00:01Nach monatelangem politischen Ringen EU-Migrationspakt ist in Kraft getreten.
00:10Die Einwanderungs- und Asylreform der Europäischen Union ist nach monatelangem politischen Ringen in Kraft getreten.
00:18Die neuen Regeln sollen die Autonomie der Mitgliedstaaten und ihre Kompetenzen gegen irreguläre Migration stärken.
00:25Zuvor hatten sich mehrere EU-Länder gegen die bisherige Praxis gestellt und sie als ineffektiv bezeichnet.
00:33Die Kontrollen an den EU-Außengrenzen werden nun deutlich verstärkt.
00:37Die Mitgliedstaaten können Identitäts- und Sicherheitsprüfungen von bis zu sieben Tagen durchführen und biometrische Daten in einer Datenbank speichern.
00:46Anhand dieses Screenings wird entschieden, wer in sein Herkunfts- oder ein Transitland zurückkehren muss und wer von einem beschleunigten
00:54Asylverfahren profitiert.
00:57Ein Solidaritätsmechanismus soll jene Länder entlasten, die den Großteil der Migranten aufnehmen, wie Griechenland, Italien und Malta.
01:05Andere Länder müssen nun im Rahmen dieses neuen Umverteilungssystems mindestens 30.000 Asylsuchende pro Jahr aufnehmen.
01:12Alternativ können sie das Asylverfahren gegen die Zahlung von 20.000 Euro pro Migrant in einem anderen Land durchführen lassen.
01:23Menschenrechtsorganisationen kritisieren zahlreiche Elemente des neuen Systems.
01:27Die meisten Migranten würden de facto länger festgehalten als zuvor.
01:31Humanitäre Belange treten in den Hintergrund.
01:41Europa müsse widerstandsfähiger werden, das sagte der Vorsitzende der Euro-Gruppe und griechische Finanzminister Kiriakos Pirekakis
01:50gegenüber Euronews im Vorfeld eines Treffens der Finanz- und Wirtschaftsminister der Eurozone in Luxemburg.
02:15In Frankfurt dürfte die Europäische Zentralbank ihre Zinssätze um 25 Punkte auf 2,25 Prozent erhöhen.
02:24Die EU sieht sich durch die Folgen des Krieges im Nahen Osten mit höheren Energiepreisen konfrontiert, die die Inflation treiben.
02:45Laut Eurostat wird die jährliche Inflation in der Eurozone im Mai 2026 voraussichtlich 3,2 Prozent betragen.
02:54Das Ziel der EZB ist es, die Inflation mittelfristig unter 2 Prozent zu halten.
03:04Europa müsse mehr tun, um hitzebedingte Todesfälle zu vermeiden.
03:08Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO mitgeteilt.
03:13Allein in den vergangenen vier Jahren starben der Organisation zufolge so mehr als 200.000 Menschen.
03:19Extreme Temperaturen führten unmittelbar zu einem Anstieg der hitzebedingten Erkrankungen und der vorzeitigen Todesfälle, die laut WHO vermeidbar wären.
03:31Europa gehört zu den Regionen der Welt, die am stärksten von der globalen Erwärmung betroffen sind.
03:37Die meisten hitzebedingten Todesfälle gibt es laut WHO in Italien, gefolgt von Spanien, Deutschland und von Griechenland.
03:45Der globale Temperaturanstieg, die rasche Verstäterung und die Alterung der Bevölkerung machen offenbar anfälliger für die Auswirkungen von Hitzewellen.
03:57Die WHO unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Prävention.
04:01Sie empfiehlt ein breites Spektrum von Maßnahmen, von der Begrünung der Innenstädte für mehr Schatten,
04:07über die Schaffung von Kühlzentren bis hin zur gesicherten Versorgung älterer Menschen mit Flüssigkeit.
04:17Untertitelung des ZDF, 2020
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