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Nachrichten des Tages | 5. März 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 5. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00Während des Treffens mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat der US-Präsident mit dem Stopp aller Handelsbeziehungen zu Spanien gedroht.
00:09Donald Trump ist unzufrieden, weil die Regierung in Madrid ihre Militärbasen, den USA, nicht für den Krieg gegen Iran zur
00:16Verfügung stellt.
00:18Und weil Ministerpräsident Pedro Sánchez sich weigert, die Verteidigungsausgaben seines Landes auf 5% des BIP zu erhöhen.
00:27Madrid tue nicht genug für die NATO, meint der US-Präsident.
00:33Und Donald Trump droht mit dem sofortigen Abbruch aller Handelsbeziehungen der USA zu Spanien.
00:50Neben dem Spanischen kritisierte Trump auch den britischen Regierungschef,
00:55weil Keir Starmer die Nutzung des Militärstützpunkts Diego Garcia im Indischen Ozean für US-Angriffe gegen Iran nicht erlaubt hat.
01:04Trump sagte, Keir Starmer sei nicht Winston Churchill.
01:08Starmer erwiderte, er glaube nicht an Regime-Change durch Luftschläge.
01:14Donald Trump erklärte, die USA hätten präventiv gehandelt und seien nicht von Israel zum Krieg gegen Iran gedrängt worden.
01:24These are the weapons at the center of a rapidly escalating situation.
01:28Iranian drones and missiles that have targeted the UAE over the past several days.
01:33They are being displayed here at the UAE government media briefing as part of physical evidence of the attacks
01:40which officials describe as a direct violation of the country's sovereignty and security.
01:46Authorities say that more than 90% of incoming drones and missiles have been successfully intercepted by the UAE's air
01:53defense systems.
01:54A figure presented as proof of both preparedness and advanced offensive capability.
02:00And what you see in front of you here, this is a tactical ballistic missile,
02:05which is basically a short-range ballistic missile from classed and the designation for it, it's Qiyam.
02:14And we have intercepted and destroyed hundreds of these ballistic missiles over the last four days.
02:22And if we move up to here, what you see here, the blue wreckage, is basically a cruise missile.
02:30And those threats are normally very challenging for militaries across the world to basically detect and destroy.
02:41But luckily, we were able to detect each one of them and destroy them.
02:47And what you see here is one of the several cruise missiles that we were able to intercept and destroy.
02:54And as I understand it, this is a suicide drone, isn't it?
02:56This is what is left from a suicide drone, and it's called Shahid 136.
03:02We've intercepted hundreds of these over the last few days.
03:08So we hear and see things at the last minute.
03:11But from a military perspective, I think globally it's known that you're seeing these things fairly early.
03:16So you know they're coming in and you're prepared accordingly.
03:18We announced this repeatedly to the public, and we want to reassure the public again.
03:24And if they hear pops and sounds coming out of the sky, that's actually a comforting sound.
03:32It's a comforting noise.
03:34What it means is that the air defense system is functioning properly to intercept, destroy all of these threats.
03:43Silence is actually not good.
03:44The UAE air defense system is very capable of defending the country, and we are very aware of the threats
03:53around it.
03:54We will continue to defend the country, and that's what we're going to do.
04:00Bei Euronews berichten wir normalerweise über große politische Themen.
04:05Dieses Mal aber stellt Ihr Reporter eine andere Frage.
04:08Wie wirkt sich der Nahostkonflikt auf Ihren Geldbeutel aus?
04:13Nach den Angriffen der USA und Israels hat der Iran kürzlich Maßnahmen ergriffen, um die Straße von Hormuz zu blockieren.
04:21Die wichtigste Verbindung zwischen dem Persischen Golf und dem offenen Ozean.
04:26Welche wirtschaftlichen Folgen hat das für uns?
04:29Haben Sie ein Auto?
04:31Täglich durchqueren etwa 20 Millionen Barrel Öl diese Meerenge.
04:35Rund 20 Prozent der weltweiten Versorgung.
04:39Drohnenangriffe, die den Schiffsverkehr stören, lassen die Ölpreise sofort steigen.
04:43Das merken Sie an der Tankstelle.
04:45Und auch im Supermarkt wird alles teurer, weil die Transportkosten steigen.
04:54Und was ist mit ihrem Zuhause?
04:56Die Straße von Hormuz dient nicht nur dem Öltransport.
05:00Ein großer Teil des weltweiten Flüssigerdgases wird hier verschifft.
05:04Nach den Angriffen stellte Katar seine LNG-Anlagen still, wodurch die Gaspreise in Europa sprunghaft ansteigen.
05:10Da das Gas für Heizung und Strom unverzichtbar ist, bedeutet das höhere Haushaltskosten.
05:17Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Europas Speicherstände niedrig sind.
05:22Eine anhaltende Blockade könnte die Preise weiter in die Höhe treiben.
05:28Klimagruppen warnen.
05:29Die Krise zeigt die Verwundbarkeit einer Welt, die stark von fossilen Brennstoffen abhängt.
05:34Sie fordern eine schnellere Umstellung auf heimische, erneuerbare Energien, um solche geopolitischen Schocks zu vermeiden.
05:43Bis dahin aber bestimmt dieser kleine maritime Engpass unser tägliches Leben und unsere Lebenshaltungskosten.
06:02Frankreich wird die Evakuierung seiner verletzlichen Staatsangehörigen im Nahen Osten erleichtern,
06:08erklärt der französische Außenminister Jean-Noël Barrault am Dienstag.
06:12Unterdessen breiten sich die Angriffe Irans im Nahen Osten weiter aus, wobei Teheran Raketen abfeuert.
06:18Auch verbündete Milizen reagieren mit Vergeltungsschlägen auf israelische und US-amerikanische Angriffe.
