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  • vor 18 Stunden
Angriffe auf Christen in Israel haben drastisch zugenommen. Und sie werden immer hemmungsloser. Die Politik tue zu wenig, um das zu verhindern, sagen Kritiker. Viele Christen denken ans Auswandern.

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Transkript
00:01Wenn Nikodemus Schnabel sein Kloster in Jerusalem verlässt, ist er auf alles gefasst.
00:06Jeden Tag spucken ihm die Leute vor die Füße und beschimpfen ihn.
00:13Selbst Soldaten spucken, Leute in Uniform spucken einen an. Was soll ich dazu sagen?
00:19Kürzlich sorgte ein Video für Bestürzung, das zeigt, wie eine Nonne am helllichten Tag angegriffen wird.
00:25Laut vielen Christen in Jerusalem sind Einschüchterungen und Schikanen mittlerweile an der Tagesordnung.
00:34Sie haben mich auch schon früher angespuckt, nachts in dunklen Gassen, ohne Zeugen, denn sie wussten, einen Mönch anzugreifen wird
00:42nicht akzeptiert.
00:43Jetzt passiert es auch tagsüber.
00:49Israelische Organisationen berichten von einem starken Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf Christen.
00:55Gleichzeitig geraten Initiativen zur Förderung des interreligiösen Dialogs selbst zunehmend unter Druck.
01:03Für die große Mehrheit der Israelis sind das schwerwiegende Vorfälle, die bestraft werden müssten.
01:09Aber Behörden, Regierungen und Politiker verurteilen sie nicht scharf genug.
01:13Im Gegenteil, sie heizen die Stimmung an und stacheln die Menschen auf.
01:19Laut Kritikern schüren vor allem die ultranationalistischen Koalitionspartner von Premier Benjamin Netanyahu die Spannungen.
01:28Der rechtsextreme Politiker Itamar Ben-Gvier, heute nationaler Sicherheitsminister, hat die Angriffe auf Christen in der Vergangenheit wiederholt heruntergespielt.
01:37Es ist eine alte jüdische Tradition zu spucken, wenn man an einem Kloster oder einem Priester vorbeikommt.
01:42Man kann das gutheißen oder nicht, aber zur Seite spucken ist meines Erachtens keine Beleidigung.
01:47Später sprach er sich gegen das Spucken aus, lehnte aber eine Kriminalisierung ab und so macht sich Angst breit im
01:52christlichen Viertel von Jerusalem.
01:55Wir haben Angst. Wir sind alleingelassen. Wir sind Frauen. Niemand würde helfen.
02:01Die Probleme nehmen zu und niemand versucht sie zu lösen.
02:04Wir haben keine große Hoffnung mehr. Wir können nur noch hoffen, dass unsere Kinder eine bessere Ausbildung erhalten und irgendwo
02:10anders eine Zukunft finden.
02:13Viele hier sagen, sie erinnerten sich, dass die Stadt einst stolz darauf war, ein heiliger Ort für viele Religionen zu
02:19sein.
02:19Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Laut einer aktuellen Studie erwägt die Hälfte der Christen unter 45, die Stadt
02:26zu verlassen.
02:28Wir wissen, wie schlecht wir die Juden behandelt haben. Und wir sehen auch, wie der Antisemitismus zunimmt.
02:36Aber das ist kein Grund, über das hinweg zu sehen, was hier geschieht.
02:42Ab Nikodemus hofft, dass Jerusalem auch weiterhin Platz für Juden, Christen und Muslime bieten wird.
02:49Doch dafür müsse die Welt ihren Blick darauf richten, sagt er.
02:55Aber das war, wenn er sich nicht mal in der áhedeik, als der Welt Motor zahnt, äthert darunter44 ankommen, so
02:59sind sie zu hören.
02:59Also, wenn man noch weiter überoolt wo er sich beidet, weißen zu werden, ist es.
02:59Und zwar war gut, dass Jerusalem auch fliege die Mutter,tir die Ch based in die Der Macht an die
02:59Familie.
02:59Und zwar Campen und der Mundbuchbauer.
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