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00:05We knew that you were afraid of something.
00:10And then the kindergartner came on and she said,
00:14could you imagine that Lena is missing?
00:17It's not automatically that you check,
00:19there is something bad, you say it,
00:22you don't want to go home or you don't want to go home.
00:24I was in our family very close, I loved her.
00:27And then came another Therapeut and he said,
00:30Lena, you must say it.
00:31And then she said, Lena knows nothing about Sexuality.
00:34And then she said, we can try it with a picture.
00:37And then I made an irrigated penis and a normal penis.
00:40And then I asked her if she saw it.
00:43And then she showed it on the irrigated penis.
00:46And I said, where have you ever seen it?
00:48Yeah, the XY has put it in me.
00:51Oh my God.
01:31Why are you very special with it?
01:33Thank you so much.
01:33Thank you so much.grid僚.
01:35Thank you so much.
01:37I would like to start
01:38this topic. Because it is a lot
01:42of stories. Also, when I then
01:45found that, I wanted to talk about
01:48that. Oh, I will not
01:49listen. That can't I not,
01:51that is a tough person.
01:52Also ich war so isoliert, seit das aufgedeckt wurde, bis heute habe ich eine Einsamkeit.
02:00Das habe ich immer gesagt, Missbrauch macht einsam.
02:02Und genau deswegen braucht es gerade euch, diejenigen, die laut werden, dass ich endlich das erinnern kann.
02:12Lena, du warst zwei Jahre alt, du konntest noch nicht wirklich sprechen, als die Übergriffe begonnen haben.
02:19Und die ging bis zu deinem sechsten Lebensjahr. Kannst du dich überhaupt an diese Zeit erinnern?
02:25Ja, also das erste Mal erinnere ich mich halt, als ich zwei Jahre alt war, an den Übergriff, weil ich
02:30meine Schwester danach kennengelernt habe.
02:32Die ist halt geboren in dieser Nacht, also in dieser Zeit. Deshalb ist das so prägend für mich.
02:38Und ich erinnere mich halt einfach noch daran, mich in diesem Reisebett lag und der Mann mit der Taschenlampe halt
02:43durch das Zimmer,
02:45in das Zimmer reingekommen ist, mich aus dem Bett gehoben hat, mich eben dann sexuell missbraucht hat.
02:48Und ich dann noch, das war eigentlich das Schlimmste, weil ich dann so zur Seite geguckt hatte und dann die
02:54Frau hinter der Lampe gesehen hat,
02:55die so mit einer Kamera auf mich gerichtet war, also diese alten Videokameras, und gemeint hatte, Lena, lächle doch mal
03:01in die Kamera.
03:02Oh mein Gott.
03:02Auch in so einer Sprache, wie du es in einer ganz normalen Situation sagen würdest.
03:06Und ich weiß noch, wie ich das so nicht einordnen konnte alles und auch später, also die Erinnerungen verschwimmen halt
03:14so krass,
03:14weil zum Beispiel war es manchmal so, wenn wir losgefahren sind, haben wir dann so einen Tupperbecher bekommen mit zum
03:20Beispiel Orangensaft drin
03:21und dann waren da einmal so Stückchen und ich mag halt das Stückchen, also weder Joghurt noch irgendwo anders
03:25und ich meinte halt, nee, ich will das nicht trinken, da sind Stückchen drin.
03:29Und dann meinte die Frau, ich verrühre es nochmal und jetzt trink.
03:32So, dann sind wir losgefahren und das andere Kind auf dem Rücksitz ist halt immer bei jeder Fahrt eingeschlafen.
03:38Und ich dachte jedes Mal, wie kann man denn auf jeder Fahrt einschlafen?
03:42Also das Kind ist vor mir halt eingeschlafen und dann bin ich auch eingeschlafen und dann erinnere ich mich halt
03:46nur noch,
03:46wie ich da so lag und halt viele nackte Bäuche quasi so um mich herum waren und mich eben auch
03:51sexuell missbraucht haben.
03:52Und als wir wieder zurückgekommen sind, standet ihr dann ja an der Tür, also Mama und Papa,
03:58und haben dann gefragt, so wie man das macht, hey, was habt ihr denn Schönes gemacht?
04:02Und dann streichelt mir der Täter so über den Kopf und sagt dann so, ja, wir waren am Strand.
04:07War auch toll am Strand, oder Lena?
04:08Und ich weiß noch, wie ich da saß und dachte, irgendwas stimmt mit mir nicht.
04:13Also ich erinnere mich nicht, dass wir am Strand waren.
04:16Und wenn gesagt wird, das ist da so toll, dann will ich doch wissen, wie toll das war.
04:21Ich will doch diese schöne Erinnerung selber haben.
04:23Und ich war irgendwann so, weil ich auch gelernt habe, okay, Erwachsene haben immer recht, ein Kind nicht.
04:30Das heißt, der muss ja recht haben und irgendwas stimmt mit meiner Psyche nicht.
