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Merz schlägt Ukraine assoziierten EU-Mitgliedsstatus vor

Bundeskanzler Merz will der Ukraine einen Sonderstatus in der EU einräumen – mit Teilnahme an Gipfeln, aber ohne Stimmrecht. Ein vollständiger Beitritt sei kurzfristig unrealistisch, so Merz.

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Transkript
00:00Bundeskanzler Friedrich Merz hat vorgeschlagen, dass die Ukraine zunächst assoziiertes Mitglied der EU werden sollte,
00:08bevor sie der Europäischen Union beitritt.
00:10In einem Brief an die EU-Spitzenpolitiker schrieb Merz, es sei an der Zeit,
00:16die EU-Integration der Ukraine durch innovative Lösungen voranzutreiben.
00:21Die assoziierte Mitgliedschaft sei keine Mitgliedschaft leid,
00:25sondern solle helfen, den Beitrittsprozess zu beschleunigen.
00:29Laut Merz kann die EU den Beitrittsprozess angesichts der politischen Komplexität der Ratifizierungsverfahren nicht in Kürze abschließen.
00:39Es gebe zahlreiche Hürden für die Ukraine.
00:42Der Status als assoziiertes Mitglied würde der Ukraine Zugang zu den Entscheidungsgremien,
00:48dem Europäischen Rat, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament gewähren,
00:54allerdings ohne Stimmrecht und ohne eigenen Kommissar.
00:59Kiew könnte in Russlands Angriffskrieg Hilfe von anderen Mitgliedstaaten anfordern.
01:05Merz hatte seine Idee bereits beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs auf Zypern Ende April eingebracht.
01:12Doch der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky drängt auf einen beschleunigten Beitritt
01:17und lehnte jeden Vorschlag für eine symbolische Mitgliedschaft ab.
01:22Um den Vorschlag von Merz durchzusetzen, müssten in Brüssel einige Regeln im Beitrittsprozess geändert werden.
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