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00:00That was I was in Koma.
00:01Krass.
00:02That's what I was doing.
00:03I'm full of Herzrasen.
00:04I've seen that picture before long.
00:06Crazy.
00:10That's what everyone makes so kaputt.
00:13What makes people so ekelhaft.
00:14If you have one thing, you want more and more and more.
00:16You make everything for everything.
00:18They just lie.
00:19They just lie.
00:20They just lie.
00:21There is no trust anymore.
00:23People consume often crack.
00:25I see them on the streets.
00:27I ask myself every time,
00:27if I go home or go home.
00:29This is the place where I sleep.
00:31Then I go here.
00:33This is my backpack.
00:35Where my clothes are.
00:36My Ecke.
00:37It's just three or four different ways.
00:40The first is dealing.
00:42The second is klauen.
00:44The third is to go.
00:45Or to go.
00:47I want to understand,
00:48what it means as a woman in the Drogenszene to be?
00:51How is it possible to come out of her?
00:54How is it possible to get her?
00:55The two are talking about her.
00:55The two are talking about her experiences.
00:57It's also about sex and physical violence.
01:00It's also about sex and physical violence.
01:02I'm with Jamina married.
01:04I'm married.
01:06She is 20 and has many years of drugs.
01:09It's a.m. Crack and heroin.
01:11She and her boyfriend Steffi
01:13are in a few months clean.
01:15How was it was you got to contact with drugs?
01:19Kiffen and alcohol were not a bad drug.
01:22It was a bit awkward.
01:23I took it on the first time.
01:26I took it on the day after the week.
01:28It was not a good trip.
01:30I was in the hospital.
01:31Next day I did something.
01:34So it was every day.
01:36From the Eindroge came the way to the heat.
01:39Do you remember what you thought about in the hospital?
01:43I wanted to do it again.
01:45I wanted to do it again.
01:46I wanted to do it again.
01:47I had a lot of attention to my parents.
01:49They took me Drogen.
01:51I thought, if I did do it, I knew how many drugs are.
01:54I wanted to know how many drugs can be,
01:56that they can give their children to their children.
01:57Then I tried it myself.
02:00Did you understand that?
02:01No.
02:03Jamina wächst with her mother.
02:05As she comes to Krebs, she is in a home.
02:07It's a hard time.
02:09It's a hard time.
02:09Many drugs.
02:10The mother is in Krebs.
02:11Jamina but not her consumption.
02:15She's with her every morning.
02:16She's together with her every morning in a hospital.
02:19Jamina has changed there.
02:21She has changed her day.
02:22She gets her Substitut.
02:23That's the end of the experience of Heroin.
02:26She doesn't care about it.
02:27She doesn't care about it.
02:28She's mostly psychical.
02:30How long are you in this program?
02:32Seit 3 Tagen.
02:34Also here and allgemein
02:35insgesamt nur seit 2 Jahren.
02:36Jetzt diesen Jahr nur 2 Jahre.
02:37Ich nehme das immer zwischen 9 und 10 Uhr morgens.
02:39Und zwischen 12 und 13 Uhr mittags
02:41merke ich dann, dass ich müde werde.
02:43Es kommt auch auf die Dosis drauf an.
02:45Das merke ich halt.
02:46Und man hat vermehrten Hunger.
02:47Als ich das erste Mal ins Programm gekommen bin,
02:49habe ich extrem zugenommen.
02:50Also ich war ja runtergehungert auf 37 Kilo.
02:53Und dann habe ich wirklich 30, 40 Kilo zugenommen dadurch.
02:59Ich liebe Schnee.
03:03Schnee ist so toll.
03:04Ich habe gestern einen Schneemann gebaut.
03:05Ich merke in diesem Moment, dass sie in ihrer Kindheit
03:08so etwas wahrscheinlich nicht genießen konnte.
03:12Das Substitutionsprogramm soll den Einstieg
03:13in ein geregeltes Leben erleichtern.
03:16Zum Beispiel Menschen weg von der Beschaffungskriminalität bringen.
03:19Fast 200 Menschen sind hier im Programm.
03:21Was bleibt, ist die Sucht.
03:23Ah, da kommen sie auch schon wieder.
03:26Das ging jetzt wirklich schnell.
03:28Ja.
03:28Das geht immer schnell.
03:29Und wenn ihr das jetzt nicht nehmen würdet, was wäre dann?
03:32So einen Tag, ich sage mal so.
03:33Einen Tag kommt man klar.
03:34Man hat ein Depot im Körper, ne?
03:35So ein Opiat-Depot oder wie das heißt.
03:37Zwei Tage auch noch.
03:38Aber am zweiten Tag abends fängt es an, ne?
03:41Es fängt immer an mit Nase laufen,
03:42mit Nase laufen, Augentränen und Gehnen.
03:45Niesen habe ich nicht so klar.
03:46Und dann ziehen in den Beinen.
03:47Dann kommst du aus allen Löchern raus.
03:49Ab dem dritten Tag.
03:49Schlafen wir weitergehen.
03:50Ich hab keinen Bock, dass du da ...
03:52Das Ding ist, du triffst ja immer diese Leute.
03:54Und die werden dich ja immer ansprechen.
03:56Obwohl du es nicht möchtest.
03:57Ich gehe an denen vorbei.
03:58Ich sage zu manchen gar nicht mehr Hallo.
04:00Die auch da reingehen?
