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  • vor 3 Stunden
Von der PS5-Version von Crimson Desert gab es bisher so gut wie nichts zu sehen, daher ist die Unsicherheit sicherlich groß, wie gut die Fassung letztendlich geworden ist. Chris kann euch aber entwarnen: Crimson Desert spielt sich auch auf einer herkömmlichen PS5 ohne Pro-Zusatz richtig gut.

Zumindet mit einer Ausnahme: dem Leistungsmodus .

Der sieht nämlich aufgrund einer 1080p-Auflösung ohne Upscaling sehr unscharf aus, verliert einen Großteil der für die Fantasy-Atmosphäre wichtigen Grafik-Details und ruckelt zudem in Situationen mit vielen NPCs. Chris' Favorit ist daher klar der Balance-Modus mit 40 fps, der massiv an Schärfe gewinnt und auch eine ganze Nummer hübscher aussieht.

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Im 30 fps-Qualitätsmodus gibt es dann auch noch Ray-Tracing mit einem höheren Qualitätsgrad, der die Spielwelt realistischer beleuchtet, sowie eine solide Framerate ohne Ruckler.

So zumindest in unser Ersteindruck, denn auch wir konnten erst kürzlich auf der Konsole loszocken. Weitere Details werden in den kommenden Stunden und Tagen folgen.
Transkript
00:12Mahlzeit! Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, hat uns Pearl Abyss ganz schön lang
00:17warten lassen, was die Konsolen-Version von Crimson Desert betrifft. Vor dem Release gab
00:21es keine PS5 oder Xbox Series X-Versionen zum Testen, ich musste also bis heute warten,
00:27bis ich mich in eine Einschätzung der Konsolen-Fassung wagen konnte. Dabei sei jedoch gesagt,
00:31dass ich mich für das Video erstmal nur in einen Ersteindruck wage, denn so wirklich viel spielen
00:36konnte ich noch nicht. Und ich habe mich auch erstmal nur auf einige technische Details beschränkt,
00:41sowie die Performance mal gemessen. Aber zuerst einmal zu den Eckdaten. Primär habe ich mir den
00:48Leistungsmodus angeschaut, den ihr auch schon die ganze Zeit über im Video sehen könnt. Der war
00:53für mich einfach das größte Fragezeichen und die meisten von euch wollen sicherlich auch in 60
00:58FPS spielen. Der Leistungsmodus läuft in einer Auflösung von 1080p und er wird auch nicht weiter
01:04hochskaliert, sondern wird einfach komplett RAW in 1080p ausgegeben. Der Modus sieht daher grundsätzlich
01:11sehr verwaschen aus, sogar an den Menüs. Zudem flimmert die Umgebung unentwegt, insbesondere bei
01:17der Vegetation. Auf den Basiskonsolen ist er aber leider auch die einzige Möglichkeit, das Spiel in,
01:24naja, sagen wir 60 FPS zu spielen. So 100%ig haut das nicht hin, aber zur Performance komme ich später
01:30noch. Den größten Rückschritt verbucht der Leistungsmodus bei den grafischen Details. Die
01:36Pflanzen in der Umgebung wirken weitaus weniger plastisch, die Schattierungen sind nicht mehr so
01:41stimmig und generell ist das Bild einfach unscharf. Zudem fehlen den Texturen, sogenannte Displacement
01:46Maps. Die sollen eigentlich ein Gefühl von Tiefe vermitteln, beispielsweise an dem steinigen
01:51Untergrund nahe des Wassers im Bild, aber sie fehlen im Leistungsmodus halt völlig. Hierfür habe ich
01:58mir auch nochmal eine zweite Szene geschnappt, in der deutlich wird, dass das Spiel ohne diese
02:02zusätzlichen Texturdetails spürbaren grafischer Qualität und damit auch an Atmosphäre verliert.
02:10Im 40 FPS Balance Modus bleiben die Displacement Maps im Spiel. Daher ist auch meine erste Wahl auf
02:15der Basis PS5. Ihr solltet dafür aber auch über ein 120 Hertz Fernseher verfügen, damit die Framerate
02:21flüssig erscheint. Grundsätzlich ist der Modus ein guter Kompromiss aus schicker Optik und einem
02:26flotten Gameplay, denn er liefert sämtliche Details des Qualitätsmodus mit Ausnahme des besseren Raytracings.
02:34Das liefert im Qualitätsmodus eine klar überlegene Beleuchtung vor allem in
02:38Innenräumen, in denen sich Licht von außen weitaus glaubwürdiger verteilt. Hier beispielsweise auch
02:43unter dem Tisch oder so knapp hinter der Truhe, aber halt auch der ganze Raum wirkt einfach viel
02:48besser ausgeleuchtet. Und auch bei diesem Beispiel wird noch einmal deutlich, wie viel besser sich das
02:53Licht mit der höheren Raytracing-Einstellung im Qualitätsmodus verteilt. Vor allen Dingen oben an
02:59der Decke wird das Licht viel viel glaubwürdiger gespiegelt und auch links an der Wand mit den
03:04ganzen Metallverzierungen. Das sieht halt einfach eine ganze Spur authentischer aus. Aber die höhere
03:11Raytracing-Stufe hat eben auch ihren Preis, denn das Spiel läuft im Qualitätsmodus dann nur noch mit
03:1530 FPS. Die haben dann aber auch keine Pacing-Probleme, sondern liegen konstant an.
03:24Der Leistungsmodus ist hingegen nicht mehr so sauber. Dort kommt es zurücklauen runter auf etwa 40 FPS,
03:30vor allem in Ortschaften und Burgen. Also sobald mehrere NPCs in dem Areal unterwegs sind. Der
03:37Prozessor der PS5 scheint dann zum limitierenden Faktor zu werden und das ist ziemlich ärgerlich,
03:43denn der Titel lässt sich dann auch klar schlechter steuern. Insgesamt ist der Leistungsmodus daher
03:50für mich auch die klare Schwachstelle der Basis-Version. Er sieht aufgrund der niedrigeren
03:53Auflösung und den reduzierten Grafikdetails wirklich nicht gut aus, insbesondere im Vergleich
03:58zum Balance- und Qualitätsmodus. Und dann läuft er eben auch nicht rund bei 60 FPS, also eigentlich
04:03spricht nichts dafür. Dennoch würde ich sagen, dass Crimson Desert technisch solide abliefert,
04:11zumindest wenn ich den Balance-Modus als Optimum heranziehe. Dafür braucht ihr aber eben auch
04:18einen 120-Hertz-Fernseher, also die Einschränkungen gibt es. Mehr zum Spiel wird es demnächst noch mal
04:26in einem gesonderten Artikel geben und natürlich schnappe ich mir auch bei Gelegenheit noch mal die
04:31PS5 Pro Version. Bis dahin wünsche ich euch aber schon einmal viel Spaß mit dem Action-Adventure. Bye-bye!
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