeten erlassen,
07:40also wie bei den Provinzen von früheren Total Wars. Demnach würde ich einen Planeten im
07:46Gesamtkontext der 40k Kampagne auch eher mit einer solchen Provinz vergleichen. Ich stelle das raus,
07:52da es wichtig für den Kontext ist, wenn ich über die Armeebewegung rede. Armeen besitzen nicht
07:59länger Bewegungspunkte, mit denen ich mich früher überall hinbewegen durfte. Stattdessen verfügt
08:05eine Armee nun pro Runde über zwei Aktionen. Es kostet eine Aktion, von einem Distrikt in den nächsten
08:12zu wechseln. Innerhalb des Distrikts kann ich allerdings nicht mehr feinjustieren. Es macht
08:18auch schlicht keinen Unterschied, ob ich die Armee exakt auf einem Gebirgspass platziere, um den Zugang
08:25zu blockieren, oder in einem Wald, um die Truppe zu verstecken. Solange die Armee in der Region körperlich
08:31anwesend ist, stellt sie an rückende Feindverbände automatisch. Das seht ihr hier, als diese Org-Truppe
08:38einmarschiert. Das wirkt auf mich als Total War Veteran ziemlich befremdlich und massiv vereinfacht.
08:46Aber ich versuche mich davon nicht zu sehr irritieren zu lassen. Wie gesagt, man sollte Planeten eher als
08:54Provinzen begreifen und nicht die Regionen auf dem Planeten als solche. Die Skala ist demnach deutlich
09:01größer, beim Kampf um einen Planeten ist es wohl einfach nicht länger sonderlich relevant, wo meine Armee auf den
09:08Meta genau steht, sondern dass sie sich im Umfeld irgendwo aufhält. Da zudem im Grunde abseits der
09:15Rekrutierung und des minimalen Gebäudebaus sämtliche Kampagnenmechaniken deaktiviert waren, fehlt mir hier
09:22einfach das Megapicture. Womöglich ist die Vereinfachung pro Planet zu verkraften, wenn dafür
09:28galaxieweit eine ausreichend strategisch anspruchsvolle Dynamik entsteht. Das weiß ich aber einfach noch nicht und ist
09:35vielleicht auch ein bisschen ein Fehler der Gamescom Demo, die hier vor allem Limitierungen betont, anstatt die
09:42Möglichkeiten herauszustellen. Immerhin konnte ich schon eine Fraktionsmechanik der Space Marines erkennen, oder eher
09:49des Imperiums. Es geht um die imperiale Reputation. Mein Space Marine Orden kann im Verlauf seiner Kampagne sowohl
09:57Ansehen beim Imperium erlangen, als auch unter Verdacht geraten. Je mehr Gebiete mein Orden direkt
10:03kontrolliert, umso verdächtiger wird er beim restlichen Imperium. Offenbar missgönnen die Menschen sich
10:09gegenseitig den Erfolg oder gehen davon aus, dass ein derart rasanter Erfolg sicherlich nicht auf guten,
10:17noblen, imperial-devoten Wegen erreicht werden kann. Ansehen hingegen gibt es, wenn ich mich für die
10:23Sache des Imperators einsetze. Und die besteht zu 95% darin, alle möglichen Alien-Spezies zu pulverisieren.
10:33Gewinne ich also Schlachten gegen die Feinde des Imperiums, kommt das entsprechend gut an. Ansehen und Verdacht
10:39halten sich dabei stets die Waage. Überwiegt der Verdacht, verliere ich jede Runde Einfluss. Überwiegt
10:45das Ansehen, gewinne ich jede Runde Einfluss. Einfluss wiederum ist dafür da, mehr Unterstützung
10:52vom Imperium zu sichern. Allerdings soll das System meine Fraktion auch ein wenig ausbremsen.
