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00:03Charlie!
00:05Now the whole Hähne.
00:08They come like a Ratatouille.
00:11Look here.
00:13Carsten Johannes Markus.
00:15No matter how you do it, it remains unvorteilful.
00:20So, let's go.
00:36Meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu Captain's Dinner.
00:39Wissen Sie, das Leben von Schauspielern ist immer auch ein bisschen das Leben der anderen.
00:44Guck mal hier, Special Intelligence Room.
00:47Wenn der hier heimlich telegrafiert, dann haben wir alle hier so gestanden.
00:50Glamour, Hollywood, Mecklenburg, ja.
00:54Um all das wird es heute gehen, Sie wissen es schon.
00:57Herzlich willkommen, the one and only.
00:58Charlie.
00:59Charlie Hübner.
01:00François Michel, Kapitan.
01:02Mon Capitan.
01:04Jarif.
01:05War er gerne Neandertaler?
01:07Verlieben oder Mauer gucken?
01:09Und wie oft wurde er gemustert?
01:12So.
01:15In jedem Wald gibt es eine enge Stelle.
01:17Das ist so.
01:19Hast du gesagt, in jedem Wald gibt es eine enge Stelle?
01:21So ist das.
01:22Michel.
01:22Jetzt entlaue ich den Spruch.
01:24Guck mal, das ist jetzt wahrscheinlich die eigentliche Challenge.
01:26Das ist die eigentliche Challenge.
01:27Aber die wird von vielen Leuten auf eine interessante Art und Weise genommen.
01:31Und daran messe ich den Gast ein wenig auch.
01:34Die Intelligenz des, die Intelligenz.
01:36Ich warte seit acht Jahren auf dich.
01:38Seit acht Jahren?
01:39Du hast das auch noch gezählt.
01:40Ich warte das gezählt, weil du bist...
01:41Bitte.
01:42Das ist dein Platz.
01:42Der Chef hier, Kommandantensitz.
01:44Ich konnte...
01:45Du gehörst zu den wenigen Menschen, deswegen wollte ich auch so gerne haben, wo ich nicht
01:48weiß, wie er ist.
01:49Ich konnte nicht sagen, was du trinkst.
01:53Normalerweise habe ich dann einen Rotwein oder einen Weißwein oder einen Champagner oder
01:56was.
01:56Ich konnte das nicht einschätzen.
01:58Was hast du denn noch einschätzen?
02:00Ich habe auch noch einen anderen Sekt.
02:02Ich habe auch Schnaps.
02:03Ich habe auch Bier und ich habe das extra heute für dich gekauft, weil ich dachte, vielleicht
02:07trinkt der Mann Spiced Rum und Cola einer No-Name-Marke.
02:12Ich war mir nicht sicher.
02:13Ich habe einfach ins Dunkle geraten.
02:14Warum nicht?
02:15Dann nimmst du das und ich nehme hier Ostsekt.
02:18Also Spiced Rum und Cola einer No-Name-Marke.
02:19Spiced Rum ist eigentlich eine gute Geschichte.
02:20Und er ist auch nicht kalt.
02:21Das ist sehr gut.
02:23Das ist sehr gut.
02:23Das ist Lemmy-Style.
02:24Hast du gedient?
02:28Nein.
02:28Nein.
02:29Nein.
02:29Musste man im Osten nicht?
02:31Oder was ist passiert?
02:31Warum?
02:32Ich bin ja 72er-Jahr gegangen und ich hatte Wohlsein.
02:35Prost.
02:35Erstmal auf uns.
02:36Auf uns.
02:37Auf die Diener.
02:41Ja, kann man auch machen.
02:42Kann man machen.
02:43Du kannst überall abstellen.
02:44Hier gibt es keine Etikette.
02:45Du kannst machen, was du möchtest.
02:46Das ist ja wunderbar.
02:47Miriam.
02:49Also ich war, ich wurde noch für die NVA gemustert.
02:53Das erste Mal 1989 im Frühjahr.
02:57Und da wurde ich damals, ne das stimmt, warte mal doch, für die NVA.
03:00Und da wurde ich sozusagen gemustert und gesagt, das kommt dann alles auf dich zu.
03:05Dann war die Wende.
03:06Dann wurde ich wieder gemustert und wurde raus gemustert, weil nicht tauglich.
03:11Ich habe aber in der Musterung auch scheiße geworden.
03:13Ich habe vorher geraucht und Bier getrunken und bin da rein und habe so Liegestütze gemacht und
03:17sah wirklich nicht gut aus und habe gesagt, ich will unbedingt, ich will unbedingt zur
03:21Armee.
03:21So Felix Kohl-mäßig.
03:22Und dann haben die gesagt, der Typ.
03:25Und dann war ich erst mal raus.
03:26Aber es war ja alles so in der Unruhe.
03:28Und dann war 93 im Frühjahr, wurde ich noch mal gemustert, kurz vor Studiumbeginn.
03:33Und auf einmal war ich eingemustert.
03:35Ne 92, vor dem Studium.
03:37Aber ich wurde dann mitgeteilt per Schreiben für Fallschirmjäger und Hochgebirgstruppen.
03:43Und ich sage, was machen wir jetzt?
03:44Und dann hat das Kreiswehrersatzamt in Neustrelitz gesagt, also Sie sind ja auch Berufsanfänger
03:50und das ist ja auch ein harter Markt und so.
03:52Also schreiben Sie doch mal, dass Sie jetzt einen Studienplatz in Berlin haben.
03:55Das ist ja auch schwer und vielleicht können wir das verzögern.
