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00:00I
00:42Oh
01:03Feuer
01:04Feuer
01:15Bei der Behandlung und beim Schussfertigmachen der Munition muss jeder einzelne Mann die Vorschriften genau beachten, damit gute Schussleistungen erzielt,
01:25die Brauchbarkeit des Geschützes nicht beeinträchtigt
01:28und Leben und Gesundheit der Mannschaften nicht gefährdet werden
01:43Die Munition ist allen beim Einsatz vorkommenden Beanspruchungen gewachsen
01:48Alle Geschosse können gefahrlos behandelt werden, denn die Zünder sind Transport-, Lade- und Rohrsicher
01:55So ein Kopfsteinpflaster tut der Munition gar nichts, wenn sie auch arg gerüttelt und geschüttelt werden
02:11Und selbst wenn es in solchem Gelände einmal schnell gehen muss, bleibt die Munition transportsicher, mögen die Geschosse im Wagen
02:19auch noch so sehr herumspringen
02:30Wenn einer beim Vorbringen der Munition lang hinfällt, so kann ihm selbst das vielleicht schlecht bekommen
02:36Die Sicherheit der Munition beeinträchtigt das jedenfalls nicht
02:43Jeder muss das Öffnen der Packgefäße beherrschen, damit er die Munition rasch auspacken kann
02:49Die Munitionspackgefäße schützen die Munition vor dem Verschmutzen und vor Beschädigungen
02:54und sorgen dafür, dass die Munition ladefähig bleibt
02:58Die Packgefäße müssen rein und trocken gehalten werden und sind nach dem Entleeren gleich wieder zu schließen
03:10Munitionspackgefäße verschlingen Unmengen wertvollster Rohstoffe
03:14Es ist deshalb verboten, sie zum Bau von Deckungen zu benutzen, wie das hier vorschriftswidrig geschieht
03:25Und wenn wir bedenken, dass die Herstellung der Packgefäße nicht nur Material kostet, sondern auch tausende von Arbeitskräften bindet
03:33So können wir solchen Missbrauch nicht durchgehen lassen
03:37Zurück, Marsch, Marsch
03:44Jetzt geht's sogar noch besser
03:45Ein paar Zweige tun dieselben Dienste, wie die wertvollen Packgefäße
04:03Das sieht aber sehr nach Urlaub aus
04:06Was der da mit dem Kartuschkasten macht, geht's nun doch nicht
04:10Das ist verboten und gegen jede Vorschrift
04:32Auch beschossene Kartuschhülsen müssen, gut verpackt, wieder nach hinten geschafft werden
04:37Denn sie dienen, zusammen mit dem anderen Leermaterial, für den Nachschub
05:10Wichtige Rohstoffe und unzählige Arbeitsstunden werden durch gewissenhafte Behandlung des Leermaterials erspart
05:17Und können deshalb auf andere Weise der Rüstung dienen
05:35Beim Stellungswechsel muss alles schnell gehen
05:38Die Potzen fahren in die Feuerstellung ein
05:44Bei aller Schnelligkeit, die der Stellungswechsel oft erfordert, müssen ausgepackte Geschosse und Kartuschen wieder vorschriftsmäßig verpackt werden
06:10Schließt! Zuf!
06:12Eins!
06:36Während die Geschütze die Feuerstellung verlassen, kommen die Potzen für die Munitionswagen heran
06:46Geschosskörbe und Kartuschen werden eingeladen
07:06Die Munitionsstaffel folgt den Geschützen
07:13Die Geschützstaffel ist auf dem Weg in die neue Feuerstellung
07:16Sie marschiert voraus, bis die Munitionsstaffel aufgeschlossen hat
07:21Dann geht es im Trab weiter
07:43Lassen Sie die Geschützbedienung am zweiten Geschütz antreten
07:46Die Geschützbedienung am zweiten Geschütz zusammentreten lassen
08:09Bevor wir mit dem Schießen beginnen, will ich mit Ihnen über die richtige Behandlung der Munition sprechen
08:14Über Dinge, die sich eigentlich von selbst verstehen und trotzdem, wie die Erfahrung lehrt, häufig falsch gemacht werden
08:24So ist es zunächst einmal selbstverständlich, dass Geschosse verschiedener Art
08:30Also zum Beispiel
08:32Spreng, Panzer, Nebelgranaten
08:35Getrennt zu halten sind und nicht durcheinander verfeuert werden dürfen
08:41Das gleiche gilt für Geschosse von zwar gleicher Art, aber verschiedener Gewichtsklasse
08:46Denn solche Geschosse weisen ballistische Unterschiede auf
08:51Beim Übergehen von einer Gewichtsklasse zur anderen sind daher die besonderen Einflüsse aus den BWE-Tafeln der Schusstafel zu berücksichtigen
09:02Alle Teile eines Geschosses müssen ein festes Ganzes bilden
09:08Eingeschraubte Köpfe müssen vollständig eingeschraubt sein
09:12Ist ein Kopf nicht völlig eingeschraubt, so wird das Geschoss zur Munitionsausgabestelle zurückgegeben
09:19Genau wie dieses hier, das einen Riss im Geschossmantel hat
09:23Es darf natürlich unter keinen Umständen verfeuert werden
09:26Denn das würde einen Rohrzerspringer geben
09:29Und wer den einmal erlebt hat
09:34Ich schien dich nicht richtig, sehr viel, sehr vereinflusst
09:42Ja das würde einen Riss im Geschossmantel werden
09:45Und das wäre aus dem Jörg-Tafeln
09:53Ich schien den Riss im Geschossmantel
10:01And who comes with this life in the future, the passt in the future also.
