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00:00:19Daffy, Sean.
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00:00:20.
00:00:28There you go.
00:00:30.
00:00:44Here, come, take that.
00:00:45.
00:00:46.
00:01:02A uniform is a uniform.
00:01:06If you wear it,
00:01:07there are a lot of men in the smoking.
00:01:11They are all the same, a bit like Pinguine.
00:01:16But a good smoking means the individual.
00:01:19He does something with you.
00:01:22He shows who you really are.
00:01:24What a man you are.
00:01:28What are you?
00:01:32I see it.
00:01:33I see it.
00:01:36But there is courage,
00:01:37and there is a presence behind me.
00:01:42I see it.
00:01:45What do you say, Mama?
00:01:48The gentleman reminds me of Tommi Gottschalk.
00:01:52Just in the hat.
00:01:54In a mannish clothes.
00:01:56Is that also available?
00:01:59Yes.
00:02:01Tommi Gottschalk trägt our Seidentrench dazu.
00:02:05Herr Gunther,
00:02:07zeigen Sie dem Herrn Dr. Waudler
00:02:08doch mal bitte unseren Seidentrench-Code.
00:02:11Ah, übrigens.
00:02:14If time permits,
00:02:16wir geben bald einen Cocktail
00:02:17für unsere exklusiven Kunden.
00:02:19Sie sind doch einer.
00:02:21Oder?
00:02:36Hat der einer geraucht von den Lehrlingen?
00:02:39Der flirgt.
00:02:50And from Augsburg, they are not everything.
00:02:56They are at least at all.
00:02:59This is the first address of Mönchens.
00:03:01And if I take them, then learn from a Meister.
00:03:06And I know, they don't want much money.
00:03:09They are fleißig, nett, and everything.
00:03:12But there are hundreds of others.
00:03:14And I have the choice.
00:03:16But they have tried it.
00:03:18I have seen them.
00:03:20Maybe.
00:03:22Okay, Dolly.
00:03:24Say hello to Eva-Maria.
00:03:28Servus.
00:03:30Thank God.
00:03:41Then I'll go back again.
00:03:44You're proud of it, right?
00:03:46Yes, it should be.
00:03:53So, you have to sit.
00:03:54So, you have to sit.
00:03:55So, you have to say that.
00:03:55You have to say that.
00:03:57You have to say that.
00:04:03Number four on the basis of Jungfernöl.
00:04:07Two, three Tropfen of water, Evie.
00:04:10So.
00:04:14Ah, Petra.
00:04:15Das riecht traumhaft.
00:04:17Wunderbar, gell?
00:04:18Ja.
00:04:19So, Evie.
00:04:39Evie.
00:04:42Evie.
00:04:44Evie, come here.
00:04:47Von der kostbaren Essenz Nummer vier.
00:04:50Höchstens ein bis zwei Tropfen, bitte nehmen.
00:04:52Die kostet tausende von Mark im Ecker.
00:04:57Du schaffst deine Probezeit schon.
00:05:00Aber lern die Produkte auswendig.
00:05:02Gell?
00:05:06Geh viel.
00:05:10Die schaut ja aus wie eine Presswurst.
00:05:12Das ist ja auch eine 32.
00:05:15Hat sie sich selbst ausgesucht, gell?
00:05:17Ich denke, das passt ja.
00:05:18Der mir vielleicht weiter gemacht.
00:05:37Nein.
00:05:39Ich habe eine Idee.
00:05:41Ja, das ist sehr gut.
00:05:43Bloß, dass wir das jetzt nicht vergessen, Mama.
00:05:45Blumen mäßig müssen wir noch einbissal zulegen.
00:05:47And if you want to do something, do you want to do something?
00:05:50If you want the state council, if you want to come to France-Joseph Strauss?
00:05:54No, he doesn't come. And for cosmetics, I don't know.
00:05:58We're talking about what?
00:05:59You're talking about the TZ and the magazine and telling them,
00:06:02that the France-Joseph Strauss will come to cocktail.
00:06:05Is that your turn?
00:06:06Oh yeah, if he doesn't come, that's what people are doing.
00:06:11And that's your message.
00:06:14And you can do it. You just trust yourself.
00:06:18It's your time now.
00:06:19Mama, it's now.
00:06:23That's such a beautiful song.
00:06:25You like it too, Mama.
00:06:27Make it a bit louder, Herr Fröschl.
00:06:29Beautiful loud.
00:06:45Guten Abend.
00:06:55Kräuterstempel Annika Ganzkörperfutter 235 Mark.
00:07:00Jungbrunnen Gesichtsbehandlung 90 Mark.
00:07:04Quick Color International Einzelwimperverlängerung 20 Mark.
00:07:18March 2021
00:07:18New Speaker
00:07:18New Amherst
00:07:19New Amherst
00:07:19New Amherst
00:07:25New Amherst
00:07:37Oh, my God.
00:07:58Kommt das alles aus einem Kanister?
00:08:01Ich dachte, das kostet doch 1000 Mark.
00:08:03Dachte ich.
00:08:09Ach, solch eine Bagage hat er Extra-Inladung verdient.
00:08:13Alle Lehrlinge runterkommen, mithelfen.
00:08:16Er soll die Falten mehr bauschen.
00:08:19Das schwerelos wirkt.
00:08:22Hier, ein bisschen mehr links.
00:08:24Ein bisschen mehr links.
00:08:25Das ist schwebend.
00:08:28Schwere Luft.
00:08:30Na, jetzt zieh.
00:08:32Die Falten sollen schweben.
00:08:34Der Stock ist weit teuer.
00:08:37Das ist haule Geschwärts.
00:08:49Efi?
00:09:07Efi?
00:09:09Dass du auch noch ein Widerwort parat hast, Efi.
00:09:21Sie, warum kosten die Cannabais jetzt 1,90, wo als 85 ausgemacht war?
00:09:261,90, das ist unterm Selbstkostenpreis.
00:09:29Da sind sogar auch glasierte Weinträubchen und Mandeln drauf.
00:09:31Gottes Willen, Trauben und Mandeln, die sind out.
00:09:35Das ist doch der Ungeist der Sechziger.
00:09:38Die hab ich doch nicht bestellt.
00:09:40Können wir die runter tun, bitte?
00:09:43Ach, Herr Moshammer, das, wie soll man?
00:09:45Das sind 500 Cannabais.
00:09:47Das schaffen wir nicht.
00:09:49Ähm, Vorschlag.
00:09:51Wir lassen alles drauf und sagen 1,85 das Stück.
00:09:591,60.
00:10:01Und dafür drück ich ein Auge zu, weil ich Sie sehr mag, Herr Michael.
00:10:08Okay, danke. Danke, Herr Moshammer.
00:10:30Es kommt keiner.
00:10:31Hysteriker. Alle kommen. Alle.
00:10:36Es ist vorbei.
00:10:39Moshammer ist vorbei.
00:10:42Brich's ab.
00:10:43Jetzt komm, Rudi.
00:10:44Jetzt ist gut.
00:10:46Brauchst keine Angst haben.
00:10:47Es gibt keinen Besseren wie dich.
00:10:50Hast genug getrunken, hä?
00:10:52Du musst was trinken.
00:10:55Mineralwasser für meinen Sohn, aber Dali!
00:10:57Das nutzt nichts mehr.
00:11:00Lässt du sehen, es kommt keiner.
00:11:03Es ist der Untergang.
00:11:06Ja, aber der Sohn ist was ums Haus und so.
00:11:14Hallo.
00:11:15Hallo, Rudi.
00:11:16Grüß dich, grüß dich.
00:11:19Schön, dass du da bist.
00:11:19Gut, schaut er aus.
00:11:21Grüß dich, servus.
00:11:21Ganz eine junge Hauskarte und er ruhe dich.
00:11:23Wie bleibst du bloß immer so schön?
00:11:25Arbeiten und saufen.
00:11:27Aber die Bilanzen werden nicht mehr schlechter seit zwei Jahren.
00:11:30Was heißt das denn?
00:11:31Du hast Mietzahlungen offen bei uns.
00:11:33Deine Steuer 81, 82 haben wir bezahlt.
00:11:36Das ist fast eine Dreiviertel-Millionen.
00:11:38Danke.
00:11:40Danke.
00:11:41Kommt mal mit nach hinten.
00:11:42Geht?
00:11:43Kommt mit.
00:11:44Geht's vor.
00:11:56So.
00:11:58Wegen den Umsätzen seid ihr da heut.
00:12:00Ach, wir wollten bloß mal schauen, wer alles gekommen ist.
00:12:03Die Leute mögen dich ja noch.
00:12:03Du, die meisten investieren jetzt an der Börse oder kaufen Krügerhans.
00:12:09Aber der Toni hält seinen Anteil an deiner Boutique.
00:12:11Oder, Toni?
00:12:12Ja, der Rudi schafft noch bessere Zahlen.
00:12:15Das schafft er.
00:12:16Bessere?
00:12:17Die ganze High Society kauft da herinnen im Anlagen.
00:12:20Der Tommy Gottschalk, der Roberto Blanco, Michael Schanzen.
00:12:23Aber was?
00:12:24Ein Einstecktüchlein?
00:12:25Eine Krawatte, Eishemmli, eine Jacke?
00:12:28Und heute kommen sie, weil es gratis ist.
00:12:30Und dann sind sie Fresser, sind das.
00:12:32Schick im Micki brauchst du nicht.
00:12:33Die A dabei auch nicht.
00:12:35Was du brauchst, sind Geldleute und Adelige wie die Donnertaxis, die Grufs und die Anzenbergs.
00:12:40Der Anzenbergs.
00:12:42Was soll das sein?
00:12:43Ach, Ruhe, die.
00:12:44Die gehören zu den 50 reichsten Leuten der Welt.
00:12:47Zwei Brüder.
