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Nachrichten des Tages | 3. Mai 2026 - Abendausgabe

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Transkript
00:00US-Präsident Donald Trump droht damit, weit mehr als die zunächst angekündigten 5000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.
00:10Schon zu Beginn der neuen russischen Angriffswelle werden zehn Menschen in der Ukraine getötet.
00:16Kiew greift weiter Russlands Ölindustrie an.
00:19US-Präsident Donald Trump droht damit, aus Deutschland in den nächsten sechs bis zwölf Monaten mehr als die zunächst angekündigten
00:285000 US-Soldaten abzuziehen.
00:41Die Ankündigung des Truppenabzugs erfolgte vor dem Hintergrund eines Streits mit dem Bundeskanzler über den Iran-Krieg.
00:49Friedrich Merz hatte bei einer Diskussion die fehlende Strategie der Vereinigten Staaten kritisiert und gesagt, die iranische Führung demütige die
00:59USA.
01:01Derzeit sind über 36.000 US-Soldaten in verschiedenen Bundesländern in Deutschland stationiert.
01:08Oft profitieren die umliegenden Orte wirtschaftlich von den US-Stützpunkten.
01:13Doch die US-Armee braucht Basen wie Rammstein für Einsätze in Nahost und ganz Asien.
01:20Trump droht inzwischen auch Spanien und Italien mit ähnlichen Kürzungen.
01:31Russland hat eine neue Angriffswelle gegen die Ukraine gestartet.
01:35Innerhalb von nur 24 Stunden wurden mindestens zehn Menschen getötet und mehr als 70 weitere verletzt.
01:42Nicht alle Schahed-Drohnen konnten abgefangen werden.
01:47Der Militärgeheimdienst der Ukraine meldete einen militärischen Erfolg gegen eine Einheit aus Tschetschenien,
01:54in die Kiew offenbar einen Überläufer eingeschleust hatte.
01:58Der Überläufer soll Abhörgeräte in einer Einheit des tschetschenischen Präsidenten Ramzan Kadirov installiert haben.
02:08Unterdessen erklärte der Präsident Volodymyr Zelensky,
02:12dass in der Nacht zwei russische Öltanker im Schwarzmeerhafen Novorossis betroffen wurden.
02:19Kiew setzt seine Attacken gegen Russlands Ölindustrie fort.
02:26Die 176 Aktivisten der von israelischen Streitkräften abgefangenen Flotille sind nach Kreta gebracht worden.
02:33Ein Transportschiff der griechischen Marine brachte sie nach Atherinulakos im Südosten Kretas,
02:39von wo aus Schiffe der Küstenwache sie zum Hafen brachten.
02:42Berichten zufolge werden die Aktivisten in Heraklion untergebracht und von dort aus nach Athen fliegen,
02:48wo der Prozess ihrer Rückführung beginnt.
02:50Koordiniert wird dies vom griechischen Außenministerium in Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern der Aktivisten.
02:57Sie kommen aus verschiedenen Ländern, hauptsächlich aus der Europäischen Union,
03:01wie Spanien, Frankreich, Portugal, dem Vereinigten Königreich und Italien, sowie aus der Türkei.
03:08Zwei Aktivisten werden von Israel zur Befragung festgehalten.
03:12Der palästinensische Aktivist Saif Aboukishek steht unter Verdacht,
03:15Verbindungen zu einer terroristischen Organisation zu haben.
03:18Der Brasilianer Thiago Avila soll zu mutmaßig illegalen Aktivitäten befragt werden.
03:31Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ist das umstrittene Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur vorläufig in Kraft getreten.
03:39Und das, obwohl der Europäische Gerichtshof sich bereits mit dem Fall befasst.
03:45Das Abkommen sieht die Schaffung einer Freihandelszone zwischen der EU und den Mercosur-Staaten vor,
03:50also Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.
03:54Nach mehreren Verzögerungen wurde der Vertrag im Januar schließlich unterzeichnet.
03:58Zustimmung kam allerdings nicht von allen Seiten.
04:05Sowohl einzelne EU-Staaten wie Frankreich und Polen, als auch zahlreiche Landwirte in der EU stemmten sich gegen das Abkommen.
04:12Befürworter sehen darin vor allem neue Marktchancen.
04:15Kritiker hingegen warnen vor Wettbewerbsnachteilen für europäische Betriebe und befürchten,
04:20dass geltende EU-Standards und Vorschriften ausgehöhlt werden könnten.
04:23Die EU-Kommission konnte sich eine Mehrheit der Mitgliedstaaten sichern.
04:28Im EU-Parlament überwog jedoch die Skepsis.
04:35Mehrere Europaabgeordnete haben das Abkommen inzwischen vor den Europäischen Gerichtshof gebracht,
04:40um dessen Rechtsmäßigkeit prüfen zu lassen.
04:42Das Abkommen wird gestoppt, sollte das Europäische Gericht dagegen entscheiden.
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