04:33Und deshalb sind so ganz viele kleine Fetzen.
04:36Und ich glaube, das schlimmste Fetzen, und ich glaube, das, weiß ich nicht, ob das hier jemand versteht,
04:41aber das schlimmste Fetzen war damals für mich, als ich halt gesehen habe, wie die versucht haben, Säugling.
04:47So es war auch und diese Schreie.
04:49Und ich hatte ein Leben lang Angst, wenn ich Kinder bekomme, dass ich diese Schreie nicht hören kann,
04:54weil mich das, also selber da zu sitzen, Entschuldigung, ich würde lieber alles selber im Leben ertragen,
05:05Entschuldigung, als ein anderes Wesen zu sehen, wie das so eine Gewalt erfährt.
05:11Wenn man das selber erlebt, dann kann man das irgendwie festhalten, man kann es irgendwie aushalten,
05:14man kann es abspalten, aber es so zu sehen und dann auch noch ein Wesen, das man liebt,
05:19das war, ja, also die Erinnerungen sind viel, viel.
05:25Vor allem, es ist so schlimm zu sehen, wozu Menschen imstande sind, wo man sich denkt,
05:29das kann kein Mensch mehr sein, das ist ein Ungetüm.
05:33Welches Verhältnis hattest du denn zu diesem Täter und der Täterin,
05:36wenn du sagst, dass ihr mit denen auch Ausflüge gemacht habt?
05:39Also ich darf das genaue Verhältnis nicht benennen, weil die nie verurteilt worden sind,
05:45aber sie waren auf jeden Fall sehr nah, sie standen unter unserer Familie sehr nah,
05:48ich habe die auf jeden Fall geliebt und ich glaube, das ist auch ein Punkt, der ganz oft nicht gesehen
05:51wird,
05:52es ist ja nicht so, man geht da hin und denkt dann, man erfährt irgendwas Schlimmes
05:57und abseits davon kann es ja auch sein, man wird sediert, man erinnert sich nicht dran,
06:00man ist ganz klein, man kann es nicht einordnen, es passiert in der Nacht, du denkst, das war ein Traum,
06:03also es ist nicht automatisch so, dass du checkst, da passiert was Schlimmes, du kommst nach Hause,
06:07du sagst es und du gehst nicht mehr hin oder du willst auch nicht hin,
06:10sondern es war einfach so, das war eine ungesunde Liebe, die aufgebaut worden ist,
06:14so Stück für Stück, du denkst, es ist normal, du willst auch diese Liebe, du hechelst so danach
06:19und ja, wenn man die dann nicht mehr hat oder die verloren geht, dann ist man richtig traurig.
06:25Wie oft warst du denn mit denen unterwegs?
06:27Ja, in diesen ganzen Jahren schon oft.
06:30Und das Schlimme daran war ja auch, dass die, also ihr habt ja auch gemerkt,
06:35dass mit mir was nicht stimmt, also mein Verhalten hat sich halt verändert,
06:38ich habe halt wieder ans Bett gemacht, ich habe angefangen zu stottern,
06:40ich hatte eine Sozialphobie, ich hatte Angststörungen en masse,
06:43also das kann man sich nicht vorstellen, ich habe, meine Finger waren irgendwann so verkrampft,
06:48dass ich die nicht mehr bewegen konnte, ich war, ich habe mich aufgekratzt,
06:52ich hatte Albträume, also es war wirklich schlimm und dann seid ihr ja auch mit mir so zu verschieden,
06:56also zum ersten Arzt, wo wir hingegangen sind, das war eine Empfehlung von dem Täter
07:00und meine Mama hat natürlich gesagt, ja, irgendwas stimmt mit Lena nicht,
07:03habt ihr nicht eine Idee, was es sein könnte, ich will Hilfe holen, sowas.
07:07Und dann haben die halt empfohlen, ja, hier, die und die können wir halt empfehlen,
07:12geht mal da hin, weil ich auch immer wund im Genitalbereich war.
07:15Und dann hat der Arzt halt zu euch gesagt, dass ihr euch da keine Gedanken machen müsst,
07:20dass es normal ist, dass sich Kinder zum Beispiel unten rumstochern.
07:23Und so was, solche Manipulationen und dass sie eben auch zu mir gesagt haben,
07:26deine Mama ist böse und ich war dann gegen ihr überaggressiv.
07:31Wie hat sich das für dich angefühlt?
07:34In dieser Missbrauchszeit bin ich natürlich auf die Suche gegangen.
07:37Ich habe gedacht, ich habe als Mutter hier gründlich versagt.
07:39Dein Kind ist sowas von dir gegenüber aggressiv.
07:42Du machst irgendwas falsch.
07:44Erziehungsberatung, Kinder- und Jugendpsychotherapeut war ich.
07:48Du hast eine Spieltherapie gemacht.
07:50Ich habe alles gemacht.
