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00:06I think we all look forward to people who have a bit of a beauty and care for themselves.
00:15Mode is something that should have fun in first of all and I think that Mode should be inclusive.
00:23How can Mode for identity stand, if not every identity has a representance in the Mode?
00:35The word Mode means to me, being able to express myself as well as I feel today.
00:45Mode can be political.
00:49Mode can be political.
00:50We have to wear a mask.
00:51That means if you say that you don't have a mask on fashion, that's also part of your identity.
01:07We have a growing hot weather with the UNI in Germany.
01:10The temperatures are in the Spitze of 37 to 38 degrees.
01:18We have to look forward to it.
01:25We have to look forward to it.
01:28We have to look forward to it.
01:30We have to look forward to it.
01:34We have to look forward to it.
01:42that are made up, even though they are still brand new.
01:47The fashion industry is a part of climate change.
01:51And I meet people who are aware of it and who try to solve this problem.
02:06What makes fashion sustainable for me?
02:08I mean, there's no such thing. It doesn't exist.
02:11There's no such thing as a sustainable anything in this world.
02:23SF1OG is a brand that belongs to a very new Garde.
02:27They started from the beginning with social-critical topics.
02:30And their fashion is gender fluid,
02:33is very inclusive in terms of body forms and also healthy.
02:38That's nice.
02:53Mode braucht eine Daseinsberechtigung heutzutage,
02:56weil sonst, so kann es halt nicht weitergehen.
02:59Also das darf kein Wegschmeißprodukt,
03:01was nur für Schönheit steht mehr sein,
03:02sondern unsere Aufgabe von unserer Generation ist,
03:06was zu verändern,
03:06beziehungsweise wenn man in diesen Bereich geht,
03:09dass man mit gutem Gewissen für die Welt,
03:12für die Menschen um sich herum arbeitet.
03:14Und ich glaube, das hat jeder irgendwo im Kopf
03:16und geht daran mit seiner eigenen Art und Weise ran.
03:31Wir finden halt das schön, was interessant ist, was besonders ist.
03:34Nicht was im klassischen Sinne als besonders schön
03:36und super luxuriös gesehen wird, auch von den Stoffen her.
03:40Ich meine, wir könnten auch diese versuchen.
03:43Diese, oder?
03:44Ja.
03:45Aber die Leather funktioniert irgendwie.
03:47Ja.
03:49Ich bin auch der Stylist, casually.
03:51Ja.
03:53Ich kann es klippen.
03:54Ja.
03:54Guck ein bisschen mit dem Kopf hinweg.
03:57Okay.
03:58Eins, zwei, drei.
04:00Oh ja.
04:01Sehr gut.
04:01Sehr gut.
04:03Was ich hier in der Hand habe,
04:04ist eine Layeringhose jetzt von der Show.
04:08Die ist tatsächlich von einem Naturstoffhersteller hier aus Berlin.
04:11Das ist ein Flachsdenim.
04:13Also halt auch ein regenerativer, super nachhaltiger Stoff.
04:17Und bei dem Gürtel sieht man auch nochmal,
04:19dass der aus Lederresten, also aus Verschnittteilen gemacht wurde.
04:22Der wurde hier zusammengefügt,
04:24was eben so Details sind, die einfach dazukommen
04:27und eben einfach für eine deutlich höhere Nachhaltigkeit sorgen im Endeffekt.
04:33Für mich ist Nachhaltigkeit einfach mein Arbeitsansatz.
04:36Wir haben früher nur mit Materialien gearbeitet, die es gab im Haus.
04:41Und genau so arbeite ich jetzt immer noch.
04:42Deswegen ist diese Kollektion auch so eine Hommage daran.
04:46Wir kaufen viele Textilien bei Firmen, die das als Restposten anbieten.
04:50Weil dann nehmen wir ein sowieso als abfallgewertetes Produkt
04:53und verwenden es selbst wieder.
04:56Dann sind wir selbst sozusagen die Recyclingfirma.
