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Ein Projekt stellt Lebensmittel für alle bereit – in Kühlschränken am Straßenrand. Landesweit stehen davon rund 1.600. Das Prinzip: Wer kann, bringt etwas, wer braucht, nimmt sich. Die Regale sind meist gut gefüllt.

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Transkript
00:01Hallo, hat hier jemand seinen Kühlschrank vergessen? Am Straßenrand, mitten in Breslau?
00:06Nein, dies ist ein offizielles soziales Projekt. Hier in der Stadt im Süden Polens gibt es Lebensmittel für alle, umsonst.
00:16Solche Kühlschränke sind gut, denn hier sind viele Menschen in Not und leider werden es von Jahr zu Jahr mehr.
00:23Das ist das Gute, es ist ein pädagogischer Kühlschrank, der wirklich lehrt, was Teilen ist.
00:30Der Kopf des Projekts, er stellt die Kühlschränke in der Stadt auf und seine spezielle Oberbekleidung verrät, es kommt ihm
00:38auf die inneren Werte an.
00:40Hört mal, mein Name ist Jan Pjontek, ich bin der Vorsitzende der Stiftung. Nimm, hilf.
00:46Nicht die Kleidung schmückt den Menschen, was wichtig ist, nicht wenn wir nehmen, sondern wenn wir geben, macht uns das
00:51glücklich.
00:53Hier kommen zwei, die demnach sehr glücklich sein müssten.
00:56Das Paar sucht sich Bananen aus, legt aber mitgebrachte rote Beete zurück in den Kühlschrank und Brot und Suppe.
01:04Das ist das Besondere an dem Projekt.
01:08Wir bringen fast jeden Tag was vorbei.
01:12Wir nehmen natürlich nicht immer was mit, aber manchmal ein schnelles Mittagessen, weil es so praktisch ist.
01:20Wir Polen haben ein großes Herz, bringen die Sachen lieber hierher, damit jemand es nimmt und es nicht im Müll
01:25landet.
01:28Das Prinzip geben und nehmen steht im Vordergrund.
01:31Pjontek gibt vor allem. Er befüllt die Kühlschränke Tag für Tag mit Lebensmittelspenden. Von Supermärkten etwa.
01:40Es kommen auch Schüler und sagen, ich habe hier ein paar Kekse, die ich nicht brauche, aber ich nehme mir
01:45zum Beispiel Kartoffeln mit oder ein Sandwich.
01:48Es ist großartig, dass sie das teilen lernen. Das ist Erziehung. Das ist toll.
01:53Ruckzuck leert sich der Kühlschrank. Die meisten Nutzer wollen nicht mit uns reden. Die Scham ist groß.
02:00Polen geht es wirtschaftlich zwar vergleichsweise gut, trotzdem fallen einige durchs soziale Netz.
02:07Inzwischen gibt es knapp 20 Kühlschränke allein in Breslau. In ganz Polen sind es schon 1600 und es werden immer
02:14mehr.
02:16Es gibt viele gutherzige Menschen, die anrufen.
02:19Im Moment habe ich fast 60 neue Plätze, wo Leute solche Kühlschränke aufstellen wollen.
02:24Sie sehen, dass es funktioniert und anderen Leuten hilft.
02:29Die Stadt Breslau fördert Foodsharing finanziell, zieht aber auch schon mal die Bremse, wenn Pjonteks Eifer über die Stränge schlägt.
02:39Uns ist es natürlich wichtig, dass es in Breslau so viele Kühlschränke für Bedürftige wie möglich gibt.
02:45Bei der Verwendung öffentlicher Gelder muss allerdings alles absolut transparent sein.
02:50Und die Qualität der Lebensmittel sowie die Lagerbedingungen müssen höchsten Standards entsprechen.
02:58Jan Pjontek aber ist es erst einmal wichtig, dass er überhaupt etwas anbieten kann.
03:04Und das Wie und Woher beißt sich manchmal mit der amtlichen Korrektheit.
03:08Wir verschwenden tatsächlich eine Menge Lebensmittel. Oft schämen sich die Leute, um Hilfe zu bitten.
03:14Der Kühlschrank ist da eine einfache Möglichkeit.
03:17Das Geben und Nehmen an den öffentlichen Kühlschränken bestimmt auch zunehmend den Speiseplan vieler von Pjonteks Kühlschrankkunden.
03:25Bei diesem Paar gibt es wohl bis auf weiteres Kartoffeln. In allen erdenklichen Varianten.
03:29Wie in der K vibes auf при
03:30pessoalها ist es in Kühlschrankkunde.
03:32Das geht auch manchmal um die Kühlschrankkunde.
03:33Allen geh obscene Musik
03:33Wenn das heißt, mir dann blabst du das Boscokka oder auditor dieses Zeigern surprised.
03:36Untertitelung des ZDF, 2020
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