00:00Der Chef des Weltwirtschaftsforums ist zurückgetreten.
00:04Zuvor hatte die Organisation eine interne Untersuchung zu seinen früheren Kontakten mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeleitet.
00:13Börge Brände, der Präsident und Geschäftsführer des Weltwirtschaftsforums, gab seinen Rücktritt nach mehr als acht Jahren im Amt bekannt.
00:19Die Entscheidung sei nach sorgfältiger Überlegung gefallen, erklärte er.
00:23Das Forum startete die Untersuchung, nachdem das US-Justizministerium zahlreiche Akten im Zusammenhang mit Epstein veröffentlicht hatte.
00:31Die Unterlagen lösten weltweit neue Diskussionen in Wirtschafts- und Politikkreisen aus.
00:36Das Weltwirtschaftsforum machte allerdings keine Angaben dazu, um welche Art von Kontakt es sich zwischen Brände und Epstein handelte.
00:43Der frühere norwegische Außenminister führt das Forum seit 2017.
00:47In dieser Zeit steuerte er die Organisation durch die Pandemie und begleitete interne Reformen.
00:52Die Nennung in den Akten zu Epstein bedeutet an sich jedoch noch kein Fehlverhalten.
01:01Die Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA sind in Genf wieder aufgenommen worden.
01:07Es ist bereits das dritte Treffen seit dem Neustart der Gespräche Anfang dieses Monats.
01:11Im Hintergrund wachsen die Sorgen vor einer neuen Eskalation.
01:14Die USA haben zusätzliche Flugzeuge und Kriegsschiffe im Nahen Osten zusammengezogen, um Teheran zu einem Abkommen zu bewegen.
01:21Es wäre kein Fehlverhalten für jemanden. Es wäre eine devastende Krieg.
01:31Und seit die amerikanische Basen in unterschiedlichen Bereichen in der Region sind,
01:39dann wäre es vielleicht die ganze Region engagiert und involviert.
01:44Es wäre also ein sehr terribles Szenario.
01:47US-Präsident Donald Trump fordert, dass der Iran die Uran-Anreicherung vollständig stoppt.
01:53Zudem will Washington über das ballistische Raketenprogramm Teherans und über Irans Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region sprechen.
02:00Der Iran verweigert das allerdings.
02:12Der Iran droht. Sollte die USA angreifen, würden alle US-Militärstützpunkte in der Region als Ziele gelten.
02:19Das erhöht das Risiko, dass der Konflikt auf den gesamten Nahen Osten übergreift.
02:28Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat vorgeschlagen, eine Aufklärungsmission zum ukrainischen Abschnitt der Druzhba-Pipeline zu entsenden.
02:35Sie soll die Schäden begutachten, die im vergangenen Monat durch einen russischen Angriff entstanden sein sollen.
02:41Die Schäden hatten dazu geführt, dass Rohöl-Lieferungen nach Ungarn und in die Slowakei vorübergehend ausgesetzt wurden.
02:48In einem Schreiben an den Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Kosta, das Euronews vorliegt, betont Orban,
02:55Ungarn habe ein klares Interesse daran, die Öltransporte so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
03:00Er schlägt vor, dass Experten aus Ungarn und der Slowakei die Mission begleiten, um den Zustand der Pipeline zu überprüfen.
03:07Budapest werde die Ergebnisse einer solchen Mission akzeptieren, versichert Orban.
03:12Die Druzhba-Pipeline ist seit Monaten ein Streitpunkt zwischen Ungarn und der Ukraine.
03:17Budapest wirft Kiew vor, das Thema zu politisieren und dabei ungarische Interessen zu gefährden.
03:23In diesem Zusammenhang blockierte Ungarn auch ein EU-Hilfspaket in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine,
03:29auf das sich die Staats- und Regierungschefs im Dezember geeinigt hatten.
03:32Orban räumte in dem Schreiben ein, dass sein Veto kurz vor Schluss politischen Ärger ausgelöst habe.
03:38Seine Initiative soll nun helfen, das Problem schnell zu lösen.
