00:00Die pro-iranische Hisbollah-Miliz lehnt die zwischen Israel und der libanesischen Regierung vereinbarte Waffenruhe in Libanon ab.
00:08Hisbollah-Chef Naim Qasim nannte die in den USA erzielte Einigung eine Farce.
00:13Und Israel kündigte an, die Offensive im Süd-Libanon fortzusetzen.
00:18Mehr als eine Million Menschen sind vor den israelischen Angriffen geflohen.
00:22Die US-Unterhändler betonten, dass ein dauerhafter Waffenstillstand vorbereitet werde.
00:42Vor wenigen Tagen hatte Israels Armee ihre bisher tiefste Bodenoffensive in den Libanon gestartet.
00:50Israels Verteidigungsminister warnte, ein Waffenstillstandsabkommen mit dem Libanon gebe dem Militär die Freiheit, Beirut anzugreifen,
00:59falls die Hisbollah israelische Orte attackiere.
01:03US-Präsident Donald Trump erklärte, die Gespräche über den Konflikt in Libanon seien von denen über den Krieg mit Iran
01:10getrennt.
01:11Die Führung in Teheran sieht das aber anders.
01:14Jeder Angriff auf Beirut würde eine vollständige Wiederaufnahme der iranischen Angriffe auslösen.
01:23Die EU kann offenbar ein vollständiges Verbot von maritimen Dienstleistungen für russische Tanker nicht durchsetzen.
01:31Eigentlich war dies Teil des letzten Sanktionspakets gegen den Kreml, um Russlands Kriegswirtschaft zu schwächen.
01:38Für Tanker, die russisches Öl transportieren, sollten alle Seedienstleistungen wie Schifffahrt, Flackenführung und Versicherungen verboten werden.
01:47Doch die wegen des Iran-Kriegs anhaltend hohen Ölpreise machten einen Strich durch diese Rechnung.
02:14Offiziell will sich Brüssel erst mit den G7-Staaten einigen.
02:18Aber die USA hatten zuletzt ihre Sanktionen gegen russisches Öl gelockert.
02:51Außerdem haben die EU-Staaten Griechenland und Malta dem Verbot bisher noch nicht zugestimmt,
02:57da beide im Bereich der maritimen Dienstleistungen eigene Interessen vertreten.
03:09Ungarn hat in dieser Woche während eines Botschaftertreffens in Brüssel sein jahrelanges Veto gegen den EU-Beitritt der Ukraine aufgehoben
03:16und damit den Weg für die erste Verhandlungsrunde geebnet.
03:20Ungarns neuer Regierungschef Peter Maja hatte zuvor mitgeteilt,
03:24dass es eine Einigung zur Stärkung der Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine gegeben habe.
03:28Eine Bedingung für die Kehrtwende.
03:30Nun können die Ukraine und auch Moldawien, die als Kandidatenpaar gelten,
03:35die erste Verhandlungsrunde mit der EU, die sogenannten Grundlagenverhandlungen, eröffnen.
03:40Seit zwei Jahren hatte Ungarn unter Ministerpräsident Viktor Orban die Aufnahme von Beitrittsgesprächen blockiert.
03:47Erst der Regierungswechsel ermöglichte die Wende.
03:50Orbans Nachfolger Maja ist aber weiterhin gegen einen beschleunigten Beitritt der Ukraine,
03:55eine Ansicht, die andere Mitgliedstaaten teilen.
03:58Sie fürchten, dass die Integrität des Erweiterungsprozesses gefährdet wird.
04:02Die Regierungskonferenz, die den offiziellen Startpunkt markiert,
04:06wird voraussichtlich am 15. oder 16. Juni in Luxemburg stattfinden.
04:15Der libanesische Kulturminister Gassam Salame hofft,
04:19dass der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarte neue Waffenstillstand echter und ernsthafter ist,
04:25als der vorherige, der im April vereinbart, aber seiner Aussage nach nicht umgesetzt wurde.
04:47Salame sagte, es sei zu früh, um zu beurteilen, wie ernst diese neue Waffenruhe sei,
04:53betonte jedoch, dass der Libanon ihn ernst nehme.
04:56Die Tatsache, dass einige israelische Minister das Abkommen ablehnen, sei nicht sehr hilfreich.
05:02Die Gespräche wurden von den USA geleitet.
05:23Das Abkommen sieht den Rückzug der Hezbollah aus dem Süd-Libanon vor.
05:28Allerdings war die von Iran unterstützte Gruppe nicht an den Verhandlungen beteiligt.
05:35An einem normalen Tag ist dieser Bahnhof in Lissabon voller Fahrgäste.
05:40Doch am Mittwoch stand wegen des Generalstreiks in Portugal fast alles still.
05:45Auch zahlreiche Flüge fielen aus.
