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  • vor 2 Tagen
Nachrichten des Tages | 28. Juli 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 28. Juli 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:02Auch kurz vor einer angekündigten Hitzewelle kämpfen in Spanien und Frankreich Feuerwehrleute weiter rund um die Uhr gegen Waldbrände,
00:10schlagen Schneisen, um Herr der Lage zu bleiben oder zu werden.
00:14Das riesige Feuer in der Nähe von Bordeaux im Südwesten des Landes hat hunderttausende Menschen gezwungen, ihre Wohnungen und Häuser
00:22zu verlassen.
00:22Am Dienstagmorgen war der Brand weiter unter Kontrolle, Experten warnten zuletzt aber vor steigenden Temperaturen und Seewinden, die die Flammen
00:33weiter anfachen könnten.
00:35Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, der zweite Großbrand im weiter südlich gelegenen Departement Lond sei zwar unter Kontrolle, stelle aber
00:44weiter eine Bedrohung dar.
00:48Auch in Spanien könnten die Temperaturen wieder steigen, zuletzt hatte sich die Lage westlich von Madrid verbessert.
00:55Unterdessen sind auch im Norden und im Zentrum Portugals Feuer ausgebrochen, mehr als 1000 Kräfte waren zuletzt im Einsatz.
01:04Die Europäische Union hat ihre Notfallreaktionssysteme aktiviert, um Frankreich und Spanien zu unterstützen.
01:11Da jedoch auch in anderen Ländern Europas extreme Wetterbedingungen drohen, warnte die Kommissarin für Krisenmanagement, dass die Ressourcen der EU
01:21bald andernorts benötigt werden könnten.
01:29Spitzenpolitiker in Frankreich, Spanien und der EU beraten darüber, wie sie die verheerenden Waldbrände in Süd- und Westeuropa in
01:36den Griff bekommen.
01:37In Spanien haben die Flammen mehr als 80.000 Hektar und in Frankreich über 42.000 Hektar verwüstet.
01:43In beiden Ländern ist das Feuer weiterhin außer Kontrolle.
01:47Mehr als 320.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
01:52Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte, dass schwierige Stunden bevorstünden.
02:15Frankreichs Präsident Emmanuel Macron läutete an diesem Montag eine interministerielle Krisensitzung ein.
02:21Der Brand im Departement Gironde sei stabilisiert, aber noch nicht unter Kontrolle, erklärte der Innenminister.
02:33Die Brandbekämpfungskapazitäten der EU kommen laut EU-Kommission bei den immer heftiger werdenden Waldbränden in Spanien und Frankreich inzwischen an
02:40ihre Grenzen.
02:42Es ist eine der bislang größten Notfallmaßnahmen der Union.
02:46Die Kommission hat über den Katastrophenschutzmechanismus sieben Flugzeuge und vier Hubschrauber nach Frankreich entsandt und sechs Flugzeuge und drei Bodenlöschteams
02:55nach Spanien.
02:56Sie treibt außerdem den Ausbau der EU-Löschflotte für künftige Notfälle voran.
03:08Die USA haben mit der Überprüfung ihrer Militärpräsenz in Europa begonnen.
03:12Dies teilte der zuständige Staatssekretär auf der Plattform X mit.
03:16Damit setzen sie die Ankündigungen von Präsident Donald Trump um,
03:19die dieser vor Monaten nach Auseinandersetzungen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs gemacht hatte.
03:25Die Überprüfung soll sicherstellen, dass Europa innerhalb der NATO schnell die Hauptverantwortung für seine eigene konventionelle Verteidigung übernimmt.
03:34Sowohl Trump als auch der Staatssekretär erklärten, die Maßnahme stehe nicht in Zusammenhang mit Meinungsverschiedenheiten mit den europäischen Bündnispartnern.
03:41US-Verteidigungsminister Pete Hexeth hatte schon im Juni in Brüssel bei einem NATO-Treffen der Verteidigungsminister
03:47über die mehrmonatige Überprüfung und den geplanten Abzug von Truppen informiert und auf die hohen Kosten der USA für die
03:54Verteidigung verwiesen.
03:56Er hatte damals vage angemerkt, dass in Europa einige Länder durchfallen und andere mit Bravour bestehen werden.
04:04Zwischenzeitlich hatten die USA schon den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.
04:09Trumps neue Verteidigungsstrategie sieht vor, dass die USA zwar weiter fester NATO-Partner bleiben wollen,
04:15ihre Priorität aber Richtung Heimat und Abschränkung Chinas verschieben.
04:25Der Iran hat eine weitere Warnung an Bulgarien gerichtet.
04:29Anlass ist, dass das Land den Vereinigten Staaten die Nutzung seiner Militärstützpunkte gestattet hatte.
04:34Dies hat die diplomatischen Spannungen zwischen dem Iran und Bulgarien verschärft.
04:39Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums drohte jetzt indirekt,
04:42dass die bulgarischen Entscheidungsträger die Verantwortung für die Aufnahme eines US-Luftbetankungsflugzeugs tragen müssten.
04:50Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump dem bulgarischen Ministerpräsidenten Romen Radev offiziell dafür gedankt,
04:56dass dieser den Einsatz trotz iranischer Drohungen unterstützt habe.
05:00Es ist schon die dritte Warnung aus Teheran.
05:03Trotz der Versuche des bulgarischen Verteidigungsministers Dimitar Stoyanov,
05:07das Risiko eines Raketenangriffs herunterzuspielen, bleibt die Lage im Land angespannt.
05:13Das bulgarische Parlament hat die Verlegung von US-Flugzeugen auf den Bersma-Militärflugplatz genehmigt,
05:19was Proteste von Anwohnern auslöste.