03:57Da habe ich so einen Brief an den Bürgermeister geschrieben und an das Kreiswehrersatzamt,
04:01dass ich da raus möchte.
04:02Dann wurde ich rausgelassen.
04:03Dann war ich an der Schauspielschule in Berlin.
04:05Das war dann so 94, 95.
04:07Dann war auf einmal, dass ich wiedergerufen werden sollte.
04:10Dann hat die Schauspielschule einen Brief geschrieben.
04:11Das geht nicht.
04:12Und dann war ich in meinem ersten Jahr schon in Frankfurt.
04:15Das war kurz vor Scharping als Verteidigungsminister.
04:17Da wollten die mich wieder erziehen.
04:19Und dann hat die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth, gesagt,
04:22das ist ein Berufsanfänger.
04:23Der hat hier gerade angefangen und der ist so hochtalentiert.
04:26Also das wäre ganz schade für seinen Weg, wenn der jetzt zu einem hier müsste.
04:29Und dann kam Scharping und hat gesagt, Künstler und Verrückte brauchen wir jetzt erstmal
04:33nicht in einem Bundestag.
04:34Und dann war ich 28.
04:36Und dann war ich raus.
04:37Und weißt du was?
04:38Sie haben ja alle Recht behalten.
04:39Aus dir ist ja richtig was geworden.
04:40Das war damals aber nicht.
04:41Aber rückblickend.
04:43Der Berufsanfänger hat ja aus dem...
04:44Ich meine, alle, die damals den Kopf für dich hingehalten haben, würden am Ende sagen,
04:47wir haben es gewusst.
04:48Also hätten wir den nicht irgendwie...
04:50Hätten wir den...
04:51Ja, wirklich.
04:51Ernst Busch warst du.
04:52Ja.
04:53Wie war das, du als ehemaliger DDR-Bürger, als du warst ja quasi ausländischer Inländer.
05:01Also der Westen hat ja eigentlich alles geschluckt, was da war.
05:04Man hat von überall Leute hingeschickt und dann, ihr wart irgendwie doof und hier nimmt
05:08immer 100 Mark und seid jetzt mal glücklich und wir sagen euch jetzt, wie die Welt funktioniert.
05:12Naja, ich habe es so nicht gelesen.
05:13Ich war 17 und ich war ja so, sag mal, spätestens ab 86 komplett infiziert von angloamerikanischer
05:19Rock und Popmusik und war total drauf aus, an Platten zu kommen, an Magnetkassetten zu kommen,
05:26wo man seine Musik raufspielte.
05:27Mich hat DDR-Rockmusik überhaupt nicht interessiert.
05:30Mich hat auch westdeutsche Musik kaum interessiert, außer die Toten Hosen und die Ärzte.
05:34Und das wollte ich alles nicht haben.
05:35Ich wollte diese englischen, amerikanischen Bands zu Hause haben und das hören.
05:39Und als das dann alles passierte, für mich war klar, ich will jetzt endlich mal eine
05:44richtige West-Jeans, ich will eine coole West-Jacke, ich will coole West-Sneaker,
05:48damals sagte man noch West-Turnschuh.
05:50Und von dem Rest des Geldes wurde sich Musik gekauft.
05:54Und alles andere kam ja erst viel später.
05:56Wie war es, jung zu sein in der DDR?
05:59Ich bin ja Südmecklenburger, ich komme wirklich aus dem Wald.
06:01Ich komme wirklich von einem Haus am Wald, umgeben von Siebseen.
06:05Und das war natürlich erstmal cool.
06:10Man kriegt immer mit, dass im Elternhaus Schwingungen existieren.
06:13Und der Vater hat mir irgendwann mal das Kreuz vom Hals gerissen, so ein Metal-Kreuz.
06:18Wir haben erst viel später, fast 20 Jahre später, kurz nach seinem Tod erst begriffen.
06:22Und wenn der Pfarrer sagte dann, weißt du eigentlich, dass dein Vater nie aus der Kirche ausgetreten ist.
06:27Und das war verboten in der DDR.
06:28Wenn du Parteimitglied warst, durftest du nicht in der Kirche sein.
06:32Und der Pfarrer sagte dann, also es gibt keine Austrittsbescheidung, der war immer in der Kirche.
06:36Und er hat es dir abgerissen aus Angst, dass jemand glaubt, ihr seid gläubige Menschen.
06:41Also er hat sich selber eigentlich geschützt.
06:43Du hast ja nicht an den Jesus geglaubt, sondern an den Jesus geglaubt.
06:49Das war auch ein Black-Metal-Kreuz.
06:51Ja, ja, ja.
06:53Und das haben wir alles überhaupt nicht begriffen.
06:55Wir kriegten dann mit, dass eben eine Lieblingstante und die Eltern sich überwarfen.
07:00Die kamen dann nicht mehr wieder, hatten die Eltern immer als rote Socken beschimpft.
07:03Aber es war nicht so brisant wie das Verlieben, das sich sozusagen zeigen.
07:09Also wir sind eine Metal-Gang, ihr seid die normalos und so.
07:12Also diese Teenager-Sachen waren so sehr im Vordergrund zu dem Zeitpunkt.
07:16Und das Einzige, was ich sozusagen als Staatsmacht wirklich mitkriegte, war im Frühjahr 1989,
07:21war das Pfingsttreffen der Freien Deutschen Jugend, also der FDJ.
07:25Und ich war delegiert, aber nicht von der FDJ.
07:27Das war für uns auch gefühlt uncool.
07:29Aber weil ich recht gut im Sport war, war ich delegiert vom Deutschen Turn- und Sportbund.