06:24400.000 französische Staatsangehörige befinden sich derzeit in den 13 vom Krieg gegen den Iran betroffenen Ländern.
06:31Die meisten von ihnen sind dort dauerhaft ansässig und besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft.
06:36Wir vorbereiten uns auf die Gefahr, um die Menschen, die die mehr vulnerablen sind, die Menschen, die akzeptieren zu sein,
06:45und die akzeptieren können, dass sie in den USA benötigen können.
06:48Viele vom Krieg betroffene Länder haben ihren Luftraum geschlossen, was Rückführungen erschwert.
06:53Im Unterschied zu seinem amerikanischen Kollegen fordert der französische Minister nicht die sofortige Rückkehr aller französischen Staatsangehörigen.
07:05In letzter Minute legte Ungarn ein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine ein.
07:12Grund genug für den neuen niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten, für ein Ende der Einstimmigkeit in der EU zu plädieren.
07:19Der neue niederländische Regierung ist in favor of weniger und weniger Entscheidungen bei Unanimität auf dem europäischen Level.
07:26Ich denke, das ist ein klarer Beispiel, warum das ist wichtig.
07:31Denn wir können uns nicht erklären, dass Europa manchmal viel zu schlau in reagieren auf große Probleme, die uns alle
07:39affecten.
07:40Und, wie ich schon gesagt habe, wenn man ein politisches Agreement auf dem Kanzler Level erreicht hat,
07:45dann erwartet man, dass jeder europäische Staat dieses Agreement aufzunehmen.
07:49Jetten forderte den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban auf,
07:54die zwischen den Staats- und Regierungschefs erzielte Einigung zu respektieren.
07:58Die EU müsse die Ukraine weiter unterstützen.
08:01Zugleich mahnte der Niederländer zur Vorsicht beim möglichen EU-Beitritt der Ukraine.
08:06We are very open-minded to look into a broader support for these countries,
08:12but moving too fast is, I think, not the way to move forward.
08:15I think at the moment it's not possible to set a date for enlargement with Ukraine,
08:21but it is possible to talk with them, and I will do that with President Zelensky in a short time,
08:28how Europeans can support Ukraine in the important reforms that have been undertaken.
08:32Trotz der Vorbehalte einiger EU-Länder drängt der ukrainische Präsident Zelensky
08:37weiterhin auf einen klaren Termin für den EU-Beitritt seines Landes als Teil eines Friedensprozesses.
08:43Idealerweise bis 2027.
08:47In weiten Teilen Ostfinlands ist das öffentliche Leben spürbar ruhiger geworden,
08:52seit das Land im Dezember 2023 seine Grenze zu Russland geschlossen hat.
08:57Helsinki wirft Moskau vor, einen hybriden Krieg zu führen und gezielt rund 1300 Migranten über die Grenze geschleust zu haben.
09:04Vorwürfe, die der Kreml zurückweist.
09:07Für zahlreiche Grenzregionen hatte die Entscheidung massive wirtschaftliche Folgen.
09:11In mehreren Orten kam das Geschäftsleben nahezu zum Erliegen.
09:15Viele kleine Cafés, Restaurants und Einzelhändler waren stark vom täglichen Grenzverkehr abhängig.
09:21Zu Spitzenzeiten überquerten fast zwei Millionen Menschen pro Jahr die Grenze nach Finnland.
09:25Heute bleibt dieser Zustrom vollständig aus.
09:28Zahlreiche Betriebe sahen sich gezwungen, ihre Öffnungszeiten zu verkürzen,
09:32Kosten deutlich zu senken und vor allem Personal abzubauen.
09:35Manche mussten ganz aufgeben.
09:37Während die Arbeitslosenquote in Finnland mit 10,2 Prozent bereits die höchste in der EU ist,
09:43liegt sie in einigen Grenzgemeinden deutlich darüber.
09:45In Thomaiavi etwa beträgt sie 18,2 Prozent.
09:48Mehrere lokale Verantwortliche kritisieren, dass es nach der Grenzschließung nicht ausreichend staatliche Unterstützung gegeben habe,
09:55um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern.
09:57Dennoch halten viele die Entscheidung für notwendig, trotz der erheblichen Belastungen für die Region.
10:05Wie steht es um das Rentengefälle zwischen Männern und Frauen in der EU?
10:14Trotz der Fortschritte im Kampf gegen die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen
10:18ist die EU von der vollständigen Gleichstellung noch mindestens 50 Jahre entfernt.
10:24Ein Bereich, in dem viel Verbesserungsbedarf besteht, sind die Renten.
10:28Neue Zahlen von Eurostat zeigen, dass 2024 die durchschnittliche Rente von Frauen im Alter von 65 Jahren
10:35in der EU 25 Prozent niedriger war als die von Männern.
10:40Nach Ländern aufgeschlüsselt gab es die größte geschlechtsspezifische Rentenlücke in Malta,
10:45wo Frauen etwa 40 Prozent weniger Rente hatten als Männer.
10:49Es folgten die Niederlande und Österreich.
10:51Die geringsten Unterschiede gab es in Estland der Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn.
10:59Ähnliches gilt für die sogenannten Medianrenten, bei denen die Verteilung betrachtet wird.
11:04Hier wies Luxemburg die größte Lücke auf, gefolgt von Spanien und den Niederlanden.
11:10Am anderen Ende der Skala verzeichnete Estland eine Lücke von minus 0,3 Prozent.
11:16Das bedeutet, dass die Medianrente von Frauen etwas höher war als die der Männer.
11:22Dennoch waren ältere Frauen in 22 EU-Ländern einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt.
11:28In fünf Ländern waren sie besser dran, nämlich in Luxemburg, Schweden, Dänemark, Belgien und Slowenien.
11:33Möchte
11:35Möchte
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