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  • vor 5 Stunden
Wenn Total War und Warhammer 40k aufeinanderprallen, dann kann das ja nur knallen! Immerhin ist Total War eine der größten Strategiereihen überhaupt und bekannt für seine brachialen Echtzeitschlachten. 40k wiederum ist bekannt für exorbitantes Kawumm.

Die Chancen stehen damit gut, dass uns mit Total War: Warhammer 40k eines der explosivsten 40k-Spiele mit den größten Schlachten überhaupt bevorsteht. Einen Release-Termin hat das Projekt noch nicht, aber das Entwickler-Team von Creative Assembly tröstet jetzt mit neuem Schlacht-Gameplay ein bisschen darüber hinweg!

Auf der chinesischen Messe BiliBili World wurde ein komplettes Gefecht zwischen Orks und Imperium präsentiert. Einzelne Szenen aus dieser Schlacht gab es zwar davor schon auf der PC Gaming Show im Juni zu sehen, dieses Mal bekommen wir sie aber in ihrer Gänze präsentiert. Der perfekte Anlass, um einmal in die Tiefenanalyse zu gehen und sich jede laute Explosion, jedes riskante Manöver, jedes UI-Element und jeden grünen Orkzeh ganz genau anzusehen.
Transkript
00:00Wenn Total War und Warhammer 40k aufeinanderprallen, dann kann das ja nur knallen.
00:06Immerhin ist Total War eine der größten Strategie-Reihen überhaupt und bekannt für seine brachialen Echtzeitschlachten.
00:1340k wiederum ist bekannt für exorbitantes Kabumm.
00:18Die Chancen stehen damit gut, dass uns mit Total War Warhammer 40k eines der explosivsten 40k-Spiele mit den größten
00:26Schlachten überhaupt bevorsteht.
00:28Einen Nullis-Termin hat das Projekt noch nicht, aber das Entwicklerteam von Creative Assembly tröstet jetzt mit neuem Schlacht-Gameplay
00:34ein bisschen darüber hinweg.
00:36Auf der chinesischen Messe Bilibili World wurde ein komplettes Gefecht zwischen Orcs und Imperium präsentiert.
00:44Einzelne Szenen aus der Schlacht gab es zwar davor schon auf der PC-Gaming-Show im Juni zu sehen, dieses
00:50Mal bekommen wir sie aber in ihrer Gänze präsentiert.
00:52Der perfekte Anlass, um einmal in die Tiefenanalyse zu gehen und sich jede laute Explosion, jedes riskante Manöver, jedes UI
01:01-Element und jeden grünen Orc-Zee ganz genau anzusehen.
01:05Den Anfang machen wir aber nicht auf dem Schlachtfeld, sondern im Orbit, rund um den umkämpften Planeten.
01:11Bislang gab es noch wenig Informationen zur rundenbasierten Strategie-Karte von Total War Warhammer 40k.
01:17Wir wissen, dass es viele Planeten und viele Systeme gibt und jedes einer eigenen Kampagne gleicht.
01:24Doch handfeste Gameplay-Details sind rar.
01:27Dank des neuen Videos können wir aber immerhin erahnen, wie Raumschiffe von der Strategie-Karte aus einen strategischen Vorteil im
01:33Gefecht ermöglichen.
01:35Hier sehen wir das Flaggschiff des Astra Militarum, das im Orbit das umkämpften Planeten treibt.
01:40Spannend ist dabei, dass ein solches Schiff das Schlachtfeld scheinbar bereits vor der eigentlichen Bodenoffensive ein wenig auflockern kann.
01:47Die Rede ist von einem Orbital-Bombardement, das die feindlichen Orcs prophylaktisch weichklopft.
01:54Ob das aber in der Praxis auch eigene Einheiten beschädigt, Ressourcen frisst oder das Schlachtfeld verändert, wissen wir nicht.
02:01Es gibt auch immer noch keine Infos dazu, ob es zu Weltraumschlachten kommen kann.
02:05Hier in der Szene tümpelt über den Planeten ein Schiff der Menschen und eines der Orcs.
02:10Kurz kommt es sogar zu einem winzigen Schlagabtausch, aber eine waschechte Schlacht löst das nicht aus.
02:16Scheinbar können auch beide Fraktionen gleichzeitig den Luftraum beanspruchen und ihre Armee auf der Oberfläche auf diese Weise supporten.
