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  • vor 10 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:42Musik
01:15Wie sehen Sie denn aus? Ist Ihr Kleiderschrank-Akupant?
01:19Soll ich nun mal aussehen, wenn ich laufen gehe?
01:21Und dabei haben Sie die Leiche gefunden?
01:23Ja, und dabei geht meine Schicht erst in zwei Stunden los.
01:25Tja, warum sind Sie nicht am Rhein gelaufen?
01:29Gehört der Hund zum Opfer?
01:30Ja, saß jaulend daneben.
01:33Ist das Blut an der Schnauze?
01:34Könnte auch vom Opfer sein. Center Barth, 24 Jahre, aus Wiesbaden.
01:39Morgen, Frau Dr. Engel.
01:40Morgen.
01:42Sie ist etwas mehr als zwölf Stunden tot.
01:45Also gestern Abend. Tatwerkzeug?
01:48In der Wunde sind Gesteinssplitter.
01:50Also ein Stein.
01:52Mhm.
01:55Haben Sie was gefunden?
01:56Die Kollegen haben ja alles abgesucht.
01:58Da liegen zwar eine Menge Steine rum, aber davon kommt keiner in Frage.
02:02Das heißt, wir haben nur einen Zeugen.
02:04Wen?
02:05Den Hund?
02:10Ich habe die Adresse des Opfers in Wiesbaden.
02:12Okay, schaut euch da gleich mal auf.
02:13Ich rede mit dem Ermittlungsrichter.
02:15Die Beschlüsse reichen mir nach, ja?
02:17Soll ich Sie mitnehmen, Schubert?
02:18Nee, der Kollege fährt nicht.
02:20Okay, bis dann.
02:36Zweiter Stopp.
02:39Dann, bis dann.
02:40Dann, bis dann.
02:42Okay.
02:53Okay.
03:22Untertitelung des ZDF, 2020
03:43Untertitelung des ZDF, 2020
04:20Untertitelung des ZDF, 2020
04:34Untertitelung des ZDF, 2020
05:00Untertitelung des ZDF, 2020
05:49Untertitelung des ZDF, 2020
06:18Untertitelung des ZDF, 2020
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09:10Untertitelung des ZDF, 2020
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09:11Untertitelung des ZDF, 2020
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09:19Untertitelung des ZDF, 2020
10:03Oh, Entschuldigung, kann ich Ihnen helfen?
10:08Ja, vielleicht...
10:09Sind Sie hier für einen Beratungstermin?
10:10Nein, wir suchen...
10:11Also, wenn Sie wollen, ich habe Zeit.
10:13Ich mache Ihnen eine Finanzanalyse und dann können Sie zu Hause in Ruhe überlegen, wo Sie nachbessern wollen.
10:17Sehr freundlich, vielen Dank. Wir suchen einen Krag.
10:20Ganz durch, die Tür am Ende des Flurs.
10:22Danke.
10:22Aber wenn Sie danach vielleicht noch...
10:24Nein, danke.
10:25Sehr freundlich, danke.
10:35Herr Reuter, entschuldigen Sie bitte, dass Sie warten mussten.
10:39Guten Tag, Herr Karker.
10:41Ich möchte Ihnen erst einmal gratulieren, dass Sie sich für uns als Versicherungsdienstleister entschieden haben.
10:47Wir sind ein unabhängiges Vertriebsunternehmen und bieten die optimale Beratung auf dem Gebiet der privaten Versicherung und der Vorsorge.
10:54Und ich garantiere Ihnen, dass Sie bei all meinen Mitarbeitern in den allerbesten Händen sind.
10:59Also, mir wäre die Frau Barth am liebsten.
11:01Center Barth.
11:03Darf ich fragen, ob sie Ihnen empfohlen wurde?
11:05Ja, von einem Herrn Schlemmer, Ernst Schlemmer.
11:08Ah, wie schön, Herr Schlemmer.
11:11Sie kennen ihn?
11:13Der Herr Schlemmer ist Kunde bei uns, ja.
11:15Sonst hätte er uns ja auch nicht empfohlen.
11:18Empfohlen kann man, glaube ich, nicht sagen, Herr Kark.
11:21Herr Schlemmer hat dringend von Ihnen abgeraten.
11:24Und um ehrlich zu sein, ich bin nicht das potenzielle Kunde hier.
11:27Ich habe berufliche Gründe.
11:57Hier, Center Barth.
12:00015...
12:01Sag mal, hier.
12:03Das ist doch nicht die Nummer von dem Handy, das wir bei der Leiche gefunden haben, oder?
12:06Moment.
12:13Nein, das ist sie nicht.
12:15Da hat sie noch ein zweites.
12:17Hat er noch eins in Ihrer Wohnung?
12:18Nein, aber ich gucke später noch mal in der Asservatenliste nach.
12:23Mindestens schlechter Stil, sich nicht gleich auszuweisen, Herr Oberstaatsanwalt.
12:25Apropos schlechter Stil, Herr Kark.
12:27Herr Schlemmer hat ausgesagt, Sie würden systematisch nach Möglichkeiten suchen,
12:31Zahlungen von Versicherungen an Kunden zu verhindern.
12:35Üble Nachreden, Gerüchte, danke.
12:38Ich war lange genug Anwalt, um zu wissen, dass Sie sich so einen Bockmist wahrscheinlich tagtäglich anhören müssen.
12:42Sie sind Jurist?
12:43Volljurist, um genau zu sein.
12:45Hören Sie, Herr Reuter, wenn der Herr Schlemmer uns angezeigt hat, überrascht mich das überhaupt nicht.
12:48Der Mann ist nicht besonders einfach.
12:49Ja, das würde ich aber auch nicht, wenn meine Versicherung sich weigern würde, zu zahlen.
12:53Herr Schlemmer war gemeldet als Angestellter.
12:55Und er hat sich dann als Fotograf selbstständig gemacht und das hätte er uns melden müssen.
12:59Dazu ist er vertraglich verpflichtet.
13:00Das mag ja alles so sein.
13:02Aber warum hat Frau Barth, Herr Schlemmer dann gesagt,
13:04Sie können Beweise liefern, dass sein Vertrag getürkt wurde?
13:11Der Oberstaatsanwalt hat Sie ganz sicher nicht.
13:14Sie glauben also, Schlemmer hat sich das nur ausgedacht?
13:16Genau das glaube ich.
13:18Na ja, also systematischer Kundenbetrug.
13:24Das wäre schon ein starkes Motiv, jemanden zu töten.
13:29Wer ist denn tot?
