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00:00We can now ask our guest Harpe if you write a book of thanksgiving.
00:06Or something like that.
00:08I had the idea, I think it's great, what Matt's doing.
00:11And it's actually a great idea for a film.
00:15Think about it, a nice Drehbook to make.
00:17I think, there's something.
00:20I'm so a swam.
00:22I'm so excited about this family story.
00:26I'm already at the Drehbook and Script.
00:29I'm so excited about that.
00:31I'm so excited about that with the Wahlen.
00:32That's awesome.
00:35Do you want to go to the Wahl or do you want to go to the Bekanntenkreis?
00:42I think I could do that.
00:45I'm so excited about that.
00:49I'm so excited about everything that's coming.
00:52But now we're going to go back.
00:53It's actually 20 years ago, when you went back.
00:57You were excited about it.
00:58And that was a little bit for us as a public,
01:01the we wanted to have you very often,
01:04was that the book, where you were in the TV
01:06StĂĽck for StĂĽck a little bit up.
01:08Because then you started to do other things.
01:11Yes, that's actually a coincidence.
01:13I was a bit of a sudden.
01:142001 I made this pilgrimage.
01:172006 was published.
01:20That's 20 years ago.
01:21I think nobody was surprised,
01:23as my director and me,
01:25that this book was a success.
01:28I was going to say,
01:30that maybe 12,000,
01:3313,000 people are interested in it.
01:36That's going so through.
01:38That's not in the Bestseller list.
01:40And then on the first day,
01:42the entire page was broken.
01:44That's not.
01:45And then the publisher said to me,
01:48that's all very nice,
01:49but we don't get anywhere from here.
01:52The Papier-Auktions are all over.
01:55And then they went to Ostdeutschland,
01:58eh, Ostdeutschland,
01:58nach Osteuropa
01:59and have in Ungarn
02:01and in the Slovakia
02:03very, very, very cheap
02:04Papier gekauft.
02:06What led to that,
02:07that the first page
02:09was so thick
02:10and after the second page
02:12was the book
02:13immer dĂĽnner.
02:14Because that is
02:15a bit of a bit of a bill of paper.
02:16And so
02:17we were then
02:18on the 5,000,000,
02:21and I'm still
02:22here today.
02:24Fassungslos.
02:25Fassungslos.
02:26Fassungslos.
02:26Das erfolgreichste Buch
02:28der Nachkriegsgeschichte.
02:30Na vor allem,
02:30das VerrĂĽckte war,
02:31ich hab dann gedacht,
02:32um Gottes willen,
02:33das verkauft sich
02:34wie warme Semmeln.
02:36Jetzt liest jeder,
02:37wann ich wo
02:38meine Socken gewaschen habe.
02:40Wann ich meine Unterhose
02:41mal zwei Tage anhatte,
02:43weil ich sie nicht waschen könnte.
02:45Nee.
02:45Ministerpräsident
02:46von Nordrhein-Westfalen
02:47sprach mich dann
02:48auf diese Stelle an.
02:49Bin knallrot geworden.
02:51Da wurde mir bewusst,
02:51okay,
02:52ab jetzt willst du die Leute alles,
02:54nimm dich mal so ein bisschen
02:56wieder zurĂĽck.
02:57Aber was ja,
02:57ich meine,
02:58total verständlich ist,
02:59dass in Deutschland
02:59die Menschen dich lieben
03:00und natĂĽrlich alles gelesen haben,
03:01was du geschrieben hast,
03:02aber es war ja auch in anderen Ländern
03:04total erfolgreich,
03:05wo man die nicht kannte.
03:06In Korea.
03:08Warst du da?
03:08Ja, es gibt,
03:09ich war nicht da,
03:10aber ich hab fĂĽrs koreanische Fernsehen
03:11die ganze Dinge aufgenommen.
03:13Ich hab keine Ahnung,
03:14was ich da erzählt habe.
