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Eine absichtlich unbequeme Frage: Ab wann wird Umverteilung zum Selbstzweck? Und ab welchem Punkt beginnt ein System, nicht mehr seine Bürger zu schützen – sondern sich selbst? Marx suchte die Herrschenden in den Fabriken. Vielleicht sitzen sie heute in Ministerien, Behörden und Fördertöpfen. Wer Steuern, Regeln und Umverteilung kontrolliert, kontrolliert am Ende die Gesellschaft.

Mit: Dirk Hesse, Uta Ogilvie, Irakli Betchvaia.

#Vreiheit #PdV #Dexit #EndGov #Freiheit #SteuernSindRaub #FreiWilligkeit

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Transkript
00:00Die Idee noch?
00:09Doch, wir sind live, richtig?
00:11Wir sind live.
00:13Ja, liebe Zuschauer, ich freue mich endlich mal wieder mit dabei zu sein.
00:16Es hat jetzt lange gedauert, aber was lange wird, wird endlich gut.
00:20Oder eben rechts oder was auch immer.
00:24Ja, erstmal möchte ich wie üblich Dirk begrüßen, unser Master of Disaster.
00:30Heute wieder Hass und Hesse und natürlich Hass und Irakli.
00:37Irakli, auch dir ein herzliches Willkommen.
00:40Guten Abend.
00:41Ich richte noch den Stream ein, dann bin ich dabei.
00:44Aber du kannst weitermachen.
00:46Ich kann weitermachen.
00:48Ja, da dürfen wir Frauen ausnahmsweise auch mal was sagen.
00:54Wir werden testen, ob die auch das letzte Wort wieder haben heute Abend.
00:59Willst du damit was andeuten?
01:05Ja, nun, also, Dirk, du hast uns heute ein sehr schönes Thema mitgebracht, wie ich finde.
01:10Das passt ganz gut zur aktuellen, was heißt aktuellen, zu allem, was mit Politik zu tun hat.
01:17Es geht um die neue Klassenfrage, Produzenten und Parasiten?
01:25Wir stellen heute also eine absichtlich unbequeme Frage.
01:30Und zwar, ab wann wird Umverteilung zum Selbstzweck?
01:34Und an welchem Punkt beginnt ein System, nicht mehr seine Bürger zu schützen,
01:40sondern sich selbst?
01:41Oder Bürger erster Klasse?
01:44Oder Bürger, die keine sind?
01:47Oder Bürger, die nie welche werden können, aber man sie trotzdem so nennt?
01:52Und so weiter.
01:54Marx, mein Liebling, mein Liebling, suchte die Herrschenden in den Fabriken.
02:00Ja, da hat er wahrscheinlich vergeblich gesucht, wenn er denn überhaupt jemals da drin war, der arbeitsscheue Wicht.
02:06Er suchte die Herrschenden in den Fabriken.
02:09Vielleicht sitzen sie heute, Fragezeichen, in den Ministerien, Behörden und an den Fördertöpfen.
02:15Wer Steuern, Regeln und Umverteilung kontrolliert, kontrolliert am Ende die Gesellschaft.
02:21Steile These, ja, nein.
02:23Dirk, fang an.
02:26Ja, Ausgangspunkt für mich.
02:27Also einmal muss ich ja sagen, natürlich versucht das System sich selbst zu verteidigen.
02:37Man merkt das ja schon daran, dass man einer starken Oppositionspartei, also selbst minimale parlamentarische Spielregeln verweigert.
02:49Da wird tyrannisiert, auf Teufel komm raus, in allen Parlamenten, wo der AfD schon vertreten ist.
02:56Und ich sage das natürlich nicht als AfD-Freund, sondern ich sage das als jemand, der nun mal mit einer
03:01Demokratie leben muss.
03:03Aber dann sollte man sie wenigstens auch demokratisch handhaben.
03:07Und dann kommt also der Punkt, wo ich also in den vergangenen Wochen aufgeschrien habe und wo ich auf die
03:17Idee dieses Themas heute kam,
03:19als es dann hieß, ja, die AfD will, wenn sie an die Regierung kommt, ihr gewogene Beamte in die Ämter
03:26bringen.
03:27Ja, also ich bin total dagegen.
03:29Ich kann die Leute verstehen.
03:31Aber wie siehst du das denn?
03:33Findest du das normal oder nicht?
03:34Das haben jahrzehntelang alle Parteien gemacht.
03:39Aber die waren ja ihre, das waren ja die Demokraten.
03:43Ja.
03:43Ja.
03:44Ja, naja gut, aber die AfD wird wahrscheinlich keine Rechten zu Beamten machen, bloß um sie in die Ämter zu
03:52hieven,
03:52sondern sie wird natürlich auch erfahrene Beamte nehmen, aber Leute, die ihr eher gewogen sind.
03:59Oder die zumindest neutraler handeln.
04:02Weil, und das würde ich an dieser Stelle auch mal sagen, also es gibt natürlich eine ganze Reihe von Ungerechtigkeiten,
04:08wenn man Beamte, öffentlicher Dienst und normales, Normalbürger, die irgendwo in der Industrie arbeiten, vergleicht.
04:17Also was Rentenversicherung, Krankenversicherung und so weiter angeht.
04:21Aber ein Punkt, der mir also auch sehr stark in Erinnerung geblieben ist aus meiner Zeit, als ich noch Kommunalpolitiker
04:29war und im Kreistag in Gütersloh gesessen habe,
04:33da war das also so, dass es irgendeinen Antrag gab, also im Kreistag und in Kommunalparlamenten, da sitzen ja Laien,
04:41Laienpolitiker.
04:43Und dann gibt es aber die Behörde, das Amt, die Beamten, die das umsetzen müssen, was die Bürgerliche oder was
04:56die Politiker entscheiden.
04:57Und die können, also die geben dann auch, die verteilen die Anträge, verteilen die Post, stellen unter Umständen auch mal
05:07selbst einen Antrag, wenn eine Stelle zu besetzen ist oder irgendwas.
05:12Und die haben natürlich ein wesentlich höheres Insiderwissen, als es die Laienpolitiker haben, die vielleicht gerade erst in dieses Kommunalparlament
05:23gewählt sind.
05:24Ja, ja, natürlich.
05:25Und dann kann ich mich, also ich habe da sieben Jahre gesessen und ich muss sagen, heute rückblickend war ich
05:32fürchterlich naiv.
05:33Bis dann irgendwann mal, also einmal kam ein Antrag von einer Partei, ich glaube sogar einer Oppositionspartei,
05:40und da hat der Verwaltungsmitarbeiter gesagt, das können wir nicht, da haben wir kein Personal für und da haben wir
05:46kein Budget für.
05:48Ja.
05:49Und dann kam plötzlich eine Aufgabe, da ging es um irgendwelche Verteilung von Geld, ich glaube das war die Elterngeldeinführung
05:56oder sowas.
05:57Und da mussten drei Stellen zur Verteilung dieses Geldes geschaffen werden.
06:02Und da sagte die Verwaltung plötzlich, ja das kriegen wir hin, dann schichten wir intern um.
06:07Und ich sitze da und denke, holla, vor zwei Monaten war noch kein Personal da und plötzlich könnt ihr so
06:13darüber disponieren.
