00:00Über 40 Grad. Frankreich meldet rund 1000 mehr Todesfälle seit Mittwoch als normalerweise zu erwarten.
00:07Ganz Europa ächzt unter der Rekordhitze.
00:11Lob und Kritik am Abkommen zwischen Israel, dem Libanon und den USA.
00:15Von historischer Erfolg bis beschämend und großer Fehler.
00:21Brüchige Waffenruhe. USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an, trotz der gemeinsamen Absichtserklärung.
00:31Die Ukraine hat ihre massiven Drohnenangriffe auf Russland fortgesetzt und hat eine große Ölraffinerie im Süden in Brand gesetzt.
00:38Am Sonntag räumte Präsident Wladimir Putin erstmals ein, dass das Land mit einem gewissen Defizit an Kraftstoff konfrontiert sei
00:45und versprach, den Schutz der Ölanlagen zu stärken sowie die Kraftstoffproduktion zu steigern.
01:06Im Gespräch mit einem Reporter des russischen Staatsfernsehens bezeichnete Putin die ukrainischen Angriffe auf Ölraffinerien
01:14als Versuch, eine Spaltung der russischen Gesellschaft herbeizuführen und Russland zum Stillstand zu zwingen.
01:20Er sagte außerdem, die Ukraine habe einen Stopp der Tiefenangriffe vorgeschlagen
01:24und argumentierte, Kiew habe dieses Angebot unterbreitet, weil russische Angriffe tief in ukrainisches Gebiet hinein wirkungsvoller und verheerender seien.
01:32Der russische Staatschef fügte hinzu, Kiew habe zudem angeboten, die Kämpfe auf die vier Regionen zu beschränken,
01:38die Russland annektiert aber nie vollständig eingenommen habe, Donetsk, Luhansk, Kherson und Saporizhia.
01:44Er lehnte den Vorschlag ab und argumentierte, das würde es der Ukraine ermöglichen, ihre Streitkräfte umzugruppieren.
01:53In Frankreich sind seit Mittwoch wegen der Hitzewelle rund 1000 mehr Menschen gestorben als normalerweise zu erwarten,
01:59wie die nationale Public Health Behörde diesen Sonntag mitteilte.
02:03Besonders betroffen seien Gebiete mit roter Hitzewarnung gewesen.
02:06Der Großraum Paris, Normandie und Bretagne und der restliche Westen des Landes.
02:11Die meisten dieser Hitzetoten seien ältere Menschen ab 65 gewesen.
02:15In etlichen Teilen Frankreichs wurde diese Woche die 40-Grad-Marke überschritten,
02:20was Krankenhäuser und Rettungsdienste stark unter Druck setzte.
02:24Nicht anders in Deutschland, mit einem Hitzerekord von 41,7 Grad Celsius an diesem Wochenende.
02:30Während Mittel- und Osteuropa, Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn,
02:34bis zum Ende dieser Woche noch unter Rekordtemperaturen litten,
02:37konnten die Menschen im Westen allmählich auf leichte Erholung hoffen.
02:40Selbst weiter nördlich vermeldete Dänemark mit 37 Grad seinen Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen.
02:47Klimaforscher sehen in diesen neuen Rekordwerten ein klares Anzeichen für menschengemachten Klimawandel
02:52und warnen, dass solche extremen Hitzewellen künftig häufiger, noch heißer und langwieriger werden dürften.
03:04Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat das mit dem Libanon und den USA geschlossene Rahmenabkommen
03:10als historischen Erfolg gewertet.
03:12Es wurde nach fünf Verhandlungsrunden am Freitag in Washington unterzeichnet
03:16und zielt auf den Abschluss eines Friedensabkommens.
03:19Libanesische Soldaten sollen die Kontrolle über zwei von Israel gehaltene Gebiete im Libanon übernehmen.
03:25Weiterer Bestandteil ist ein Verfahren zur Entwaffnung der Hisbollah.
03:29Deren Anführer lehnte das Abkommen als beschämend ab.
03:32Es sei null und nichtig.
03:34Israels Verteidigungsminister betonte,
03:37seine Truppen würden sich nicht zurückziehen, solange die Hisbollah bewaffnet bleibe.
03:57Israels für ekstremistische Äußerungen bekannter Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gwir,
04:02kritisierte das von den USA vermittelte Abkommen.
04:05Es sei ein großer Fehler.
04:06Man könne der libanesischen Regierung nicht zutrauen, die Hisbollah zu entwaffen.
04:13Der Iran hat am frühen Sonntagmorgen neue Angriffe auf Bahrain und Kuwait gestartet,
04:18als Vergeltung für Angriffe der USA auf iranische Ziele.
04:22Das US-Zentralkommando teilte mit,
04:25es habe nach einem Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormuz am Samstag iranische Militärziele beschossen.
04:31Die iranische Revolutionsgarde erklärte daraufhin an diesem Sonntag,
04:34sie werde Maßnahmen ergreifen,
04:36um den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz zu kontrollieren.
04:41Gegen regelwidrig handelnde Schiffe werde härter als bisher vorgegangen.
04:45Zuvor hatte eine von der US-Marine geleitete multinationale Seeverkehrsbehörde am Samstag angekündigt,
04:51eine Route in der Nähe von Oman in der Straße von Hormuz zu erweitern,
04:55um sowohl den ein- als auch den ausfahrenden Verkehr zu ermöglichen.
04:59Den Angriffen von diesem Sonntag ging ein ähnliches Hin und Her in den vergangenen Tagen voraus.
05:04Am Donnerstag hatte eine iranische Drohne ein Handelsschiff vor der Küste Oman getroffen.
