Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Stunden
Nachrichten des Tages | 9. Juni 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 9. Juni 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/06/09/nachrichten-des-tages-9-juni-2026-morgenausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Die Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich und Deutschland unterstützen das Angebot des ukrainischen Präsidenten Sedensky zu direkten Gesprächen mit Russland.
00:11Elf europäische Staaten drängen auf strengere Visa-Auflagen für russische Touristen.
00:20Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran sind am frühen Montag weiter eskaliert,
00:25als Israel nach nächtlichen Raketenangriffen aus Teheran Luftangriffe auf Ziele im zentralen und westlichen Iran flog.
00:32Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens waren in drei Städten, darunter auch in der Hauptstadt Teheran, Explosionen zu hören.
00:40Zuvor hatte Israel erklärt, seine Luftabwehr habe iranische Raketen abgefangen.
00:44Teheran hatte gedroht, Israel als Reaktion auf israelische Angriffe auf Beirut anzugreifen.
00:50Israel wirft Teheran vor, mit seinem Angriff einen schwerwiegenden Fehler begangen zu haben.
00:55Nach Angaben des israelischen Militärs handelte es sich um elf Raketen, die alle abgefangen wurden, ohne dass es zu Opfern
01:01kam.
01:02Im Laufe des Vormittags warnte das israelische Militär die Bevölkerung, dass eine weitere Welle iranischer Raketen auf das Land ziele.
01:10Teheran besteht darauf, dass jedes Abkommen zur dauerhaften Beendigung des Krieges auch den parallelen Konflikt im Libanon beenden müsse,
01:16wo Israel eine Offensive gegen die vom Iran unterstützte Hezbollah führt.
01:21Seit Tagen waren die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA über den brüchigen Waffenstillstand
01:26durch die Kämpfe zwischen Israel und der Hezbollah ins Stocken geraten.
01:30Israel besetzt nun den Südlibanon und ist in Gebiete des Landes vorgedrungen,
01:34die es seit mehr als 20 Jahren nicht mehr unter seiner Kontrolle hatte,
01:37was Spekulationen auslöst, dass es seine Offensive weiter ausweiten könnte.
01:45Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich
01:50unterstützten den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky in seiner Forderung
01:53nach direkten Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine.
01:58Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor,
02:00die nach Gesprächen am Sonntagabend in London veröffentlicht wurde.
02:05Zelensky traf sich mit dem britischen Premierminister Kier Stama,
02:08dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz
02:12in der Downing Street zu Gesprächen, während sich der Krieg Russlands bereits in sein fünftes Jahr zieht.
02:18Die Staats- und Regierungschefs unterstützen demnach den Vorschlag für einen direkten Dialog
02:23zwischen der Ukraine und Russland unter aktiver Beteiligung der USA und Europas.
02:28Den Staats- und Regierungschefs zufolge sollte die derzeitige Kontaktlinie
02:32der Ausgangspunkt für Verhandlungen sein und internationale Grenzen
02:36dürften nicht mit Gewalt verändert werden.
02:38Zelensky hatte in einem offenen Brief ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin vorgeschlagen.
02:44Putin schloss diesen Schritt bisher aus und erklärte,
02:46er sehe keinen Sinn in einem Treffen mit Zelensky,
02:49solange kein mögliches Friedensabkommen vereinbart worden sei.
02:52Das Vereinigte Königreich, Frankreich und Deutschland, die sogenannte E3-Gruppe,
02:56sind seit Beginn des Krieges große Unterstützer der Ukraine.
03:04Kurz vor Beginn der Sommerferien drängt eine Gruppe europäischer Staaten
03:08auf strengere Visa-Regeln für russische Touristen.
03:11Die Initiative wird von Schweden angeführt.
03:13Unterstützt wird sie von Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen,
03:18den Niederlanden und Polen, sowie den Nicht-EU-Staaten Island und Norwegen.
03:36Alle elf Staaten unterzeichneten einen gemeinsamen Brief.
03:39Darin kritisieren sie, dass die EU-Leitlinien für die Bearbeitung von Visa-Anträgen
03:43russischer Staatsbürger unterschiedlich umgesetzt würden.
03:46Nach Ansicht der Unterzeichner schwächt das die Position der EU gegenüber Russland
03:50und sende widersprüchliche Signale über die Entschlossenheit der Staatengemeinschaft.
03:54Zugleich waren die Länder, dass uneinheitliche Visumsverfahren für russische Touristen
03:57ein Sicherheitsrisiko für den gesamten Schengen-Raum darstellen könnten.
04:03Die elf Staaten fordern die EU-Kommission und die Mitgliedsländer deshalb auf,
04:07strengere und verbindliche Visa-Regeln einzuführen,
04:10sowie die Einhaltung bestehender Vorgaben konsequenter zu überwachen.
04:17Sechs Menschen sind bei einer Messerstecherei in der Penn Station in New York teils schwer verletzt worden.
04:23Das teilte der Bürgermeister der Metropole, Soran Mamdani, mit.
04:27Ein Verdächtiger wurde in dem Bahnhof festgenommen.
04:30Die Penn Station ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt,
04:34den täglich hunderttausende Pendler und Reisende benutzen.
04:39Ganz in der Nähe, im Madison Square Garden, finden aktuell die Finals der US-Basketball-Liga NBA statt.
