Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
#GanzerFilm #Deutsch
Die neue Stiefmutter von Brüderchen und Schwesterchen hat gerade Herz und Besitztümer des Vaters für sich gewonnen, da zeigt sie ihr wahres Gesicht und vergiftet ihren Mann. Ihre Tochter, die mit ihr in die Ehe kam, demütigt Brüderchen und Schwesterchen und sperrt die Kinder schließlich sogar bei trocken Brot im Ziegenstall ein.

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:00:36Dies ist das Schloss, auf dem sich die Geschichte zugetragen hat, die ich euch heute erzählen will.
00:00:41Es ist so still. Alle Fenster sind geschlossen. Alle Vorhänge sind zugezogen.
00:00:47Was mag das nur bedeuten?
00:00:50Das sieht mir nicht nach Freude aus.
00:01:00Ein König wohnt hier. Aber der König ist nicht glücklich.
00:01:05Er hat schwere Sorgen. Denn seine Gemahlin, die Frau Königin, ist krank.
00:01:21Tja, leider keine Besserung, Majestät.
00:01:28Ich werde ihr ein Pülferchen verschreiben.
00:01:31Ach, ihr mit eurem Pülferchen. Wie viele Pülferchen habt ihr der Armen schon verschrieben?
00:01:36Bis jetzt hat noch keins geholfen.
00:01:38Aber Majestät, ohne meine Pülferchen wäre eure Frau Gemahlin gar nicht mehr am Leben.
00:01:49Nun ist sie schon so lange krank.
00:01:54Wie schön sie doch ist.
00:01:56Ja, sehr schön. Wunderschön.
00:02:03Da, da. Majestät, sie bewegt die Lippen.
00:02:22Wo? Wo sind meine Kinder?
00:02:29Das sind die beiden Königskinder. Brüderchen und Schwesterchen.
00:02:34Brüderchen hat immer den Kopf voller Streiche.
00:02:36Und Schwesterchen macht alles mit.
00:02:47Und das ist ihre Kinderfrau, Valentina.
00:02:50Am liebsten schläft sie.
00:02:52Da schläft sie schon wieder.
00:02:54Sie hat es nicht leicht mit den Kindern.
00:02:56Denn Brüderchen und Schwesterchen spielen ihr manchen Streich.
00:03:10Nun lass sie doch schlafen, Brüderchen.
00:03:14Natürlich. Brüderchen. Hat nichts wie dummes Zeug im Kopf.
00:03:21Au, wie der Stock ist.
00:03:22Au, au. Komm sofort herunter.
00:03:25Na, warte nur, wenn ich dich erwische, du.
00:03:27Na.
00:03:28Räum dich doch, Valentina.
00:03:29Mein Gott, mein Gott, diese Kinder.
00:03:31Wenn du nicht sofort hierher kommst,
00:03:33sage ich es deinem Papa, dem König.
00:03:35Au, au, au, mein Pein.
00:03:37Brüderchen.
00:03:38Schwesterchen.
00:03:39Wo wollt ihr denn hin?
00:03:40Komm zurück, Kinder.
00:03:43Was haben sich die beiden wohl jetzt wieder ausgedacht?
00:04:06Brüderchen.
00:04:17Das ist schrecklich.
00:04:22Brüderchen.
00:04:24Schwesterchen.
00:04:34Brüderchen.
00:04:35Brüderchen.
00:04:35Schwesterchen.
00:04:42Na, wartet nur, ihr bösen Kinder.
00:04:45Das sage ich der schwarzen Usa.
00:04:51Oh, Brüderchen.
00:04:52Der schwarzen Usa will sich sagen, ich habe Angst.
00:04:54Ach was, das sagt sie doch bloß so.
00:04:57Wer ist denn die schwarze Usa?
00:04:59Warum haben die Kinder denn Angst vor ihr?
00:05:02Da wohnt sie, die schwarze Usa,
00:05:04in einem abgelegenen Teil des Schlosses.
00:05:06Sie sammelt Kräuter und Gewürze für die Schlossküche.
00:05:10Na, da sieht es aber wirklich unheimlich aus.
00:05:20Diese Unordnung.
00:05:23Und so dunkel ist es hier.
00:05:27Das ist die Usa.
00:05:31Da schau, mein süßes Mäuschen.
00:05:33Mein Zuckerkindchen.
00:05:35Was ich hier habe.
00:05:37Zuckerkindchen, hat sie gesagt.
00:05:39Damit meint sie die Sule, ihre Tochter, die Einäugige.
00:05:41Sie hat nämlich nur ein Auge.
00:05:43Nein, Mutter, das mag ich nicht.
00:05:46Das magst du nicht, meine Herzkirsche?
00:05:48Ja, was möchtest du dann, mein Liebling?
00:05:51Ich will Obst haben.
00:05:53Obst willst du haben, mein Kind?
00:05:54Warte, gleich sollst du Obst haben.
00:06:13So, mein bildschönes Schäfchen, jetzt hast du Obst.
00:06:15Greif zu.
00:06:17Nein, jetzt mag ich kein Obst mehr.
00:06:20Was willst du denn?
00:06:23Ich will...
00:06:28Torte will sie nicht, Obst will sie nicht.
00:06:30Na, was will sie denn nun?
00:06:36Ich will mit den Königskindern spielen.
00:06:39Aber du bist doch viel zu groß für diese kleinen Kinder.
00:06:42Ich will aber mit ihnen spielen, ich will.
00:06:44Sonst laufe ich fort und in den Wald und komme nie wieder.
00:06:48Na gut, mein Liebling.
00:06:50Geh hinaus und spiele.
00:06:54Ach, lass nur, Schwesterchen.
00:06:56Das vergisst die Valentine gleich wieder.
00:06:58Aber lustig war es doch.
00:07:00Jetzt kommst du dran.