07:52Und irgendwann habe ich fast schon aufgegeben gehabt,
07:54weil ich gedacht habe, nee, du kannst das nicht.
07:56Du kannst das nicht, du bist so doof, um ein Kind zu erziehen.
07:59Und ich hatte ja noch ein zweites Kind, was okay war.
08:02Wir wussten irgendwie, hast du vor etwas ganz massiv Angst.
08:07Und da kam die Kindergärtnerin dann da drauf.
08:10Und die hat gesagt...
08:11Die Kindergärtnerin?
08:12Die kam drauf und hat zu mir gesagt,
08:14können Sie sich das vorstellen, dass Lena missbraucht wird?
08:18Und da war es so, dass ich mir dann überlegt habe,
08:22ja, wer ist denn das?
08:23Und ich wusste nur, das musste ich...
08:26Also der Therapeut hat mir gesagt, das muss Lena selber sagen.
08:29Also ich bin zuerst zum anderen Therapeuten gegangen,
08:31habe den Verdacht geäußert.
08:33Und dann hat sie tatsächlich zu mir gesagt,
08:35ja, wollen Sie das wirklich wissen?
08:37Was?
08:38Ob Lena missbraucht worden ist?
08:40Was?
08:40Ja, so.
08:41Und dann kam ein anderer Therapeut und der hat zu mir gesagt,
08:44Lena muss das selber sagen.
08:45Bis wir dann darauf kamen zu sagen,
08:46Lena weiß ja nichts über Sexualität.
08:49Und dann hat er gesagt,
08:51wir können das ja versuchen mit einem Bild.
08:52Da habe ich einen irrigierten Penis gemalt
08:54und einen normalen Penis.
08:56Und dann habe ich sie gefragt,
08:57ob sie das schon mal gesehen hat.
08:58Also da war ich auch noch nicht mal,
09:00dass Frauen irgendwie missbrauchen,
09:01sondern da war ich noch bei ganz Klassisch bei Männern.
09:03Und da hat sie ihm,
09:05hast du auf den irrigierten Penis gezeigt.
09:07Und ich sage,
09:09wo hast du das schon mal erlebt?
09:10Ja, der XY hat das bei mir reingesteckt.
09:14Oh Gott.
09:15Oh mein Gott.
09:16Und da war mir klar eigentlich,
09:18und das machte,
09:18plötzlich machte alles Sinn.
09:20Plötzlich machte es,
09:21also eine ganze Blase zerplatzt und machte Sinn.
09:24Und dann stand ich da vor meinem Trauma.
09:26Und wie hast du dich dann gefühlt?
09:28Ich habe es verdrängt.
09:29Also es war in dem Moment,
09:30ich bin explodiert
09:31und ich wusste,
09:32ich überlebe das nicht.
09:33Ich bin nach oben gegangen.
09:34Ich habe mich da sitzen gelassen unten einfach
09:35und ich habe gesagt,
09:36geh mal spielen.
09:36Toll, dass du das gesagt hast und so.
09:39Und ganz automatisch,
09:41mit Nullgefühl.
09:42Und bin nach oben gegangen,
09:43auf den Dachboden
09:44und da hat in dem Moment hier so ein Kloß.
09:46Und habe gesagt,
09:47so jetzt stirbst du,
09:48du verbrennst.
09:49Der Schmerz war so groß.
09:50Und dann machte es plötzlich klack.
09:53Und dann war hier so ein Siegel.
09:54Und ich habe gedacht,
09:55ich kriege keine Luft.
09:56So.
09:57Und ich kriege auch eine Angststörung.
09:58Ganz schlimm.
09:59Also richtig schlimm.
10:00Und hatte nur gedacht,
10:01dann plötzlich ein Schalter hier oben.
10:03Lena sitzt da unten.
10:04Ich muss ja irgendwas tun jetzt.
10:06Entweder gehst du jetzt hin
10:07und schießt die Täter mal einen Haufen.
10:10Oder du siehst zu,
10:11dass du dein Kind noch aufwachsen siehst.
10:13Du musst alles Menschenmögliche tun.
10:15Und das war eine aktive Entscheidung,
10:17dann zu sagen,
10:18ich habe also dann von dem Zeitpunkt an
10:20nur noch für dich gelebt.
10:21Es gab nichts mehr.
10:24Also.
10:27Das ist auch für viele Themen.
10:31Und das ist schwer.
10:33Das ist,
10:34also ich habe so großen Respekt davor,
10:36wie ihr damit umgeht,
10:37wie ihr das in die Öffentlichkeit tragt.
10:39Weil dann hast du, Lena,
10:41irgendwann darüber geredet.
10:42Ja.
10:43Was ist passiert?
10:44Dann sind wir direkt zur Polizei.
10:46Und dann saß ich halt in so einem Raum
10:47mit zwei Polizisten,
10:48die halt auch wieder eine Kamera
10:50und ein Licht auf mich hatten.
10:51So wie in dieser Missbausituation.