04:58Und dann eben immer dieses, okay, wie kann ich dieses wertlose,
05:02in Anführungszeichen, Stück durch das Investieren von meinen Gedanken
05:06und meiner Arbeit dann irgendwie wertvoll machen.
05:15Die Herstellung von Stoffen benötigt so viel Energie und es entsteht so viel Abfall.
05:20Also ist es doch logisch, dass man einfach Material nutzt, das bereits da ist.
05:29Ich bin heute bei der Fashion Show von der SF1 OG und habe bewusst nicht so viel davor recherchiert,
05:34weil ich mich gerne überraschen lassen möchte und ich freue mich.
05:51Mir wurde im Studium immer gesagt, es gibt ja keine Jobs mehr in dieser Industrie.
05:55Das wird bald eh alles abgelöst von die Thaler-Mode und es wird von Robotern designt.
06:00Aber nein, auch man selber kann in seinem kleinen Rahmen seine eigene Art und Weise aufbauen,
06:07wie man in dieser Industrie arbeitet und wie man mit Menschen umgeht,
06:10wie man mit der Umwelt umgeht.
06:11Und ich glaube, dadurch kriegt das halt so seine Daseinsberechtigung.
06:20Es gibt viele Themen, die angesprochen werden müssen in der Gesellschaft,
06:26wo jetzt viel Neues stattfindet, wo sich viele junge Labels eben auch dort spezialisieren.
06:30Ja!
06:34Ich fühle mich.
06:35Ich fühle mich.
06:36Ich fühle mich.
07:13Für mich hat jedes Teil eine emotionale Daseinsberechtigung.
07:17Und ich möchte auch immer, dass Leute etwas fühlen, wenn sie die Show sehen.
07:30Gerade bei einer Show präsentiert man auch Teile, wo das Showkonzept und die Vermittlung
07:35von einem emotionalen Ausdruck eventuell auch im Vordergrund stehen.
07:39Aber im Endeffekt bieten wir Produkte an, die Menschen tragen wollen sollten.
07:43Vor allem wir wollen ja Sachen machen, die Menschen auch wirklich lieben und gerne tragen und viel tragen.
07:47Das ist im Endeffekt auch die größte Nachhaltigkeit, wenn man wirklich etwas trägt, bis es auseinanderfällt
07:51oder im Zweifelsfall auch repariert werden kann.
08:08Ich fand das auch gerade mit der Musik in Kombination, das langsame Laufen hat so eine Bedeutsamkeit,
08:13die ich da reinbringen wollte, sodass dieses Gesamtgefühl irgendwie nochmal gesteigert wird.
08:17Von wegen, okay, man muss jetzt innehalten, weil es ist langsam.
08:21Und es ist nicht schnell und zieht an dir vorbei und ist nur ein Instagram-Moment,
08:25sondern das ist wirklich eine Performance und auch eine bedeutsame Performance.
08:29Und die Schönen braucht auch gleich.
08:35Und das ist nicht so, wie ich aber in meiner Sicht kann.
08:40Und das ist wirklich ein, was ich darüber fange.
08:41Dass ich mich aber auch bei mir war, war.
08:44Schön, mir gleich!
08:46green, virgin, das ist schön!
08:48Ja, danke!
08:50Dank, ihr 가서!
08:51Danke, danke!
08:52Danke!
08:53Danke, danke!
08:56Danke!
09:00As a creative person, you just do it because you have to do it, it's in you.
09:04But when you suddenly notice that people want to see it and you get the support from different parties,
09:10which help you to present it, it's a huge honor.
09:13Especially because you have a half year of work and a lot of personality.
09:22Mode is Ausdruck, Mode is Kunst, Mode is also just Schutz.
09:25But through the Fast-Fashion-Industrie is she to a real shame of our world.
09:30And it's actually about to see, how beautiful it can be,
09:33if we bring the clothes back to the clothes again.
09:44Rosa! Hey!
09:47Schön, dass du da bist.
09:48Schön, dass du da bist.