00:12:48Der eine ist der Dudu Konstantinkraaf Anzenberg.
00:12:50Der macht das Geschäft.
00:12:52Der Dudu ist kaum in der Öffentlichkeit.
00:12:54Hey, Dudu.
00:12:55Schau mal, wie das Dampf.
00:12:57Sag mal, spinnst du, ist der Waffengladen.
00:12:59Der andere Bruder, das ist ein Original.
00:13:02Immer happy.
00:13:03Das ist der Funki.
00:13:06Hoppala.
00:13:08Da war noch eine drinnen.
00:13:12Den Brüdern Anzenberg gehört halb Österreich, so viel Großgrund, wie die haben.
00:13:17Überall Häuser haben sie in L.A., in Boston, in Rom.
00:13:20Und wenn der eine eine Garderobe kauft, dann kauft er gleich zehn mindestens.
00:13:24Und für jedes Haus ein Garnitur, Bademändel, Anzüch, multipliziert mal zwei, da kommt was zusammen.
00:13:31Der Dudu fährt nach Bayreuth, Feuer ist eine Woche in München, den brauchst du als Kunden und dann kommen sie
00:13:37hinterher, die Ultra-Reichen und ihre Weiber und die Bankiers, weil denen gehört die Zukunft.
00:13:45Jetzt muss ich mir alles merken.
00:13:49Es ist immer so lehrreich mit euch beiden.
00:13:53War das jetzt Ironie?
00:13:55Toni, was meinst du? War der Rudi gerade ironisch?
00:13:58Es wäre schade, wenn man den Laden zumachen täte.
00:14:02Rudi, wir bringen dir den Anzenberg und du ...
00:14:06Jogi, Jogi, komm einmal her.
00:14:09Und du musst mehr in die Medien.
00:14:11Aber da bin ich da.
00:14:12Ja, aber nicht im Privatfernsehen und das zählt jetzt.
00:14:15In zwei Jahren haben wir hier 170 Sender wie die Amerikaner und es sind top Leute dabei.
00:14:19Jogi Daching, Chefreporter bei München TV, unseren Mosi kennst du ja.
00:14:23Grüß Gott, Herr Mosamer.
00:14:24Grüß Sie.
00:14:25Das ist der Baller Schichtel, mein Kameramann.
00:14:26Sagen Sie mal, Herr Mosamer, der Franz Josef Strauss, kommt der wirklich?
00:14:32Ja, eine Frau Mutter hat gesagt, der kommt.
00:14:39Um ehrlich zu sein, Herr Dachinger, wenn er da gewesen wäre, der Herr Strauss,
00:14:43dann wäre er wegen der Sicherheit im Separé und jetzt wieder weg.
00:14:46Also war er da.
00:14:51Genießen Sie den Abend, probieren Sie die Canapés.
00:14:55Und ich gebe Ihnen das nächste Mal Bescheid, weil Sie mir sehr sympathisch sind.
00:15:00Ich danke Ihnen.
00:15:06Mit dem Subjekt will ich nichts zu tun haben.
00:15:09Doch.
00:15:09Das ist nämlich unser Mieter.
00:15:11Und der tut alles, was wir sagen.
00:15:14Der pflegt dein Image.
00:15:17Und zu dem bist du lieb.
00:15:19Und noch was, Rudi, der Anzenberg, sagt man, hat ein besonderer Vorliebe für die junge weibliche Seele.
00:15:26Und du hast so viele Männer und ältere Damen hier.
00:15:31Ein junges Sechimetern im Verkauf, das wär's.
00:15:36Ich heiss nicht Karstadt, ich bin der Mooshammer.
00:15:38Ja klar bist du der Mooshammer, unser Mosi bist du.
00:15:41Aber wenn du eine junge Frau hast, ein geiles Weib.
00:15:45Eine junge, geile?
00:15:47Darfst ein bissl geldgeil sein, so wie du.
00:15:50Gut's noch.
00:15:52Rudi, dieser venezianische Kitsch und das ganze duntliche Zeug, ist doch Schnee vor gestern.
00:15:58Lass dir was einfallen.
00:15:59Und was du brauchst, ist eine attraktive Frau, wo ein Mann was abkauft.
00:16:04Übermorgen bringen wir dir den Dudu.
00:16:06Ihr Lieben.
00:16:08Immer wenn's am schönsten ist, gell?
00:16:10Ich hab den Laden voller Gäste.
00:16:16Herr Dr. Wautler.
00:16:18Gut schauen Sie aus.
00:16:20Finden Sie?
00:16:21Ja, steht Ihnen sehr gut.
00:16:24Sie, kommen Sie mal mit.
00:16:28Gehen Sie runter in den Keller, schauen Sie quick, die bunte, die Madame der letzten Jahre nach einem Graf Konstantin
00:16:34zu Anzenberg durch.
00:16:35Alles was Sie finden, immer ein Separé.
00:16:38Sovater muss er haben.
00:16:39Du Rudi, was hat denn der Toni und die Gerdi, was haben die gerade gewollt von dir?
00:16:44Ach nix.
00:16:45Smalltalk, wie gut das du ausschaust, kennst du sehr.
00:16:48Oh, Schatzi, lüg nicht.
00:16:49Du weißt doch, dass ich merke, wenn du schwindelst.
00:16:52Apropos, hast du den Deppen da hinten erzählt, dass der Strauß kommt?
00:16:55Wieso?
00:16:56Das war da rausgemacht.
00:17:02It's crazy, oder?
00:17:04Du weißt, ich mag nur Weiber, aber die ganzen Schwulen, die stängen auf mich.
00:17:07Der muss er mal auch.
00:17:22Der ist schüchtern.
00:17:24Der ist ganz schüchtern.
00:17:31Was hat denn der da an?
00:17:33Ich grüße euch.
00:17:50Wir sind für euch.
00:17:52Wir sind extra mit Traubern.
00:17:54Danke, Musi.
00:17:56Bitte.
00:18:00Servus.
00:18:03Zur Fußpflege müssen wir.
00:18:05Jawohl.
00:18:09Efi, kannst du mal bitte kurz kommen?
00:18:19Efi, da hat wer Tinktur ausgegossen über die Schuhe vom Kunden.
00:18:23Warst du das?
00:18:24Ach, Efi.
00:18:26Ich fürchte, das ist der Unglückswurm, der ihre Schuhe mit Hornhauttinktur begossen hat.
00:18:30Also das tut uns sowas von leid, Herr Moshammer.
00:18:32Der Efi aber auch, gell, Efi?
00:18:35Ja.
00:18:36Schaut, sie weint ja fast.
00:18:40Das waren Maßschuhe.
00:18:44Wissen Sie, was das ist?
00:18:51Magst du dich entschuldigen, Efi?
00:18:54Mach den Blur auf mich, bitte.
00:18:56Nein, Efi verdient ja im Halbjahr nicht, was die kosten, die Schule.
00:18:59Das tut dir sowas von leid.
00:19:00Ich sehe, ich habe einen Termin.
00:19:03Ob wir die Behandlung jetzt beenden.
00:19:05Das Fräulein geht bitte raus.
00:19:07Selbstverständlich, Herr Moshammer.
00:19:08Efi, raus, hopp.
00:19:18Ich war das nicht.
00:19:20Im Büro sollst warten.
00:19:21Sie wissen genau, dass ich es nicht gewesen sein kann.
00:19:23Ich bin erst seit fünf Minuten im Haus.
00:19:25Aber Efi, mach es nicht noch schlimmer.
00:19:26Sie haben die Tinktur selbst ausgegossen.
00:19:29Und der Grund, warum Sie mich eingestellt haben, ist, dass Sie jemanden als Sündenbock brauchen.
00:19:33Und zum Schikanieren.
00:19:35Weil das haben Sie nämlich dringend nötig.
00:19:38Weil Ihre Hände zittern.
00:19:39Im Büro sollst warten, Efi.
00:19:41Nein.
00:19:42Ich arbeite nicht mehr mit Ihnen.
00:19:44Mit zwei wie Ihnen arbeite ich nicht.
00:19:46So gemein, wie Sie daherreden, so gemein ist bei mir daheim keiner.
00:19:49Ja.
00:19:52Wissen Sie was?
00:19:54Jeder Hundehaufen bei mir daheim ist anständiger als Sie.
00:20:02Das alles hätte ich gerne gesagt.
00:20:04Efi, ist noch was.
00:20:06Alles in Ordnung, Efi.
00:20:07Ich habe die Sätze im Kopf gehört.
00:20:10Ich.
00:20:18Das kommt halt davon, gell?
00:20:21Wenn es dir mal eine Chance gibt.
00:20:25Wie heißt die?
00:20:27Ich schenke Ihnen einen Flakon von der kostbaren Tinktur Nummer 4, Herr Moussama.
00:20:31Wie die heißt.
00:20:32Wie ist das?
00:20:53Gnädige Frau.
00:20:55Gnädige Frau.
00:20:57Haben Sie sich wehgetan?
00:20:58Darf ich Sie bitten, einzusteigen?
00:21:01Aber ich war das nicht mit den Schuhen.
00:21:05Jetzt komm halt bitte.
00:21:08Komm.
00:21:10Keine Angst.
00:21:17Bitte.
00:21:26Ich war das nicht.
00:21:30Jetzt putzen wir uns die Nasen.
00:21:37Sie haben nichts verkossen.
00:21:39Sonst wäre der Hund nicht in Ihre Nähe gekommen.
00:21:41Hunde hassen Aceton und meiner ganz besonders.
00:21:45Die hat Ihnen das in die Schuhe geschoben, die Seidel.
00:21:48Und Sie heißen Efe und wie weiter?
00:21:52Möller, Eva-Marie.
00:21:56Ich weiß, wie Sie sich fühlen.
00:22:02Sie haben eine Präsenz, nutzen Sie das und die Welt wird Sie respektieren.