04:02Ja, du wirst trotzdem ansprechen.
04:03Deswegen sag ich ja, lass mal gehen,
04:04weil ich keinen Bock hab, dass schon wieder ...
04:05Und dieses jeden Tag hier hingehen.
04:07Andere Patienten treffen.
04:09Das ist immer auch eine Konfrontation
04:10mit der eigenen Vergangenheit, erzählen mir die beiden.
04:13Und damit Drogenangeboten zu bekommen.
04:16Jamina und Steffi sind gerade bei konsumfrei.
04:18Das heißt, dass sie neben der Substitution keine Drogen nehmen.
04:22Andere im Programm konsumieren.
04:24Häufig Crack.
04:25Aufgekochtes Kokain.
04:27Alle gehen immer nur von dem Entzug aus.
04:28Der Entzug von Heroin ist schlimmer, ja.
04:30Aber Crack macht einen viel kaputter
04:31und die Sucht im Kopf ist viel schlimmer.
04:34Crack macht viel, viel kaputter den Körper einfach.
04:36Du bist doch nur noch am Rauchen.
04:38Jeder Cent geht ja nur noch davon raus.
04:40Du isst ja nicht mehr.
04:41Du ...
04:43Du denkst nur noch daran.
04:44Du rauchst, du pustest aus
04:46und machst dich schon den nächsten fertig.
04:49Ja.
04:49Die Wirkung hält nicht mal fünf Sekunden.
04:51Ich sag immer, das ist der Teufel.
04:52Wenn du das drin hast, merkst du, die Wirkung kommt,
04:54dann lässt du den Atem raus, dann kommt das.
04:56Wenn du ausgepustelt hast, ist es vorbei.
04:59Was habt ihr da gefühlt?
05:00Also man hat so ...
05:01Es rattelt so.
05:02Ich hatte immer so ein Rauschen in den Ohren,
05:03weil man hier immer eine Muschel am Ohr hält.
05:05Und Lava vielleicht.
05:06Das hat mir daran gefallen.
05:07Aber da brauchst du auch die richtigen Leute für.
05:08Und wenn dann alle so kaputt sind,
05:10nur die suchen am Boden die Steine.
05:12Alles was Weißes suchen die am Boden.
05:13Und dann kannst du ja nicht mit denen sich unterhalten.
05:15Das war, wo ich das letzte Mal in der Entgiftung war.
05:19Und wie ist das für dich, wenn du das jetzt so siehst?
05:21Erschreckend.
05:23Erschreckend.
05:24Guckt euch das an.
05:25Das ist erschreckend.
05:26Jamina zeigt mir Videos von ihrem TikTok-Kanal.
05:29Da habe ich gerade eingeräucht und habe mich gefilmt.
05:31Total behindert.
05:32Man sieht das auch in meinen Augen.
05:33Das Lied halt auch einfach.
05:38Für alle sichtbar, ihr Drogenkonsum.
05:41Und ihr Kampf darum, clean zu werden.
05:43Kinder ohne Aussicht.
05:45Ja.
05:47Geht es dir gut?
05:47Sieht echt schlecht aus.
05:49Nicht böse gemeint.
05:50Oh, ein Kommentar beantwortet.
05:52Stark rückfällig so.
05:53Ich bin jeden Tag am Konsumieren.
05:55Und ich fühle mich genauso schlicht, wie ich aussehe, muss ich sagen.
05:59Zwischen einigen der Videos und heute liegen nur wenige Monate.
06:02Heute klärt Jamina auf.
06:04Aber das Risiko eines Rückfalls bleibt.
06:07Für immer.
06:08Wenn ich jetzt die Bilder sehe, wie ich aussehe wie eben,
06:10das ist ein Schock.
06:11Das ist wirklich ein Schock.
06:12Und man sieht, man kriegt das nicht mit.
06:15Man kriegt das nicht mit, wie man aussieht.
06:16Alle sagen, du siehst schlecht aus.
06:17Man denkt nicht, hä?
06:19Weil das ist ja normal für einen, so zu sein.
06:21Ein schleichender Prozess, der bis zum Tod führen kann.
06:24Die Zahl der unter 30-jährigen Drogentoten
06:27ist im vergangenen Jahr um 14 Prozent gestiegen.
06:30Auch Jamina hat Freunde sterben sehen.
06:35Ihre Worte hängen sich bei mir fest.
06:37Ihre Erlebnisse als Minderjährige.
06:39Was passiert, wenn der Schrei nach Aufmerksamkeit nicht gehört wird?
06:43Beginnt dann eine immer tiefere Abwärtsspirale?
06:47Nach unserem Treffen schicken wir Jamina noch alte Bilder.
06:50Sie möchte zeigen, wie sie früher war.
06:52Von ihrer ersten Spritze.
06:54Ihren Benen.
06:55Hier hat sie zum Beispiel 36 Kilo gebogen.
06:58Und ich hätte sie eigentlich fast nicht wiedererkannt.
07:02Das Foto ist von ihrem 20. Geburtstag.
07:05Da ist sie im Krankenhaus aufgewacht, weil sie eine Überdosis hatte.
07:09Beim nächsten Treffen möchte sie mir die Orte zeigen,
07:12an denen für sie alles angefangen hat.
07:15Es ist nicht leicht, Frauen zu finden,
07:17die offen über die Drogenszene sprechen.
07:20Shirley ist dazu bereit.