02:24Spätestens während der eigentlichen Schlacht erkennen wir aber gut, dass solche mächtigen Schiffe wie das Flaggschiff des Imperiums in der
02:31Umlaufbahn des Planeten absurde Möglichkeiten bieten.
02:34Den Imperialen stehen dadurch nämlich gleich drei verschiedene Luftschläge zur Auswahl.
02:39Im Interface könnt ihr die drei Varianten hier sehen.
02:42Welche drei Fähigkeiten der Liste darunter sind, geht aus dem Gameplay nicht hervor.
02:46Bleiben wir also erstmal bei den Bombardements.
02:48Als erstes wären da die Valkyrie-Rockets.
02:51Die sind schnell und schlagen in einer geraden Linie ein.
02:54Wir können diesen Angriff also dynamisch an verschiedene Situationen anpassen.
02:58So wie hier, wo sie die Grünhäute übel erwischen.
03:01Der Schaden hält sich allerdings in Grenzen, genau wie die abgedeckte Fläche.
03:06Ein weiterer Luftschlag ist eine nicht weiter benannte Bombe, die eine gewaltige Explosion auslöst und damit die eindrucksvollste Szene im
03:14ganzen Gameplay serviert.
03:16Dass dabei auch einige eigene Soldaten pulverisiert werden, ist wohl ein kalkulierter imperialer Schwund.
03:23Abschließend kann das Flaggschiff noch einen Landstrike einsetzen.
03:27Einen fetten Energiestrahl, der von oben herab brutzelt und im Gameplay dann sogar einen dicken Ork-Panzer zerlegt.
03:34Alles sehr mächtige Attacken, für die es das Flaggschiff braucht.
03:38Allerdings sind auch die Cooldowns hoch.
03:40Der Landstrike-Ether muss sich nach dem Einsatz erstmal 300 Sekunden lang abkühlen.
03:45Kommen wir als nächstes zum eigentlichen Schlachtfeld.
03:47Das Gameplay zeigt sehr gut, wie weitläufig die Karten in Total War Warhammer 40k sein können.
03:54Schon die wenigen Szenen hier vermitteln eine ausufernde Größe, da selbst gewaltige Fahrzeuge im Vergleich wie Spielzeug erscheinen.
03:59Auf der Karte erkennen wir, zumindest in diesem Fall, außerdem deutlich mehr Strukturen als in früheren Total Wars.
04:06Haufenweise Häuserruinen, aber auch uralte Artillerie sowie ein geparkter Güterzug.
04:11Das Zeug dient den Truppen vor allem als Deckung.
04:14Die eher schwächlichen Gardisten der imperialen Armee können sich dahinter gut verstecken.
04:19Deckung ist in Warhammer 40k so wichtig, wie wahrscheinlich noch nie in einem Total War.
04:24Auch wenn daraus jetzt nicht unbedingt Company of Heroes wird.
04:26Im Gameplay wirkt die Deckungsmechanik aber schon ziemlich snappy und eingängig.
04:31Einfach wie gewohnt mit der Maus eine Formation über die Karte ziehen und die Einheit erkennt sofort, wie sie sich
04:36auf die ganzen Barrikaden aufteilen sollte.
04:38Die Soldaten gehen dabei sogar in mehreren Stockwerken in Deckung.
04:42Wer hier genau hinsieht, erkennt, wie die Gardisten im zweiten Stock einer Häuserruine Stellung beziehen sollen.
04:48Sehr cooles Detail.
04:50Deckung ist aber auch nicht unzerstörbar.
04:51Schwere Einheiten wie Mechs, Panzer oder auch besonders dicke Kerle wie diese Ogrins hier plätten Deckung, wenn sie darüber hinwegfetzen.
05:00Wobei es zumindest den Eindruck macht, als hätte Deckung verschiedener Schadensmodelle.
05:05Das könnt ihr hier sehr gut sehen.
05:07Als die Ogrin die Deckung passieren, bleibt ein Mauerrest zurück.
05:11Vielleicht zu klein, um dahinter noch in Deckung zu gehen.
05:14Es kann aber auch gut sein, dass dadurch lediglich der Verteidigungsbonus sinkt.