10:52Ich habe mich halt voll so getriggert gefühlt.
10:54Und die haben halt gesagt,
10:55ich brauchte halt Monate,
10:56dass ich meiner Mama,
10:57die ich vertraut habe,
10:58das sage.
10:59Und ich hatte solche Angst,
11:00also vor den Tätern.
11:01Ich hatte Angst,
11:02dass ich die verliere.
11:02Ich hatte Angst,
11:03dass ich die verrate.
11:05Ich wollte nicht Penis
11:06oder Scheide damals halt sagen.
11:08Ich wollte alles,
11:08ich wollte nicht,
11:09ich wollte einfach nur,
11:10dass es aufhört.
11:11So und also darüber,
11:13dass darüber gesprochen wird.
11:15Und dann saß ich da
11:16und sollte das jetzt aber alles erzählen.
11:18So wildfremden Menschen,
11:19die ich gerade erst getroffen habe
11:20in einer bestimmten Zeit,
11:21weil die wollen irgendwann
11:22ja auch Mittagspause machen.
11:23Und dann saß ich halt,
11:25ich war auch alleine da drin
11:26und habe dann versucht,
11:28so mein Bestes zu sagen.
11:29Und dann kam halt dabei raus,
11:30dass halt mehrere Kinder betroffen waren.
11:32Und dann gab es auch
11:34ein medizinisches Gutachten.
11:35Also wir mussten dann,
11:37also es gab ganz viele Untersuchungen noch
11:38und so die Täter wurden benachrichtigt
11:41und gefragt,
11:42ob sie es gemacht haben.
11:42Natürlich nicht.
11:44Und dann,
11:44haben sie gesagt?
11:46Ja.
11:46Ja, sie waren ganz betroffen.
11:48Also es war,
11:49also ja,
11:50die waren halt sehr charmant,
11:51beliebt und man hätte sich das einfach
11:53bei denen nicht so vorstellen können.
11:55Aber auf jeden Fall war es dann so,
11:56dass ich dann da
11:58mich nicht untersuchen lassen wollte mehr,
12:00weil es war jedes Mal wieder so,
12:01du musst deine Beine auseinander machen,
12:02die Leute wollen deinen Intimbereich fassen.
12:05Und das hat,
12:05ich wollte,
12:06also das ging,
12:07ich hatte so eine Kraft
12:08an meinen Oberschenkel
12:09und ich weiß noch,
12:09wie ich da bei einer Untersuchung saß
12:10und sie wirklich versucht hat,
12:11meine Oberschenkel auszuprobieren.
12:12Oh mein Gott.
12:12Aber es ging nicht,
12:13weil ich die so zusammengepresst habe.
12:15Und dann meinten sie so,
12:16okay,
12:16wir müssen dann sedieren.
12:18Und dann,
12:18also auch wieder,
12:19wie man es braucht.
12:20Und dann saß ich da
12:21und ich so,
12:21nee,
12:22ich werde nicht mehr schlafen
12:24hier in so einer fremden Situation
12:25und so.
12:25Natürlich bin ich dann eingeschlafen,
12:27aber dieser Kontrollverlust
12:30war halt einfach enorm krass.
12:31Aber bei der Untersuchung
12:32ist dann eben auch rausgekommen,
12:33dass wir sexuell missbraucht worden sind.
12:36Also wir Kinder,
12:37das war auch das erste
12:39Guterachten in Deutschland überhaupt,
12:40dass man mal nachweisen konnte,
12:42dass ein sexueller Missbrauch,
12:43also dass die Organe
12:44im Endeffekt zerstört sind.
12:47Also meine Blase war quasi so.
12:48Oh mein Gott.
12:49Aber ich hatte dann,
12:51auf jeden Fall,
12:52also wir dachten halt,
12:53die Beweise sind gut.
12:54Es gab dann auch
12:54eine Hausdurchsuchung,
12:55weil wir halt auch,
12:57also wir hatten halt darüber berichtet auch,
12:58dass wir haben Filme ja aufgenommen,
13:01also verschiedene Arten.
13:02Also entweder mussten wir Kinder
13:03da untereinander sexuelle Handlungen vornehmen
13:05mit Verkleidungen
13:07oder die Erwachsenen halt an uns.
13:08Und das wurde halt immer festgehalten.
13:11Und die haben wir dann manchmal
13:12auch zu Nachbarn gebracht.
13:13Ich weiß noch einmal,
13:14ganz erschrocken war da nämlich
13:15auch so ein Familienpapa,
13:16der hat die Tür aufgemacht
13:17und meinte so,
13:18warum bringst du denn die Kinder mit?
13:19Und dann meinte der Täter noch so,
13:20ach, die machen doch nichts.
13:22Und dann hat er halt
13:23dieses Paket mit den Filmen
13:25quasi so übergeben.
13:27Und dann haben die halt
13:29auch eine Hausdurchsuchung
13:30bei denen gemacht,
13:30aber halt Wochen,
13:32nachdem die wussten,
13:32dass das Verfahren schon lief.