07:21Sie ist wohnungslos und täglich am Düsseldorfer Hauptbahnhof unterwegs.
07:24Ich gucke jetzt auch, dass ich auf die Gleise komme,
07:27habe noch ein paar Zeitungen mitgenommen
07:29und dann auch noch ein paar Euros mache und dann wieder abhaue.
07:33Weil lange bleibe ich auch nicht hier, weil das bringt auch hier nichts.
07:36Weil umso später der Abend hier wird, umso schlimmer werden die Leute.
07:39Also nicht jetzt die Passanten, sondern die Konsumenten.
07:43Ja.
07:44Und kaufst du dir heute noch was?
07:46Ja.
07:48Zum ersten Mal heute?
07:49Äh, das zweite Mal jetzt dann.
07:51Seit einem Jahr konsumiert sie wieder Crack.
07:53War eigentlich auf einem guten Weg.
07:55Dann verliert sie ihre Wohnung.
07:56Entschuldigung, darf ich Sie was fragen?
07:59Ach, kommt doch auf.
08:00Hätten Sie Interesse unsere obdachlose Zeit oder nicht?
08:03Kann ich Ende, wenn Sie möchten?
08:04Ich bitte.
08:05Danke, einen schönen Tag nach.
08:06Sie wollte jemandem helfen und das ist schlecht ausgegangen.
08:09Mehr möchte sie dazu vor der Kamera nicht sagen.
08:11Können Sie unsere obdachlose Zeit oder bin ich Ende?
08:12Nein, danke schön.
08:13Okay, einen schönen Tag.
08:16Ja.
08:17Hier nicht so viele Scherzen, ja.
08:20Shirley wächst in Düsseldorf auf, ist gut in der Schule.
08:24Dann stirbt ihre Mutter.
08:25Sie muss ins Heim.
08:27Dann zu ihrem Vater und seiner Frau.
08:29Gar nichts war gut in meiner Familie.
08:31Ruhig groß geworden.
08:32Die waren Alkoholiker.
08:34Beide?
08:34Ja.
08:35Wir hatten noch nicht mal Taschengeld gekriegt.
08:39Babysitten, Hunde auszuhören, haben wir verheimlicht.
08:42Und jetzt?
08:42Alles so Alkohol und Lotto, Spielhalle.
08:46Alles gezockt.
08:46Sollen Sie mal so ein bisschen unterstellen vielleicht?
08:48Ja.
08:49Und als meine Mutter gestorben ist und dadurch bin ich erst an die Drogen.
08:54Mit 14 dann?
08:55Nein, mit 12.
08:57Mit 12.
08:58Da war die schon ein Jahr tot.
08:59Ja.
09:00Was hat dir das gegeben?
09:02Mhm.
09:02Was es mir gegeben hat?
09:04Mhm.
09:04Ach, einfach kopffrei.
09:07Die ganze Scheiße, was man in der Jugend hatte.
09:09Einfach gar nicht drüber nachzudenken.
09:10Einfach so leck mich am Arsch.
09:11So nach vorne.
09:13Shirley reißt die Dinge nur an.
09:15Macht Andeutungen.
09:16Lässt Pausen.
09:17Ich merke, dass sie nicht zu sehr an die Vergangenheit denken möchte.
09:21Ob sie etwas bereut.
09:22Oder warum es zu etwas kam.
09:24Aber dann redet sie doch weiter.
09:27Ich hab auch vieles miterlebt.
09:28Ich hab auch viel auf die Schnauze gekriegt.
09:30Auch wie ich hier gekriegt.
09:31Auch auf Elternhaus.
09:32Ich kenn das nicht anders.
09:34Das war dann auf der Straße auch weiter so?
09:36Ja.
09:37Auch mit Partner oder sowas.
09:38Glaubst du, dass es was anderes ist, als Frau auf der Straße zu sein?
09:41Oder als Mann?
09:42Oh ja.
09:43Ist es.
09:45Weil manche Männer nehmen sich Sachen raus.
09:47Da frag ich selber und zeig dann selber, hier steht bei mir hier Bitch drauf.
09:51Manche tun es, aber ich bin nicht so.
09:54Ist nicht meins.
09:56Das heißt, der versucht sich dir anzunähern?
10:00Ach, die.
10:00Ja, oder die kommen mit irgendwas an.
10:02Ah, willst du Party machen oder das und das?
10:04Hast du Lust, Spaß zu haben?
10:06Oder sagen, komm, ich leite dich ein.
10:08Und dann kommen sie mir hinterher an.
10:09Aber ich will eben.
10:10Mach dich mal, ne?
10:12Ja.
10:13Ist sowas häufig passiert?
10:15Ja.
10:18Ist es.
10:21Shirley's Worte hallen in mir nach.
10:23Die Selbstverständlichkeit, mit der sie von Gewalt und Übergriffen spricht.
10:30Die Drogenszene in Düsseldorf trifft sich vor allem rund um den Hauptbahnhof.
10:35Dealer und Konsumenten halten sich dort auf.
10:37Aber auch in der Umgebung.
10:39Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel mit Polizei und Ordnungsamt.
10:45Der Crack-Konsum in Deutschland steigt.
10:48Kurze Wirkung und dann wieder los.
10:49Geld organisieren.
10:51Shirley nennt das Gier.
10:52Nach dem nächsten Kick und dem nächsten.
