00:00An Tag 5 der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran wird Teheran von neuen Explosionen erschüttert.
00:08Bei den iranischen Vergeltungsschlägen in der Golfregion werden offenbar vermehrt Drohnen eingesetzt.
00:14Satellitenbilder von Teheran zeigen, dass das Hauptquartier der Islamischen Revolutionsgarde und ein Gerichtsgebäude getroffen wurden.
00:22Nach iranischen Angaben gab es bereits mehr als 800 Tote, nachprüfen lassen sich diese Zahlen allerdings nicht.
00:30Israel griff eigenen Angaben zufolge ein Gebäude in der iranischen Stadt Ghom an, in dem geistlich über einen Nachfolger des
00:38getöteten Ali Khamenei beraten sollten.
00:41Laut dem Oppositionsmedium Iran International wurde Mojtabah Khamenei, der Sohn von Ali Khamenei, zum neuen obersten Führer bestimmt.
00:51Das israelische Militär greift weiterhin Stellungen der Hezbollah in Beirut und im Süden des Libanon an.
00:58Dabei gab es 50 Tote.
01:00Der Iran hat in den vergangenen Tagen zahlreiche ballistische Raketen auf Israel abgefeuert.
01:07Seit Beginn des Konflikts wurden dort elf Menschen getötet.
01:11Die iranische Revolutionsgarde greift weiter Energieanlagen und US-Botschaften in der Golfregion an.
01:20Die internationalen Reaktionen auf den Krieg sind sehr unterschiedlich.
01:24Kanadas Premierminister Mark Khamenei schloss sich bei einem Australien-Besuch der Haltung der spanischen Regierung an und erklärte,
01:31die US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran seien nicht mit dem Völkerrecht vereinbar.
01:38Der australische Regierungschef stellte sich hinter die USA und Israel.
01:42US-Außenminister Marco Rubio informierte nach dem Repräsentantenhaus den Senat über die Militäroperationen gegen den Iran.
01:52Der US-Kongress sollte am Mittwochabend über den Einsatz der US-Armee abstimmen.
01:59Rubio verwies auf die Brutalität des Regimes in Teheran und auf die Bedrohungslage für die USA.
02:09Die Preise für Öl und Gas sind stark angestiegen.
02:13Die Finanzmärkte verzeichnen seit Montag herbe Verluste.
02:17So brach die südkoreanische Börse stärker ein als nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York.
02:31Während des Treffens mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat der US-Präsident mit dem Stopp aller Handelsbeziehungen zu Spanien gedroht.
02:39Donald Trump ist unzufrieden, weil die Regierung in Madrid ihre Militärbasen, den USA, nicht für den Krieg gegen Iran zur
02:47Verfügung stellt.
02:48Und weil Ministerpräsident Pedro Sánchez sich weigert, die Verteidigungsausgaben seines Landes auf 5 Prozent des BIP zu erhöhen.
02:57Madrid tue nicht genug für die NATO, meint der US-Präsident.
03:03Und Donald Trump droht mit dem sofortigen Abbruch aller Handelsbeziehungen der USA zu Spanien.
03:20Neben dem Spanischen kritisierte Trump auch den britischen Regierungschef,
03:25weil Keir Starmer die Nutzung des Militärstützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean für US-Angriffe gegen Iran nicht erlaubt hat.
03:34Trump sagte, Keir Starmer sei nicht Winston Churchill.
03:38Starmer erwiderte, er glaube nicht an Regime-Change durch Luftschläge.
03:44Donald Trump erklärte, die USA hätten präventiv gehandelt und seien nicht von Israel zum Krieg gegen Iran gedrängt worden.
03:54Diese sind die Waffen, die im Zentrum einer schnellstehenden Situation sind.
03:58Iranische Dronen und Missile, die die USA über die letzten paar Tage vorgelegt haben.
04:03Sie werden hier im EU-Gerber-Media-Briefing bezeichnet.
04:07As part of physical evidence of the attacks, which officials describe as a direct violation of the country's sovereignty and
04:15security.
04:16Authorities say that more than 90% of incoming drones and missiles have been successfully intercepted by the UAE's air
04:23defense systems.
04:24A figure presented as proof of both preparedness and advanced offensive capability.
04:29And what you see in front of you here, this is a tactical ballistic missile,
04:35which is basically a short-range ballistic missile from classed and the designation for it, it's Qiyam.
04:44And we have intercepted and destroyed hundreds of these ballistic missiles over the last four days.
04:52And if we move up to here, what you see here, the blue wreckage, is basically a cruise missile.
05:00And those threats are normally very challenging for militaries across the world to basically detect and destroy.
05:11But luckily, we were able to detect each one of them and destroy them.
05:18And what you see here is one of the several cruise missiles that we were able to intercept and destroy.
05:24And as I understand it, this is a suicide drone, isn't it?
05:26This is what is left from a suicide drone.
05:29Yeah.
05:29And it's called Shahid 136.
05:33We've intercepted hundreds of these over the last few days.
05:38So we hear and see things at the last minute.
05:41But from a military perspective, I think globally it's known that you're seeing these things fairly early.
05:46So you know they're coming in and you're prepared accordingly.
