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Nachrichten des Tages | 5. Mai 2026 - Abendausgabe

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Transkript
00:00In Leipzig ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast, zwei Menschen starben.
00:05Nach der mutmaßlichen Amokfahrt ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
00:10Ursula von der Leyen hat auf Donald Trumps Auto-Zolldrohungen scharf reagiert und erklärt,
00:16die EU sei auf alle Szenarien vorbereitet.
00:20Die NATO prüft weiter die Auswirkungen des Abzugs von 5000 US-Soldaten aus Deutschland.
00:26Das sagt der NATO-Sprecher im Interview mit Euronews.
00:30Bei einem russischen Angriff auf die nördliche Region Pontava wurden laut dem Leiter der Militärverwaltung des Bezirks vier Menschen getötet.
00:38Fast drei Dutzend weitere wurden verletzt.
00:41Behördenangaben zufolge trafen Raketen und Drohnen mindestens zwei Orte in der Region,
00:46beschädigten eine Industrieanlage und die Eisenbahninfrastruktur und ließen fast 3500 Menschen ohne Gasversorgung zurück.
00:54Die Angriffe waren Teil einer nächtlichen Offensive bis in den Dienstag hinein, die auch andere Gebiete traf.
01:00In Charkiv, einer der aktivsten Frontlinien während der mehr als vierjährigen russischen Invasion, wurde ein Eisenbahnwagon getroffen.
01:07Laut lokalen Behörden gab es dabei keine Opfer.
01:10In Dnipro wurde ein weiterer Anschlag auf die Verkehrsinfrastruktur verzeichnet.
01:14Die Behörden meldeten einen Drohnenangriff auf einen Bahnhof.
01:18Dabei wurde eine Elektromotive beschädigt.
01:20Die Behörden stellten jedoch fest, dass sich niemand an Bord befand, da der Zug zuvor angehalten hatte und die Fahrgäste
01:26aufgrund von Luftangriffssirenen in Sicherheit gebracht worden waren.
01:35In Leipzig ist am Montag ein Auto in eine Menschenmenge gerast.
01:38Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
01:43Der Fahrer, ein 33-jähriger Deutscher, wurde noch am Tatort festgenommen.
01:48Die Hintergründe der mutmaßlichen Tat sind nach Angaben der Behörden weiter unklar.
01:52Die Ermittler gehen allerdings von einer Amokfahrt aus.
01:55Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 63-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann.
02:01Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf zweifachen Mord und mehrfachen versuchten Mord.
02:08Die Polizei erklärte am späten Montagabend, es gebe, Zitat,
02:11nach derzeitigem Kenntnisstand keine Anhaltspunkte für ein politisches oder religiöses Motiv.
02:17Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa war der Verdächtige der Polizei bereits bekannt,
02:22allerdings nicht wegen einschlägiger Straftaten.
02:25Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus.
02:28Eine weitere Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.
02:34Die Präsidentin der Europäischen Kommission hat auf Donald Trumps jüngste Zolldrohung reagiert.
02:41Ursula von der Leyen sagte in Jerewan, der US-Präsident könne die Zölle nicht eigenmächtig erhöhen.
02:48Trump hatte angekündigt, die US-Zölle auf in der EU hergestellte Autos von 15 auf 25 Prozent anzuheben,
02:57weil die EU die Vereinbarungen nicht einhalte.
03:01Ein Zoll ist ein Zoll. Und wir haben ein Zoll.
03:05Und die Essenz dieser Zoll ist die Prospäinheit, die Räume commoner und die Reliabilität.
03:12Jetzt sind wir beide implementieren diesen Zoll.
03:17Während wir die verschiedenen demokratischen Proceduren, die wir auf beiden Seiten haben.
03:23Auf der Europäischen Union sind wir jetzt in den finalen Städten der implementieren die restlichen Tariff-Kommittungen.
03:42Laut der gemeinsamen Erklärung, die Brüssel und Washington im vergangenen Sommer getroffen hatten,
03:47sollten die USA die Zölle auf in der EU hergestellte Autos bereits bei Inkrafttreten der Vereinbarung senken.
03:55Gleichzeitig verpflichteten sich die USA zu einer pauschalen Obergrenze von 15 Prozent Zoll für Waren aus der EU.
04:04Seit Trump am Freitag mit höheren Autozöllen gedroht hatte, bemüht sich Brüssel um Klarheit zu den Beweggründen.
04:15Die NATO prüft weiter die Auswirkungen der Entscheidung des US-Präsidenten,
04:20in den kommenden Monaten 5000 in Deutschland stationierte US-Soldaten abzuziehen.
04:26Das sagt NATO-Sprecher Oberst Martin O'Donnell in der Euronews-Sendung Europe Today.
04:50Donald Trump hat die Verbündeten vor seiner Ankündigung des Abzugs der US-Truppen am vergangenen Freitag nicht informiert.
04:58Es gibt Fragen zur Logistik, beispielsweise von wo und wie die Truppen abgezogen werden sollen.
05:04Unklar ist auch, wie sich die Entscheidung auf die gesamte Streitkräftestruktur des Verteidigungsbündnisses auswirkt.
05:11Oberst O'Donnell beschwichtigt jedoch, dass sich dadurch nichts ändere.