03:15Auf Japanisch heiĂźt das Buch
03:17Itikamas.
03:18Itikamas.
03:19Das weiĂź ich.
03:20Und es ist bis heute tatsächlich
03:22ist es immer noch in Korea
03:23nach wie vor ist dieses Buch Kult.
03:26Ja, und ich glaube nach dir,
03:27der Jakobsweg ist ja durch dich
03:30ein ausgetrampelter Pfad geworden.
03:32Da waren frĂĽher wahrscheinlich
03:33ein paar, sag ich jetzt mal,
03:34Freaks unterwegs.
03:35Dann kamst du und danach ist das
03:37wie El Arenal geworden.
03:39Naja, nicht ganz.
03:40Aber es hat, sagen wir mal,
03:42dem spanischen Tourismus nicht geschadet.
03:45Die ĂĽberweisen dir immer noch monatlich.
03:48Ja, nicht nur das.
03:55Das Allerschärfste war, ich hab dann irgendwann aus Spaß gesagt,
03:58jetzt fehlt nur noch, dass der spanische König mich adelt.
04:02Hat er.
04:03Nein.
04:03Nicht dein Ernst.
04:05Ja.
04:06Ich darf mich Don nennen.
04:08Ich habe dann den spanischen...
04:10Don Harpe.
04:11Hier bin ich nicht adlich, aber in Spanien.
04:13In Spanien, auf den Balearen bin ich Don.
04:16Das ist ja toll.
04:17Du hast sogar Angebote aus Hollywood bekommen.
04:20Ich meine, darauf wartet man ja immer.
04:23Und dann wartet man sehr lange.
04:24Und aber irgendwann passiert es eben dann vielleicht auch mal.
04:27Bei dir ist es passiert.
04:28Ja, aus dem Film bin ich rausgeschnitten worden,
04:31wo es passiert ist.
04:32Deswegen war das jetzt gar nicht so spannend.
04:34Und dann habe ich danach ein Angebot bekommen aus Hollywood.
04:37Und zwar ABC.
04:38Ich sollte die Nebenrolle in einer groĂźen Krimi-Serie spielen,
04:44die in New York gedreht wurde.
04:46Ich sollte auch nicht gecastet werden.
04:47Ich sollte gleich unterschreiben und mich fĂĽr zwei Jahre verpflichten.
04:51Und dann habe ich meinen, leider verstorben,
04:53meinen lieben Freund Arthur Cohn in Los Angeles besucht.
04:57Und dann sagte er, ja, ĂĽberleg dir das genau, ob du das machst.
05:00Ich schicke dich zum Wahrsager.
05:02Du gehst zu meinem Wahrsager.
05:04Ein Wahrsager?
05:05Der Wahrsager.
05:06Der kann dir genauso...
05:08Du wirst den Erfolg machen in Hollywood.
05:10Dann bin ich zu dem Wallsager.
05:12Und dann war der Wahrsager von Madonna, Arthur Cohn hatte schon alles...
05:15Wie muss man sich den vorstellen?
05:17So wie du ihn dir vorstellst.
05:19Das war so relativ, ich darf das sagen, so ein bisschen angetuckt.
05:23Ja.
05:24Sehr südländisch.
05:26Und sagte, well, I can see there are many things.
05:29Oh, oh God.
05:30Yeah, I see a career.
05:32I see a career.
05:33But not her.
05:34Und dann habe ich gesagt, listen, they proposed me a wonderful role in an American Krimi-Series.
05:42Am I supposed to do it?
05:44Und dann sagte er, tell me the name of the guy who was doing it.
05:47Dann habe ich ihm den Namen gesagt, oh, one of the greatest producers.
05:50Dann hat er seine Karten gelegt und hat gesagt, no way.
05:53You're not going to do this.
05:55You're going to ruin your career with it.
05:58It's going to be a flop.
05:59Flop, flop, flop.