09:49V.a. so direkt nach dem Fashion-Week-Wahnsinn.
09:51Oh my God, but now is finally there.
09:54Du hast es geschafft.
09:55Und hier hängen die ganzen Teile.
09:56Genau, schau dich gern schon mal um.
09:58Oh, ich kann alles anfassen.
09:59Ich hoffe, du erinnerst dich noch an das ein oder andere Piece.
10:04Ach krass, du hast ja sich jetzt erst das ja bemalt.
10:06Ja, genau.
10:08Oh, das hatte doch diese ältere, männlich gelesene Person an.
10:13Genau, ja.
10:14Der Effekt sollte eigentlich so ein bisschen sein,
10:16wie als wäre jemand in Farbe getreten und es zieht sich langsam hoch.
10:20Und hier siehst du ja auch diese Flecken auf dem Stoff.
10:23Das ist über 100 Jahre altes Leinen von meiner Oma.
10:26Ich finde das halt sehr schön, dieser Kontrast von dem harten Schwarz
10:30zu diesem doch sehr imperfekten, aber besonderen Stoff.
10:34Also auch so auf der Rückseite sieht man das nochmal ganz schön.
10:36Wir haben das halt bewusst eingesetzt, diese Farbfehler oder Lagerflecken.
10:41Genau.
10:46Es war ja auch sehr auffällig, dass sie langsam gelaufen sind.
10:48Und dadurch hast du den Leuten ja auch erlaubt, viel länger aufnehmen zu können.
10:54Ja.
10:54Selbst die Geräusche.
10:55Also ich konnte sogar die Materialien hören, die irgendwie am Boden kamen
10:59oder wie sie an sich irgendwie ein Geräusch gemacht haben.
11:02Ja, genau.
11:02Das freut mich erstmal, dass du es überhaupt hören konntest,
11:04weil das war das Ziel.
11:05Und aber auch, wir hatten auch Rückmeldungen von Leuten, die gesagt haben,
11:08ah, endlich sieht man bei einer Fashion Show mal die Pieces.
11:11Ja.
11:12So.
11:12Du hast die Zeit auch zu genießen und zu gucken.
11:15Das ist ja dann so im übertragenen Sinne, geht es ja auch wirklich darum,
11:19alles ein bisschen zu verlangsamen.
11:21Genau.
11:22Und zu entschleunigen.
11:23Ja.
11:24In Bezug auf...
11:24Die ganze Industrie eigentlich, wenn man es so weit spinnen möchte,
11:27was man auch kann.
11:28Ja.
11:36Die brands auf der Topf des All holden all of die Power.
11:40Die haben alle die Geld, die machen alle die Profit.
11:43Die können, wenn sie wollen, einfach nur ein anderer Verwanderer gehen.
11:45So, was passiert oft ist, dass die brands sagen,
11:49dass sie zu fairer Wagen und mehr zu produzieren.
11:54Aber wenn es um die Verwanderung mit ihren Verwanderern
11:57dann werden die Preise so hoch demanden,
11:59dass es nicht möglich ist,
12:01die fairer Wagen und die mehr zuhaltige Produktion zu haben,
12:03weil sie die Preise konstant aufbauen.
12:06Und wenn ein Verwanderer sagt,
12:07hey, wir brauchen noch 10 Cent auf dieses Paar von Jeans,
12:09um es zu tun zu machen,
12:10dann kann es mehr zuhaltig machen.
12:11Die brands können einfach sagen,
12:13nein, wir gehen woanders.
12:20Wir müssen uns einfach eine neue Welt vorstellen.
12:22Wir müssen wirklich wegkommen von Fast Fashion,
12:24von der Idee,
12:25dass alles neu produziert und nur kurz getragen wird.
12:28Das nachhaltigste Kleidungsstück ist immer das,
12:30was nicht nur hergestellt werden muss.
12:32Denn wir müssen uns vorstellen,
12:33dass jetzt schon 40 Prozent der Textilien überproduziert werden.
