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Transkript
00:06Am Sonntag, dem 8. März 2026, hatte die Pfarrgemeinde zu einem gemeinsamen Suppenessen in den Pfarrsaal eingeladen.
00:15Ab 11.30 Uhr füllte sich der Raum mit vertrauten Gesichtern, herzlichen Gesprächen und dem Duft liebevoll zubereiteter, hausgemachter Suppen.
00:23Was dort entstand, war weit mehr als ein einfaches Mittagessen.
00:26Es wurde zu einem Ort der Begegnung, an dem Menschen aus der Gemeinde zusammenkamen, miteinander plauderten und Gemeinschaft spürbar wurde.
00:35Jede Schüssel Suppe stand für Teilen, für Nähe und für Zeit füreinander.
00:39Der Erlös des Tages kam einem karitativen Projekt zugute.
00:43Ein Zeichen dafür, dass Wärme nicht nur im Teller lag, sondern auch im Miteinander.
00:47So, ich bin jetzt noch in Deutsch-Schwagramm, heute bei der Suppenküche und habe vor mir den zuständigen Pfarrer und
00:57den Organisator.
00:59Mit Organisator.
01:00Eigentlich ist heute Weltfrauentag und meine Frau organisiert das, aber eben aufgrund des heutigen Tages macht sie.
01:06Speziell gratuliert habe ich ihr nicht, aber meine Frau hat fast jeden Tag einen Weltfrauentag.
01:13Das habe ich heute schon in der Kirche gepredigt, das ist Wertschätzung den Frauen gegenüber, was sie alles leisten, nicht
01:20nur in der Kirche, auch in der Gesellschaft.
01:22Oft die Leute nehmen das alles selbstverständlich, aber das ist auch weltweit das Gleiche.
01:27Und wir haben auch gerade an diesem Tag, beten wir nicht nur die Frauen hier, beten wir auch für die
01:32Frauen weltweit, die benachteiligt sind.
01:35Das Wort heißt solidarisieren. Deshalb hier bei dem Frauentag, wir sind am vergangenen Freitag, wir haben bei der katholischen Frauenbewegung
01:45Österreich, wir haben Geld gesammelt.
01:48Mit diesem Geld unterstützen wir die Frauen in Nigeria. Und das finde ich toll, damit wir auch spüren, ihr seid
01:55nicht allein.
01:55Die Frauen unterstützen gegenseitig durch ihre Spenden, durch ihre Projekte.
02:02So, jetzt da, schön, Weltfrauentag freut mich sehr, aber jetzt bin ich eigentlich ganz woanders.
02:09Ich bin nämlich in der Suppenküche hier. Könnten Sie mir sagen, was bringt diese Veranstaltung?
02:14Suppenküche, welchen Mehrwert hat das? Und hat die Suppe aber ihre Frau gemacht?
02:21Nein, mehr oder nicht.
02:23Also das Projekt Suppmessen gibt es schon viele, viele Jahre. Das ist ein Projekt des Teams der Pfarrkaritas in Deutsch
02:31-Wagram.
02:32Und da fragen wir Leute aus der Gemeinde, ob sie Suppen machen. Und die machen sie für uns unentgeltlich.
02:38Jeder bringt seine Suppe mit. Und da wird sie gewärmt und so weiter nur.
02:43Und dann kommt man zu einem gemütlichen Zusammensein. Und es gibt eine freie Spende.
02:47Und diese freie Spende wird verwendet für ein karitatives Projekt in Deutsch-Wagram.
02:52Das Motto für dieses Suppenessen, nachdem wir dieses Jahr 800 Jahre Heiliger Franz von Assisi feiern,
03:02nämlich das Motto für das Suppenessen heute, nicht der Überfluss sättigt die Seele, sondern das Teilen.
03:11Wir teilen miteinander und aus diesem Teilen schenken wir einander Freude und auch Leben und Hoffnung.
03:18Ja, das ist die Suppe vom Sepp Wagner, eine Leberknödel-Suppe und Kaspersknödel-Suppe.
03:26Ich habe versucht, so viele allerlei Suppen heute zu genießen.
03:32Nicht nur als Werschätzung. Sonntag gehört nicht zu der Fastenzeit.
03:36Dann kann man mehr essen. Auch das ist ja schön. In der Gemeinschaft schmeckt es am besten.
03:42Und ich habe gesagt, liebe Gott, es gibt genug Tage, wo ich fasten werde.
03:47Aber heute kann ich genießen, diese Gemeinschaft.
03:51So, ein letztes noch. Und zwar wird es das nächste Jahr wiedergeben, weil es ist eine tolle Veranstaltung.
03:59Ja, wie gesagt, also Suppenessen ist traditionell jedes Jahr, jedes Jahr in der Fastenzeit, der dritte Fastensonntag, wenn ich jetzt
04:09richtig liege.