13:31Sein Tag Barth, gestern Abend.
13:35Und ich bin tatverdächtig.
13:37Sagen wir mal so, ein gutes Halibi würde Sie umgehend entlasten.
13:41Wann?
13:43Es ist ein Abend zwischen 20 und 22 Uhr.
13:47Sagen wir mal so, als Jurist weiß ich, dass ich Ihnen kein Alibi schuldig bin.
13:53Zufällig habe ich aber trotzdem eins.
13:56Ja, das stimmt.
13:58Ich war gestern Abend mit Herr Kraglänger hier im Büro.
14:00Die neuesten Produkte analysieren.
14:02Und wie lange waren Sie da?
14:05Zehn Uhr.
14:06Vielleicht halb elf.
14:09Entschuldigung?
14:10Nein.
14:12Nehmen Sie bitte noch die Aussage auf, ja?
14:15Ja.
14:20Danke.
14:22Stimmt es, dass die ermordet wurde?
14:26Ja, das tut mir leid, dass es leider war.
14:28Verstehe.
14:30Kannten Sie Frau Barth gut?
14:33Ja?
14:36Kannten Sie sie gut?
14:38Ja.
14:40Sozusagen.
14:42Ja.
14:47Hat Ihnen was von einem Herrn Schlemmer erzählt?
14:52Nur, dass er Ärger mit ihm hat.
14:53Weil er irgendeine Änderungsmeldung verdattelt hat.
14:56Sender hatte Schulden.
14:57Zwei Kredite.
14:58Wissen Sie was darüber?
14:59Wir sind selbstständige Unternehmer.
15:01Wir haben laufende Kosten, Büromieter und so weiter.
15:03Da kommt einiges zusammen.
15:04Sie mieten ihre eigenen Büros?
15:06Ja.
15:06Von wem denn?
15:08Na, von einem Krag.
15:10Ist aber alles kein Problem.
15:11Das Geschäft wirft dir gut ab.
15:12Trotzdem braucht man am Anfang einen Kredit.
15:15Ja.
15:17Aber der ist im Multkommer nichts abgezahlt.
15:18Wir machen haufenweise Umsatz.
15:20Jeder Vermittler kriegt Prozente von der Provision.
15:22Moment mal.
15:24Wer zahlt denn die Provision?
15:27Die Versicherung?
15:29Na, die sicher nicht.
15:31Nein, die Kunden.
15:32Jeden Monat mit der Rate.
15:35Ja, das läuft immer so.
15:36Wusstest du das nicht?
15:38Nee.
15:39Manche lesen eben nicht das Kleingedruckte, nicht wahr?
15:43Wie hoch ist denn so eine Provision?
15:48Hängt ganz vom Vertrag ab.
15:50Fängt bei 2.000, 3.000 an, nach oben auf.
15:522.000 bis 3.000?
15:53Ja.
15:54Euro?
15:58Senta zum Beispiel hat 20% bekommen.
16:00Sie war voll Repräsentant.
16:02Sie wäre ihre Schulden bald los gewesen.
16:04Und Sie?
16:04Zahlen Sie auch noch Ihre Schulden ab mit den 20%?
16:06Ich kriege 10%, aber ich steige bald auf.
16:10Gut, komm, danke erst mal.
16:12Bitteschön.
16:13Schönen Tag noch.
16:14Ja, für Sie auch.
16:30Sind Sie Oberstaatsanwalt Reuter?
16:32Ja.
16:33Und wer sind Sie?
16:34Konstanze Schlemmer.
16:35Ah, Frau Schlemmer.
16:37Schön, dass Sie da sind.
16:41Was ist denn mit meinem Mann?
16:43Was hat er denn angestellt?
16:44Na, Ihr Mann wurde festgenommen, als er unerlaubterweise in eine fremde Wohnung eingedrungen ist.
16:48Oh nein.
16:50Noch nicht bei dieser Center Bart.
16:52Ach, hat er Ihnen davon erzählt?
16:53Bitte.
16:53Ja, diese elende Geschichte.
16:57Dabei hat er das doch verbockt.
16:59Na, da behauptet Ihr Mann aber etwas anderes.
17:02Sind Sie dann sicher, dass er diese Änderungsbescheinigung an seine Versicherung zurückgeschickt hat?
17:08Ich weiß es nicht.
17:12Hat Ihr Mann einen Anwalt?
17:16Es wäre aber gut, Frau Schlemmer.
17:18Es geht hier nicht nur um diesen Einbruch, es geht um Mord.
17:21Center Bart wurde ermordet.
17:23Ermordet?
17:25Oh Gott.
17:27Oh Gott.
17:31Oh, das hat er jetzt davon.
17:37Wie meinen Sie das?
17:39Seine blöden Ideen.
17:42Der Graf ist so ein Schwachsinn.
17:43Er hat als Grafiker schon wenig verdient und dann noch weniger.
17:46Und jetzt haben wir gar nichts mehr.
17:48Nur noch leere Konten und Schulden.
17:49Ja, so für seine Augenerkrankung kann jemand aber nichts.
17:53Wo war er dann vorgestern Abend?
17:56Vorgestern?
17:57Mhm.
18:00Da haben wir gestritten.
18:01Er hat die Tür zugeknallt und ist abgehauen.
18:04Wann ist er wiedergekommen?
18:06Irgendwann spät nachts.
18:11Das war der Abend, an dem Center Bart ermordet wurde.
18:17Nein, das glaube ich nicht.
18:20Dieses Mädchen war seine letzte Hoffnung.
18:23Er hat gesagt, sie hat Beweise dafür, dass man ihn reingelegt hat.
18:28Und?
18:31Glauben Sie ihm das?
18:35Ich glaube gar nichts mehr.
18:39Die Sachen mit seinen Augen und alles wächst mir über den Kopf.
18:58Scheiße, das kann doch nicht sein.
19:01Was machst du denn da?
19:06Rentenversicherungsvertrag.
19:06Hast du den bei Krak abgeschlossen?
19:08Nein.
19:10Was ist mit Center Bart zweitem Handy?
19:12Bei den Asservaten ist nichts.
19:14Wir haben nur das Handy, was Center am Tatort bei sich hatte.
19:17Na dann.
19:24Hörst du mir überhaupt zu?
19:27Peter?
19:27Ja, ja, ich höre dir zu.
19:28Das sind aber alles Nebenschauplätze.
19:30Wichtig ist, dass ich eine Top-Truppe habe.
19:32Wir schießen die alle sturmreif.
19:34Du hast mich gebeten, deine Buchhaltung zu machen.