00:07:01Aber so wütend war sie noch nie.
00:07:06Wenn sie ihr Mittagsschläfchen gehalten hat, kriegt sie wieder gute Laune.
00:07:10Du, Brüderchen, da kommt die Sule.
00:07:14Was willst du denn, Sule?
00:07:15Ich will mit euch spielen.
00:07:17Spielen willst du mit uns?
00:07:18Na gut, dann hüpf gleich mal.
00:07:20Aber du darfst nicht auf den Strich springen, sonst geht's nicht.
00:07:26Halt!
00:07:27Fehler!
00:07:27Ist ja gar nicht wahr.
00:07:28Ich hab's genau gesehen.
00:07:30Brüderchen, habt recht, ich hab's auch gesehen.
00:07:31Nein, ihr lügt.
00:07:33Sag das nicht noch mal, wir lügen nicht.
00:07:34Wenn du so frech bist, spielen wir nicht mehr mit dir.
00:07:36Hörst du?
00:07:37Gebeck da.
00:07:38Was fällt dir ein, du, du...
00:07:48So, nun geht sie und sagt's, der schwarzen Usa.
00:07:51Meinetwegen, die soll nicht so frech sein.
00:08:00Was ist denn geschehen, Sulekind?
00:08:05Nun sag doch, mein Herzblatt.
00:08:08Brüderchen hat mich mit einem dicken Brüdi auf den Kopf geschlagen.
00:08:12Full wie gemein.
00:08:13Ach komm, mein Alles.
00:08:14Ich werde dir eine Salbe.
00:08:17Zeig mal hier.
00:08:17Nein, also, lasst mich, ich will keine Salbe, ich will Prinzessin sein.
00:08:21Prinzessin willst du sein?
00:08:23Ja.
00:08:23Wie stellst du dir das vor, das geht nicht?
00:08:25So?
00:08:26Das geht nicht?
00:08:27Dann, dann lauf ich fort da.
00:08:29Ja, Sule, Sule, geh, wo willst du hin?
00:08:35Warte, warte, ich will dir alles tun, was du wünschst.
00:08:38Du bist zur Prinzessin machen.
00:08:38Ja, ja, mein Herzblatt, ich werde dich zur Prinzessin machen.
00:08:41Aber komm nur wieder herein.
00:08:43Sei vorsichtig, mein Kind.
00:08:44Wenn du hinunterfällst, komm zu deiner Mutter.
00:08:49Prinzessin ist mir zu wenig.
00:08:51Königin will ich sein.
00:08:52Ja, auch das.
00:08:54Alles, was du willst.
00:08:55Aber bitte komm jetzt herein.
00:08:57Du sollst Königin sein.
00:08:59Mein einziges, mein alles.
00:09:01Heute Nacht hole ich alles Nötige im Wald.
00:09:07Da schleicht die Usa durch den Wald.
00:09:10Um Mitternacht, beim Mondenschein, sammelt sie Wurzeln und Kräuter,
00:09:13die sie für ihre Zaubereien braucht.
00:09:37Nun hat sie, was sie braucht.
00:09:38Und dann wird sie, was sie braucht.
00:10:22Majestät, ich weiß mir keinen Rat mehr. Ich habe alle Mittel versucht.
00:10:28Die Königin darf nicht sterben. Sie darf nicht sterben. Ihr müsst sie retten. Was kann man denn noch tun?
00:10:34Majestät, vielleicht kann die schwarze Usa helfen. Sie kennt alle heilkräftigen Pflanzen und Wurzeln.
00:10:39Lass sie holen. Diese Puscherin, diese schwarze Hülse, nicht auf ihn.
00:10:42Doch, lass sie holen. Schickt einen Jäger.
00:10:46Nein.
00:10:55Hab Geduld, mein Herzenskind. Bald wird ein Wunsch in Erfüllung gehen.
00:11:05Wer kommt denn da noch so spät? Schnell, deck dich zu.
00:11:11Herein.
00:11:16Puh, bei dir stinkt es aber.
00:11:18Tja, weißt du, Bimbo, ich bin nämlich gerade beim Kochen.
00:11:21So, du bist beim Kochen.
00:11:25Was kochst du denn? Wahrscheinlich Froschzungen und Regen, Gormeracken.
00:11:29Ein Müslein habe ich gekocht, Bimbo.
00:11:32Nur ist es mir leider angebrannt.
00:11:34Ich sehe sie bestimmt nichts davon.
00:11:37Puh, es würde mir grausen.
00:11:39Bist du noch so spät gekommen, um dich zu ärgern, Bimbo, hm?
00:11:41Dich zu ärgern? Nein.
00:11:43Der König lässt fragen, ob du in deinem Giftschrank nicht eine Medizin hast, die die Königin wieder gesund machen kann.
00:11:50All freilich habe ich eine Medizin.
00:11:53Eine wunderbare Medizin.
00:11:55Ja, dann her damit.
00:11:58Wie denkst du dir denn das? Ich muss doch die Medizin erst mischen.
00:12:00Dann bringe ich sie gleich zum König.
00:12:02Ach, der Königin, was ist denn was?
00:12:09Jetzt freu dich, mein Schätzchen, freu dich.
00:12:11Jetzt haben wir gewonnen.
00:12:13Aber wieso denn, wenn du die Königin gesund machst?
00:12:15Ich werde sie zwar gesund machen,
00:12:18aber wenn sie meine Medizin im Leibe hat,
00:12:21dann wird sie nur noch das tun, was ich will.
00:12:26Und diese Medizin werde ich ihr sofort bereiten.
00:12:38Altria, Nieswurz, Aloy und Gülenkraut.
00:13:05So, mit diesem Zaubertrank bringt Usa die Königin in ihre Gewalt.
00:13:18So, mein Schätzchen, jetzt bring ich die Medizin
00:13:22So, gleich aufs Schloss.
