Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 15 Minuten
Nachrichten des Tages | 23. Februar 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 23. Februar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/02/23/nachrichten-des-tages-23-februar-2026-morgenausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Wegen gestoppter Öllieferungen will Ungarn das EU-Sanktionspaket gegen Russland sowie das Darlehen für die Ukraine blockieren.
00:10Ein riesiges Wandgemälde einer lateinamerikanischen Mona Lisa aus Plastikdeckeln ist jetzt in San Salvador zu bestaunen.
00:21Ungarn will das 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland blockieren.
00:26Das gab der ungarische Außenminister Peter Sejato nach einer Sitzung des Rates für Energiesicherheit in Budapest bekannt.
00:34Ungarn werde die Blockade in Brüssel so lange aufrechterhalten, bis die Ukraine die durch einen russischen Angriff beschädigte Ölpipeline Druschpa
00:44repariert hat und die russischen Öllieferungen nach Ungarn wieder funktionieren.
00:49Peter Sejato erklärte auch, dass in Budapest über die Stromversorgung der Ukraine und einen eventuellen Stopp diskutiert wurde.
00:58Fast die Hälfte der Stromimporte der Ukraine stammen aus Ungarn.
01:05Ministerpräsident Viktor Orban kündigte gleichzeitig an, dass die vor Tagen gestoppten Diesellieferungen an die Ukraine nicht wieder aufgenommen werden
01:14und dass Ungarn die Auszahlung des von der EU bereits beschlossenen Darlehens in Höhe von 90 Milliarden Euro an die
01:21Ukraine nicht unterstützen werde.
01:25Die Drohungen an die Adresse der Ukraine und an die EU kommen nicht nur aus Ungarn, sondern auch aus der
01:32Slowakei.
01:38Drei Clan-Kriminelle terrorisieren monatelang den Gastronomen Jan-Philipp Bubinger.
01:43Immer wieder stören sie den Betrieb seiner mittlerweile geschlossenen Bar in Berlin-Schöneberg.
01:48Als sich Nachbarn wegen Lärms beschwerten, ergreifen die Clan-Mitglieder ihre Chance und fordern Schutzgeld.
01:56Dann sind die einfach eigenmächtig aus meinem Laden raus, sind zu den Nachbarn gegangen und haben den Nachbarn quasi irgendwie
02:01eine Ansage gemacht,
02:02haben den einen auch wirklich im Hausflug bedroht und sind dann wieder zu mir gekommen und meinten so,
02:06brauchst du dir keine Sorgen mehr machen, die Nachbarn rufen nicht mehr die Polizei.
02:08Ich glaube, er wollte 500 Euro im Monat oder so.
02:10Ich sage mal, diese Sache hat natürlich am Ende dem Laden auch den Todesstoß gegeben, wo ich dann gesagt habe,
02:14okay, ich schließe die Tür von außen ab und das war's.
02:19Bubinger, der heute das Restaurant ständige Vertretung betreibt, weigert sich, seine Erpresser zu bezahlen.
02:26Stattdessen wendet er sich an die Polizei, entscheidet sich aus Angst vor Rache dann jedoch gegen eine Anzeige.
02:32Monatelang folgen Drohanrufe, bis Bubinger einen Kindheitsfreund kontaktiert, der selbst kurdischer Libanese ist.
02:40Er hat ihn angerufen, hat mich später, zehn Minuten später zurückgerufen und hat gesagt, Jan, die Sache ist geklärt.
02:46Und dann habe ich gesagt, was hast du denn jetzt gesagt? Ist egal, ich habe es geklärt, die kommen nie
02:49wieder.
02:50Die kamen auch nie wieder ab diesem Zeitpunkt.
02:53Tägliches Geschäft für den einstigen sicherheitspolitischen Sprecher der Berliner Linken, Hakan Tasch.
02:58Wie kaum ein anderer kennt er die Schutzgeldszene der Hauptstadt, ist gut in der türkischen Community vernetzt.
03:04Viele solcher und noch schlimmere Geschichten hat er von Betroffenen schon gehört.
03:08In der Regel werden ja Personen erstmal eingeschleust in die Betriebe.
