00:00Die EU-Außenminister warnen. Peking bedrohe nicht nur die Wirtschaft der Europäischen Union,
00:06sondern auch ihre Sicherheit. China verfüge ihnen zufolge durch seine wirtschaftliche
00:11und technologische Dominanz über asymmetrische Vorteile gegenüber der EU. Das mache Peking zu
00:16einer kritischen, langfristigen, strategischen Herausforderung für die Union. In den vergangenen
00:22Monaten haben die Spannungen zwischen der EU und China zugenommen. Die Union hat sich eine Frist
00:27bis Oktober gesetzt, um die Handelsbeziehungen mit Peking via Dialog wieder ins Gleichgewicht
00:32zu bringen. Derzeit bedrohen chinesische Überkapazitäten ganze Sektoren der europäischen Wirtschaft.
00:39Doch jeder Schritt Brüssels zum Schutz seines Marktes hat Vergeltungsdrohungen seitens Chinas
00:44nach sich gezogen. Und Europa ist abhängig von Lieferungen von seltenen Erden für die Verteidigung
00:49und grüne Technologien. Die Minister bezeichneten Peking auch als entscheidenden Wegbereiter für
00:55Russlands-Ukraine-Krieg. China und Russland seien bestrebt, regionale Vorherrschaft zu erlangen
01:01und die Weltordnung im Sinne ihrer Interessen neu zu gestalten.
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