00:0016.000 französische Polizisten sind im Einsatz, um die Sicherheit bei dem G7-Gipfel in Frankreich zu gewährleisten.
00:12Europas Staats- und Regierungschefs begrüßen den Deal zwischen den USA und Iran.
00:21In der Schweiz hat eine Mehrheit die sogenannte 10-Millionen-Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung abgelehnt.
00:31In Rumänien hat der Präsident den liberalen Adrian Vestia zum neuen Ministerpräsidenten ernannt.
00:42Nicht weniger als 16.000 französische Polizisten sind mobilisiert worden, um die Sicherheit des G7-Gipfels zu gewährleisten.
00:50Der Gipfel findet in einem Klima großer Spannungen statt, nachdem es am Sonntag in Genf zu Zusammenstößen zwischen Anti-G7
00:57-Demonstranten und der Polizei gekommen war.
01:00Im Mittelpunkt der groß angelegten Sicherheitsoperation stehen Entminungsteams, die während des Gipfels mit hunderten Fahrzeugen vor Ort sind.
01:26Alle Fahrzeuge, die auf das Gipfelgelände einfahren, werden mit einem hochmodernen Gerät überprüft.
01:52Dann sind die Sprengstoffspürhunde an der Reihe, um das Innere des Fahrzeuges zu überprüfen, gefolgt von Spezialisten der Armee.
02:00Ein komplexer Vorgang, der jedoch nur wenige Minuten dauert.
02:17Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen wurden von den Olympischen Spielen 2024 in Paris inspiriert.
02:50Die Staats- und Regierungschefs der anderen G7-Länder werden
02:54an diesem Montag von Emmanuel Macron in Evian empfangen.
02:57Mehrere Gastländer, darunter Brasilien und Indien, werden ebenfalls vertreten sein.
03:05Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben das zwischen den USA und Iran erzielte Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges begrüßt.
03:14Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, erklärte, er freue sich auf ein Ende dieses kostspieligen Krieges.
03:22Die oberste EU-Diplomatin ist derselben Meinung.
03:25Taya Kallas sprach auch von einem ersten Schritt.
03:56Der britische Premierminister, der britische Premierminister,
03:58Kirsta Kirstama nannte die Ankündigung eine Chance, die es zu ergreifen gelte.
04:03This is a hugely significant moment.
04:08We have long call for de-escalation.
04:11And it is vital that all parties see this opportunity to secure stability in the region
04:18and restore freedom of navigation in the strait of Hormuz.
04:24Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien wollen dazu beitragen,
04:29die freie und uneingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormuz zu gewährleisten.
04:34Kirstama, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni
04:41sprachen von einer rein defensiven und unabhängigen Mission,
04:46die darauf abzielt, den Handelsverkehr zu sichern und Minenräumungen durchzuführen.
05:11The Republic of Iran is now complete.
05:14Congratulations to all.
05:16I hereby fully authorise the tour-free opening of the Strait of Hormuz.
05:21Ships of the world, start your engines.
05:24Let the oil flow.
05:25Now, Tehran has since responded.
05:28They've confirmed that the text of the Memorandum of Understanding,
05:32that's what it is still for now, an MOU,
05:35they've said that it will be agreed upon and signed in Switzerland on Friday.
05:41And that, of course, leaves the door open for 60 days of negotiations.
05:45They've said that is pending the verification of U.S. commitments
05:49and the removal and lifting of that U.S. blockade in the Strait of Hormuz.
05:54Now, Pakistan and Qatar were heavily involved in these negotiations
06:00and it's hoped that this does leave a lasting framework for peace right across the Middle East.
06:06Jane Witherspoon, Euronews in Dubai.
06:11Die Schweizer Wählerinnen und Wähler haben die sogenannte 10-Millionen-Initiative mehrheitlich abgelehnt.
06:18Doch die Zustimmung für die Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz
06:22geht über die Wählerbasis der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei SVP hinaus,
06:28die die Initiative eingebracht hatte.
06:31Trotz der Niederlage sprach der Chef der SVP, Marcel Dettling,
06:35von einer Ohrfeige für die abgehobenen Politiker in Bundesbern.
