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Maler Leon LöWentraut · Genie Oder Einbildung
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00:00:06I am 27 years old.
00:00:08I have so much time before me.
00:00:10I have visions and great plans.
00:00:16Leon Löwentraut,
00:00:17it was like the Faust on the Auge.
00:00:19It's really good.
00:00:25Leon, welcome to the show.
00:00:27Herzlich willkommen.
00:00:30Jeder, der ja diesen Weg so ein bisschen mitverfolgt hat,
00:00:33weiß ja, wie sehr ich für die Kunst brenne.
00:00:35Die Kunst zu erschaffen, aber auch nicht nur Kunst zu erschaffen,
00:00:38sondern sie dann halt auch zu zeigen.
00:00:44In dem, was er tut, ist er ziemlich gut.
00:00:46Nur, es ist völlig überflüssig, was er macht.
00:00:50Es ist Unterhaltung.
00:00:56Du machst dir natürlich als Eltern immer Sorgen um dein Kind.
00:00:59Weil er ja, sag ich mal, sehr ehrgeizig ist,
00:01:01aber trotzdem auch von Selbstzweifeln geplagt ist.
00:01:07Abstrakt, expressionistisch, wie er es selber nennt.
00:01:09Also schmierst du die Farbe direkt drauf?
00:01:10Ja, ja.
00:01:11Wenn du jetzt bei jedem Pinselstrich anfängst zu jammern,
00:01:13dann bringt das ja auch nichts.
00:01:16Lieber Herr Löwentrop, in sieben Jahren haben Sie angefangen zu malen.
00:01:19Mit zwölf haben Sie Ihre ersten Werke verkauft.
00:01:28Hier in Madrid, das wird wieder ein Showlauf ohne Ende.
00:01:35Ich finde, seine Kunstwerke sind sehr plakativ,
00:01:38in dieser Plakativität auch ein bisschen einfältig.
00:01:42Wenn man sich vorstellt, man hat so ein Drei-Sterne-Hotel,
00:01:45würde man das da gut unterbringen können.
00:01:47Ich bin kein Künstler, der allen gefallen möchte
00:01:51und everybody's darling ist, ja.
00:01:54Also entschuldigen könnt ihr euch schlecht.
00:01:56Nee, das stimmt nicht.
00:01:59Dieser Zusammenhalt zwischen uns dreien,
00:02:01das ist natürlich primär und ganz, ganz wichtig.
00:02:04Ich wollte natürlich immer Künstler werden.
00:02:06Das war mein Traum, ich wollte ihn verwirklichen.
00:02:08Aber es hat natürlich auch Schattenseiten,
00:02:10mit denen man klarkommen muss.
00:02:11Und die haben mich heute zu dem gemacht, was ich bin.
00:02:41Es gibt keinen Künstler da draußen, der so einen Strich hat wie ich.
00:02:45Weil ich sage immer, der Strich eines Künstlers ist wie der Fingerabdruck eines Menschen.
00:02:49Man hat das im Fleisch und Blut, wie man den Strich zieht, wie man malt.
00:02:55Ich habe mir da einfach einen Stil entwickelt und eine Handschrift, die unverwechselbar ist.
00:03:01Und mein Ziel oder meine große Vision mit meiner Kunst ist,
00:03:05dass ich mit diesem einzigartigen Stil auf der ganzen Welt ausgestellt bin.
00:03:10Dass am Abend meines Lebens die ganze Menschheit meine Werke kennt.
00:03:15Und dass ich es auch schaffe mit diesen Themen und mit meiner Art von Kunst
00:03:21natürlich auch über die Galerien und Museen auch in die Kunstgeschichte eingehe.
00:03:32An so einem Ort fühle ich einfach absolute Entspannung, weil es halt einfach dieses ganz Normale hier ist.
00:03:38Und viele kennen mich ja dann auch nur von den Ausstellungen und großer Auftritt
00:03:44und Inszenierung und tausend Menschen um einen herum.
00:03:48Aber das ist nicht das Leben, was ich halt eigentlich lebe.
00:03:51Mein Leben findet an solchen Plätzen statt, wo ich meine Ruhe habe,
00:03:56wo ich nachdenken kann, wo ich die Motive aufsauge und das dann halt in meiner Kunst verarbeite.
