00:01Washington hat nach eigenen Angaben 16 iranische Minenlegerschiffe nahe der Straße von Hormuz zerstört.
00:07Zuvor hatte der Iran gedroht, die Ölexporte über die Meerenge zu blockieren,
00:11über die rund ein Fünftel des weltweiten Energietransports abgewickelt wird.
00:15US-Präsident Donald Trump warnte Teheran vor beispiellos heftigen Angriffen,
00:20sollte der Iran die Straße sperren und damit die globalen Energiemärkte weiter destabilisieren,
00:25die im Krieg bereits starken Schwankungen ausgesetzt sind.
00:28Am Dienstag wandten hochrangige iranische Gesetzgeber,
00:32die Straße von Hormuz könne entweder eine Route des Friedens und des Wohlstands für alle sein
00:36oder eine, so wörtlich, Straße der Strafe für Kriegstreiber.
00:40Die Angriffe Washingtons am späten Dienstag markierten das Ende des 11. Kriegstages.
00:45Viele Beobachter, darunter auch Einwohner Teherans, sprachen vom bislang intensivsten Tag der Angriffe.
00:53Die israelische Armee griff den Tag über mehrere Ziele im Iran an.
00:57Nach eigenen Angaben, um dessen Offensivfähigkeit zu schwächen,
01:00Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte,
01:03Israel werde so lange wie nötig gegen den Iran vorgehen, bis von ihm keine Bedrohung mehr ausgehe.
01:09Gleichzeitig setzt die israelische Armee ihre groß angelegten Operationen im benachbarten Libanon fort.
01:14Dort werden Ziele angegriffen, die nach israelischer Darstellung mit der vom Iran unterstützten Hezbollah in Verbindung stehen.
01:22Unterdessen setzt Iran seine Vergeltung fort und feuerte am Dienstag mehrere Salven aus Drohnen und Raketen auf Israel
01:29sowie benachbarte Golfstaaten ab, in denen US-Stützpunkte liegen.
01:34Auch in mehreren israelischen Städten, darunter Tel Aviv, holten immer wieder Luftschutzsirenen.
01:40Die israelische Armee sprach von anhaltendem Beschuss aus dem Iran.
01:49Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israels Siedlungspläne im Westjordanland als großen Fehler bezeichnet.
01:56Nach einem Treffen mit dem tschechischen Ministerpräsidenten in Berlin
01:59forderte er die Regierung Netanyahu in ungewöhnlich deutlicher Form dazu auf, ihre Siedlungspläne zu stoppen.
02:07Die Annexionsschritte, wie sie in Jerusalem diskutiert werden, würden die Zwei-Staaten-Lösung dort noch einmal erschweren, sagte Merz.
02:16Hintergrund der Kritik ist das sogenannte E1-Projekt.
02:20Geplant sind 3.400 Wohneinheiten auf einer Fläche von 12 Quadratkilometern östlich von Jerusalem.
02:27Der Plan stieß international auf Kritik und die UNO sprach von einer existenziellen Bedrohung
02:33für einen zusammenhängenden palästinensischen Staat.
02:37Außenminister Johann Wadephul verurteilte auf seiner vorher nicht angekündigten Israel-Reise
02:43die Gewalt radikaler israelischer Siedler.
02:48Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smodric sagt ganz offen,
02:53Ziel der Siedlungspläne sei es, einen palästinensischen Staat zu verhindern.
03:01Laut lokalen Behörden sind bei einem ukrainischen Raketenangriff auf die russische Region Bransk
03:07sechs Menschen ums Leben gekommen. 37 weitere wurden demnach verletzt.
03:11Berichten zufolge galt der Angriff einer Fabrik, die elektronische Bauteile
03:15für verschiedene Waffensysteme und militärische Ausrüstung herstellt.
03:38Das ukrainische Militär erklärte, bei dem Angriff britisches Storm Shadow-Marsch-Flugkörper
03:42eingesetzt zu haben. Unterdessen startete Russland in der Nacht mehr als 100 Drohnen in Richtung
03:47Ukraine. Mindestens vier Menschen kamen dabei ums Leben.
03:55Volkswagen hat angekündigt, bis 2030 in Deutschland 50.000 Stellen zu streichen.
04:02Die Gewinne des Automobilherstellers sind im vergangenen Jahr um 44 Prozent gesunken
04:07und haben damit den niedrigsten Stand seit 2016 erreicht.