05:48Der Streik gegen die geplanten Arbeitsrechtsreformen des konservativen Regierungschefs
05:53war vor allem beim Verkehr in den Krankenhäusern und Schulen spürbar.
05:58Die U-Bahn in Lissabon blieb geschlossen und es gab nicht genug Busse für alle.
06:05Wir haben hier keine Autos, keine Autos, also wir haben hier eine Gestaltung unserer Firma,
06:10um zu sehen, ob wir Uber können, um die Leute zu kommen, um den Ort zu arbeiten.
06:17Gewerkschaftsführer Thiago Oliveira erklärte, es gebe eine große Beteiligung am Streik
06:22und er bekräftigte das Ziel, das von der Regierung vorgelegte Arbeitsreformpaket zu blockieren.
06:28Dem Ministerpräsidenten werfen die Gewerkschaften vor, die Position der Arbeitnehmer zu ignorieren.
06:35Doch die Regierung spielte den Streik herunter und erklärte, das Land habe normal funktioniert.
06:46Spanien ist derzeit Gastgeber einer der größten von der EU organisierten Militärübungen.
06:51Melec 26, eine Reihe von Manövern, hat rund 2500 Soldaten aus 13 Ländern in Saragossa zusammengebracht,
06:59um die schnelle Einsatzfähigkeit der EU im Falle einer internationalen Krise zu testen.
07:03Die Übung zielt darauf ab, zu beurteilen, ob die EU in der Lage ist, Streitkräfte koordiniert zu mobilisieren
07:09und in Notsituationen rasch zu handeln.
07:12Mehr als 1600 Teilnehmer sind spanische Soldaten, während der Rest aus verschiedenen Mitgliedstaaten stammt.
07:17Die Übungen werden auf verschiedenen Kommando-Ebenen durchgeführt,
07:21von den Planungszentren in Brüssel bis hin zu den vor Ort eingesetzten Einheiten.
07:25Spanien leitet die an der Übung teilnehmende Kampfgruppe der EU.
07:30Zu den eingesetzten Ressourcen gehören Leopardpanzer, gepanzerte Fahrzeuge, Drohnen, Hubschrauber
07:36sowie Einheiten, die auf Aufklärung, elektronische Kriegsführung und medizinische Unterstützung spezialisiert sind.
07:47Die Beziehungen der Nachbarn Griechenland und Türkei waren zuletzt eher ruhig.
07:53Doch was Tourismus und Handel betrifft, gab es einen grundlegenden Wandel.
07:58Das Gesamtvolumen von Handel und Tourismus zwischen den beiden Ländern
08:02hat sich in den vergangenen fünf Jahren Berichten zufolge verdoppelt.
08:06Doch sehr einseitig.
08:07Wie das ganze Zeit sind bei der EU, wo wir 10 Jahre zur Türkei leben,
08:37die jedes Jahr die Türkei besuchen, bleibt etwa stabil.
08:40Doch die Zahl der Türken, die nach Griechenland reisen,
08:43hat sich in den vergangenen vier Jahren verdreifacht.
09:21Das griechische Konsulat in Istanbul stellt täglich etwa 1300 Visa aus.
09:27Und die Griechen, die nach Istanbul reisen, kaufen nicht mehr so viel wie früher.
09:41Laut der Statistikbehörde in Athen hat sich die Handelsbilanz zwischen den beiden Ländern zuletzt deutlich verschoben.
09:48So haben sich die Importe aus der Türkei nach Griechenland fast verdreifacht.
09:53Im Gegensatz dazu waren die Exporte aus Griechenland in die Türkei zuletzt rückläufig.
10:07Allein und mehreren Türkei kommen und sie verabschieden in die Türkei.
10:11Allein und mehreren Hellen kommen und sie verabschieden in die Türkei.
10:16Von Konstantinopoli, für die Juro News, Janis Giacchini.
10:22Bei Ausgrabungsarbeiten vor der Kathedrale Notre-Dame in Paris sind hunderte Objekte,
10:28vom Mittelalter bis aus der Zeit des Römischen Reichs gefunden worden.
10:33Einige sprechen bereits von der Ausgrabung des Jahrhunderts.
10:36Eigentlich sollte nur der Platz vor der Kathedrale umgestaltet und mit Bäumen bepflanzt werden.
10:43Inzwischen gräbt ein archäologisches Team in vier Metern Tiefe.
11:12An manchen Tagen legen die archäologinnen und archäologen
11:16so viele Fundstücke frei, dass diese 15 Kisten füllen.
11:22Entdeckt wurden mittelalterliche Keramik und sogar eine Münze mit dem Bildnis des römischen Kaisers Konstantins des Großen,
11:30der ab dem Jahr 306 regierte.
11:32Der neue Platz vor Notre-Dame mit 160 Bäumen ist Teil des Pariser Plans zur Anpassung an den Klimawandel
11:39und sollte bis 2028 weitestgehend fertiggestellt sein.
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