12:37Das bedeutet, diese ganzen Massen sind also eigentlich
12:39für den Müll produziert worden.
12:41Und deshalb ist das Beste, was wir tun können,
12:44eben keine neuen Textilien kaufen.
12:46Wir sind so aufgewachsen, dass irgendwie alles immer da ist
12:49und wir uns alles nehmen können.
12:50Aber ist es nicht auch schön, mal auf Schatzsuche zu gehen?
12:53Ist es nicht schön, irgendwie mal zu wühlen und zu gucken,
12:55was ist schon da, was kann ich draus machen?
13:09Brenda Hashtag ist Influencerin und sie ist Journalistin.
13:12Und ihre Leidenschaft sind Vintage Fashion Pieces.
13:15Sie ist so detailverliebt.
13:16Sie kennt die Geschichte zu jedem Teil, wann es woher kommt.
13:19Und sie hat ein richtiges Archiv mittlerweile.
13:21Und aus dem Ganzen hat sie dann auch noch ein Business gemacht
13:24und hat einen Shop gegründet, wo sie die Teile auch wieder verkauft.
13:29Ich habe das so vor fünf Jahren angefangen,
13:32als ich eben gemerkt habe als Influencer,
13:33ich ging immer mehr in meinem persönlichen Leben
13:35in Richtung Second Hand und habe halt gemerkt,
13:38wie verdiene ich jetzt als Influencer noch Geld,
13:40wenn das mit meinen eigenen Werten nicht so richtig vereinbart werden kann,
13:43dass ich jeden Tag fünf neue Produkte irgendwie an meine Audience verteile.
13:47Und habe dann gedacht, okay, wie kann ich Second Hand verkaufen
13:50für die Leute, die eben nicht wie wir wahrscheinlich
13:53auf Seite 35 von Ebay gucken wollen,
13:56die irgendwie nicht so ganz wissen, wonach sie eigentlich suchen.
14:00Also ich möchte gerne Second Hand kaufen,
14:02aber was genau brauche ich jetzt eigentlich?
14:04Dass ich sage, okay, ich mache eine Preselection, eine Curation,
14:07ich kaufe ein und verkaufe weiter.
14:10Also es gibt einmal im Monat, ich habe inzwischen,
14:13ich glaube 15.000 Leute auf so einer Mailingliste.
14:15Und die schreibe ich an, es gibt ein Passwort
14:18und dann ist der Shop für 24 Stunden offen.
14:20Da ich auch will, dass Shopping irgendwie so eine Experience ist,
14:23worauf man auch irgendwie wartet.
14:25Ist auch schon Teil der Wertschätzung, findest du nicht?
14:26Ja, total.
14:27Also du freust dich wirklich auf was und es ist halt eben nicht nur so dieses,
14:31oh, ich trage was für eine Season.
14:32Und tue es eben schnell in meinen Warenkorb.
14:42Oh mein Gott, das ist so ein geiles Teil, oder?
14:45Magella.
14:46Es muss immer noch gereinigt werden, weil es gerade von einem Shoot kam.
14:48Ich war in Mailand und mein Flug war verspätet
14:51und ich bin nochmal in die Stadt reingefahren
14:53und irgendwie, ich glaube, ich habe dafür 30 Euro oder sowas ausgegeben.
15:00Brenda macht auch exklusive Styling-Beratungen,
15:02denn sie war auch selbst im Verkauf.
15:04Sie kennt den Retail und sie weiß auch, worauf es ankommt.
15:07Und sie weiß vor allem, wie wichtig es ist, das Menschen abzuholen.
15:10Dass man was an einer Person sieht und was fühlt
15:13und noch ein paar Worte mitgibt.
15:15Das macht alles aus.
15:20Wenn du einen Teil hast, das du mit einer Beratung bekommen hast,
15:23das dann perfekt passt, das ist ja auch wiederum nachhaltig.
15:26Aber wenn du jetzt irgendwie online, weiß ich nicht,
15:27so viele Dinge bestellst und zurückschickst.