06:14Wollt ihr uns hier eigentlich verarschen?
06:16Und von dem Zeitpunkt an habe ich dann alles, was so von der Verwaltung an Anträgen, an Vorschlägen kam, immer
06:24darauf geprüft, wo wollen die eigentlich hin?
06:27Und das wurde ganz deutlich, die verwalten sich auch selbst.
06:31So eine Verwaltung, das ist kein Problemlöser, sondern es ist ein Problemverwalter.
06:37Die gehören zur Migrationsindustrie.
06:40Migration ist was ganz Großartiges.
06:43Sie schafft nämlich eine Menge Arbeitsplätze.
06:45In der Verwaltung, bei der Bürgergeldausgabe, bei NGOs, bei der Betreuung von Asylbewerbern, bei Bauern von Asylantenheimen und so weiter.
06:58Da steckt unheimlich viel hinter.
07:01Nur, so sehr ich jetzt das Loblied singe, es sind eben die Leute, die damit Geld verdienen.
07:08Aber die Leute, die es bezahlen müssen, die haben keinen Einfluss darauf.
07:13Ja, man folgt dem Geld, alte Regel.
07:15Das sind die Steuerzahler.
07:16Ich habe heute übrigens, das fand ich sensationell, ich fange ja wieder an, seitdem ich ein bisschen meinen Umzug so
07:23hinter mich gebracht habe, den Feindsender DEF zu hören, nicht wahr?
07:30Und da war heute ein Interview mit einem gewissen Herrn Tim Klüssendorf, wie ich mit Entsetzen feststellte, Jahrgang 91, kaum
07:39geboren.
07:40Und der hat mir ganz groß erzählt, das ist der, was ist der, habe ich mir jetzt hier hingeschrieben, Generalsekretär
07:50der SPD, also irgendein Bärbel-Bass-Fanboy.
07:55Und der hat also gesagt, ja, kann ich auch ganz toll, also mit der AfD zusammenarbeiten, das käme nicht in
08:02Frage.
08:02Und die SPD würde sich auf jeden Fall in Zukunft dadurch unfassbar beliebt machen, dass sie kostenlos hier, kostenlos da,
08:11kostenlos irgendwas so in der Weltgeschichte umverteilt.
08:15Das wäre ganz toll.
08:18Ja, habe ich mich dann gefragt, was macht dieser Mensch da und hat das dann auch knallhart verteidigt.
08:25Ja, also da ging es wirklich darum, dass man Leute über einem gewissen Einkommen dann hart besteuert, dass dann auch
08:33die Erbschaftssteuer wieder richtig, die muss man endlich auf die richtigen Bahnen lenken.
08:39Ja, also das heißt, man erbt demnächst noch weniger, wenn man denn überhaupt noch was erbt, wenn man es nicht
08:44geschafft hat, sich was anzusparen.
08:46Aber das sind doch, ich finde das so aberwitzig, der hat geredet, als wäre er ein Unternehmer.
08:53Wir wollen die Wirtschaft ankurbeln, wir wollen da etwas auf die Beine stellen.
09:01Ja, aber was macht dieser Vogel denn genau?
09:04Umverteilen.
09:05Der nimmt uns das Geld aus der Tasche und regiert wie ein König, tut aber so, als sei er ein
09:10Unternehmer.
09:11Und ein großer Wohltäter.
09:12Ja, und da muss man doch mal die Marx'sche Frage stellen, wenn der jetzt ein Unternehmer ist, ist der dann
09:20nicht kritisch zu sehen?
09:25Also Politiker, Unternehmer, wenn man so will.
09:27Ja, politischer Unternehmer. Ich glaube, Ayn Rand hat davon immer gesprochen.
09:32Ach, ernsthaft?
09:33Ich glaube, das ist ein typischer Ausdruck von ihr.
09:35Ich dachte, dass er mir gerade zuerst eingefallen misst.
09:41Naja, okay.
09:42Ja gut, ich weiß ja, wenn er Generalsekretär der SPD ist, macht er das ja auch hauptberuflich.
09:49Ja, natürlich, natürlich. Aber wir sind schon bei der ersten wirklich wichtigen Frage.
09:54Die These ist nicht so richtig Unsinn, sondern da scheint etwas Wahres dran zu sein,
09:59dass wir es mit einer neuen Klasse zu tun haben.
10:03Also, wie ich es gerade dargestellt habe, also gerade in der Kommunalpolitik ist der Einfluss der Verwaltungsbeamten dort sehr groß.
10:15Eben weil die über wesentlich mehr Informationen verfügen.
10:20Ja, ja.
10:21Und natürlich dann auch ihre Pfründe verteidigen.
10:25Und ich finde also auch, es wird über Rentenkürzungen nachgedacht oder über verzögerte Rentenerhöhungen.
10:31Haben wir schon mal was gehört, dass es irgendwelche Probleme bei Beamtenpensionen gibt?
10:37Gab es schon mal ab...
10:38Also, meine gerade wir Libertären, abgesehen davon, dass wir vielleicht sagen, der Staat muss weg,
10:43aber zumindest könnte er ja mal anfangen zu sparen.
10:46Das Wort sparen scheint ja generell ein politisches Fremdwort zu sein.
10:51Aber dass mal Beamte oder Pensionäre genauso betroffen sein könnten wie Rentner und dass man auch da mal sagt,
11:02ja Leute, der deutschen Wirtschaft geht es so schlecht, uns bricht die Gewerbesteuer ein, uns bricht die Einkommenssteuer ein.
11:09Das Geld ist gar nicht mehr da.
11:12Ja, wo sparen wir?
11:13Wir sparen natürlich bei dem, was wir dem Bürger geben, aber wir können ja nicht bei den Beamtenpensionen sparen.
11:19Also, da werden die auch immer verschont.
11:21Und ja, auch bei den Krankenkassen, die Krankenkassenbeiträge müssen steigen.
11:26Ja, das betrifft aber die gesetzlich Versicherten, das betrifft nicht die Privatversicherten.
11:30Und die Beamten sind alle privatversichert.
11:33Ja, und dann ist halt die nächste Frage das, was man dem Unternehmer immer vorwirft.
11:36Ja, also er würde quasi kein Risiko tragen, aber dafür den ganzen Gewinn einfahren.
11:44Also, mal abgesehen davon, dass Steuern kein Gewinn sind, sondern Raub.
11:48Ja, Steuern sind Raub.
11:51Punkt.
11:53Mal abgesehen davon, ist das nicht etwas, was man durchaus viel mehr Politikern vorwerfen sollte?
11:58Weil die tragen ja Risiko und wenn ja welches, gut, vielleicht nicht mehr gewählt zu werden.
12:05Oder dass man sie ertappt, dass sie einen Doktortitel gefälscht haben oder ermauschelt, sagen wir mal so.
12:12Also, ein großes Risiko, außer dass sie nicht wiedergewählt werden, sehe ich bei Politikern noch nicht.
12:18Nehmen wir einen Mitarbeiter aus der Wirtschaft, der fängt irgendwo an, der hat ein halbes Jahr Probezeit.