00:22:09Haben Sie Zeit?
00:22:12Kurz?
00:22:17Herr Fröschl, machen Sie Musik an.
00:22:20Was Gescheites.
00:22:47ORCHESTRA PLAYS
00:23:04ORCHESTRA PLAYS
00:23:33ORCHESTRA PLAYS
00:23:51ORCHESTRA PLAYS
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00:23:55ORCHESTRA PLAYS
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00:23:59ORCHESTRA PLAYS
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00:24:00ORCHESTRA PLAYS
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00:24:11ORCHESTRA PLAYS
00:24:12ORCHESTRA PLAYS
00:24:12ORCHESTRA który
00:24:14ORCHESTRA PLAYS
00:24:14Sophie, what do you have for a size?
00:24:19I think it's a pretty big one.
00:24:22They're so thick.
00:24:35Try this one.
00:24:38Why?
00:24:39Because they don't know who they are.
00:24:41And if he doesn't know who he is, he's not a complete person.
00:24:52Put them down, please.
00:24:58Don't scare me, I'm going to get a little over you.
00:25:04Let's go.
00:25:05So.
00:25:12Let's go.
00:25:13Wen sehen Sie jetzt?
00:25:17Eine junge italienische Gräfin.
00:25:20Eine Comtesse.
00:25:23Sie kommt gerade aus dem Kloster zurück,
00:25:26ins Schloss ihrer Eltern.
00:25:29Ein Abenteuer liegt vor ihr.
00:25:32Aber ich komme aus Augsburg.
00:25:35Und meine Mutter hat einen Waschsalon.
00:25:38Deswegen dürfen es doch trotzdem was Besonderes sein.
00:25:41Der Mensch entsteht immer wieder aus dem Moment heraus.
00:25:45Es geht niemandem was an, wo sie herkommen.
00:25:48Oder?
00:25:49Mama?
00:25:53Schau, wen ich mitgebracht habe.
00:25:56Ja, und?
00:26:00Das ist die Eva-Maria Mierlacher.
00:26:02Roland Effi.
00:26:03Das ist Else Mooshammer.
00:26:06Sehr erfreut.
00:26:07Wir haben doch eine Verkaufsassistentin gesucht.
00:26:09Und jetzt habe ich eine Persönlichkeit gefunden.
00:26:12Persönlichkeit gleich.
00:26:14Das klingt ja aufregend.
00:26:15Und wodurch wird die Persönlichkeit uns bitte erfreuen?
00:26:19Vielleicht ist die Persönlichkeit mir gestattet,
00:26:22dass ich ganz kurz mit meinem Sohn spreche.
00:26:23Persönlich?
00:26:25Einen Moment, Fräulein.
00:26:33Wannst du Hilfe brauchst, Bub?
00:26:34Warum redest du nicht mit deiner Mutter?
00:26:37Mama, das ist eine kleine verhuschte arme Sau,
00:26:40die niemand kennt.
00:26:41Mit der kann man machen, was man will.
00:26:43Die brauche ich für den Kunden vom Toni und von der Gerdi.
00:26:46Danach verschwindet es in der Versenkung.
00:26:49Vom Toni und von der Gerdi?
00:26:51Aha.
00:26:53Hm.
00:26:55Und du meinst, das ist die richtige?
00:26:59Eva-Maria.
00:27:01Ich biete Ihnen als Assistentin im Verkauf 500 Mark brutto für netto.
00:27:07Probieren wir es einen Monat.
00:27:09Glauben Sie mir, ich tue das nicht aus Mitleid.
00:27:11Es geht hier nicht um Gefühle.
00:27:14Es geht hier nicht um Gefühle.
00:27:19Vorschuss.
00:27:23Aber ich habe sowas noch nie gemacht.
00:27:25Und ich weiß auch gar nicht, wie es geht.
00:27:27Das zeige ich Ihnen schon.
00:27:30Und ich schenke Ihnen diese Blüte.
00:27:39Wenn Sie die tragen, dann schauen die Leute sie anders an.
00:27:47Sie müssen nicht dran glauben, das funktioniert.
00:27:50Das ist Magie.
00:28:02GERDI!
00:28:05GERDI!
00:28:07GERDI!
00:28:08Ach, GERDI!
00:28:09Ach, Else!
00:28:10Ja, so ein Zufall.
00:28:14Servus.
00:28:15Und deine Hundzern quachsen, aber hallo, gut schauen die aus.
00:28:19Ach, Else, so eine Freude.
00:28:22Schön war euer Abend.
00:28:24GERDI!
00:28:25Nein, Daisy.
00:28:27Du bleibst jetzt da, Schatzi.
00:28:29Und du, Daisy.
00:28:31Machst jetzt schön haufi paufi.
00:28:34Was habt ihr mit dem Rudolf besprochen, was ihr nicht mit mir besprecht?
00:28:38Ach, Else, wir haben nur konversiert.
00:28:42GERDI, ich bin die Hälfte vom Geschäft.
00:28:45Der Weg zu meinem Sohn führt immer über mich.
00:28:50Das wird dir jetzt nicht gefallen.
00:28:52Mir gefällt vieles nicht, GERDI.
00:28:55Okay.
00:28:58Mooshammer muss mehr Umsatz machen.
00:29:00Ihr braucht reichere Kundenkreise.
00:29:04Und ihr braucht Medienpräsenz.
00:29:06Sonst schließen wir den Laden.
00:29:08Und das meine ich ernst.
00:29:11Ja, du hast gefragt, Else.
00:29:13Und?
00:29:14Was sagst du jetzt?
00:29:17Medienpräsenz?
00:29:18Mhm.
00:29:21Ist doch gar kein Problem.
00:29:23GERDI, das schaffen wir.
00:29:27Hast du gewusst, wie viel der Rudolf für die Obdachlosen tut, für die Ärmsten der Armen?
00:29:34Das liebe ich an dir, deinen Humor.
00:29:36Das war immer geheim.
00:29:39Der Rudi will immer nicht, dass das jemand weiß.
00:29:42Wenn der Rudolf jetzt öffentlich zeigt, was er für die Armen tut,
00:29:48dann ist er der König der Herzen von München.
00:29:52Ja, aber...
00:29:53Mach der Rudi das mit.
00:29:56Der Rudi macht, was ich ihm sag.
00:30:02Guten Abend.
00:30:04Moment.
00:30:05Wo wollen Sie bitte hin?
00:30:07Na, in mein Zimmer.
00:30:09Ich wohne hier.
00:30:11Mürnacher Evi.
00:30:13Oh ja.
00:30:15Sie schauen so anders aus.
00:30:20Liebe Oma.
00:30:21Bitte wundere dich nicht.
00:30:22Ich hab heute die Arbeit gewechselt.
00:30:24Und ich hab jetzt einen neuen Chef.
00:30:26Aber einen so lieben, der muss wirklich ein sehr guter Mensch sein.
00:30:30So einen, wie es ihn nur noch selten auf der Welt gibt.
00:31:00So was ich zu tun?
00:31:01You, what do you think?
00:31:04We'll take you tomorrow and take you to the Stärkung
00:31:07and take you to the Dutzend Ballon house.
00:31:09You wanted to look a bit around. Shopping and, and, and.
00:31:14And who are they?
00:31:16The Gatti and the Doni.
00:31:18But neither.
00:31:19We know each other.
00:31:20We know each other.
00:31:23Ah, of course.
00:31:27Now it's me again.
00:31:30You, with your unkusty eyes, are the Frau Fozzibeer.
00:31:36And you, now let me think.
00:31:39You were the Schuppie because of your poor skin.
00:31:42Also, we have...
00:31:44Fozzibeer, Schuppie, you can take it back.
00:31:47Hey, Fungi, what do you do?
00:31:49Hello.
00:31:50Good evening, Dudu.
00:31:52That's the Fungi.
00:31:54We just wanted to ask you tomorrow,
00:31:56when we should take it back.
00:31:59If the Fozzibeer says that,
00:32:02that's almost like a threat.
00:32:05I'm so excited about it.
00:32:07I'm so excited about it.
00:32:09I'm so excited about it.
00:32:10I'm so excited about it.
00:32:11I'm so excited about it.
00:32:12And here, for example,
00:32:13one of the best fashion designers of Germany.
00:32:15And from all over the country.
00:32:16You, you, and the we will do you tomorrow.
00:32:20Hmm?
00:32:20Mm-hmm.
00:32:37Alles in Ordnung, Mama.
00:32:41Was soll mit dem Toni und der Gerti sein?
00:32:44Na, ich mag nicht.
00:32:46Ja, leg auf.
00:32:48Ciao.
00:33:01Entschuldigung, darf ich Sie was fragen?
00:33:03Haben Sie es eilig?
00:33:05Kann ich Sie mitnehmen?
00:33:06Wo wollen Sie denn hin?
00:33:08Sind Sie schon mal in einem Rolls Royce gefahren?
00:33:19Ich Ihnen auch einen schönen Abend.
00:33:29Rudi?
00:33:30Aufwachen.
00:33:32Wach auf, Rudi.
00:33:33Ich bin's, die Mama.
00:33:36Bis spät.
00:33:38Schaffst du's, Bub?
00:33:39Sag.
00:33:39Servus, Mama.
00:33:42Zehn Minuten, Bub, hast noch.
00:33:45Dann kommt der Darchinger, der wirklich sausympathisch ist und trat ein Feature über dich.
00:33:50Nein, bitte nicht.
00:33:52Bitte.
00:33:52Am Telefon habe ich dir gesagt.
00:33:54Du, und jetzt, wegen dem Interview gleich.
00:33:57Ich habe dem Herrn Darchinger gesagt, dass du so viel für die Armen und die Gammler und die Penner machst.
00:34:03Was hast du?
00:34:04Pupp, wenn einer so viel Gutes tut, das kommt an bei die Leute.