00:04:35So, schauen wir mal.
00:04:38Ja, ist schon deutlich besser, ne?
00:04:59Hier durchs Tor zu fahren und einfach nur die Einfahrt lang, das ist für mich pure Freiheit.
00:05:05Da weiß ich, ich bin an meinem safe place, mir geht's gut.
00:05:11Hier habe ich Frieden, Ruhe, nur positive Energie.
00:05:16Nur positive Energie.
00:05:20Ah.
00:05:29Ah.
00:05:33Ah.
00:05:40Also gerade habe ich einige Bilder, die gleichzeitig entstehen.
00:05:47Das habe ich häufiger, dass ich nicht nur an einem Werk arbeite, sondern an mehreren gleichzeitig.
00:05:52Das hat einfach was damit zu tun, dass ich erstens ein sehr ungeduldiger Mensch bin,
00:05:55zweitens, wenn ich eine kreative Phase habe und dann wirklich im Flow bin, dann auch nicht aufhören kann
00:06:01und habe dann so viele Ideen halt einfach in mir, die ich dann halt verwirklichen möchte.
00:06:05Und bevor ich dann ein Bild fertig gemalt habe, kommt schon die nächste Idee.
00:06:19Oftmals war es Schmerz oder auch, dass jetzt eine bestimmte Person ist, die man vermisst,
00:06:24ob man von einer bestimmten Person verletzt wurde, mit der man eigentlich tolle Erinnerungen hat.
00:06:30Das sind einfach Situationen, die einen Schmerz auslösen, der an sich nicht schön ist,
00:06:38der mich aber in jeder Situation immer wieder stärker gemacht hat.
00:06:42Und dieser Schmerz, der hat mich halt irgendwie lebendig gehalten.
00:07:01Ja, ich habe es so gewollt, dass meine Kunst bekannt wird, aber ich hätte ja niemals gedacht, dass das so
00:07:07schnell geht.
00:07:08Und das war dann schon etwas, wo ich dann halt auch gezwungen war, sehr schnell erwachsen zu werden.
00:07:14Und ich konnte auch nicht wirklich viel mit welchen was anfangen, die in meinem Alter waren.
00:07:20Ja, also was die Gesprächsthemen anging, was irgendwie den Terminkalender anging, was natürlich auch die Leidenschaft anging.
00:07:27Das waren alles Themen.
00:07:28Da hatte ich jetzt keine Gleichgesinnten, mit denen ich mich darüber austauschen konnte.
00:07:34Und habe dann halt letztendlich mein Ding alleine durchgezogen.
00:07:36Und gleich verteilte ich noch ein gar nichts, weil als ich den größten Scheiß durchgemacht habe war mein Vater, der
00:07:42von Anfang an nicht glaubt hat.
00:07:46Und hier einschliffelt es sich und euch immer alles. Danke.
00:08:02Meine Eltern haben mich auch dort noch überall unterstützt.
00:08:06Wenn das jetzt irgendwie darum ging, auch als ich dann 17 war und meine erste internationale Ausstellung in London hatte.
00:08:13Ja, wenn es dann darum ging, dass ich keinen Führerschein hatte beispielsweise.
00:08:18Die erste alleinige Solo-Ausstellung eines deutschen Künstlers in Notting Hill.
00:08:26Wir hatten ja damals weder eine Spedition, noch wussten wir nicht, wie wir die Bilder nach London bekommen.
00:08:33Ich kann mich in jede Situation, jedes Bild, das ich sehe, ich kann mich dazu 100% hineinversetzen, wie es
00:08:40mir ging, wie es Leon ging.
00:08:42Klappt das alles? Wird das alles gut? Und es ist so, du, deine Brust, die wird so groß. Ja, es
00:08:49schäumt über. Es schäumt über vor Glück.
00:08:54Für mich ist es einfach eine riesengroße Ehre, hier heute meine Ausstellung The Global Goals zu eröffnen im EU-Parlament.
00:09:10Die Kunstillumination hier auf dem Haus Westland, auf dem Europaplatz hier in Mönchengladbach war ein Riesenerfolg.
00:09:17Also, das war für meine gesamte Karriere ein absoluter Meilenstein.