10:54Ich sehe immer wieder die gleichen Personen, die hin und her laufen.
10:58Einige von ihnen sind sehr jung.
11:00Und so sehr drauf in ihrer eigenen Welt, dass sie nicht ansprechbar sind.
11:04Shirley wirkt auf mich hingegen sehr klar.
11:06Sie sagt, dass sie ihre Grenzen kennt.
11:13Im Moment kommt Shirley bei zwei Freunden unter.
11:16Einen Schlüssel zur Wohnung hat Shirley nicht.
11:18Möchte sie auch nicht.
11:19Denn es soll klar bleiben, dass sie zu Gast ist.
11:22Ich habe das alles nur weggeräumt.
11:24Da habe ich so eine Matratze.
11:26Ah, so eine Aufklappmatratze.
11:27Genau, sowas hier.
11:28Und dann kannst du dich immer hier hinlegen?
11:30Dann lege ich mich hier hin, ja.
11:31Und das hier ist mein Rucksack, wo meine Anziehsachen drin sind, meine Ecke.
11:37Wie war das für dich, nachdem du auf der Straße warst, wieder so einen Ort hattest, wo du erst mal…
11:43Glücklich, glaub mal.
11:45Weil es fing ja richtig an, kalt zu werden und so.
11:46Ja, und dann war ich dann mal hier und die haben gesagt, wenn du willst, kannst du hier schlagen.
11:53Und dann habe ich die gefragt, ob ich dann was länger bleiben könnte, bis es draußen nicht mehr so eiskalt
11:58ist.
11:59Und die haben gesagt, kein Problem.
12:01Die beiden sind erst vor kurzem eingezogen, waren davor selbst auf der Straße.
12:08Ich treffe Jamina wieder.
12:10Wir wollen zusammen nach Neuss.
12:12Dort wohnt sie bei ihrer Oma.
12:14Jamina möchte mir die Orte zeigen, an denen sie mit den Drogen angefangen hat.
12:18Bei ihr Zuhause können wir nicht reden.
12:20Hier habe ich auch viel Zeit verbracht, als ich dann schon auf Heroin war und bin dann auch hier…
12:26Irgendwie habe ich meinen Typen immer in der Entgiftung kennengelernt, mit denen ich konsumiert habe.
12:30Ich habe dann auch jemanden kennengelernt, das war aber nur so eine Freundschaftsbasis.
12:32Der war halt in Düsseldorf und durch den bin ich am Spritzen gekommen.
12:36Und so mit dem Spritzen habe ich echt in Düsseldorf angefangen.
12:39Auf der Polizeiwoche am Bahnhof war sie früher oft oder eingesammelt, war minderjährig.
12:46Einiges wollte sie damals nicht wahrhaben.
12:49Dass ich halt schon so wirklich so in der Szene wirklich drin bin.
12:53Ich war ja auch in Frankfurt und so und hatte eine 13, also sie war damals meine beste Freundin.
12:57Sie war drei Jahre jünger, ich war 16, sie war 13.
12:59Wir waren einfach so abenteuerbegeistert.
13:01Keine Ahnung, für uns war das ein Abenteuer.
13:03Wir sind nach Frankfurt gefahren.
13:04Ja, ins Bahnhofsviertel.
13:06Und da haben wir schon, das war der Anfang, wo wir konsumiert haben.
13:09Ja und dann, wir hatten nicht mal Geld für einen Schlafplatz dabei.
13:11Und ihr habt denn auf der Straße geschlafen?
13:13Nö, wir haben irgendwelche Leute kennengelernt, haben mit denen im Hotel geschlafen.
13:17Da ist dann auch was passiert.
13:19Ja.
13:20Aber Gott sei Dank nur mir, ich wollte sie halt auch beschützen.
13:23Sie war damals noch Jungfrau, ich wollte ihr das bewahren, habe es dann auf mich genommen.
13:28Wenn man als Frau viel auf der Straße ist und in der Szene, ist es normal, dass es da Übergriffe
13:36gibt?
13:36Ja, total.
13:37Also von den Konsumenten selber gar nicht, die schützen einen sogar.
13:40Aber wenn du es zum Beispiel in der Stadt läufst und man sieht mir an, dass ich konsumiere,
13:43da kommen total viele Männer und fragen zum Beispiel, kann ich dich mit in den Busch nehmen
13:47oder mit ins Auto nehmen für so und so viel Euro?
13:49Es gibt Mädchen, die machen das für eine Zigarette oder für fünf Euro.
13:52Jamina sagt, dass das für sie nicht in Frage kam.
13:57Da in den Hochhäusern hatte ich die Überdosis gespritzt bekommen, an meinem 20.
14:03Da gibt es so einen Moment, wo es sich so entscheidet, okay, man geht irgendwie weiter diesen Weg
14:07und dann kann es halt passieren, dass man stirbt oder man versucht irgendwann den Schlussstrich zu ziehen?
14:14Ja.
14:15Also ich habe das gemerkt, als ich halt wie gesagt an meinem 20. Geburtstag im Koma lag und den gar
14:19nicht richtig mitbekommen habe, aufgewacht bin mit einem Blasenkatheter.
14:21Und da haben mir alle Ärzte gesagt, wirklich jeder Arzt, wenn du so ein paar Wochen weitermachst, dann überlebst du
14:27das nicht.
14:27Das muss dir klar sein.