04:11Europas größter Autobauer hatte bereits 2024 eine Vereinbarung mit den Gewerkschaften getroffen,
04:1935.000 Stellen innerhalb seiner Hauptmarke abzubauen.
04:23Die zusätzlichen Kürzungen betreffen nun Premium-Marken wie Audi und Porsche und die Software-Tochter
04:29Carriat.
04:29Der Konzern mit seinen zehn Marken hat mit einer stagnierenden Nachfrage in Europa, insbesondere
04:36bei Elektroautos und einem Einbruch der Verkäufe in China zu kämpfen und spürt nun auch die
04:42schwerwiegenden Auswirkungen der US-Zölle auf nicht-amerikanische Autohersteller.
04:49Chinesische Konkurrenten wie BYD und Geely sorgen lokal und international für einen
04:55harten Wettbewerb.
05:04Angesichts der zunehmenden Spannungen im östlichen Mittelmeerraum durch den Irankrieg
05:09verstärkt die Republik Zypern ihre Sicherheitsmaßnahmen.
05:12Im Gespräch mit Euronews über die Bedrohungslage wegen der britischen Stützpunkte sagt Verteidigungsminister
05:19Vassilis Palmas, die Sicherheit der Menschen sei von absoluter Priorität.
05:46Beim angestrebten NATO-Beitritt Zyperns sei die Türkei das Problem, sagt Palmas.
06:17Nachdem Griechenlands-Regierungschef und Frankreichs-Präsident nach
06:22Zypern gereist waren, spricht der Minister von einer starken Botschaft der europäischen
06:27Solidarität.
06:51Watch out for these fake Euronews reports about the Middle East war.
06:59Words are quite literally being put in journalists mouths
07:02in fake Euronews reports about the ongoing war in the Middle East.
07:06One reporter's piece about a drone strike on a luxury hotel in Dubai
07:10was manipulated with AI to make it seem like she was claiming
07:13that Ukrainian looters had become active in Dubai following the strike.
07:18The journalist's voice was likely manipulated with an AI voice cloning software
07:22to manipulate her actual voice and generate new speech from a pre-drafted script.
07:27As you can see from the clip, when the fake voiceover starts speaking,
07:31it does so overstock images,
07:33which is cheaper and quicker than making an AI clone of the reporter.
07:37The same strategy was employed in this video
07:39to falsely allege damage to a luxury mansion belonging to a Ukrainian general.
07:44Armenia's Prime Minister Nikol Pashinyan was also targeted in a fake Euronews report,
07:48which alleged that one of Iran's strikes on the UAE damaged his apartment,
07:53estimated at $170 million in the video.
07:57False information about an apartment belonging to Pashinyan in the UAE
08:01has circulated online as early as 2021,
08:04shared by the Telegram channel Media Port and the Gazeta of Armenians in Russia.
08:09Pashinyan has previously denied allegations about foreign properties
08:12he and his family are said to own,
08:14with his press secretary taking to X to deny the latest allegations.
08:18Anti-Bot for Navalny, a collective that tracks bot networks,
08:22linked this campaign to the Matryoshka operation.
08:24This network, which relies on bot accounts to publish videos en masse,
08:28has been tied to Russian actors.
08:31Euronews was not the only outlet targeted,
08:33as other reputable news outlets and research bodies were also imitated.
08:37Researchers say disinformation actors have used the war in the Middle East
08:41to push unrelated narratives which aim to tarnish the reputation of Ukraine and the West.
09:06Most modern humans today,
09:09except for people from sub-Saharan Africa,
09:13have a couple percent ancestry from Neanderthals.
09:17Maybe it's a little higher,
09:18maybe it's a little lower for an individual person.
09:22And all of this Neanderthal ancestry is the result of
09:27interbreeding between early modern humans
09:29and Neanderthals in Eurasia about 45,000 years ago.
09:52And it shows that whenever Neanderthals and modern humans have made it,
09:59there's been a preference for male Neanderthals and female modern humans
10:07as opposed to the other way around.
10:09It doesn't rule out the fact that it may just be birth incompatibility.
10:13So either side tried, but only one side was successful.
10:29And it's not the result of a strictly Darwinian survival of the fittest.
10:37This bit's good and this bit's bad and these people survived.
10:43But it's really the result of how we interact with each other
10:48and what our culture and society and behavior is like.
11:12So you can do that.
11:14So I've learned a lot of how we interact with them.
11:14Untertitelung des ZDF, 2020
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