00:13:36Da kommt die alte Hexe.
00:13:37Schweig.
00:13:53Ein Löffelchen von dieser Medizin, Herr König.
00:13:55Und eure Gemahlin wird aufwachen
00:13:57und sich wieder erheben können.
00:14:00Ich warne euch, Majestät, das ist Humbug.
00:14:02Hokus-Pokus ist das.
00:14:05Na gut.
00:14:06Dann werde ich meine Medizin wieder mitnehmen.
00:14:11Wird diese Medizin der Königin auch bestimmt nicht schaden?
00:14:15Bestimmt nicht, Herr König.
00:14:17Aber es ist eine sehr starke Medizin.
00:14:19Sie werde ein bisschen in den Kopf steigen.
00:14:23Aber was schadet das schon?
00:14:25Die Hauptsache ist doch,
00:14:26die Königin wird wieder gesund.
00:14:27Ja.
00:14:29Gut.
00:14:30Gib ihr die Medizin.
00:14:31Ach, das ist doch...
00:14:34Majestät, ich protestiere.
00:14:36Ich lehne jede Verantwortung ab.
00:14:37Herr Leibarzt, ihr wisst keinen Rat mehr.
00:14:40Ich aber will nichts unversucht lassen.
00:14:41Majestät, ich habe euch gewarnt.
00:15:05Das ist der Munde.
00:15:07Das ist der Munde.
00:15:15Das kann nicht mit rechten Dingen zugreifen.
00:15:21Sie lebt.
00:15:24Sie kann gehen.
00:15:35Ich danke dir von ganzem Herzen, Usa.
00:15:38Du hast der Königin das Leben gerichtet.
00:15:40Und du sollst sie jetzt pflegen.
00:15:43Ich ernenne dich zur Kammerfrau.
00:15:45Ihr seid zugültig, Majestät.
00:15:47Aber meine Medizin, Majestät, ist sehr stark.
00:15:50Die Frau Königin muss noch das Bett hüten.
00:15:52Sie braucht noch lange Schuhen.
00:15:56Lass mich mit dir allein.
00:15:58Ja.
00:16:03Damit legen wir die Suhle rein.
00:16:05Was haben Sie sich denn da mit der Kiste ausgedacht?
00:16:35Suhle, Suhle, sei nicht zu neugierig.
00:16:37Lass den Kasten stehen.
00:16:38Er gehört dir nicht.
00:16:48Brüderchen, Schwesterchen, eure Mutter ist wieder gesund.
00:16:53Brüderchen, Schwesterchen, wo steckt ihr denn?
00:16:56Kommt doch endlich.
00:16:58Kinder, wo bleibt ihr denn?
00:17:01Wo seid ihr denn?
00:17:02Brüderchen, Schwesterchen.
00:17:04Na endlich, schnell kommt, eure Mutter ist wieder gesund.
00:17:07Ja, wir kommen.
00:17:10Ah!
00:17:25Mutter!
00:17:26Mutter, ist es wirklich wahr, dass du wieder gesund bist?
00:17:28Ja, mein Kind, ich bin wieder gesund.
00:17:32Komm mit in den Garten.
00:17:33Nein, Brüderchen, so schnell geht es nicht.
00:17:36Aber bald wird alles wieder gut sein.
00:17:43Ja, wenn die schwarze Usa nicht wäre.
00:17:54Das ist ihr Spiegel.
00:17:55Ihr Zauberspiegel, in dem sie alles sehen kann.
00:18:21Du bist in meiner Gewaltkönigin.
00:18:31Du musst.
00:18:33Du musst.
00:18:35Du musst.
00:18:37Du musst.
00:18:39Du musst.
00:19:00Du willst mir nicht gehorchen?
00:19:04Ich zwinge dich.
00:19:19Du willst nicht weitergehen?
00:19:24Nun gut, so bleibe ich stehen und sei ein Dornenbusch.
00:19:54Das böse Weib.
00:19:56Nun hat sie die Königin verzaubert.
00:19:57In einen Dornenbusch.
00:20:08So, mein Herzenskind, der Weg ist frei.
00:20:11Jetzt sollst du Königin sein.
00:20:14Ja, wirklich?
00:20:15Ja.
00:20:16Komm schnell.
00:20:17Das Bett der Königin ist leer.
00:20:21Sei ganz leise.
00:20:26Komm schnell.
00:20:33Zieh das hier an.
00:20:40Aber wenn nun jemand kommt.
00:20:42Ich schließe gleich die Tür zu.
00:20:48Und wenn der König nun merkt, dass ich hier liege.
00:20:52Keine Sorge, mein Kind.
00:20:53Ich habe dem König gesagt, dass auch er nicht zu ihr darf.
00:20:56Glaube mir.
00:20:57Er wird sich dran gewöhnen.
00:21:05Nun leg dich ins Bett.
00:21:11Drehe den Kopf zur Seite.
00:21:14Aber Brüderchen und Schwesterchen musst du auch verschwinden lassen.
00:21:16Ich will sie nicht mehr sehen.
00:21:17Schon gut, mein Täubchen.
00:21:18Beruhige dich.
00:21:19Morgen schon werden sie fort sein.
00:21:22Morgen schon.
00:21:37Ui!
00:21:39Na, neon!
00:22:08Untertitelung. BR 2018
00:22:18Oh weh, was hat die USA nun im Sinn? Ich glaube, sie will schon wieder zaubern.
00:22:41Vielleicht scheint es diesmal nicht zu gehen.
00:23:01Oh, Usa hat sich selbst verzaubert. Sie ist ein Raubvogel geworden.
00:23:11Schau, Schwesterchen, da fliegt ein großer Raubvogel.
00:23:20Dem muss ich nach.
00:23:23Pass doch auf, Valentina, die Kinder laufen weg.
