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00:57Führer und Truppen müssen davon
00:59durchdrungen sein, dass Kampfbereitschaft und Waffenerfolg wesentlich vom
01:04verständnisvollen Behandeln der Munition abhängen. Denn die Munition ist der
01:08Träger der Wirkung gegen den Feind.
01:18Wie wird diese Wirkung durch die Artillerie-Munition erzielt?
01:24Dazu sehen wir uns die Vorgänge beim Abschuss einmal näher an.
01:30Hier haben wir einen Schnitt durch das Geschützrohr und den Verschluss.
01:34Zur Darstellung des Vorganges beim Schuss schneiden wir die Kartusche auf.
01:39Das gleiche machen wir mit dem Geschoss.
01:47Durch Auftreffen des Schlagbolzens auf die Zündschraube der Kartusche wird die Pulverladung
01:53zur Entzündung gebracht. Die dabei entstehenden Pulvergase treiben das Geschoss aus dem Rohr
01:58zu seinem Ziel.
02:05Durch die Detonation der Sprengladung wird die beabsichtigte Wirkung erzielt.
02:15Aber das ist wohl etwas schnell gegangen. Deshalb wollen wir uns das Ganze noch einmal ansehen.
02:24Der Schlagbolzen bringt die Kartusche zur Entzündung und der Gasdruck treibt das Geschoss nach vorn.
02:31In unserem Fall wird das Geschoss mit einem Aufschlagzünder eingestellt auf Mitverzögerung
02:37verfeuert. Beim Einschlag hat das Geschoss Zeit in das Mauerwerk einzudringen, bevor der
02:42Zünder es zur Detonation bringt.
02:53Ein Schuss Artillerie Munition besteht aus mehreren Teilen, die richtig und sorgfältig behandelt
02:59werden müssen. Er setzt sich zusammen aus der zum Abschuss dienenden Treibladung, Kartusche
03:05genannt, so dann aus dem Geschoss mit der Spreng- und Zündladung, dem Zünder und schließlich
03:18der Verpackung, dem Geschosskorb und dem Kartuschkasten. Bei dieser Munition werden Geschosse und Kartuschen
03:27getrennt geladen. Diese getrennte Munition hat den Vorzug, dass man die Treibladung ändern
03:33kann. Dadurch wird es möglich, Schussweite und Flugbahn zu ändern und hinter Deckungen
03:40zu schießen.
03:45Beim Verfeuern von getrennter Munition wird erst das Geschoss und dann die Kartusche in das
03:50Geschützrohr eingeführt, der Verschluss geschlossen und das Geschütz abgefeuert. Schnell bewegliche
03:57Ziele sind so nur schwer zu treffen. Bei schnell feuernden Geschützen, zum Beispiel Panzerabwehrkanonen,
04:03Flack- oder Kampfwagenkanonen sind deshalb Geschoss- und Treibladung zur Patrone zusammengesetzt.
04:12Und diese Munition heißt Patronen-Munition.
04:19Zurück zur Hülsenkartusche, die bei getrennter Munition verwendet wird. Sie sehen hier die
04:25Fertigung der Kartusche-Hülse.
04:38Es sind wertvolle Rohstoffe und viele mühevolle Arbeitsgänge notwendig, bis durch Ziehen, Pressen,
04:47Schleifen, Bohren und Drehen aus dem rohen Material die fertige Hülse geworden ist.
04:57Die Kartusche-Hülse ist der Teil, in dem dann später die einzelnen Treibladungen, Teilkartuschen
05:04genannt, eingesetzt werden.
05:07Die Kartusche-Hülse bildet beim Schuss den gasdichten Abschluss des Rohrs nach hinten.
05:13Die Kartusche-Hülse nimmt die Kartuschbeutel auf.
05:18Hier wird das Pulver auf einer genauen Waage sorgfältig abgewogen.
05:32Mit Hilfe eines Trichters wird das Pulver in die Kartuschbeutel eingefüllt.
05:41Und mit einer Nähmaschine werden die Teilladungsbeutel zugenäht.