03:14Das sind ja halt irgendwie so Studenten, die einen Nebenjob suchen, die sich erstmal über den Ablauf genau informieren,
03:21gucken, wie viele Personen dort tatsächlich irgendwie so täglich vorbeikommen.
03:24Und auf der Grundlage der Informationen wird dann die Summe bestimmt.
03:29Also in der Regel bei den so mittleren Unternehmen, Mittelstandsunternehmen, sind das dann zwischen 200.000 bis 300.000 Euro.
03:38Die Opfer fühlen sich oft machtlos, erzählt Tasch.
03:42Sie trauen sich nicht, die Behörden einzuschalten, denn die würden sie zu wenig schützen.
03:46Genau das müsse mehr geschehen, fordert der Berliner Politiker.
03:49Die Polizei hat inzwischen die Sondereinheit Ferrum gegründet und will härter gegen Schutzgelderpresser vorgehen.
03:56Wie die Polizei mitteilt, werden mittlerweile sogar Kriminelle aus dem Ausland eingeflogen, um hier in Berlin auf Geschäfte zu schießen.
04:04Das Problem der Schutzgelderpressung wird immer schlimmer.
04:07Laura Fleischmann aus Berlin für Euronews.
04:15Beamte der Grenzschutz und der Nationalen Steuerbehörde haben eine kriminelle Vereinigung in der polnischen Provinz Pommern zerschlagen,
04:23die Menschenhandel und Geldwäsche betrieben hat.
04:27Die Verdächtigen versuchten zu entkommen, doch die Beamten nahmen die Verfolgung auf und mussten schließlich ihre Waffen einsetzen.
04:34Erst nachdem die Reifen der Fahrzeuge zerstört waren, gaben die Flüchtigen auf.
04:39Insgesamt wurden acht Personen festgenommen.
04:41Sechs von ihnen sitzen bereits in Untersuchungshaft.
04:44Die Gruppe steht seit 2024 unter Beobachtung und bestand vor allem aus Bürgern der Ukraine, Polens und Usbekistans.
04:51Die Opfer waren überwiegend Kolumbianer, die unter falschen Versprechungen nach Polen gelockt und dort zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden.
04:59Die Täter nutzten Gewalt, Drohungen und fingierte Jobangebote, um ihre Opfer zu kontrollieren.
05:06Mehr als 850.000 Euro wurden beschlagnahmt und 28 Konten gesperrt.
05:12Bislang konnten 50 Opfer identifiziert werden.
05:15Insgesamt waren rund 2000 Menschen betroffen.
05:18Die Bezirksstaatsanwaltschaft in Elblack hat Anklage gegen die Verdächtigen wegen Beteiligung an einer organisierten kriminellen Vereinigung und Menschenhandel erhoben.
05:42Mit diesem KI-generierten Video in den Social Media versucht die ungarische Regierungspartei Fidesz, die Opposition anzuschwärzen.
05:50Auf Fragen zu dem Video antwortete der für das Amt des Regierungschefs zuständige Minister.
06:02Die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban bekommt zunehmenden Gegenwind im Wahlkampf vor der Parlamentswahl im April.
06:09Die Wirtschaft stagniert, die Konkurrenz durch die Mitte-Rechts-Partei Tissa ist ungewöhnlich stark.
06:14Fidesz konzentriert ihre Kampagne auf die angeblichen Absichten des Rivalen, Russland anzugreifen.
06:20Das ungarische Staatsfernsehen startete eine tägliche Nachrichtensendung mit dem Titel
06:25Die Schrecken des Krieges in einem Studio voller Trümmer und ausgebrannter Kriegsmaschinerie.
06:34Eine neue Welle der Proteste im Iran, die von Studenten angeführt werden, gewinnt im ganzen Land an Dynamik.
06:41Am Sonntag erinnerten Demonstranten an einer Universität in Teheran an die Opfer der Niederschlagung der Proteste gegen die Regierung vom
06:50Januar.
06:50Das vergossene Blut kann niemals weggewaschen werden, war eine der Parolen.
06:56Auch etwa 900 Kilometer von Teheran entfernt, im religiösen Zentrum Maschad, gab es Proteste.