00:23:26Ach, die hört und sieht nichts.
00:23:53Hast du ihn getroffen?
00:23:54Nein, er ist in den Wald geflogen.
00:23:57Nein, Brüderchen, lauf nicht in den Wald.
00:23:59Wenn er nur auf Schwesterchen hören würde.
00:24:01Aber er ist wie verrückt auf den Vogel und merkt gar nicht, dass er immer tiefer in den Wald hineingelockt
00:24:05wird.
00:24:13Da oben sitzt er und schaut ganz frech herunter, weil er genau weiß, dass ich keine Pfeile mehr habe.
00:24:18Aber warte nur, dich kriege ich schon noch.
00:24:23Hast du gehört? Der Vogel lacht uns aus.
00:24:26Jetzt fliegt er fort.
00:24:27Komm, Brüderchen, lass uns nach Hause gehen. Es wird schon ganz finster.
00:24:30Also gut, gehen wir.
00:24:31Komm.
00:24:32Nein, da müssen wir gehen. Von da sind wir gekommen.
00:24:35Nein, von da. Nein, von da. Ich habe es mir genau gemerkt.
00:24:39Nein, von dort. Ich weiß es ganz genau.
00:24:44Brüderchen, wir gehen bestimmt verkehrt.
00:24:46Nein, hier ist nicht richtig.
00:24:49Nein, doch.
00:24:51Nein.
00:24:53Natürlich hat Schwesterchen recht. Aber Brüderchen will halt immer der Gescheitere sein.
00:25:05Brüderchen, ich glaube, wir haben uns doch verlaufen.
00:25:08Ach, macht nichts. Ich bin schon wieder raus.
00:25:19Falsch, falsch.
00:25:20Oh, sie kommen immer tiefer in den Wald hinein.
00:25:27Das Laufen nützt da auch nichts, wenn man die falsche Richtung hat.
00:25:34Brüderchen, ich habe so Angst.
00:25:35Ach, habt doch keine Angst.
00:25:37Wenn es Tag wird, finden wir den Weg schon.
00:25:38Da ist eine Höhle. Da können wir schlafen.
00:25:50Ja, Schwesterchen, das geht. Da haben wir genug Platz.
00:25:56Arme Königskinder.
00:25:57Sonst liegen sie in seidenen Betten
00:25:59und heute müssen sie in einer Höhle übernachten.
00:26:07Was ist denn das?
00:26:08Da saß doch gerade noch ein Vogel.
00:26:10Soll man das für möglich halten?
00:26:12Der Vogel ist wieder zur schwarzen Usa geworden.
00:26:22Sie hat die Kinder in den Wald gelockt.
00:26:24Aber das genügt ihr noch nicht.
00:26:25Sie hat noch etwas viel Schlimmeres vor.
00:26:33Wer aus dir trinkt, der wird ein Tiger.
00:26:36Wer aus dir trinkt, der wird ein Tiger.
00:26:43Wer aus dir trinkt, der wird ein Tiger.
00:26:44Habt ihr es gehört?
00:26:45Sie hat die Quelle verzaubert.
00:27:07Wer aus dir trinkt, der wird ein Wolf.
00:27:10Wer aus dir trinkt, der wird ein Wolf.
00:27:15Hat sie doch nicht genug Böses getan?
00:27:18Sie verzaubert ja alle klaren Brünnlein.
00:27:27Wer aus dir trinkt, der wird ein Reh.
00:27:29Wer aus dir trinkt, der wird ein Reh.
00:27:33So, das wäre vollbracht.
00:27:36Und nun schnell wieder ins Schloss.
00:27:44Was ist?
00:27:45Wo sind Brüderchen und Schwesterchen?
00:27:46Die sind gut aufgehoben.
00:27:48Keine Angst, mein Kindchen.
00:27:50Die kommen nicht wieder.
00:27:51Der König, verschwinde.
00:27:55Oh, wenn der jetzt hinter den Vorhang schaut und die Sule entdeckt.
00:28:07Wie geht es der Königin?
00:28:09Gut, Herr König, gut.
00:28:15Die Königin schläft sich gesund.
00:28:24Und Brüderchen und Schwesterchen?
00:28:26Die schlafen auch, Majestät.
00:28:28Also, gut.
00:28:30Schade, nun hat er den Spindel nicht bemerkt.
00:28:32Er hätte wirklich hinter den Vorhang schauen sollen.
00:28:50Ah, da kommt der Leibarzt.
00:29:01Hab doch Geduld.
00:29:03Du musst doch liegen bleiben.
00:29:09Der wird ganz bestimmt hinter den Vorhang gucken.
00:29:12Er muss doch die Königin untersuchen.
00:29:16Ich muss die Königin untersuchen.
00:29:18Die Königin bedarf eurer Hilfe nicht mehr.
00:29:20Ich pflege sie.
00:29:21Was fällt dir eigentlich ein?
00:29:22Zurück.
00:29:25Unverschämte Person.
00:29:26Die Königin darf nicht ins Licht sehen.
00:29:28Sorry, geh weg da.
00:29:31Na, warte du.
00:29:32Ich werde mich beim König beschweren.
00:29:34Oh, ja, Schwester.
00:29:38Alte Hexen.
00:29:39Jetzt hat sie auch den alten Leibarzt in das Licht geführt.
00:29:42Ist er fort?
00:29:43Ja.
00:29:44Du brauchst dich nicht zu fürchten, mein Kind.
00:29:45Der Dummkopf kann uns nichts anhaben.
00:29:47Du wirst Königin.
00:29:48Und Brüderchen und Schwesterchen?
00:29:50Die?
00:29:51Die leben nicht mehr.
00:29:52Und wenn sie wirklich noch leben sollten,
00:29:55dann wird sie niemand mehr erkennen.
00:30:20Brüderchen, wach auf.
00:30:21Es ist schon heller Tag.
