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  • vor 13 Minuten
IWF-Vize: EU-Länder brauchen "gezielte Maßnahmen" gegen hohe Energiepreise

Helge Berger erklärte, dass die Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise in erster Linie auf sozial schwache Haushalte abzielen sollten. Er forderte die EU-Regierungen auf, dafür zu sorgen, dass diese Maßnahmen nicht "mehr Schaden als Nutzen" anrichten.

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Transkript
00:00Die EU-Länder haben es versäumt, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um betroffene Haushalte und Unternehmen vor den steigenden Energiepreisen zu
00:08schützen,
00:08so sagte Helge Berger, stellvertretender Direktor des Internationalen Währungsfonds in der Euronewsendung Europe Today.
00:15Berger forderte die Staaten auf, sich auf konkrete Lösungen für die am stärksten gefährdeten Gruppen zu konzentrieren.
00:37Nach Angaben des IWF sind die Ölpreise um rund 70 Prozent gestiegen, während die europäischen Gaspreise weiterhin etwa 45 Prozent
00:45über dem Niveau vor Beginn des Irankriegs liegen.
00:48Obwohl die Preissteigerungen weniger drastisch ausfallen als der Schock 2022, wird erwartet, dass sie das Wachstum in der EU dennoch
00:56stark belasten.
00:57Angesichts des aktuellen Energieschocks stellte der IWF fest, dass 33 Prozent der nicht zielgerichteten Stromsubventionen an die reichsten 20 Prozent
01:06der Bevölkerung gehen könnten,
01:08verglichen mit 11 Prozent für die ärmsten EU-Bürger.
01:12Diese Kluft sei bei den Subventionen für Kraftstoffe noch größer.
01:15Der IWF stellte fest, dass diese Subventionen potenziell zu 34 Prozent den reichsten Haushalten zugute kämen und nur zu 9
01:23Prozent den ärmsten.
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