12:25Ja, Friedrich Merz hätte ich noch vor dem halben Jahr wieder rausgeschmissen als Bürger und als Souverän dieses Landes und
12:31als sein Arbeitgeber.
12:32Kann ich aber nicht, wenn alles schief läuft, muss ich den Mann vier Jahre ertragen.
12:36Ja, da fällt mir wieder ein, MMW.
12:39Nur diesmal nicht Merkel muss weg, sondern Merz muss weg.
12:44Ja, ja, ja.
12:45Der hat seine Probemonate nicht bestanden.
12:48Also, es gibt jetzt also auch die Überlegung, PDV intern und den geplanten Ort für den Bundesparteitag noch mal zu
12:56verlegen und zwar in eine Merzweckhalle.
13:03Nein, verlagert sie irgendwo dahin für maximale mediale Aufmerksamkeit, wo Adolf schon mal irgendwas gemacht hat, vielleicht eine Postkarte gemalt
13:12oder so.
13:14Da hat man doch letztens bei der AfD, dass sie haben sie irgendwie irgendeinen Parteitag auf irgendeinen Tag gelegt, an
13:19dem Adolf mal gehustet hat oder so ein Blödsinn.
13:22Ich weiß, ich kann mich nicht erinnern, was der genau da ist.
13:24Es ist auf jeden Fall...
13:26Ja, nein, wir werden unsere Mitglieder auf jeden Fall darauf hinweisen, nicht die Autobahn zu benutzen.
13:35Um Gottes Willen, ja.
13:40Übrigens, habt ihr es mitbekommen?
13:41Ja, dass Musk einen Mitarbeiter zu Millionären gemacht hat.
13:47Achso, nee, das nicht. Ich habe nur missbekommen, dass er ZDF einklagen will.
13:51Ja, das ist sehr schön.
13:52Das ist super, ja.
13:53So viel zu bösen Kapitalisten.
13:58Kannst du uns Hintergründe dazu erzählen?
14:00Ja, bitte erzähl.
14:01Er hat doch Geld jetzt eingenommen.
14:08Eigentlich übertrieben viel, weil das Unternehmen, was er jetzt aufgebaut hat, SpaceX, ist nicht so viel wert, wie...
14:17Was heißt so viel wert?
14:19Also, es ist so viel wert, weil die Menschen das bezahlt haben, natürlich.
14:24Aber, genau, aber eigentlich, das Unternehmen hat bis jetzt nur Minus gemacht, also Geschäft und auch nicht so viel Umsatz,
14:38dass man normalerweise das so hoch bewerten würde.
14:42Er ist der erste Trillionär der Welt in der Geschichte und dadurch sind all seine, wie viele waren es, 400
14:54oder 4000 Mitarbeiter von SpaceX zu Millionären geworden.
14:58Ich habe irgendwas im Leben falsch gemacht.
15:01Ja.
15:02Ja.
15:04Und Steinhöfel wird der nächste Millionär, wenn er jetzt Musk gegen das ZDF vertritt.
15:10Ja, ich wollte noch sagen, du hast geschrieben, Marx hat die Gewalttäter oder nein, die Machthaber in den Fabriken gesucht,
15:25oder?
15:26Ja, ja, das war eine Anmoderation, genau.
15:28Als Unternehmer natürlich, nicht als die Arbeiter.
15:32Ja, ja, ja.
15:32Natürlich als Unternehmer, die bösen Kapitalisten.
15:34Also, es gibt so etwas wie, in Deutschland zumindest, Gewaltmonopol des Staates.
15:45Gewaltmonopol heißt, derjenige, der Gewalt ausübt, darf nur, also, nein, nur, Staat darf legitim, recht, nach geltendem Recht Gewalt üben.
16:00Mhm.
16:03Entsprechend, die ganzen sogenannten Machthaber, also, Musk oder Apple oder Microsoft oder wer auch immer, Facebook, also, sie haben die
16:21Macht, was heißt, sie dürfen dir lediglich ein Produkt anbieten.
16:26Aber sonst nicht, sie dürfen dich nicht zwingen, mit Gewalt zwingen, dieses Produkt zu erwerben.
16:33Sie dürfen dich nicht zwingen, Geld auszugeben für ihren Produkt.
16:38Wenn es dir nicht gefällt, gibst du das nicht aus.
16:42Sie müssen also, sind gezwungen, so ein Produkt zu bauen, dass du ohne ihn, du denkst, ja, ohne ihn kann
16:51ich nicht leben.
16:52Ich muss jetzt das kaufen.
16:55Also, dieses Produkt ist mir mehr wert, als das Geld, was ich jetzt dafür ausgebe.
17:03Und derjenige, der wirklich Macht hat, per Definition, das heißt, nicht per Definition, sondern nach deutschem, geltendem deutschen Gesetz, ist
17:11nur der Staat.
17:12Und das nennt man Gewaltmonopol des Staates.
17:16Es gibt nichts anderes.
17:18Ja.
17:19Von daher die These von Marx ist, das kann man nachlesen, halt im Gesetz, widerlegt.
17:27Ja, Marx ist an sich nicht stichhaltig.
17:29Das fängt an mit der, wie hieß das nochmal, äh, was war das nochmal mit dieser Theorie, dass eine Sache
17:36so viel wert ist, wie viel Arbeit man reingesteckt hat.
17:38Ja, gut, das ist in der Grund.
17:40Arbeitswert, Arbeitswerttheorie.
17:41Arbeitswerttheorie.
17:42Also, wisst ihr, ich schreibe euch ein Computerprogramm und werde da 100 Stunden reinstecken.
17:48Ich sage euch jetzt schon, es wird nicht funktionieren, es wird nur nicht nur nicht funktionieren, ihr werdet überhaupt keinerlei
17:55Unterschied merken.
17:56Im Gegenteil, euer Computer wird wahrscheinlich komplett abstürzen.
18:00Uta, ich habe da wegen dem geistigen Eigentum das vorgeschlagen, ich gehe in ein Gym, heißt das Fitnessstudio und pumpe
18:11hier ganz, ganz viel die Stange.
18:14Ja.
18:15Ja, und Gewichte, Hebegewichte, das ist auch eine Arbeit, physische Arbeit, wo ich sehr müde werde, aber dadurch wird etwas
18:23nicht wertvoller, ja, für niemanden wird etwas wertvoller.
18:26Ja, aber da muss man irgendwie logische Ketten aufbauen und die auch noch verstehen.
18:34Ja.
18:34Die Sozialisten sind nicht so intelligent normalerweise, also die plappern irgendwas nach, also da spricht halt dieses, der Neid auf
18:46den Fleißigen, auf den Erfolgreichen,
18:49wo sie dann, wo sie dann irgendwie ausrauben wollen und Sozialismus, der Marx gibt ihm halt diese, die Erlaubnis dazu.
19:01Er hat so eine Moral aufgebaut, wonach der Raub plötzlich eine gute Sache geworfen.
19:13Ja, aber das, was ich gerade gesagt habe, das steht im Gesetz, da muss man keine logischen Schlüsse ziehen, da
19:24muss man nicht logisch denken, man muss einfach Gesetzbuch aufmachen und nachlesen.
19:28Ja, das ist richtig.