00:30:26Wir haben viel zu lange geschlafen.
00:30:38Oh, schau, da drüben sind Himbeeren.
00:30:40Auf, fein, ich hab Hunger.
00:30:52Brüderchen, die darfst du doch nicht essen.
00:30:53Brüderchen, die sind giftig.
00:30:59Oh, schau mal da, die Hasen.
00:31:03Schwesterchen, ich habe schrecklichen Durst.
00:31:06Oh, da ist ein Brünnlein.
00:31:10Wer aus mir trinkt, der wird ein Tiger.
00:31:18Wer aus mir trinkt, der wird ein Tiger.
00:31:22Ich bin dich, Brüderchen, trink nicht,
00:31:23sonst wirst du ein wildes Tier und zerreißt mich.
00:31:25Na gut, dann muss ich mir ein anderes Brünnlein suchen.
00:31:53Wer aus mir trinkt, der wird ein Wolf.
00:32:00Wer aus mir trinkt, der wird ein Wolf.
00:32:04Brüderchen, ich bitte dich, trinke nicht,
00:32:06sonst wirst du ein Wolf und frisst mich.
00:32:09Nun gut, ich will warten, bis wir zum nächsten Brünnlein kommen.
00:32:12Aber dann muss ich trinken.
00:32:19Bitte dich, trink nicht, sonst wirst du ein Reh und läufst mir fort.
00:32:22Ich kann es vor Durst nicht mehr aushalten, lass mich.
00:32:25Wer aus mir trinkt, der wird ein Reh.
00:32:28Lass mich.
00:32:39So, nun ist das Unglück geschehen.
00:32:47Brüderchen, Brüderchen.
00:33:08Weine nicht, liebes Rehlein.
00:33:10Ich will dich auch nimmer mehr verlassen.
00:33:13Nun weint Schwestrechen über das arme Brüderchen
00:33:16und das Rehlein weint auch.
00:33:27Und Schwestrechen nimmt sein goldenes Strumpfband ab
00:33:30und legt es dem Reh um den Hals.
00:33:55Dann ruft das Gras und Binsen ab
00:33:57und fliegt daraus ein weiches Seil.
00:34:04Daran bindet es das Tierchen, damit es nicht fortlaufen kann
00:34:06und führt es weiter und geht immer tiefer in den Wald hinein.
00:34:10Und Schwestern ist das Tierchen, damit es nicht fortlaufen kann.
00:34:19Und Schwestern ist das Tierchen, damit es nicht fortlaufen kann.
00:34:40Oder ist das Tierchen, damit es nicht fortlaufen kann.
00:35:15Schau, liebes Rehlein, da ist eine Hütte.
00:35:18Oh ja, da wollen wir hin.
00:35:20Gott sei Dank, das Reh kann sprechen. Es hat Brüderchen Stimme.
00:35:24Nicht so schnell, Brüderchen, zieh nicht so.
00:35:26Ich muss doch erst mal schauen, ob jemand drin ist.
00:35:33Wie gut, dass Sie gerade diese Hütte gefunden haben.
00:35:36Vor der Tür steht ja der Rosenbusch, in dem die Königin verzaubert worden ist.
00:35:40Das ist ein Trost in all dem Unglück.
00:36:23Brüderchen, hier ist es schön. Hier wollen wir bleiben und wohnen.
00:36:26Ja, Schwesterchen.
00:36:29Sie haben ihr Häuschen mitten im Wald.
00:36:32Nun kann es draußen stürmen und regnen.
00:36:34In der Hütte sind sie geschützt.
00:36:36Und auch die wilden Tiere können ihnen hier nichts anhaben.
00:36:47Bleib du hier, Brüderchen.
00:36:49Ich hole Moos und Gras fürs Lager.
00:36:51Ja.
00:36:53Ja.
00:37:08Ja.
00:37:10Ja.
00:37:11Ja.
00:37:23So, mein Rehlein, jetzt wirst du es schön weich und warm haben.
00:37:29So.
00:37:40Lieber Gott, was auch geschehe, schütze mich und auch mein Reh.
00:37:45Hab uns lieb und führe uns bald, heim aus diesem dunklen Wald.
00:37:51Amen.
00:37:54Schlaf gut, liebes Rehlein.
00:38:05Liebe Kinder, gute Nacht.
00:38:08Fürchtet nichts, die Mutter wacht.
00:38:23Es ist doch Nacht, Usa. Warum schläft sie nicht?
00:38:27Die Angst lässt sie nicht schlafen.
00:38:29Wenn der König den Betrug entdeckt, was dann?
00:38:38Ist da wer?
00:38:42Was ist denn, Mutter?
00:38:49Sag, was ist, Mutter?
00:38:50Ach, nichts. Ich habe nur geträumt, dass Schwesterchen zurückgekommen wäre, aber das ist ja Unsinn.
00:38:56Wie lange muss ich denn hier noch als Königin liegen und mich verstecken?
00:38:59Solange, bis alle Gefahr vorbei ist.
00:39:01Morgen wird der König entdecken, dass seine Kinder nicht mehr da sind und dann wird er den ganzen Wald von
00:39:05seinen Jägen durchsuchen lassen.
00:39:07Ja, aber wenn nun die Jäger die beiden finden.
00:39:10Ich habe dafür gesorgt, dass sie nie wiedergefunden werden.
00:39:20Seht, die Rosen sind alle aufgeblüht.
00:39:22So sehr hat sich die Mutter gefreut, dass ihre Kinder in der Nähe sind.
00:39:32So sehr oberen proceeder.
00:39:34So sehr oberen люди.
00:39:46So sehr oberen Menschen.
00:39:49So sehr oberen Menschen.
00:39:57Hier, liebes Rehlein, bringe ich dir dein Frühstück.
00:40:06Komm.
00:40:10Nun, komm.
