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Energieschock durch den Iran-Krieg: Gaspreise verdoppeln sich fast

Die Gaspreise in Europa steigen, da die Spannungen im Nahen Osten die globalen Energieströme stören. Analysten warnen, dass bei einem Anhalten des Konflikts die höheren Großhandelskosten auf die Rechnungen der Haushalte durchschlagen und die Gesamtwirtschaft belasten könnten.

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Transkript
00:04Die Gaspreise in Europa ziehen stark an, nachdem Angriffe der USA und Israels auf den Iran die globalen Energiemärkte verunsichert
00:12und Befürchtungen einer größeren Versorgungskrise geweckt haben.
00:16Am Dienstag kletterte der europäische Referenzpreis für Gas, die Title Transfer Facility, auf über 60 Euro pro Megawattstunde. Ein deutlicher
00:25Anstieg gegenüber den rund 30 Euro Ende vergangener Woche.
00:30Analysten erklären, dass Händler das Risiko möglicher Unterbrechungen bei LNG-Lieferungen einkalkulieren, insbesondere bei Lieferungen aus Katar, die über die
00:38strategisch wichtige Straße von Hormuz transportiert werden.
00:42Seit der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine hat Europa seine Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas reduziert und sich
00:50verstärkt auf den Seetransport von LNG konzentriert.
00:52Diese Umstellung stärkt zwar die Energiesicherheit, macht die Union aber auch anfälliger für Schwankungen auf globalen Schifffahrtsrouten und Spotmärkten.
01:02Die Garspeicher der EU sind derzeit nur zu etwa 30 Prozent gefüllt und liegen damit unter dem Vorjahresniveau.
01:09Experten warnen, dass Haushalte und Unternehmen bei Preisen von über 50 bis 60 Euro pro Megawattstunde mit deutlich höheren Heiz
01:17- und Stromkosten rechnen müssen.
01:19Energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl und Stüngemittel könnten ebenfalls unter Druck geraten, was die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung Europas zusätzlich
01:28belasten würde.
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