19:30Und jetzt habe ich hier eine ganz interessante Frage.
19:33Dirk wollte was sagen.
19:34Ja, aber er verzieht sich für Dirk, du zuerst ehrlich.
19:37Ja, doch, also gerade, weil ja auch alle Welt es unanständig findet, dass Elon Musk jetzt Milliardär ist oder Trillionär,
19:48wie die Angelsachsen sagen.
19:50Billionär, Billionär.
19:51Billionär, Billionär, genau.
19:52Ja, da möchte ich doch mal sagen, laut Praxiologie oder laut Ludwig von Mises, wenn jemand ein Produkt kauft, dann
20:03gibt er dafür Geld und glaubt aber, dass das, was er zurückbekommt, mehr wert ist als das Geld, was er
20:11ausgibt.
20:12Sonst würde er diesen Tausch ja nicht machen.
20:14Er tauscht ja, um davon zu profitieren.
20:16Das heißt, im Grunde genommen, wenn alle Kunden von Elon Musk so gedacht haben, dann hat Musk eigentlich viele andere
20:25Menschen viel reicher gemacht, als er selbst das ist.
20:29Ja.
20:31Und er hat noch dafür gesorgt, dass es ziemlich gerecht verteilt ist unter allen seinen Kunden, dieser Reichtum.
20:38Ja, jetzt kommen wir nochmal zurück zu meiner Frage, die ich gerne stellen wollen würde.
20:43Ein Vöcklein hat mich drauf gebracht.
20:47Wie wäre es, wenn wir die Argumentation einmal rumdrehen?
20:50Und zwar ist unsere Erzählung, dass also jetzt der Staat irgendwie eine neue Klasse ist oder der Beamte, kann man
21:01die nicht auch rumdrehen?
21:03Also könnte man jetzt nicht mal hingehen und sagen, ja, was gäbe es nicht alles ohne Verwaltung?
21:08Zum Beispiel gäbe es dann Eigentumssicherheit ohne Verwaltung?
21:11Gäbe es keine Gerichte ohne Verwaltung?
21:14Wir sind nicht gegen Verwaltung.
21:16Oder wären die Gerichte dann irgendwie noch schlecht?
21:20Also nein, sagen wir einfach mal schlecht oder wären nicht funktionierend?
21:23Gäbe es dann keine Straßen?
21:25Eine urlibertäre Frage.
21:27Gäbe es ohne Staat keine Straßen?
21:31Moment.
21:31Ich liebe diese Frage.
21:33Moment.
21:33Also brauchen wir diese ganzen Konstruktionen wie Beamtentum und so weiter und so fort?
21:41Und was wären wir ohne den Staat?
21:44Bilden wir uns das nicht vielleicht einfach nur ein in unserer vermeintlich hochintelligenten libertären Blase?
21:51Also die Verwaltung ist nicht der Staat.
21:55In einem Unternehmen gibt es auch Verwaltung.
21:59Ja.
22:00Ich meine natürlich, es dezidiert die staatliche Verwaltung.
22:03Also Entschuldigung, da war ich etwas ungenau.
22:07Also das, was den Staat ausmacht, ist Ausüben der initiierenden Gewalt.
22:14Ja.
22:14Er hat Gewaltmonopol und er darf als Einziger den Menschen Gewalt antun.
22:21Das ist schlecht.
22:22Die Frage ist, ob jemand Straßen bauen würde, ohne dass man ihm Gewalt antut.
22:29Ja, würde er, weil davor wurden auch so Straßen gebaut, ohne dass man ihnen Gewalt angetan hat.
22:35Die Menschen haben gesagt, ja, wir brauchen eine Straße.
22:38Lass uns mal ein paar Sklaven holen.
22:41Ja.
22:44Tatsächlich, tatsächlich, das germanische Wort Arabet ist Sklavenarbeit.
22:53Aber ja, damals gab es halt Sklaven.
22:57Später hat man Maschinen erfunden.
23:00Da war, also die menschliche Arbeitskraft war nicht mehr so populär, effizient.
23:09Also Maschine oder Tier leistet halt mehr.
23:12Ja, volle Maschine leistet mehr.
23:15Also die Muskelkraft brauchst du nicht mehr.
23:18Ja, aber gäbe es denn ohne Staat Gerichte angenommen?
23:23Oder würden wir dann alle übereinander herfallen, ohne den deutschen Staat?
23:28Es gab auch früher, die in germanischen Stämmen, wie heißt es, Tink, ja?
23:35Ja, ja.
23:36Das waren doch Gerichte, unter anderem.
23:38Ja, ja, ja.
23:39Also im Gegenteil, der Staat hat die Gerichte abgeschafft.
23:44Also mit dem Staat, das, was sie Gericht nennen, ist kein Gericht.
23:48Gericht ist, wenn Menschen, also Menschen, die Konflikt haben, die sich nicht einigen können,
23:55jemanden aussuchen, dem sie vertrauen, zu ihm gehen und sagen, okay, sprich bitte recht.
24:02Und wenn du nicht recht sprichst, dann rechne damit, dass der jemand den Schädel einschlägt.
24:12Also das ist natürlich die hohe Verantwortung.
24:16Und weil das Risiko für dich, dass dein Urteil nicht fundiert oder nicht ausreichend begründet ist,
24:22dafür geben dir die streitenden Parteien Geld.
24:25Und schon haben wir das Gericht privatisiert.
24:28Oder wenn wir Verträge miteinander machen, dann legen wir von vornherein Schiedsgerichte fest.
24:34Wer soll Konflikte regeln?
24:36Also ich habe euch, ja, habe ich euch von dem Buch erzählt, ich wollte, ja, dem sage ich ja,
24:47die Saga, die Nord-, die Island-Saga vom Weißen Nial oder Nial.
24:55Nein, nein, nein, nein.
24:57Habe ich nicht erwähnt.
24:58Also nicht in meinem Beisein, sagen wir so.
25:01Also, unglaublich interessantes Buch.
25:06Wirklich fantastisch.
25:08Das ist eine isländische Saga.
25:12Lies sich, ich dachte so, das ist so vom, keine Ahnung, 18., 19. Jahrhundert.
25:17Tatsächlich ist es tausend Jahre alt und so ungefähr die Zeit, wo die Wikinger christlich wurden, die Isländer.
25:28Ja.
25:28Also das ist dieser Übergang vom Feidentum zum Christentum.
25:33Und das, was sie dort beschreiben, ist praktisch Anarchokapitalismus.
25:39Isländer haben 400 Jahre lang fast libertär gelebt.
25:49Sie hatten zwar keine aufgeschriebenen Gesetze, also es war keine Privatrechtsgesellschaft,
25:59aber es gab Gesetze, auf die sie sich geeinigt haben.
26:06Es war im Grunde eine Republik.
26:08Also eine richtige Republik.
26:11Ja.
26:12Kein Staat.
26:14Ja, sie hatten so, so wie dieses Ding, Germanische, wo sie sich zusammensetzen und besprechen.
26:22Es gab tatsächlich auch Regeln, wie man zum Beispiel Verbrecher bestraft.
26:28Ja, also das Buch ist eigentlich so eine Serie von Gerichtsprozessen.