05:21Sie befürchten, dass das Gebiet zur Zielscheibe werden könnte.
05:29Der Morgen des 28. Januar stellte das Zuhause und das Leben von Maria und ihrem Mann auf den Kopf.
05:36Mehr als 30 Jahre lang hatten sie hier gelebt.
05:38Dann machte sie Sturm Christin obdachlos.
05:41Sie zogen zu ihrem Sohn, wo sie noch immer leben.
06:05In Leira warten noch tausende Hilfsanträge auf Beantwortung.
06:17In diesem Unternehmen wurden zwei der fünf Produktionsanlagen zerstört.
06:22Allein die direkten Verluste beliefen sich auf 9 Millionen Euro.
06:31Das Unternehmen kann nur noch mit 30 Prozent seiner Kapazität arbeiten.
06:51Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr wurde, mittels privates Spenden, wieder aufgebaut.
07:23Viele der Millionen umgeworfenen Bäume
07:27wurden noch nicht beiseite geräumt.
07:29Es mangelt an Arbeitskräften.
07:35Mesmo ao lado de pequenas ruas como esta, há um amontoado de troncos caídos, ladeados
07:41por ramos e vegetação densa, isto a 100 metros de um centro escolar e de um pavilhão
07:50desportivo, sendo que logo ali embaixo encontramos uma série de casas.
07:55Um barril de pálvora em pleno verão, quando o risco de incêndio é maior.
08:02João Azevedo, Euronews. Leiria.
08:07Der Unterschied im Durchschnittsverdienst zwischen berufstätigen Männern und Frauen
08:12ist in der Europäischen Union mit hohen Kosten verbunden.
08:16Laut Eurostat liegt der Bruttostundenlohn von Frauen im Durchschnitt um 11,1 Prozent
08:22unter dem von Männern.
08:23Pro 100 Euro, die ein Mann in der EU verdient, erhält eine Frau also nur 88,90 Euro.
08:31Über ein Jahr hinweg verdienen Frauen in der EU nach Schätzung des Europäischen Gewerkschaftsbundes
08:37durchschnittlich fast 3.900 Euro weniger als Männer.
08:41Das bedeutet, dass die 92,5 Millionen berufstätigen Frauen in der EU insgesamt mehr als 358 Milliarden
08:49Euro pro Jahr einbüßen.
08:51In Finnland, Österreich, Deutschland und Schweden verliert eine durchschnittlich erwerbstätige
08:57Frau jährlich sogar mehr als 5.000 Euro.
09:00Luxemburg ist das einzige Land in der EU, in dem Frauen mehr verdienen als Männer, etwa
09:06474 Euro pro Jahr.
09:07Um das Problem zu lösen, hat die EU eine Richtlinie zur Lohntransparenz verabschiedet, deren Frist
09:14am 7. Juni die meisten EU-Länder aber verpasst haben.
09:23Die Deutsche Bahn hat angekündigt, den Alkoholkonsum an allen 5.400 ihrer Bahnhöfe bis zum 15.
09:29Oktober zu verbieten.
09:30Die Maßnahme soll die Sicherheit und Sauberkeit für Mitarbeiter und Fahrgäste verbessern.
09:35Allerdings wird es Ausnahmen geben, unter anderem für Bahnhofs, Bars und Restaurants.
09:42An 30 Bahnhöfen, darunter in Köln, Hamburg und München, wurden bereits Verbote eingeführt.
09:50In einer Stellungnahme wies die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Eveline Pallert, daraufhin,
09:55dass bei großem Alkoholangebot eine Zunahme von Gewalttaten zu beobachten sei.
09:59Sie bezog sich dabei auf einen kürzlich erfolgten Vorfall, bei dem ein betrunkener Fahrgast
10:03während einer Fahrkartenkontrolle einen Sicherheitsmitarbeiter angegriffen hatte.
10:09Wer gegen das Verbot verstößt, wird aus den Bahnhöfen verwiesen.
10:14Wiederholungstätern droht ein dauerhaftes Hausverbot.
10:16An Bord der Züge gilt das Verbot jedoch nicht.
10:24Griechenlands jahrelange Bemühungen haben gefruchtet.
10:27Der Olymp ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden.
10:30Der mythische Berg der Götter würde während der 48. Sitzung des Welterbekomitees,
10:36die derzeit in Busan in Südkorea stattfindet,
10:39einstimmig als Natur- und Kulturgut von außergewöhnlichem universellem Wert für die Menschheit anerkannt.
10:45Der höchste Berg Griechenlands ist nicht nur Herzstück der griechischen Mythologie,
10:49sondern beherbergt auch ein artenreiches Ökosystem und bedeutende Denkmäler.
10:54Griechenland hatte schon 2014 seinen Antrag auf Aufnahme des gesamten Olympgebirges
10:59in die UNESCO-Liste eingereicht.
11:02Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis
11:05bezeichnete die Aufnahme als großen nationalen Erfolg.
11:09Auf derselben Sitzung, bei der Dutzende von Nominierungen geprüft wurden,
11:13wurden auch die fünf Strände der Alliiertenlandung in der Normandie in die UNESCO-Liste aufgenommen.
11:17Ein Symbol der Kampagne zur Befreiung Europas
11:20von der nationalsozialistischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg.
11:24Ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden unter anderem
11:27die historischen Theater aus dem 18. und 19. Jahrhundert der Region Marken in Mittelitalien,
11:32die Waldsiedlung in Berlin, die alten japanischen Hauptstädte Asuka und Fujiwara
11:36und die Region Boma-Badingilo im Südsudan,
11:39in der eine der weltgrößten terrestrischen Säugetierwanderungen mit Millionen Antilopen stattfindet.

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