07:33DTSB hieß das.
07:35Und da waren wir zu dritt.
07:36Und das war eigentlich ganz gut, weil wir gesagt haben, komm, jetzt gehen wir mal uns die Mauer angucken.
07:40Weil für uns war ja die Mauer in West-Berlin nur eine rhetorische Größe.
07:45Wir waren da ja nie.
07:46Wir haben die auch nie gesehen.
07:47Und wir waren im Wald.
07:49Und der Wald war endlos, weißt du so.
07:51Und die sehen waren riesengroß und sauber.
07:53Und dann, komm, wir gehen gleich ans Brandenburger Tor, weil da sieht man gleich alles.
07:56Da sollen auch Grenzer sein.
07:57Das war für uns alles Fiktion.
07:59Krass.
07:59Fünf Minuten von dort entfernt und aber nie so wirklich...
08:02Ne, so eine Stunde mit dem Auto.
08:03Du hast ja nicht irgendwie, weiß ich nicht, im Osten der Sowjetunion gewohnt.
08:07Dann warst du da relativ dicht dran.
08:09Und dann sind wir da hin.
08:10Und dann standen wir auf uns.
08:11Es ist ja krass hoch.
08:12Boah, hier ist ja wirklich alles zu Ende.
08:14Boah, das ist ja schon irgendwie scheiße.
08:16Und dann stand da echt so Grenzer mit so Knarren und dann so.
08:20Jetzt mal ernst schnell weiter hier, Freundin.
08:22Also sofort dieser Tonfall, wo man dachte, okay, das ist abstrus.
08:25Was ist denn das für ein Quatsch?
08:27So, ich war 17.
08:28Das war also für mich der ideale Zeitpunkt, dass die Mauer aufgemacht hat.
08:31Weil ich konnte in alle Himmelsrichtungen jetzt fliegen.
08:33Was war Fadi für ein Mensch?
08:34Der Vater war, der war Erzgebirgler.
08:39Das sage ich deswegen, weil es ist ein besonderer Menschenschlag.
08:42Die leben halt im Mittelgebirge so.
08:44Und ein Apothekerkind, bürgerlich erzogen.
08:47Und das war in der DDR sozusagen nicht nur willkommen.
08:49Der Großvater war auch SAler, also fand das irgendwie alles richtig, was die Nazis da so gemacht haben.
08:56Die hatten auch einen ewigen Streit bis Ende der 60er, dass der Großvater wohl immer gesagt hat, das geht vorbei.
09:01Also er meinte die DDR damit.
09:03Das fühlt sich natürlich für einen Sohn dann 23 Jahre später furchtbar an, wenn der Vater eigentlich recht behält.
09:08Und hat aber, glaube ich, sozusagen aus seiner Persönlichkeit heraus diese Chance, nach dem Zweiten Weltkrieg diese neue Idee anzupacken,
09:18auch sozusagen zwischengenerativ gegen den Vater zu stoßen, sich gegriffen.
09:23Und war Parteimann, Gastronom, wollte eigentlich in die Kultur.
09:29Aber das hat alles nicht geklappt und fing dann an der Ostsee an, Anfang der 50er Jahre auf Hittensee und
09:34um da so Kultur zu machen.
09:37Heute würde man sagen Kulturmanager oder so, weißt du.
09:40Und war Parteiler, hat auch das Ding wirklich bis zum Ende verteidigt.
09:43Und war, ich weiß noch, als wir dann in den 90ern, ich glaube Mitte der 90er waren, sind wir irgendwann
09:48mal nach Wandlitz, wo die Bonzen alle gewohnt haben.
09:51Dann standen wir vor diesen Häusern und dann war ja auch so, da hatten die ihren Videorekorder, also dieser ganze
09:57Materialismus.
09:58Und der war so nach dem dritten Haus, brachte er so total zusammen, hat furchtbar geheult von uns Kindern, weil
10:04er so mitkriegte, wie er auch veräppelt wurde.
10:08Und das war für uns dann so, oh ja, Daddy, das ist jetzt echt scheiße für dich.
10:14Ich möchte mir das gar nicht vorstellen, wie du, wenn du so ein freigeistiger Typ bist wie er, der mit
10:1914, 15 Schauspieler werden wollte, dann wollte er Regisseur werden.
10:22Und dann war er irgendwo inspizient an so einem kleinen Mecklenburger Kreistheater als Sachse.
10:27Das ist ja nicht von ungefähr, da bist du schon sehr fremd.
10:29Ich will hier auch mitspielen.
10:31Da guckte ich der Mecklenburger an und sagte, kein Wort verstanden.
10:34Und dann hat er sich da hochgearbeitet und dann ist das auf einmal alles so veräppelt worden, da hat er
10:41echt dran geknabbert am Ende.
10:42Aber in der DDR-Zeit hat er wirklich für die Sache gerogen und war, glaube ich, mit vielem unzufrieden, aber
10:48dachte immer, das muss so sein, weil man ja so eine neue Idee etablieren muss.
10:51Aber von seinen Aktivitäten wusstet ihr nichts?
10:54In der DDR-Zeit?
10:56Ja.
10:57Also wir haben in den 90ern, haben wir uns gedacht, das geht gar nicht, dass er nicht dabei war bei
11:01der Stasi jetzt.
11:03Weil er war stellvertretender Bürgermeister, er war Stadtrat, er war Hotelleiter, er hat einen Karnevalsverein gegründet in Mecklenburg.
11:10Kann man gar nicht werden, wenn man nicht irgendwas macht.
