00:00.
00:54In the middle of the year 1936
00:56the Olympics were also for the Deutsche Reichsbahn.
01:01The Olympic Games in Garmisch-Partenkirchen
01:04were given high tasks to the transports.
01:08The transports of Olympiagäste
01:11to Garmisch-Partenkirchen
01:13was made with 544 special routes.
01:20For the main battles in Berlin
01:22were very large.
01:25So the over 4,5 m hohe Olympiaglok
01:29was in January
01:30from Bochum
01:31to the Reichs-Sport-Partenkirchen
01:33in Berlin.
01:37The driving-Partenkirchen
01:38was made by the driving-Partenkirchen
01:40the German Reichsbahn
01:41good services.
01:45The other way
01:46was to be missed.
01:49The other way
01:50was to be overcome.
01:53made it.
01:54Because not all bridges were so high, that you couldn't get them any further through.
02:02From all countries of the world came they came through.
02:05The participants at the camps and the millions and millions of viewers.
02:12Almost every day this image is repeated.
02:15A group of foreign Olympian participants in Berlin is in.
02:20Here are the Americans, who are on the famous Leerterbahnhof,
02:25and then as guests of the Wehrmacht,
02:28to the Olympian Dorf.
02:31The greatest performance was during the time of the camps.
02:38The Reichsbahn had about 1.956 Sonder-Zug-Fahrten
02:44for the An- and Ab-Transport of the guests of the Reichs-Hauptstadt.
02:50The Berliner S-Bahn supported in this time 28,4 million people.
02:55Davon fast viereinhalb Millionen von und zu den Kampfspielen.
03:03Der Bahnhof Reichs-Sportfeld erlebte ungeheure Rekordziffern.
03:09Bis zu 267.000 Fahrgäste wurden an einem einzigen Tage auf diesem Bahnhof gezählt.
03:1780 S-Bahn-Züge pro Stunde rollten hin und her zwischen der Stadt und dem Kampfgelände.
03:28Für die Kraft-durch-Freude-Fahrer wurde zur gleichen Zeit ein besonderer Bahnhof angelegt,
03:34von dem aus die Fahrteilnehmer bequem zu der glanzvollen Ausstellung Deutschland
03:38und zu den Olympischen Kampfstätten gelangen konnten.
03:43Allein 89 Kraft-durch-Freude-Züge waren in den Dienst dieser vielen Volksgenossen gestellt.
03:50Doch noch in anderer Weise sorgte die Deutsche Reichsbahn für diese Ausstellung.
03:54So hatte sie es übernommen, drei Lokomotiven zum Ausstellungsgelände zu befördern,
04:00die die Entwicklung der Eisenbahn in den letzten 100 Jahren zeigen sollte.
04:04Diese Maschine hier ist eine naturgetreue Nachbildung der ersten Lokomotive in Deutschland,
04:10die im Jahre 1835 von Nürnberg nach Fürth verkehrte.
04:17Hier sehen wir die erste deutsche Schnellzug-Lokomotive, die Pfalz,
04:22die bereits im Jahre 1853 in Dienst gestellt wurde.
04:27Und als wuchtiger Zeuge der Gegenwart eine moderne Schnellzug-Lokomotive,
04:32wie wir sie heute vor den meisten D-Zügen finden.
04:36Mit den schweren Spezialstraßenfahrzeugen der Deutschen Reichsbahn
04:40wurde auch dieser Koloss vom Bahnhof Heerstraße bis zum Ausstellungsgelände befördert.
04:53Das größte Bauunternehmen seit Bestehen der Reichsbahn ist die Berliner Nord-Süd-S-Bahn.
04:59Der erste Abschnitt wurde 1936 in Betrieb gestellt.
05:04Was diese Bahn für die Reichs-Hauptstadt bedeutet, sollen uns nun die folgenden Bilder zeigen.
05:11Dies ist die Berliner Innenstadt mit ihren Kaufhäusern, Bürogebäuden, Geschäftspalästen
05:18und den zahllosen Arbeitsstätten, in denen sich das Berufsleben der meisten Berliner abspielt.
05:25Die grauen Flächen bezeichnen den äußeren Wohngürtel und die nördlichen Vororte.
05:31Bis zu 30 Kilometer liegen diese Vororte von der Innenstadt entfernt.
05:36Durch die Vorortlinien der Reichsbahn werden sie fest mit der Stadt verbunden.
05:44Schnelle elektrische Züge bewältigen in Abständen von fünf bis zehn Minuten den Verkehr.
05:51Bisher endeten die drei wichtigsten nördlichen Linien am Stettiner Bahnhof, am Rande der Innenstadt.
05:58Dort musste man die Bahn verlassen und auf dem Bahnhofsvorplatz stieg man dann in den Omnibus,
06:03die Straßenbahn oder die städtische Untergrundbahn um.