03:41Er nannte die Lage absurd und sagte, er habe dem Paket zunächst im Dezember zugestimmt,
03:46obwohl er persönlich gegen das Darlehen gewesen sei,
03:49und dennoch habe die Ukraine so wörtlich eine Notsituation in Ungarn ausgelöst.
03:54Der Brief wirkt zugleich wie ein vorsichtiger Tonwechsel.
03:57Zuletzt hatte Orban mit provokanten Aussagen gegenüber der EU und Kiew für Aufsehen gesorgt.
04:08Die Vereinigten Staaten brechen erneut das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA,
04:13sagt der deutsche Europaabgeordnete Bernd Lange im Gespräch mit Euronews.
04:17Nachdem der oberste Gerichtshof der USA Trumps Zölle für illegal erklärt hatte,
04:21legt der US-Präsident nach, erkündigt an, die Abgaben auf 15 Prozent anzuheben.
04:44Das Turnberry-Abkommen wurde im Juli vergangenen Jahres zwischen der US-Regierung und der Europäischen Kommission geschlossen.
04:51Nach dem Urteil des obersten Gerichtshofs setzte das Europäische Parlament das Handelsabkommen zu Beginn der Woche aus.
05:05Angesichts der Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten sucht die EU nach neuen Partnerschaften.
05:10Ziel sei es, mehr Stabilität in der globalen Handelsordnung zu schaffen, sagt Lange.
05:17US-Präsident Donald Trump hielt am Dienstag die längste Rede zur Lage der Nation aller Zeiten,
05:23während er die zunehmend unpopuläre Politik seiner Regierung verteidigte.
05:27In den Meinungsumfragen im Rückstand befürchtet Trump, dass seine republikanische Partei bei den Zwischenwahlen im November
05:34die Kontrolle über den Kongress verlieren wird.
05:37Er warb für sein hartes Vorgehen in der Einwanderungspolitik und seine Bemühungen, umfassende Zölle aufrecht zu erhalten.
05:43Das ist ein sehr unvergängig Ruling.
05:48Aber die gute Nachricht ist, dass fast alle Länder und Unternehmen wollen die die Verkaufnahme schon haben.
05:57Right, Scott?
05:58Knowing that the legal power that I, als Präsident, have to make a new deal could be far worse for
06:05them,
06:06and therefore they will continue to work along the same successful path that we had negotiated before the Supreme Court's
06:14unfortunate involvement.
06:16Auch seine politischen Gegner in der demokratischen Partei an, die ihn während der Rede gelegentlich unterbrachen.
06:22In seiner außenpolitischen Rede sprach er über die Venezuela-Politik bezüglich Präsident Maduro
06:27und berichtete über US-amerikanische diplomatische Bemühungen mit dem Iran bezüglich nuklearer Fähigkeiten und laufender Gespräche.
06:45Trump versuchte zeitweise, an überparteiliche patriotische Gefühle zu appellieren,
06:50indem er eine Reihe von Überraschungsgästen vorstellte, darunter US-Militärhelden,
06:55einen ehemaligen politischen Gefangenen, der in Venezuela freigelassen wurde,
06:58und das olympische Goldmedaillen gewinnende US-Herrenhockey-Team.
07:02Why did Russian intelligence claim that the UK and France plan to send nukes to Ukraine?
07:13Moscow threatened Kiev, Paris and London with a nuclear attack on the 24th of February,
07:19which marked the four-year anniversary of Russia's invasion of Ukraine.
07:23The threats followed unfounded Russian intelligence reports,
07:26which accused France and the UK of plotting to supply Ukraine with a nuclear bomb.
07:32Russia's primary foreign intelligence agency, the SVR,
07:36claimed that Kiev's allies were taking this course of action
07:38because they had no chance of achieving their much-desired victory over Russia
07:43with the help of the armed forces of Ukraine.
07:45These claims were relayed by Russian media,
07:48including by state news agency TASS,
07:51and amplified by pro-Kremlin accounts on social media.