10:08Merken Sie sich deshalb ein für allemal.
10:11Alle, die irgendwie ungewöhnlich aussehen oder Fehler haben, ganz gleich welche, gehen an die Munitionsausgabestelle zurück, nachdem vorher der Grund
10:23der Beanstandung auf ihnen gekennzeichnet ist.
10:28Auch Führungsringe, die sich durch Beitreiben des Metalles nicht instand setzen lassen oder die beim Instandsetzen in der Form beeinträchtigt
10:36worden sind, machen das Geschoss unbrauchbar.
10:46Dasselbe gilt für Geschosse mit flüssigen Sprengstoffausscheidungen am Kopfgewinde.
10:52Solche Ausscheidungen sind die Folge starker Temperaturerhöhungen und machen das Geschoss gleichfalls unbrauchbar.
11:01Also nochmals, achten Sie darauf, dass nur ganz einwandfreie Geschosse verschossen werden.
11:09Was ich bisher über die Geschosse im Allgemeinen gesagt habe, gilt natürlich auch für die Zünder.
11:15Bei Geschossen mit Bodenzündern sitzt der Zünder wohl stets fest im Geschoss, denn er ist in das Geschoss eingelackt oder
11:23in manchen Fällen auch mechanisch gesichert.
11:32Sollte Ihnen aber trotzdem einmal ein Geschoss mit einem lose sitzenden Bodenzünder unter die Finger kommen, so haben Sie das
11:39Geschoss an die Munitionsausgabestelle zurückzugeben.
11:44Geschosse mit lose sitzenden Zündern geben Rohrzerspringer und dürfen deshalb nicht verfeuert werden.
11:51Es ist verboten, Zünder auseinander zu nehmen.
11:55Zünder sind überhaupt immer besonders vorsichtig zu behandeln.
11:59Schmutzige Zünder sind deshalb mit einem weichen Lappen vorsichtig abzuwischen.
12:05Das Blankputzen der Zünder ist verboten.
12:14Der Aufschlagzünder ist schussfertig.
12:16Er kann mit und ohne Verzögerung verschossen werden.
12:19Für den Transport ist er auf OV, das heißt ohne Verzögerung gestellt.
12:27Beim Umstellen auf MV, das heißt mit Verzögerung, wird mit dem Stellschlüssel für AZ23 der Stellbolzen um 90 Grad gedreht,
12:40sodass die Einstellmarke des Bolzens in Richtung der Buchstaben M und V liegt.
12:45Bei nicht verfeuerten Geschossen ist der Zünder auf OV zurückzustellen.
12:52Die Einstellmarke zeigt auch dann wieder auf O.
12:59Doppelzünder S60 werden bei Verwendung als Zeitzünder mit dem Stellschlüssel für Doppelzünder S60 und Zeitzünder S30 eingestellt.
13:10Der Stellschlüssel hat eine Teilung von 15 bis 350 Grad.
13:18Nach Lösen der Druckschraube wird der Markenstrich über die kommandierte Schlüsselzahl gebracht.
13:32Danach wird die Druckschraube angezogen.
13:43Die obere Nase des Stellschlüssels muss in die Nute der Zünderkappe eingreifen.
14:03Dann wird der Schlüssel so lange gedreht, bis die untere Nase in die Nute am Zünderkörper einschnappt.
14:15Zum Zurückstellen des Doppelzünders wird der Markenstrich des Schlüssels auf Null gebracht.
14:37Der Schlüssel wird genauso gedreht wie beim Einstellen.