13:34Und dann wurde natürlich
13:35auch nichts mehr gefunden.
13:36Was hat das damals mit dir gemacht?
13:38Ich kann mir das,
13:39ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen.
13:40Nee, also damals, wie gesagt,
13:42stand ich alleine da.
13:45Komplett alleine.
13:46Also da war,
13:47ich konnte mit niemandem drüber sprechen.
13:49Jugendamt war überfordert,
13:50Polizei war überfordert.
13:53Normale Therapeuten
13:54waren überfordert.
13:55Und so saß ich da alleine
13:57und wusste nicht weiter.
13:59Und dann habe ich ein,
14:01sind wir in die
14:02Kinder- und Jugendpsychiatrie
14:03überwiesen worden.
14:04Und da war eine Chefärztin,
14:07die mich an die Hand genommen hat
14:09und gesagt hat,
14:10weil alle drumherum gesagt haben,
14:11das können Sie vergessen,
14:13Sie können Ihr Kind jetzt gerne
14:14hier in irgendeine Klinik
14:16oder in Behindertenwerkstatt packen,
14:18die ist mit acht Jahren tot.
14:20Wie bitte?
14:21Ja, das wurde mir gesagt,
14:23weil sie so stark behindert wäre
14:25durch den Missbrauch,
14:26dass sie das nicht überleben würde.
14:28Du hattest ja drei Selbstmordversuche
14:30hinter dir mit sechs Jahren.
14:31Du hattest mit sechs Jahren
14:33zwei Selbstmordversuche?
14:34Drei hinter dir?
14:35Ja, der dritte war im öffentlichen Raum.
14:37Was ist passiert?
14:39Da wollte ich mich vom Dach unterstützen.
14:41Ich bin auf das Dach geklettert
14:42und dann wollte ich runterspringen.
14:43Aber ich wollte nicht sterben,
14:45ich weiß es noch.
14:46Also ich wollte nicht sterben,
14:48weil ich dachte,
14:49dass mir das alles zu viel ist,
14:51sondern Kinder sind so feinfühlig.
14:55Und man liebt die Eltern einfach so bedingungslos.
15:00Wenn man sowas erzählt,
15:03dann sieht man halt das Umfeld so leiden auf einmal.
15:07Und mich hat nie mein eigener Schmerz so interessiert,
15:10sondern ich wollte halt nicht,
15:11meine Eltern waren so fertig mit den Nerven.
15:14Und ich dachte, okay, ich habe das gesagt
15:16und wenn ich jetzt das wieder zurücknehme
15:20oder wenn ich nicht mehr da bin,
15:22dann geht es denen wieder besser.
15:23Und ich dachte, ich verursache den Schmerz hier.
15:25Und deshalb wollte ich dann halt gehen.
15:28Als zwei- bis sechsjährige Missbrauchtworten
15:30sich dreimal mit sechs versucht hat,
15:32das Leben zu nehmen,
15:33ihr beobachtet das alles.
15:35Stimmt es, dass die noch am Gartenzaun standen,
15:37die Täterinnen und Täter
15:39und euch versucht haben,
15:40noch einzuschüchtern?
15:41Ja, es war so, dass auf dem Weg,
15:43egal wo wir waren,
15:44also ob wir einkaufen waren,
15:46irgendwo hingefahren sind,
15:47standen immer in schwarz kleidete Männer da.
15:50Also die haben quasi mit ihrer Anwesenheit gedroht,
15:52sage ich mal.
15:53Und dann gab es noch mal eine Situation,
15:55wo der Täter selbst am Gartenzaun stand
15:57und ich habe alleine draußen im Sandkasten gespielt
16:01und er hat mich versucht zum Gartenzaun anzulocken.
16:03Ich weiß nicht, was er wollte,
16:03ob er mich mitnehmen wollte oder...
16:05Ja, ich kann mir nichts anderes vorstellen,
16:07ich weiß es nicht,
16:08aber ich konnte mich auf einmal nicht bewegen.
16:09Ich war wie in so einem Freeze.
16:11Mein ganzer Körper war angespannt
16:12und irgendwann kamst du raus,
16:14ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist
16:16und du hast gebrüllt.
16:18Ich weiß nur noch,
16:18du warst wie so eine Löwe
16:19und hast einfach so gebrüllt
16:21und ich weiß nicht mal,
16:22was du gesagt hast,
16:23aber auf jeden Fall war es am Weg.
16:24Ich habe dir weggeschrien.
16:25Weißt du noch, was du gesagt hast?
16:26Keine Ahnung,
16:27Schimpfwörter,
16:28die haben hier keinen Platz,
16:29aber ich bin hingegangen
16:30und ich habe die als Täter.
16:35Wie habt ihr es geschafft,
16:38euch Hilfe zu holen?
