00:00Bei dieser Übung im März wurden verwundete NATO-Soldaten nach Deutschland gebracht.
00:05Diese Truppen wurden nach einem Angriff russischer Streitkräfte vom Schlachtfeld evakuiert.
00:10Ziel ist es, sicherzustellen, dass Militär, Hilfsorganisationen und zivile Krankenhäuser im Kriegsfall reibungslos zusammenarbeiten.
00:19Und darüber hinaus ist es wichtig, dass man eben tatsächlich alle Entitäten mit an Bord holt.
00:25Und gerade der Schulterschluss zum Beispiel mit den Blaulichtorganisationen ist etwas, was wir hier üben wollten, was wirklich sehr gut
00:32funktioniert.
00:33Nun will der Bundesinnenminister weitere Schritte unternehmen, um den Zivilschutz in Deutschland auszubauen.
00:39Der Plan umfasst ein neues Zivilschutzkommando zur Koordinierung der Planung.
00:44110.000 zusätzliche Feldbetten bis 2029.
00:49Zivilschutzausbildung an Schulen und ein für die Bevölkerung verbessertes Warnsystem.
00:55Der Bevölkerungsschutz muss natürlich ausgebaut werden in Anbetracht der Situation, die wir gerade haben.
01:01Hybride Bedrohungen auch aus Russland wachsen.
01:04Und dementsprechend muss hier was getan werden. Und genau das wird jetzt angegangen.
01:07Über Jahrzehnte hinweg konzentrierte sich der Zivilschutz in Deutschland auf Katastrophen wie Brände, Überschwemmungen, Stürme und Stromausfälle.
01:152008 wurden viele Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges stillgelegt.
01:19Dieser hier im Zentrum Berlins beherbergt heute eine private Kunstsammlung.
01:23Angesichts von Warnungen vor einem möglichen russischen Angriff bis 2029 prüfen Behörden die Bunkerkapazitäten.
01:30Wir können nicht über Verteidigungsfähigkeit reden und darin investieren und gleichzeitig den Zivilschutz nicht entsprechend befördern.
01:38Und genau darum geht es. Von daher begrüße ich diesen Schritt sehr.
01:40Die Oppositionsparteien begrüßen zwar die Ambitionen, warnen jedoch, dass der Kauf von Feldbetten und eine neue App der Bevölkerung nur
01:49begrenzt helfen würden.
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