10:58Schnellere Erfolge erlange ich laut der Entwickler, wenn ich rücksichtslos alles erobere. Nur prockt
11:05mir das eben das Misstrauen meiner imperialen Verbündeten ein. Die exakten Konsequenzen davon
11:11sind aber noch unvorhersehbar. In der Gamescom-Demo endete mein Einblick in die Kampagne unweigerlich
11:17mit einem Angriff meiner Streitmacht auf die Relay-Station. Also reden wir doch endlich über Gefechte.
11:24Das Spiel soll ja explizit kein Total War mit Warhammer 40 K-Skin sein. Und allein das futuristische
11:30Setting sorgt dafür, dass ich mich ein wenig umgewöhnen muss. So war ich schon etwas
11:35bei der Aufstellung vor der Schlacht ein wenig überfragt. Ohne Sperrkämpfer und Kavallerie bin
11:41ich erstmal etwas verloren gewesen. Aber in Wahrheit ist es gar nicht so kompliziert. Denn zumindest
11:47beim Kampf gegen eine Orkhorde ist es durchaus eine gute Idee, eine klassische Schlachtlinie zu bilden.
11:53Also eine Reihe an Nahkämpfern, die die Grünen heute von meinen Schützen fernhält. Letztere wollte ich eigentlich
11:59primär das neue Deckungssystem ausnutzen lassen, da Orks aber wirklich einfach nur als großer grüner
12:05Haufen angerannt kommen, hatte ich von der Deckung nicht lange was. Insgesamt war ich überrascht, wie brutal
12:11die tausenden Orks meine paar hundert Space Marines überrennen konnten. Doch hier wurde auch direkt
12:17deutlich, aus welchem Holz die Space Marines wirklich geschnitzt sind.
12:23Die Kerle sind tough. Also exorbitant tough. Ihre Truppen sind alle klein, oft nicht mehr als 10 Marines, aber
12:33jeder einzelne davon kämpft wirklich bis zum bitteren Ende. Die Marines fliehen einfach nicht und halten in
12:41massiver Unterzahl noch minutenlang durch. Ausdauer scheint als Mechanik rausgeflogen zu sein, zumindest bei den
12:49Space Marines. Gut, die haben aber auch drei Lungen. Ob auch andere Fraktionen keinerlei Erschöpfung mehr
12:54spüren, weiß ich noch nicht. Das wirkt wieder nach einer weiteren Vereinfachung. Aber dafür die Skala der
13:00Schlacht zu sehen und wie sie sich so abspielt, das war schon beeindruckend. Gegen Ende war das Ödland
13:08gepflastert von tausenden toten grünen Pilzaliens. Soweit das Auge reicht. Und das, obwohl die Orks meinen Marines
13:16zahlenmäßig 15 zu 1 überlegen waren. Gleichzeitig zeugten Krater im Boden, herumliegende Körperteile,
13:23zerstörte Strukturen und rauchende Panzer von dem Zerstörungspotenzial, das hier wütet. Ganz zu
13:30schweigen von manch riesiger Explosion, die primär meinen orbitalen Bombardements zu verdanken waren.
13:36Das Interface wirkte hingegen auf mich ein wenig unübersichtlich und nicht leicht verständlich.
13:42Beispielsweise war mir komplett unklar, dass dieser kleine Button hier die Spezialfähigkeiten
13:49meiner Soldaten und Helden auslöst. Das sollte sich nach einigen Partien aber erledigt haben
13:55und Interface ist ja bekanntermaß noch etwas, an dem Entwickler bis zuletzt noch Schrauben.
14:01Zweimal habe ich die große Schlacht gespielt, beim ersten Mal gab es von den Orks noch ordentlich
14:05Backenfutter, beim zweiten Mal konnte ich die grüne Horde in ihre Schranken weisen. Dabei half
14:11ein grundsätzlich besseres Verständnis für die taktischen Möglichkeiten in Warhammer 40k.
14:17So war ich besser in der Lage, die Orks mit Nahkämpfern zusammenzutreiben und die zerstörerische
14:23Macht der orbitalen Raketen und Bomben besser auszuschöpfen. Auch wie schwere Einheiten, also etwa
14:29Fahrzeuge oder Mechs zu begegnen war, verstand ich in der zweiten Runde schon besser.
