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Nachrichten des Tages | 29. Juli 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 29. Juli 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:01Sechs Monate nach Sturm Christin, staatliche Hilfe bleibt vielerorts aus.
00:12Südeuropa brennt, Frankreich und Spanien vor steigenden Temperaturen.
00:21Auch kurz vor einer angekündigten Hitzewelle kämpfen in Spanien und Frankreich Feuerwehrleute weiter rund um die Uhr gegen Waldbrände.
00:30Schlagen Schneisen, um Herr der Lage zu bleiben oder zu werden.
00:34Das riesige Feuer in der Nähe von Bordeaux im Südwesten des Landes hat Hunderttausende Menschen gezwungen, ihre Wohnungen und Häuser
00:42zu verlassen.
00:43Am Dienstagmorgen war der Brand weiter unter Kontrolle.
00:47Experten warnten zuletzt aber vor steigenden Temperaturen und Seewinden, die die Flammen weiter anfachen könnten.
00:54Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, der zweite Großbrand im weiter südlich gelegenen Departement Londres sei zwar unter Kontrolle, stelle aber
01:04weiter eine Bedrohung dar.
01:08Auch in Spanien könnten die Temperaturen wieder steigen.
01:11Zuletzt hatte sich die Lage westlich von Madrid verbessert.
01:15Unterdessen sind auch im Norden und im Zentrum Portugals Feuer ausgebrochen.
01:21Mehr als 1000 Kräfte waren zuletzt im Einsatz.
01:23Die Europäische Union hat ihre Notfallreaktionssysteme aktiviert, um Frankreich und Spanien zu unterstützen.
01:31Da jedoch auch in anderen Ländern Europas extreme Wetterbedingungen drohen, warnte die Kommissarin für Krisenmanagement, dass die Ressourcen der EU
01:41bald andernorts benötigt werden könnten.
01:49Spitzenpolitiker in Frankreich, Spanien und der EU beraten darüber, wie sie die verheerenden Waldbrände in Süd- und Westeuropa in
01:56den Griff bekommen.
01:57In Spanien haben die Flammen mehr als 80.000 Hektar und in Frankreich über 42.000 Hektar verwüstet.
02:03In beiden Ländern ist das Feuer weiterhin außer Kontrolle.
02:07Mehr als 320.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
02:11Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte, dass schwierige Stunden bevorstünden.
02:35Frankreichs Präsident Emmanuel Macron läutete an diesem Montag eine interministerielle Krisensitzung ein.
02:41Der Brand im Departement Gironde sei stabilisiert, aber noch nicht unter Kontrolle, erklärte der Innenminister.
02:53Die Brandbekämpfungskapazitäten der EU kommen laut EU-Kommission bei den immer heftiger werdenden Waldbränden in Spanien und Frankreich inzwischen an
03:00ihre Grenzen.
03:02Es ist eine der bislang größten Notfallmaßnahmen der Union.
03:06Die Kommission hat über den Katastrophenschutzmechanismus sieben Flugzeuge und vier Hubschrauber nach Frankreich entsandt und sechs Flugzeuge und drei Bodenlöschteams
03:15nach Spanien.
03:16Sie treibt außerdem den Ausbau der EU-Löschflotte für künftige Notfälle voran.
03:28Der Morgen des 28. Januar stellte das Zuhause und das Leben von Maria und ihrem Mann auf den Kopf.
03:34Mehr als 30 Jahre lang hatten sie hier gelebt.
03:37Dann machte sie Sturm Christine obdachlos.
03:40Sie zogen zu ihrem Sohn, wo sie noch immer leben.
04:04In Leira warten noch tausende Hilfsanträge auf Beantwortung.
04:16In diesem Unternehmen wurden zwei der fünf Produktionsanlagen zerstört.
04:21Allein die direkten Verluste beliefen sich auf 9 Millionen Euro.
04:30Das Unternehmen kann nur noch mit 30 Prozent seiner Kapazität arbeiten.
04:49Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr wurde, mittels privates Spenden, wieder aufgebaut.
05:22Viele der Millionen umgeworfenen Bäume
05:25wurden noch nicht beiseite geräumt.
05:28Es mangelt an Arbeitskräften.
05:33Mesmo ao lado de pequenas ruas como esta, há um amontoado de troncos caídos,
05:39ladeados por ramos e vegetação densa, isto a 100 metros de um centro escolar e de um pavilhão
05:48desportivo, sendo que logo ali embaixo encontramos uma série de casas.
05:54Um barril de pálvora em pleno verão, quando o risco de incêndio é maior.
06:00Jetzt vamos ver do Euronews.
06:02Leira.
06:05Ungewohntes insellleben mitten in Budapest.
06:07Wegen des außergewöhnlich niedrigen Wasserstandes liegen die fundamente der Margaretenbrücke inzwischen
06:12vollständig frei.
06:14Viele kommen zu der Sandbank, die aus dem Wasser ragt, um das Phänomen aus der Nähe zu sehen.
06:19Trotz des niedrigwassers ist die Lage in Ungarns Hauptstadt noch nicht kritisch.
06:33Bei der Fluss abwärts ist das Wasser hingegen auf rekordtiefststände gesunken.
06:39Bei Mohac, weit im Süden des Landes, wurde sogar ein Schiffswrack aus dem Zweiten Weltkrieg wieder freigelegt.