14:50Die Zünder sind sofort nach Verlassen des Rohres in Scharfstellung.
14:58Bevor wir nun zum Geschütz herüber gehen, noch ein paar Worte über Kartuschen und Ihre Behandlung.
15:04Holen Sie mir einen Kartuschkasten und stellen Sie ihn hier hin.
15:11Kartuschen sind vor Beschädigungen zu bewahren und immer auf eine Haardecke oder eine andere weiche und reine Unterlage zu legen.
15:18Auf keinen Fall gehören sie auf die Erde oder in den Schnee.
15:24Was ich Ihnen schon beim Verfeuern der Geschosse sagte, gilt auch für die Kartuschen.
15:30Für ein und dieselbe Schießaufgabe dürfen nur Kartuschen mit dem gleichen Ladungsaufbau verwendet werden.
15:36Geschieht das nicht, so ist mit großen Streuungen zu rechnen.
15:42Genauso wie beim Geschoss darauf geachtet werden muss, dass alle Teile zu einem festen Ganzen verschraubt sind,
15:49so muss auch bei der Kartusche geprüft werden, ob die Zündschraube auch wirklich fest sitzt.
15:55Gelockerte Zündschrauben sind mit dem Schlüssel für Zündschrauben wieder fest einzuschrauben.
16:07Die Hülsenkartuschen der Leh FH 18 werden mit der fünften Ladung schussfertig geliefert.
16:14Soll mit kleineren Ladungen geschossen werden, so sind so lange Teilkartuschen aus der Kartuschhülse herauszunehmen,
16:20bis die oberste Teilkartusche die kommandierte Zahl zeigt.
16:25Nachdem die entsprechende Anzahl von Teilkartuschen herausgenommen worden ist, muss der Deckel wieder eingesetzt werden.
16:32Sehr wichtig ist es, dass der Deckel dabei fest auf die Ladung gedrückt wird.
16:38Falls sich der Deckel durch das Ziehen an der Schlaufe nicht ohne weiteres entfernen lässt,
16:44so ist er an dem der Schlaufe entgegengesetzten Hülsenrand in die Hülse hinein zu drücken.
16:49Dadurch wird der Deckel gelockert.
16:56Für das Schießen mit sechster Ladung sind die Teilkartuschen 1 bis 5 aus der Kartuschhülse herauszunehmen
17:03und die besonders mitgeführte Sonderkartusche 6 in die völlig entleerte Kartuschhülse einzusetzen.
17:17Der Kropf des Kartuschbeutels muss oben liegen.
17:22Die nicht verschossenen Teilladungen werden gesammelt und abgegeben.
17:31Wird die Verwendung einer Kartuschvorlage befohlen, um das Mündungsfeuer zu dämpfen,
17:37so wird die Kartuschvorlage kurz vor dem Gebrauch aus der Verpackung genommen.
17:42Dann wird der Kartuschdeckel abgenommen, die Kartuschvorlage auf die befohlene Ladung gelegt und der Kartuschdeckel wieder eingesetzt.
17:54Beim Schießen mit sechster Ladung werden auf die Sonderkartusche zwei Kartuschvorlagen aufgelegt.
18:11Lässt sich der Deckel nicht wieder einsetzen, weil die Sonderkartusche zu hoch ist,
18:16so werden die Kartuschvorlagen gegen den Boden des Geschosses gelegt.
18:31In diesem Fall bleibt der Kartuschdeckel weg.
18:37Zum Schluss will ich Ihnen noch zeigen, wie man eine Messkartusche herstellt,
18:41wie man sie zum Ermitteln der jeweiligen Pulvertemperatur für die BWE-Tafel benötigt.
18:48Eine solche Messkartusche kann man aus jeder beliebigen Hülsenkartusche herstellen.
18:53Die Zündschraube wird durch eine abgeknallte Zündschraube ersetzt.
19:14Dann wird der Kartuschdeckel durchbohrt.
19:22Es steht auf die Vögel auf der Kamer CORN,
19:25also wird die Zündschraube verasta ingann nach Sein Dauer pueden vergangen.
19:26Und hier woher sie zum Ermitteln haben durch die Klage bemacht.
19:52With his
19:53Durchbohrung
19:54He will be over the Pulverthermometer
19:56The Pulverthermometer will then
19:59between the Pulverbeutels in the
20:01Kartusche and the
20:02Kartuschdeckel wieder
20:03eingesetzt
20:07A solche
20:08Messkartusche
20:09muss man natürlich
20:10kennzeichnen
20:12am besten
20:12mit einem roten Farbring
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