04:11Und auch jetzt schon sind Sie alle eingeladen. Bitte kommen Sie zum Suppenessen.
04:16Sie unterstützen ein Projekt. Sie kommen zusammen. Man kann sich gut unterhalten und man kann eine Zeit genießen.
04:24Und noch zur Lieblingssuppe. Also in Seppseine war die Lieblingssuppe, aber es sind alle Lieblingssuppen.
04:28Ich möchte dann niemanden hinten anstellen, weil großes, großes Danke und Vergeltesgott für die Spenden.
04:35Heute nützt es auch die Gelegenheit, allen Müttern, allen Frauen Danke zu sagen, was sie leisten in der Familie, in
04:44der Kirche, in der Gesellschaft.
04:45Und viele Frauen kochen wirklich viel für ihre Familien. Das weiß ich zu schätzen.
04:50Und da sage ich heute im Zuge des Internationalen Frauentages sage ich Danke.
04:56Mein Opa hat zu mir gesagt, spaßhalber, ich war acht Jahre alt, mein Opa hat zu mir gesagt, Peter, wenn
05:03du heiraten willst, such dir eine Frau, die gut kochen kann.
05:07Liebe machen im Alter wird weniger, aber essen musst du jeden Tag. Amen.
05:13Im Durchschnitt, ja, würden Sie sagen, Sie können da mithalten als Mann mit der Leistung einer Frau, Kinderbetreuung, Job, Haushalt?
05:23Nein, also das könnte ich nicht und ich bin dankbar für die Frauen. Ohne Frau wäre ich nicht auf der
05:28Welt, meine Mama.
05:30Wir könnten das nie aushalten. Also Männer schnupfen, okay, das kennen nur Männer, aber das ist nichts.
05:37Und, ja, also was Frauen leisten, sensationell und, ja, ich finde schön, ja, dass die National, unsere Bundeshymne geändert wurde,
05:48aber das ist ein Tropfen am heißen Stein. Es gehört schon lang geändert, gleicher Gehalt und, und, und.
05:54Es ist die Position, die entlohnt wird und nicht, ob es Mann oder Frau ist.
05:58Also da haben wir noch viel zu tun und, ja, ich bin auch für Frauen an die Macht.
06:03Ich möchte mich bei allen Frauen auf dieser Welt bedanken für das, was sie jeden Tag leisten und speziell natürlich
06:11bei mir, bei meiner Frau,
06:13dass wir so zwei tolle Kinder haben, was sie alles geschafft hat, Beruf, Haushalt, Kinder etc.
06:20Und, ja, ich bedanke mich und ein großes, großes Danke und liebe Frauen, genießt trotzdem den heutigen Tag,
06:28aber genießt jeden Tag. Ihr seid, ohne euch funktioniert es nicht.
06:32Ja, also zum Thema Suchentag, ideale, tolle Aktion. Es entsteht dadurch Wahrleben.
06:40Es ist wieder Danke an alle Frauen und alle Personen, die hier zu Ihnen hergebracht haben.
06:49Ich freue mich immer wieder, wenn eine Anzahl von Leuten besammensitzt und wir gemeinsam suchen.
06:56Weltfrauentag ist auch wichtig als Ehemann mehr als 30 Jahre ganz wichtig, der Anteil, den Frauen haben, sozusagen.
07:05Aber es geht eben darum, dass man die Arbeitsleistung von Frauen auch in der Kirche anerkennt.
07:14Und insofern ist das eine tolle Aktion, dass das ehrlich bestritten wird.
07:19Also, ich besuche zurzeit eine Tourismenschule und es würde mich sehr freuen, wenn ich es in der Zukunft schaffe,
07:26ein Hotel aufzubauen, in dem ich dann die eigene Managerin bin.
07:31Es ist ein kleiner Traum von mir.
07:34Und ich finde, dass Frauen und Männer gleichberechtigt werden sollen, weil wir Frauen tun ebenfalls sehr viel für unsere Arbeit
07:42und bekommen meistens nur sehr wenig, weniger als die Männer dafür.
07:46Das finde ich nicht so cool, sozusagen.
07:49Also, in Zukunft möchte ich natürlich sehr gerne Kinder haben, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.
07:55Und ich würde eher wollen, dass der Mann mir mithilft im Haushalt, weil es ist auch sein Haus und nicht
08:01nur mein Haus.
08:02Er muss sich auch wohlfühlen und etwas dafür tun.
08:06Und ich finde, was die Kinder angeht, könnten wir uns beide darum sorgen, dass er einmal zu Hause bleibt,
08:14dann bleibe ich wieder zu Hause und immer so abwechselnd.
08:16Und ich würde jetzt nicht den Beruf aufgeben, nur wegen den Kindern.
08:21Also, ich würde schon weitermachen für den Beruf.
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