16:39Und wie seid ihr zu diesen
16:40unglaublich souveränen Menschen geworden,
16:42die hier sitzen
16:43und das einfach so erzählen
16:45vor Millionen von Menschen?
16:55Also bei mir kann man nicht sagen,
16:57dass das freiwillig war,
16:58denn ich wurde dann eingewiesen,
16:59natürlich nach dem Selbstmordversuch
17:01in die Psychiatrie
17:03und da war ich dann halt auch alleine
17:05und ich weiß noch,
17:06wie ich in diesem Bett wirklich lag
17:08und mich so festgehalten habe,
17:09weil ich so dachte,
17:09meine Seele zerreißt,
17:10ich habe immer Laura Stern gehört
17:12und dachte immer,
17:13ach, ich bin auch da mit dem Zacken
17:14und will wieder heilen.
17:15Also ich habe mich an so viel
17:16so festgehalten,
17:16ich habe auch angefangen zu beten
17:18und dann kam damals
17:20eine Therapeutin aus Süddeutschland,
17:22wurde auf den Fall aufmerksam
17:23und die kam dann nach Norddeutschland
17:24und hat mit mir
17:25eine EMDR-Therapie gemacht.
17:27Und ich weiß noch,
17:28wie ich da saß vor ihr
17:29und mit verschränktem Arm
17:30und dachte,
17:31oh, die 50. Psychologin,
17:33was will sie mir jetzt erzählen?
17:35Wenn du sowas erlebt hast,
17:36du hast eine ganz andere Reife
17:38und ein ganz anderes Denken
17:38in deinem Kopf.
17:39Und ich saß da
17:40und habe ihr wirklich gesagt,
17:41ja, sie haben das nicht erlebt.
17:43Sie können mir nicht helfen.
17:44Und sie meinte so nur ganz trocken,
17:45ja, Lena,
17:46ich muss es nicht erlebt haben,
17:47ich muss einfach nur
17:48mein Handwerk beherrschen.
17:49Und was sie dann gemacht hat,
17:51ist eigentlich nichts anderes,
17:52als in mir eine Hoffnung geweckt,
17:53weil sie hat mir dann die Frage gestellt,
17:55Lena, was ist eigentlich
17:56dein größter Traum?
17:57Und das hat mich niemand gefragt.
18:00Alle hatten nur gesagt,
18:01ja, du wirst sterben.
18:02Da ist nichts mehr.
18:03Du wirst eine Behinderung haben,
18:04dein Leben ist dahin.
18:05Und sie hat mir
18:06so eine Perspektive gegeben
18:07und ich habe wirklich
18:08die Augen geschlossen
18:09und so überlegt,
18:10okay, was ist jetzt
18:10mein größter Traum?
18:12Irgendwann hat sich dann
18:13so ein Bild ergeben,
18:14dass ich halt auf einer Bühne stehe
18:15quasi so und ein Licht ist
18:17und ganz viele Leute zuhören
18:18und so.
18:20Und ja, sie hat mir dann gesagt,
18:21wenn du mir vertraust,
18:22dann wirst du das schaffen.
18:24Und dann hatte ich irgendwie
18:26so ein Ziel
18:26und dann bin ich diese
18:27EMDR-Therapie quasi
18:28so durchgegangen
18:29bis zum Schluss
18:30und als ich dann fertig war
18:32mit der Therapie
18:33und aus der Psychiatrie
18:34entlassen worden bin
18:35und dann ging es noch ambulant weiter
18:36und als wir dann
18:37quasi so fertig waren,
18:38hat sie irgendwann gesagt,
18:39habe ich dann ihr irgendwann gesagt,
18:41ja,
18:41also ich stehe jetzt hier
18:42nicht auf einer Bühne,
18:43also es hat jetzt nicht so geklappt,
18:44wie sie gesagt haben
18:45und dann meinte sie so,
18:47ja Lena,
18:48ich habe dir jetzt den Weg geebnet,
18:49du musst ihn jetzt aber alleine gehen
18:50und dann habe ich sie so gefragt,
18:52ja toll,
18:53aber wo geht es denn lang?
18:54Also wo weiß ich jetzt,
18:55wo der Weg ist?
18:56Und dann meinte sie,
18:57du erkennst ihn daran,
18:59dass du da Angst hast.
19:01Also da,
19:01wo die Angst ist,
19:03da musst du rein.
19:04Und ich hatte Angst vor Menschen,
19:06also habe ich angefangen
19:07oder hat meine Mama angefangen,
19:08mit uns Theater zu spielen,
19:09ich hatte Angst vor Wasser
19:10und ich habe immer wieder
19:11meine Ängste besiegt einfach.
19:13Und dann hast du ja auch selber
19:14noch eine Therapie.