14:28Dieses Mal möchte Jamina wirklich aufhören. Für sich. Und diese selbst getroffene Entscheidung hilft ihr durchzuhalten.
14:37Hier hat sie ihre ersten Drogenerfahrungen gemacht. Von 14 bis 20. Sehr viel Zeit verbracht.
14:43Oh, da sind Leute, die ich kenne. Die da vorne stehen. Ja. Oh Gott, oh Gott. Könnt ihr vielleicht kurz
14:51Kamera ausmachen? Ich weiß nicht, ob ihr die Filme anwollen.
14:54Hier ist die Szene halt. Da ist auch der Spritzenautomat. Da kann man halt Alufolie holen, Natron zum Kokain aufkochen,
15:02damit das Crack wird, Filter zum Spritzen.
15:04Ja, ich habe mir am meisten am Anfang immer die Alufolie geholt zum Raufen und am Ende dann leider die
15:09Spritzen.
15:10Der Ort, an dem sich alle treffen, heißt Platte. Hierhin weicht die Szene bei Polizeikontrollen aus.
15:16Kleine Mengen Drogen werden häufig direkt konsumiert. Größere eher an abgeschiedenen Orten.
15:22Da waren ganz viele Büsche und Bäume und da ist dann auch jemand drin gestorben. Da war ich 16.
15:26Es gibt halt nur so, sag ich mal, drei, vier Varianten, wie man sein Geld macht. Die erste ist wirklich
15:31so dealen. Die zweite ist klauen.
15:33Die dritte ist anschaffen gehen. Ja. Oder betteln gehen.
15:37Wie viel Geld braucht man pro Tag, wenn man wirklich viel konsumiert? Mindestens 200, 300 Euro, sag ich mal.
15:42Und die bekommen wir ja nicht durch Betteln rein, oder?
15:44Schon doch, klar. Also Freundinnen von mir haben das gemacht. Die haben in einer Stunde 50, 60 Euro gemacht.
15:50Vor allem als Frau, sag ich mal, wenn man jünger ist, klappt das besser.
15:53Und wie hast du Geld bekommen?
15:53Ich habe selber gedealt, halt Drogen verkauft und es ist eine gewisse Zeit gut gegangen.
15:59Mit 17 hatte ich ja meine erste Wohnungsdurchsuchung.
16:02Jamina bekommt anderthalb Jahre auf Bewährung. Später ist sie dann mit einem Dealer zusammen.
16:08Sie verbringen den Tag zusammen auf der Platte. Von ihm bekommt sie Drogen.
16:12Sowas kommt in der Szene häufig vor.
16:15Das sind alles Zwecksbeziehungen, sag ich mal. Der Mann hat weiß ich nicht was davon. Wahrscheinlich Sex. Und die Frau
16:21hat halt den Stoff davon.
16:23Und der Dealer, mit dem du am Ende noch zusammen warst, war das auch eine Zwecksbeziehung?
16:30Ja. Der sitzt jetzt auch im Knast. Hier war die Treppe, wo wir immer konsumiert haben. Hier wurde auch verkauft
16:36und so.
16:36Und hier ist jetzt ein Gitter vor. Hier haben auch manche geschlafen. Die Gemeinschaft, was hat dir das gegeben?
16:42Ich habe mich immer so wohl gefühlt auch. Weil ich wusste, ich bin nicht alleine. Die verstehen mich. Jeder hat
16:46die gleichen Probleme.
16:47Und es hat mir so Familiengefühle irgendwie gegeben. Aber es waren die falschen Menschen. Und die haben das auch gesehen
16:52und ausgenutzt.
16:55Überall Spuren von Konsum.
16:58Das ist Heroin, was geraucht wurde. Da sieht man, das Schwarze ist das Heroin, was verbrannt ist.
17:02Das Parkhaus ist ein Rückzugsort. Für Leute, die größere Mengen gekauft haben.
17:07Ja, das ist ein Ort. Die waren Frauen. Die gehen jetzt konsumieren. Ich kenne die. Am besten nicht hier für
17:14ihn.
17:14Hier ist auch ein Ort, wo relativ viel konsumiert wird. Aber wir gehen da jetzt lieber nicht hin, weil da
17:19gerade zwei Frauen hingelaufen sind.
17:22Und ja, die wollen wir jetzt nicht treffen.
17:24Hat mit meiner Mutter zusammen konsumiert früher. Die unten. Die kennen mich, seit ich ein Baby bin.
17:31Boah, krass. Egal, wo wir hingegangen sind, hat sie eigentlich Menschen getroffen, die sie von früher kennt, die ihr Hallo
17:37gesagt haben.
17:38Und es zeigt einfach, wie präsent die Szene und die Menschen für sie sind.
17:42Und dass sie, egal wohin sie geht, hier eigentlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.
17:52Ich bin wieder mit Shirley verabredet. Bei dem Straßenmagazin 5050, für das sie arbeitet.
18:01Also ich warte jetzt so seit einer Stunde, anderthalb Stunden auf Shirley und sie ist nicht aufgetaucht.
18:04Ich kann sie auch nicht kontaktieren, weil sie eben kein Handy hat. Und ich mache mir auch so ein bisschen
18:09Gedanken, was passiert sein könnte.
18:14Ich entscheide sie zu suchen. An den Orten, an denen sie sonst die Zeitung verkauft.
18:20Spreche mit Menschen, die sie kennen, die sie am Morgen noch gesehen haben.
