00:12Mahlzeit! Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, hat uns Pearl Abyss ganz schön lang
00:17warten lassen, was die Konsolen-Version von Crimson Desert betrifft. Vor dem Release gab
00:21es keine PS5 oder Xbox Series X-Versionen zum Testen, ich musste also bis heute warten,
00:27bis ich mich in eine Einschätzung der Konsolen-Fassung wagen konnte. Dabei sei jedoch gesagt,
00:31dass ich mich für das Video erstmal nur in einen Ersteindruck wage, denn so wirklich viel spielen
00:36konnte ich noch nicht. Und ich habe mich auch erstmal nur auf einige technische Details beschränkt,
00:41sowie die Performance mal gemessen. Aber zuerst einmal zu den Eckdaten. Primär habe ich mir den
00:48Leistungsmodus angeschaut, den ihr auch schon die ganze Zeit über im Video sehen könnt. Der war
00:53für mich einfach das größte Fragezeichen und die meisten von euch wollen sicherlich auch in 60
00:58FPS spielen. Der Leistungsmodus läuft in einer Auflösung von 1080p und er wird auch nicht weiter
01:04hochskaliert, sondern wird einfach komplett RAW in 1080p ausgegeben. Der Modus sieht daher grundsätzlich
01:11sehr verwaschen aus, sogar an den Menüs. Zudem flimmert die Umgebung unentwegt, insbesondere bei
01:17der Vegetation. Auf den Basiskonsolen ist er aber leider auch die einzige Möglichkeit, das Spiel in,
01:24naja, sagen wir 60 FPS zu spielen. So 100%ig haut das nicht hin, aber zur Performance komme ich später
01:30noch. Den größten Rückschritt verbucht der Leistungsmodus bei den grafischen Details. Die
01:36Pflanzen in der Umgebung wirken weitaus weniger plastisch, die Schattierungen sind nicht mehr so
01:41stimmig und generell ist das Bild einfach unscharf. Zudem fehlen den Texturen, sogenannte Displacement
01:46Maps. Die sollen eigentlich ein Gefühl von Tiefe vermitteln, beispielsweise an dem steinigen
01:51Untergrund nahe des Wassers im Bild, aber sie fehlen im Leistungsmodus halt völlig. Hierfür habe ich
01:58mir auch nochmal eine zweite Szene geschnappt, in der deutlich wird, dass das Spiel ohne diese
02:02zusätzlichen Texturdetails spürbaren grafischer Qualität und damit auch an Atmosphäre verliert.
02:10Im 40 FPS Balance Modus bleiben die Displacement Maps im Spiel. Daher ist auch meine erste Wahl auf
02:15der Basis PS5. Ihr solltet dafür aber auch über ein 120 Hertz Fernseher verfügen, damit die Framerate
02:21flüssig erscheint. Grundsätzlich ist der Modus ein guter Kompromiss aus schicker Optik und einem
02:26flotten Gameplay, denn er liefert sämtliche Details des Qualitätsmodus mit Ausnahme des besseren Raytracings.
02:34Das liefert im Qualitätsmodus eine klar überlegene Beleuchtung vor allem in
02:38Innenräumen, in denen sich Licht von außen weitaus glaubwürdiger verteilt. Hier beispielsweise auch
02:43unter dem Tisch oder so knapp hinter der Truhe, aber halt auch der ganze Raum wirkt einfach viel
02:48besser ausgeleuchtet. Und auch bei diesem Beispiel wird noch einmal deutlich, wie viel besser sich das
02:53Licht mit der höheren Raytracing-Einstellung im Qualitätsmodus verteilt. Vor allen Dingen oben an
02:59der Decke wird das Licht viel viel glaubwürdiger gespiegelt und auch links an der Wand mit den
03:04ganzen Metallverzierungen. Das sieht halt einfach eine ganze Spur authentischer aus. Aber die höhere
03:11Raytracing-Stufe hat eben auch ihren Preis, denn das Spiel läuft im Qualitätsmodus dann nur noch mit
03:1530 FPS. Die haben dann aber auch keine Pacing-Probleme, sondern liegen konstant an.
03:24Der Leistungsmodus ist hingegen nicht mehr so sauber. Dort kommt es zurücklauen runter auf etwa 40 FPS,
03:30vor allem in Ortschaften und Burgen. Also sobald mehrere NPCs in dem Areal unterwegs sind. Der
03:37Prozessor der PS5 scheint dann zum limitierenden Faktor zu werden und das ist ziemlich ärgerlich,
03:43denn der Titel lässt sich dann auch klar schlechter steuern. Insgesamt ist der Leistungsmodus daher
03:50für mich auch die klare Schwachstelle der Basis-Version. Er sieht aufgrund der niedrigeren
03:53Auflösung und den reduzierten Grafikdetails wirklich nicht gut aus, insbesondere im Vergleich
03:58zum Balance- und Qualitätsmodus. Und dann läuft er eben auch nicht rund bei 60 FPS, also eigentlich
04:03spricht nichts dafür. Dennoch würde ich sagen, dass Crimson Desert technisch solide abliefert,
04:11zumindest wenn ich den Balance-Modus als Optimum heranziehe. Dafür braucht ihr aber eben auch
04:18einen 120-Hertz-Fernseher, also die Einschränkungen gibt es. Mehr zum Spiel wird es demnächst noch mal
04:26in einem gesonderten Artikel geben und natürlich schnappe ich mir auch bei Gelegenheit noch mal die
04:31PS5 Pro Version. Bis dahin wünsche ich euch aber schon einmal viel Spaß mit dem Action-Adventure. Bye-bye!
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