19:14Dann habe ich mit 5,
19:16nach 13 Jahren, glaube ich,
19:1813 Jahren,
19:19als du so ein bisschen stabil warst
19:21oder ich für mich gefühlt hatte,
19:22das Gefühl hatte,
19:23du bist stabiler,
19:25eine Therapie gemacht,
19:26eine Traumatherapie
19:27und da hat sich dieses,
19:29was am Anfang war,
19:30dieses,
19:31dieser Ring,
19:32den ich hier hatte,
19:32der hat sich da
19:33in einer Therapie gelöst,
19:36da ging es nämlich
19:37um das Thema Schuld.
19:38Schuld?
19:39Ich hatte kein Gefühl.
19:40Aline sagte immer,
19:41du hast Schuld als Mutter,
19:43du hast nicht rechtzeitig aufgepasst.
19:45Und das breite an mir
19:47noch nicht mal ab,
19:48es ging auch vorbei,
19:48ich konnte es gar nicht wahrnehmen.
19:50Also die Wahrnehmung
19:51war für Gefühle nicht mehr da.
19:53Und ich hatte in dem Trauma hier,
19:55also wirklich das komplett abgespalten,
19:57diesen Schmerz.
19:59Und ich habe mich dann in dieser,
20:02das ist ja,
20:02man geht da so einen virtuellen Weg rein
20:03in dieser Traumatherapie,
20:06mich entschuldigt bei Lena
20:08in so einem Altar
20:09mit einer Rose,
20:11für das,
20:11dass ich es nicht gesehen habe,
20:12viel zu spät entdeckt habe.
20:16Und danach,
20:17da weiß ich nicht,
20:17mit Papa bin ich nach Hause gefahren
20:19und dann habe ich plötzlich
20:22aus dem Nichts heraus,
20:23ich war so durcheinander,
20:24als wäre ich verwirrt,
20:25so nach einer Narkose oder so,
20:26habe ich gesagt,
20:27halt mal rechts an.
20:28Und dann bin ich rechts ausgestiegen
20:29und habe geschrien.
20:30Ich habe mitten auf dem Gehweg geschrien
20:34und ich habe drei Tage durchgeschrien,
20:36diesen ganzen Schmerz,
20:38der damals war.
20:39Aber ich konnte ihn aushalten.
20:41Und danach war ich erst mal ein Wrack.
20:42Ich war richtig ein Wrack,
20:43weil mir das Ausmaß bewusst war,
20:45was passiert war.
20:46Und seitdem trage ich diese Schuld.
20:48Und diese Schuld,
20:50ja, die ist zu meiner Lebensaufgabe geworden.
20:53Also ich habe nochmal studiert,
20:54ich habe nochmal soziale Arbeit,
20:55ich widme mich der Forschung,
20:57diesem Thema,
20:57weil es mir einfach so wichtig ist.
20:59Und ich habe auch nie aufgehört daran,
21:02also ich kann das einfach nie aufhören daran,
21:04schuld zu sein.
21:05Aber ich trage das inzwischen so,
21:06dass es für mich gut ist.
21:08Ich bin immer noch allein.
21:09Ich habe dem Glauben leider abgeschwort.
21:11Ich habe früher sehr viel an Gott geglaubt.
21:15Das war für mich ganz wichtig.
21:17Und ich habe es nicht verstanden.
21:19Ich habe bis heute keine Erklärung dafür gefunden.
21:22Ich bin mir selbst am nächsten.
21:23Ich bin bis heute isoliert.
21:25Ich habe nie Freunde gehabt.
21:26In dem Sinne.
21:27Aber ich weiß,
21:28ich kann auf mich trauen.
21:29Und ich weiß,
21:30wenn ich meine Tochter heute angucke,
21:32dass jede Sekunde davon wichtig und richtig und gut war.
21:36Und ich möchte das auch weitermachen.
21:37Und du hast ganz viel geschafft.
21:39Du hast ganz viel geschafft,
21:40wie du stolz drauf sein kannst.
21:43Also ich frage mich gerade,
21:45wie kann ich an Gott glauben,
21:47wenn Kindern solche Dinge passieren?
21:49Ja, gib uns den Glauben zurück.
21:51Jetzt interessiert mich irgendwie deine Meinung,
21:52weil du ja noch enger bist mit Gott.
21:54Ich verstehe das.
21:55Und ich glaube,
21:56dass Gott jemand ist,
21:57der mit traurig ist,
21:58der mit wütend ist,
21:59der neben euch sitzt und sagt,
22:01das ist nicht fair,
22:02das war nicht von mir gewollt.
22:03Ich glaube,
22:04Gott will nie Böses.
22:04Gott steht für das Gute.
22:06Der sitzt da mit drinne und weint
22:08und ist erschüttert.
22:10Und trotzdem ist es so,
22:12du bist eine Stimme.
22:14Du bist eine Stimme.
22:15Das ist so krass,
22:16für was ihr sprecht in diesem Leid.
22:19Und ich glaube,
22:20dass Heilung im Leid passieren kann.
22:21Und ich glaube,
22:21dass das Gott ist,
22:22diese Heilung da drin.
22:23Was für eine kraftvolle Antwort.