07:54We found no evidence to support them.
07:56In fact, any move by London or Paris to give Ukraine nukes
08:00would contradict international law
08:02and the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons.
08:06Under this agreement, the UK and France are recognised nuclear weapon states,
08:10but Ukraine is not.
08:12A spokesperson for the Ukrainian Foreign Ministry told Reuters
08:15that Russian officials were trying to revive what he called
08:18fabricated old dirty bomb nonsense.
08:21The UK Ministry of Defence declined to publicly respond to our request for comment,
08:25but Sky News reported that the British government
08:28has said there was no truth to these claims.
08:30Moscow tends to spread these kinds of fake rumours
08:33to distract from high-profile events,
08:36in this case diverting attention from the four-year anniversary
08:39of its invasion of Ukraine
08:40and what many deem to be Moscow's military failures.
08:50Bilder vom internationalen Flughafen Nicosia.
08:54Im Juli 1974 kam hier mit dem Angriff der Türkei auf die Republik Zypern
09:00alles zum Stillstand.
09:02Das letzte gelandete Flugzeug der Cyprus Airways wurde zurückgelassen,
09:06wo einst das Herz der Luftfahrt der Insel schlug.
09:09Mehr als fünf Jahrzehnte später betrat 2023 eine Gruppe griechischer
09:14und türkischer Zyprioten den Airport,
09:17der heute in der Pufferzone der Vereinten Nationen liegt.
09:21Allen voran Alexis Sofocleus.
09:27Die Gruppe hob einen Schatz,
09:29hunderte Dokumente, Flugpläne und Archive von Cypress Airways,
09:34kulturelles Erbe der heute geteilten Insel.
09:3652 Jahre nach Schließung des Flughafens
09:40will die Bürgerinitiative auch ein altes Flugzeug restaurieren,
09:44um es in ein interaktives Museum zu verwandeln.
09:48Alexis Sofocleus und seine Mitstreiter
09:51haben sich die Unterstützung diplomatischer Vertretungen
09:54und internationaler Organisationen
09:56zum Schutz des kulturellen Erbes Zyperns gesichert.
10:03Sie sammeln Online-Unterschriften
10:06und sind bereit, das Museum im Flugzeug zu betreiben,
10:09sobald die Genehmigung der Vereinten Nationen vorliegt.
10:13Das Museum soll auf einer geteilten Insel
10:16allen Zyprioten gehören
10:18und zu einem greifbaren Beispiel
10:20für Frieden, Respekt und Solidarität werden.
10:27Und so könnte es in Zukunft einmal aussehen.
10:45Der Online-Einzelhandelsriese
10:47SheInn hat weitere Filialen
10:49an fünf Standorten in Frankreich eröffnet.
10:52Die bereits im November letzten Jahres
10:54angekündigte Eröffnung in Limoges,
10:57Angers, Dijon, Grenoble und Reims
10:59war wegen zahlreicher Kontroversen
11:01um den Fast-Fashion-Händler aus China verschoben worden.
11:04Im vergangenen Herbst
11:05war SheInn wegen des Verkaufs
11:07illegaler Waren angezeigt worden,
11:09darunter Sexpuppen, die Kindern ähneln
11:11und in einigen Fällen Waffen.
11:13Die EU-Kommission hat ein offizielles Verfahren
11:16gegen den Konzern eingeleitet.
11:17Die französische Regierung beantragte
11:19die vorübergehende Abschaltung der Plattform
11:22blieb aber erfolglos.
11:23Die Eröffnung in Paris im November
11:26erfolgte unter chaotischen Umständen.
11:28Während Kunden einkauften,
11:30wurde im Gebäude demonstriert.
11:32Die Eröffnung der Filialen
11:33verlief in dieser Woche ruhig.
11:35SheInn ist in Frankreich als Shop in Shop
11:37im renommierten Kaufhaus BHW vertreten,
11:40was rund 100 Marken dazu veranlasste,
11:43ihre Verträge mit dem Kaufhaus zu kündigen.
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