05:45Die Kartuschbeutel tragen aufgestempelt Teilkartuschnummern, Kennzeichen Pulverart, Geschützart, Pulvergewicht, Pulverbenennung, Lieferungsdaten des Pulvers und Daten für die Anfertigung der Kartusche.
06:11In der gleichen Weise werden die Kartuschvorlagen mit Kaliumchlorid gefüllt.
06:16Sie sollen bei bestimmten Schießaufgaben das Mündungsfeuer so weit dämpfen, dass es durch Lichtmess nicht mehr angeschnitten werden kann.
06:25Die einzelnen Teilkartuschen sind so in die Hülse eingelegt, dass die Teilkartusche eins unten in der Hülse liegt und die
06:33anderen nach oben anschließen.
06:38Die Nummer und die Fertigungsangaben müssen immer von oben zu lesen sein.
06:44Die Gesamtzahl der Teilkartuschen bildet die größte schussfertige Ladung.
06:48Oben ist die Hülsenkartusche mit einem Pappdeckel, dem Kartuschdeckel, verschlossen.
06:53Er schützt das Pulver vor Feuchtigkeitseinflüssen.
06:58Auf dem Kartuschdeckel ist der Inhaltszettel aufgeklebt.
07:02Er enthält dieselben Angaben wie die Teilladung in der Kartusche.
07:09In den Boden der Kartuschhülse ist die Zündschraube eingeschraubt.
07:21Sie wird mit dem Schlüssel für Zündschrauben fest angezogen.
07:28Bei mehreren Geschützen gibt es noch Sonderkartuschen, die in besonderen Büchsen mitgeführt werden.
07:36Beim Herrichten der sechsten Ladung für die LE FH 18 werden zum Beispiel die Teilkartuschen 1 bis 5 aus der
07:45Kartuschhülse herausgenommen
07:48und die Sonderkartusche 6 in die entleerte Kartuschhülse eingelegt.
08:07Das alles sind Geschosse für die Artillerie.
08:31Die Geschosse sind nach Rohrweite, Geschützart oder Verwendungszweck benannt.
08:37Zum Beispiel 10 cm Granate 19, Feldhaubitzgranate, Feldhaubitzgranate Nebel.
08:48Nach ihrer Wirkungsweise werden die Geschosse eingeteilt in Sprenggranaten, Betongranaten, Panzergranaten und Nebelgranaten.
09:15Ihre äußere Form erhalten die Geschosse auf der Drehbank, ohne Rücksicht darauf, ob sie aus einem Stück oder mehreren Teilen
09:22bestehen.
09:24Hier wird ein Geschoss, das aus einem Stück besteht, abgedreht.
09:29Bei anderen Granaten wird ein besonderer Geschosskopf auf die Hülse aufgeschraubt.
09:42Bei manchen Geschossen, zum Beispiel bei Betong- und Panzergranaten, wird die Sprengladung vom Boden aus eingesetzt.
09:51Die Granaten werden danach mit dem Geschossboden verschlossen, der mit einem kräftigen und gasdichten Gewinde in die Hülle eingeschraubt wird.
10:12An der äußeren Form aller Geschosse, gleichgültig, ob sie aus einem oder aus mehreren Teilen bestehen, unterscheidet man
10:22Geschossboden, Geschosszapfen, Führungsring, zylindrischer Teil, Zentrierwulst, Geschosskopf und Mundloch.
10:34Hier eine auf den Feind abgefeuerte Sprenggranate.
10:38Sie ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt, deren Zusammenspiel die beabsichtigte Wirkung hervorbringt.
10:44Halten wir das Geschoss einmal an.
10:51In der Schnittzeichnung sehen wir die Sprengladung in der Höhle des Geschosses.
10:57Auf dem Geschosskopf ist der Zünder aufgeschraubt.
11:01Im Geschosskopf sitzt die Mundlochbuchse.
11:06Diese nimmt die Zündladung auf.
11:08Unter der Zündladung sitzt der Rauchentwickler.
11:11Dieser Rauchentwickler verstärkt die Sprengwolke am Ziel, sodass eine bessere Beobachtungsmöglichkeit auf weite Entfernungen erreicht wird.