00:09:22Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Ernst-Bahler-Preis Leon Löwentraut.
00:09:29Das ist eine riesengroße Anerkennung. Ich habe mir in meinem Leben schon immer sehr große Ziele gesetzt.
00:09:34Es war in meinem gesamten Leben nicht einfach, mich immer durchzusetzen, dadurch, dass ich auch neue Wege gegangen bin,
00:09:40dadurch, dass ich mich auch immer sehr viel Kritik stellen musste.
00:09:44Wenn eben einer nicht in der Kunsthochschule war, explizit von einer Kunsthochschule abgelehnt worden ist,
00:09:52wenn einer sagt, ich war immer schon Künstler und ich habe als Kind schon gemalt,
00:09:56und dann über das Fernsehen und über ganz viele Aktivitäten um seine Person herum eine Berühmtheit erreicht,
00:10:10mit der er dann auch die Bilder verkaufen kann, dann ist das für, ich sage jetzt mal dreist, unser Verständnis
00:10:19die falsche Reihenfolge.
00:10:23Also man macht Kunst und wird dann vielleicht berühmt.
00:10:26Wenn ich mir die Arbeiten von Löwentraut angucke, dann merke ich, die interessieren mich nicht besonders.
00:10:32Die finde ich so etwas langweilig, vielleicht ein bisschen putzig.
00:10:35Die sind aber auch nicht so gemalt. Also das ist der formale Aspekt.
00:10:38Die sind nicht so gemalt, dass ich finde, da ist eine interessante Komposition
00:10:43oder er entdeckt Sujets, er entdeckt Themen, die bislang in der Kunstwelt, in der Malereiwelt so nicht vorhanden waren.
00:10:49Oder er entwickelt eigene Techniken, die man so selten sieht.
00:10:53Oder da ist irgendwas anderes, was meine Neugier weckt, sodass ich gerne noch mehr wissen will und noch mehr sehen
00:11:00will.
00:11:01Mein Eindruck ist eigentlich, dass er kein guter Maler ist.
00:11:05Und einfach, weil er sich auch nicht besonders entwickelt hat, auch während der letzten Jahre nicht besonders entwickelt hat,
00:11:11und weil er mehr oder weniger immer dasselbe Motiv entwickelt und variiert und sich stark anlehnt an bestimmten Techniken,
00:11:20die es schon sehr lange gibt. Also man sieht mal, da ist so ein bisschen Picasso, da ist so ein
00:11:24bisschen Matisse drin,
00:11:25ein bisschen Pollock, so eine relativ gefällige Mischung aus allem.
00:11:29Und das ist dann, finde ich, doch ein bisschen zu wenig.
00:11:39Ich hatte natürlich auch viel mit Vorurteilen zu kämpfen. Ja, es wird nur von den Eltern gepusht.
00:11:45Das ist ja gar keine Kunst, das ist nur ein Rumgeschmierer auf Leinwand.
00:11:48Und all das, was irgendwie so in mir drin gesteckt hat, was ich rauslassen wollte und auch den Drang natürlich
00:11:56verspürt habe,
00:11:57das der Menschheit zu zeigen, wird dann halt auch von vielen schlecht geredet.
00:12:04Man hat ihn belächelt.
00:12:07Wenn man sieht, wie die Reaktionen von anderen Menschen sind und damals, ich sage jetzt bewusst, damals waren und wie
00:12:15sie heute sind,
00:12:18dann sehe ich also ganz viel Neid.
00:12:21Ich sehe Neid und teilweise möchte ich auch sagen Hass in den Menschen.
00:12:27Du musst dann natürlich dein Kind aufbauen. Ja, du kannst ihn ja nicht einfach alleine gehen lassen.
00:12:32Und da waren wir immer sehr hellhörig gewesen. Und ich bin ja auch nicht eine Mutter, die dann ruhig ist
00:12:38und sich zurückhält.
00:12:40Nein, ich war auch eine Löwin.
00:12:44Und man vergisst diese Menschen. Ich vergesse diese Menschen auch nicht, die früher nicht nett zu uns waren.
00:12:52Das Internet ist ja für Hater, sage ich jetzt mal, eine Plattform, die sie ja unfassbar schützt.