00:40:37Leute, Brüderchen und Schwesterchen sind spurlos verschwunden.
00:40:40Wir müssen den ganzen Wald durchsuchen.
00:40:41Mein Pferd.
00:40:43Nun hat der König entdeckt, dass seine Kinder verschwunden sind.
00:40:47Das ganze Schloss hat man durchsucht, jeden Winkel des Gartens.
00:40:49Und Valentina hat bittere Vorwürfe bekommen, weil sie nicht besser auf die Kinder aufgepasst hat.
00:40:54Alle Wälder rings um das Schloss wird der König mit seinen Jägern und mit den Hunden durchsuchen.
00:40:58Denn irgendwo müssen die Kinder doch zu finden sein.
00:41:01Viele Stunden müssen sie durch die Wälder reiten.
00:41:04Denn die Hütte, in der Schwesterchen mit dem Rehchen wohnt, ist gar weit vom Schloss entfernt.
00:41:18Oh, Valentin, hättest du doch nicht so viel geschlafen und besser auf die Kinder achtgegeben.
00:41:32Ach, wenn der König wüsste, dass die beiden hier sind.
00:41:35Schnell hat es sich im Wald herumgesprochen, dass Schwesterchen in der Hütte wohnt.
00:41:39Zuerst haben es die Häschen erfahren.
00:41:41Die haben es dem Nusseher erzählt.
00:41:45Und der Goldfasan wollte auch mitkommen.
00:41:47Alle wollen sich von Schwesterchen streicheln lassen.
00:41:50Ein Schwesterchen findet für jedes Tierlein ein gutes Wort oder ein Blättchen oder ein Körnchen.
00:41:56Ganz zutraulich sind die Tiere.
00:41:58Sie alle wissen ja, dass Schwesterchen die Tiere lieb hat.
00:42:00Und der Goldfasan hat es sich in der Hütte, in der Hütte wohnt.
00:42:33Zuerst haben es ein Business.
00:42:51Zuerst haben es sich in denascert.
00:42:56Sie alle wissen die Häuser lassen.
00:43:14Was ist denn das?
00:43:16Das ist die Jagdschwesterchen.
00:43:17Ach, Schwesterchen, da muss ich dabei sein.
00:43:19Lass mich hinaus.
00:43:20Nein, du darfst nicht raus, sonst erschießen dich die Jäger.
00:43:23Ach, Schwesterlein, ich kann es nicht mehr länger aushalten.
00:43:25Na gut, aber komm mir ja abends wieder.
00:43:28Vor den wilden Jägern schließe ich mein Türlein.
00:43:31Und damit ich dich kenne, so klopfe an und sprich,
00:43:35mein Schwesterlein, lass mich herein.
00:43:41Wie leicht kann dem Rechen ein Unglück zustoßen.
00:43:44Die Jäger sind draußen, sie haben ihre Armbrüste bei sich.
00:43:48Und wenn sie das Reh sehen, werden sie darauf zielen und...
00:43:51Oh, es ist nicht auszudenken.
00:44:10Psst, hä?
00:44:11Hast du was gehört?
00:44:13Ich nein.
00:44:13Du?
00:44:15Ja.
00:44:18Ich höre was.
00:44:21Dann höre ich vielleicht auch was.
00:44:24Da!
00:44:25Da ist was!
00:44:28Da bewegt sich was!
00:44:29Wo?
00:44:30Da!
00:44:31Ich glaube, da drin sitzt eine Wildsau.
00:44:36Wenn das eine Wildsau ist, dann gehen wir lieber.
00:44:38Halt!
00:44:39Bleib da, du Feigling!
00:44:41Glaubst du, ich lasse mich vor einer Wildsau fressen?
00:44:44Dummkopf!
00:44:44Die kann uns doch nicht fressen, wenn sie tot ist.
00:44:47Ach so.
00:44:48Die ist schon tot.
00:44:49Nein, das nicht.
00:44:51Aber wir schießen sie tot.
00:44:52Los, nimm deine Armbrust und schieße.
00:44:59Wohin soll ich denn schießen?
00:45:01Da!
00:45:02Dahin, das Gebüsch!
00:45:06Ah!
00:45:10Du, Bambo, das ist ja gar keine Wildsau.
00:45:13Das ist ja...
00:45:15Oh!
00:45:16Komm schnell weg hier!
00:45:20Au!
00:45:22Bambo!
00:45:23Steh auf!
00:45:34Los, steh auf!
00:45:38Du, Bimbo!
00:45:40Da, schau hin!
00:45:41Was ist denn das?
00:45:42Das ist...
00:45:43Das ist ein Reh, Bambo.
00:45:45Ein Reh?
00:45:47Ja, aber ein Reh mit einem Stehkragen.
00:45:49Das ist doch kein Stehkragen.
00:45:50Das ist...
00:45:51Ein Halsband ist das.
00:45:53So.
00:45:54Tragen die Rehe jetzt auch schon Halsbänder?
00:45:56Weißt du was, Bambo?
00:45:57Das fangen wir uns ein.
00:45:58Fangen?
00:45:59Du bist verrückt.
00:45:59So schnell können wir doch gar nicht laufen.
00:46:01Für was haben wir denn einen Strick bei uns?
00:46:02Pass auf.
00:46:03Ich stelle mich hinter den Busch mit einer Schlinge.
00:46:05Und du treibst mir das Reh zu.
00:46:06Ich werfe ihm die Schlinge um den Hals
00:46:08und schon haben wir es.
00:46:09Los!
00:46:09Ja, gut.
00:46:19Ach, du Isel!
00:46:20Ich bin doch kein Reh!
00:46:21Tut mir leid, Bambo, aber ich konnte wirklich...
00:46:23Dort!
00:46:24Dort läuft es!
00:46:28Es hinkt.
00:46:29Ja, es hinkt.