04:47Eigentlich wollte US-Präsident Trump dort ein Spiel besuchen.
04:51In der Nähe von New York findet auch das Finale der anstehenden Fußball-WM statt.
04:56Die Gouverneurin des US-Bundesstaates New York, Casey Hocul, sprach von einem Akt entsetzlicher Gewalt.
05:07Die Europäische Union hat zusätzliche 5 Millionen Euro bereitgestellt,
05:12um die Eindämmung des jüngsten Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen.
05:19Die Ebola-Epidemie breitet sich in Zentralafrika weiter aus.
05:23Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden fast 500 Fälle bestätigt.
05:29Während ihres Besuchs in der Region erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement Haja Labib
05:35das Engagement der Europäischen Union.
05:58Mit den neuen Mitteln werden die Testkapazitäten in den Gebieten gestärkt,
06:02in denen sich das Virus ausbreitet, damit die Gesundheitsbehörden Infizierte schneller isolieren können.
06:09In der Demokratischen Republik Kongo sind zuletzt mindestens 82 Menschen an Ebola verstorben.
06:16Einige Experten meinen, die Epidemie könnte sich zu einer der größten entwickeln, wenn nicht genug getan werde.
06:23Kommissarin Labib sagte, dass bereits bei ihrem Besuch vor Ort Anfang des Jahres Warnzeichen erkennbar waren.
06:36Klein, unauffällig und ohne Rauch.
06:38Nikotinbeutel werden in Portugal immer beliebter, obwohl es lange Zeit keine klaren Regeln für ihren Verkauf gab.
06:44Die Beutel werden zwischen Lippe und Zahnfleisch platziert und geben dort Nikotin ab, ohne dass Tabak verbrannt wird.
06:50Monatelang wurden sie in Tabakläden und Kiosken in einer rechtlichen Grauzone verkauft.
06:56Erst nachdem die Produkte in Portugal der Verbrauchsteuer für Tabak- und Nikotinprodukte unterstellt wurden,
07:01begann Tabakiera in diesem Jahr offiziell mit dem Vertrieb.
07:04Das Unternehmen sieht in den Beutel eine weniger schädliche Alternative zur klassischen Zigarette.
07:09Das Unternehmen hat sich in der Verbrauchsteuer für Tabak- und Nikotin geprägt.
07:44Mit aromen wie Minze, roten Beeren oder Mango sorgen die Produkte bei Gesundheitsexperten für wachsende Bedenken.
07:50Sie warnen, dass Nicotinbeutel dadurch besonders attraktiv für Jugendliche und Nichtraucher werden können.
08:14Jeder einzelne Beute kann so viel Nicotin enthalten wie mehrere herkömmliche Zigaretten.
08:19Auch ohne Tabak bleibt das Suchtpotenzial hoch, ebenso wie die gesundheitlichen Risiken.
08:43Die portugiesische Regierung arbeitet inzwischen an neuen Vorschriften.
08:48Geplant sind Werbebeschränkungen, strengere Regeln für den Verkauf sowie mögliche Verbote von Aromen und auffälligen Verpackungen.
08:54Ziel ist es, den schnell wachsenden Markt stärker zu regulieren.
09:01Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Szene aus einem Westernfilm mit Cowboys,
09:05ist in Wirklichkeit das traditionelle Landleben der italienischen Maremma in der Region Latium rund um Rom.
09:13Jedes Jahr im Mai organisiert der Buteri-Verein von Canale Monterrano ein Fest,
09:19das an den Beginn der Transhumanz erinnert, als die Buteri in einem Wettbewerb gegeneinander antraten.
09:28Noch heute leben die Kälber der Maremma auf kargen Weiden und noch immer gibt es Buteri.
09:35Il Butero era la persona che doveva non solo accudire il bestiame,
09:42ma doveva anche preoccuparsi di fare i rimessaggi, fare lo sbessamento dei vitelli.
09:49Il suo modo di lavorare non era solo, era con il cavallo.
09:57Rinaldo Camiletti erinnert sich gern an die Zeit der traditionellen Buteri.
10:25Die moderne Technik hat der neuen Generation auch positive Veränderungen gebracht.
10:31Ci sono stati diversi cambiamenti che agevolano un po' anche il lavoro del Butero.
10:35Anche il controllo, per esempio, con una macchina è più veloce piuttosto che a cavallo, è più comodo.
10:42La gestione, se vogliamo, della banca dati a livello proprio anagrafico per capire chi c'è in azienda,
10:47quanti ne mancano, quanti ne sono nati.
10:49Una visione un po' più d'insieme, forse, rispetto a quella che era in passato,
10:53quando il Butero conosceva più da vicino l'animale,
10:57invece oggi forse lo conosce poco più da lontano,
11:00ma ha una visione di insieme più generale.
11:02Marta e il Bruder Alessandro sono Buteri aus Familientradition,
11:07fest verwurzelt in la regione.
11:11La parte del Butero è proprio questa, essere il supervisore del proprio lavoro, di se stesso.
11:18E per questo è una cosa che ti rende anche molto orgoglioso,
11:21perché non sei responsabile solamente di te,
11:24sei responsabile di tutto ciò che ti circonda, della tua azienda, delle tue vacche,
11:29di ciò che ti hanno lasciato e deve essere una cosa che ti rende fiero.
11:36Grazie a tutti.
Kommentare

Empfohlen