06:39Vor allem in den Städten und in den EU-freundlicheren Westschweizer Kantonen
06:44wurde die Begrenzung der Zuwanderung abgelehnt.
06:48Die Initiative Nein zu einer Schweiz mit 10 Millionen
06:51wollte auch die Freizügigkeit von EU-Bürgerinnen und Bürgern einschränken.
06:56In der Schweiz leben derzeit 9,1 Millionen Menschen,
07:00hinter denen aus Italien sind Deutsche die zweitgrößte Gruppe der Wohnbevölkerung aus dem Ausland.
07:06Der Schweizer Arbeitgeberverband zeigte sich erleichtert und erklärte aber,
07:11wie die meisten politischen Parteien,
07:13es gelte die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und Reformen einzuleiten.
07:19In einem weiteren Referendum stimmte eine knappe Mehrheit für ein neues Zivildienstgesetz,
07:25das der Schweizer Armee den Vorrang einräumte.
07:32Tausende haben in Tirana den 14. Tag in Folge gegen ein Luxustourismusvorhaben demonstriert,
07:38das in einem Naturschutzgebiet an der Adria geplant ist.
07:44Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump,
07:47ist an dem 4,6 Milliarden Immobilienprojekt beteiligt.
07:51Gebaut werden soll das Resort auf einer verlassenen Insel und an der angrenzenden Küste.
07:58Auch in einem Naturschutzgebiet, in dem Zugvögel wie Rosa Flamingos ihre Rastplätze haben.
08:05Die Regierung behauptet, die Investition werde den Weg Albaniens in die Europäische Union erleichtern.
08:12Ministerpräsident Edi Rama verteidigt das Projekt vehement.
08:19Doch Brüssel hat bereits angemahnt, das Land müsse vor dem EU-Beitritt die EU-Umweltauflagen erfüllen.
08:29Bedenken angemeldet haben inzwischen auch Angehörige der griechischen Minderheit in Albanien.
08:34Sie sagen, dass betroffene Grundstücke enteignet wurden
08:38und dass die Gerichtsverfahren dazu noch nicht abgeschlossen seien.
08:49Rumäniens Präsident Niko Shurdan hat an diesem Sonntag den liberalen Adrian Vestia zum neuen Ministerpräsidenten ernannt.
08:57Damit soll die politische Krise beendet werden.
09:00Der vorherige Kandidat des Präsidenten, Eugen Tomac, hatte seine Kandidatur zurückgezogen,
09:06nachdem er im Parlament nicht genügend politische Unterstützung erhalten hatte.
09:23Im Mai hatte ein Misstrauensantrag die Regierung zu Fall gebracht,
09:27nachdem die sozialdemokratische Partei die Koalition verlassen hatte.
09:31Die neue Regierung steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen.
09:36Denn Rumänien kämpft gegen Rezession, galoppierende Inflation
09:40und eines der höchsten Haushaltsdefizite in der Europäischen Union.
09:48Delegierte der neuen russischen Oppositionspartei Friedliches Russland
09:52haben sich auf dem Parteitag in Berlin versammelt,
09:55wo sie den russischen Oppositionellen Ilya Jaschin zu ihrem Parteichef wählten.
09:59Viele setzen große Hoffnungen in ihn.
10:11Doch kann Jaschins Oppositionspartei aus dem Exil
10:15auf die inpolitische Situation in Russland einwirken?
10:36Gerade erst wurde Jaschin zum neuen Parteichef gewählt und es kriselt bereits,
10:41denn innerhalb der Partei gibt es Differenzen.
11:09Die russische Opposition galt lange Zeit als gespalten.
11:13Das soll sich jetzt mit der neuen Partei des russischen Oppositionellen Ilya Jaschin ändern.
11:18Auf dem Parteitag in Berlin wurde hitzig debattiert.
11:21Doch die Partei des Friedens muss sich jetzt vereinen
11:24für ein friedliches Russland ohne einen Krieg in der Ukraine.
11:28Diana Wesnyk aus Berlin für Euro News.
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