26:38Und zwar, da ist am Anfang so eine hübsche, aber böse Frau, wegen der, die dazu Männer anstiftet, einander umzubringen.
26:48Und am Ende werden halt zwei Glanz praktisch beinahe ausgerottet.
26:57Nur, da ist beschrieben, also wenn du jemanden tötest, ja, was passiert dann?
27:03Ja, und da gibt es zwei Optionen.
27:05Entweder du zahlst Geld, Strafe, da gibt es unterschiedlich, je nachdem, ob du einen Sklaven getötet hast oder einen Landbesitzer.
27:17Natürlich, das Leben des Landbesitzers kostet viel.
27:20Und dann hängt davon ab, dann ob die andere, die andere Familie das akzeptiert als Wiedergutmachung.
27:29Keine Polizei, auch keine Armee.
27:33Ja, sie regeln das unter sich.
27:36Wenn jemand sich nicht dran hält, dann wird er mit Ächtung bestraft.
27:41Ja.
27:41Und dann gibt es zweite Strafe, wenn man zweimal in einer Familie getötet hat, gemordet hat, dann muss man die
27:52Insel verlassen.
27:54Und zwar entweder für drei Jahre, zumindest das, was dort beschrieben wurde, in Exil gehen oder für immer.
28:02Dann sagen sie, du bist so ein Arschloch, wir wollen dich überhaupt bei uns nicht haben.
28:06Das ist soziale Exklusion, nur günstiger als Gefängnis, weil die Person sich ab sofort um sich selbst kümmern kann.
28:13Richtig, richtig.
28:14Verstehe.
28:16Wie gesagt, das ist jetzt nicht alles so gut durchdacht.
28:19Ich meine, wir haben jetzt tausend Jahre Abstand zu der Zeit.
28:23Aber ich war begeistert von dem Ganzen.
28:31Und es ist so einfach und verständlich nachvollziehbar.
28:34Ja.
28:35Ganz ohne dicke Gesetzbücher.
28:37Es funktioniert.
28:38Eine Gesellschaft, die einfach funktioniert.
28:42Ja, ja, ja.
28:43Und die ist sehr viel friedlicher, als man denkt.
28:46Weil es sind nicht die Hollywood-Bikinga.
28:49Weißt du, dieses Mord, was da beschrieben wird, das war nur ein Ausnahmefall, absoluter Ausnahmefall,
28:57wo irgendwie 30 Mann umgebracht wurden und darüber hochgeschrieben wurde.
29:01Das ist so unglaublich.
29:09Da möchte ich ja auch mal zu anmerken, uns Libertären wird ja häufig gesagt, wir wollten eine Gesellschaft wie im
29:16wilden Westen.
29:18Und die Assoziation ist natürlich der Western, wie in uns das Fernsehen zeigt.
29:25Und dann muss ich natürlich antworten, ja, weil wir wollen raus aus dieser Tatort-Gesellschaft.
29:31Denn das wäre das, was unsere Zivilisation heute zeigt.
29:36Dirk, das ist gut.
29:38Okay, also wie viele Morde gibt es jeden Tag in Deutschland?
29:43Ja, wie viele Gruppenvergewaltigungen jeden Tag?
29:47Jetzt wollen wir nicht rassistisch und rechts werden.
29:50Ich sprach, was heißt rassistisch?
29:52Wir haben aber von linker Gewalt gesprochen, Uta.
29:54Oh, ja, Entschuldigung.
29:58Und damit sind wir wieder bei den Beamten und zurück zum Thema.
30:01Genau, da sind wir wieder bei den Beamten, genau.
30:03Noch ein Punkt, genau, ein anderes Buch.
30:07Ihr habt gegen diese Klasse geredet, immer wieder.
30:11Ja, es gibt ein Buch von Woslensky, das heißt Nomenklatura, wo er genau diese Klasse beschreibt
30:22in der Sowjetunion und das ist hier eins zu eins anzuwenden auf Deutschland, auf die jetzt
30:28europäische oder amerikanische Gesellschaften.
30:31Ja, diese Klasse hat er die Nomenklatura genannt.
30:35Passt, finde ich, sehr gut und ist wirklich lesenswert.
30:40Ja, aber Uta, um auf deine Frage zurückzukommen, brauchen wir irgendwo Beamte?
30:46Das ist natürlich die Frage, wie viel Staat brauchen wir?
30:50Die Anarchisten kommen garantiert, so wie in Island um 1100, ganz ohne aus.
30:57Und wenn wir jetzt zum Minimalstaat gehen und sagen, Rechtsprechung, Verteidigung und wir
31:06lassen das Gewaltmonopol bei der Polizei, dann wäre es wahrscheinlich sinnvoll, das nicht
31:12zu privatisieren, sondern tatsächlich diese Institutionen und die Mitarbeiter, diesen
31:18Mitarbeitern dort einen Beamtenstatus zu geben, sodass sie also wirklich nur auf Weisung der
31:26Regierung, wie mächtig immer sie sein mag, arbeiten können.
31:30Ich kann mich erinnern, also mein Vater war Polizeibeamter und Mutter hat immer gesagt, Dirk,
31:37werd Beamter, da hast du einen gesicherten Job.
31:40Und was mich abgeschreckt hat, war eigentlich die Tatsache, so hatte ich das aus dem Beamtenrecht
31:45verstanden, als Beamter kannst du überall in Deutschland eingesetzt werden.
31:50Wenn dein Arbeitgeber also sagt, Herr Kommissar Hesse, in Berlin haben wir im Augenblick keine
31:58Arbeit, aber in München wird was gesucht, dann müssen sie jetzt mit ihrer ganzen Familie
32:02nach München umziehen.
32:04So was wollte ich nicht.
32:05Und dann habe ich aber eigentlich auch erst dieser Tage festgestellt, so was kommt eigentlich
32:09gar nicht vor oder ganz, ganz selten.
32:12Ja, ist ja auch ungewöhnlich.
32:14Aber jetzt mal zu meiner nächsten Frage, wo wir gerade bei Verwaltung und Polizei und so
32:19weiter und so fort sind, wobei ich persönlich, nicht nur aus, also ich sage Thema anekdotische
32:26Evidenz, ich habe unfassbar schlechte Erfahrungen mit der deutschen Gerichtbarkeit gemacht und
32:31unfassbar schlechte Erfahrungen mit dem Polizei, mit Polizisten, also sensationell.
32:40Ich könnte Geschichten erzählen, da fällt euch der Kitt aus der Brille.
32:43Aber die Sache ist ja, die ich eigentlich fragen will, also Wahlen wechseln ja angeblich
32:48Regierungen, wobei ich das nicht so sehe, wenn ich jetzt auf die beste Einheitspartei aller
32:55Zeiten, CDU, SPD, Grüne, wir wissen, schaue.
32:58Aber die Verwaltung bleibt.
33:00Gut, jetzt ist die Verwaltung im Zweifel weisungsgebunden, aber sollte man die nicht auch irgendwie mit austauschen,
33:08wo wir auch wieder beim Thema AfD wären, ist da nicht die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
33:15dass das irgendwelche Staatsgläubigen sind, sonst wären sie ja nicht im Staatsdienst und
33:19dass sie eher denen lieber dienen, wenn, auch wenn sie vielleicht gar nicht zugegen sind
33:23oder etwas zu sagen haben, denen, die ihnen dienen, so rumgesagt.