05:09Das US-Militär antwortete mit Luftangriffen auf Raketen- und Drohnenlagerstätten des Iran.
05:14Die gegenseitigen Angriffe verdeutlichen, wie brüchig der von Pakistan vermittelte Friedensprozess ist.
05:23Vier Tage nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela werden immer noch mehr als 68.000 Menschen vermisst.
05:29Im Rahmen ihres Katastrophenschutzmechanismus hat die EU 700 Rettungskräfte und Fachleute aus zwölf Ländern entsandt,
05:36um Venezuela bei der Suche nach Verschütteten zu unterstützen.
05:39Die Frist der ersten 72 Stunden, in denen die Überlebenschancen Verschüttete am höchsten sind, ist längst vorüber.
05:51Dennoch gab es auch danach noch erfolgreiche Bergungsaktionen.
05:58Die Behörden meldeten im Lauf des Wochenendes mehr als 1.400 Todesopfer und mehr als 3.200 Verletzte.
06:07Laut der geschäftsführenden venezolanischen Präsidentin Delcy Rodriguez haben bislang über 20 Staaten Hilfsgüter,
06:14Suchhundestaffeln und mehr als 2.000 Fachkräfte für Suche, Rettung und Logistik ins Land geschickt.
06:19Die EU-Außenbeauftragte Kaya Callas verwies darauf, dass die Europäische Union schon 5 Millionen Euro an Nothilfe für die betroffenen
06:27Gemeinden mobilisiert habe.
06:29Papst Leo XIV. schickte seine Gebete und sprach den Angehörigen der Opfer seine Unterstützung aus.
06:39Venezuela hat nach zwei aufeinanderfolgenden tödlichen Erdbeben den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert,
06:46wie die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Hadjah Labib, gegenüber Euronews erklärte.
06:51Die Zahl der Todesopfer stieg bis zum späten Donnerstag auf 235.
06:56Mindestens 4.300 Menschen wurden verletzt. Tausende werden vermisst.
07:00Venezuela aktivierte unsere Solidarität, die europäische Solidaritätsmechanismus,
07:05das ist ein Zivilprotektionsmechanismus.
07:09Spanien, Italien, die Tscheche Republik, Luxemburg, die Niederlande, Deutschland und France
07:17hat Such- und Rescuteams, mobile Telekommunikation-Advice und so weiter.
07:26Die EU hat zudem ihren Kopernikus-Satelliten aktiviert, um das gesamte Ausmaß der Schäden zu erfassen
07:32und bereitet weitere Hilfslieferungen vor.
07:53Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5, die Venezuela am Mittwochabend erschütterten,
07:58waren die stärksten, die das Land seit mehr als einem Jahrhundert erlebt hat.
08:06Schnee und Eis auf den Schweizer Gletschern schmelzen in diesem Juni aufgrund der Hitzewelle in Europa in alarmierendem Tempo.
08:13Bis zu diesem Montag dürfte der im vergangenen Winter angesammelte Schnee und das Eis vollständig abgeschmolzen sein,
08:19erwartet der Leiter der Gletscherüberwachung in der Schweiz.
08:22Von diesem Tag an, dem sogenannten Gletscherschwundtag, geht es ans Eingemachte.
08:26Der Gletscher schrumpft dann mit jedem weiteren Tag, an dem das Schmelzen anhält.
08:30Normalerweise tritt dieser Gletscherschwundtag Mitte August ein.
08:35In den vergangenen zwei Jahrzehnten war es nur ein einziges Mal früher, nämlich 2022, damals bereits am 26. Juni.
08:43Experten warnen, dass sich die Gletscher des Landes in einem schlechten Zustand befänden
08:47und mit erschreckender Geschwindigkeit schrumpften.
08:50Der Gletscherschwund ist das Ergebnis der steigenden Temperaturen, mit denen Europa konfrontiert ist,
08:55sowie geringerer Schneefälle im Winter.
08:57Zwar begannen die Gletscher in den Schweizer Alpen schon vor etwa 170 Jahren zurückzuweichen,
09:02doch gab es bis in die letzten Jahrzehnte hinein auch wieder Ausgleich durch schneereiche Winter.
09:08Experten warnen, dass die Gletscherschmelze durch die Erderwärmung erheblich beschleunigt wurden.
09:15Auf der griechischen Insel Andros können Besucher fünf Klöster erkunden, darunter das älteste der Ägäis.
09:21Das auf einer Höhe von 600 Metern gelegene Kloster Panachantos thront wie eine Festung an den Nordhängen des Gerakonus
09:27und besteht seit dem Jahr 1961 nach Christus.
09:30Das Kloster beherbergt die Ikone der Jungfrau Maria, die als Werk des Evangelisten Lukas gilt,
09:35sowie die Schädel-Reliquie des heiligen Pantelemon.
09:58Das Kloster zog schnell tausende von Pilgern an und wurde zu einem Bezugspunkt für die Menschen auf Andros.
10:22In den vergangenen Jahren hat sich das historische Kloster jedoch auch zu einer Arche der zeitgenössischen griechischen Kunst entwickelt.
10:29Sein imposanter restaurierter Turm wurde in The Guardian of Art umgewandelt.
10:33Eine Kunstgalerie, die sich der Spiritualität und dem zeitgenössischen künstlerischen Schaften widmet.
10:38Es ist eine Art und Weise.
10:44Es ist eine Art und Weise.
10:47Es ist eine Art und Weise.
11:08und den
11:38Von den Androger, Euro News, Apostolos Taikos.
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