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Elf-Jahres-Tief: Europas Unternehmen investieren immer weniger

Für ihre sinkenden Investitionen machen die Unternehmen unter anderem Nachfrageschwäche, geopolitische Spannungen und Regulierungsunsicherheit verantwortlich.

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Transkript
00:00Warum treten Europas Unternehmen bei den Investitionen auf die Bremse?
00:08Europäische Unternehmen schrauben ihre Investitionen zurück.
00:11Die Investitionsquote in der EU sank laut Eurostat im vierten Quartal 2025 auf 21,8 Prozent,
00:19der niedrigste Stand seit mehr als einem Jahrzehnt.
00:22Einfach ausgedrückt misst die Investitionsquote,
00:25wie viel Geld die Unternehmen im Verhältnis zu ihrem Gesamtumsatz in Maschinen, Gebäude und anderes reinvestieren.
00:31In dieser Statistik geht es nicht um Finanzunternehmen wie Banken,
00:34sondern um Produzierende und Dienstleistungsunternehmen wie Hotels, Fabriken, Supermärkte.
00:39Warum also halten sich die Unternehmen zurück?
00:42In einer Umfrage der Europäischen Zentralbank führten etwa 90 Prozent der befragten Unternehmen
00:47ihre Zurückhaltung auf die derzeit schwache Nachfrage zurück.
00:50Sie sind aber auch besorgt über die geringe Rentabilität, regulatorische Belastungen und Arbeitskosten,
00:56die von mehr als 80 Prozent der Unternehmen genannt wurden.
01:00Geopolitische Spannungen fordern ebenfalls ihren Tribut,
01:02insbesondere bei Herstellern, die von Zöllen und kriegsbedingten Lieferengpässen betroffen sind.
01:08Auch durch unvorhersehbare Klimavorschriften fühlen sich die Unternehmen bei ihrer langfristigen Planung belastet.
01:14Die niedrigsten Investitionsquoten für 2024 nannten mit unter 17 Prozent Luxemburg,
01:20das aber auch wenig Industrie hat, Irland und die Niederlande.
01:24Spitzenreiter waren mit über 28 Prozent Ungarn und Kroatien.
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