11:12Also du musst da mit wem irgendwie zu tun gehabt haben. Und das hat ja dann auch wirklich bis Mitte
11:18der Nullerjahre gedauert durch diesen Film Leben der anderen.
11:21Da konnte er es dann, glaube ich, einfach nicht mehr seelisch zurückhalten, dass das irgendwie raus musste.
11:27Muss man ja selber nur im Privaten gucken, wenn man 15 Jahre lang was wegtut, was keiner wissen soll, wo
11:33man aber selber irgendwie eine Frage mit sich selber rumschleppt.
11:36Und dann sind es die eigenen Kinder, die sozusagen dir auch sehr klar und deutlich machen, dass es ganz schöner
11:41Bock ist, was da passiert ist.
11:43Und dann tragen es aus ihm raus. Und ich fand das super. Also auch wie wir es dann hingekriegt haben,
11:49er ist ja dann leider wirklich ratzfatz danach gestorben.
11:51Gerade mal ein Jahr hatten wir Zeit, mit ihm da durchzugehen. Und dann ist er wirklich auch einfach so verstorben,
11:57er war nicht krank.
11:58Und wir haben das aber gut hingekriegt, ihn da nicht aus dieser Hysterie, aus dieser Angst erst mal rauszukriegen.
12:05Und dann als Geschwister mit der Mutter zusammen zu sagen, so was ist, wie war es für dich? Hast du
12:11es immer gewusst, wie schlimm es ist?
12:14Oder hast du da moralisch nicht drüber nachgedacht?
12:16Da haben wir auch viel kapiert, dass dieser westliche Gedanke von Humanismus, also sozusagen von dieser Gleichheit, also diese französische
12:23Grundidee der ersten französischen Revolution, dass Gleichheit, Brüderlichkeit und so weiter, das war bei ihm gar nicht so verankert wie
12:33eben dieses, wir müssen uns gegen den Westen behaupten.
12:36Und dafür müssen wir uns auch zur Not in eine Pyramide begeben. Und der große russische Kapitano weiß schon, wo
12:44der Hase läuft und wir folgen dem bloß.
12:46Ab spätestens, ab Brezhnev's Tod war ja so eine Agonie, was die ja auch alle irritiert hat.
12:50Dann war Brezhnev's Tod, dann starb Andropov, dann starb Janenko, da sind innerhalb von drei Jahren drei russische Präsidenten verstorben,
12:56sowjetische.
12:57Dann kam dieser Gorbatschow, den ja solche Leute wie mein Vater auch sofort kritisch sahen, weil der als weich galt.
13:02Und wir pro-westlichen Jugendlichen fanden die natürlich super.
13:06Perestroika war ein super Wort.
13:08Wie guckst du auf heute, wenn du heute auf Mecklenburg guckst?
13:11Wenn ich jetzt nach Hause komme, nach Mecklenburg, habe ich überhaupt keine Lust über dieses Übereinander oder über meine Kumpels
13:18oder über die Nachbarn mit ihnen zu sprechen,
13:21sondern ich setze mich hin wie früher und wir klönen immer und versuche rauszufinden in den Gesprächen, wo der Schuh
13:26drückt.
13:26Und da taucht die AfD gar nicht auf, der Begriff. Sondern dann geht es um das Heizungsgesetz, dass man sagt,
13:33wir haben jetzt einfach, weil das ja sollte ja kommen, haben wir jetzt nochmal Ölkessel gekauft.
13:37Die sind lauter, die verbrennen mehr und hätten wir mal den alten behalten.
13:42Jetzt weiß aber gar keiner, ob ab 01.01.2025 man keinen Ölkessel mehr einbauen darf oder nicht.
13:47Also eine totale Verwirrung. Und wenn du sozusagen über 10, 15, 20, 25 Jahre erlebst Hartz IV.
13:54Ich sage nur, allein diese ganze Hartz-IV-Story. Wenn du kein Erbgeld hast, wenn du nicht in irgendeine Bildungssituation
14:01gekommen bist,
14:02um Sachen sozusagen rational, permanent zu durchschauen, wenn du so immer jeden Tag an deinem Leben dran bist,
14:08dann bist du einfach irgendwann hart gefrustet, weil du irgendwann merkst, dieses Versprechen des Kapitalismus…
14:14Ja, ja, das Aufstiegsversprechen des Kapitalismus.
14:15Wenn du merkst, das ist eigentlich gar nicht erreichbar.
14:19Wenn ich das jetzt mal durchrechne, wie ich seit 15 Jahren Einnahmen mache, wenn ich das jetzt nochmal mal freirechne,
14:25also die nächsten 30 Jahre, da werde ich ja, ich werde ja nie reich werden.
14:29Ich werde ja nie zu Wohlstand kommen. Die verarschen mich.
14:32Also das sind ja grundehrliche Gefühle, die erstmal einsetzen. Und da sitzt so eine populistische oder populistische Partei,
14:39haben wir ja nur seit diesem Jahr mehrere, da genau greifen die mit ihren Armen rein, wie in so einem
14:44Herr-der-Ringe-Film,
14:45und ziehen dich und sagen, ja genau, genau, komm her. Das ist der Monster-Moment, wo die sagen, und wir
14:52protestieren mit dir dagegen.
14:54Weil mehr machen sie ja nicht. Sie protestieren ja nur gegen das, was ist.
14:57Also wir machen euch nicht reich. Es wird gar nichts passieren, aber wir protestieren. Wir halten mit euch gegen.
15:02Wir machen einfach, dass wir machen das größer, was ihr empfindet.