05:49We announced this repeatedly to the public and we want to reassure the public again.
05:53And if they hear pops and sounds coming out of the sky, that's actually a comforting sound.
06:02It's a comforting noise.
06:04What it means is that the air defense system is functioning properly to intercept, destroy all of these threats.
06:13Silence is actually not good.
06:15The UAE air defense system is very capable of defending the country.
06:30In Zypern wird ein europäischer Schutzschild aufgebaut.
06:34Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich in einer Rede dazu verpflichtet,
06:38eine Fregatte sowie Luftfahrzeuge nach Zypern zu entsenden.
06:41Darüber hinaus kündigte Macron an, den Flugzeugträger Charles de Gaulle ins Mittelmeer zu beordern.
06:46Wir sorgen für enge Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten, unseren europäischen Partnern und vor allem unseren griechischen Freunden,
06:54damit diese Bemühungen im östlichen Mittelmeer von allen Ländern, die sich beteiligen möchten, unterstützt werden, so Macron.
07:01Zuvor hatte Macron mit dem Präsidenten Zyperns Nikos Christodoulides telefoniert.
07:06Christodoulides sprach zudem mit dem britischen Premierminister Kias Dahmer.
07:10Dieser sicherte zu, dass das Vereinigte Königreich die Sicherheit Zyperns und des dort stationierten britischen Militärpersonals voll unterstütze.
07:18London kündigte an, Hubschrauber mit Antidrohnenausrüstung nach Zypern zu entsenden und das Kriegsschiff Dragon in der Region einzusetzen.
07:29Frankreich wird die Evakuierung seiner verletzlichen Staatsangehörigen im Nahen Osten erleichtern,
07:35erklärt der französische Außenminister Jean-Noël Barrault am Dienstag.
07:39Unterdessen breiten sich die Angriffe Irans im Nahen Osten weiter aus, wobei Teheran Raketen abfeuert.
07:45Auch verbündete Milizen reagieren mit Vergeltungsschlägen auf israelische und US-amerikanische Angriffe.
07:51400.000 französische Staatsangehörige befinden sich derzeit in den 13 vom Krieg gegen den Iran betroffenen Ländern.
07:58Die meisten von ihnen sind dort dauerhaft ansässig und besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft.
08:14Viele vom Krieg betroffene Länder haben ihren Luftraum geschlossen, was Rückführungen erschwert.
08:19Im Unterschied zu seinem amerikanischen Kollegen fordert der französische Minister nicht die sofortige Rückkehr aller französischen Staatsangehörigen.
08:32In letzter Minute legte Ungarn ein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine ein.
08:38Grund genug für den neuen niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten, für ein Ende der Einstimmigkeit in der EU zu plädieren.
08:46Der neue niederländische Regierung ist in favor of weniger und weniger decision-making bei Unanimität auf dem europäischen Level.
08:53Ich denke, das ist ein klarer Beispiel warum das ist wichtig.
08:57Denn wir können nicht erklären zu unseren Constituern, dass die Europäer manchmal sehr schwer in reagieren zu großen Problemen, die
09:06uns alle alle.
09:06Und, wie ich schon gesagt habe, wenn man ein politisches Agreement auf dem Council-Level erreicht hat,
09:12dann erwartet man, dass jeder europäische Staat dieses Agreement aufzunehmen.
09:16Jetten forderte den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban auf, die zwischen den Staats- und Regierungschefs erzielte Einigung zu respektieren.
09:24Die EU müsste die Ukraine weiter unterstützen.
09:27Zugleich mahnte der Niederländer zur Vorsicht beim möglichen EU-Beitritt der Ukraine.
09:33We are very open-minded to look into a broader support for these countries, but moving too fast is, I
09:41think, not the way to move forward.
09:42I think at the moment it's not possible to set a date for enlargement with Ukraine, but it is possible
09:49to talk with them, and I will do that with President Zelensky in a short time,
09:54how Europeans can support Ukraine in the important reforms that have been undertaken.
09:59Trotz der Vorbehalte einiger EU-Länder drängt der ukrainische Präsident Zelensky weiterhin auf einen klaren Termin für den EU-Beitritt
10:07seines Landes als Teil eines Friedensprozesses.
10:10Idealerweise bis 2027.
10:15Die russische Zentralbank hat Klage gegen die Europäische Union eingereicht.
10:20Gegenstand der Klage ist die unbefristete Einfrierung ihrer Staatsvermögen.
10:26Russland reichte die Klage vergangenen Freitag beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg ein,
10:31gab das aber erst am Dienstagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt.
10:35Die Kommission weist die Vorwürfe zurück.
11:02Die Vermögenswerte haben einen Wert von insgesamt rund 210 Milliarden Euro.
11:06Der Großteil davon, nämlich 185 Milliarden Euro, wird bei Euroclear verbahrt, einer in Brüssel ansässigen Verwahrstelle.
11:15Euroclear wurde zuvor bereits von Moskau verklagt.
11:17Die von Russland angefochtene Verordnung wurde im Dezember von den EU-Mitgliedstaaten vereinbart,
11:22um der Ukraine neue Hilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro zu gewähren.
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