00:01Schnee und Eis auf den Schweizer Gletschern schmelzen in diesem Juni aufgrund der Hitzewelle
00:06in Europa in alarmierendem Tempo. Bis zu diesem Montag dürfte der im vergangenen Winter angesammelte
00:11Schnee und das Eis vollständig abgeschmolzen sein, erwartet der Leiter der Gletscherüberwachung
00:16in der Schweiz. Von diesem Tag an, dem sogenannten Gletscherschwundtag, geht es ans Eingemachte.
00:21Der Gletscher schrumpft dann mit jedem weiteren Tag, an dem das Schmelzen anhält. Normalerweise
00:27tritt dieser Gletscherschwundtag Mitte August ein. In den vergangenen zwei Jahrzehnten war es nur
00:32ein einziges Mal früher, nämlich 2022, damals bereits am 26. Juni. Experten warnen, dass sich die Gletscher
00:40des Landes in einem schlechten Zustand befänden und mit erschreckender Geschwindigkeit schrumpften.
00:45Der Gletscherschwund ist das Ergebnis der steigenden Temperaturen, mit denen Europa konfrontiert ist,
00:50sowie geringerer Schneefälle im Winter. Zwar begannen die Gletscher in den Schweizer Alpen schon vor etwa
00:55170 Jahren zurückzuweichen, doch gab es bis in die letzten Jahrzehnte hinein auch wieder Ausgleich
01:00durch schneereiche Winter. Experten warnen, dass die Gletscherschmelze durch die Erderwärmung
01:06erheblich beschleunigt wurde.
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