15:05Und dazu gehört ja auch auf einer anderen Seite eine extrem nicht wahrnehmbare, führende, gewählte Politik.
15:12Ja, genau. So. Und damit, wenn du das als einfache Bürgerinnen und Bürger sozusagen immer permanent an allen Ecken mitbekommst,
15:19dann bist du müde. Und du bist auch immer gefühlt, du hast ja gar keine Glücksempfindungen mehr,
15:23außer mal einen Sonntag frei, die Sonne scheint, ich gehe schwimmen oder so, mal mit dem Hund gehen.
15:28Und das reicht auf 30 Jahre nicht. Was muss man denn machen?
15:31Das ist ja das, was mich als Ostler, der mit einer Frau aus dem Ruhrgebiet verheiratet,
15:35ist ja dann auch in dieser Ost-West-Debatte total ärgert. Weil, man kann das ja so sagen, die ostdeutsche
15:41Geschichte,
15:42seit 1989 ist ja sozusagen die Geschichte eines politischen, ideologischen und auch ökonomischen Heimatverlustes,
15:49ein identitärer Verlust sozusagen, weil man die DDR war, je nachdem, wie man dazu stand.
15:55Dadurch sind aber ganz viele Ableitungen möglich.
15:58Das Ruhrgebiet kämpft spätestens seit Anfang der 80er Jahre damit, dass da vor 150 Jahren irgendwelche
16:05findigen Leute dachten, hier holen wir jetzt mal richtig die Kohle raus und zwar nicht nur die Kohlekohle,
16:09sondern die Geldkohle auch und pumpen das Ding mal leer und man vergewaltigt,
16:13entschuldige diesen Ausdruck, eine ganze Landschaft, die eigentlich eine Auenlandschaft war wie Südmecklenburg
16:17und saugt das Ding so aus, dass man an manchen Tagen mit den Zügen nicht mehr durch Bochum fahnd,
16:21weil man Angst hat, dass das ganze Ding absackt, weil das durchlöchert ist wie so ein Schweizer Käse.
16:26Und da gibt es gar keine andere Ableitung außer das, was das alles hier begründet hat.
16:32Diese Wohnflächen für Millionen von Menschen gibt es nicht mehr.
16:36Da gibt es nicht, aber es war ja eine gute Ideologie und das war doch ein guter Gegenversuch
16:41ideologisch gegen den amerikanischen Kapitalismus, sondern da gab es nur Kohle,
16:44da holen wir alles raus und das ist jetzt weg.
16:47Und keine Ahnung, was wir mit euch jetzt machen.
16:49Ihr wohnt jetzt halt hier fünf Millionen Menschen.
16:51Keine Ahnung.
16:52Kurze Fragen, kurze Antworten, Herr Hübner.
16:54Ja.
16:55Ach so.
16:57Was ist männlich?
17:03Empathie, Verantwortung, Humor, Glücksversprechen, aber auch mal sich gehen lassen und heulen.
17:13Ist es gut zu lügen?
17:15Es gibt sicher Situationen, wo eine Not lüge, die das Leben rettet.
17:19Wer nennt dich Carsten?
17:21Meine Schwester.
17:22Deine Schwester?
17:23Ja.
17:23Wie viele Geschwister seid ihr?
17:25Dreieinhalb.
17:25Also die haben noch einen großen Halbbruder.
17:27Aber der sagt auch Carsten, aber zu dem habe ich im Moment keinen Kontakt.
17:31Aber von den mich engst umgebenden Menschen sagt meine Schwester Carsten.
17:35Was beschreibt deine Frau?
17:37Das ist die Königin.
17:38Das ist einfach die größte Königin, die es gibt auf dieser Welt.
17:41Du bist in love, ne?
17:42Du hast richtig den 6er, du hast richtig das gefunden, was du...
17:45Ja?
17:46Lila.
17:47Oh, ist das schön.
17:48Das ist die Döllste.
17:50Und wenn du es sagst, sieht man es in deinen Augen und das macht einen glücklich.
17:53Ja.
17:54Fällt es dir schwer, Dinge durchzuziehen?
17:57Ne.
17:58Also du kannst einfach...
17:59Ja, wenn ich mir was vornehme, dann...
18:01Machst du das?
18:01Dann muss das auch zu Ende gebracht werden, weil sonst kann ich doch auch in Mecklenburg
18:05am See sitzen.
18:07Was hilft gegen Liebeskommar?
18:10Äh, Alkohol.
18:11Guter Alkohol und viel Punkrock.
18:14Sehr gut.
18:14Das ist eine sehr gute Antwort, die gefällt mir.
18:18Ist es wichtig, im Leben Kinder groß zu ziehen?
18:19Ja.
18:20Tatsächlich?
18:20Also ich habe keine eigenen Kinder, aber ich darf ja seit fast von Anbeginn meinen Stiefsohn,
18:25Ziehsohn mit groß zu ziehen und das ist wirklich das zweite größte Glück nach Lila sozusagen,
18:31weil du Dinge lernst, auch wenn es nicht mehr der eigene Sohn ist und ich kenne seinen
18:34Vater auch super, ist einer meiner engsten Freunde, nur durch das Kind kapierst du auf
18:39einmal, wie wichtig du in so einem komischen Kreislauf bist.
18:42Das ist so wichtig, dass man das erlebt für sich, weil sich ganz viele Sachen dadurch
18:47wirklich annullieren, was man so an Narzissmus mit sich rumschlopft.
18:51Guckst du Sonntagskrimis?
18:54Nein.