11:40Der Hauptwert ist bei der Sprenggranate darauf gelegt, eine gute Sprengwirkung und eine große Splitterzahl zu erreichen.
12:07Die Sprenggranate hat gewöhnlich einen Kopfzünder, welcher die Detonation des Sprengstoffes und dadurch die Zerlegung des Geschosses in zahlreiche Splitter
12:16hervorbringt.
12:21Auf der Granate sind aufschabloniert die Sprengstoffzahl, die Zünderaufschraubdaten, die Gewichtsklasse und die Ladedaten.
12:46Um am Ziel, vor allem im Gebirge, im Schnee, eine bessere Beobachtung zu haben, werden Sprenggranaten mit Blitz- oder
12:54Buntrauch-Sprengladung verfeuert.
12:56Diese Geschosse sind mit AL oder Buntrauch auf dem Geschossmantel gekennzeichnet.
13:09Die Beton- und Panzergranaten, die sich in ihrem Aufbau ähneln, weichen in ihrer Konstruktion von der der Sprenggranaten grundsätzlich
13:17ab.
13:19Wir sehen uns die Panzergranate im Schnitt an.
13:23In dem hinteren Teil des Geschosses ist der Bodenzünder eingeschraubt.
13:29An seinem äußeren Abschluss trägt er in einem Gewinde die Lichtspurhülse.
13:35Sie macht die Flugbahn des Geschosses auf seinem Weg vom Geschütz zum Ziel deutlich sichtbar.
13:43Dadurch wird das Schießen auf bewegliche Ziele bei Tag und bei Nacht wesentlich erleichtert.
14:10Hier sehen Sie, wie der Leuchtsatz im Innern der Lichtspurhülse auf seinem Weg zum Ziel langsam abbrennt.
14:24Beim Auftreffen des Geschosses auf den Panzer darf das Geschoss nicht sofort detonieren.
14:29Es muss erst den Panzer durchschlagen.
14:32So wird jetzt auch verständlich, warum Panzer und Betongranaten Boden und keine Kopftzünder haben.
14:40Kopftzünder würden beim Auftreffen sofort zerstört werden und dadurch das Geschoss entweder gar nicht oder vorzeitig zur Detonation bringen.
14:48Damit das Geschoss erst im Innern des Panzers zur Detonation kommt, werden Panzergranaten mit einer kleinen Verzögerung verschossen.
15:07Hier verfolgen wir noch einmal die Lichtspur auf dem Weg zum Ziel.
15:30Betongranaten und die meisten Panzergranaten haben über der stumpfen Spitze des Geschosskernes eine Haube,
15:36um dem Geschoss eine günstige ballistische Form zu geben.
15:50Nebelgranaten werden zum Nebelschießen verwendet und erzeugen am Ziel bei der Zerlegung eine weiße Nebelwolke.
16:19Die Nebelgranaten haben eine Füllung aus festem oder flüssigem Nebelstoff.
16:25Die Sprengladung in der Kammerhülse des Geschosses untergebracht ist nur so groß, dass sie zum Zerlegen des Geschosses ausreicht.
16:35Auch die Nebelgranaten haben eine Zündladung und einen Kopftzünder.
17:20Die Nebelgranaten haben eine Zündladung und einen Kopftzünder.
17:25Outside the Nebelgranates are separated from the other granates by a cylinder part of NB.
17:58As Schosszündung bezeichnet man die Zündladung mit dem Zünder.
18:07Die Zündladung enthält eine Sprengkapsel und besonders explosiven Sprengstoff.
18:17Nachdem auf der Flugbahn der Schieber für die Verzögerung und die Fliehklappen ausgeschwungen sind und die Zündnadel das Zündhütchen angestochen
18:26hat, bringt der Zündstrahl über die Sprengkapsel die Zündladung zur Detonation.
18:34Diese überträgt die Detonation auf die Sprengladung der Granate.
18:45Als Zünder kann ein Aufschlagzünder oder ein Doppelzünder verwendet werden.