15:28Oder schlimmer, sich selbst so bestrafen mit.
15:30Ich habe es jetzt gekauft, ich muss jetzt auch irgendwie anziehen,
15:32weil ich habe das im Besten gemacht.
15:34Es ist zwei Wochen her, ich kann es nicht mehr zurückgeben.
15:41Also gerne runter.
15:42Bei Chanel steht auch immer, ich glaube, das ist 01C,
15:452001 Cruise Collection für die reichen Ladies, die in Urlaub gehen.
15:49Jetzt habe ich es halt in Neukölln an.
16:11Ich finde, Nachhaltigkeit sieht ja bei jedem anders aus.
16:15Ich habe für mich lange gemerkt, was sind Motivatoren für meine Audience,
16:20sich nachhaltiger zu bewegen.
16:22Also ich kann zum Beispiel bei mir sagen, als Veganer,
16:24das bin ich seit acht Jahren, meine ersten zwei Jahre habe ich damit verbracht,
16:27gegen die Wand zu rennen und jedem zu predigen.
16:29Hier sind die Horrorvideos.
16:30Und das ist bei Mo teilweise genauso.
16:32Alles ist schlimm, alles ist Horror, bringt keinem was.
16:35Also auch wenn ein Motivator, Schuldgefühl, das ist nie langjährig.
16:40Also das ist irgendwie, man drückt jemanden schnell da rein,
16:42du musst alles Secondhand kaufen.
16:44Ja.
16:44Aber ich habe gemerkt, ich fahre mit so einem oberflächlichen,
16:47ich stehe hier auf dem Event und sehe toll aus in meinem 50 Euro Secondhand Full Designer Outfit.
16:52Das motiviert Leute, egal wie oberflächlich das ist, einfach viel mehr in die Secondhand Welt einzubrechen.
16:58Ja und ich finde irgendwie, da habe ich so eine Linie gefunden, die echt bei meiner Audience eigentlich gut ankommt.
17:03Also wenn ich so Nachrichten kriege von meinen Followern, ich habe mein erstes Secondhand Teil gekauft.
17:07Total cool, wenn ich merke, das ist so die Richtung, die funktioniert.
17:12Wenn du dir ein Vintage Designer Piece gönnst, vielleicht hast du auch noch ein richtiges Schnäppchen gemacht,
17:17dann ist das eine großartige Sache aus vielerlei Gründen.
17:20Denn dieses Teil, das schon mal geliebt wurde, deswegen sage ich auch immer gerne Preloved,
17:24ist eine viel nachhaltigere Variante plus, wenn du Glück hast und es zum richtigen Zeitpunkt verkaufst,
17:30machst du auch noch Gewinn, weil sich der Wert gesteigert hat.
17:39Greenwashing ist natürlich überall, in jeder Branche, in Mode ganz spezifisch.
17:43Ich selber beschreibe mich auch nie als nachhaltig.
17:46Ich finde wirklich, dass Greenwashing teilweise genauso schlimm ist wie Umweltverschmutzung,
17:50einfach im Impact, weil es so irreführend ist.
17:52Und es kommt ja immer von Unternehmen, die es eigentlich besser wissen.
17:56Also ich finde das teilweise ziemlich schamlos.
17:58Aber es ist natürlich auch eine Grauzone, wenn der Begriff erlaubt ist,
18:02mit Eco-Friendly zu bewerben oder mit Recyclingmaterial zu bewerben.
18:06Wenn aber im Gesetz gar nicht steht, ich muss beweisen, wie groß der Anteil von dem Recycling eigentlich ist,
18:12kommen sie natürlich damit durch.
18:16Die ganze Problem von der Faschenindustrie ist in der Supply-Chain.
18:20Und der Fakt, dass die Supply-Chain ist auf der anderen Seite des Welt,
18:23wo wir haben Unternehmen, wo man überhaupt nicht wissen, wo sie sind,
18:27wo sie sind, was sie machen.
18:28Das ist wirklich was Greenwashing ist.