18:56Also auch damals, also davor nicht und währenddessen dann immer nur auf Hinweise, weil ich bin
19:02einfach kein Fernsehkicker.
19:04Nie gewesen.
19:04Bist du nicht?
19:06Guckst du denn?
19:07Bist du so ein Netflix-Onkel oder guckst du?
19:09Nee, ich war eigentlich Theater- und Kinomensch.
19:11Ach, wie schön.
19:12Also schon immer.
19:13Und als das dann kam mit dem 110-Polizeihof Rostock, habe ich meinem Bruder das erzählt,
19:19weil der ist Tatort-Gucker gewesen.
19:21Und der hat gesagt, wow, geil.
19:23Ich sage, was ist das?
19:24Ja, dann hatten wir so drei, vier Teams damals.
19:26Also die Kölner hatten gerade angefangen.
19:28Münster hatte gerade angefangen.
19:29So, guck die mal, dann kriegst du so einen Überblick.
19:31Und dann habe ich mich da so reingefuchst im Sinne von durchziehen.
19:34Aber von mir aus habe ich sowas gesehen.
19:36Interesse war da nicht.
19:37Nee, weil ich einfach Fernsehen war, aber das hat mich einfach nicht gekriegt in jungen
19:40Jahren.
19:41Deine größte Niederlage?
19:44Meine größte Niederlage.
19:46Letztens, letztlich, oh Gott, das ist auch sowas, wo ich darf, weil ich das immer
19:49nicht als Niederlage empfinde.
19:50Also es gab als Anfänger, kriegte ich zu meiner eigenen Überraschung die Rolle Per
19:56Günt zugesprochen.
19:59Also ich war direkt von der Schauspielschule.
20:00Ich war eigentlich noch im vierten Studienjahr und ich kriegte Per Günt als Hauptrolle zugesprochen
20:05in Frankfurt.
20:06Und das war für mich so, wow, geil.
20:08Irgendwie fand ich das auch so richtig, aber ich merkte schon, das ist ein ganz schönes
20:11Brett.
20:11Und dann haben wir angefangen zu proben.
20:13Das waren auch meine beiden Buddies, meine Stammregisseure, mit denen ich unbedingt auch,
20:16wir wollten, wir haben eine eigene Gang gegründet, eine eigene Truppe und haben auch losgelegt.
20:21Und dann so drei Wochen vor der Premiere merkte man, dass wir atmosphärisch überhaupt nicht
20:26zusammenkommen.
20:27Für mich war das so ein Punker, diese ganze Per Günt Figur, weil der sozusagen über alles
20:32hinweg geht, sozusagen so ein Rock'n'Roll-Narzismus eigentlich.
20:36Und ich ging jeden Abend über die Zeilen, wo die Punker da lagen und bettelten oder laut Punker.
20:41Und für mich war das so, in den 90ern dachte ich, das ist ein Punker.
20:46Der muss sich wie ein Punker, der muss sich wie ein Punker nehmen, das darf nicht wohlgesprochene
20:50Bühnenkunst sein, sondern das muss eigentlich Kastorf sein.
20:53Und das waren junge Regisseure in Frankfurt, einer sehr bürgerlichen Stadt, und die gesagt
20:57haben, man versteht kein Wort, man weiß gar nicht, um was es hier geht.
21:00Nee, nee, das muss schon, wir kamen nicht zusammen.
21:03Ich kriegte nicht das gespielt, was sie suchten.
21:05Und ich fand das, was sie suchten, wirklich spießig.
21:08Und so, dass man dann drei Wochen vor der Premiere sagte, wir trennen uns an dieser Stelle.
21:14Und dann war das deren Durchbruch.
21:17Und ich saß in meiner Wohnung in Frankfurt, so wie Liebeskummer, und hab da einfach guten
21:21Eindruck bekommen.
21:21Aber ich werte das als Erfolg, wenn ich ehrlich bin.
21:23Du hast das gemacht, was du machen wolltest.
21:25Im Nachgang kann man das so sagen, aber es war in der Phase, also in diesen, ich sag mal,
21:29vier, fünf Wochen danach, war das schon so, fuck.
21:33Also, weil du weißt ja auch als junger Schauspieler nicht, war das diese eine Chance.
21:36Weil der Beruf ist ja wirklich ...
21:38Ja, der ist nicht einfach.
21:39Und das war so, okay.
21:43Deine schönste Karnevalsverkleidung?
21:46Ja, Urmensch.
21:48Mein Vater war ja Karnevalist, und es gab immer diesen Kinderkarneval.
21:51Das war der vorletzte Sonntag in der Saison, immer so Anfang Februar.
21:54Und da hab ich mich als ... Wir hatten in der Schule gerade die Urmenschen.
21:59Und da hab ich mir dann so Felle machen lassen von der Mutter, mit so Fellschuhen, Fellweste,
22:04Fellmütze, mit so einer Pappmaché-Keule.
22:06Und das fand ich gut.
22:08Mit so einem angemalten Vollbart.
22:09Das ist sie gut.
22:10Was würdest du gerne mal spielen?
22:12Ich würde gerne mal so ein Kartellwurst spielen, in einer Mittel-, also durchaus in so
22:16einer Stadt wie Hamburg.
22:17Also die wirklich harten Strippenzieher, die hinter all dem stehen.
22:21Bist du tollpatschig?
22:23Letztlich nicht, ne.
22:24Wen rufst du dann, wenn's dir schlecht geht?
22:26Lina.
22:27Ist so?
22:28Ja.
22:29Geht's dir manchmal schlecht?
22:30Na klar, du hast ja ... Das Leben ist ja kein Wunschrand.