06:16Musste man sich bisher durch das Straßennetz und den Verkehr durchwinden,
06:20so gleiten jetzt die Reichsbahnzüge in einen mächtigen Tunnel, der die ganze Stadt durchqueren wird.
06:33Nur fünf Minuten dauert die Fahrt vom Stettiner Bahnhof bis zum Bahnhof unter den Linden.
06:40Bis zu diesem Punkt wurde die Nord-Süd-S-Bahn im August 1936 eröffnet,
06:45so dass die Bewohner der nördlichen Vororte die gewaltige Verkehrsverbesserung schon jetzt zum großen Teil ausnutzen können.
06:56Fleißige Volksgenossen sind unermüdlich am Berg, so dass auch bald der Anschluss nach Süden durchgeführt sein wird.
07:03Dann werden die riesigen südlichen Vororte durch diesen Tunnel direkt mit dem Norden verbunden sein.
07:13Noch ein anderer wichtiger Bau wurde vollendet.
07:16Am 5. Oktober konnte der Rügendamm dem Verkehr übergeben werden.
07:22Durch diese Großtat der Deutschen Reichsbahn wurde der Verkehr nach den nordischen Ländern nicht nur um eine Stunde verkürzt,
07:29sondern auch wirtschaftlicher gestaltet.
07:33Die zeitraubende Fahrt mit den Trajektschiffen zwischen Rügen und dem Festland fällt künftig fort.
07:39In wenigen Minuten überquert der Schnellzug jetzt die Meeresenge.
07:44In direkter Fahrt geht's nach Sassnitz, wo das Fährschiff nach Trelleborg bereits wartet.
07:56Der Reichsverkehrsminister Dr. Dortmüller und die Vertreter der nordischen Länder wohnten der Einweihung bei.
08:06Aus dem Gebiet der Wohlfahrtspflege der Deutschen Reichsbahn zeigen wir das neue Waisenheim in Lindenberg im Allgäu.
08:16Zu dessen Einweihung der Staatssekretär Kleinmann persönlich erschien.
08:22Es ist das sechste Waisenheim des Reichsbahnwaisenhortes.
08:27Je 153 erholungsbedürftige Reichsbahnwaisen werden hier in sechswöchentlichem Wechsel in liebevoller Fürsorge betreut.
08:38Auch für die Ertüchtigung des Personals leisten die Reichsbahnsportvereine wertvolle Arbeit.
08:44Durch sie wurde im Jahre 1936 bei Oberschöneweide ein großer moderner Schießplatz eröffnet.
08:53Mit 24 Ständen und drei Pistolenständen.
08:58Hier werden sportliche Wettkämpfe ausgetragen.
09:01Darüber hinaus steht der Platz auch den Formationen BSA, SS und der HJ zur Verfügung.
09:07Das Reichsbahnsegelflugzeuglager in Durkunzendorf erhielt als Geschenk der Arbeitsgemeinschaft der Reichsbahnsportvereine ein Segelflugzeug vom Typ Rhön Sperber.
09:19Das Flugzeug wurde auf den Namen des Staatssekretärs Kleinmann getauft, der an der Feier persönlich teilnahm.
09:28Etwa 400 Handwerkslehrlinge der Deutschen Reichsbahn werden in diesem Reichsbahneigenen Fliegerlager jährlich im Segelfliegen ausgebildet.
09:36Sie alle gehören der Flieger HJ an.
09:44Nun ein Blick in die Sorgen der leitenden Verwaltung.
09:47Ständig wird die Wirtschaftlichkeit Triebes untersucht.
09:50Das Verhältnis der Betriebsausgaben zu den Betriebseinnahmen ist günstiger geworden.
09:55Die bessere Wirtschaftslage unseres Volkes hat so viel Verkehr gebracht, dass die Bahnanlagen vorteilhaft ausgenutzt werden können.
10:04Diese Waage soll das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben darstellen.
10:10Noch im Jahre 1933 hängt die Schale mit den Ausgaben tief herunter.
10:15Denn auf 100 Reichsmark Einnahmen kommen 104 Mark 50 Ausgaben.
10:20Aber schon 1934 halten sich Einnahme und Ausgabe die Waage.
10:26Die Reichsbahn hatte nur noch 99 Mark 28 Unkosten auf 100 Mark Einnahmen.
10:33Der Betrieb wird immer wirtschaftlicher.
10:36Und wir sehen schon, dass im Jahre 1935 nur noch 95,75 Reichsmark Ausgabe auf 100 Reichsmark Einnahmen entfallen.
10:45Im Jahre 1936 wird das Verhältnis der Ausgaben zu den Einnahmen noch günstiger.
10:5088,5 zu 100.
10:54Und dieses Zahlenverhältnis nennen die Eisenbahnfachleute die Betriebszahl.