05:16Die NATO sei nach wie vor in der Lage, abzuschrecken und das gesamte Bündnisgebiet zu verteidigen.
05:24In den Niederlanden kann sich die Armee vor Bewerbungen von Reservisten kaum retten,
05:30seit sich Königin Maxima und ihre älteste Tochter Amalia als Reservistinnen engagiert haben.
05:36Ziel der Regierung in Den Haag ist es, die Zahl der Freiwilligen von derzeit 9.000 bis 2030 auf 20
05:44.000 Reservisten und Reservistinnen zu erhöhen.
05:47Mit dem aktuellen Ansturm ist die Armee offenbar überfordert.
06:15Die Niederlande wollen die Gesamtzahl ihrer Soldatinnen und Soldaten von derzeit 80.000.
06:21auf 120.000 erhöhen.
06:25In ganz Europa sind die Regierungen bestrebt, ihre Streitkräfte zu vergrößern und zu modernisieren.
06:32Angesichts von Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und des sinkenden Engagements von US-Präsident Trump in der NATO
06:39soll die europäische Verteidigungsfähigkeit deutlich verstärkt werden.
06:46Schweden hat seine Pläne für den ersten Auslandsgeheimdienst des Landes nach dem Modell des britischen Spionagedienstes MI6 vorgestellt.
06:55Das skandinavische Land ist als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine seit 2024 in der NATO
07:03und hat seine Verteidigungspolitik grundlegend umstrukturiert.
07:08Die schwedische Außenministerin Maria Malmas-Denagat kündigte an,
07:13dass der Dienst mit dem Kürzel UND im Januar 2027 seine Arbeit aufnehmen soll.
07:46Die neue Spionagebehörde soll aufgaben werden.
07:50des derzeitigen militärischen Nachrichtendienstes MUST übernehmen.
07:55Schwedens Auslandsgeheimdienst soll auch eng mit den innerstaatlichen Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten,
08:01um externe Bedrohungen zu identifizieren und zu bekämpfen.
08:06Die Regierung in Stockholm legt den Gesetzentwurf zum Auslandsgeheimdienst im Juni dem Parlament vor.
08:16Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der zentralchinesischen Provinz Hunan
08:20sind laut staatlichen Medien mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.
08:25Mehr als 60 weitere wurden verletzt.
08:27Das Feuer zerstörte mehrere Gebäude, viele weitere stürzten ein oder wurden schwer beschädigt.
08:33Fast 500 Rettungskräfte waren im Einsatz, um den Brand zu löschen,
08:37nach Vermissten zu suchen und Anwohner in der Nähe der Fabrik in Sicherheit zu bringen.
08:41Um weitere Unfälle während des Einsatzes zu verhindern,
08:44besprühen und befeuchten die Rettungskräfte gefährdete Bereiche.
08:47Zudem wurden drei Roboter eingesetzt, um die Such- und Rettungsarbeiten zu unterstützen.
08:52Die Ursache der Explosion wird noch untersucht.
08:56Der Verantwortliche des Unternehmens wurde vorläufig festgenommen.
08:59Die Region Liuyang hat eine lange Tradition in der Feuerwerksproduktion.
09:04Chinas Präsident Xi Jinping ordnete eine umfassende und zügige Untersuchung des Vorfalls an.
09:09Zugleich wies er die lokalen Behörden an, alles zu tun, um Menschenleben zu retten.
09:13Die Behörden warnten, dass die Zahl der Todesopfer im Laufe der Rettungsarbeiten noch steigen könnte.
09:24Die Meeresverschmutzung erreicht sowohl im Mittelmeer als auch im Atlantik alarmierende Ausmaße.
09:29Unter all den Meeresabfällen sticht etwas als besonders gefährlicher vor.
09:33Verlorene Fischereiausrüstung.
09:36Dabei handelt es sich um Fischernetze, Leinen und Fallen,
09:39die über Jahrzehnte auf sie zurückgelassen wurden oder verloren gegangen sind.
10:05Die Meerestiere verheddern sich unter anderem in sogenannten Geisternetzen.
10:09So werden Teile des Ozeans langsam in einen regelrechten Unterwasserfriedhof verwandelt.
10:15Nun arbeitet ein europäisches Projekt daran, das zu ändern.
10:19Die NetTag Plus-Initiative bringt Wissenschaftler, Ingenieure und Fischer zusammen,
10:23um verlorene Fanggeräte zu verhindern oder wiederzufinden.
10:26An den Netzen werden akustische Sender mit einer eindeutigen Kennung angebracht,
10:31sodass sie über eine mobile App verfolgt werden können,
10:33sogar aus einer Entfernung von über zwei Kilometern.
10:58Für Ausrüstung, die bereits in den tiefen des Meeres verloren gegangen ist,
11:02nutzen die Forscher ein Roboter-System namens Iris Sonar,
11:05um sie zu lokalisieren und den Meeresboden zu kartieren.
11:09Diese Technologien wurden im Norden Portugals gemeinsam mit lokalen Fischern getestet,
11:14doch das Ziel ist es, sie europaweit einzusetzen.
11:36Die Hoffnung ist, dass mit besserer Technologie, engerer Zusammenarbeit und nachhaltigeren Praktiken
11:42die Flut der Geisternetze endlich gestoppt werden kann.
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