18:27Am Abend frage ich mich, was mit ihr los sein könnte. Hat sie einfach keine Lust mehr auf uns? Oder
18:33ist dir etwas passiert?
18:39Jamina will den Ausstieg wirklich schaffen und teilt ihren Weg auf TikTok. Täglich lädt sie neue Videos hoch.
18:46Ich glaube das, wo du stehst, denn das Eis ist. Und ich hoffe, dass du schwimmst, wenn das Eis bricht.
18:52Jamina hat über 14.000 Follower und es wird auch relativ viel kommentiert bei ihren Videos.
18:58Zum Beispiel, bist schon ein Vorbild in der Szene, glaub mir.
19:01Clean ist das Beste, was es gibt. Das wird hart für dich, aber du schaffst das.
19:06Oder ich finde stark, dass du so am Durchziehen bist.
19:11Die Community stärkt sich gegenseitig, macht sich Mut und teilt ähnliche Erfahrungen.
19:19Ja, es dauert dann immer paar Sekunden, Minuten, bis ein paar Leute reinkommen.
19:22Jamina geht mehrmals pro Tag live.
19:24Hallo. Von was warst du süchtig? Keroin, Kokain, Crack die letzten vier Jahre.
19:29Was würdest du sagen, was man machen kann, wenn man meist wegen Langeweile konsumiert?
19:33Such dir Leute so, die nicht konsumieren. Bis später.
19:36Wie fühlst du dich, nachdem du live warst?
19:38Gut. Ja.
19:42Auch manchmal so ein bisschen befreit irgendwie. Ja.
19:45Besser als eben irgendwie, keine Ahnung. Ich weiß nicht warum.
19:49So wie, als würde ich mich von einer Freundin austauschen oder so.
19:51Aber ich habe schon noch dieses Hands dazu natürlich.
19:55Jamina versucht, sich wieder Hobbys aufzubauen.
19:58Gesunde Freundschaften.
19:59Heute begleite ich sie zur Akademie der Straßen.
20:02Jamina, erzähl doch mal.
20:03Ich war schon über 20 Mal in der Klinik.
20:05Ich hatte zu der Ergiftung mit Jamina.
20:07Da hat mir halt auch über die Ergotherapie am besten gefallen.
20:10Und ja, deswegen fand ich sowas eigentlich interessant.
20:13Aber ich habe mich nie getraut, sowas alleine zu machen.
20:17Katharina Meier ist die Leiterin und Gründerin der Akademie.
20:20Ihr ist es wichtig, den Teilnehmenden einen sicheren Ohr zu geben.
20:23Also es geht jetzt mal erst nicht darum, dass es stimmt,
20:25sondern dass man einfach den Mut hat.
20:27Ja.
20:28Ja.
20:29Ein Ohr zum Ausprobieren und Austauschen.
20:32Ja, wie süß.
20:33So.
20:35So, und jetzt habe ich es.
20:37Und vielleicht hat es eine gewisse Ähnlichkeit.
20:41Aber nicht mit so.
20:42Sich mehrere Stunden auf etwas konzentrieren.
20:46Schwierig für Menschen, die lange Drogen konsumiert haben.
20:49Guck mal, ist das schön, ne?
20:50Ja, total.
20:51Wann hattest du das letzte Mal so richtig Spaß?
20:54Eine Entgiftung.
20:55Dann lache ich mich immer voll kaputt.
20:57Ja, wegen dem Gefühl.
20:58Die Gefühle kommen wieder.
21:00Wenn man lacht, dann riecht wieder besser und alles.
21:03Das ist sehr.
21:05Nach einer guten Stunde reicht es Jamina für das erste Mal.
21:09Aber sie möchte wiederkommen.
21:10Wie gesagt, herzlich willkommen.
21:12Ja, danke schön.
21:13Hier kann ich ja auch für die Konzentration dann üben.
21:16Wenn ich dann hier einmal die Woche für zwei, drei Stunden hingehe
21:18oder mir noch was anderes suche,
21:19einfach um diese Konzentration wieder herzustellen.
21:21Durch die Drogen ist ja schon viel kaputt gegangen.
21:24Dann meldet sich Shirley bei mir.
21:26Sie hatte sich nur verquatscht, sagt sie.
21:29Und wir verabreden ein neues Treffen.
21:31Guten Morgen.
21:33Guten Morgen.
21:35Guten Morgen.
21:35Na?
21:36Na?
21:37Ja, jetzt muss ich nachher mit dem Bus fahren zum Arzt.
21:40Ja, komm mit.
21:40Ja.
21:41Wir laufen einfach mal heute hinterher.
21:45Ohne viele Worte rennt Shirley plötzlich los.
21:49Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich Lust auf den Dreh hat.
21:54Wie geht's dir?
21:55Oh, gut.
21:56Es geht.
21:56Nicht so besonders.
21:58Noch nicht so besonders.
22:00Noch nicht so besonders.
22:01Noch nicht so wach?
22:01Nein.
22:03Überhaupt.
22:05So wie das hatte, ist zu viel ich mich.
22:09Während der fast 20-minütigen Busfahrt zur Substitutionspraxis reden wir nicht.
22:14Ich merke, dass sie gerade ihre Ruhe braucht.
22:19Shirley ist in der gleichen Praxis wie Jamina.
22:22Auch sie hat jahrelang Heroin und andere Drogen konsumiert.