00:13:00Gerade so auf Instagram, Facebook, wo ja Leute anonym ja wirklich sehr, sehr schlimme Kommentare schreiben können,
00:13:09ohne damit selber in die Öffentlichkeit gehen zu müssen.
00:13:13Und ja, ich finde sowas einfach sehr, sehr feige.
00:13:17Andererseits muss ich sagen, früher hat es mich schon häufiger sehr belastet.
00:13:25Mittlerweile weiß ich einfach, dass das, was ich mache, ist gut und es sind sehr viele Neider dabei.
00:13:34Ich weiß ja, was die Wahrheit ist, wie ich selber für meinen Traum gekämpft habe und dass ich definitiv keine
00:13:40PR-Maschinerie bin,
00:13:41sondern ein ganz authentischer Künstler.
00:13:44Natürlich war ich nach außen hin immer der super selbstbewusste Leon, der irgendwie der neue Shootingstar in der Kunst war
00:13:53und eine internationale Ausstellung nach der anderen dahin gelegt hat.
00:13:57Und das alles noch mit so einer Leichtigkeit irgendwie, das habe ich natürlich immer nach außen hin verkörpert.
00:14:03Und es war auch 100 Prozent ich. Also ich will wirklich explizit dazu sagen, dass ich mich 0,0 verstellt
00:14:10habe.
00:14:11Aber dann gibt es natürlich halt auch die Kehrseite, dass man dann alleine ins Hotelzimmer geht und dann ist auf
00:14:18einmal Totenstille.
00:14:20Keiner ist mehr um einen herum. Und ja, man verliert sich auch so ein bisschen in sich selbst.
00:14:25Und diese Einsamkeit, die fühlt sich halt auch nicht gut an.
00:14:28Dann gibt es viele Freunde von damals, mit denen man eigentlich halt auch immer eng befreundet war.
00:14:33Und auf einmal werden die komisch und neidisch, ja, und fangen an irgendwie dir anders gegenüber zu treten, als es
00:14:39früher war.
00:14:43Das ist eine sehr, sehr große Last, diese Verantwortung und so ein spannendes, erfolgreiches Leben zu führen in dem jungen
00:14:50Alter.
00:14:51Das ist überhaupt gar keine Frage.
00:14:53Er sagt mir dann auch vieles, was ihn halt heute noch bewegt und was ihn schmerzt.
00:14:57Er muss es auch rauslassen. Und es müssen auch mal Tränen fließen.
00:15:04Aber er darf es nicht so verinnerlichen, dass seine Seele dadurch kaputt geht.
00:15:31Jetzt ist natürlich die Frage, was für eine Botschaft haben eigentlich diese Werke?
00:15:39Und wenn ich das so im Internet angucke oder so, die Botschaft ist eigentlich, ja, das ist ein Werk von
00:15:43mir.
00:15:44Und ich habe es gemacht und ich habe nicht geschlafen oder ich habe, das ist ganz wichtig und so.
00:15:50Aber eigentlich sehe ich so eine unglaubliche Masche darin, also ein bisschen zeichnerisch in der Struktur, wie direkt aus der
00:15:59Tube die Farbe als Linie betrachtet wird.
00:16:03Und dann haben wir so eine, in dieser leichten Abstraktion, immer eine Figürlichkeit, die dahinter noch durchschaut.
00:16:11Ich persönlich konnte damit nichts anfangen.
00:16:17Und das ist ja jedem unbenommen, aber wenn ich sage, ich bin Kunstkritiker, dann muss ich das natürlich auch erweitern
00:16:24und sagen, ich konnte mir auch mit der Botschaft eigentlich nichts anfangen.
00:16:30Weil auch die mir zu naheliegend ist.
00:16:34Diese konservative Kunstszene ist natürlich schon eine sehr spezielle Szene und auch in einer gewissen Art und Weise sehr steif.
00:16:42Also ich finde das immer sehr amüsant, wenn ich dann über eine Kunstmesse laufe, wie steif sie dann alle da
00:16:46stehen.
00:16:47Leute, ihr verkauft doch hier keine Mathematikformeln oder irgendwas.
00:16:53Ihr verkauft hier Kunst. Ja, also seid doch irgendwann mal ein bisschen mühsanter. Ja, weil ich meine, die Kunstszene ist
00:16:59das Aufregendste, was es gibt da draußen.