19:36Dann hör auch auf mich.
19:38Ja, aber du siehst nicht das Gesamtbild.
19:40Vom kaufmännischen Standpunkt aus.
19:41Vom kaufmännischen Standpunkt aus.
19:43Gibst du mehr aus, als du einnimmst.
19:45Der Provisionsfluss der letzten zwei Quartale, der war so mies wie noch nie.
19:48Ja, das Jahr ist doch erst halb rum.
19:50Und vier meiner Leute haben bereits Extrabonus bekommen.
19:53Weißt du, du hast ihm wieder Nutten geschickt?
19:54Wacht.
19:57Das machen wir schon lange nicht mehr.
19:59Ich habe Ihnen nur erzählt, was für ein sensationelles Geschäftsjahr wir haben.
20:02Wieso lückst du sie an?
20:04Das ist keine Lüge.
20:05Das ist Motivation.
20:07Jetzt denkt nämlich jeder von meinen Mitarbeitern, dass nur er schlechte Abschlusszahlen hat
20:10und hängt sich bis zum Ende des Jahres noch mehr rein.
20:13Verstehst du?
20:17Naja, wahrscheinlich ist ihr Firmenhandy nicht mehr im Betrieb.
20:20Doch, es ist im Betrieb.
20:21Es klingelt doch.
20:22Dann geht die Mailbox an?
20:24Nee, nur Freizeich und dann ist es weg.
20:38Herr Reuter.
20:39Morgen.
20:40Steht die Laune oder was?
20:42Mr. Schneider.
20:43Eine Stunde Fragen gegen eine Speicherprobe von Schlemmer.
20:46Super.
20:47Hätten wir ihm nicht einfach den Hund erzeugen vorsetzen können?
20:50Lustig.
20:51Haben Sie vielleicht eine bessere Idee?
20:52Antrag auf 100 ASTPO.
20:55Warum Handyordnung?
20:56Senator Barth hat ein zweites Handy und wir wissen nicht, wo es ist.
21:01Ich darf da so nochmal hoch, ja?
21:02Danke.
21:04Sie wollten auch unbedingt strahlt sammelt werden.
21:07Der war gut.
21:14Öffnen Sie bitte kurz den Mund.
21:16Ich würde gerne den Abstrich nehmen.
21:19Danke.
21:23Also, wo waren Sie?
21:27Ich war beim Arzt.
21:29Und dann, dann war ich zu Hause.
21:31Herr Schlemmer, also doch auf zu lügen.
21:33Ich weiß von Ihrer Frau, dass Sie nicht beim Arzt waren.
21:35Und ich weiß von Ihrer Frau, dass Sie die halbe Nacht unterwegs waren.
21:38Wo waren Sie also?
21:44Meine Frau.
21:49Ich kann nicht mehr.
21:52Ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr.
21:58Bringen Sie ihn auf die Ware.
22:00Bitte.
22:06Ich habe keine Bissler Katschbein gefunden.
22:21Laut Handyordnung war das Ding hier zuletzt eingeloggt.
22:25Soll eine Küssler irgendwo sein?
22:28Das habe ich gesehen.
22:30Was denn?
22:31Ja, ja, komm.
22:37Ja.
22:39Okay.
22:44Ja.
22:47Okay.
22:50Gut, mache ich.
22:53Hast du das gehört?
22:54Ja.
22:54Kommen Sie bitte mit.
23:04Guten Tag, Frau Müller.
23:11Nein.
23:12Die Nummer kenne ich nicht.
23:14Nun, das Handy wurde hier geortet.
23:16Und bis eben...
23:17Sind Sie der Chef?
23:18Oder Sie?
23:21Ist das irgendwie wichtig?
23:24Also erkläre ich es Ihnen nochmal.
23:26Sagt mir nichts.
23:27Nicht mein Bier.
23:28War es das?
23:30Senta Barth.
23:31Schon mal gehört?
23:39Senta Barth.
23:40Schon mal gehört?
23:41Nein.
23:44Vielleicht kennen Sie sie ja unter einem anderen Namen.
23:49Künstlernamen.
23:51Tut mir leid.
23:53Wenn es das war, ich habe noch zu arbeitern.
23:56Was für eine Agentur ist das hier eigentlich?
23:58Wir vermitteln Künstler aller Art.
23:59Mit anderen Worten, Sie vermitteln Noten.
24:03Wir sind ein Escort-Service.
24:05Aber jemand wie Sie kennt natürlich nur Noten.
24:09Also, die letzte Einbuchung am Sendemast war vor vier Minuten.
24:13Laut WLAN muss das Handy hier irgendwo sein.
24:16Haben Sie denn einen Durchsuchungsbeschluss?
24:19Den brauche ich nicht.
24:19Wir ermitteln einen Mordfall und Sie haben hier Beweismaterial.
24:21Schon mal was von Gefahr im Verzug gehört?
24:26Ein Escort-Service?
24:28Ja, da staunt man.
24:30Aber Senta Barths zweites Handy ist hier.
24:33Na ja, vielleicht wollte sie ja da ihre Schulden abarbeiten.
24:36Genau.
24:36Und was liegt da näher als ein lukrativer Nebenjob?
24:39Was sagen die im Escort-Service dazu?
24:41Die Puffmutter hier ist kalt wie Hundeschnauze.
24:45Wir suchen immer noch nach ihrer angestellten Kartei.
24:47Na, bringt sie auf jeden Fall hierher.
24:49Egal, was ihr gefunden habt.
24:52Kein Problem, das mache ich mit Vergnügen.
24:58Das war doch der Engel.
24:59Hallo.
24:59Herr Röte, ich habe das Ergebnis des DNS verglasen.
25:02Ah, und?
25:03Wird Ihnen nicht gefallen.
25:05Es war nicht Schlemmer's DNS an dem Hund.
25:08Super.
25:09Der Herr Frichter sich kann.
25:10Anfangsverdachter wäre ein Treffer natürlich gut gewesen.
25:13Ja, dann darf der Herr Schlemmer wieder nach Hause gehen.
25:16So haben wir alle unsere Probleme.
25:18Wohl wahr, wohl wahr.
25:21Das ist eine bodenlose Frechheit.
25:24Frau Müller, wir suchen die Kontaktdaten Ihrer Angestellten.
25:26Und das wird Konsequenzen haben.
25:28Ich werde Sie verklagen, dass Sie ihn hören und sehen vergeht.
25:31Frau Müller, Ihre Angestelltenkartei.
25:33Wo ist die?
25:39Ich führe keine Kartei.