11:00Diese Betriebszahl gibt freilich nur Auskunft über Überschuss und Fehlbetrag in dem alltäglichen Betriebsdienst.
11:07Zu den Betriebsausgaben treten der Zinsendienst und der Schuldendienst sowie die übrigen Ausgaben der Zentralverwaltung hinzu.
11:16Trotzdem sind noch viele Schäden auf der Systemzeit zu heilen.
11:20Außerdem gibt es noch hohe Ausgaben für Neuanlagen, die gerade beim Wachsen des Verkehrs sehr dringend sind, sowie den Kapitaldienst,
11:27die herausgewirtschaftet werden müssen.
11:31Immer neue Fortschritte werden im Eisenbahnwesen gemacht.
11:35Zunächst zeigen wir Züge mit zwei Stockwerken, die die Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft bei Beginn des Sommers 1936 in Betrieb gesetzt
11:44hat.
11:45Dadurch ist es möglich geworden, eine große Anzahl Fahrgäste in einem kurzen und leichten Zug bequem unterzubringen.
11:54Mit 120 Kilometer Geschwindigkeit befördern die verhältnismäßig kleinen Lokomotiven die Züge zwischen Hamburg, Lübeck und Travemünde.
12:04Und das Erstaunliche ist, bei der Rückfahrt schiebt die Lokomotive den Zug mit voller Geschwindigkeit.
12:11Die Spitze des Zuges und die Lokomotive stehen hierbei durch Fernsteuerung miteinander in Verbindung.
12:24Bei der Gesellschaft Reichsautobahnen, die eine Tochtergesellschaft der Deutschen Reichsbahn ist, konnte im Jahre 1936 bereits der tausendste Kilometer im
12:35Beisein des Führers den Verkehr übergeben werden.
12:39Die Feier fand auf der Strecke Breslau-Kraibau statt.
12:51Die Reichsautobahnstrecke Halle-Bayreuth muss bei Hirschberg im Thüringer Wald die tiefe Schlucht des Saaletales überqueren.
12:58Hier wurde eine gewaltige Brücke errichtet.
13:02In alt überlieferter Werksteintechnik wurde sie aus dem Material hergestellt, das die Steinbrüche der Umgebung lieferten.
13:14Ein gewaltiger Reichsbahnbau, dessen Fassade mit äußerer Klinkerverblendung und Sandsteingliederungen versehen wurde, ist das Bahnhofsgebäude in Düsseldorf, das nach mehrjähriger
13:25Bauzeit am 4. November 1936 seiner Bestimmung übergeben worden ist.
13:31Die architektonische Leitung dieses Bauwerkes lag in Händen der Reichsbahndirektion Wuppertal.
13:53Erhöhte Sicherheit, erhöhte Schnelligkeit, das sind die beiden Ziele, die von der Deutschen Reichsbahn in stetem Bemühen angestrebt werden.
14:03Das Jahr 1936 brachte neuartige Fahrzeugkonstruktionen.
14:09Die schnellste Lokomotive der Welt, die neu konstruierte Type 05, wurde in den fahrplanmäßigen Verkehr zwischen Berlin und Hamburg eingestellt.
14:19Bei einer Probefahrt erreichte diese Lokomotive eine Geschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern.
14:30Ferner wurde ein neuartiger Schnellzug gebaut, bestehend aus Dampflokomotive und vier Wagen, der durchgehend von der Lokomotivspitze bis zum Zugende
14:42in Stromlinienform gehalten ist.
14:44Der sogenannte Henschel-Wegmann-Zug.
14:49Eine einheitliche Bemalung überzieht Lokomotive und Wagen.
14:54Die für diesen Zweck konstruierte Lokomotive der Bauweise 61 erreichte bei einer Versuchsfahrt mit voller Last eine Stundengeschwindigkeit von 185
15:05Kilometern.
15:06In rund eineinhalb Stunden verbindet der Henschel-Wegmann-Zug fahrplanmäßig die beiden Städte Berlin und Dresden.
15:15Auch die Schnelltriebwagen wurden weiterentwickelt.
15:19Bei einer Probefahrt wurden Höchstgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern erreicht.
15:26Mit dem Sommerfahrplan 1936 wurden so viel Schnellverbindungen eingeführt, dass sie bereits ein zusammenhängendes Netz über ganz Deutschland bilden.
15:38Nachdem gläserne Züge mit elektrischer Oberleitung auf den Alpenstrecken sich bewährt hatten, wurde ein neuartiger, mit Motor angetriebener gläserner Zug
15:47von Koblenz aus am Ufer des Rheins und der Mosel in Betrieb genommen.
15:51Das Verdeck dieses Zuges lässt sich gänzlich zurückrollen.
16:00weg dem ersten Tag premiere.
16:25Medical
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