00:46:30Vielleicht hat es sich verletzt und kann nicht mehr so schnell laufen.
00:46:32Auf, die Bar!
00:46:45Da schau, Bambo!
00:46:46Das Reh hat ein eigenes Haus.
00:46:48Na so was?
00:46:49Meine Schwester, nein!
00:46:51Lass mich herein!
00:47:03Du, hast du gehört?
00:47:05Das Reh kann sprechen.
00:47:07Ja.
00:47:09Es hat ganz deutlich gesagt,
00:47:11Schwesterlein, lass mich herein.
00:47:13Es muss also noch eine Rehschwester haben.
00:47:15Du, dann können wir in der Hütte gleich zwei Rehe auf einmal fangen.
00:47:18Ja?
00:47:19Komm, geh mal hinein.
00:47:19Nein, so was.
00:47:21Ein Reh, das sprechen kann?
00:47:23Ein Reh, das ein eigenes Haus besitzt?
00:47:25Und das ein goldenes Halsband trägt?
00:47:27Ja, weißt du, das ist doch etwas ganz Seltsames.
00:47:30Das können wir nicht einfach so fangen.
00:47:32Das müssen wir erst dem König melden.
00:47:34Ja, richtig.
00:47:35Komm!
00:47:40Oh, um Gottes Willen, Brüderchen, du blutest ja.
00:47:45Das müssen wir schnell verbinden.
00:47:47Armes Brüderchen.
00:47:50Jetzt musst du aber hierbleiben.
00:47:52Ich lass dich nicht hinaus.
00:47:53Ach, morgen bin ich wieder gesund, Schwesterlein.
00:47:55Da kann ich wieder springen.
00:48:12Ihr behauptet also, dass ihr ein Reh gesehen habt, das sprechen kann und ein goldenes Halsband trägt.
00:48:17Ganz bestimmt, Majestät.
00:48:18Erzählt mir doch keine Geschichten.
00:48:20Der Bambu hat es mit eigenen Augen gesehen.
00:48:22Und der Bimbo hat es mit eigenen Ohren gehört.
00:48:24Ja, ja.
00:48:26Nun gut.
00:48:27Aber wehe, wenn es ein Schwindel ist, dann lass ich euch an den Ohren aufhängen.
00:48:34Nun, Herr Leibarzt, warum setzt ihr euch nicht zu uns?
00:48:37Weil, Verzeihung, Majestät, ich kann mich nicht setzen.
00:48:40Warum denn nicht?
00:48:41Weil, ach Majestät, mein Hinterleib tut mir so weh.
00:48:44Warum tut er weh?
00:48:45Ich glaube, eine Wespe hat mich gestochen.
00:48:49Ach.
00:48:50Ach.
00:49:10Ich muss hinaus.
00:49:11Ich muss hinaus.
00:49:12Ich kann es nicht aushalten.
00:49:14Ich muss dabei sein.
00:49:15Sobald soll mich keiner kriegen.
00:49:17Dann werden sie dich töten.
00:49:18Und dann bin ich ganz allein hier im Wald.
00:49:21Nein, ich lass dich nicht hinaus.
00:49:24So sterbe ich hier vor Betrübnis.
00:49:26Wenn ich das Jagd und höre, so meine ich, ich müsste aus den Schuhen springen.
00:49:30Schwesterchen, bitte.
00:49:31Bitte lass mich hinaus.
00:49:34Wenn du sonst vor Betrübnis stirbst,
00:49:39dann, dann lauf zu.
00:49:48Danke, liebe Schwesterlein.
00:49:50Ich bin bald wieder da.
00:49:54Eigensinniges Rehlein.
00:49:55Es sollte lieber in der Hütte bleiben.
00:50:02Dort, wo ich seh's.
00:50:03Dort.
00:50:14Tatsächlich.
00:50:15Ein Reh mit einem goldenen Halsband.
00:50:17Dann haben Bimbo und Bambo doch nicht gelogen.
00:50:20Halt!
00:50:21Jagt nicht schießen.
00:50:22Jagt dieses merkwürdige Tier den ganzen Tag.
00:50:25Aber dass ihm keiner etwas zu leide tut.
00:50:27Jagt nicht schießen.
00:50:34, Jagt nicht schießen.
00:51:00Jagt nicht schießen.
00:51:24Klopf an, Bimbo.
00:51:25Ja, klopf du an. Du kennst ja den Spruch.
00:51:26Oh nein, das tue ich nicht. Du bist der ältere Bimbo.
00:51:28Klopf an und tag dein Sprüchlein auf.
00:51:35Lieb Schwesterlein, lass mich herein.
00:51:42Guten Tag, Fräulein Reh. Wie geht es?
00:51:47Du Esel, das ist ja gar kein Reh.
00:51:49Ach was. Ist es erlaubt einzutreten?
00:51:53Ja bitte, kommt nur herein.
00:51:56Na bitte, geh. Nach dir.
00:51:58Na nein, geh du zuerst.
00:51:59Na bitte.
00:52:01Wir haben geglaubt, du wärst ein Reh.
00:52:03Dabei bist du ein hübsches Mädchen.
00:52:06Ja, kennt ihr mich denn nicht?
00:52:07Aber das ist ja...
00:52:10Ich bin doch Schwesterchen.
00:52:11Natürlich, Schwesterchen. Ich hab's ja gleich gewusst.
00:52:14Aber sag mal, wo ist dein Brüderchen?
00:52:16Meine Schwesterlein, lass mich herein.
00:52:17Da kommt Brüderchen.
00:52:27Aber das ist doch unser Reh.
00:52:30Guten Tag, Brüderchen.
00:52:33Wo ist denn unser Vater?
00:52:35Der König?
00:52:36Der ist ganz in der Nähe.
00:52:37Unser armer König.