06:00Don't do it.
06:01Und dann habe ich mich danach gerichtet.
06:03Das Ding wurde gedreht.
06:04Das war einer der größten Flops, die in Amerika jemals gelaufen sind.
06:08Aber ich hätte es doch lieber machen sollen.
06:10Wer hat denn schon mal im größten Flop in Amerika mitgemacht?
06:13Ja, mitgemacht.
06:13Ey, so wenn, dann Superlative.
06:16Wir wollen Superlative.
06:19Aber das ist nicht mal...
06:21Hast du jemals eine Wahrsagerin fĂĽr irgendwas bemĂĽht?
06:24Also ich wĂĽrde schon sagen, wir kommen aus einer relationalen Kultur.
06:27Und meine GroĂźmutter war eine Schamanin, die ist 107 Jahre alt geworden.
06:32Und die konnte antizipieren.
06:34Ich habe schon das Gefühl gehabt, die hat immer von ihren Träumen erzählt.
06:36Meine Mutter ist auch so.
06:37Wir sind auch so.
06:38Wir sind spirituell.
06:39Wir reden über unsere Träume.
06:40Wir passen aufeinander auf.
06:41Also ich glaube da schon so ein bisschen dran, ehrlicherweise.
06:44Deswegen, als ich ĂĽber den Buckel war, musste ich kurz an uns denken.
06:49Wegen dieser Spiritualität und dieser Energie.
06:52Und dem Zusammenhalt.
06:53Auch Familienzusammenhalt.
06:54Also sehr, sehr komplexe Strukturen.
06:56Was ich mich gefragt habe, hast du irgendeine wilde Theorie, was diese Gesänge bedeuten könnten?
07:02Du hast doch bestimmt irgendwie eine Idee, wenn man die so beobachtet.
07:05Was glaubst du, könnte es sein?
07:06Ich glaube schon, dass es was damit zu tun hat, so wirklich auch zu zeigen, was man irgendwie kann, wo
07:15man ist.
07:16Und auch sicherlich auch eine Zusammenhaltsfunktion hat.
07:20Also bei Tieren, die so lange Strecken durch die Ozeane reisen.
07:26Und ja, natĂĽrlich ist es auch wichtig, diesen Zusammenhalt irgendwie zu spĂĽren.
07:31Und gleichzeitig auch vielleicht, ja natĂĽrlich ist es auch eine Konkurrenz, obwohl wir wissen ja nicht, wie die Tiere das
07:39wirklich wahrnehmen.
07:40Also ich bin angeber, also schlau.
07:42Ist es denn, ist dir der Zusammenhalt auch wichtig?
07:46Weil ich habe immer das GefĂĽhl, du bist so das Integrativste, was ich mir vorstellen kann.
07:51Und bist aber gleichzeitig, glaube ich, auch gern fĂĽr dich, ne?
07:54Also ich habe es einfach gerne, auch bei der Arbeit, Meltem hat das erlebt, ich mag das einfach, wenn alle
07:59sich vertragen.
08:01Ich habe ungern Streit, wenn es sein muss, meinetwegen.
08:04Aber ich finde es wichtig, dass man gut miteinander klarkommt, dass jeder seine Arbeit macht, dafĂĽr respektiert wird und dass
08:11man das in Gemeinschaft tut.
08:13Das ist mir ganz wichtig.
08:15Deswegen finde ich, dass eure Eltern euch da eine unglaubliche Lektion mitgegeben haben.
08:19Das ist, ich glaube, das sind wunderbare Menschen, die hätte ich eigentlich auch heute Abend gerne.
08:24Ja, wir kommen beim nächsten Mal mit.
08:26Wir bauen nochmal an.
08:27Jetzt, eben, wenn wir schon ein bisschen über Spiritualität sprechen, müsste ich vielleicht einmal noch kurz deine Heilpraktikerausbildung.