00:17:01Ich habe angefangen, die Kunst so zu definieren, wie ich sie für mich für richtig halte. Und ich habe sie
00:17:08neu definiert.
00:17:16Das war's.
00:17:24Das war's.
00:17:27We call it love, call it love.
00:17:44Why don't we call it love, call it love.
00:17:48Sing it back to me, sing it back to me now.
00:17:54Showtime, Action sein und dann die richtige Performance und dann heißt es einfach nur ein großes Opening and the show
00:18:02must go on.
00:18:06Das Bild in der Kunstwelt von Leon ist, glaube ich, etwas zweigeteilt, weil Leon ja nicht die klassische Ausbildung gemacht
00:18:13hat, wie es, sage ich mal, von Kunsthistorikern und so weiter, sage ich mal, nach dem alten Schema bewertet wird.
00:18:21Und das ist, glaube ich, auch ein Teil, was manchen Leuten, die, sage ich mal, in diesen Gremien sitzen, die
00:18:29Museumsdirektoren, die auch größtenteils Galeristen, dass sie das sehr unsicher macht,
00:18:41trotz der Ausbildung oder der klassischen Ausbildung, die gefehlt hat, dass er trotzdem so viele Menschen für seine Kunst begeistern
00:18:47kann und dass er auch nicht die Takt ist.
00:18:49Und das macht, glaube ich, manchen Leuten in Anführungsstrichen Angst.
00:18:54Also ich würde mir nichts von der Kunstszene wünschen. Ich würde eher sagen, dass die Kunstszene sich wünschen soll, dass
00:19:01ich in den ganzen nächsten Jahren, wo es bei mir weiter abgehen wird,
00:19:05ich nicht zu sehr mein eigenes Ding mache, dass sie irgendwann in ein paar Jahrzehnten auch die Möglichkeit haben, immer
00:19:13noch an meine Werke heranzukommen.
00:19:16Und nicht zu sehr irgendwelche Dinge in irgendwas reininterpretieren oder mich so kritisch beäugen, dass ich irgendwann keine Lust mehr
00:19:28habe, mit ihnen zusammenzuarbeiten,
00:19:29weil damit würden sie sich natürlich ins eigene Fleisch schneiden.
00:20:14Beide Musik
00:20:16Hallo.
00:20:21Da? Endlich.
00:20:23Wir waren anfänglich, da haben wir so gedacht, naja, diese Auftritte, also hier in Zürich, das funktioniert überhaupt nicht.
00:20:30Zürich is a different city, the city ticked.
00:20:33There were huge events that were not expected.
00:20:38He was already in a very short time.
00:20:45We were very surprised, because we had the picture of the Superstar.
00:20:51It came from a normal young man who had no allure.
00:21:01It's not the typical Sammler of Leon's work,
00:21:05but there are people who say, wow, that we would like.
00:21:10And that's really from a 25-year-old Sammler,
00:21:22I think the oldest Sammler,
00:21:27who was bought was in the 80s.
00:21:30I just said, this picture is a great thing,
00:21:33it makes me happy, I want it to have it.
00:21:36Very nice.
00:21:37Toll.
00:21:38With new pictures.
00:21:39Yes.
00:21:40And that concept would be all black and white.
00:21:45It would be the first time,
00:21:47that I make a pure black and white exhibition.
00:21:50That's a great challenge.
00:21:52That's a premiere.
00:21:53Good.
00:21:54That's a premiere.
00:21:55So in the whole black and white would be the first time.
00:21:59But you take the challenge.
00:22:01I take it very much.
00:22:03Yes.
00:22:04And you have already started.
00:22:05I have already started, right?
00:22:07Yes.
00:22:10How many pictures are you ready?
00:22:13That will I not tell you.
00:22:15That's what I thought.
00:22:16I don't think so.
00:22:18I don't think so.
00:22:19I don't think so.
00:22:20I don't think so.
00:22:21After all you want to have it.
00:22:22And then I say,
00:22:23no, it doesn't work.
00:22:24It's a lot better.
00:22:26Yes.
00:22:31We're going to have a goal.
00:22:33We're going to have a goal.
00:22:33We're going to have a goal.