05:18Ein ähnliches Phänomen sehen wir bei den Zügen, die im Gameplay von Panzern gesprengt werden, damit sich die Kettenfahrzeuge einen
05:24Weg bahnen können.
05:25Nach dem Angriff bleiben zunächst ein paar Mauerreste stehen, die erst verpulvern, als die Panzer drüber fahren.
05:32Die Sache mit dem Zug demonstriert natürlich auch gut, wie zerstörbare Umgebung strategisch genutzt werden kann.
05:38Hier fallen die Imperialen den Orks in die Flanke.
05:41Sowas sieht in einer durchgeskripteten Gameplay-Präsentation wie hier natürlich toll aus.
05:47Wie viel realen Gameplay-Nutzen das im fertigen Spiel tatsächlich bringt, wird erst eine spielbare Version zeigen.
05:53Vom Können der KI mal ganz zu schweigen.
05:55Aber lassen wir das unleidliche Thema erstmal.
05:58Reden wir stattdessen über ein amüsantes Detail zur Umgebungszerstörung.
06:02In dieser Szene hier könnt ihr sehen, wie sich das Jetpack eines Stormboys mitten im Kampf plötzlich verselbstständigt, woraufhin der
06:09arme Kerl krachend in eine Häuserruine einschlägt, die dadurch teilweise kollabiert.
06:14Laut den Entwicklern sollen herabfallende Trümmer Einheiten auch verletzen können.
06:18Ob das in diesem Fall passiert, geht aus der Szene aber nicht hervor.
06:21Stormboys sind insgesamt ziemlich anfällig für unkontrolliertes Umhertrudeln.
06:26Schaut euch allein diesen Jungen an.
06:29Das sieht ja schon fast spaßig aus.
06:31Jetzt aber genug von umher schwirrenden Org-Jungs, gucken wir uns mal das Interface genauer an.
06:37Hier sehen wir einige bekannte, aber auch völlig neue Elemente.
06:40Am auflegsten sind natürlich die Einheiten.
06:43Sollte das hier eine volle Armee sein, wird wohl auch in Warhammer 40k jede Armee nur maximal 20 Einheiten ins
06:50Feld führen können.
06:51Wobei es bei 40k aber immerhin noch eine etwas präsentere Nachschubmechanik gibt.
06:56Dieses Banner hier öffnet ein Fenster, das die verfügbare Verstärkung anzeigt.
07:01Verstärkung lässt sich in 40k viel dynamischer einsetzen als in klassischen Total War Spielen.
07:07In früheren Teilen kam die gesamte Verbündete Armee am selben Ort aufs Schlachtfeld marschiert.
07:13In 40k könnt ihr jetzt entscheiden, wann welche Truppen die Schlachtreihen verstärken sollen und wo auf der Karte sie individuell
07:20ankommen.
07:20Im neuen Gameplay rücken die Soldaten des Imperiums zu Fuß an, aber wir wissen auch schon, dass etwa Space Marines
07:26natürlich stilecht in ihren Droppods überall auf dem Schlachtfeld einschlagen und loskämpfen können.
07:32Eine weitere Besonderheit seht ihr im Einheitenfenster, wie etwa hier bei diesen Soldaten.
07:37Zum einen nutzen die Units wohl unterschiedliche Loadouts.
07:41Zumindest deutet diese Waffenreihe darauf hin.
07:44Es wirkt, als könnten die Gardisten so auch schwere Geschütze auffahren.
07:48Direkt darüber erkennen wir, dass Einheiten in WM40K in drei Kategorien unterteilt werden und jede Einheit gegen verschiedene Typen unterschiedlich
07:57effektiv ist.
07:58Die drei Kategorien sind leicht, mittel und schwer.
08:01Die Symbole jeder Kategorie sehen wir auch bei den jeweiligen Einheiten.
08:06Die leichten Fußsoldaten hier haben etwa ein Trapez.
08:09Diese Sentinels hingegen sind mit dem Fünfeck als mittelschwere Einheiten markiert.
08:15Der Panzer wiederum hat dieses abgerundete Quadrat als Markierung, das ihn als schwere Einheit ausweist.
08:20Schau da an der Stelle auch an den lieben Kollegen Mr. Mörb, dem die Symbole aufgefallen sind und der deshalb
08:26vermutet, dass Rüstungsdurchdringung im Spiel etwas anders gehandhabt wird als bisher bei Total War,
08:32da eine Aufteilung des Schadens auf drei Einheitenklassen bislang unüblich war.