00:52:47Und dann, dann hat das Brüderchen doch aus der Quelle getrunken.
00:52:52Und auf einmal war es ein Reh.
00:52:55Weine nicht, Schwesterchen.
00:52:56Die Hauptsache ist doch, dass ich euch wiederhabe.
00:52:59Und das Rehlein soll bei uns bleiben.
00:53:01Wir wollen es genauso lieb haben wie Brüderchen.
00:53:04Und jetzt reiten wir gleich heim zu unserer lieben Mutter der Königin.
00:53:07Ja?
00:53:07Ja.
00:53:29Schwesterchen!
00:53:30Wer bist du ja, mein Liebeskind?
00:53:32Ich bin ja so froh, dass ihr wieder da seid.
00:53:35Ich habe ja solche Angst um euch gehabt.
00:53:38Und da kommt unser Brüderchen.
00:53:41Was?
00:53:41Unser Brüderchen?
00:53:43Aber das ist doch ein Reh.
00:53:44Valentine, das erzähle ich dir alle später.
00:53:46Das ist eine lange Geschichte.
00:53:48Tja, eine lange und traurige Geschichte, Valentine.
00:53:51Sie kann es noch gar nicht fassen, dass dieses Reh Brüderchen sein soll.
00:53:54Schnell ins Schloss.
00:53:56Schwesterchen und Rehlein sind müde.
00:53:57Sie müssen ins Bett.
00:54:00Beim Teufel, Sie bringen Schwesterchen zurück.
00:54:03Und ein Reh, das kann auch nur Brüderchen sein.
00:54:06Dann sind die beiden also doch nicht tot.
00:54:08Nein, Pischwebelheulenblut, Sie leben.
00:54:10Dann, dann will ich gleich...
00:54:12Du bleibst im Bett liegen.
00:54:13Noch ist nicht alles verloren.
00:54:19Ich werde Sie heute Nacht umbringen.
00:54:23Brüderchen und Schwesterchen sind in größter Gefahr.
00:54:26Das gibt der Mutter Kraft, sich als Geist aus dem Rosenbusch zu lösen.
00:54:30Denn die Liebe und Sorge der Mutter sind stärker als die Bosheiten der schwarzen USA.
00:54:43Wer ist das?
00:54:49Gift.
00:54:50Damit wollte sie Brüderchen und Schwesterchen aus dem Leben schaffen.
00:55:20Was macht mein Kind?
00:55:21Und was macht mein Reh?
00:55:24Nun komme ich noch einmal und dann nimmer mehr.
00:55:48Ich schwöre Euch, Majestät, dass alles so gewesen ist.
00:55:52Das ist ja merkwürdig.
00:55:54Also was hat der Geisterkönigin gesagt?
00:55:57Dass er nur noch einmal wiederkommen will und dann nimmer mehr.
00:56:03Nun gut, dann will ich morgen Nacht mit dir wachen.
00:56:07Ja.
00:56:10Nein, nein.
00:56:11Ich glaube, du hast doch geträumt, Valentina.
00:56:14Bestimmt nicht, Majestät.
00:56:16Aber es ist ja auch noch nicht Mitternacht.
00:56:36Valentina, die Königin.
00:56:39Was macht mein Kind?
00:56:41Was macht mein Reh?
00:56:43Nun komme ich noch diesmal und dann nimmer mehr.
00:56:50Du kannst niemand anders sein als meine liebe Frau.
00:56:55Der Kuss des Königs hat den bösen Zauber gebrochen.
00:56:58Die Königin ist frei.
00:56:59USA hat keine Macht mehr über sie.
00:57:17Was ist das für ein Lärm?
00:57:19Das ganze Schloss ist wach.
00:57:20Wo ist die Kammerfrau?
00:57:36Ich habe es ja gleich gesagt.
00:57:38Diese USA ist doch eine Hexe.
00:57:51Sieh mal einer an.
00:57:54Wenn die USA ein Schwein ist, dann muss dieses Ferkel da die Sohle sein.
00:58:03Aber wo ist denn die Königin?
00:58:07Was ist denn nun schon wieder los?
00:58:10Schau mal da.
00:58:15Brüderchen.
00:58:16Unser Brüderchen ist kein Reh mehr.
00:58:19Unser Brüderchen ist wieder da.
00:58:23Nein, ist das eine Freundin.
00:58:25Meine Arten, mein Kind.
00:58:27Unser liebes Brüderchen.
00:58:29Vater.
00:58:30Ich bin ja so froh, dass ich dich wieder habe.
00:58:32Ich bin ja so glücklich, dass ich wieder bei euch bin.
00:58:36Da ist ja unsere Königin.
00:58:37Ach, Majestät.
00:58:39Der Zauber der schwarzen USA ist gebrochen.
00:58:42Sie ist nun, was sie immer war, ein Schwein.
00:58:44Und ihre Tochter Sohle ist ein Ferkel.
00:58:47Als Schwein und Ferkel verlassen sie das Schloss.
00:58:50Und sehen.
00:58:55So, nun haben USA und Sohle ihre Strafe.
00:58:58Hinaus.
00:58:59Hinaus mit euch.
00:59:00Und kommt niemals wieder ins Schloss.
00:59:02Fort.
00:59:02Fort hinaus in den Wald.
00:59:04Prinzessin, Königin wollten sie werden.
00:59:06Schweine sind sie geworden.
00:59:08Pssst, pssst.
00:59:09Fort mit euch.
00:59:21So hat sich doch noch alles zum Guten gewendet.
00:59:24Der König, die Königin, Brüderchen und Schwesterchen sind wieder glücklich vereint.
00:59:29Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
00:59:33Die Königin, Brüderchen und Schwesterchen sind wieder glücklich.
00:59:44Ich bin der Königin, Brüderchen und Schwesterchen.
01:00:10Musik
01:00:31Musik

Empfohlen