25:42Und wie rechnen Sie damit ab?
25:44Nach einer erfolgreichen Vermittlung
25:46stelle ich meinen Geschäftspartnern 20% in Rechnung.
25:48Sind schließlich selbstständig.
25:50Selbstständig.
25:52Komisch, ich fühle das ziemlich oft in letzter Zeit.
25:54Das ist ein legales Geschäftsmodell.
26:00Jilly Jane.
26:03Sandra Cox.
26:07Angelique Chantal.
26:09Ihre Mitarbeiterinnen haben wirklich tolle Namen.
26:11Das sind Künstlernamen.
26:12War Senta Barth auch eine Ihrer Künstlerinnen?
26:16Nein.
26:17Und wie kommt dann Ihr Telefon zu Ihnen?
26:26Frau Müller, ich habe hier eine Telefonliste Ihrer Agentur.
26:30In den letzten zwei Wochen haben über 220 Männer bei Ihnen angerufen.
26:35Was meinen Sie wohl, wie aufgeschlossen diese Herrschaften einer staatsanwaltlichen Befragung
26:39im Rahmen einer Mordermittlung gegenüberstehen würden?
26:50Eine Bedingung.
26:52Sie ziehen meine Kunden nicht in Ihr Verfahren mit hinein.
26:55Ich denke, beim gegenwärtigen Stand der Ermittlungen wird das auch gar nicht nötig sein.
26:59Aber sowas kann sich natürlich schnell ändern.
27:01Also gut.
27:03Ich hatte beruflich ab und an mit der KPV zu tun.
27:06Das heißt?
27:07Einige meiner Mädchen wurden dort regelmäßig gebucht.
27:10Sicher nicht, um Versicherungen zu verkaufen, oder?
27:13Mitarbeitermotivation.
27:21Wer würde denn wollen, dass man in seiner Telefonabrechnung die Nummern all der Damen findet, die man so anruft?
27:29Die KPV hat sich quasi selbst angerufen, auch wenn sie eigentlich mich angerufen hat.
27:33Was hat das denn da Barth damit zu tun?
27:36Nichts.
27:37Es war nur zufällig mal Ihre Nummer.
27:55Ja, und noch der Oma.
28:06Super.
28:09Ich bin echt froh, dass du dich dafür entschieden hast, Oma.
28:13Eine Lebensversicherung braucht man ja immer.
28:15Ganz genau.
28:16Und die Fondsbasierende ist ein super Angebot.
28:18Eigentlich nur für Mitarbeiter.
28:20Oh, warte.
28:22Nick Mohr?
28:24Ja?
28:26Ich gehe nach oben.
28:28Bei was?
28:30Da muss ich nachschauen.
28:31Entschuldigen Sie.
28:45Hallo.
28:46Hallo.
28:47Und?
28:48Wir haben uns die Künstler dieser Agentur mal genauer angesehen.
28:52Wusstest du, dass die Müller auch an homosexuelle Kunden vermittelt?
28:55Sie vermittelt hat Bergzeichen, jetzt geht es gut.
28:59Das ist doch der, der...
29:00Nick Mohr.
29:01Der Kollege von Center Barth.
29:03Ja, der war wohl etwas mehr als nur ein Kollege.
29:05Nee.
29:06SMS und E-Mails ohne Ende.
29:09Aha.
29:11Center Barth und Nick Mohr hatten halt seine Beziehung.
29:14Wahrscheinlich ist er bisexuell.
29:16Ja, das ist er.
29:27Kenzielle ist nun mal.
29:56Herr Mohr?
30:00Na? Überstunden oder was?
30:04Entschuldigung.
30:09Au!
30:10Oh, du Pisser!
30:13Oh, Mann!
30:18Bitte zeigen Sie nichts meiner Oma, bitte!
30:20Halt die Klappe!
30:21Bitte!
30:29Frau Mohr?
30:31Ja?
30:32Schubert Krepo-Wiesbaden.
30:34Ihr Enkel Nikolaus, der wohnt doch hier, oder?
30:36Äh, ja.
30:37Wir müssen uns in Ihrem Haus mal ein bisschen umsehen.
30:40Wie, wie, was ist denn los?
30:43Es geht um den Mordfall Center Bart, aber...
30:46Moment mal, was denn, die Center ist tot?
30:49Wie, das wussten Sie noch gar nicht?
30:55Kannten Sie sie dann gut?
30:58Ja, sie war oft hier mit ihrem kleinen Hund.
31:01Ich glaub, der Nick war verliebt in Sie.
31:05Wer hat dem armen Mädchen denn was angetan?
31:10Sollen wir rausfinden?
31:14Frau Mohr?
31:15Ja?
31:16Wir müssen da rein.
31:17Ach so, bitte.
31:19Bitte.
31:32Sie haben uns verschwiegen, dass Sie eine Beziehung mit Center Bart hatten.
31:37Das ist ja wohl Privatsache.
31:39Na ja, in etwa so privat wie die Tatsache, dass Sie sich nebenbei prostituieren, um Ihre Schulden zu bezahlen.
31:46Ich hab mich nicht prostituiert, als...
31:47Wie hat Frau Bart eigentlich darauf reagiert, als sie erfahren hat, dass Sie sich an Männer verkaufen?
31:52Center wusste das nicht.
31:53Sie lügen, Herr Mohr.
31:57Das ist hier eine der letzten Nachrichten von Frau Bart und Sie.
32:00Hör auf, dich zu verkaufen.
32:02Es ist widerlich.
32:09Das hat Sie nicht so gemeint.
32:10Das ist aber schwer zu glauben, hm?
32:12Ich meine, Ihre Freundin findet heraus, dass Sie sich heimlich prostituieren und Sex mit Männern
32:16haben.
32:17Da wird sie nicht gerade begeistert gewesen sein.
32:19Nein, so war Center nicht.
32:21Sie...
32:21Warum haben Sie Center Bart erschlagen?
32:24Haben Sie Angst, dass Frau Bart ihr kleines Geheimnis an ihre Großmutter verrät?
32:28Nein!
32:29Center meinte das anders.
32:31Sie meinte, dass ich aufhören soll bei der KPV.
32:34Sie fand das Geschäft schmuddelig und hat gesagt, schau, was die aus dir gemacht haben.
32:38Sie hat sich um mich gesorgt.
32:45Sie wollten aber lieber Karriere machen bei dieser Firma, richtig?
32:51Ich hab ihr nichts angetan.
32:56Ich hab sie geliebt.
33:01Herr Mohr, wir haben Ihre DNS am Tatort gefunden.