22:26Ja, auch so gut.
22:26Vielen Dank für diese sehr differenzierten Worte.
22:29Ihr klärt die ganze Zeit drüber auf.
22:31Wie macht ihr das,
22:32das mit dieser Thematik,
22:34wo man glaubt,
22:34irgendwann ist Schluss
22:35und dann packt man das weg
22:36und dann sagt man,
22:38das ist passiert
22:39und jetzt machen wir was anderes.
22:41Dass ihr das schafft,
22:42immer wieder,
22:43jeden Tag aufs Neue
22:44damit umzugehen.
22:45Es geht in meinen Kopf nicht rein.
22:47Ich habe so ein Gerechtigkeitsempfinden.
22:49Ich bin komplett akkurat bei allem,
22:51was ich mache.
22:51Ich verstehe nicht,
22:53wie diese Menschen
22:54nicht verurteilt worden sind.
22:55Und diese Wut
22:56habe ich, glaube ich,
22:56so ein Leben lang in mir getragen.
22:58Ich habe die auch eine Zeit lang weggeschoben
22:59und gesagt,
23:00hey, das ist passiert.
23:01Ich will nicht,
23:02dass das jemand weiß,
23:03weil ich schäme mich vielleicht auch dafür.
23:04Ich will einfach
23:05mein normales Leben leben
23:06und jetzt Frieden haben
23:08und ich kann diesen Weg
23:08komplett verstehen.
23:10Aber irgendwann war ich an dem Punkt,
23:11dass ich so dachte,
23:13nee,
23:14also die laufen da immer noch frei rum
23:15und vielleicht kriege ich nicht mehr mein Recht,
23:17aber dann will ich irgendwas
23:19mit meiner Energie
23:19und meinem Wissen anfangen,
23:21um zumindest andere Kinder davor zu bewahren.
23:23Und wenn es mich nicht so viel Energie kostet,
23:26darüber zu sprechen
23:27und mich dafür einzusetzen,
23:29dann mache ich das.
23:31Richtig.
23:33Danke und Respekt davor.
23:36Das war was Schönes.
23:37Heute bist du verheiratet
23:38und hast ein Kind.
23:39Ja.
23:39Die Frage,
23:41die ich mir stelle ist,
23:42kannst du dir dieses Kind
23:43einfach sorgenfrei
23:44und andere Hände geben.
23:46Ja,
23:46also ich habe von meiner Mama
23:47noch fast viel Größeres gelernt
23:49und das ist loslassen.
23:51Weil wir können alle
23:52Prävention leben,
23:54wir können
23:55unser Wissen weitergeben
23:56und das mache ich auch.
23:57Ich tue meinen Menschen
23:58möglichst,
23:59um mein Kind zu beschützen,
24:00aber ich werde ihn niemals
24:01mit meiner Angst belasten
24:02und einsperren.
24:03Und das hat mir meine Mama
24:04damals gesagt,
24:05ich kann euch das alles
24:07mit auf den Weg geben jetzt,
24:08aber jetzt muss ich euch auch
24:10loslassen und eure Erfahrungen machen
24:12und das ist bei mir genauso.
24:14Ich befolge meine eigenen Regeln,
24:15aber ich werde ihn nicht
24:16einschränken durch mich.
24:18Ihr beide seid so großartig.
24:26Wie würdet ihr zwei
24:27euer Verhältnis
24:28heute zueinander beschreiben
24:29und was ist dadurch
24:31vor allem für ein Miteinander
24:32bei euch beiden gewachsen?
24:33Also ich glaube,
24:34unsere ganze,
24:35wenn in einer Familie
24:37sowas passiert,
24:38dann ist das schwer,
24:40dass die Familie heile bleibt.
24:42Und das ist bei uns
24:43ja auch nicht so gewesen,
24:45dass die Familie
24:45dann heile geblieben ist sozusagen.
24:48Das ist einfach
24:48was Belastendes.
24:49Jeder geht anders
24:50mit diesem Trauma um.
24:51Meine Geschwister
24:52gehen anders damit um.
24:52Ich, du und mein Vater auch
24:54und man muss das akzeptieren.
24:57Ich glaube,
24:57was wir gelernt haben
24:58in der Familie ist,
25:00auch, also wir müssen
25:01unsere Wege,
25:02die wir einzeln gehen,
25:04akzeptieren
25:04und uns so nehmen,
25:05wie wir sind.
25:06Und ich glaube,
25:06deshalb funktioniert es
25:07auch so gut,
25:08dass wir alle irgendwie
25:09füreinander da sind.
25:10Und so.
25:11Das ist so,
25:12boah,
25:13ja,
25:13man kann einfach
25:14die ganze Zeit
25:14nicht aufhören.
25:16Noch mehr Talks
25:17von Dieb und Deutlich
25:18gibt es hier
25:18in der ARD Mediathek.
25:20Dieb und Deutlich
25:20Okay.
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