33:29Also müsste man da nicht auch hin und wieder durchtauschen oder vielleicht das so schlank
33:32und effizient gestalten, dass es dann auch geht.
33:34Wenn ich jetzt einen ganzen Beamtenapparat oder ganz Verwaltungsapparat, staatlichen
33:39Verwaltungsapparat, tauschen würde, ja, da würde ich ja rammdösig.
33:42Das wäre wirklich ein Problem.
33:44Also, dass die Drohung eines erzwungenen Orts wechselt.
33:50Lieber Kollege, du wirst versetzt, wenn du nicht das machst, was wir von dir verlangen.
33:54Die ist vielleicht gar nicht so gering gegenüber den Beamten.
34:00Und ich muss natürlich sagen, so wie gegen die AfD im Augenblick Stimmung gemacht wird
34:06von den anderen Parteien, sollte es die AfD tatsächlich schaffen, irgendwo an die Regierung
34:11zu kommen, dann wäre es gerade für den Verwaltungsapparat natürlich ein Kinderspiel, alles, was die
34:18Regierung versucht umzusetzen, zu sabotieren.
34:21Ob es nun nur nicht gemacht wird, zu spät gemacht wird oder nicht funktioniert.
34:28Also im Grunde genommen, wenn du keine Verwaltung hast in der Regierung, die das umsetzt, womit
34:34du sie beauftragst, dann hast du aber ganz, ganz schlechte Karten.
34:37Und deswegen glaube ich eben, es liegt mehr Macht im ganzen bundesdeutschen Verwaltungsapparat,
34:44als wir bislang gedacht haben.
34:45Also du meinst das Thema Deep State und das schöne Stichwort, der Marsch durch die Institution.
34:51Ja, ja, ja, ja, was könnte man denn möglicherweise trotzdem irgendwie versuchen zu ändern und wie?
35:02Also massive Kürzungen, geltlicher Art oder wie darf man sich das vorstellen?
35:12Also mal angenommen, man will das jetzt wirklich eindampfen.
35:16Denn die Sache ist ja die, nehmen wir mal an, man würde den Verwaltungsapparat mit einem
35:24Lebewesen vergleichen, was es ja irgendwie ist.
35:30Ich kenne kein Lebewesen, das sagt, nee, schalte mich ab, mich braucht man nicht.
35:37Also das spricht doch, das ist doch irgendwie gegen die menschliche Natur, zu sagen, ich mache
35:43jetzt was anderes so.
35:44Das, das, das, das, das, das sprichst du den nächsten Punkt an.
35:49Wenn ich eine Institution schaffe, um ein Problem zu lösen, dann wäre dieser Verwaltungsbeamten,
35:57dieser staatliche Apparat, der wird das Problem nicht lösen.
36:01Der will sich nämlich selbst nicht wieder auflösen.
36:04Der wird es verkomplizieren.
36:06Der wird eine Qualitätssicherung einführen.
36:08Der wird Beamte benötigen, Stellen beantragen, damit die einen die anderen wieder kontrollieren.
36:14Also gerade hier hat der Staat ein ungeheures Wachstumspotenzial, in dem er immer komplexere
36:23Zusammenhänge schafft.
36:25Also das ist wirklich, glaube ich, ein ganz großes Problem, weil ich glaube, dass dieser
36:31Verwaltungsapparat wirklich der Kernpunkt des Staates ist.
36:34Wenn wir alles andere vergessen, ja, dann sagen die, was wird dann dann mit uns?
36:39Und dann müssen wir wirklich mal nach Argentinien blicken.
36:41Und ich habe das auch nicht verstanden.
36:43Millet schafft Ministerien ab, er schafft Beamtenstellen ab, aber die sind zumindest bei
36:49uns auf Lebenszeit angestellt.
36:51Was machen wir denn dann mit denen?
36:53Die können wir doch gar nicht wieder auf den freien Markt bringen.
36:56Ihr Ratli bringt gerne dieses Beispiel, wo er so sagt, ja, ihr kriegt noch zwei Jahre
37:02euer Geld, ohne dass ihr was tun müsst.
37:04Aber ab dann ist Zahlungsstopp und bis dann müsst ihr einen neuen Job gefunden haben.
37:09Ich weiß gar nicht, ob das nach Bundesrecht so machbar wäre.
37:13Ach, wenn Sie freiwillig gehen?
37:15Freiwillig werden Sie gehen?
37:17Und ganz im Ernst, wieso nach Recht?
37:21Also Recht ist ein soziales Konstrukt, wenn du mich fragst.
37:25Okay, okay.
37:29Ja gut, das ist natürlich ein sehr bedrohlicher Ansatz für den Apparat auch, dass wir sagen,
37:34ja, wir ändern das Beamtenrecht.
37:37Ja, das ist ganz im Ernst.
37:38Wie häufig habe ich das bei Unternehmern erlebt?
37:40Die haben Verträge geschlossen, dann gingen sie damit vor deutsche Gerichte und dann sind
37:46sie untergegangen mit Mann und Maus.
37:48So, also, doch, doch, doch, ich habe es wirklich erlebt.
37:52Nein, ich meine das nicht.
37:54Ich glaube, weder wirklich in der Tiefe an Verträge, sondern tatsächlich, nach meiner
37:59Beobachtung gilt dann doch schon immer noch das Recht des Stärkeren oder der, der die
38:02die erste Puste hat.
38:04Also auch jenseits des Staates.
38:07Ja.
38:08Oder?
38:09Ja, so sehe ich das.
38:10Also erfahrungsgemäß.
38:12Also, wisst ihr, hätten wir, jetzt nehmen wir an, wir kommen mit, was weiß ich, konstitutionellen
38:22Mehrheit an die Macht, dann ist die Frage, ja, also wenn wir, keine Ahnung, 70%, wenn
38:28eine libertäre Partei in Deutschland, in irgendeinem Land 70% Zustimmung bekommt, Wählerstimmen,
38:37Wählerstimmen, wozu brauchen wir überhaupt den Staat, schaffen wir den Staat ab, fertig,
38:43lösen wir ihn auf und das war's.
38:45Wenn zwei Drittel der Bevölkerung denkt, den Staat brauchen wir nicht, dann gibt es keinen
38:52Staat mehr.
38:53Ja.
38:54Das Problem ist doch, dass es nicht passieren wird.
38:57Ja, das ist richtig.
38:58Und wenn es nicht passieren wird, werden wir auch das Beamtenrecht nicht abschaffen
39:04können, weil alles andere hieße Bürgerkrieg.
39:09Es hieße dann mit Gewalt, also Blut vergießen und auf diese Art das abzuschaffen, also den
39:15Staat tatsächlich mit Gewalt zu eliminieren.
39:19Ja.
39:19Ich wäre dagegen, also, das heißt dagegen, also nicht mit 0,1% stimmen, ja?
39:27Ja.
39:28Überhaupt Blut vergessen, also.