22:26Mittlerweile beschränkt sich ihr Konsum auf zwei Substanzen.
22:29Crack und Gras.
22:32Danke.
22:33Ich brauche den Deckel.
22:34Die Allgemeinmedizinerin Verena Braunewel sieht viele der Teilnehmenden aus dem Programm täglich.
22:40Gab's da in den vergangenen Jahren eine Entwicklung, dass es mehr, weniger Patienten, Patientinnen
22:45geworden sind?
22:46Ja, wir haben im Moment so ein bisschen den Eindruck durch die zunehmende Kokain.
22:51Ja.
22:52Also Crack.
22:52Nenne ich es jetzt mal.
22:53Crack.
22:54Crack.
22:54Kokain.
22:55Also Crack ist ja sozusagen auch gekochtes Kot.
22:59Dass die Heroin-Patienten so ein bisschen rückläufig sind.
23:02Also wir sehen das bei den Neuaufnahmen.
23:05Diese Crack-Schwämme, wie bekommen Sie die hier in der Praxis mit?
23:08Viele Patienten nehmen das ja auch noch zusätzlich.
23:12So bekommen wir es mit quasi.
23:14Die dann davon erzählen.
23:15Ja, genau.
23:16Man sieht das denen ja auch an zum Teil oder häufig leider.
23:20Und wir müssen ja Urinkontrollen machen.
23:23Und da stellt man es, spätestens dann stellt man es fest.
23:26Wie sieht man es den Menschen an im Vergleich zu Heroin?
23:29Also das, was super auffällt, das sind Wunden, die die Patienten haben.
23:33Ganz, also jetzt nicht keine Wunden, weil sie da rein dediziert haben.
23:36Das tun sie ja gar nicht unbedingt, das Crack, das raucht man ja.
23:40Sondern wir haben ja über den Körper verteilt so kreisrunde Wunden.
23:48Shirley möchte zurück in Richtung Bahnhof.
23:50Sich Crack kaufen.
23:52Ich muss mir morgens immer mein Köpfchen holen. Ist so.
23:56Das heißt, du hattest heute morgen noch keins?
23:58Nein.
23:59Ich hab heute morgen mir ein Bierchen getrunken, hab mir einen gekippt.
24:03Ihr könnt ja da, wo Planet steht, stehen bleiben.
24:05Dann riech ich dann kurz um die Ecke.
24:07Da, wo Planet steht. Okay.
24:08Da bleiben wir stehen.
24:09Das Substitut nehmen.
24:11Einen Dealer suchen.
24:12Konsumieren.
24:13Die Drogen bestimmen Shirley's Tag.
24:18Das wird mir jetzt klar.
24:20Aufhören von einem Tag auf den anderen wäre wahrscheinlich unmöglich für sie.
24:24Der Trüben ist auf der Boringer Platz.
24:26Der ist eigentlich ziemlich bekannt dafür, dass da viele Menschen konsumieren.
24:30Aber im Moment ist es ziemlich leer.
24:31In der Vergangenheit kam es hier immer wieder zu Problemen.
24:34Seitdem der Platz umgebaut und von außen einsehbarer ist,
24:38ist es leerer geworden.
24:39Verschwunden ist die Drogenszene dadurch aber nicht.
24:42Sie hat sich nur verteilt.
24:43Ich muss vorne gucken.
24:46Vorne heißt beim Supermarkt.
24:48Bist du jetzt ein bisschen ungeduldig schon?
24:50Nein, ich habe ja meine Subtitel genommen.
24:53Das heißt, du hast jetzt keinen Druck, was zu nehmen?
24:56Ja, nicht so.
24:57Der Druck ist weg, aber man will trotzdem dann irgendwie.
25:01Wie so ein Ritual.
25:03Wie du morgens dein Brötchen hast und deinen Kaffee.
25:06So ist das bei uns anders.
25:09Ja, ich gehe da vorne mal gucken.
25:11Ich verstehe das mit dem Ritual irgendwie.
25:14Zumindest, was Shirley damit meint.
25:17Gleichzeitig ist da ein großer Unterschied.
25:19Craig bringt sie zwar durch den Tag,
25:21aber macht den Körper langfristig extrem kaputt.
25:24Sie sitzt auf der anderen Straßenseite und spricht da auf jeden Fall gerade Leute an.
25:28Ja, hat.
25:30Haben wir schon geraucht, ja.
25:32Ah, das ging jetzt aber schnell.
25:34Ja, weil hier muss man wirklich aufpassen, weil hier auch viele Zivis rumlaufen.
25:40Manche O-Ämter oder Polizeiwagen, wo mit O-Ämtern zusammengearbeitet wird.
25:46Aber nachts ist das schlimm hier, besonders für die Frauen.
25:48Viele versuchen Zuflucht im Bahnhof, um ein bisschen auszuruhen, aufzuwärmen oder ein bisschen zu schlafen.
25:55Und kommen trotzdem ein paar Arschlöcher, auch Normalis, die ich so nenne, die arbeiten und alles haben, sind uns dann
26:05auch am kritisieren oder am mobben oder wenn angespuckt, angepisst oder angepackt.
26:11Was fühlst du jetzt, nachdem du geraucht hast?
26:14Nee, mir ist einfach besser, Mann. Ist so, ich kann man nicht beschreiben.
26:19Und ich will auch nicht sagen, ey, man muss das ausruhieren oder sowas.
26:21Nein, um Gottes Willen.