08:33Ich dachte, du fragst mich jetzt nach deiner Zukunft.
08:36Nein, nach meiner Heilpraktikerausbildung.
08:37Ja, deine Heilpraktikerausbildung.
08:39Ja, ich bin bis zum Herzen gekommen.
08:42Hatte das auch einen spirituellen oder einen ernsthaften Hintergrund oder hast du dir einfach gedacht, jetzt mal was ganz was
08:48anderes?
08:49Ich habe gedacht, ich muss doch noch irgendwas anderes können.
08:51Du warst ja schon ein Star.
08:52Ja, ich war ein Star, aber schwer auf dem absteigenden Ast.
08:56Ich hatte drei Flops hintereinander produziert und habe gedacht, ach, machst du denn jetzt?
09:00Studium ist zu lang, Jura ist zu schwierig, machst du auf Heilpraktiker.
09:05Und dann war ich, ich glaube, ich war nicht besonders begabt, aber dachte, vielleicht kommt die ein oder andere Oma
09:11und lässt sich von mir behandeln.
09:12Das war so meine stille Hoffnung.
09:16Okay, da kannst du ja auch nichts falsch machen.
09:19Du setzt keine Spritzen, du gibst da diese homöopathischen Kugeln.
09:23Und dann bin ich bis zum Herzen gekommen.
09:25Herz-Kreislauf kann ich noch, kannst du alles abfragen.
09:28Aber gerade Herz-Kreislauf ist ja doch auch existenziell bei der alten Oma.
09:34Hat man dich je auf Patienten losgelassen?
09:36Nein, man hat mich nicht auf Patienten losgelassen, weil dann rief Fred Kogel an und hat gesagt, du, ich habe
09:42eine Riesenidee fĂĽr dich, darĂĽber lacht die Welt.
09:45Und dann habe ich die Heilpraktikerschule sausen lassen und habe dann wieder Fernsehen gemacht.
09:49Okay.
09:49Hast du aber dennoch einen sehr gesunden Blick auf deine eigene Gesundheit oder ĂĽbertreibst du es gerne ein bisschen?
09:55Ob ich es ĂĽbertreibe?
09:57Im Sinne von der...
09:58Sagen wir mal so, ich mache manchmal Sport und manchmal auch nicht.
10:03Und ich esse manchmal gut und manchmal auch nicht.
10:07Also ich bin ein Genussmensch, ganz ehrlich.
10:09Und ich glaube, dass am Ende auch die Einstellung zählt.
10:12Ich lebe jetzt nicht so ungesund.
10:14Ich habe eine genetische Tendenz zum Fett ansetzen.
10:18Der Guido Maria Kretschmer sagt immer, manche sind fĂĽr die Zucht und manche fĂĽr die Mast.
10:27Ich ziehe Tiere nur.
10:28Ja, ja, ich nehme das an.
10:30Ich nehme das an.
10:31Nein, aber ich meinte, bist du...
10:33Wie gehst du mit deiner eigenen Gesundheit um?
10:35Also besiehst du dich gerne als...
10:37Guckst du auf dich und hörst du dich rein und denkst, ich bin total gesund?
10:40Oder hörst du das Blut rauschen und denkst dir, da hinten, da ist irgendwas?
10:44Ich bin tendenziell Hypochonder.
10:46So!
10:46Aber ich habe GlĂĽck, mein Hausarzt ist auch Hypochonder.
10:51Oh Gott!
10:52Und dann kommst du rein und sagst, oh Gott!
10:54Und dann sagt der Arzt, nein!
10:55Und das ist irgendwie beruhigend, weil ich denke, oh, der ist irre.
10:58So schlimm kann es bei mir nicht sein.
11:00Deswegen ist es fĂĽr mich der richtige Arzt, weil ich mich wieder beruhige.
11:05Nein, ich bin schon...
11:06Hab jetzt vielleicht nicht mehr, liebe Kutscheinenarzt.