39:34Ich finde den Schritt ganz amüsant, wenn ich sage, lieber Beamter, wir brauchen dich in
39:40Zukunft nicht mehr, lass uns mal über einen Aufhebungsvertrag reden.
39:44Wir können uns ja einigen.
39:46Und da sagt der Beamte dann, nee, nee, kommt gar nicht in Frage, ich bin Beamter auf Lebenszeit.
39:52Ja, dann würde ich sagen, gut, ist ein drastischer Schritt, hatte ich mir so nicht vorgestellt,
39:56aber wenn du denn drauf bestehst, mit der vorzeitigen Beendung der Lebenszeit.
40:04Ja, also vielleicht muss man tatsächlich hier und da auch Ausnahmen machen, wie zum Beispiel
40:08pensionierte Beamte, also ein pensionierter 70-jähriger Beamter, dem zu sagen, Entschuldigung,
40:13das war es dann mit der Pension.
40:15Das sind so, das sind so.
40:17Nein, natürlich gibt es Übergangsregelungen.
40:21Und ich finde, ein schönes Wort, und das passt hier in diese libertäre Sendung ja auch
40:26wunderbar rein, ist immer, wenn es eine Leistung, wenn es eine Dienstleistung gibt, die
40:32irgendjemand braucht, dann wird er auch bereit sein, dafür zu bezahlen.
40:36Und wenn jemand bereit ist, dafür zu bezahlen, dann können wir sie auch privatisieren.
40:41Auch wieder wahr.
40:42Jetzt vielleicht zuletzt eine Frage, weil wir sind schon wieder eine Dreiviertelstunde
40:46dabei.
40:46Wir schaffen es immer wieder.
40:49Mein Traum von einer halben bis Dreiviertelstunde.
40:52Nun denn.
40:53Aber was mich wirklich noch interessieren wird, und deswegen platziere ich die Frage
40:56jetzt hier, Zeit hin, Zeit her, ist, was haben wir heutzutage eurer Meinung nach eher?
41:02Eine Marktwirtschaft, ein Sozialstaat oder ein Verwaltungsstaat oder eine Mischform?
41:08Wie würdet ihr das sehen?
41:10Es gibt ja gar keine Reihenformen.
41:13Können ja nicht das hier.
41:13Ja, das ist richtig.
41:14Aber was überwiegt?
41:16Also die marktwirtschaftliche Aspekte?
41:19Bei über 70 Prozent Steuern?
41:22Also, ja, ich glaube, es sind die Anreize, die diesen Verwaltungsstaat, und ich glaube,
41:29wir haben einen Verwaltungsstaat, immer stärker machen.
41:32Und wie gesagt, im Grunde ist es wirklich, sagt man Parasiten biologisch?
41:38Ich glaube, ja, das sind die, die ihren Wirt befallen und zerfressen, bis er tot ist
41:44und dann mit ihm sterben.
41:46Also es ist keine Symbiose wie Darmbakterien oder so, sondern sie fressen ihren Wirt tatsächlich auf.
41:53Und ich glaube, der Wirt, sprich die Wirtschaft in Deutschland, beides fängt mit Wirt an, ist wirklich bald tot.
42:01Und dann funktioniert noch so ein Augenblick lang dieser Sozialstaat, weil ja alle, die arbeitslos werden,
42:08noch versorgt werden müssen.
42:09Bloß dann wird man irgendwo feststellen, es ist gar nichts mehr da, was man verteilen kann.
42:14Ich habe das erlebt, Leute, das Absterben des Organismus ist nicht schön.
42:23Nee, das glaube ich dir wohl.
42:25Also es hat auch niemand, kein Libertärer wird behaupten, dass es schön ist, nicht wahr?
42:29Das ist sehr schmerzlich.
42:29Ich weiß nicht, viele sagen, schneller damit her.
42:33Ja gut, also ich kenne auch Libertäre, die sagen, sie haben bald eine Popcornvergiftung, wenn sie sich das so angucken.
42:41Aber ja, nein, begeistert bin ich auch nicht.
42:45Also wisst ihr, was mich an Libertären im Allgemeinen stört, zumindest in Deutschland, das sind keine Kämpfer.
42:59Die haben keine Ahnung, wie man kämpft.
43:02Also es gibt dieses, in der Natur, dieses Instinkt, wenn ein Konflikt entsteht, da musst du dich entscheiden, als Lebewesen
43:14fliehen oder kämpfen.
43:17Ja.
43:19Oder Totstellen, und das können wir besonders gut.
43:22Ja, das stimmt.
43:23Totstellen, ja, geht auch tatsächlich, gibt es einige.
43:27Aber die meisten Libertären stellen sich entweder tot oder fliehen.
43:34Und die glauben so, den Gegner bekämpfen, den Feind, nicht den Gegner, den Feind bekämpfen zu können.
43:44Das sind keine Kämpfer.
43:46Ja, das sind nicht die Menschen, mit denen man den Staat abschafft oder halt auch nur einschränkt, also verkleinert.
43:59Ja, es gibt das, was ihr gerade gesagt habt, also irgendwie, die Beamten müssen weg.
44:06Wenn sie nicht weggehen, dann verkleinert sich der Staat nicht.
44:12Wir leben nun mal in der Sozialdemokratie.
44:17In der Sozialdemokratie gibt es bestimmte Randbedingungen, wie man handeln kann.
44:23Ja, die, normalerweise, natürlich würde man sagen, okay, wir schmeißen sie einfach raus, diese Menschen, setzen sie auf die Straße.
44:35Hat man in Georgien damals gemacht und ist damit gescheitert.
44:38Weil die auf der Straße, selbst wenn jetzt das Gesetz das erlauben würde, werden bei nächster Wahl gegen dich wählen.
44:47Und zwar nicht nur sie, sondern ihre Familien und ihre Freundschaft.
44:53Weil sie so einen Wind gegen dich machen werden.
44:57Es ist halt, das ist eine Randbedingung der Sozialdemokratie.
45:02Das können wir nicht umgehen.
45:06Das heißt, nach der nächsten Wahl bist du deinen Job los, also die Macht, die du hast.
45:15Und die nächsten Sozialisten, die nach dir kommen, das, was man jetzt in Georgien sieht, werden den Staat wieder aufbauen.
45:25Deswegen war die Idee von den Libertären dort, zu sagen, wir geben ihnen so viel, dass praktisch fast alle tatsächlich
45:35ihren Job wegschmeißen.
45:37Damals, also dort, die Situation, die Lage, hat man gesagt, okay, drei Jahre, voller Lohnausgleich, passt.
45:48Da würden die meisten gehen.
45:50Vielleicht ist es anders in Deutschland.
45:53Aber, weißt du, wenn sie gegangen sind, nicht mit Gewalt, sondern mit, auf diese Weise, mit diesem Geschenk,
46:02wo sie dann nach drei Jahren vielleicht die meisten von denen einen Job gefunden haben,
46:08weil plötzlich die Wirtschaft aufgestiegen ist und plötzlich neue Menschen, neue Mitarbeiter gesucht werden.
46:14Weißt du, dann sind sie auf deiner Seite, weil ihr Leben sich danach verbessert hat.
46:20Also aus Feinden schaffst du Freunde.