00:34:08Aber das muss auch einmal gesagt werden.
00:34:10Und da fragst du mich nicht mehr? Sag mal, hast du sie noch alle?
00:34:13Aber, Rudi, ich hab dich doch gefragt.
00:34:15Aufsache in die Zeitung, alles andere ist dir wurscht.
00:34:17Der Gerde, der habe ich das versprochen.
00:34:19Jetzt reicht's.
00:34:21Bub, der macht sonst kein Exklusivinterview mit dir.
00:34:25Soll ich ihm eins geben? Ich geb ihm eins. Bring ihn her und seine Kamera auf die Geschwistern.
00:34:30Rudi, das gefällt mir nicht. So nicht. So nicht. Das ist nicht schön.
00:34:35Ich will niemanden sehen. Verdammte Scheiße, verdammte.
00:34:53Das sind alle in Ruhe.
00:34:58Ach, Herr Darchinger. Ja, das tut mir jetzt sehr leid. Der Herr Mooshammer hat leider jetzt grad einen sehr prominenten
00:35:05Kunden und bittet darum, dass ihr das Interview wann anders macht.
00:35:09Was?
00:35:10Ach so? Welchen Kunden denn?
00:35:12Das ist geheim.
00:35:15Ein Strauß, stimmt's.
00:35:25Entschuldigen Sie bitte. Wo ist denn der Herr Mooshammer?
00:35:28Oben in seinem Apartment, wo die laute Musik ist.
00:35:31Okay, vielen Dank.
00:35:31Oben, da dürfen Sie... Nein, nicht reingehen. Nicht reingehen. Nicht reingehen.
00:35:36Herr Mooshammer?
00:35:46Guten Morgen, Herr Mooshammer. Ich bin's.
00:35:51Dann ist was wunderbar.
00:36:12Daisy?
00:36:16Daisy, gib das mal jetzt.
00:36:18Daisy.
00:36:20Psst. Schön mal...
00:36:22Psst. Aus, aus.
00:36:25Psst. Aus, aus.
00:36:27Daisy.
00:36:35That's best a mini-riss. I can't claim that. That's not a problem.
00:36:41I collected the Obst.
00:36:46Do you want a coffee? I'll make you a coffee. Where is your machine?
00:36:50I hear nothing. Is there anything you hear?
00:36:53What are you doing now?
00:36:55Who's doing? Who's doing? Who's doing?
00:36:57It's just that you said, what you said.
00:37:00With the flower.
00:37:02It worked right, Mr. Mosshammer.
00:37:04I'd be like a different person.
00:37:09Is it bad?
00:37:12Or are you sad?
00:37:20Fräulein Effi, go back to the mirror.
00:37:30Yeah?
00:37:31Drehen Sie sich um.
00:37:34Stellen Sie sich gerade hin.
00:37:40Und sagen Sie, ich bin schön.
00:37:46Ist Ihnen das peinlich?
00:37:48Doch, das machen Sie jetzt.
00:37:50Sagen Sie, ich bin schön.
00:37:55Ich bin schön.
00:37:57Nochmal.
00:37:58Und bedenken Sie, dass Ihr Körper ein Ganzes ist.
00:38:00Sie können keinen Teil einziehen wie eine Schildkröte.
00:38:02Sagen Sie es nochmal.
00:38:04Ich bin schön.
00:38:06Ich glaub Ihnen kein Wort.
00:38:07Sie glauben sich's ja selbst nicht.
00:38:10Nochmal.
00:38:12Ich bin schön.
00:38:18Aber ich bin eine Schildkröte.
00:38:22Wenn Sie wirklich so unscheinbar sind, wie Sie glauben,
00:38:25dann ist es ein Grund mehr, dass Sie sich selbst lieben müssen.
00:38:29Das ist die einzige Rettung.
00:38:34Ich glaub, ich weiß noch gar nicht so richtig, was Sie eigentlich wollen, was ich dann machen soll.
00:38:41Sie werden einfach dastehen und wir zwei werden verkaufen.
00:38:44Und wenn Sie sprechen, was nicht zwingend notwendig ist, weil es genügt, dass Sie dastehen,
00:38:49dass Sie lächeln, dass Sie mit sich selbst zufrieden sind.
00:38:52Aber wenn Sie sprechen, dann laut.
00:38:54Und wenn ich dann was Falsches sag?
00:38:56Das kann nicht passieren.
00:38:58Ich bin bei Ihnen.
00:38:59Ich beschütze Sie.
00:39:00Soll mal reingehen.
00:39:04Einer läuft rüber zum Kaufhof.
00:39:06Ich brauch schwarze Röhrenhosen.
00:39:0828, 29, Länge 30.
00:39:10Leder oder Samt.
00:39:12Schön glänzend.
00:39:13Und ich brauch Zigaretten.
00:39:15KT. Auf geht's.
00:39:16Geh mal.
00:39:24Ja, da ist ja der Toni.
00:39:27Servus Toni.
00:39:28Magst du einen Schien Tonic?
00:39:29Wir kommen heute um drei mit dem Dudu Graf Anzenberg.
00:39:33Und weil ja niemand zum Verkauf da ist, hab ich gleich was mitgebracht.
00:39:38Die Stars von B1.
00:39:41Drei Schwedinnen.
00:39:43Gelernte Hostessen.
00:39:44Perfekt Deutsch und Englisch.
00:39:45Die werden hier für euch arbeiten.
00:39:48Also Toni, das ist im Prinzip sehr lieb von dir.
00:39:51Nein, das machen wir nicht.
00:39:52Deine Weiber, die packst gleich wieder ein.
00:39:54Bitte wie?
00:39:56Mir erzählt niemand, wie's verkaufen geht.
00:39:59Und deine Werbung, die brauch ich nicht.
00:40:01Wenn das nicht zufällig zu 51 Prozent mein Laden hier wäre.
00:40:06Du, pass auf.
00:40:07Wenn ich deinem scheiß Dudu nix verkauf, dann mach mal so, wie du das sagst.
00:40:10Und der Laden gehört dir.
00:40:11Aber wenn ich ihm was verkauf, dann will ich deine Lätschen da drin nicht mehr sehen.
00:40:17Toni, der Rudolf macht Spaß, gell, Rudi?
00:40:20Ich geb dem Rudolf eine Chance. Und wie red er mit mir?
00:40:22Wie mit einem, der seine Grenze nicht kennt.
00:40:27Hast du denn die sexy Hilfskraft, von der ich gered hab?
00:40:31What's up, du Depp?
00:40:36Das ist doch ein Witz.
00:40:39Ich hab euch doch alle so lieb.
00:40:42Ich hab jemanden.
00:40:44Die Spitze.
00:40:46Der Dudu wird schauen.
00:40:48Der wird gar nicht mehr weggehen, der Dudu.
00:40:54Du bist unschlagbar.
00:40:56Ein Schauspieler hätte es werden sollen.
00:41:00Aber wenn der Dudu nix kauft, dann müssen wir schauen, was aus dem Laden wird.
00:41:07Das weiß ich doch.
00:41:09Ich nehm's nicht persönlich. Das versteh ich auch.
00:41:14Na, hol jetzt den Dudu.
00:41:21Dudu!
00:41:22Habe die Erde!
00:41:45Ja, aus Gott, verehrter Graf Anzenberg. Seien Sie willkommen. Ich bin die Else Mooshammer. Bitte kommen Sie herein.
00:41:52Gerdi.
00:41:53Hallo, Servus.
00:41:55Servus.
00:41:56Servus.
00:41:57Servus.
00:41:58Grüß Gott.
00:41:58Servus.
00:41:59Ruhe dich.
00:42:00Gut siehst du aus.
00:42:03Das ist du, Dudu.
00:42:07Nein, danke.
00:42:12Gerdi.
00:42:18Gerdi.
00:42:19Gerdi.
00:42:19Neulich war bei uns der Arnold Schwarzenegger, der hat mit Goldzogel sich ja Pilotenjacken füttern lassen.
00:42:25Damit ist er in Hollywood Nummer eins.
00:42:27Hollywood.
00:42:29And Bertolt Beitz from Krupp-Thüssen is a great fan of Rudolf Gerrudi.
00:42:36Exactly.
00:42:37Tell me about Herrn Beitz, Rudi.
00:42:41Herr Beitz is Herr Beitz.
00:42:46Rudolf is a crazy fungly.
00:42:51But honestly, so funny, right, Rudi?
00:42:57Ja.
00:42:58Schon.
00:43:11Ich müsste dann leider, was ich sehr bedauere, bald gehen.
00:43:15Der Hund stinkt.
00:43:26Ich bringe ihn raus.
00:43:29Komm her, Tessi, mein Schatz.
00:43:33Verehrter Graf Anzenberg, ich würde Ihnen so gerne etwas zeigen.
00:43:38Kommen Sie mit mir.
00:43:39Kommen Sie.
00:43:43Hier ist unsere Mooshammer-Krawatten-Kollektion.
00:43:48Bitte schön.
00:43:53Danke, die nehme ich dann bitte.
00:43:57Sehr schön.
00:43:59Das ist doch Quatsch.
00:44:00Diese Krawatten brauchen Sie nicht.
00:44:02Da kostet ein Stück 130 Euro.
00:44:04Mama, er braucht diese Krawatten nicht.
00:44:06Doch, bitte, ich nehme diese Krawatten.
00:44:08Es sind wunderschöne Krawatten.
00:44:10Ich bin gerade nur etwas brisant.
00:44:11Dann bitte, kaufen Sie nichts.
00:44:14Es ist doch elend, immer das Gekaufe.
00:44:16Fräulein Efi, bringen Sie mir Zigaretten.
00:44:19Dann kauft doch Efi zu viel.
00:44:21Wenn Sie etwas ganz sicher nicht brauchen,
00:44:24dann sind es diese Krawatten.