11:08Ich bin schon jemand, der, sagen wir mal, sehr auf seine spirituelle Gesundheit achtet und darauf,
11:13dass er im Gleichgewicht ist und nicht zu sehr über die Stränge zu schlagen.
11:18Doch, das tue ich schon.
11:19Ich versuche, so gut gestimmt wie möglich durch den Tag zu gehen.
11:23Und das hat auch viel mit Dankbarkeit zu tun.
11:25Ich schreib das nicht auf.
11:26Ich frag mich das auch nicht jeden Tag.
11:28Aber immer wieder, wofĂĽr muss ich, wofĂĽr darf ich und soll ich dankbar sein?
11:33Ja, sagen wir, wofĂĽr wir dankbar sind.
11:36Weil jetzt wollen wir einmal noch ein ganz...
11:38Nur ganz kurz noch mal anschauen, was du alles schon Tolles gemacht hast.
11:41Weil man kann es einfach nicht oft genug sehen. Bitte sehr.
11:46Ich geh da runter.
11:49Aber er ist ganz oben.
11:52Dieser Mann ist der King der Unterhaltung.
11:54Mit ganz unterschiedlichen Herrschaftsgebieten.
11:58Bestsellerautor, Schauspieler, Moderator, Komiker, Musiker.
12:01Du hast total vergessen, dass ich Mr. Universum geworden bin.
12:04Mr. Universum regiert die Welt mit der kompletten Klaviatur der guten Unterhaltung.
12:10Er sprach...
12:11...Horz!
12:14...Horz!
12:15Die Regentschaft des Royalen Ricklinghauseners mit königlichen Verwandten wird seit Jahrzehnten bestimmt durch Figuren, Frisuren und Fernsehgeschichte.
12:24Das ist unsere Eskorte. Die fahren uns jetzt von Bellevue, ganz nette Polizei.
12:29So? Ja, die hätte eigentlich hinterherfahren müssen.
12:33ScheiĂźe!
12:34Sein Hofstart an Fans liebt ihn in allen Facetten.
12:37Schulkind, Schlagerstar und Schlemmer.
12:40Ich möchte immer bei dir sein und ich küsse im Slow-Mo.
12:48Ein Mann auf dem Thron des Entertainments. König Harpe Kerkeling.
13:00Ich könnte mir vorstellen, dass dein Weg ja auch gepflastert ist von tollen Kollegen.
13:07Jetzt hast du die Meltem an deiner Seite.
13:09Im letzten Film hattest du auch viele tolle Menschen an deiner Seite bei Extra Wurst.
13:15Christoph Maria Herbst war dabei, Faria, dem Anja Knauer, Friedrich MĂĽckel. Das hat auch sehr viel SpaĂź gemacht.
13:21Und die wunderbare Gabi Dom.
13:23Ja, Gabi Dom war auch dabei.
13:24Ist es nicht auch bei dir so, dass wenn man Gabi Dom sieht und hört, dass man sich sofort in
13:28die gute Zeit versetzt fĂĽhlt?
13:30NatĂĽrlich. Man fĂĽhlt sich gleich gut, denkt an die Schwarzwaldklinik.
13:33Und als Gabi den ersten Tag am Set war, war ich starstruck.
13:37Und hab gedacht, Gabi Dom, die gibt's wirklich.
13:40Ja.
13:41Und die sieht auch noch so aus, wie sie damals aussah.
13:46Und dann bin ich das Drehbuch nochmal durch und hab gedacht, Moment, wenn ich mit Gabi Dom zusammenspiele, will ich
13:52auch mit ihr im Bild sein.
13:54Weil es nĂĽtzt ja nichts, wenn Schnitt Gegenschnitt kommt.
13:56Sondern ich möchte auch mal so neben ihr stehen, dass jeder sieht, oh, er hat wirklich mit Gabi Dom gedreht.