18:53Beton- und Panzergranaten haben Bodenzünder.
19:01Die Aufschlagzünder können in Stellung OV, das heißt ohne Verzögerung, oder in Stellung MV, das heißt mit Verzögerung, verfeuert werden.
19:12Die Einstellung erfolgt mit einem besonderen Zünderstellschlüssel, durch Verdrehen der Einstellschraube.
19:18Der Schlitz dieser Schraube wird auf Marke MV
19:28oder OV eingestellt.
19:35Bei bestimmten Aufschlagzündern gibt es aus Sicherheitsgründen noch eine dritte Art von Zünderstellung, die sogenannte Totstellung oder Transportstellung.
19:50Was geht beim Aufschlagzünder auf der Flugbahn und beim Aufschlag vor, wenn er in Stellung OV verfeuert wird?
20:03Beim Abschuss erhält das Geschoss eine Rechtsdrehung, die natürlich auf der ganzen Flugbahn andauert, in unserer Trickzeichnung aber nicht zu
20:10sehen ist.
20:11Weil der Schieber für die Verzögerung durch die Fliehkraft nach außen fliegt, wird der direkte Weg für den Zündstrahl frei.
20:19Gleichzeitig schwingen die Fliehklappen der Rohr, Lade und Transportsicherung aus.
20:25Jetzt ist der Weg für den Schlagbolzen
20:31und für die Zündnadel frei.
20:38Bis auf die Windfeder, die beide noch getrennt hält.
20:45Um besser zu sehen, lassen wir die Windfeder wieder verschwinden.
20:49Jetzt kommt der Aufschlag.
20:51Die Nadel sticht das Zündhütchen an und der Zündstrahl schlägt durch die Mittelbohrung und bringt über das Pulverkorn die Zündladung
20:59zur Detonation.
21:04Wird der Aufschlagzünder auf MV, das heißt mit Verzögerung gestellt,
21:10so wird der Schieber für die Verzögerung durch Drehen der Einstellschraube auf MV festgehalten.
21:16Bei dieser Einstellung kann der Schieber trotz der auf ihn einwirkenden Fliehkraft nicht nach außen abweichen.
21:23Er versperrt dadurch dem Zündstrahl den geraden Weg durch die Mittelbohrung
21:28und zwingt den Zündstrahl zu einem Umweg über den Verzögerungssatz.
21:36Erst nach Abbrennen dieses Verzögerungssatzes kommt das Geschoss zur Detonation.
21:46Noch einmal die Vorgänge im Zünder in einer plastischen Darstellung.
21:57Im Bilde erscheint jetzt die Bandfeder, welche die Fliehklappen beim Transport und Abschuss zusammenhält.
22:03Sie verschwindet wieder, sodass jetzt das Ausschwingen der Fliehklappen bei Beginn der Rechtsdrehung des Geschosses deutlich sichtbar wird.
22:21Jetzt wieder der Aufschlag.
22:33Noch einmal dasselbe mit Verzögerung.
22:36Aufschlag.
23:09So hält die Bandfeder die fünf Fliehklappen zusammen, damit die Zündnadel das Zündhütchen nicht anstechen kann.
23:22Die besondere Form der Fliehklappen hat zur Folge, dass bei Beginn der Rechtsumdrehung zunächst nur die Fliehklappe Nummer 1 ausschwingen
23:30kann.
23:32Erst danach wird der Weg für die zweite Fliehklappe frei und sofort bis zur fünften.
23:44Das Ausschwingen der fünf Fliehklappen erfordert so viel Zeit, dass die Rohrsicherheit erst etwa ein Meter vor der Rohrmündung aufgehoben
23:54wird.
24:00Das Geschoss hat inzwischen das Rohr verlassen und wird somit etwa ein Meter vor der Rohrmündung scharf.
24:23Jetzt sehen wir uns nochmal an, wie der Schuss OV zustande kommt.
24:31Unter dem Einfluss der Fliehkraft gehen Fliehbolzen und Klappen nach außen, wobei der Schieber für die Verzögerung in den Schlitz
24:39des Stellbolzens eintritt.
