00:00Ursula von der Leyen hat auf Donald Trumps Auto-Zolldrohungen scharf reagiert und erklärt,
00:06die EU sei auf alle Szenarien vorbereitet.
00:10Die NATO prüft weiter die Auswirkungen des Abzugs von 5000 US-Soldaten aus Deutschland.
00:16Das sagt der NATO-Sprecher im Interview mit Euronews.
00:20Die Präsidentin der Europäischen Kommission hat auf Donald Trumps jüngste Zolldrohung reagiert.
00:26Ursula von der Leyen sagte in Jerewan, der US-Präsident könne die Zölle nicht eigenmächtig erhöhen.
00:33Trump hatte angekündigt, die US-Zölle auf in der EU hergestellte Autos von 15 auf 25 Prozent anzuheben,
00:42weil die EU die Vereinbarungen nicht einhalte.
00:56und die Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit.
00:58Jetzt sind wir beide implementieren diesen Deal,
01:03während wir die verschiedenen demokratischen Proceduren haben auf beide Seiten.
01:09Auf der EU-Union, wir sind jetzt in den letzten Tagen implementieren die remaining tariff commitments.
01:28Laut der gemeinsamen Erklärung, die Brüssel und Washington im vergangenen Sommer getroffen hatten,
01:33sollten die USA die Zölle auf in der EU hergestellte Autos bereits bei Inkrafttreten der Vereinbarung senken.
01:40Gleichzeitig verpflichteten sich die USA zu einer pauschalen Obergrenze von 15 Prozent Zoll für Waren aus der EU.
01:50Seit Trump am Freitag mit höheren Autozöllen gedroht hatte, bemüht sich Brüssel um Klarheit zu den Beweggründen.
02:02Bei einem russischen Angriff auf die nördliche Region Poltava wurden laut dem Leiter der Militärverwaltung des Bezirks vier Menschen getötet.
02:10Fast drei Dutzend weitere wurden verletzt.
02:13Behördenangaben zufolge trafen Raketen und Drohnen mindestens zwei Orte in der Region,
02:17beschädigten eine Industrieanlage und die Eisenbahninfrastruktur und ließen fast 3.500 Menschen ohne Gasversorgung zurück.
02:25Die Angriffe waren Teil einer nächtlichen Offensive bis in den Dienstag hinein, die auch andere Gebiete traf.
02:31In Kharkiv, einer der aktivsten Frontlinien während der mehr als vierjährigen russischen Invasion, wurde ein Eisenbahnwaggon getroffen.
02:38Laut lokalen Behörden gab es dabei keine Opfer.
02:42In Dnipro wurde ein weiterer Anschlag auf die Verkehrsinfrastruktur verzeichnet.
02:46Die Behörden meldeten einen Drohnenangriff auf einen Bahnhof.
02:49Dabei wurde eine Elektromotive beschädigt.
02:52Die Behörden stellten jedoch fest, dass sich niemand an Bord befand,
02:55da der Zug zuvor angehalten hatte und die Fahrgäste aufgrund von Luftangriffssirenen in Sicherheit gebracht worden waren.
03:05Die NATO prüft weiter die Auswirkungen der Entscheidung des US-Präsidenten,
03:10in den kommenden Monaten 5000 in Deutschland stationierte US-Soldaten abzuziehen.
03:16Das sagt NATO-Sprecher Oberst Martin O'Donnell in der Euronews-Sendung Europe Today.
03:39Donald Trump hat die Verbündeten vor seiner Ankündigung des Abzugs der US-Truppen am vergangenen Freitag nicht informiert.
03:47Es gibt Fragen zur Logistik, beispielsweise von wo und wie die Truppen abgezogen werden sollen.
03:54Unklar ist auch, wie sich die Entscheidung auf die gesamte Streitkräftestruktur des Verteidigungsbündnisses auswirkt.
04:01Oberst O'Donnell beschwichtigt jedoch, dass sich dadurch nichts ändere.
04:05Die NATO sei nach wie vor in der Lage, abzuschrecken und das gesamte Bündnisgebiet zu verteidigen.
04:14Schweden hat seine Pläne für den ersten Auslandsgeheimdienst des Landes nach dem Modell des britischen Spionagedienstes MI6 vorgestellt.
04:22Das skandinavische Land ist als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine seit 2024 in der NATO und hat seine
04:31Verteidigungspolitik grundlegend umstrukturiert.
04:35Die schwedische Außenministerin Maria Malmas-Denagat kündigte an, dass der Dienst mit dem Kürzel UND im Januar 2027 seine Arbeit
04:46aufnehmen soll.
05:13Die neue Spionagebehörde soll aufgaben sein.