14:01Und so war es dann auch. Ich stand dann direkt neben ihr. Wir beide haben das sehr genossen.
14:05Und Gabi Dom hat auch den Dreh in bester Erinnerung. Schau mal.
14:09Hallo, Hopi. Ich hab dir so gerne beim Spielen zugeschaut.
14:13Ich hatte mich so auf die Dreharbeiten gefraut.
14:16Einfach nur, um dich zu sehen, wie du alles gestaltest.
14:20Und mit so viel Herz und so viel Witz.
14:23Und ich bin so glĂĽcklich, dass es dich gibt.
14:25Ich habe alles von dir gelesen und alles von dir gesehen.
14:28Und wenn ich schlecht drauf bin, schaue ich mir immer wieder was an.
14:32Ach, das wäre lieb. Danke.
14:35Danke dir.
14:39Ein absoluter Traum.
14:40Wenn du was entscheiden musst, fährst du nach Amsterdam, hast du mal gesagt.
14:44Ja.
14:45Warum?
14:46Das war schon immer so.
14:48Wenn ich wichtige Entscheidungen in meinem Leben zu treffen habe, keine Ahnung.
14:52Das ist fĂĽr mich immer ein besonderer Ort gewesen.
14:55Vielleicht, weil das eine Stadt ist, eine der wenigen Städte, die sich im Wasser spiegelt.
14:59Und sich ihrer nochmal, da kommen wir zum Spirituellen, vielleicht ganz anders bewusst ist als andere Städte.
15:05Das war bei mir immer schon so, dass ich Amsterdam besonders fand.
15:09Und als ich dann in die Ahnenforschung eingestiegen bin meiner Familie und mein letztes Buch gibt mir etwas Zeit geschrieben
15:16habe,
15:17habe ich festgestellt, dass meine Familien, muss ich sagen, aus Amsterdam kommen.
15:22Also einerseits die Kerke rings, die Kerke links, die ĂĽber 300 Jahre auf der Kaiserskrach gelebt haben.
15:28Das ist eine gute Adresse.
15:30Ja, eine gute Adresse.
15:31Ich bin ja auch der absteigende Ast von der Familie.
15:34Das war eine sehr rasche Familie.
15:35Da war noch alles in Ordnung.
15:36Da war noch alles in Ordnung.
15:38Kaiserskrach.
15:38Und quasi so der verstoĂźene Sohn der Familie, von diesem Zweig stamme ich ab.
15:44Aber auch die Familie meiner Mutter, die Familie Ruters, die lebte 300 Meter entfernt.
15:50Das heiĂźt, die Familie meiner Mutter und meines Vaters waren sich vor 350 Jahren schon bekannt.
15:57Und haben da wohl irgendwie einen epigenetischen Grundstein gelegt fĂĽr etwas anderes.
16:03Kriege ich eine Gänsehaut, wenn ich das erzähle?
16:05Und so ist Amsterdam fĂĽr mich sogar mehr als Heimat.
16:09Also mehr als meine Geburtsstadt oder DĂĽsseldorf oder Berlin, wo ich gelebt habe.
16:13Weil ich tatsächlich diese komische, tiefe Verbindung zu dieser geheimnisvollen Stadt habe.
16:18Und ich finde es immer schön, um mit dem Nederlands zu sprechen.
16:22Und das ist heerlich.
16:24Wir können mit uns auch mit dem Nederlands praten.
16:26Ich verstehe immer, was du auch gesagt hast.
16:31Und du noch ein bisschen TĂĽrkisch.
16:32Und hier ein bisschen Kurdisch.
16:34Und du machst irgendwas anderes.
16:35Und dann sind wir doch alle glĂĽcklich.
16:36Und ich bedanke mich so sehr bei euch.
16:39Vielen, vielen Dank an Harpe Kerkeling erstmal.
16:42Und danke an alle unsere Gäste.
16:43Was für einen schönen Abend.
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