24:42Schlägt jetzt die Nadel auf das Zündhütchen, so ist der gerade Weg durch die Mittelbohrung für den entstehenden Feuerstrahl frei.
24:54Wird der Zünder auf MV gestellt, so dreht sich der Schlitz des Stellbolzens, der bei OV vor dem Schieber für
25:02die Verzögerung stand, um 90 Grad, sodass der Schieber nun nicht mehr ausschwingen kann.
25:15Den Zündstrahl ist dadurch der Weg durch die Mittelbohrung versperrt.
25:18Er muss den Umweg über den Seitenkanal mit dem Verzögerungssatz machen.
25:33Bei der Totstellung, die nur vom Kaliber 15 cm an aufwärts in Verwendung ist, wird durch die Einstellung des Zünders
25:41Kreuz auf Marke die Sicherungseinrichtung des Zünders so festgelegt,
25:45dass durch keine Erschütterung, auch nicht durch die Abschussbeanspruchung, die Zündeinrichtung in Funktion treten kann.
25:55Der Doppelzünder S60 wird mit dem zugehörigen Zünderstellschlüssel auf die kommandierte Schlüsselzahl eingestellt.
26:06Die Laufzeit des Doppelzünders S60 wird durch Verdrehen der Zünderkappe bestimmt, wobei die beiden übereinander stehenden Nuten verstellt werden.
26:42Dadurch wird die Laufzeit des Uhrwerks, welches sich in dem zylindrischen Uhrwerksgehäuse in der Mitte des Zünders befindet, eingestellt.
26:56Am Ende der Laufzeit schlägt die Zündnadel an der Außenseite des Uhrwerks auf das Zündhütchen.
27:02Der entstehende Feuerstrahl bringt das Geschoss zur Detonation.
27:11Unabhängig davon wirkt die Aufschlagzünd-Einrichtung.
27:16Beim Aufschlag schießt sich das Zündhütchen auf die Nadel.
27:21Der Feuerstrahl schlägt durch die Mittelbohrung und bringt Zündladung und Sprengladung zur Detonation.
27:26Der Bodenzünder wirkt ähnlich wie der Aufschlagzünder auf MV eingestellt.
27:32Er hat eine unveränderliche Verzögerung und eine Lichtspurhülse.
27:40Bei der Panzergranate muss die Spitze des Geschosses massiv sein, um durchschlagend wirken zu können.
27:46Deshalb ist der Zünder am Boden des Geschosses untergebracht.
27:53An der Schnittzeichnung wird erkennbar, dass in den Bodenzünder eine ähnliche Fliehklappensicherung wie bei den Kopfzündern eingebaut ist.
28:26Während bei den Aufschlagzündern Nadelstück und Schlagbolzen beide beweglich sind, sitzt beim Bodenzünder die Nadel fest.
28:36Im Augenblick des Aufschlages schießt sich der Schlagbolzen mit dem Zündhütchen auf die Nadel auf.
28:51Die Übungsgeschosse haben anstelle der brisanten Sprengladung eine bedeutend schwächer wirkende Übungssprengladung.
28:59Das Schießen damit kann unter erleichterten Sicherungsbestimmungen durchgeführt werden.
29:04Die Granaten sind mit ÜB-T oder ÜB-B auf dem Geschossmann schon gekennzeichnet.
29:13Die Treibladungen für das Verschießen der Übungsgeschosse sind dieselben wie für den scharfen Schuss.
29:21Die Sprengwolken sind ebenso gut zu beobachten wie die der brisanten mit scharfer Sprengladung versehenen Granaten.
29:31Die Manöverkartuschen dienen zum Darstellen des Abschussknalles.
29:35Sie enthalten ein besonderes Pulver, das sogenannte Manöverpulver und ein oder zwei Manöverkartuschdeckel.
29:45Die gesamte Munition wird von der Truppe schussfertig in der sogenannten Truppenverpackung mitgeführt.
29:51Bei der getrennten Munition sind die Geschosse in Geschosskörben und die Hülsenkartuschen in Kartuschkästen untergebracht.
30:15Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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