00:44:25Unsere Zigaretten.
00:44:27Danke.
00:44:28Wenn man zu viel Kleidung hat, entwertet sie sich.
00:44:33Alles, was man hat, entwertet sich.
00:44:42Danke, Efi.
00:44:43Wenn ein Mensch stirbt, dann denkt er nicht an sein Eigentum,
00:44:48sondern er erinnert sich an andere Menschen.
00:44:51Und diese Begegnungen, die misst man nicht mit Geld,
00:44:55sondern mit Zeit.
00:44:57Zeit wird in den nächsten Jahrzehnten eine ganz zentrale Rolle spielen.
00:45:01Weil es mehr Geld gibt, aber weniger Zeit.
00:45:06Absolut, genau so ist es.
00:45:08Deshalb habe ich ja eine Luxusuhrenkollektion entworfen.
00:45:12Die Frage bleibt, schenkt Ihnen die Uhrzeit
00:45:17oder nimmt sie sie Ihnen?
00:45:20Ich tendiere zuletzt daran.
00:45:25Absolut.
00:45:26Aber der Funke, also mein Bruder, der glaubt mir das nicht.
00:45:29Der meint, der ist unsterblich.
00:45:36Fräulein Efi, was starren Sie denn so?
00:45:43Halt, hier geblieben, Fräulein Efi.
00:45:45Was ist denn los?
00:45:48Nichts.
00:45:50Nichts gibt es nicht.
00:45:53Sie haben uns einen Gast angeschaut und dabei haben Sie sich etwas gedacht.
00:45:56Jetzt sagen Sie uns, was Sie sich gedacht haben.
00:46:01Ja, jetzt sagen Sie halt.
00:46:04Ich habe ehrlich nichts gedacht.
00:46:07Ja, sagen Sie es halt, es ist ja nichts dabei.
00:46:10Aber genau, ist doch nichts dabei, Fräulein.
00:46:12Wer heißt sie?
00:46:13Das Fräulein Eva ist es.
00:46:15Auch wie die Eva aus dem Paradies.
00:46:18Ja, wenn es Fräulein Eva nicht will, dann...
00:46:20Es ist ein rechter Käusche, Eva.
00:46:24Fräulein Efi, das muss jetzt raus. Los!
00:46:34Also, ich habe gedacht, weil das Tuch nicht passt
00:46:39und die Weste von dem Graf von Anzenberg zu der Hose auch nicht passt
00:46:44und ich einen Onkel habe, bei dem das genauso ist,
00:46:48ob der Graf von Anzenberg vielleicht farbenlend ist.
00:46:52Also, habe ich gedacht.
00:46:59Pardon, ich muss jetzt wirklich gehen.
00:47:02Rudolf?
00:47:03Wiederschauen, es hat gefallen.
00:47:05Tutu.
00:47:14Einen Moment.
00:47:16Lieber Graf.
00:47:20Ich entschuldige mich fürs Fräulein Efi.
00:47:24Aber selbst wenn es so wäre, eine kleine Farbenblindheit
00:47:27ist doch ein Zeichen für etwas Besonderes.
00:47:31Dann ist es nur entscheidend, dass Sie nie, nie etwas anziehen,
00:47:36von dem Sie glauben, dass es den anderen gefiele.
00:47:39Nehmen Sie einen Freund mit.
00:47:42Einer Person, die Sie vertrauen, suchen Sie mit ihm gemeinsam aus.
00:47:46Verstehen Sie, was ich meine?
00:47:52Sie sind ein ganz besonderer Mensch.
00:47:56Es hat mich sehr gefreut, Sie kennenzulernen.
00:48:00Ciao.
00:48:06Was haben jetzt Sie sich dabei gedacht grad, hm?
00:48:17Was war's dann, Rudolf?
00:48:21So.
00:48:23Geht's raus zu eurem Dudu.
00:48:24Der wartet draußen auf euch.
00:48:27Hopp, hopp.
00:48:30Was schaust du denn so böse, Mama?
00:48:33Weißt du, was du bist?
00:48:35Du bist ein Löli.
00:48:40Eine eingebildete, blöde, arrogante.
00:48:42Aber bitte nicht fette.
00:48:44Weil das kränkt mich.
00:48:45So redet niemand mit meinem Sohn.
00:48:48Mein Sohn ist ein Genie.
00:48:50Geh mal doch du, du wartet.
00:48:52Du Arschloch.
00:49:17Der ist nicht mehr er selbst, der Rudi.
00:49:20Weißt du, du, du.
00:49:22Der ist so eingebildet.
00:49:25Übergeschnappt.
00:49:25Das ist ein eiber Philosoph.
00:49:27Der ist wahnsinnig gescheit.
00:49:30Wer?
00:49:32Na, der Rudolf.
00:49:34Und so ehrlich.
00:49:36Ich hab das ja wirklich, diese Farben blind, das stimmt ja.
00:49:39Und der ist so unverfälscht, so frei irgendwie.
00:49:43Und der Funky, der hat das doch auch, diese Farben blindheit.
00:49:46Und wir haben ja diese ganzen Häuser auf der Welt.
00:49:48Und wenn er uns für jedes Haus so eine Ausstattung machen könnte,
00:49:51also drei Anzüge, die vier Kombinationen, ja.
00:49:55Also meint ihr, das würde er machen?
00:49:58Oder ist ihm das zu wenig künstlerisch, den Rudolf?
00:50:02Erzähl mir zu.
00:50:07Ist Ihnen klar, was Sie da grad getan haben?
00:50:09Aber Sie haben doch gesagt, dass ich sagen soll, dass er farben blind ist.
00:50:13Und das mit dem Onkel hab ich einfach gesagt, weil ich wirklich so'n Onkel hab.
00:50:18Das war perfekt.
00:50:21Sie sind ja sogar rot geworden.
00:50:23Sie sind nicht sauer.
00:50:26Sie berühren die Menschen.
00:50:29Das ist ein Talent.
00:50:30Das ist eine große Gabe.
00:50:33Was heißt denn das?
00:50:38Das ist jetzt für eine Ausnahme.
00:50:40Das mach ich normalerweise nie mit Personal.
00:50:56Mögen Sie auch ein bisschen was.
00:50:58Die ist sehr gut.
00:51:00Die ess ich auch immer.
00:51:04100 Gramm, 59 Pfennig.
00:51:06Die einfachen Sachen sind oft die besten.
00:51:17Mooshammer, grüß Gott.
00:51:20Ja, Toni, was ist?
00:51:23Was?
00:51:24Ja, soll das jetzt ein Witz sein?
00:51:28Ach.
00:51:30Rudi!
00:51:33Rudi?
00:51:35Rudi!
00:51:40Ich hoff' ja den Herrschaften schmeckt's.
00:51:48Der Konstantin Graf Anzenberg will uns einen großen Auftrag erteilen, sagt der Toni.
00:51:53Sagt er das?
00:51:55Hm?
00:51:56Ist das wahr?
00:51:58Ja, wie kommt denn das?
00:52:10Verzählst du mir nimmer die Wahrheit?
00:52:14Warum hast du nicht gesagt, dass das alles geplant war?
00:52:17Damit du so schön geschockt schaust, wie du schaust.
00:52:20Das macht's ja so realistisch.
00:52:23Na ja.
00:52:30Das hat sie sehr gut gemacht.
00:52:32Da muss ich mich ja fast entschuldigen bei dem Fräulein Efi.
00:52:36Da wird es das Fräulein Efi noch weit bringen, wenn's so gut schwindeln kann.
00:52:40Ist sie nicht wunderschön?
00:52:43Wunderschön, Rudi.
00:52:44Gar nicht ordinär.
00:52:47Toll.
00:52:51Wenn es ihr nichts ausmacht, würde das Fräulein Efi mir vielleicht gestatten,
00:52:55dass ich mal ganz kurz mit dem Herrn Mooshammer allein spreche?
00:52:59Und tun's die Wurst weg.
00:53:02Sie soll die Wurst weg tun!
00:53:12Und morgen machst du das Feature-Ding mit dem Herrn Dachinger und die Penner.
00:53:16Das mach ich nicht.
00:53:17Das brauch ich nicht.
00:53:19Ist eine Obszenität mit armen Leuten zum Werben.
00:53:26Weißt du, was du bist?
00:53:29Ein kleiner Herren-Oberbekleidungsverkäufer bist du.
00:53:34Du hast dem Anzenberger Idee verkauft.
00:53:36Heute will er die noch von dir.
00:53:38Aber morgen rennt er zum Kniesche in Wien, weil der mal Hoflieferant war.
00:53:45Das einzige, womit du Adelige wirklich beeindrucken kannst,
00:53:49sind gute Taten.
00:53:50Verstehst du das?
00:53:52Weil sie der Meinung sind, dass das Gute in ihren Adern fließt.
00:53:57Wenn der glaubt, er kauft was bei uns
00:54:00und tut was für die Penner, für die Bettler,
00:54:05dann hammer ihn.
00:54:08Vorher hast du nix.
00:54:11Du hast nix und du bist nix.
00:54:14Aber mit dem ordinären Personal fressen.
00:54:17Sag doch gleich, dass sie sie alles nehmen darf, was sie will.
00:54:20Die ist vom Stamm in Nimm.
00:54:22Das ist der Typ, der dich bestiehlt.
00:54:24Geh, Mama.
00:54:25Das ist ja so ein Schmarrn, was du erzählst.
00:54:28Wie dein Vater bist du.
00:54:32Aber was du hast.
00:54:34Von Frauen hat er wenigstens was verstanden.
00:54:37Dein Vater.
00:54:41Da sagt er zu mir, Zeit ist das höchste Gut.
00:54:47Das war ein französischer Moment.
00:54:51Ja, das war fast wie beim Proust.
00:54:53Im zweiten Band der Recherche du Tempardou.