18:30Es ist das Bedeutung zwischen uns und wie Dinge sind.
18:33Die Art und Weise verwendet man sich die Stabilität zu bewerben,
18:36ist oft oft über den Stabilität.
18:38Sie sprechen über das alles, was die Supply-Chain zu bewerben.
18:41So, für Ereignisse,
18:42ein Brand könnte sagen,
18:44dass sie sich carbon-neutral durch ihre Operation war,
18:47das klingt toll,
18:49aber auch sehr impressionant.
18:49Und das ist, dass die größte Impact für die Faschen-Brande
18:52ist die Supply-Chain,
18:53die sie nicht technisch eigentlich eigentlich haben.
18:54So they're essentially saying, we'll be carbon neutral for two or three percent of our overall impact, not actually making
19:00the clothes itself.
19:01And making the clothes itself is always the problem.
19:24So they're actually even with Subventionen for Plastik and Öl.
19:31Would you say that vintage, allgemein, pre-loved, that this is a sustainable alternative?
19:38It's a better option than anything new to buy or fast fashion to buy.
19:42But shopping from new things on Secondhand-Sachen, that's also not so much.
19:47I think that the main thing should be long-term consumption.
19:51First of all, I'm going to go through the clothes and the last one.
19:54What do I have?
19:55What do I really need?
19:57What can I spend?
19:58Or can I sell?
19:59Before I go into Secondhand, I'm going to look at what's already there.
20:10This is a very old Jean-Paul Gaultier-Teil.
20:13Mega stretchy, mega see-through.
20:16But I don't know where the tattoos are over there.
20:18It's like an opening here.
20:20Oh!
20:20Je nachdem, wie du es sitzen haben möchtest.
20:24Auf der Hüfte, am Po, man kann die Unterwäsche sehen oder was auch immer du drunter haben möchtest.
20:29Das könnte ich mir echt vorstellen mit den richtigen Boots.
20:32Ist das geil.
20:33Und von der Höhe kann man theoretisch eine Backe rausgucken lassen oder so.
20:36Oh!
20:37Ja, ich glaube, that's the one.
20:39That's the one?
20:39Ja.
20:50Look at that!
20:51Oh, my God!
20:52Also, ich glaube, es sieht noch besser aus, als ich jetzt dachte, ohne mich einzuschleimen.
20:55Ich liebe es auch richtig doll.
21:17Ich liebe es auch richtig doll.
21:26Weil es blitzt und blinkt und wir es bald wieder weggeben, weil es dann nicht mehr ganz so neu aussieht.
21:31Oder es ist ein Kleid wertvoll.
21:32Weil es eben schon lange geliebt worden ist.
21:35Und weil ich sage, hey, ich wertschätze dieses Kleid sehr, sehr lange.
21:38Das ist unsere Entscheidung.
21:40Und ich glaube, wir müssen als Gesellschaft wirklich einfach zusammenhalten und unser Denken ändern, um etwas zu verändern.
21:49Das Problem ist, dass es nicht möglich sein, wenn wir in einer Gesellschaft auf Fossilfäulen leben,
21:55und wenn die Unternehmen nicht für die Pollution und die Klimawandel, die sie verursachen.
22:00Brands, die wirklich gute Dinge machen, wie Patagonia, Vesja, Story MFG,
22:06diese Leute haben wirklich die Sustainability in ihrem Geschäftsmodell gegründet.
22:10Aber das ist eine Option.
22:11Sie machen ihre Leben mehr schwierig, indem sie das tun.
22:13Sie machen viel mehr Geld, wenn sie alles zu China ausgesucht haben.
22:18Sie haben es so günstig wie möglich gemacht.
22:20Sie haben es die gleiche Sache, wie alle anderen machen.
22:22Wir brauchen schon die MahnerInnen, die uns zeigen, wie zerstörerisch die Modeindustrie ist.
22:27Das brauchen wir, ist keine Frage.