33:08Das kann nicht sein.
33:10Ich war nicht da.
33:12Ich hab ein Alibi.
33:14Ja.
33:15Vielleicht haben Sie meine Spuren an Center gefunden.
33:18Wir haben uns geliebt.
33:18Ich meine auch etwas anderes.
33:22Was sind das für Schraubmann hier am Abend?
33:27Von Chippy.
33:28Center Sund.
33:29Wo ist der überhaupt?
33:30Wo wird er sein?
33:33Im Tierheim?
33:37Nein, das...
33:38Wir haben rumgespielt.
33:40Er hat mich gekratzt.
33:41Nichts Wildes.
33:42Hat der Hund Sie auch gebissen?
33:43Nein, Chippy wird mich niemals beißen.
33:46Wir haben aber Ihre DNS an der Hundeschnauze gefunden.
33:50Wir haben uns Küsschen gegeben.
33:52Auch auf die Schnauze.
33:54Ich mag den Hund.
34:00Das mit der Abknutscherei des Hundes entlastet Mohr trotzdem nicht.
34:04Doch, doch, doch, doch, doch.
34:05Er ist in der Wohnung von Center Bart an und aus gegangen.
34:07Da hat die Katharina mit dem Umgang mit dem Hund gehabt.
34:10Also die Spurenanhaftung ist damit mehr als ausreichend begründet.
34:16Hat sich Schubert schon gemeldet wegen der Hausdurchsuchung?
34:18Nichts gefunden.
34:19Super.
34:21Tja.
34:24Ich schicke ihn nach Hause.
34:25Gut.
34:26Du.
34:26Wenn die Bart sich tatsächlich mit ihm gestritten hat wegen seinem Doppelleben,
34:30dann hat das vielleicht jemand mitbekommen.
34:33Hm.
34:34Könnte natürlich sein.
34:44Schön, dass Sie sich Zeit genommen haben.
34:45Tag, Herr Kraft.
34:46Einer Vorladung sollte man immer Folge leisten.
34:48Ja, bin ich ganz Ihrer Meinung.
34:49Bitte nimm den Platz.
34:50Danke.
34:54Es geht um Nick Mohr, stimmt's?
34:55Richtig.
34:57Wie war denn sein Verhältnis zu Center Bart?
34:59Gut.
35:00Gut.
35:01Wieso fragen Sie?
35:02Weil wir gehört haben, dass es zwischen Nick Mohr und Center Bart
35:04zu Spannung gekommen sein soll, kurz vor der Tat.
35:06Gerüchte, davon weiß ich nichts.
35:08Außerdem hat Nick ein Alibi.
35:10Schon vergessen?
35:12Haben diese Gerüchte vielleicht mit seinen Nebeneinkünften zu tun?
35:15Nebeneinkünfte?
35:17Ach, Sie spielen auf seine Arbeit an für diese, diese Begleitagentur?
35:24Herr Oberstaatsanwalt, Nick ist volljährig, selbstständig, es ist ein freies Land.
35:29Was er in seiner Freizeit macht, ist ein Privatvergnügen.
35:33Herr Reuter, lassen Sie den Jungen jetzt gehen oder soll ich ihm einen Anwalt besorgen?
35:37Das würden Sie tun?
35:39Das würde ich tun, ich kümmere mich um meine Truppe, ja.
35:42Komplimente sind ein wirklich sehr toleranter Chef.
35:48Also Herr Reuter, Anwalt oder nicht?
35:50Es gibt zurzeit keine Anklage gegen Herrn Mohr, aber die Ermittlungen laufen weiter.
35:55Natürlich. Für den Jungen lege ich meine Hand ins Feuer.
35:57Ja, ja, ja, das ist nicht zu übersehen.
36:01Gut, das war was schon.
36:05Warum arbeiten Sie eigentlich nicht mehr in der Rechtspflege?
36:09Tja, warum arbeite ich eigentlich nicht mehr in der Rechtspflege?
36:13Das Vertriebsgeschäft versprach mir Spannung, Spaß.
36:18Sie meinen mehr Geld?
36:20Ist es schon unanständig, in diesem Land Geld verdienen zu wollen?
36:23Ich kenne Anwälte, gegen die bin ich ein Waisenknabe.
36:26Ja, die kenne ich.
36:29Haben Sie Sandra Müller eigentlich persönlich beauftragt?
36:34Sandra Müller?
36:36Stichwort Mitarbeiter-Motivation.
36:40Ah, Mitarbeiter-Motivation, ja.
36:44Ich erinnere mich, ja, das war ich.
36:47Herr Reuter, Sie wissen ja, wie das ist.
36:49Geld ist die eine Sache, Dienstwagen eine andere.
36:52Ja, und eine Prostituierte ist noch mal was ganz anderes.
36:56Auf Wiedersehen.
37:03Eine Beförderung, das ist verrückt.
37:07Die Polizei, die hat ihn auf dem Kieker.
37:09Die Polizei hat ihn gehen lassen, Julia.
37:11Der Junge, der geht auf den Strich.
37:13Er arbeitet für eine Dienstleistungsagentur, das ist meilenweit von Strich entfernt.
37:17Na, wenn du das sagst.
37:19Gibt es noch halber Kant auf der Afterwork.
37:21Und was ist mit den Versicherungen?
37:23Einer hat schon angerufen.
37:25Die hören Mord, die hören Prostitution und die wollen wissen, was da los ist.
37:29Nichts ist da los.
37:31Alles läuft wie am Schnürchen.
37:34Wenn du nur eine Lizenz verlierst, dann ist es aus.
37:40Ich verliere nicht.
37:42Ich verliere niemals.
37:49Was ist denn?
37:50Ich muss los, ich hab Termine.
38:02Was soll ich denn machen? Du hast das unterschrieben.
38:06Ja.
38:08Mit wem telefoniert er dann?
38:09Ach, er hat irgendeinen Ärger wegen einer Rentenversicherung.
38:11Mach dir bitte keine Sorgen.
38:14Gut. Tschüss.
38:16So ein Abzock.
38:18Na, haben Sie sich von Krag eine Versicherung antreten lassen?
38:20Nee.
38:22Also nicht von Krag und es geht auch nicht um mich.
38:25Und wen denn dann?
38:26Und Ihre Freundin?
38:29Meine Mutter.
38:30Oh.
38:32Meine Mutter braucht Geld und hat ihren Vertrag gekündigt.
38:34Und jetzt raten Sie mal, was ihr nach fünf Jahren rausbekommt.
38:3848 Euro.