14:34Das zeigt auch, dass es im Warhammer 40k Universum noch immer viele taktische Möglichkeiten gibt,
14:40die ein Gefecht wenden können. Wer Truppen klug platziert und die Schwächen der Feindarmee
14:46ausnutzt, gewinnt Ruhm für das Imperium. Hilfreich dabei war in der Rolle der Space Marines
14:52vor allem die Verstärkung. Die kommt nicht träge vom Rand des Schlachtfelds angelaufen,
14:58die Marines droppen ihre Kollegen mittels Landungskapsel überall auf dem Schlachtfeld.
15:03Das eröffnet zahlreiche Rettungen in letzter Sekunde oder regelrechte Fallen, wenn die Orks
15:09plötzlich drei neue Marine-Regimenter im Rücken haben. Nur kann ich noch nicht einschätzen,
15:15wie taktisch abwechslungsreich und herausfordernd das von Schlacht zu Schlacht tatsächlich abläuft.
15:21In der Gamescom-Demo hatten die KI-gesteuerten Orks nur eine Taktik. Alle Mann nach vorn.
15:28Das passt zu den Orks, aber zeugt nicht gerade von kompetenter KI. Jetzt weiß ich nur nicht, ob
15:36die KI in Total War Warhammer 40k ein weiteres Mal versagt oder ob das schlicht für die Orks
15:42so vorgesehen ist. Beides möglich, ehrlich gesagt. Es ist eine Weile her, dass ich eine Preview-Version
15:49zu einem Total War spielen konnte. Trotzdem bin ich mir sicher, so unentschlossen wie jetzt
15:54war ich danach noch nie. Mir fällt es gerade wirklich schwer, Warhammer 40k richtig und fair einzuordnen.
16:03Denn was mir gezeigt wurde, war letztlich zu wenig und zu kontrolliert.
16:08Die Kampagnenkarte war für mich eine Enttäuschung. Hier hat die Demo fast ausschließlich neue
16:14Limitierungen betont. Alles andere, das mir ein Gefühl von Größe, Tiefgang oder Imposanz hätte
16:20verleihen können, fehlte in der spielbaren Version. So verkauft Critic Assembly sein wichtigstes Spiel
16:27seit Jahren massiv unter Wert. Das ist wie wenn ich ein neues Doom anspielen soll und darin nicht schießen darf.
16:34Bei den Echtzeitschlachten sah das anders aus. Hier wurde mir sehr eindrucksvoll vor Augen geführt,
16:41wie bombastisch eine Total War Massenschlacht im Jahr 40.000 aussehen kann. Selbst wenn ich grafisch und
16:48technisch etwas enttäuscht wurde. Leider hat es sich CA aber auch hier ein bisschen leicht gemacht.
16:55Da die Orks halt Ork Dinge tun und mir damit ein Einblick in eine womöglich strategisch
17:02anspruchsvollere Fraktion fehlt, kann ich kaum eine Aussage darüber fällen, ob die KI nun taktisch
17:08clever agiert oder mal wieder nicht. Hier hat sie gespielt wie ein Ork und das passt, aber ich werde
17:16später nicht nur gegen Orks kämpfen. Daher zerreißt es mich gerade so. Ich spüre, dass das neue Total War mehr
17:24kann
17:24als das, was mir in der Demo gezeigt wurde. Ich hoffe es zumindest sehr. Denn Creative Assembly braucht den Erfolg.
17:32Aber ich muss beurteilen, was da war und das hat mich nicht derart von den Socken gehauen, wie ich es
17:38mir
17:39nach drei Jahren des Wartens auf ein neues Total War eigentlich gewünscht hätte.
17:44Aber ihr könnt es ja selber austesten. Die Demo von Warhammer 40k wird auf der Gamescom spielbar sein.
17:51Also schaut es euch doch einmal selber an und lasst mich dann wissen, was ihr darüber denkt.
17:55Das war's mir doch jetzt.
17:58Vielen Dank.