00:54:56So intensiv.
00:55:00Nein.
00:55:02Das ist wirklich ein ganz toller Typ.
00:55:04Sind wir in Love, Dudel?
00:55:08Fräulein Efi, gehen Sie ruhig heim.
00:55:11Der Herr Mooshammer braucht Sie nicht mehr.
00:55:13Wir rufen Sie an.
00:55:29Auf Wiedersehen, Herr Mooshammer.
00:55:32Fräulein Efi hat ja ihr Geld.
00:56:05Der Herr Mooshammer, der Sie den Pennern helfen.
00:56:07Das wär eine geile Idee.
00:56:09Das ist visuell stark.
00:56:11Das ist keine Idee, das mach ich wirklich.
00:56:14Das ist keine Idee, das mach ich wirklich.
00:56:14Das ist eine Herzensangelegenheit.
00:56:16Knackige Bilder, wo Sie die Stadtstreicher füttern.
00:56:18Mit, weiß ich auch nicht, Würstel oder Leberkäs oder so.
00:56:21Und daneben parkt der Rolli.
00:56:23Nein, ich glaub lieber nicht.
00:56:26Nicht?
00:56:32Amadeonsplatz, der Obdachlose.
00:56:34Der Einarmige.
00:56:36Der ist doch lustig, oder?
00:56:38Der, wo immer so rumschreit, eben wenn sie Suppen bringen.
00:56:41Hm?
00:56:41Rudi, das klingt doch ganz sympathisch.
00:56:44Das ist zynisch.
00:56:46Ja, okay.
00:56:47Aber visuell muss halt sein.
00:56:50Was ist, wenn die bei einer in den Laden kommen und dann kriegst du Geschenke oder so?
00:56:54Was für Geschenke?
00:57:01Parfümproben, damit sie nicht so riechen.
00:57:03Balu, das ist jetzt zynisch.
00:57:09Warme Decken?
00:57:14Dann kauf ich 100 Decken beim Bundeswehrbedarf.
00:57:19Aber Herr Mosamer, dann brauch ich eine Schlange mit Pennern.
00:57:23Da vom Laden bis hinter zur Oper.
00:57:25Kriegen Sie das hin?
00:57:27Herr Mosamer, dass die Penner sich anstellen.
00:57:29Ja, logisch, kriegt er das hin.
00:57:50Hallo?
00:57:52Hallo?
00:57:53Ich bin's.
00:57:55Ach, der Mos, servus.
00:57:57Hört mal.
00:57:59Ich verteile morgen in meinem Laden in der Maximilianstraße Decken.
00:58:02Und ich würd mich sehr freuen, wenn ihr kommen würdet.
00:58:04Davon dreime ich dir doch bloß den Kunden muss.
00:58:08Das Fernsehen kommt auch.
00:58:10Das ist sehr gut.
00:58:11Es ist sehr gut, dass man sieht, dass München nicht nur leuchtet.
00:58:15Dass es euch auch gibt.
00:58:17Und dass man mehr tun muss für Leute, die nichts haben.
00:58:21Dass ihr auch Kinder dieser Stadt seid.
00:58:24Und dass diese Stadt eine Kehrseite hat.
00:58:26Und dass da ein jeder landen kann.
00:58:29Und dass ihr genauso viel wert seid wie die Reichen.
00:58:33Deshalb sagt es weiter, sagt es allen anderen.
00:58:36Morgen um 15 Uhr gibt's beim Mosamer Decken für jeden Obdachlosen und jede Obdachlose in München.
00:58:48Mögen Sie ein bissel Musik hören, Herr Mosamer?
00:58:51Danke.
00:58:55Mögen Sie dann vielleicht ein bissel am Park entlang fahren, Herr Mosamer?
00:59:00Ja, vielleicht.
00:59:11Warten Sie mal, Herr Fröschl. Das ist doch die Effi.
00:59:21Roland Effi.
00:59:24Schauen Sie sich die Züge an.
00:59:26Das mag ich auch gern, Züge.
00:59:29Aber ich hör sie auch gern.
00:59:32Kennen Sie das, wenn die Gleise so singen?
00:59:35Es ist ein trauriges Geräusch, aber auch schön.
00:59:39Weil du weißt, dass der Zug, der jetzt da quietscht,
00:59:42morgen vielleicht schon in Italien ist.
00:59:44Oder in Frankreich.
00:59:47So hab ich's mir zumindest als kleiner Bub von meinem Bett aus gedacht.
00:59:51Sie haben heute nicht mal auf Wiedersehen gesandt.
00:59:53Das sind doch nur Konventionen. Wir sehen uns doch morgen.
00:59:56Sie haben mich entlassen.
00:59:57Blödsinn, das ist ein Missverständnis. Ich brauch sie doch.
01:00:00Wir müssen Decken kaufen, über 100 Wolldecken.
01:00:03Und das Fernsehen kommt auch.
01:00:04Aber Ihre Mutter hat...
01:00:05Meine Mutter ist ein herzensguter Mensch, der sie sehr, sehr liebt.
01:00:09Und jetzt steigen Sie ein. Ich bring Sie heim.
01:00:11Sie müssen morgen früh raus. Wir haben Großes vor.
01:00:42Wir sehen uns beim nächsten Mal.
01:00:43Wir sehen uns beim nächsten Mal.
01:00:44Und jetzt kochen sie das.
01:00:52Guten Abend.
01:01:07Also, pass auf.
01:01:08T-Sock-Action.
01:01:09Der Moser war spät auf.
01:01:11And then they're going to the store in the Lone.
01:01:13The green one is the black one, the black one for the Mandel and the pink one for the Weiberl.
01:01:17They're now ready for the bread.
01:01:23Baloo, the Ganzirvan will be missing.
01:01:26They will have a pause.
01:01:30Mr. Mosama?
01:01:31The Lone, from which they told me that I bought the Decks.
01:01:34Where are the Decks?
01:01:35The Bundeswehr will be in the Lone.
01:01:37Where are the Decks?
01:01:38The Lone doesn't exist anymore.
01:01:40There's now a Hypo-Bank-Filial.
01:01:43Ach so, yeah.
01:01:44That's right.
01:01:46But you told me the address.
01:01:50Where do we get the Decks?
01:01:52Now it's late.
01:01:59That's not.
01:02:04That's all.
01:02:06You don't have to do that.
01:02:07But you'll get my bag with a little paper.
01:02:09No, that makes no sense.
01:02:10But you don't have to do that.
01:02:12And the bag with me, I think.
01:02:15Hysteria.
01:02:16And then they'll take their Decks by us.
01:02:23Put the paper in the packerl and write Gutscheine, please, quickly!
01:02:28Okay, that's what I'm going to explain.
01:02:34Okay, let's go.
01:02:37The camera läuft?
01:02:40Herr Mosamer, you can now stop.
01:02:44Fräulein Neffi, give me a packet.
01:02:51Grüß Gott.
01:02:52Das ist ein Geschenk für Sie.
01:02:54Bitte schön.
01:02:55Da gibt's Butterbrote.
01:02:59Danke.
01:03:04Das ist ein lahme Andensand.
01:03:07Das ist ja was Friedhofspannender.
01:03:10Fuck, komm, Jun.
01:03:12Scheiße, verdammt.
01:03:13Grüß Gott.
01:03:15Ein Geschenk für Sie.
01:03:21Achtung, Herrschaften.
01:03:22In drei Minuten sperren Sie den Laden zu.
01:03:24Es sind nur 20 Decken da.
01:03:26Wer zuerst kommt, aufhörst.
01:03:28Ruhst euch alle zurück.
01:03:29Sonst ist alles weg.
01:03:30Go, go, go!
01:03:31Gib uns Pakete her, Pakete her.
01:03:34Einfach weitergeben.
01:03:35Das ist ein super Dönale.
01:03:36So gefällt mir das.
01:03:38So gefällt mir das.
01:03:39Völlern Neffi.
01:03:40Bringst die Daisy in Sicherheit.
01:03:42Schnell.
01:03:42Raus.
01:03:43Raus.
01:03:44Gott.
01:03:44Um Himmels Willen.
01:03:46Pakete, Pakete.
01:03:47Langsam, langsam.
01:03:48Leuchten.
01:03:49Mosamer, grüß Gott.
01:03:51Ein Moment, bitte.
01:03:52Rudolf.
01:03:53Rudolf.
01:03:53Der Anzenberg.
01:03:54Er will nicht sprechen.
01:03:57Mosamer, grüß Gott.
01:03:58Ja, ich wollte einfach Hallo sagen.
01:04:01Störe ich?
01:04:02Na, eigentlich nicht mehr am Grabbesuch von die Obdachlosen.
01:04:05Wir tun was für die Armen.
01:04:07Sehr viel Arme.
01:04:08Sehr viel Gutes.
01:04:09Ich fand das wahnsinnig angenehm, ehrlich gesagt.
01:04:11Unser Gespräch auf der Maximilianstraße.
01:04:13Ja.
01:04:14Ich auch.
01:04:15Ich auch.
01:04:15Und ich würde mich ungemein freuen,
01:04:17wenn ich Sie und Ihre Frau Mama und natürlich auch die junge Mitarbeiterin,
01:04:22wenn ich Sie auf ein Fest bei uns draußen einladen dürfte.
01:04:25Das ist aber sehr lieb.
01:04:27Sehr lieb von Ihnen.
01:04:28Und Sie machen gerade Charity.
01:04:30Ist schön.
01:04:30Das gibt einem so viel.
01:04:31Da ist nichts drin.
01:04:32Was?
01:04:33Das ist nur Papier.
01:04:34Das ist ein Gutschein.
01:04:36Die Decke kommt noch.
01:04:41Man bekommt so viel Dank zurück, gell?
01:04:44Ihr seid alle Dreckscher.
01:04:45Macht den Laden dicht.
01:04:46Alles verrammeln.