22:28Wir brauchen auch MacherInnen, die uns einfach Lösungsvorschläge geben und uns zeigen,
22:33was wir tun können, um es zu verändern.
22:36Das ist eine gute Idee.
22:43Das ist eine gute Idee.
22:43Das ist eine gute Idee.
22:43Dieses Teil habe ich gefunden bei meinem Vater.
22:47Und das hatten wir halt früher gemacht, da war ich vielleicht sieben, acht Jahre.
22:49Das ist eine Mutter.
22:50Genau.
22:51Wir haben halt früher jeden Freitag zusammen ein Kunstprojekt gemacht, das hieß Wollekunst.
22:57Und da haben wir zusammen mit diesen ungenutzten Materialien gearbeitet und kleine Skulpturen gemacht
23:02oder Ketten, Anhänger.
23:04Und die haben wir dann halt nochmal übersetzt.
23:06Also so ist dann der Inspirationsprozess von zum Beispiel so einem Teil.
23:09Weißt du, das finde ich und erinnere mich daran und das löst dieses Gefühl aus.
23:12Und dann denke ich mir, okay, wir müssen das vielleicht nochmal weiterentwickeln, aber die Idee ist so schön.
23:17Und dann haben wir daraus für die Show zum Beispiel eine vergrößerte Version gemacht.
23:24Also eine riesenlange Schlange aus den Teilen, was auch dann sehr unkonkret wird.
23:30Also du erkennst nicht mehr direkt, das ist eine Mutter, sondern es wird irgendwie dann ein Objekt.
23:33Und es kann ganz vieles sein. Am Anfang dachten wir ein Gürtel.
23:36Und am Ende haben wir es dann eher als eine Art Jewelry-Piece gestylt, weil es ja doch auch so
23:40eine sehr schmuckhaftige Ästhetik hat.
23:44Dadurch, dass es auch diesen blauen Glanz hat und eben auch sehr schön am Körper aussieht.
23:52Im Rahmen der Fashion Week hatten wir natürlich auch großes Glück, jetzt in den Zeitungen gefeatured zu sein.
23:57Sieht aus wie in so einem Museum, nämlich schön angerichtet auch.
24:01Und Christiane Abba auch da.
24:02Wir haben den Kontakt zu Christiane bekommen, weil ich auch beim Fashion Council arbeite,
24:06wo sie eben im Vorstand ist und das eben repräsentiert und da junge Talente wie uns gerne unterstützen möchte.
24:12Ich meine, am Ende des Tages hat sie ja auch für uns gesprochen bei der Unterstützung.
24:17Wir wurden ja von dem Fashion Council mit dem Projekt Studio to Retail auch unterstützt finanziell für die Show,
24:22was sonst für ein kleines Label für uns gar nicht möglich wäre.
24:25Und da hat sie sich auch für uns eingesetzt.
24:27Christiane Abba war 17 Jahre Chefredakteurin der Deutschen Vogue.
24:30Das ist unsere Anna Wintour und die mächtigste Frau in der deutschen Modewelt.
24:34Und sie ist im Fashion Council, um junge Designer zu unterstützen.
24:39Hallo Rosa, hallo Jakob.
24:41Hallo Christiane.
24:42Alles gut?
24:43Ja, alles super.
24:45Wie ist denn die Resonanz?
24:46Das heißt, wenn ihr sagt, ich glaube, dass ganz selten ganze Kollektionen, die gezeigt werden, produziert werden.
24:53Aber was denkt ihr?
24:54Wie viel Prozent der Kollektionen, die ihr gezeigt habt, produziert ihr und habt ihr schon verkauft aktiv?
25:00Also Thema Produktion können wir sagen, dass es wirklich ein geringer Rahmen wird.
25:04Es werden vielleicht 10 bis 20 Prozent ungefähr der Kollektionen in Produktion gehen.
25:07Wir sind jetzt gerade dabei, Sales zu generieren.
25:10Also wir haben jetzt gerade das Sales-Sheet angefangen zu erstellen und werden jetzt ganz viele Kontakte aktivieren und versuchen
25:18zu schauen, was möglich ist.