46:23Das ist eine Art zu kämpfen, also Art of War.
46:27Lies zum Sieg, letztendlich.
46:30Sollten die Libertären überhaupt Bücher lesen, außer Hoppe und Rotbart und Mises.
46:36Ja, auch ein bisschen was anderes.
46:38Dirk?
46:39Es gibt so etwas ganz Perverses und man kann damit leben.
46:45Also im Bundesvorstand der PDV gibt es einen Beamten.
46:50Und es gibt auch in der Libertären Szene einige Beamte.
46:56Ist nicht schlimm.
46:58Manchmal kommt man ja erst später zu der Erkenntnis, ja, eigentlich so viel Staat ist gar nicht nötig.
47:06Aber damals habe ich das halt noch nicht gewusst.
47:08Ist verzeihlich.
47:09Also ich glaube mal, wenn ihr im Internet von irgendjemandem hört, dass er libertär ist und der vertritt libertäre Positionen
47:17und dann sagt er, hör mal, du bist ja gar nicht unglaubwürdig, bloß weil du bist ja Beamter, ja, kommt
47:22halt vor.
47:23Und es sind halt auch die Anreizsysteme.
47:26Und das zeigt eben auch, wie gut dieses Anreizsystem für Beamte ist.
47:30Die Pension, die Sicherheit, die private Krankenversicherung, die deutliche Besserstellung im Alter.
47:39Das muss man auch mal ganz deutlich unterstreichen.
47:42Wobei wir haben ja nur 10 Prozent etwa Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst in Deutschland.
47:48Aber dieses Anreizsystem führt eben auch dazu, dass sehr viele, auch gerade junge Leute,
47:59sagen, ja, ich möchte lieber einen Posten beim Staat aus den genannten Gründen.
48:08Und dann fehlen, das sind dann vielleicht auch die Fachkräfte, die uns auf dem Arbeitsmarkt wirklich fehlen.
48:14Irakli.
48:15Ja, ich wollte nur, was wollte ich denn sagen?
48:19Worüber hast du denn geredet?
48:21Auch wenn ich das jetzt noch wüsste.
48:26Von Anreizsystemen habe ich gesprochen.
48:28Ach so, ja, genau.
48:29Beamten.
48:30Weißt du, in der Sowjetunion waren alle, alle Beamten.
48:36Alle Menschen wurden vom Staat bezahlt, weil wenn du nicht vom Staat bezahlt wurdest,
48:42warst du böse Kapitalist, Klassenfeind und wurdest dann an die Wand gestellt.
48:46Aber es heißt nicht, dass da alle schlecht waren, alle unglaubwürdig waren.
48:54Es ist hier auch so, wenn du als Polizist arbeiten willst, dann hast du keine andere Wahl, als zum Staat
49:01zu gehen.
49:01Es gibt keine private Polizei.
49:03Es gibt keine private Armee.
49:05Selbst die Ärzte sind fast alle.
49:08Es gibt keine private Armee in Deutschland.
49:11In Amerika vielleicht, aber nicht in Deutschland.
49:13Also es gibt die Ärzte, die meisten Ärzte werden von der Krankenkasse bezahlt.
49:20Also im Grunde sind sie auch Beamten, obwohl sie das sich wahrscheinlich selbst nicht sehen.
49:25Das ist die erste Ableitung, wenn man so will.
49:28Ja, also ich habe Anfang der 90er Jahre, als ich in Süditalien, in Kalabrien gelebt habe,
49:35da hat mich, ich weiß, ich kann auch nur ein Gerücht gewesen sein,
49:39da hat wohl die italienische Regierung viele Arbeitslose verbeamtet.
49:45Das sah statistisch schön aus und das Geld war dasselbe, was man ausgegeben hat.
49:51In Deutschland ist doch das Gleiche passiert.
49:55Also all die Beamten, die wir jetzt haben, die sind im Grunde Arbeitslosen.
50:00Hätten sie auf dem freien Markt was gefunden, würden sie doch nicht zum Staat gehen.
50:07Ja und nein.
50:08Es gibt ja, also mein Vater war zum Beispiel Beamter und so ein hochfähiger Mann.
50:13Und ich weiß noch, der wurde damals von seinen Alltagsgenossen ausgelacht, dass er zum Staat geht.
50:18Das galt als uncool.
50:19Aber mein Vater hat es irgendwie mit der Sicherheit gehabt.
50:22Und naja, aber es gibt durchaus fähige Beamte und auch ehrliche Beamte,
50:25aber sie scheinen irgendwie, zumindest laut meiner, wie soll ich das sagen,
50:30anekdotischen Evidenz ein wenig auszusterben.
50:33Gerade wurden wir noch auf YouTube mit dem Vorschlag behelligt,
50:38man könnte doch die ganzen Beamten im Rahmen eines Öko-Projektes auf eine einsame Insel verschiffen.
50:46Ja, gut.
50:47Also bei mir kommt da so der Gedanke, ich kann es mich nicht mehr so genau erinnern,
50:53aber es gibt eine Szene in der Romanenreihe Per Anhalter durch die Galaxis,
50:59wo also auch eine Gruppe von Menschen, unter anderem ein Unternehmenspirater,
51:04ein Marketing-Spezialist und jemand, der etwa irgendwas mit Medien tut,
51:10die landen auf der neuen Erde und sollen jetzt die Väter der neuen Menschheit werden,
51:15nachdem die alte Erde zerstört worden ist.
51:19Und der Leser denkt so, ja, von diesen Menschen möchte ich nicht abstammen.
51:25Also ich könnte immerhin gut putzen.
51:27Was mich zum Thema bringt, ich muss morgen wieder ganz früh raus,
51:32nicht um zu putzen, sondern um zwei etwas jüngere Menschen als mich
51:36auf dem Weg in die Schule zu begleiten, zum Beispiel.
51:40So.
51:42So, und deswegen möchtest du jetzt das letzte Wort haben?
51:48Nein, nein, das letzte Wort habe ich nur im Geiste.
51:53Natürlich habe ich es da auch, aber ich überlasse es gerne dir.
51:57Ich habe da jetzt gar nichts vorbereitet, aber mir war es wichtig,
52:02mal rauszustellen, wie verschont eigentlich eine gewisse Gruppe,
52:09nennen wir sie Klasse, in unserer Gesellschaft bleibt,
52:12von all den wirtschaftlichen Unbillen, wie sehr sie eigentlich gehetztelt wird,
52:18wie sehr sie sich selber vermehrt und in sich bestätigt.
52:25Und im Grunde dieses ganze System ziemlich fest in der Hand hat.
52:32Also das ins Bewusstsein zu rücken, war mir heute Abend mal ein Anliegen.
52:36Und ich hoffe, die Message ist angekommen.
52:39Jawohl. So, dann verabschieden wir uns.
52:42Vielen Dank für die Moderation.
52:45Sehr gerne.
52:46Und herzlichen Glückwunsch, nicht zum neuen Hintergrundbild,
52:49sondern zur neuen Wohnung.
52:52Mögest du dich dort wohlfühlen.
52:54Danke dir.
52:55Vielen Dank fürs Kommen, vielen Dank für deine Zeit und bis nächste Woche.
52:59Tschüss.
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