00:22:33And that's Leone's goal was to hang out later in the large museum and be as an artist
00:22:38art.
00:22:39And that's of course a permanent history.
00:22:41And the pressure is obviously on the right hand, that he will always have become successful.
00:22:49I want to know if I want to know how to make business, I'm not a fan of people.
00:22:50Leon is a painter. When he was young, he asked me to make money.
00:22:54He asked me to make business, marketing, and the customers.
00:22:58So it built it up.
00:23:00What I have always had to do with it,
00:23:03because I was in the past 30 years in the business.
00:23:06So I also thought about how many people think or think about it
00:23:10or how you can speak to them.
00:23:11Yeah, I think I'm talking about a lot of things that make me a lot of fun.
00:23:17Um the facilities, um the house, um the preparation for events,
00:23:23or when we're here at home something else.
00:23:24Everything is everywhere, so a little bit.
00:23:28And I say also, this relationship between us three,
00:23:32that's of course primarily and very, very important,
00:23:34because we as parents, we are the only ones who are 100,
00:23:411.000% honest with them.
00:23:43We know, how he thinks, what he feels.
00:23:46And that can one another not.
00:23:49And this one to give a child, our son to give,
00:23:54that was for us always the most important thing and was at first.
00:23:59There are also phases, where you want to have your patience.
00:24:04In 2-3 weeks, I realize that there is a feeling
00:24:08that I want to be in the Atelier,
00:24:10and not to talk to anyone, and just be creative.
00:24:13And I hate it, other people to see other people.
00:24:16Also, I can also be really granty.
00:24:21It has all its own advantages.
00:24:23If everyone knows,
00:24:25if you want to go in this special life,
00:24:28and accept it,
00:24:31then it's, I believe,
00:24:32that's good handlebar.
00:24:33Because at the end of the day,
00:24:34you can trust your family
00:24:35only at least.
00:24:37Especially if you're in so einem Haifischbecken
00:24:38like in the Kunstszene.
00:24:40September is a lot.
00:24:41September is a lot.
00:24:42September is a lot.
00:24:43September is a lot.
00:24:44We start with Madrid,
00:24:46the Gerhard-Braun Gallery,
00:24:47with Landscapes.
00:24:49First of all,
00:24:50the Nitella Art,
00:24:51the Gruppenausstellung,
00:24:52where Leon has his own own room,
00:24:54and then we have in Dortmund
00:24:56at the Galerie Zimmermann & Heidmann
00:24:59a solo show.
00:25:02Then we'll do a meeting with Lara,
00:25:06from Paris.
00:25:06Yes.
00:25:07That's also with you
00:25:08about the next plans.
00:25:10That will first of all
00:25:11next year,
00:25:13but that we'll have enough time
00:25:15to talk about it.
00:25:16Paris is of course
00:25:17very important.
00:25:20And if Paris doesn't perform,
00:25:23he's away.
00:25:25So simple is that.
00:25:26He has actually
00:25:27in many great cities
00:25:29and not only in Europe,
00:25:31but also on other continents.
00:25:33But unfortunately
00:25:34it's never the very big addresses.
00:25:37And if it's bigger addresses,
00:25:38then you'll notice
00:25:39that it's like
00:25:39some of the things
00:25:41that were not from the house
00:25:42from the house itself
00:25:42built.
00:25:44It's not a big curator,
00:25:46it's not a big museum,
00:25:47that went to him
00:25:48and said,
00:25:50let's take a picture
00:25:51or let's take a picture
00:25:54to a picture
00:25:55of the Biennale in Venedig
00:25:57or the Documenta
00:25:59or anything more.
00:26:00Then you'll notice
00:26:00that there's already
00:26:01a big gap
00:26:02to think about it.
00:26:04Also,
00:26:04something to make
00:26:05and to say
00:26:07that I'm still a world star.
00:26:09I'm still a world star.
00:26:10The more he's doing it,
00:26:11the more he's doing it,
00:26:12the more he's doing it,
00:26:13the more he's doing it,
00:26:14that he's been telling
00:26:14to the point
00:26:16at the center or the third
00:26:19league league
00:26:20or the third league
00:26:20club.
00:26:22The more he's doing it,
00:26:25the more he's doing it,
00:26:28the more he's doing it,
00:28:48We're right back.
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