06:45Am gravierendsten ist die Lage bei der südungarischen Stadt Baja,
06:48wo Teile eines nebenarms der Donau fast vollständig ausgetrocknet sind.
06:53Mit verheerenden Folgen für die Tierwelt.
06:55Hier sank das Wasser am schlimmsten Tag auf 14 cm, halb so viel wie beim bisherigen Rekordtief.
07:01Der Leiter der Abteilung für Hochwasserschutz und Flussmanagement bei der örtlichen Wasserbehörde
07:06sieht aber nicht im aktuellen niedrigwasser die größte Sorge, sondern im langfristigen Trend.
07:11Ha megnézzük, hogy mondjuk 100 cm alatt, ami egy eléggé alacsony vízalásnak számít,
07:17100 cm alatt hányszor volt a vízalás ebben a 125 évben?
07:21Erre 21 darab alkalom van, és az is nagyon jellemző, hogy ebből a 21 alkalomból 14 darab az elmúlt 25
07:30évben volt.
07:32Tehát az, amit a klímaváltozás okán a tudósok nekünk mindig mondanak,
07:37és sejten lehet, az beigazolódni látszik, hogy a Dunán is egyre gyakrabban, egyre hosszabb ideig, egyre kisebb vizek várhatóak.
07:46Der Experte erklärt, dass in der Vergangenheit selbst bei spärlichen Niederschlägen
07:51das Schmelzwasser aus den Alpen den Fluss wieder auffüllen half.
07:54Végen der Erderwärmung sind die Alpengletscher aber derart geschrumpft,
07:58dass nur noch wenig Wasserreserven vorhanden sind.
08:00A Duna alacsony vízállása itt Baján látszik a legjobban.
08:04A Sugovicán lényegében át lehet sétálni.
08:06A legnagyobb problémát az jelenti, hogy itt nem lehet megnyitni egy csatornát, mint egy tónál,
08:11hanem meg kell várni az, hogy még több víz érkezzen,
08:13és a klímaváltozás kevésbé éreztesse a hatását.
08:17Sipos Egyi Zoltán, Euronews Baja.
08:26Islamismus, wie Deutschland ihn beim Anschlag auf den Berliner Christopher Street erlebt hat,
08:30sind Alltag für die Menschen im Iran.
08:32Das sagt die iranisch-amerikanische Aktivistin Masih Alinejad im Interview mit Euronews.
08:37It is heartbreaking for me, as a survivor of Islamist terrorist attack,
08:44seeing that now they can easily target freedom on western soil,
08:49here in the heart of Europe, in Berlin.
08:52Because, look, this is the reality that we have to face.
08:57When we don't fight against Islamism, when we don't end this cancer,
09:01they could manage to end freedom and democracy everywhere.
09:05This is the reality that the horror German people face only one day in Berlin.
09:12This is our reality, our daily life in Iran, right now.
09:17Am Dienstag hat das iranische Regime zwei Männer im Zusammenhang mit Massenprotesten hingerichtet.
09:23Sie sollen an der Ermordung eines Polizeibeamten beteiligt gewesen sein.
09:26Doch auch außerhalb der Proteste müssen Iraner immer wieder um ihr Leben bangen.
09:32LGBT-Community in Iran do not have a normal life.
09:37Not only they get executed by the Islamic Republic,
09:40but also they radicalized the men.
09:44They, like, actually brainwashed some of the men in my country to go after them,
09:50the family members, and kill them in the name of honor killing.
09:54That is going to happen in Europe as well, because they are expanding their ideology everywhere.
09:59Um dem entgegenzuwirken, hat Aline Jat den World Liberty Congress gegründet,
10:03mit Europazentrale in Berlin.
10:05Das Netzwerk ist eine Allianz aus Dissidenten und Demokratieaktivisten autokratisch regierter Staaten.
10:15Griechenlands jahrelange Bemühungen haben gefruchtet.
10:18Der Olymp ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden.
10:21Der mythische Berg der Götter wurde während der 48. Sitzung des Welterbekomitees,
10:27die derzeit in Busan in Südkorea stattfindet,
10:30einstimmig als Natur- und Kulturgut von außergewöhnlichem universellem Wert für die Menschheit anerkannt.
10:36Der höchste Berg Griechenlands ist nicht nur Herzstück der griechischen Mythologie,
10:40sondern beherbergt auch ein artenreiches Ökosystem und bedeutende Denkmäler.
10:45Griechenland hatte schon 2014 seinen Antrag auf Aufnahme des gesamten Olympgebirges in die UNESCO-Liste eingereicht.
10:52Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mutsutakis bezeichnete die Aufnahme als großen nationalen Erfolg.
11:00Auf derselben Sitzung, bei der Dutzende von Nominierungen geprüft wurden,
11:04wurden auch die fünf Strände der Alliiertenlandung in der Normandie in die UNESCO-Liste aufgenommen,
11:08ein Symbol der Kampagne zur Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg.
11:15Ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden unter anderem die historischen Theater aus dem 18. und 19. Jahrhundert
11:20der Region Marken in Mittelitalien, die Waldsiedlung in Berlin,
11:24die alten japanischen Hauptstädte Asuka und Fujiwara und die Region Boma-Badingilo im Südsudan,
11:30in der eine der weltgrößten terrestrischen Säugetierwanderungen mit Millionen Antilopen stattfindet.

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