08:37Da gab es nur eine Abgrenzung zwischen klein und groß.
08:40Das hat sich wohl geändert.
08:42Bei Pharao und Troy gab es zwar ebenfalls drei Kategorien, aber die wirkten sich nur auf Tempo, Ausdauer und Untergrund
08:49aus.
08:49Nicht auf den Schaden, der verursacht wird, so wie hier.
08:53Spannend ist auch, dass jede Einheit im Interface jetzt einen Augenwert hat.
08:57Was es damit auf sich hat, wissen wir noch nicht genau.
08:59Wir vermuten natürlich, dass es mit der Sichtweite der verschiedenen Einheiten zu tun haben könnte.
09:04Dadurch könnte Feldaufklärung auf den gewaltigen Maps von Rhyme of a Decay an Bedeutung gewinnen
09:09und das kluge Platzieren von Spähtruppen strategischen Mehrwert liefern.
09:13Die Scout Sentinels bieten im Gameplay aus genau dem Grund die höchste Sichtweite, was ihren Wert als Aufklärer unterstreicht.
09:21Das Gameplay zeigt nochmal sehr imposant, wie bildgewaltig Total War, Warhammer 40k ist.
09:28Das Schlachtfeld ist wirklich beeindruckend groß und wirkt noch größer dadurch,
09:33dass selbst abseits des eigentlichen Geschehens immer was passiert.
09:36Aus den Hochhäusern der umliegenden Gebäude steigen schwarze Rauchsäulen auf,
09:41am Himmel düsen ständig kleine Jäger vorbei und immer mal wieder sehen wir in der Ferne Flakfeuer aufblitzen.
09:48Das suggeriert eine deutlich epischere Skala, als die Schlacht selbst eigentlich bietet.
09:53Doch auch das Gefecht an sich offenbart natürlich so einige eindrucksvolle Szenen.
09:58Wir haben ja schon über den Bombeneinschlag des Flaggschiffs gesprochen.
10:03Die Explosion ist wirklich gewaltig.
10:05Das neue Gameplay zeigt sehr gut, wie um den Einschlag herum Dutzende Waffen, Schrottteile und sogar Gliedmaßen umherwirbeln.
10:13Einen Krater hinterlässt die Explosion allerdings nicht, das wirkt ein bisschen merkwürdig.
10:19Hier übrigens noch eine Randnotiz.
10:21Früher hat Total War blutige Effekte und fliegende Gliedmaßen immer als eigenen DLC verkauft,
10:27was bei den Fans nicht gerade beliebt war.
10:30Künftig soll es diese Blood & Gore Erweiterung nicht mehr geben.
10:34Das heißt, was ihr hier seht, das ganze Gesplatter, ist also zum Release im Spiel.
10:40Die ganzen kleinen Effekte treiben uns allerdings auch schon den Angstschweiß auf die Stirn.
10:44Unsere Befürchtung, Total War Warhammer 40k könnte ein echter Hardware-Fresser werden.
10:50Das gezeigte Gameplay läuft zudem nicht durchgehend auf 60 Frames, was bereits für besorgte Kommentare von Fans sorgte.
10:57Aber vielleicht ist die Sorge auch noch ein bisschen verfrüht.
11:01Derartige Beta-Versionen sind selten optimiert und sagen wenig darüber aus, wie gut das Spiel zum Release dann läuft.
11:09Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Total War traditionell schon immer ziemlich hohe Hardware-Anforderungen hatte.
11:17Vielleicht verrät die Beta-Version ja demnächst schon mehr zur Performance des Spiels.
11:21Der Showcase hat uns jetzt aber immerhin ein erstes gutes Gefühl dafür vermittelt,
11:25wie Total War-Schlachten im 40k-Universum tatsächlich aussehen können und ob sie den Erwartungen gerecht werden.
11:32In diesem Fall tun sie das, aber für ein finales Urteil müssen wir dann doch auf den Release warten.
11:38Vor 2027 rechnen wir damit allerdings nicht.
11:41Immerhin soll aber 2026 noch die geschlossene Beta starten.
11:46Spätestens dann können wir euch deutlich mehr handfeste Details dazu liefern,
11:50wie es sich wirklich spielt und ob es wirklich so knallt, wie erhofft.
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