22:34Natürlich gibt's dann ... Gerade auf der kurzfristigen Ebene hast du ja doch schnell
22:38auch mal ... Wenn was kurzfristig klappen soll und das dann nicht gelingt, dann kannst
22:44du dich ärgern.
22:44Ich bin irgendwie nicht so ein Typ, der sich ... Also ich glaube immer, das, was kommt,
22:47ist sozusagen das, was dann die Aufgabe für den Moment ist.
22:50Und deswegen guck ich gar nicht ängstlich in die Zukunft, sondern ich guck eigentlich ...
22:53Überleg mal, wir haben jetzt 24.
22:55In 2001 sind diese völlig durchgeknallten Leute in diese Hochreise geflogen.
22:59Ja.
22:59Jetzt grad in New York an diesen Pools, wo die beiden Häuser standen.
23:03Beindruckend.
23:03Hammerhart.
23:04Beindruckend.
23:05Hammerhart.
23:05Das ist ja auch wirklich ... Man kann das gar nicht in Worte fassen.
23:09Du guckst in diese Pools und da stehen ja auch immer hunderte von Touristen rum und
23:12das Wasser läuft ja da so rein und du denkst, Alter, was für ein kranker Scheiß mit einem
23:1716-jährigen Sohn, der das ja damals noch nicht erlebt hat.
23:21Und was danach alles passierte, der Afghanistan-Krieg, der Zweite Irak-Krieg, was dann alles einsetzte.
23:26Denn danach, zehn Jahre später, die nordarabische Revolution in Tunesien, Gaddafi verschwand,
23:34also in Ägypten und Libyen.
23:35Dann setzte der syrische Bürgerkrieg ein.
23:37Deswegen, die Zeiten sind unruhig und ich glaube, was ich gelernt habe in meinem Leben,
23:42ist, dass du mit dem, was kommt, irgendwie ... Du musst mal gucken, Mecklenburg ist ja
23:47diesen Spruch ... Nee, Element of Crime singt das viel besser.
23:50Da, wo deine Füße stehen, das ist der Mittelpunkt der Welt.
23:53Und das hilft erst mal für den Moment, um immer zu gucken, was kann ich jetzt für den
23:58Kram tun.
23:59Wir sind ja so virtuell krass unterwegs durch Social Media, hat sich das ja alles vervielfacht,
24:03dass man viel mehr im Virtuellen ist, also im Main-Fuck, Brain-Fuck, als hier.
24:09Wir sitzen gerade im U-Boot.
24:10Wenn jetzt draußen gerade die Welt untergeht, kriegen wir das eigentlich nicht mit.
24:13Ja.
24:14Und wenn wir dann jetzt auftauchen und dann sehen wir die ganze Welt untergehen, dann
24:18müssen wir weiter überlegen, wie wir das hinkriegen da draußen.
24:21Das ist gar nicht ... Ich will es überhaupt nicht schönreden oder mir einfach machen,
24:24nur manchmal, glaube ich, übersteigt es die eigene Kompetenz und Kraft, sozusagen das
24:29alles mitzudenken, sondern man muss dann eher in den Austausch gehen.
24:33Also das ist das, weil du das mit Mecklenburg gefragt hast.
24:36Ich fahre nach Mecklenburg und ich habe nur gute Begegnungen.
24:38Natürlich, das glaube ich.
24:40Also so wie wir jetzt hier sitzen, sitzt du dann auch abends am Grilltisch da, dann sitzt
24:44du am anderen Grilltisch und man redet über andere Themen, man redet auch anders über
24:48die Themen, aber man hat viel mehr Gemeinsames als im virtuellen Raum, wo man sich dann immer
24:55nur noch anfängt zu kloppen.
24:56Ich habe ein schönes Abschlussspiel für dich, weil wir so schön über die Schauspielerei
25:01gesprochen haben.
25:02Möchtest du Barbie sein oder möchtest du Ken sein?
25:04Barbie.
25:05Barbie.
25:06Dann nehme ich Ken.
25:07Sie hat auch nur einen Schuh.
25:08Aber sie hat blaues Haar.
25:09Ken hat noch so eine Tasche.
25:10Möchte er die tragen?
25:11Vielleicht trägt er die Tasche noch hier irgendwie hier in seiner Hand.
25:14Wieso?
25:15Kannst du das Ken?
25:17So.
25:17Also.
25:18Ist das hier ein Mikrofon oder ein Mikroskop?
25:20Nein, natürlich.
25:21Barbie hat einen Schuh schon verloren, der andere braucht den anderen.
25:24Sie braucht den einen Schuh überhaupt gar nicht.
25:26Sie hat jetzt gar keinen Bär.
25:27Sie ist, natürlich ist Barbie die Schlaue.
25:29Das ist heute so.
25:31Wie immer die Frauen halt sind.
25:32Und Ken ist halt der Haudegen hier.
25:35Ken ist Ken.
25:36Also.
25:37Wir spielen großes Theater.
25:38Ganz klein.
25:40Große klassische Dialoge.
25:42Es fehlt der Platz.
25:43Deswegen nehmen wir unsere Avatare hier.
25:46Wir spielen in Marks Kamera hier.
25:48Hinein.
25:49Und die Regieanweisungen können gerne mitgelesen werden.
25:52Ich gebe dir.
25:53Es ist nicht schwierig.
25:54Ich bin da gespannt.
25:54Weil ich das.
25:55Ich bewundere Schauspielerei so sehr.
25:57Weil ich das so gar nicht machen.
25:58Kann ich das ohne Brille lesen?