01:04:47Macht alles dicht.
01:04:47Du machst noch.
01:04:48Dankbarkeit ist oft schöner als ein Blumenstrauß.
01:04:52Herr Vanzenberg, ich muss Gutes tun.
01:04:55Ähm.
01:04:57Nächsten Mittwoch, mein Freund.
01:04:59Nächsten Mittwoch.
01:05:07So, folgt mir was.
01:05:10Mein Gott.
01:05:12Die schönen Butterbrote.
01:05:14Die schönen Butterbrote.
01:05:18Die sind doch noch gut.
01:05:19Wir fliegen es auf.
01:05:22Wir fliegen es auf.
01:05:23Wir fliegen es auf.
01:05:24Cineastisch.
01:05:25Wir fliegen es auf.
01:05:25So, ein paar Schnittbeutel brauche ich noch.
01:05:27Mitten ins Geschehen rein.
01:05:28Kommt mal los.
01:05:28Auf geht's.
01:05:30In die Menge rein.
01:05:31Kommt mal los.
01:05:31Jetzt ein bisschen mehr Einsatz zeigen.
01:05:32Genau.
01:05:33Das hat selbst New York noch nicht so oft gesehen.
01:05:36Dass ein berühmter Modemacher und Paradiesvogel mit seinen Angestellten in seinem eigenen
01:05:41Geschäft Geschenke an die Armen der Stadt verteilt, um auf die Bedürftigen der Isar-Metropole
01:05:46aufmerksam zu machen.
01:05:47Das hat eine biografische Bewandtnis.
01:05:51Als ich noch sehr, sehr klein war, ist mein Vater sehr tief abgestürzt.
01:05:58Stimmt's, Mama?
01:05:59Mhm.
01:06:00Vorher war er Geschäftsführer bei einer namhaften Versicherung hier in München.
01:06:04Wir haben den Papa sehr geliebt.
01:06:08Aber es hat nichts genutzt.
01:06:10Obwohl wir ihn so sehr geliebt haben, gell?
01:06:12Mhm.
01:06:15So, Herrschaften, ist noch ein Telefongespräch terminiert mit dem Geschäftsführer von meiner
01:06:21Fabrik in Mailand.
01:06:22Ihr habt's, was ihr braucht.
01:06:30Schleicht dich!
01:06:38Ah.
01:06:42Ah.
01:06:49Gute Nacht, Herr Mosamer.
01:06:51Gute Nacht.
01:06:54Fräulein Ify.
01:06:59Man muss ja das Schöne sehen, auch.
01:07:02Ja, Herr Mosamer.
01:07:04Soll ich Ihnen was zeigen?
01:07:07Das ist ein Geheimnis.
01:07:08Das weiß niemand.
01:07:14Das ist Mailand.
01:07:16Das ist Mailand.
01:07:17Quasi.
01:07:23Schaut's.
01:07:25Das ist ein Kaufhausmann.
01:07:27Ein Jahr alt.
01:07:29EK 15 Mark, Konkursmasse.
01:07:33Da machen wir Schulterpolster rein.
01:07:34Und der Clou?
01:07:36Ein Mosamer-Wapperl.
01:07:39Eine Stunde Arbeitsaufwand.
01:07:41Material kostet ein Fuchziger.
01:07:43Verkaufspreis zwischen 1500 Mark und 2000 Mark.
01:07:48Jetzt sagen Sie, Betrug.
01:07:50Nein, wenn Sie den tragen, den Mantel.
01:07:52Der macht etwas mit Ihnen.
01:07:54Ich seh das.
01:07:56Ein Künstler seh das.
01:07:58Der ist von seiner Geometrie, der ist der Mantel perfekt.
01:08:01Das ist der Mantel für Nanzenberg.
01:08:04Aber nur weil ich den Mantel so teuer mache, bekommt er auch den Wert.
01:08:10Verstehen Sie mich?
01:08:12Das ist das Herz von meinem Laden.
01:08:14Alles gute Sachen, die fast nichts gekostet haben.
01:08:18Aber eine Idee transportieren.
01:08:21Schauen Sie, die Strumpfhosen aus dem Ostblock.
01:08:27Stiftpreis 20 Pfennig.
01:08:30Probieren Sie die mal an.
01:08:33Ich schau weg.
01:08:47Die haben eine gute Struktur.
01:08:49Die sehen teuer aus.
01:08:53Jetzt warten Sie.
01:08:58Ah, da.
01:09:00Jetzt haben Sie wieder einen Riss.
01:09:04Durch den Riss lenken Sie den Blick auf Ihre nackte Haut.
01:09:07Der Betrachter fragt sich jetzt, wie der Riss entstanden ist.
01:09:10Und ob Sie selbst wissen, was Sie von sich preisgeben.
01:09:15Ist das eine Schlamperei?
01:09:18Ist das eine Provokation?
01:09:19Oder Verführung?
01:09:21Sie entfachen eine Fantasie.
01:09:24Dass man über Sie nachdenkt.
01:09:27Wenn Sie das wollen.
01:09:31Merken Sie sich.
01:09:33Sie bestimmen die Blicke.
01:09:37Bei Mode geht es nicht ums Material.
01:09:39Es geht nicht um die Qualität.
01:09:41Es geht um die Wirkung.
01:09:44Die Mäntel kriegt der Graf Anzenberg für 20.000.
01:09:49Das beruhigt ihn.
01:09:53Von Günter Karlsson aus Brambauer ist der Begriff Tätigkeit eines Gärtners.
01:09:58E.
01:09:59Emil.
01:10:00T.
01:10:01Ein Theodor.
01:10:02Ein Siegfried.
01:10:03Ein Marc.
01:10:04Alles in Ordnung, Mama?
01:10:06Geht's dir nicht gut?
01:10:08Wie geht's?
01:10:09Spitze, Rudi.
01:10:10Komm, setz dich her.
01:10:13War auch ganz schön, mal wieder zu Fuß zu gehen.
01:10:17Aber ich hab dich abholen wollen, das weißt du.
01:10:20Rudi, das ist wurscht.
01:10:24Weißt du, wie stolz ich auf dich bin?
01:10:29Das hat man gemerkt, wie du als Kind mit Blumen umgangen bist.
01:10:34Mit schönen Dingen.
01:10:39Du hast das alles selber geschaffen.
01:10:41Dir hat keiner was geschenkt.
01:10:43Mir schon.
01:10:45Das größte Geschenk, das der liebe Gott mir gemacht hat, das bist du.
01:10:49Mein großer lieber Bub.
01:10:53Ein Löwenherz hast du.
01:10:57Bist mein Ein und Alles.
01:11:01Ach, Mama.
01:11:07Und zum Graf Anzenberg sein Fest, da mach ich dir ein Kostüm in Rot und Pink.
01:11:12Ein bisschen was Barockes.
01:11:13Aber ich werde dich zum Leuchten bringen, das verspreche ich dir.
01:11:18Es tut mir so leid, dass ich immer so schimpfe.
01:11:20Aber ich hab halt auch manchmal so Angst um dich, dass da was passiert.
01:11:24Ich geh wie immer, Mama.
01:11:26Die Efi macht mir grün und du wirst leuchten.
01:11:30Die Efi ist da auch eingeladen?
01:11:34Ja.
01:11:35Ja.
01:11:36Ja.
01:11:43Ja.
01:11:44Ja.
01:11:45Ja.
01:11:47Ja.
01:11:53Ja.
01:11:58Ja.
01:11:59Ja.
01:12:02Ja.
01:12:12Ja.
01:12:16Ja.
01:12:18Ja.
01:12:20Ja.
01:12:21Ja.
01:12:23Ja.
01:12:25Ja.
01:12:26Ja.
01:12:26Ja.
01:12:26Ja.
01:12:28Ja.
01:12:50Hello, Mrs. Mosama.
01:12:52Fräulein Evi?
01:12:54Die Uhr ist auf dem Boden gelegen.
01:12:56Ach, wirklich? Das ist ja ein Zufall.
01:13:01Der Herr Mosama wünscht sich, dass das Fräulein Evi heute Abend zum Fest diese Uhr trägt.
01:13:09Ach, das ist ja lieb. Aber ich habe ja schon eine. Und die ist doch auch viel zu teuer, Frau
01:13:15Mosama.
01:13:16Es hätte ihn sehr freuen.
01:13:19Da habe ich ja nur den ganzen Abend Angst. Ich verliere sie.
01:13:22Ja, mit Verantwortung muss man umgehen, Lerner. Fräulein Evi.
01:13:27Also, machen Sie ihm die Freude. Legen Sie die Uhr heute Abend um.
01:14:00Hmm?
01:14:10Lade, machst du die Tür zu, bitte? Ja.
01:14:16Evi? Schau mal, da ist die Evi.
01:14:20Wow, Evi. Du schaust aber schön aus. Schaut schön aus, unsere Evi, gell?
01:14:26Ja. Arbeitst du bei ihm?
01:14:30Na, das wäre doch verrückt.
01:14:32Genau das habe ich auch gedacht. Aber weißt du, Rudi, man kann sich nie sicher sein.
01:14:36Du weißt nicht, wo sie herkommt. Und was für Probleme das Fräulein hat.
01:14:40Ja.
01:14:43Ja.
01:14:52Ja.
01:15:09Ja.
01:15:10Ja.
01:15:14Das war gerade die Frau Seidel. Wo ich früher noch gearbeitet habe.
01:15:19Mhm.
01:15:20Ja.
01:15:42Fräulein Evi, darf ich mal bitte in Ihre Tasche greifen?
01:15:46Ja, klar.
01:15:48Habe ich irgendwas falsch angezogen?
01:16:02Wieso haben Sie meine Uhr?
01:16:05Die hat mir die Frau Moos, also ihre Mutter hat mir die gegeben.
01:16:08Was habe ich?