26:23Jeder nimmt das, wie er meint. Kaputte Seele, Psyche, körperlich oder überhaupt.
26:30Kann ich dir das Mikro geben?
26:32Bei mir aus.
26:33So.
26:34Während sie sich Crack besorgt hat, wollte sie es nicht bei sich tragen.
26:37Weil mein Mann so süß ist in den Gesichtern an, da braucht man schon gar nichts zu fragen.
26:40Und das sind auch überwiegend viele Männer.
26:44Das ist unsere neue Obdachlose-Zeitung.
26:46Ich finde es schön, dass sie dich überhaupt nützlich macht.
26:49Ja, danke, schönen Tag, Erfolg.
26:52Meine Männer waren schon viel besser drauf als heute Morgen.
26:54Ich habe viel Schlafstörungen auch.
26:57Und es bleibt ja auch nicht aus, wenn man draußen lädt und sowas.
27:00Dann bin ich ein Muffel.
27:01Ich mache morgens nicht so viel Gequake, bevor ich nicht mein Zeug habe oder meine Substitution oder so.
27:07Shirley möchte ihr Leben besser organisieren.
27:10Als erstes braucht sie einen neuen Ausweis.
27:12Hallo.
27:13Hallo.
27:14Ich wollte bei euch Passwürde machen.
27:16Habt ihr diesen Schein?
27:18Ja, alles klar.
27:19Dann geh doch einfach raus.
27:19Von der Abendküche hat sie einen Gutschein bekommen.
27:23Bleibst du jetzt mal da?
27:25So.
27:27Das geht ja.
27:28Reicht für Passwort.
27:30Äh, für Ausweis.
27:31Alles klar.
27:31Okay.
27:33So.
27:34Kleintuckenfreundlicher Lasse.
27:37Jetzt kann sie wieder einen Ausweis beantragen.
27:40Ja, das ist schöner.
27:41Mit dem Grinsen.
27:42Ja.
27:43Ich bin zufrieden.
27:45Hier.
27:46So schön.
27:48Nicht?
27:49Ja.
27:52Und danach?
27:53So gelöst wie jetzt, habe ich Shirley bisher noch nicht erlebt.
27:56Ihr Lachen ist ansteckend.
28:01Warte mal, denen geb ich auch immer was.
28:03Hi.
28:06Ja, das mach ich immer.
28:08Wir wollen noch in ihre Übergangswohnung.
28:10In Swarma.
28:13Wie gesagt, die sind ja erst seit kurzem hier eingezogen.
28:17So.
28:18Und ich wünsche ihr sehr, dass ihre positive Stimmung, ihre Lust, Pläne zu machen, anhält.
28:23Was hast du jetzt so für die Zukunft vor?
28:26Ja, erstmal guck ich erstmal nach mir.
28:27Dass wieder alles läuft.
28:29Auch gesundheitlich.
28:30Und dass ich wieder schnell wie möglich eine Wohnung bekomme.
28:32Dass ich wieder da bin, wo ich vorher war.
28:34Und hab mich auch bei 5050 mal angemeldet, weil die wieder ein neues Projekt machen.
28:40Für Küche.
28:41Ich bin schon vorgemerkt.
28:44Es könnte ein erster Schritt in Richtung geregelter Arbeit sein.
28:47Und Jamina?
28:48Was sind so deine Träume für die Zukunft?
28:51Also meine Träume sind so 100 Prozent, dieses Jahr mein Fachabitur anzufangen.
28:56Dafür fehlt nur noch die Anmeldung.
28:58Geöffnet steht da.
28:59Schließt demnächst 15 Uhr.
29:01Ich rufe da jetzt zum ersten Mal an.
29:03Also ich habe es schon ein paar Mal versucht, aber es ist halt nie wieder mit dran.
29:06Ich habe eine Frage.
29:07Und zwar habe ich halt meinen Realschulabschluss mit Quali gemacht.
29:10Und ich würde halt sehr gerne auf eure Schule.
29:13Beim Tag der offenen Tür kann Jamina ihre Unterlagen abgeben.
29:17Das Schuljahr startet dann im Sommer.
29:19Sie würde gerne im sozialen Bereich und mit jungen Menschen arbeiten.
29:22Danke schön.
29:23Tschüss.
29:25Oh, voll krass.
29:27Ich freue mich voll darüber.
29:28Ehrlich.
29:29Das ist voll lange mein Traum gewesen.
29:31Jetzt komme ich dem Ziel halt wirklich näher.
29:36Die Begegnung mit den beiden Frauen hat mich beeindruckt.
29:39Aber ich weiß auch, dass es eine Momentaufnahme war.
29:42Dass ein kompletter Ausstieg aus der Drogenszene häufig mit Rückfällen verbunden ist.
29:48Manche es niemals schaffen.
29:50Ich hoffe, dass es bei Shirley und Jamina anders sein wird.
29:53Ich hoffe, dass sie nicht mehr Zeit sind.
29:54Ich habe die Zeit.
29:54Ich hoffe, dass es bei mir im Vergleich zu einem Realschule.
29:54Das war ein Jetschule.
29:54Ich hoffe, dass es mit einem Jetschule
29:54und dass ich den Jetschule bekomme.
29:54Jetzt habe ich einen Jetschulee.
29:54Ich möchte mich sehr wichtig,
29:54wenn ich mir verneh cigarette,
29:54You
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