25:59Ich habe das extra großgeist.
26:00Super.
26:01Ja.
26:01Sehr gut.
26:02Regieanmerkung.
26:03B1 Sprachkurs.
26:04Damit alle beteiligten am Ende Spaß.
26:05Da muss man gemeinsam gründlich planen.
26:07Dabei ist es wichtig im Gespräch mit einem Partner eigene Ideen und Vorschläge zum Ausdruck
26:12zu bringen.
26:13Das heißt, wenn du jetzt hier kommst in dieses Land, dann ist es das.
26:16Du bist Anna.
26:17Hallo Hasib.
26:19Wie geht es dir?
26:20Hallo Hasib.
26:21Wie geht es dir?
26:22Da sehe ich gar nicht aus wie Hasib.
26:23Und ich weiß nicht, was das für ein komischer Name ist, den er da reingeschrieben hat.
26:26Weil keiner heißt bei uns so.
26:27Aber Hallo Anna.
26:28Mir geht es gut.
26:29Danke.
26:30Wie geht es dir?
26:31Bei mir ist auch alles gut.
26:33Am Samstag feiert unsere Freundin Emma ihren Geburtstag.
26:38Sehr gut.
26:39Ich wollte dich fragen, ob wir zusammen eine Überraschung vorbereiten sollen.
26:43Ja.
26:44Das finde ich gut, dass Deutsche immer, wenn sie was sagen, dann auch Bewegung dazu machen.
26:49Weil als würde ich das dann verstehen.
26:51Das ist eine gute Idee Emma.
26:56Emma will sich sehr freuen.
26:58Sehr gerne.
26:58Dafür müssen wir ein paar Sachen kaufen.
27:01Konfetti, eine Torte, Luftballons.
27:05Wollen wir das zusammen erledigen?
27:08Gerne.
27:09Gerne.
27:09Hättest du am Donnerstag um 16 Uhr Zeit.
27:15Ich habe die Uhr.
27:16Du kannst gucken.
27:16Nicht so nah.
27:17Ich bin immer noch aus anderem Land.
27:18An diesem Tag habe ich meinen Sprachkurs.
27:21Aber ich liebe dich.
27:23Ja.
27:24Ich spreche auch normalerweise ganz anders.
27:26Ich spreche auch so.
27:27Ich bin hier 1986 gekommen und ich kann schon, B1.
27:31Emma, soll ich dir was erzählen?
27:32Ja, bitte.
27:33Als ich damals eingebürgert wurde.
27:34Ich bin heißer nicht, Michelle.
27:35Hallo.
27:35Nice to meet you.
27:36Als ich eingebürgert wurde, habe ich Abitur und Studium vorgelegt bei meiner Einbürgerung.
27:40Und die Frau hat gesagt, wollen Sie noch einen Sprachtest machen?
27:41Wir sind nicht sicher, ob Sie Deutsch können.
27:44Das ist Deutschland.
27:45Das ist Deutschland.
27:46Das ist schüss, das reicht.
27:47Aber einen schönen habe ich noch für dich.
27:48Stirb langsam.
27:50Da möchtest du aus allem rausgehen.
27:51Du machst hier...
27:54MacLane.
27:55Ja, natürlich.
27:56Weißt du, was dich als Held erwartet?
27:59Der liegt schon im Sterben.
28:01Weißt du, was dich als Held erwartet?
28:04Gar nichts.
28:05Sie scheißen auf dich.
28:06Sie klopfen dir auf die Schulter.
28:08Blablabla.
28:09Gut gemacht.
28:09Du wirst geschieden und dann bist du eine Frau.
28:12Nein, dann kriegst du eine Frau, die auch nicht mal deinen Nachnamen merken kann.
28:16Kinder, die nicht mit ihr reden wollen.
28:17Und du sitzt oft genug allein vor deinem Essen.
28:19Glaub mir, kein Held zu sein.
28:22Kleiner, ein Held zu sein, bringt gar nichts.
28:26Und warum machst du das?
28:28Weil anscheinend kein anderer da ist.
28:31Deswegen glaub mir, wenn es ein anderer machen würde, wäre ich sofort weg.
28:33Aber es gibt keinen.
28:34Also ziehen wir das jetzt durch.
28:36Genau deshalb bist du mein Held.
28:39Und was machen wir jetzt?
28:40Und was machen wir jetzt?
28:41Weiß ich nicht.
28:42Es gibt eine Erfindung aus den 60ern.
28:44Es gibt deine Erfindung.
28:47Guck los ab, ganz nah an die Kamera.
28:49Es gibt deine Erfindung aus den 60ern.
28:52Die nennt man Joggen.
28:54Es wird dir gefallen.
28:56Follow me.
28:57Das ist ein guter Film.
28:59Und du bist ein toller Gast.
29:01Charlie bekommt einen Applaus, dass er das so toll gespielt hat.
29:05Ich bin hin und weg.
29:08Ich danke dir, dass wir es geschafft haben.
29:10Ich habe jetzt meine Goals geschafft, die ich im Leben schaffen wollte.
29:13Da brauchen wir keinen Gast.
29:14Und die Sendung können wir jetzt auch aufhören damit.
29:16Schön, dass du da warst.
29:18Wunderbar.
29:18Wohl sein.
29:19Wohl sein.
29:20Wie war dein Amor?
29:20Ja.
29:21Du Answer Us war bisher.
29:22Du nächst noch niemals?
29:25Jacob quiere es mir arabisch als ein Tor.
29:26Ich binhu красоты.
29:26billige Unterhaltung ist gar nicht mehr Florence.rawer.
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