00:04Die AfD steht erneut im Fokus schwerer Vorwürfe. Im niedersächsischen Landesverband soll es zu
00:11massivem Missbrauch von Steuergeldern gekommen sein. Die Europaabgeordnete Anja Arndt erhebt
00:17in einem Brandbrief schwere Anschuldigungen gegen den Landeschef Ansgar Schledde. Demnach
00:23sollen Bundestagsabgeordnete dazu gedrängt worden sein, 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets für
00:29Parteizwecke bereitzustellen. Mit diesen Geldern seien Parteimitglieder eingestellt worden,
00:35die vor allem Partei- statt Wahlkreisarbeit leisten. Laut Arndt beläuft sich der mutmaßliche Schaden
00:41auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Sie spricht von Hinterzimmerdeals und Vetternwirtschaft. Schledde
00:49bestimme demnach, wer in den Bundestagsbüros arbeitet und sichere sich so Einfluss innerhalb
00:54der Partei. Der AfD-Landesvorstand weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Ermittlungen
01:01zu älteren Anschuldigungen gegen Schledde laufen weiterhin. Erst kürzlich wurde der Landesverband
01:07vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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