38:39Was? Wieso das denn?
38:41Weil in fünf Jahren gerade mal die Provision für den Vermittler abbezahlt ist.
38:43Abzüglich Gebühren bleiben 48 Euro. Der Rest weg.
38:48Scheiße.
38:49Da war Hallo.
38:51Na, hoffentlich geht's der Oma von Nick Mohr nicht genauso.
38:53Wieso?
38:54Na ja, das ist die einzige Kundin, die er hat.
38:57Wie bitte?
38:57Er scheint ein ziemlich schlechter Verkäufer zu sein.
39:01Warum setzt sich Krag denn so für ihn ein?
39:03Tja.
39:10Ich bin stolz auf euch.
39:12Richtig stolz.
39:14Ihr habt super gearbeitet. Bisher.
39:16Die Zahlen sprechen für sich.
39:18Und wir steuern auf ein sensationelles Geschäftsjahr zu.
39:22Außerdem erwarten uns neue interessante Produkte unseres Lizenzgebers.
39:27Aufgrund eurer Rückmeldung von der Front hat unser Lizenzgeber sich dazu entschieden, das Baukastenmodell einzuführen.
39:34Und das wird der Umsatzrenner. Das verspreche ich euch.
39:36Was denn für ein Umsatz? Hast du schon was verkauft?
39:38Wir erwarten Provisionszuwächse im zweistelligen Prozentbereich.
39:42Na, ist das nichts?
39:45So, und jetzt noch etwas Internes. Ich möchte euch unseren neuen Vollrepräsentanten vorstellen.
39:49Nick Mohr.
39:50An der Stunde. Komm hoch, Junge.
39:52Das gefördert ja schon Schwuchte.
39:54Na, Mohr?
39:55Wenn du deinen Kunden einen Hintern hinhältst, schaffst du gleich endlich deine Vorgaben.
40:00Leck mich hier.
40:02Na komm schon.
40:03Vollidiot.
40:04Der Kessevater wird küm.
40:07Gratuliere.
40:07Ja, danke nochmal für die Chance.
40:09Ich werde sie nicht enttäuschen, Eckracht.
40:10Ja, ja.
40:11Ich weiß ja, wie das ist. Anlegen, zielen, abknallen und machen sie alle fern.
40:14Nick Mohr, Mann der Stunde.
40:37Der Kapitel belongs mit rot.
40:48Der Kapitel.
40:51Der Kapitel.
40:51Der Kapitel.
40:52Du bist so schwer.
40:56Der Kapitel.
40:56Und dann war für alle drei Jahre her.
40:57Der Kapitel.
40:57Der Kapitel.
40:59Der Kapitel.
41:03Der Kapitel.
41:06Wir kommen zurück.
41:09Ernst Schlemmer.
41:10Ja, was wollen Sie hier?
41:13Ich habe Ihnen doch schon am Telefon gesagt.
41:14Ich will nichts mit Ihnen zu tun haben.
41:17Aber Frau Barth hat gesagt, Sie könnten mir helfen.
41:19Sie meinte, Sie wüssten Bescheid.
41:26Moment, Moment.
41:28Hier.
41:32Bitte nehmen Sie, das ist für Sie.
41:35Lassen Sie das.
41:35Dann verschwinden Sie.
41:37Ach ja, nehmen Sie das.
41:39Verpiss dich!
41:41Ich brauche dein Trinkgeld nicht.
41:44Hier.
41:45Bist du taub oder nur blind?
41:48Aber das ist doch alles, was ich habe.
41:51Das nächste Mal, wenn du etwas unterschreiben willst,
41:53dem Blinden und mit.
42:00Aufhören, du Schwurte!
42:02Mensch, verpiss dich!
42:13Hallo!
42:14Hallo!
42:15Was ist das?
42:16Termine Ben, Stars United, die haben wir schon.
42:19Ja.
42:21Nick Mohr hatte zur Tauzeit einen Termin mit einem Freier.
42:24Was?
42:24Ich dachte, er war bei Krak.
42:25Na, da stellt sich natürlich die Frage,
42:27warum will er uns ein falsches Alibi verkaufen,
42:29obwohl er ein richtiges hat?
42:30Vielleicht war ihm die Strichersache peinlich.
42:32Da kam ein anderes Alibi genau recht.
42:34Und als er es einmal erzählt hat, musste er dabei bleiben.
42:37Aber warum spielt Krak damit?
42:38Und wenn schon das Alibi von Nick Mohr falsch ist, dann...
42:41Na ja, dann ist Krak auch falsch.
42:42Ich kümmere mich drum.
42:43Sag mal, neue Freundin?
42:46Ähm, nein.
42:48Das ist meine Mutter.
42:51Oh.
42:54Jetzt ratet mal, wer heute Nacht einer unserer Verwahrzeilen blockiert hat.
42:56Da kommt ihr nie drauf.
43:00Es tut mir leid.
43:01Na, stell mal, in dieser Bar waren 10, 12, 15 Männer.
43:05Und Sie wollen mir erzählen, es war schlichter Zufall,
43:08dass Sie ausgerechnet Nick Mohr angegriffen haben?
43:10Hören Sie doch auf.
43:11Es war nichts.
43:13Wirklich, es war nichts.
43:14Natürlich war etwas.
43:16Es ging um die Beweise von Senta Barth, oder?
43:23Ja, ich glaube, dass es diese Beweise gibt oder gab.
43:25Wir haben doch leider noch nichts gefunden.
43:28Nick Mohr hat sie.
43:29Ja, bei dem haben wir nichts gefunden.
43:32Hat er das Ihnen gegenüber bestätigt?
43:34Ja.
43:36Nein.
43:37Ja, was denn jetzt?
43:38Wie kommen Sie denn darauf, dass Nick Mohr sie hat?
43:40Ja, weil Frau Barth es mir gesagt hat.
43:43Der hat gesagt, ich könnte auch zu Nick Mohr gehen.
43:45Der wüsste auch Bescheid.
43:47Und dann sind Sie zu Nick Mohr gegangen und er hat es geläumt?
43:49Ja, deshalb bin ich doch so ausgerastet.
43:52Ah, Herr Schlepper.
43:54Warum haben Sie uns das nicht ein bisschen früher erzählt?
43:56Dass Nick Mohr etwas wissen könnte?
43:57Sie hätten uns eine Menge Zeit erspart und eine Menge Arbeit.
44:02Tut mir leid.
44:03Boah, nun hörst du aber auch mit deinem Selbstbegleit.
44:07Also, wir haben nichts von diesen Beweisen gefunden.