01:16:11Die Uhr lag zuerst heute Morgen auf dem Boden und dann...
01:16:14Eine Uhr für 30.000 Mark, bitte.
01:16:17Da hat sich wohl jemand den Schlüssel geholt.
01:16:20Aber Sie haben doch gesagt, dass der Herr Moos einmal will, dass ich die Uhr haben soll.
01:16:24Für so dreist habe ich Sie nicht gehalten, du Rudi.
01:16:27Naja, sie hat es ja gleich wieder zurückgegeben.
01:16:29Ja, aber ich habe die Uhr nicht gestohlen. Ehrlich nicht.
01:16:32Sie haben doch selbst zu mir gesagt, dass der Herr Moos...
01:16:35Was habe ich gesagt?
01:16:38Was sind das für Lügen?
01:16:40Na, dass ich die Uhr haben soll.
01:16:42Na, dass ich die Uhr haben soll.
01:16:42Eine Herrenuhr.
01:16:45Das ist so eine wahnsinnige Enttäuschung.
01:16:49Wir waren so gut zu Ihnen.
01:16:52Ich verstehe das nicht.
01:16:54So.
01:16:55Wir sind gleich da.
01:16:57Ich darf vorschlagen, wir setzen das Fräulein Evi hier ab.
01:17:01Da ist eine Bushaltestelle und morgen regeln wir alles zum Besten.
01:17:05Herr Fröschl?
01:17:15Sie glauben Ihrer Mutter alles.
01:17:17Merkst du jetzt die Niedertracht?
01:17:19It is good.
01:17:19Tag.
01:17:53Hello, Rudi.
01:17:55Hello.
01:17:56You look stupid.
01:17:58You too?
01:18:01The whole Deutsche Bank is here.
01:18:05The big industry.
01:18:07Yeah, Arno.
01:18:08William Schlems, Graf Mandei.
01:18:17Und da sag ich zu ihm, wie machst du das eigentlich im Sommer, wenn es im Winter schon so stinkst?
01:18:24Oh, mir war es halt angenehm, liebe Frau Mooshammer.
01:18:29Lieber Herr Mooshammer.
01:18:30Grüß.
01:18:30Was für eine Freude.
01:18:33Die berühmte Mutter des noch berühmteren Rudolf Mooshammer.
01:18:37Tut mir leid, es ist keine Eva-Maria Merlacher hier.
01:18:41Dann vielleicht eh viel mehr Merlacher.
01:18:43Ich bin bei den Mooshammers mit dabei.
01:18:46Stellst du mir gleich ein Champagner auf?
01:18:48Okay.
01:18:52Was ist?
01:18:53Schön, dass du wieder gute Laune hast.
01:19:01Wir werden jetzt übrigens noch öfter miteinander reden, weil der Herr Mooshammer mich ab jetzt ausstatten wird.
01:19:07Ah.
01:19:10Bekommt mein Bruder dann auch so eine wunderschöne Frisur wie Ihre Frau Mutter?
01:19:16Die Frage beweist, dass Sie jemanden brauchen, der Sie berät.
01:19:20Sehr charmant.
01:19:22Wenn ich ja mal keine Haare mehr habe, dann hätte ich, glaube ich, gern so eine Frisur wie Sie.
01:19:28Oder nein, lieber untenrum.
01:19:35Schatz, ich bin gleich wieder da.
01:19:38A tout à l'heure.
01:19:39Einen schönen Abend.
01:19:40Einen schönen Abend.
01:19:47Einen schönen Abend.
01:20:05Einen schönen Abend.
01:20:20Ich muss Ihnen unbedingt jemanden vorstellen, der sich wahnsinnig für Mode interessiert.
01:20:25Den Fiipsi Hartleben.
01:20:26Warten Sie mal kurz.
01:20:30That was your work with the Ohr, right?
01:20:33Oh God, no, Rudy.
01:20:36I believed Evie as well as you.
01:20:38Oh God, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no.
01:21:08Oh, thank you.
01:21:21Ah, the Farbminister.
01:21:24You mean?
01:21:26That's funny.
01:21:28I'm the Carl Theodore, the funky.
01:21:32You can also call me funky.
01:21:35Hallo, funky.
01:21:36Hallo.
01:21:37Auf Wiedersehen.
01:21:38Nein, nein.
01:21:39Nein.
01:21:40Warte mal, Unbekannte.
01:21:42Hey, wollen wir nicht ein bisschen miteinander tanzen?
01:21:46Ne, ich glaub, ich geh lieber.
01:21:50Moment, Moment.
01:21:52Ganz kurz.
01:21:55Stopp, stopp doch mal kurz.
01:21:56Äh, könnt ihr vielleicht ein bisschen was Schnelleres spielen für ein junges Mädel zum Tanzen?
01:22:02Ich bin der Carl Theodore, der Gastgeber, ja?
01:22:09Eins, zwei, drei, vier.
01:22:11Nelimie ifang puede!
01:22:25ties
01:22:25wh conta
01:22:33Mann
01:22:33Ich bin der
01:22:38Mann
01:22:38Mann
01:22:39Mann
01:22:40Mann
01:22:40We can act if we want you, if we don't know what we will.
01:22:43And you can act removed and totally removed and I can act like an imbecile.
01:22:49We can dance, we can dance, everything is out of control.
01:22:54We can dance, we can dance, the dream of a whole of old.
01:22:58We can dance, we can dance.
01:23:01The Larissa is last week with my brother.
01:23:03And the two are very happy.
01:23:05Happy birthday!
01:23:10Pick up your friend!
01:23:18I will make a nice job!
01:23:18Entschuldigen Sie mich bitte?
01:23:23Hey, das ist die Evie!
01:23:26Jetzt hör doch mal mit dieser furchtbaren Evie auf! Die ist doch Gott sei Dank weg!
01:23:35Hatte du Spaß? Heißt das, ich bin gleich wieder da?
01:23:38Tell me that, Funky. Is this our trust?
01:23:40I don't need it.
01:23:41I don't need it!
01:23:43I don't need it!
01:23:46Please, dance.
01:23:53You too, please.
01:23:57You dance so nice.
01:24:00So calm.
01:24:02You dance like a lump.
01:24:06Come on.
01:24:07Please.
01:24:19Everything is wonderful.
01:24:22That was just a joke.
01:24:23Musicians, play it!
01:24:24Go!
01:24:28Polonaise, do you want to go with?
01:24:30Come on!
01:24:36Putti?
01:24:37Me wird übel.
01:24:39Ich weiß auch nicht.
01:24:40Ich glaub, mir wird ganz schwindelig.
01:24:44Komm, Vicky.
01:24:46Komm jetzt.
01:25:11Wir müssen weg, schnell.
01:25:14Schnell.
01:25:15Keine Eile machen.
01:25:16Guten Abend.
01:25:17Guten Abend.
01:25:20Irina Anzenberg.
01:25:22Das war Ihre Verkäuferin gerade?
01:25:24Frau von Anzenberg.
01:25:25Das ist sehr, sehr kompliziert.
01:25:26Nehmen Sie Ihre Verkäuferin wieder mit?
01:25:29Seien Sie so lieb.
01:25:30Lassen Sie mich bitte erklären.
01:25:31Sie ist eigentlich ganz.
01:25:32Ja, ja, ja.
01:25:33Sie sind der Herr Rudolf Musshammer, nicht wahr?
01:25:37Ich werde mir den Namen merken.
01:25:40Wir alle werden uns den Namen merken.
01:25:57Da bitte zur Seite gehen.
01:25:59Und Hände aus den Taschen.
01:26:00Geh mal.
01:26:00Wieso?
01:26:00Was ist denn los?
01:26:01Bayerisches Staatsministerium.
01:26:03Der Herr Strauß war unter den Gästen.
01:26:04Und der geht jetzt hier heim.
01:26:24Ich hab ihn danach nie mehr persönlich gesehen.
01:26:27Er hat mir einen förmlichen Brief geschrieben,
01:26:29dass ich nie über ihn in der Öffentlichkeit sprechen darf.
01:26:32Und ich hab mein Kleid und alles zurück geschenkt.
01:26:35Und es war schrecklich.
01:26:37Alles war schrecklich.
01:26:38Ich hab mich furchtbar gefühlt.
01:26:40Aber ich hab auch sehr schnell gemerkt,
01:26:42eigentlich schon am nächsten Tag,
01:26:44dass ich den Laden nicht vermisst hab.
01:26:47Das Lustige ist, ich hab ihn nicht oft getroffen
01:26:49und vielleicht zwei Wochen für ihn gearbeitet,
01:26:52aber ich weiß, dass er mich gemocht hat.
01:26:54Er mochte mich und ich hab ihn auch gemocht.
01:26:57Und ich hab einen anderen Willen bekommen,
01:26:59nachdem ich bei ihm war.
01:27:01Ich hab's Fachabitur nachgeholt.
01:27:03Ich hab gedacht, ich kann was machen aus meinem Leben,
01:27:06wenn ich will.
01:27:07Ich bin nicht eingesperrt.
01:27:10Das Leben ist keine Schachtel.
01:27:12Man muss nicht vor allen Respekt haben
01:27:13und man muss es auch nicht allen Menschen recht machen.
01:27:20Ich wollte ihm schreiben.
01:27:22Aber ich hab den Brief im Kopf immer wieder angefangen.
01:27:26Und irgendwann war er dann so oft angefangen,
01:27:28dass ich ihn nicht mehr fertig geschrieben hab.
01:27:31Ja.
01:27:32Ja.
01:27:35Ja.
01:27:46Ja.
01:27:47Ja.
01:27:51Ja.
01:27:54Ja.
01:27:56Ja.
01:27:57Ja.
01:27:57Ja.
01:28:01Ja.
01:28:11Ja.
01:28:13Ja.
01:28:13Ja.
01:28:15Ja.
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