25:21Wir können auch nur in einem kleinen Rahmen produzieren, da wir Stück für Stück erst unsere Produktion aufbauen müssen,
25:26sodass wir auch wirklich weiter nachhaltig produzieren und nicht sagen, okay, wir gehen jetzt irgendwie nach Fernost und sagen,
25:31okay, jetzt macht man da sehr günstig irgendwie mehrere hundert Stück, sondern das ist wirklich in einem sehr geringen Rahmen
25:38lokal.
25:38Viele haben eine Idee davon, was es heißt, jetzt benutze ich dieses Wort, nachhaltig zu produzieren.
25:51Aber das Wissen darum ist ja zum größten Teil, das meine ich auch gar nicht als Vorwurf, das sind ja
25:57immer nur Teile.
25:59Ja, klar.
26:00Ihr könnt da diesen Teil natürlich übernehmen anhand eines Kleidungsstubs genau zu erzählen, was es braucht, um das herzustellen.
26:08Und was Materialforschung betrifft, aber auch wo gearbeitet wird und kurze Wege und das alles ist so wichtig, das permanent
26:19zu kommunizieren.
26:20Ich glaube, es ist gerade eine gute Zeit. Ich habe das Gefühl, da seid ihr. Das ist eine neue Generation
26:27von DesignerInnen.
26:30Ihr bringt so diese innere Kraft mit. Ich habe das ja, glaube ich, so mal gesagt, nach der ich immer
26:35gesucht habe.
26:36Also ihr Lieben, wir hören bald voneinander. Wenn ihr irgendwas braucht oder ich helfen kann, dann meldet ihr euch.
26:42Auf jeden Fall.
26:43Und sonst sehen wir uns im Oktober.
26:51Unsere zwei Produktlinien bieten einmal die Multiplied Line Serienprodukte an.
26:56Also Produkte, die vervielfältigt sind, die auch nicht immer abgecycelt sind, sondern häufig auch aus einfach nachhaltig produzierten Stoffen oder
27:04Materialien sind.
27:06Und die 101-Line sind halt wirklich abgecycelte Einzelstücke, häufig auch unsere Showteile, die man gegebenenfalls auch mit demselben Schnitt
27:15auf Maß anfertigen lassen kann.
27:17Also die wir auch in dem Sinne theoretisch reproduzieren können, aber da ist jedes Teil ein One-Off.
27:23Ein Einzelstück, ja.
27:26Und das ist jetzt Wolle, oder?
27:28Genau.
27:28Es hört sich so gut an auf der Haut.
27:29Ja.
27:30Das zum Beispiel ist jetzt Restwolle von der Mutter von Mamas bester Freundin.
27:35Also wieder so eine Familien-Connection irgendwie.
27:40Ich erlebe so viele Menschen, die hier in Deutschland und in Europa anfangen, Dinge zu verändern.
27:45Ich glaube, es ist eine so bunte und tolle Kultur mit so viel positivem Vibe und so viel Schönheit dahinter,
27:50die diesem Fast Fashion Madness einfach die Schönheit entgegensetzt,
27:55dass mir Mode nie so viel Spaß gemacht hat wie jetzt.
28:01Besonders aufgefallen ist mir, dass es super viele verschiedene Ansätze gibt.
28:06Nachhaltigkeit kann so viel bedeuten und ich glaube, alle von uns können eine Variante für sich entdecken
28:12oder vielleicht mehrere Dinge ändern im eigenen Alltag oder im Umgang mit Mode.
28:16Und was mir besonders im Herzen liegt, ist, dass wir diese Wertschätzung für Kleidungsstücke wiederfinden,
28:21dass uns klar ist, dass dieses Stück von jemandem genäht wurde,
28:25dass das Material einen Impact hat, also eine Auswirkung auf unsere Welt
28:29und dass wir bei einem Kauf wissen, dass uns dieses Teil lange begleiten wird.
28:38Musik
28:40Musik
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