07:04An der Beheshti-Universität in Teheran forderten Studenten die Rückkehr von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schah.
07:12Andernorts wurden die derzeit mächtigsten religiösen und politischen Führungsfiguren vehement kritisiert.
07:19Die Lage bleibt angespannt. Videos von der Scharif-Universität in Teheran zeigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und regierungsfreundlichen Gruppen auf dem
07:30Campus.
07:34Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, wie groß das Problem inzwischen ist.
07:39Die neuesten Daten des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts geben einen Überblick über digitale Süchte bei Jugendlichen.
07:46Demnach sind etwa 100.000 junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren von einer Social-Media-Sucht bedroht.
07:53Laut der Social Warning Association, einer Bewegung für digitale Ethik, geben zudem 77 Prozent der italienischen Jugendlichen an, von digitalen
08:02Geräten abhängig zu sein.
08:03Auch Conny Bambini beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema.
08:07Das Sozialunternehmen hat bereits 800 Projekte in ganz Italien finanziert.
08:11Eine aktuelle Studie der Organisation nennt Bildungsarmut und Familienprobleme als zentrale Ursachen.
08:41Auch auf europäischer Ebene nimmt die Debatte Fahrt auf.
08:44Frankreich und Italien erwägen ein Gesetz, dass Kindern unter 15 Jahren die Nutzung von Social-Media-Plattformen verbietet.
08:51Eine ähnliche Initiative wird auch in Spanien diskutiert.
09:26Am größten ist die Sorge bei Eltern.
09:29Laut einer Umfrage von Conny Bambini sind 83 Prozent der italienischen Erwachsenen beunruhigt über die Abhängigkeit von Jugendlichen von Internet,
09:37Smartphones und Tablets.
09:39Siamo preoccupati però non sappiamo cosa fare porque non piegoliggity den Telefonaten.
09:45Non riusciamo a toglierlo.
09:47Wir giovani informieren uns, die Journalisten, die Noten passen sehr durch die Sociale,
09:53also ich selbst sehr oft benutzei. Ich glaube, dass wir heute nicht die Sociale impedieren können,
09:59weil der Welt geht und ist ein hyper-technologischer Welt.
10:03Wir müssen einfach nur den neuen Generationen insegnen, wie wir uns in manierer Wettbewerb
10:07unterhalten. Ich interagiere auf der Prävention, sondern auf der Repression des Phänomenes.
10:13Im Stadtteil Sacamil von San Salvador gibt es ein Wandbild wie nirgendwo sonst auf der Welt.
10:19Es ist über 13 Meter hoch und besteht aus mehr als 100.000 recycelten Plastikdeckeln.
10:26Geschaffen hat es Oscar Olivares, ein 28-jähriger venezolanischer Künstler,
10:32der seit Jahren Plastikmüll in urbane Kunst verwandelt.
10:36Die Figur auf dem Wandbild ist eine Neuinterpretation der Mona Lisa,
10:40angepasst an den salvadorianischen Kontext.
10:43Eine Frau mit lockigem Haar, gekleidet in den Farben der Flagge El Salvadors.
10:49Olivares sagt, dass sie keine bestimmte Person darstellt,
10:53sondern einen gewöhnlichen Menschen.
10:55Die Plastikdeckel wurden vor Ort gesammelt und in ihrer Originalfarbe verwendet.
11:00Das Ergebnis ist nicht nur ein Weltrekord.
11:03Olivares will ein Freilichtmuseum schaffen.
11:10Das wichtigste von dieser Werk ist nicht die Menge Tapas, die wir reutilisieren können,
11:14sondern der Effekt, den es auf jeden Fall hat, auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden
11:19Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall.
11:20Auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall.
11:21Weil das erreicht, dass diese Person, diese Gemeinschaft oder diese Familien
11:24eine völlig anders Vision von Plastikmuseum haben.
11:28Olivares Arbeiten sind in 22 Ländern zu sehen, aber dies ist sein bisher größtes Projekt
11:34und er hat damit Sakamil zu einem Mekka für urbane Kunst gemacht.
Kommentare

Empfohlen