44:10Weder bei Nick Mohr noch bei Senta Barth.
44:13Also, Nick Mohr hatte einen Schlüssel für ihre Wohnung.
44:15Und warum sollte er die Sachen da rausholen?
44:18Es sei denn, jemand hat ihn geschickt.
44:21Krak, oder was?
44:23Für den wären die Beweise natürlich Gift und für den Verbrauch.
44:26Ja, aber Netta ist doch schon längst vernichtet.
44:28Also, Nick's Terminkalender stimmt.
44:31Er war tatsächlich in der Tatnacht bei einem Freier.
44:33Also, hat er ein Alibi.
44:35Aber Krak nicht mehr.
44:36Ja, dann schnappen wir ihn uns.
44:38Nee, wir machen was ganz anderes.
44:44Danny kommt gleich.
44:46Also, Sie waren doch schon hier wegen der Durchsuchung.
44:49Machen Sie keine Sorgen, wir durchsuchen nichts mehr.
44:51Frau Mohr, Sie haben doch sicher nichts dagegen,
44:53wenn wir uns kurz allein mit Ihrem Enkel unterhalten.
44:55Nein, nein, gehen Sie ruhig schon rein.
44:57Ich mach uns inzwischen eine schöne Tasse Kaffee.
45:00Sie möchten doch?
45:01Ja, warum nicht?
45:02Muss das sein?
45:03Ach, Nikolaus, sei doch nicht so unwilflich.
45:07Herr Mohr, schöne Gartenmöbel haben Sie gekauft.
45:11Und das in diesen schwierigen Zeiten.
45:14Kommen Sie mal.
45:18Herr Mohr, wir wissen, dass Sie zur Tatzeit
45:20nicht mit Herrn Krak zusammen waren.
45:22Sie waren bei einem Freier.
45:25Bitte, Herr Hansi.
45:27Meine Großmutter.
45:29Das Alibi haben Sie mit Herrn Krak verabredet.
45:32Er fing damit an.
45:34Er hat mich öfters um solche Gefallen gebeten.
45:37Was hat er Ihnen als Gegenleistung geboten?
45:39Dass er Sie unterstützt?
45:40Dass er sich um Ihre Karriere kümmert?
45:43Frau Mohr, was denken Sie? Hat Ihr Enkel...
45:46Glaub bloß nicht, Junge, dass ich blöd bin.
45:48Natürlich weiß ich genau, dass du nie irgendetwas verkauft hast.
45:51Hast gar kein Talent dazu.
45:55Aber ich weiß, du hast ein Gewissen.
45:57Also sag den Männern jetzt, was sie wissen wollen.
46:04Wir sind angehalten bei Vertragsabschlüssen Material zu sammeln, das gegen die Kunden verwendet werden kann.
46:10Damit die Versicherung nicht zahlen muss, wenn es darauf ankommt.
46:13Vorerkrankungen, die nicht angegeben worden sind.
46:15Verschwiegene Risikofaktoren.
46:17Als Vermittler bekommt man ja einiges mit.
46:19Und bei Schlemmer war es eine Änderungsmeldung, die unter den Tisch fiel.
46:23Ja, Sinter hat die Papiere kopiert, bevor Kraak sie vernichtet hat.
46:26Sinter beantwortete Ferk von der AKPV.
46:29Was ist Skrupel hatte wegen der Geschäftspraktiken?
46:32Sie hatte aber keine Skrupel, die Beweise gegen Kraak einzusetzen.
46:34Richtig.
46:35Und haben Sie alles aus Ihrer Wohnung geholt?
46:38Ja, sie hätte die ganze Firma damit runtergezogen.
46:41Und außerdem dachte ich, wäre es gut, wenn ich auch was gegen Kraak in der Hand habe.
46:44Falls der sein Versprechen vergisst.
46:48Aber ich habe die Papiere nicht mehr.
46:50Sie sind weg.
46:51Was heißt, Sie sind weg?
46:53Na, Sie sind weg.
46:53Wie jetzt weg?
46:55Na, Sie haben doch alles durchsucht.
46:56Sie hätten eigentlich alles finden müssen.
46:58Ich weiß auch nicht, was passt.
47:00Ist es das hier vielleicht, wonach Sie suchen?
47:05Oma.
47:06Ich habe gedacht, ich helfe dem Jungen, wenn Sie das nicht finden.
47:09Aber ich glaube, jetzt helfe ich ihm mehr, wenn ich es ihm gebe.
47:16Puh.
47:26Puh.
47:36Herr Reuter?
47:37Wir sind auf dem Weg.
47:40Sie waren wirklich kein Anwalt?
47:41Ich bin Jurist.
47:43Schon vergessen, Herr Kollege?
47:45Ich kämpfe für mich alleine.
47:47Na gut.
47:48Als Jurist wissen Sie ja dann auch, dass ein Geständnis vor Gericht große Vorteile bringt.
47:53Dann werden Sie sicherlich wissen, lieber Herr Oberstaatsanwalt, dass das zutrifft bei Schuldigen.
47:57Bei Unschuldigen bin ich mir nicht so sicher.
48:00Unschuldig?
48:02Na ja, Herr Kark, Sie haben systematisch Kunden reingelegt und Frau Barth wusste davon.
48:11Darf ich mal sehen?
48:23Selbst wenn, meine Kunden sind Versicherungen.
48:27Nicht die Menschen, die Versicherungen kaufen, Herr Reuter.
48:31Aha.
48:33Und was sind dann die Menschen, die Versicherungen kaufen für Sie?
48:36Was weiß ich?
48:40Ähm, Bezahlvieh.
48:42Interessant.
48:44Wie auch immer, Herr Kark, Frau Barth wollte dieses Wissen gegen Sie benutzen.
48:48Das ist lächerlich, Herr Reuter.
48:50Da gibt es nichts gegen mich zu benutzen.
48:53Jeder im Vertrieb weiß davon.
48:55Aber nicht jeder im Vertrieb hat angefangen, systematisch Beweise zu sammeln.
48:59Und als Jurist können Sie sicher einschätzen, was das für mich bedeutet.
49:02Sie haben ein veritables Tatmotiv.
49:16Das ist gut, keine Aufregung, keine Aufregung.
49:33Entschuldige Sie.
49:38Ähm, ich habe eine Alibi.
49:43Du sagst Nick Mohr aber was ganz anderes.
49:45Nicht dieser Idiot.
49:50Sandra Müller.
50:04Guten Tag, Frau Müller.
50:05Guten Tag.
50:06Schön, dass Sie so schnell kommen konnten.