05:22Schwedens Auslandsgeheimdienst soll auch eng mit den innerstaatlichen Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, um externe Bedrohungen zu identifizieren und zu bekämpfen.
05:34Die Regierung in Stockholm legt den Gesetzentwurf zum Auslandsgeheimdienst im Juni dem Parlament vor.
05:42Im Dezember 2024 verließ Pablo Puentes Kolumbien.
05:47Er wollte ein paar Monate als Sanitäter in Polen arbeiten und mit genug Geld nach Hause kommen, um ein eigenes
05:54Haus zu kaufen.
05:56Das erzählt seine Frau Mireia Pineda.
05:58Es seien die wenigen Jobchancen in Kolumbien gewesen, die Pablo Puentes letztlich dazu gebracht hätten, sich als Sanitäter den ukrainischen
06:07Streitkräften anzuschließen.
06:18Sarai Vera, die Frau von John Edward Villareal, erzählt eine ähnliche Geschichte.
06:23Ihr Mann wird seit einem Bombenangriff im Januar vergangenen Jahres in der Ukraine vermisst.
06:28Aus Bogotá schildert Vera, dass es vor allem ums Geld ging.
06:50Vera betont, dass die Summen, die für einen Einsatz in der Ukraine angeboten werden, im Vergleich zu Kolumbien besonders hoch
06:57sind.
07:12Für den Menschenrechtsaktivisten Carlos Ramirez liegt der Schlüssel nicht nur in der prekären Lage im Land, sondern auch im Ruf
07:19des kolumbianischen Militärs.
07:40Ramirez warnt jedoch, dass dies nicht immer der Realität entspricht, in einem Land, in dem es weiterhin eine Wehrpflicht gibt.
07:55Der letzte Kontakt Penedas zu ihrem Mann war am 3. Januar 2025.
08:01Kurz darauf wurde er festgenommen und in Russland zu 28 Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.
08:09Die Hoffnung auf ein besseres Leben endete auch für viele Familien in Ungewissheit und Angst.
08:23In den Niederlanden kann sich die Armee vor Bewerbungen von Reservisten kaum retten, seit sich Königin Maxima und ihre älteste
08:31Tochter Amalia als Reservistinnen engagiert haben.
08:34Ziel der Regierung in Den Haag ist es, die Zahl der Freiwilligen von derzeit 9.000 bis 2030 auf 20
08:42.000 Reservisten und Reservistinnen zu erhöhen.
08:46Mit dem aktuellen Ansturm ist die Armee offenbar überfordert.
09:14Die Niederlande wollen die Gesamtzahl ihrer Soldatinnen und Soldaten von derzeit 1.000.
09:19In ganz Europa sind die Regierungen bestrebt, ihre Streitkräfte zu vergrößern und zu modernisieren.
09:30Angesichts von Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und des sinkenden Engagements von US-Präsident Trump in der NATO soll die
09:38europäische Verteidigungsfähigkeit deutlich verstärkt werden.
09:46Berlin. Jahrelang der Touristenmagnet schlechthin in Deutschland.
09:50Doch die deutsche Hauptstadt scheint immer uninteressanter zu werden.
09:54Gab es 2019 noch 34,1 Millionen Übernachtungen in Berlin, waren es 2025 nur noch 29,4 Millionen. Fast 15
10:04Prozent Rückgang.
10:05Seit fast zwei Dekaden zeigt Stadtführer Reinhold Steinle Berlin Besucher an seine Stadt oder genauer gesagt seinen Bezirk Neukölln.
10:13Er weiß genau, wo es hakt.
10:16Einerseits beklagen sich wirklich viele über die Sauberkeit. Also die sind eher erschrocken über die Verschmutzung.
10:23Die Verkehrssituation empfinden viele auch als sehr schwierig. Zugausfälle, S-Bahn-Ausfälle, überfüllte Busse und das sorgt für viele auch
10:34für Frust.
10:36Kulturschaffende vermuten noch eine weitere Ursache. Einst war Berlin die Technohauptstadt der Welt.
10:42Doch inzwischen müssen immer mehr Clubs und kulturelle Freiräume dicht machen.
10:46Auch Ludwig Eben steht das Problem in der Tür. Er betreibt den Humboldthain-Club.
10:51Doch nun soll nebenan ein Hotel gebaut werden.
10:55Das Problem, wenn ein Hotel da gebaut wird, die Leute wollen auch schlafen.
11:00Und wenn diese Fenster in Richtung zum Club gehen, dann ist eben die Gefahr da, dass da Lärmanzeigen kommen und
11:07dass über kurz oder lang der Club schließen muss.
11:11Ein Problem, das in ähnlicher oder abgewandelter Form etwa die Hälfte der Berliner Clubs betrifft, wie der Interessensverband Club Commission
11:18zuletzt warnte.
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