50:07Ich habe wohl kaum eine andere Wahl.
50:09Bitte, nehmen Sie doch Platz.
50:18Herr Kark hat ausgesagt, er sei zur Tatzeit bei Ihnen gewesen. Stimmt das?
50:22Ja, das stimmt.
50:24Ach so, die KPV ist übrigens fast pleite. Da wird nicht mehr viel zu holen sein für Sie.
50:29Und trotzdem war er an dem Abend bei mir.
50:32Wie lange?
50:33Bis spät nachts.
50:35Warum war er bei Ihnen?
50:41Äh, Geschäfte.
50:44Geschäfte.
50:46Frau Müller, Sie haben in den letzten Monaten fast täglich mit Herrn Kark telefoniert.
50:54auch spät in der Nacht.
50:56Gingst du auch um Geschäfte?
51:00Kriegt das jetzt irgendwie zu Ihrem Fall bei, Herr Reuter?
51:03Ach, ich bin einfach ein sehr neugieriger Mensch.
51:06Ich würde gerne wissen, warum ein Mann wie Herr Kark mit einer Frau wie Ihnen telefoniert mitten in der Nacht.
51:16Ja.
51:17Nicht so wichtig.
51:21Wie lange arbeiten Sie eigentlich schon in Ihrer Branche?
51:27In 20 Jahren?
51:30Oi.
51:32Ganz schön lang, hm?
51:34Was?
51:36Was passiert eigentlich in so einer Umgebung mit den eigenen Gefühlen?
51:39Kann man sich da überhaupt noch verlieben?
51:45Wie lange geht das schon mit Herrn Kark?
51:47Wollte er eretwegen seine Familie aufgeben?
51:58Natürlich nicht.
52:21Sie haben dich gehen lassen.
52:22Na ja, natürlich haben Sie mich gehen lassen.
52:25Guten Tag, Frau Kark, mein Name ist Reuter.
52:27Oberstaatsanwalt Reuter.
52:29Was wollen Sie?
52:30Ich habe einfach Frauen, wenn Sie. Ich hoffe, es dauert nicht lang.
52:37Sind Sie eigentlich in der Firma Ihres Mannes angestellt?
52:41Ich bin gelernte Buchhalterin. Und ich arbeite frei für die Firma meines Mannes, ja.
52:46Das heißt, Sie haben Zugang zu einem Geschäftsunterladen. Zum Beispiel auch zu den Telefonrechnungen.
52:50Moment. Wozu wollen Sie das wissen?
52:53Ihr Mann arbeitet häufig nachts. Stimmt das?
52:55Wow, wow, langsam, langsam, langsam. Was soll dieses Verhör, Herr Oberstaatsanwalt? Sie haben kein Recht dazu. Verlassen Sie bitte sofort
53:02mein Haus.
53:02Ich würde gerne noch ein kleines Missverständnis aufklären, okay?
53:06Missverständnis?
53:08Sie haben sich in einem Punkt getäuscht. Wie ich übrigens auch.
53:11Getäuscht? Getäuscht in was?
53:12Ich habe zuerst geglaubt, Frau Barth würde für diesen Escort-Service arbeiten.
53:15Ja, ja. Das ist nur eine der Sachen, bei denen Sie daneben geschossen haben.
53:18Ja. Ja, da haben Sie recht. Ihre Frau hat sich aber auch getäuscht.
53:25Wie meinen Sie das?
53:27Wie Sie sagen, haben Sie Zugang zu den Telefonrechnungen. Da ist Ihnen doch sicher aufgefallen, dass ein Mobilfunkanschluss besonders häufig
53:33angerufen wurde. Zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten. Richtig?
53:44Herr Krag, wollen Sie es Ihrer Frau nicht sagen?
53:46Was soll ich hier sagen?
53:48Wo dieses Mobiltelefon in Wirklichkeit deponiert war.
54:02Motivationsprogramm, Frau Krag.
54:04Stars United.
54:06Sagt Ihnen das was?
54:08Wie?
54:12Das Telefon war dort?
54:13Ja.
54:15Das überrascht Sie, nicht wahr?
54:18Von den Anrufen haben Sie gewusst, aber Sie haben geglaubt, dass das Telefon sein Tabard gehört.
54:25Weißt du?
54:27Aber da war eine SMS.
54:33Ich habe doch eine SMS gefunden.
54:37Dreckiges Zeugs.
54:43Und darunter stand,
54:45in Liebe S.
54:48Sind Sie verrückt? Das ist kompletter Blödsinn.
54:51Ich habe ihm nie sowas geschickt.
54:52Jetzt will ich mich hier zu verscheißern.
54:54Ich habe doch den Beweis.
54:55Beruhigen Sie sich!
54:57Du bist ja völlig verrückt.
54:59Ich hatte doch gesagt, das ist Quatsch.
55:01Chippy!
55:02Willst du stehen bleiben?
55:03Chippy, wo bist du?
55:04Hey, ich rede mit dir!
55:05Chippy!
55:06Wo bist du? Komm her!
55:07Chippy!
55:07Du Freund!
55:09Hier steht das!
55:21S Punkt.
55:23Das stand auf ihr Center.
55:27Er hatte doch was mit diesen Mädchen.
55:30Wissen Sie, wie Frau Müller mit Vornamen heißt?
55:33Sandra.
55:35Abgekürzt S Punkt.
55:41Oh mein Gott.
55:45Du hast...
55:46Du hast diese Schlampe angerufen?
55:54Du hast das mit dieser alten Hure gehabt?
55:57Wie konntest du ihre...
55:57Wie ich konnte?
55:59Du hast doch immer alles geleugnet.
56:01Die Anrufe, die SMS.
56:04Aber ich habe es gewusst.
56:08Ich habe ihn unzählige Male zur Rede gestellt.
56:11Aber er immer nur.
56:12Nein, nein.
56:13Da ist nichts.
56:14Die Arbeit.
56:15Bla, bla, bla.
56:17Du Arschloch!
56:18Es war nichts Ernstes!
56:19Ernst!
56:23Der Tod ist ganz schön ernst.
56:26Aber das geht auf dich.
56:28Der Tod dieses Mädchens, der geht auf dich.
56:31Sie würde doch leben.
56:32Hättest du nur einmal den Mut gehabt, die Wahrheit zu sagen.
56:53Sie hat recht, oder?
56:56Sender würde noch leben, wenn ich...
57:00Ja.
57:00Ja.
57:02Das ist ganz schön.
57:03Das ist ganz schön.
57:03Das ist ganz schön.
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